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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 2. Oktober 2014, 07:11 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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02.10.2014  Zitat: Eine grosse Chance für YB
Die Young Boys treffen heute (19.00 Uhr) im zweiten Europa-League-Gruppenspiel auswärts auf Sparta Prag.
Das strenge Programm führt wohl zu Rotationen in der Aufstellung. Wahrscheinlich ist es die frühe Morgenstunde, vielleicht sind es noch Spuren des hart erarbeiteten Sieges gegen den FC Zürich vom letzten Sonntag – nach der Roten Karte von Raphaël Nuzzolo spielte YB eine halbe Stunde in Unterzahl, sieben Minuten vor dem Schlusspfiff gelang dem französischen Neuzugang Guillaume Hoarau das siegbringende 2:1. Auf jeden Fall ist es Trainer Uli Forte, der im Terminal des Flughafens Bern-Belp vor dem Abflug nach Prag am bereitwilligsten Auskunft gibt.
Mit zwei Siegen in der Meisterschaft innerhalb von fünf Tagen (gegen Zürich und Sion) ist die Blamage in Buochs, das Aus im Cup gegen einen Zweitligisten, etwas in den Hintergrund gerückt. Forte unterstreicht die gute Stimmung in der Kabine, den Charakter, der in dieser Mannschaft stecke, «dass sie den hat, hat sie vergangene Woche gezeigt». Er betont auch, dass das Spiel gegen Zürich viel Kraft gekostet habe, Details über die Aufstellung will er wie üblich nicht verraten. «Die eine oder andere Änderung wird es gegen Prag geben.»
Weitere Punkte sind Pflicht
Der Match heute ist das nächste Spiel im strengen Programm, die sechste Partie in 19 Tagen – bereits am Sonntag wartet in der Meisterschaft der FC Aarau. Dennoch will der 40-Jährige morgen keinesfalls mit leeren Händen zurück nach Bern reisen. «Wir sind hier, um Punkte zu holen.» Ein schweres Spiel erwarte er beim tschechischen Serienmeister, YB treffe auf robuste Spieler, eine offensive und torgefährliche Mannschaft. «Wir müssen unbedingt unser Spiel und unsere Erfahrung auf den Platz bringen.» Nach dem 5:0 gegen Slovan Bratislava beim Auftakt wäre ein Sieg zwar ein wichtiger Schritt in Richtung K.-o.-Phase, von einem Schlüsselspiel will Forte aber nicht sprechen: «Danach stehen immer noch vier Partien an.»
Die eine Änderung in der Startelf könnte Steve von Bergen betreffen. Der Captain musste am Sonntag in der Pause mit Schwindelgefühlen ausgewechselt werden, dieser Grippesymptome wegen hat er am Montag und am Dienstag nicht mittun können, war beim Abschlusstraining aber wieder mit dabei. Eine Alternative ist Milan Vilotic – am Samstag noch in der U-21 im Einsatz (Kopfballtor beim 4:3 gegen Zug 94), ist der Innenverteidiger genesen von seiner Fussverletzung. Wie gewohnt wollte sich der YB-Trainer gestern erst nach dem letzten Training entscheiden. Rotationen seien höchstens auf den laufintensiven Positionen zu erwarten, «im Sturm und auf den Flügeln».
Lecjaks’ Heimkehr
Auf der Position des linken Aussenverteidigers dürfte somit erneut der in den letzten Partien gesetzte Jan Lecjaks zum Einsatz kommen. Für den Tschechen in Diensten von YB ist das Gastspiel in Prag eine Reise in seine Heimat. In Pilsen geboren und aufgewachsen, gab er sein Profidebüt für Viktoria Pilsen ausgerechnet in der Arena von Sparta Prag, auch deshalb kennt er Stadt, Stadion und Verein sehr gut. In Prag wurde er 2010 mit Viktoria Pilsen gar Cupsieger. Lecjaks war einst Captain der U-21-Nationalmannschaft und ist deswegen in seinem Heimatland nicht unbekannt – an der Medienkonferenz wurde er von seinen Landsleuten mit Fragen regelrecht gelöchert.
Zu Sparta Prag sagte er: «Das halbe Team kenne ich aus U-21-Zeiten.» Zu diversen Spielern pflege er noch Kontakt, Ersatztorhüter Marek Stech bezeichnet er als seinen besten Freund – dieser war gar Trauzeuge bei seiner Hochzeit. Doch auch wenn ihm heute Abend einiges sehr vertraut vorkommen wird, für Emotionen wird kein Platz sein: «Ich will mich auf meine Leistung konzentrieren und in Prag gewinnen.»
