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 Beitrag Verfasst: Sonntag 20. Juli 2014, 20:04 
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YB mit Eigentor und Traumtor zum Remis

St. Gallen und YB haben sich in der AFG-Arena zum Saisonauftakt leistungsgerecht 2:2 unentschieden getrennt. YB-Angreifer Samuel Afum gelang mit einer sehenswerten Direktabnahme kurz vor Schluss der späte Ausgleich, nachdem Milan Gajic ein nicht alltägliches Eigentor unterlaufen war.

Die unglaubliche Szene in St. Gallen ereignete sich in der 52. Minute: Milan Gajic versucht, gegen FCSG-Stürmer Dzengis Cavusevic zu klären und drischt den Ball aus über 16 Metern mit voller Wucht zum 1:2 in den Winkel des eigenen Tores.

Der YB-Mittelfeldspieler durfte sich schliesslich beim eingewechselten Samuel Afum bedanken, dass die Berner nicht ohne Punktgewinn aus St. Gallen abreisen mussten. Der junge Ghanaer versenkte in der 90. Minute eine weite Flanke von Raphaël Nuzzolo sehenswert mit einer Volley-Abnahme im Kasten von Marcel Herzog.

Der Ausgleich war verdient, hatten Michael Frey per Kopf (64.) und Gonzalo Zarate (77.) zuvor beste Möglichkeiten ausgelassen. Zudem musste YB mit den verletzten Steve von Bergen, Milan Vilotic, Alexander Gerndt, Marco Wölfli, Matias Vitkieviez sowie den gesperrten Sekou Junior Sanogo und Adrian Nikci auf 7 potenzielle Stammspieler verzichten.

Cavusevic meldet sich zurück

In der 1. Halbzeit war St. Gallen schon einmal in Führung gegangen. In der 14. Minute schloss Cavusevic, der die letzte Spielzeit wegen eines Kreuzbandrisses zum grössten Teil verpasst hatte, einen Angriff über die rechte Seite nach Vorlage von Mario Mutsch erfolgreich ab.

Die Reaktion des Gästeteams fiel heftig aus. Scheiterte Frey nur 3 Zeigerumdrehungen später noch am Pfosten, machte es Yuya Kubo in der 23. Minute besser. Der Japaner traf nach einer flachen Hereingabe von Jan Lecjaks über die linke Seite ins weite Eck.

Kein Geburtstagsgeschenk für Frey

In der Folge hätte Frey noch die Gelegenheit gehabt, YB kurz vor der Pause in Führung zu bringen. Nach tollem Zuspiel von Moreno Costanzo liess sich der Angreifer, der seinen 20. Geburtstag feierte, aber von FCSG-Torhüter Marcel Herzog zu weit abdrängen. Unmittelbar nach dem Pausentee scheiterte Renato Steffen aus kurzer Distanz an Herzog.

Auf der Gegenseite deutete der prominente Neuzugang Albert Bunjaku seine Torgefährlichkeit an, konnte aber mit seinen Abschlüssen (22./39./49.) noch nicht reüssieren. Die St. Galler müssen sich zudem vorwerfen lassen, die spielerische Überlegenheit nach der 2:1-Führung nicht in weitere Tore umgemünzt zu haben. Allen voran Dejan Janjatovic hätte in der 89. Minute die endgültige Entscheidung auf dem Fuss gehabt, scheiterte aber am reaktionsschnellen YB-Keeper Yvon Mvogo.


http://www.srf.ch/sport/fussball/super- ... -zum-remis

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 Beitrag Verfasst: Montag 21. Juli 2014, 15:23 
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Schwungvolle neue, alte Young Boys

YB hat die neue Saison mit herzhaftem und mutigem Fussball eröffnet. Beim 2:2 in St.Gallen stellten die Young Boys einmal mehr ein sehr junges Team.

Zahlen lügen nicht. Michael Frey, 19-jährig. Yuya Kubo, 20-jährig. Renato Steffen, 22-jährig. Die Aufstellung im YB-Angriff liest sich am Samstag in St.Gallen, beim ersten Spiel der Saison, wie das Aufgebot eines Nachwuchsteams. Ebenso in der Defensive: Grégory Wüthrich, 19-jährig. Marco Bürki, 20-jährig. Yvon Mvogo, 20-jährig. 23,8 Jahre jung ist die YB-Startelf beim 2:2 gegen die Ostschweizer, einzig Moreno Costanzo (26), Scott Sutter (28) und Milan Gajic (27) liegen über dem Schnitt. Zahlen lügen doch. Frey absolvierte am Samstag seine 67.Partie in der Super League, bei Steffen war es auch bereits die 41., und sowohl Wüthrich, Bürki als auch Mvogo haben letzte Saison ihre Erfahrungen in der obersten Schweizer Spielklasse gemacht – Bürki war gar unter Martin Rueda, vor bald zwei Jahren, bereits zum Zug gekommen. Es kommen also einige Profi-Partien zusammen in dieser jungen YB-Startelf, auch Kubo bringt ja immerhin 66 Einsätze mit, aus der zweiten Division Japans, und gleichzeitig ist es eine überaus junge Equipe, die zum Saisonauftakt die von einer spielerisch dürftigen letzten Saison enttäuschten YB-Fans erstmals seit langem wieder verzückt hat. Über Abstimmungsprobleme in der Defensive täuschten beim Remis vor allem der Spielwitz, der Mut und der Ideenreichtum dieser Young Boys hinweg.