Sparta Prag: Das Mass aller Dinge
Es ist vor allem das Palmarès, das beeindruckt: 33 Meistertitel, 26 Cupsiege (inklusive der Zeit der früheren Tschechoslowakei). Das macht Sparta Prag in Tschechien zum Mass der Dinge. Zuletzt verpasste es in der Saison 2005/06 eine Klassierung unter den ersten drei (5.), in der vergangenen Spielzeit holte Sparta das Double (Meister und Cupsieger). In der Europa League überstand der Klub zuletzt 2012/13 die Gruppenphase und scheiterte im Sechzehntelfinal knapp am späteren Sieger Chelsea.
Aktuell bedeutete in der Champions-League-Qualifikation der schwedische Meister Malmö Endstation. Das Rückspiel der 3. Runde ging 0:2 verloren, somit war der 4:2-Heimsieg wegen der Auswärtstorregel nutzlos. Auch der Auftakt in die Gruppenphase der Europa League misslang mit der 1:3-Niederlage gegen Napoli. Doch Sparta hat zum Siegen zurückgefunden. Mit dem 2:0 auswärts im prestigeträchtigen Stadtderby gegen Slavia Prag am Samstag gelang der zweite Sieg in Folge. Für die beiden Tore verantwortlich war der auffälligste Spieler des Meisters, Captain David Lafata. In 16 Pflichtspielen hat der 33-Jährige Stürmer in dieser Saison bereits 15-mal getroffen. Das heimstarke Sparta belegt in der tschechischen Synot-Liga zurzeit den zweiten Zwischenrang mit 19 Punkten aus 9 Spielen.
Alle Wege führen über Sparta
Der Meistertitel in der 1993 neu gegründeten tschechischen Liga (nach der Auflösung der Tschechoslowakei) führte meistens über Sparta Prag; zwölf Titel holten die Hauptstädter. Slavia Prag (3x), Slovan Liberec (3x), Viktoria Pilsen (2x) und Baník Ostrava (1x) hiessen die anderen Meister. Das Double gewann Sparta in dieser Zeit zweimal.
Der Trainer von Sparta Prag heisst bereits zum dritten Mal Vítězslav Lavička. Der 51-jährige Tscheche spielte als Aktiver selbst bei Sparta und war zuletzt Trainer beim Sydney FC und der U-21 von Tschechien. 2006 führte er Liberec, in der letzten Saison Sparta zum Titel.
Sparta Prag trägt seine Heimspiele in der knapp 21 000 Zuschauer fassenden Generali-Arena (früher Stadion Letná, Toyota-Arena und AXA-Arena) aus, die auch das Nationalteam beherbergt. Das Stadion wurde 1917 erbaut und 1994 renoviert. Die Arena soll bald abgerissen und durch ein neues Stadion für 40 000 Zuschauer ersetzt werden. http://www.derbund.ch/sport/fussball/Ei ... y/25818482
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Hauptstadt
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Verfasst: Donnerstag 2. Oktober 2014, 07:17 |
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Mvogo Hadergjonaj-von Bergen-Rochat-Lecjaks Bertone-Sanogo Steffen-Costanzo-Nuzzolo Afum
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 2. Oktober 2014, 15:31 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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02.10.2014  Zitat: 50. Spiel in der Europa League
Wundertüte YB
Die grosse Frage vor dem Europa-League-Gastspiel heute Donnerstag in Prag: Welches Gesicht zeigen die Berner gegen Sparta? «Vollgas», lautet die Parole von YB-Trainer Uli Forte.
(si) YB ist eine Wundertüte. Höhenflug und Crash liegen nahe beieinander. Die grosse Frage vor dem Europa-League-Gastspiel heute Donnerstag in Prag: Welches Gesicht zeigen die Berner gegen Sparta? «Vollgas», lautet die Parole von YB-Trainer Uli Forte. «Wir treffen auf ein heim- und spielstarkes Team mit viel Power in der Offensive. Für uns heisst es dagegenhalten, konzentriert bleiben und einiges an Arbeit verrichten.»
Nach dem Coup mit dem 5:0-Heimsieg gegen Slovan Bratislava zum Auftakt der Gruppenphase folgte für YB zwei Tage später der klägliche Absturz im Schweizer Cup. Das 0:1 auswärts gegen den interregionalen Zweitligisten SC Buochs zeitigte Folgen. Es hagelte harsche Kritik und setzte saftige Bussen ab, und noch elf Tage nach der Schmach spricht Forte von einer «Katastrophe mit vielen Fehlern, auch meinerseits». Er hätte nicht so viel rotieren dürfen, habe aber seine Lehren daraus gezogen. «Gefreut hat mich die Reaktion meiner Mannschaft. Sie hat mit den Siegen in Sitten und gegen einen starken FC Zürich Moral und Charakter bewiesen. Darauf müssen wir aufbauen.»
Die Young Boys bestreiten in Prag ihr 50. Spiel in der Europa League, die Einsätze im Vorgänger-Wettbewerb Uefa-Cup eingerechnet. Die Berner sind in dieser Europacup-Saison noch ungeschlagen. Ob die Serie gegen Sparta anhält? Die Prager sind der erfolgreichste tschechische Fussballklub. 36 Meistertitel und 20 Cup-Siege zieren den Palmarès des Traditionsvereins. Seit 2006 ist der ehemalige Internationale Jozef Chovanec Präsident, seit 2012 der ehemalige Mittelfeldspieler Vitezslav Lavicka Spartas Trainer – und das bereits zum dritten Mal.
Der tschechische Meister scheiterte in der Qualifikation zur Champions League gegen Malmö (4:2, 0:2) knapp und nur wegen der Auswärtstore-Regel. Im Play-off der Europa-League-Qualifikation eliminierte Sparta aber Zwolle aus Holland klar, obwohl Goalgetter David Lafata, achtfacher Torschütze in der Champions-League-Qualifikation und bereits siebenfacher in neun Spielen in der heimischen Liga, nicht traf.
Der 33-jährige Lafata und sein kongenialer Passgeber Borek Dockal, die beide dem Nationalmannschaftskader angehören, sind zusammen mit Regisseur Josef Husbauer, dem letztjährigen Torschützenkönig in der heimischen Liga, und Radoslav Kovac die bekanntesten und herausragenden Spieler. Kovac spielte in der Saison 2011/12 für den FC Basel, wo nun Spartas ehemaliger Torhüter Tomas Vaclik zwischen den Pfosten steht. http://www.nzz.ch/sport/fussball/50-spi ... 1.18395239
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 2. Oktober 2014, 15:32 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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02.10.2014  Zitat: Im Prager Herbst das nächste Kapitel schreiben
Am Donnerstagabend tritt YB in der Europa League bei Sparta Prag an (19 Uhr, SRF2). Mit einem Sieg könnten die Young Boys einen grossen Schritt Richtung Europacup-Überwintern machen.
Auch der Mittwoch ist wieder ein milder, schöner Herbsttag in Prag, viele Touristen flanieren durch die wunderschöne Kapitale, man hört in den Strassen und Gässchen der Stadt Fremdenführer in zahlreichen Sprachen über Geschichte und Bauten Prags parlieren.
Am Dienstag war es ja genau 25 Jahre her, dass rund 4500 DDR-Bürger, welche in die Prager Botschaft der damaligen Bundesrepublik Deutschland geflüchtet waren, ihre Ausreise erzwangen – wenige Wochen vor dem Mauerfall. In Prag ist oft Geschichte geschrieben worden.
Die Young Boys wiederum sind nicht aus touristischen Motiven in die tschechische Hauptstadt gekommen, sie möchten hier ihrer Europacup-Historie ein weiteres erfolgreiches Kapitel anfügen. «Wir wollen gegen Sparta Prag punkten», sagt ihr Trainer Uli Forte, «aber wir treffen auf einen spielstarken Gegner, der zu Hause sehr dominant agiert und mit David Lafata einen überragenden Torjäger hat.» Spartas Regisseur Josef Husbauer, letztjähriger Torschützenkönig in der heimischen Liga, dürfte dagegen angeschlagen passen müssen.
Fast wie ein Endspiel für Prag
Die erkämpften, erzitterten YB-Siege zuletzt in Sitten (1:0) und gegen Zürich (2:1) haben dem Verein nach der Cupschmach in Buochs Selbstvertrauen und Zuversicht zurückgegeben. «Das hat gezeigt, dass unser Team Charakter und Moralhat», sagt Forte. Der Trainer, nach der Buochser Blamage zerknirscht, ist dank der Befreiungsschläge in den letzten Tagen wieder forsch und fordernd. Er sagt: «Wir wollen unsere Ausgangslage in der Europa League weiter verbessern.»
Den Young Boys bietet sich heute eine grosse Chance, früh den Blinker zu setzen Richtung Überwintern im Europacup. Dazu genügt der zweite Rang. Und das 5:0 zum Start der Gruppenphase gegen Slovan Bratislava kann sich noch als Bonuspunkt herausstellen. Weil Sparta die erste Begegnung bei Favorit Napoli 1:3 verlor, könnte YB am Donnerstag einen Konkurrenten bereits vorentscheidend distanzieren.
Spartas Trainer Vitezslav Lavicka nannte das Duell mit YB am Mittwoch denn auch «bereits ein erstes Endspiel» für sein Team. «Die Young Boys sind unser grösster Gegner im Kampf um Platz zwei.» Lavicka erklärte, die Stärke von YB sei das Flügelspiel. «Da müssen wir aufpassen, auch Jan Lecjaks ist in toller Verfassung und bestimmt motiviert.»
Von Bergen wohl dabei
Vor den zwei De-luxe-Partien gegen Napoli (23.Oktober in Bern, 6.November auswärts) sind die Young Boys heute bestrebt, die Tabellenführung zu verteidigen. Am Mittwochabend, beim Abschlusstraining im Generali-Stadion, wirken die YB-Spieler konzentriert, aber auch gelassen.
«Wir wollen unsere offensiven Stärken unter Beweis stellen», hat Linksverteidiger Lecjaks an der Pressekonferenz kurz zuvor gesagt. Der Tscheche wurde von seinen Landsleuten mit Fragen regelrecht bombardiert, dabei kam auch zur Sprache, dass Lecjaks als Spieler noch nie gegen Sparta Prag gewonnen hat.
Lecjaks will die für ihn bittere Serie heute brechen. Sein Trainer Uli Forte erklärte derweil, er werde sein Personal dezent rotieren, das Programm sei happig; am Sonntag geht es schon in Aarau weiter.
Captain Steve von Bergen trainierte am Mittwoch nach seiner Erkältung wieder, über den Einsatz des Abwehrchefs wird heute entschieden. Zuletzt pausierte von Bergen in Buochs, als die Young Boys bei der 0:1-Niederlage wie gemütliche Touristen im Prager Herbst unterwegs waren.
Mögliche YB-Aufstellung
Mvogo; Hadergjonaj, Von Bergen (Wüthrich), Rochat, Lecjaks; Bertone, Sanogo; Steffen, Gajic (Costanzo), Nuzzolo; Afum (Nikci). – Ohne Bürki, Zarate, Gerndt und Vitkieviez (alle verletzt).
http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/17027704
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 2. Oktober 2014, 15:34 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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02.10.2014  Zitat: YB mit «Vollgas» gegen den tschechischen Rekordmeister
Die Berner Young Boys treten im 2. Gruppenspiel der Europa League auswärts auf Sparta Prag. YB-Coach Uli Forte erwartet in der tschechischen Hauptstadt ein «äusserst schwieriges» Spiel, fordert von seinem Team aber trotzdem Punkte.
Welches Gesicht zeigen die Berner auswärts bei Sparta Prag? Diese Frage dürfte sich so mancher YB-Fan vor dem 2. Gruppenspiel in der Europa League stellen. Höhen und Tiefen liegen bei YB in dieser Saison nahe beieinander.
Von Bergens Einsatz ungewiss
YB ist mit einem überzeugenden 5:0-Sieg über Slovan Bratislava in die Europa-League-Gruppenphase gestartet. Kurz darauf folgte das blamable Cup-Out in Buochs. Doch von diesem Rückschlag scheinen sich die Berner mittlerweile erholt zu haben. Zwar hat Coach Uli Forte noch heute an diesem Auftritt zu nagen, doch mit den Siegen in Sion und zuhause gegen den FCZ konnten die Berner immerhin wieder Moral tanken. «Die Reaktion hat mich gefreut. Die Mannschaft hat Charakter gezeigt», sagte Forte.
Das war auch nötig, denn in Prag erwartet den 40-Jährigen und sein Team eine äusserst knifflige Aufgabe. «Wir treffen auf ein heim- und spielstarkes Team mit viel Offensiv-Power. Da heisst es Vollgas geben und konzentriert bleiben», so Forte. Sorgen bereitet ihm allerdings der mögliche Ausfall von Abwehrchef Steve von Bergen. Der Captain musste in der Halbzeit gegen den FCZ mit Schwindelanfällen ausgewechselt werden und hat seither nicht mehr trainiert.
Gefährliche Prager Offensive
Gegen Prag wird Forte auf eine stabile Defensive bauen müssen. Angeführt wird der 36-fache Meister vom tschechischen Nationalspieler David Lafata, der in dieser Saison wettbewerbsübergreifend bereits 15 Tore erzielt hat. Mit Borek Dockal und Regisseur Josef Husbaur, der letztjährige Torschützenkönig in Tschechien, hat Sparta weitere gefährliche Offensivkräfte in den eigenen Reihen.
Forte fordert Punkte
Forte wollte sich noch nicht entscheiden, ob er im Mittelfeld die offensivere (Moreno Costanzo) oder defensivere (Milan Gajic) Variante wählt. Der YB-Coach wird nach dem kräfteraubenden Spiel gegen Zürich aber auf jeden Fall die eine oder andere Änderung vornehmen. Aber egal, wer bei YB und wer beim Gegner auf dem Feld steht, Fortes Forderung vom Auftritt in Prag ist unmissverständlich: «Wir wollen mit Punkten nach Hause fahren.» http://www.srf.ch/sport/fussball/europa ... ordmeister
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 2. Oktober 2014, 15:35 |
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02.10.2014  Zitat: Die Berner gegen Sparta Prag auf Bestätigungssuche
Die Young Boys sind eine Wundertüte. Die grosse Frage vor dem heutigen Gastspiel in der Gruppe I der Europa League bei Sparta Prag (19.00 Uhr) lautet deshalb: Welches Gesicht zeigt YB?
"Vollgas", lautet die Parole von Trainer Uli Forte. "Wir treffen auf ein heim- und spielstarkes Team mit viel Offensiv-Power. Da heisst es dagegenhalten, konzentriert bleiben, einige Arbeit verrichten und Punkte mit nach Bern nehmen." Nach dem Höhenflug mit dem 5:0-Kantersieg gegen Slovan Bratislava beim Auftakt in die Gruppenphase, folgte zwei Tage danach im Schweizer Cup mit der 0:1-Niederlage beim fünftklassigen Buochs der klägliche Absturz. In der Folge zeigten die Berner mit den Siegen in Sitten und gegen einen starken FCZ Moral und Charakter. "Darauf müssen wir bauen und unsere Leistungen festigen", sagte Forte.
Steve von Bergen ist der Abwehr-Patron der Berner. Der Internationale musste aber in der Halbzeit gegen Zürich (2:1) mit Schwindelanfällen und grippalen Anzeichen ausgewechselt werden. Seither hat er nicht mehr trainiert, ist aber mit der Mannschaft nach Prag geflogen und wird im Abschlusstraining getestet. Seinen Ausfall könnte YB nur schwerlich verkraften.
Im Mittelfeld macht sich Forte die Überlegung, ob er im 50. Spiel von YB in der Europa League (inklusive UEFA-Cup) eher eine defensivere oder eine offensivere Variante wählen will. Die defensivere würde Milan Gajic heissen, die offensivere Moreno Costanzo. Gesetzt dürften Sanogo Junior und wohl Leonardo Bertone sein. Und im Angriff steht der Ghanaer Samuel Afum (noch) in der Pole-Position vor dem Franzosen Guillaume Hoarau, der allerdings mit zwei Toren bei seinen letzten drei Teileinsätzen Werbung in eigener Sache betrieben hat.
Sparta Prag ist der erfolgreichste tschechische Fussballklub. 36 Meistertitel und 20 Cupsiege zieren das Palmarès des Traditionsvereins. Der diesjährige Double-Gewinner ist in der Qualifikation zur Champions League gegen Malmö (4:2, 0:2) knapp und nur wegen der Auswärtstor-Regel gescheitert. Im Playoff der Europa League eliminierte Sparta das holländische Team Zwolle dann aber klar (h 1:1, h 3:1).
Der Start in die Europa League missglückte Sparta hingegen. Trotz einer 1:0-Führung unterlag es in Neapel 1:3. Das Team ist aber in Form, was YB-Scout Stéphane Chapuisat als Augenzeuge beim 2:0-Erfolg über Stadtrivale Slavia Prag feststellte. Der Star der Mannschaft ist Goalgetter David Lafata, achtfacher Torschütze in der Champions-League-Qualifikation und bereits siebenfacher Skorer in neun Spielen in der heimischen Liga. http://www.aargauerzeitung.ch/sport/fus ... -128419391
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 2. Oktober 2014, 15:36 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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02.10.2014  Zitat: YB hat das Break im Kopf
von Peter Berger - YB kann in der Europa League Sparta Prag mit einem Sieg bereits um sechs Punkte distanzieren. Von einem Schlüsselspiel wollen die Berner aber nicht sprechen.
Trotz einer Stunde Verspätung – das Flugzeug war wegen Nebels nicht rechtzeitig in Bern-Belp eingetroffen – sind die Young Boys am Mittwoch guten Mutes in Prag gelandet. «Wir haben viel Selbstvertrauen, abgesehen vom Cup läuft es uns gut», sagt Raphael Nuzzolo.
Der Bieler hat zuletzt am vergangenen Sonntag beim 2:1 gegen den FCZ mit Gelb-Rot innerhalb einer Minute wegen Reklamierens keine Werbung in eigener Sache betrieben. «Ich weiss immer noch nicht genau, wie mir das passieren konnte. Zum Glück hat die Mannschaft noch gewonnen, das hat mir den Tag angenehmer gemacht.»
Jetzt konzentriert sich der beste YB-Torschütze der Saison (acht Tore) jedoch auf die Europa-League-Partie vom Donnerstag gegen Prag. «Wir können auch mit einem Unentschieden leben, aber mit einem Sieg würden wir sechs Punkte vor Sparta liegen. Diese Chance wollen wir nützen.»
Forte: «Nicht mit leeren Händen zurückkehren»
Wie Verteidiger Jan Lecjaks (20 Minuten berichtete) geht auch Nuzzolo davon aus, dass Prag und YB sich hinter Napoli um Platz zwei duellieren werden. «Man weiss allerdings nie, grundsätzlich kann jeder gegen jeden punkten. Ein Schlüsselspiel ist die Begegnung in Prag für mich deshalb nicht.»
Auch Uli Forte will davon nichts wissen: «Die Gruppenphase wird nicht schon in der zweiten Runde entschieden.» Der Trainer betont jedoch: «Gewinnen wir in Prag, wäre das ein riesiges Break. Auf jeden Fall wollen wir nicht mit leeren Händen zurückkehren.» Bezwingt Napoli erwartungsgemäss Slovan Bratislava und siegt YB, würden die Italiener und Berner mit je sechs Punkten, die Tschechen und Slowaken noch punktelos dastehen.
Achtung vor Lafata
Forte dürfte gegen den tschechischen Meister wieder auf Innenverteidiger Steve von Bergen zählen können. Der Neuenburger hat zuletzt an einer leichten Grippe laboriert. Der Abwehrpatron wäre wichtig, zumal Sparta im heimischen Stadion einen offensiven Stil pflegt. Der 33-jährige Captain und Mittelstürmer David Lafata hat in der Liga in neun Spielen schon sieben Tore erzielt. In der Qualifikation zur Champions League hat der 31-fache Nationalspieler sogar acht Tore erzielt, alle zuhause. Zum 7:0 über Levadia Tallinn steuerte er fünf Treffer bei, zum 4:2 über Malmö drei (Prag scheiterte nach dem 0:2 auswärts an den Schweden).
Im EM-Qualifikationsspiel gegen Holland (2:1) war der Routinier vor gut drei Wochen ebenfalls einmal erfolgreich. «Lafata ist der Kopf der Mannschaft», weiss Forte, «auf ihn müssen wir aufpassen.» Er bezeichnet die Tschechen als «spielerisch starke, robuste und vor allem zuhause gefährliche Mannschaft». Der Trainer ist aber auch von den eigenen Stärken überzeugt. «Wir konnten in der Meisterschaft nach der Cup-Pleite mit zwei Siegen reagieren. Das zeugt von Charakterstärke und verleiht uns viel Mumm.»
http://www.20min.ch/sport/dossier/europ ... y/17748942
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Bierflasche
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Verfasst: Donnerstag 2. Oktober 2014, 15:43 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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YB will den Auftakt bestätigen
Nach rund 80-minütigem Flug ab Bern haben die Young Boys am Mittwochmorgen Prag erreicht. In der tschechischen Hauptstadt tragen die Berner am Donnerstag um 19:00 Uhr gegen Sparta Prag (direkt auf SRF2) ihr zweites Spiel im Rahmen der Europa-League-Gruppenphase aus. Die Ausgangslage verspricht für YB einiges: Das Team von Trainer Uli Forte will den 5:0-Auftaktsieg gegen Slovan Bratislava bestätigen. Allerdings ist Sparta Prag eine technisch sehr versierte Mannschaft, die es versteht, schnell und zielgerichtet zu kombinieren. Der Traditionsklub kann auf eine sehr erfolgreiche letzte Saison zurückblicken, als es gelang, die Meisterschaft, den Cup und den Supercup für sich zu entscheiden. Auch in der laufenden Spielzeit gehört Sparta Prag der Spitze an – mit 19 Punkten aus neun Spielen belegt die Mannschaft von Trainer Vitezslav Lavicka mit einem Zähler Rückstand auf Leader Viktoria Pilsen gegenwärtig den zweiten Platz. Sparta Prag trägt seine Heimspiele in der Generali Arena (vormals Letna-Stadion, siehe Bild unten) aus, wo auch die Nationalmannschaft zuhause ist. Die Arena umfasst 20‘854 Plätze und soll bald einem neuen Nationalstadion mit rund 40‘000 Sitzplätzen weichen. Am Donnerstag dürften die Young Boys vor Ort von ungefähr 500 Berner Fans unterstützt werden.
Uli Forte stellt in Aussicht, dass es im Vergleich zum 2:1-Sieg vom Sonntag gegen den FCZ "zum einen oder anderen Wechsel" in der Startformation kommen dürfte. Besondere Aufmerksamkeit gilt Jan Lecjaks in seiner Heimat: Der ehemalige Spieler von Viktoria Pilsen ist dieser Tage bei den tschechischen Medien sehr gefragt. "Sparta ist ein starkes Team, aber wir rechnen uns dennoch gute Chancen aus", sagt Lecjaks.
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 2. Oktober 2014, 16:53 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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02.10.2014  Zitat: Emotionaler Match in Prag
YB-Lecjaks spielt gegen seinen Trauzeugen
Jan Lecjaks ist seit 2011 bei YB. Richtig angekommen ist er erst jetzt. In Prag trifft der Tscheche am Donnerstagabend in der Europa League (19.00 Uhr) auf seinen Trauzeugen.
Jan Lecjaks (24) kommt aus der Biermetropole Pilsen. Und wie es sich für einen Pilsner gehört, genehmigt er sich zwischendurch auch ein tschechisches Bier.
Das Spiel in Prag ist für ihn besonders aussergewöhnlich: Denn bei Sparta, dem 12-fachen tschechischen und 20-fachen tschechoslowakischen Meister, ist ein gewisser Marek Stech Ersatzgoalie. Marek ist Jans Trauzeuge.
«Zudem wird meine Familie aus Pilsen anreisen. Meine Frau und Sohn Matyas, der vor einem Monat auf die Welt kam. In der Nati-Pause hole ich sie dann nach Bern.»
Bern soll über diese Saison hinaus Jans Heimat bleiben. Sein Vertrag läuft aus. «Aber die YB-Bosse haben mir gesagt, dass sie mich gerne behalten würden. Ich will unbedingt bleiben. In den nächsten Wochen soll ein neuer Vertrag unterschrieben werden.» YB will hinten links also längerfristig auf Lecjaks setzen. Die Akte Reto Ziegler ist vom Tisch. Erst unter Uli Forte startet Lecjaks durch
So gesehen hat der ehemalige U21-Nati-Captain, der nie in die A-Nati aufgeboten wurde, alles richtig gemacht. Unter Christian Gross kam er nie, unter Martin Rueda selten zum Einsatz. «Deshalb wollte ich weg, zumindest eine Zeit lang, um mir Spielpraxis zu holen.» Das gelang bei Valerenga Oslo. Der Plan ging auf. http://www.blick.ch/sport/fussball/euro ... 68982.html
_________________ For Ever
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1898
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Verfasst: Donnerstag 2. Oktober 2014, 16:55 |
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Registriert: Dienstag 9. Mai 2006, 19:54 Beiträge: 292
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