Die neue Dynamik

«Wenn das so weitergeht, bin ich zufrieden», meinte Uli Forte nach der Partie. Bereits unter der Woche, in den letzten Tagen der Vorbereitung, hatte der YB-Trainer gesagt, er mache sich weniger Sorgen um die Offensive. Gemäss Fortes Vokabular sahen die Zuschauer in der AFG-Arena dann ein «Ping-Pong-Spiel», viel Auf und Ab, viel Hin und Her, attraktiv für die Zuschauer, aber – die Floskel bestätigt sich – kein Spiel für die Trainer. «Die Abstimmung war schlecht, auf beiden Seiten», befand Forte. Immer wieder hatte der Coach versucht, von der Seitenlinie aus einzugreifen, besonders in der ersten Halbzeit. Lecjaks und Alain Rochat verstanden sich zu Beginn auf der linken Seite überhaupt nicht, die Folge war das 0:1 nach 14 Minuten und schöner St.Galler Kombination, abgeschlossen von Dzengis Cavusevic.

YB aber vermochte zu reagieren, und was die Berner im Anschluss an den St.Galler Treffer zeigten, das war lustvoller Angriffsfussball, variantenreich vorgetragen, über die Seiten, durch die Mitte, mit hohen langen, mit kurzen flachen Pässen. Die neue Dynamik der Young Boys gründet aber nicht bloss auf dem 3-4-3-System; bereits in den letzten Partien der vergangenen Saison war YB in diesem offensiveren Kleid aufgetreten – und hatte nie und nimmer den gleichen Spielwitz versprüht. «Das ist ein super Zeichen, das spricht für uns, auch, weil wir zweimal auf einen Rückstand reagieren konnten», sagte Forte.

Der umgekehrte Handschuh

Natürlich, die Young Boys haben trotz defensiverer Rhetorik noch immer Ansprüche auf einen Spitzenplatz, und nach einem Remis in St.Gallen gilt es noch nichts zu verschreien. Aber die Art und Weise, wie sich die Berner den Punkt holten, überzeugte, auch ein Sieg wäre nicht unbedingt gestohlen gewesen. Chance um Chance hatten sich die fleissigen Youngster nach dem Rückstand erarbeitet, Kubo gelang das 1:1, später scheiterten Sutter und Frey.

Und eine richtig routinierte Kraft, ein vermeintlicher Fixstarter, kam am Samstag erst von der Bank aus ins Spiel. Nach einem Schlüsselbeinbruch in der letzten Saison sieht Forte seinen Flügelspieler Raphael Nuzzolo «noch nicht bei hundert Leistungsprozent». Hundertprozentig motiviert schien Nuzzolo auf jeden Fall, als er nach seiner Einwechslung regelrecht explodierte, ein, zwei starke Antritte zeigte und schliesslich Samuel Afum – ein Routinier von 23 Jahren – mustergültig bediente. Die sehenswerte Direktabnahme des Afrikaners bedeutete das 2:2 und den verdienten Punkt für YB; ohne das kuriose Eigentor Gajics (siehe unten) hätte Afums Treffer in der 90. Minute YB gar zum Sieg verholfen.

Der Auftakt in die neue Saison ist den Young Boys auf jeden Fall geglückt. Acht Akteure vom Samstag waren bereits beim letzten Auftritt in der vergangenen Saison auf dem Platz gestanden, viele davon waren mitverantwortlich für rätselhaft schwache Auftritte in der Rückrunde gewesen. Diesbezüglich gleicht YB dem umgekehrten Handschuh. Es ist mal wieder Sommer und Saisonbeginn; und die neuen, alten Young Boys lassen ihren Anhang hoffen.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/22274931

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 Beitrag Verfasst: Montag 21. Juli 2014, 15:24 
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Ein Prachtstor und ein monumentaler Fehlschuss

St. Gallen - YB war ein turbulenter Match. Gajic schoss das «Eigentor des Jahrhunderts», Afum gelang mittels sehr schönem Direktschuss das späte 2:2, Frey, Sutter und Zárate vergaben beste Chancen.

Nein. Hochstehend war die Saisonauftaktspartie in der AFG-Arena nicht. Was sie hingegen sehr wohl war: unterhaltsam, aufregend, lebendig, wild, fehlerhaft. Den Zuschauern gefiel das ungestüme Treiben. Den Trainern weniger, auch wenn Jeff Saibene hinterher sagte, er wünsche sich ein Team, welches im eigenen Stadion «so offensiv und dynamisch auftritt wie heute».

Sein Gegenüber Uli Forte hat grundsätzlich nichts gegen Spektakel einzuwenden – wenn es denn seine Nerven nicht derart strapaziert wie in der AFG-Arena. «Das Pingpong gefiel mir gar nicht», sagte er. Mit Schrecken dachte der YB-Coach an die vielen Ballverluste in der Vorwärtsbewegung, die den Gastgebern immer wieder ermöglichten, ­Gegenangriffe zu lancieren. Sie machten das oft über die linke Aussenbahn, wo Lecjaks und Kubo ihre Defensivarbeit ungenügend verrichteten. Forte, der an der Seitenlinie schon früh sehr laut geworden war und immer wieder wild gestikulierte, hatte in der Pause einiges zu besprechen mit dem tschechischen Offensivverteidiger und dem jungen Japaner. Die Kommunikation funktionierte in der zweiten Hälfte besser, doch die linke Abwehrseite blieb die Schwachstelle von YB, welches wie Ende der letzten Saison mit einer Dreierabwehrkette spielte. Diese bildete in St. Gallen das Trio Wüthrich, Bürki und Rochat.

St.Gallen - YB war eine Partie voller dramatischer Geschichten. Eine schrieb Milan Gajic in der 52. Minute. Der Mittelfeldspieler traf aus 20 Metern präzise in die hohe rechte Ecke des eigenen Tores, als er vor dem heranstürmenden Cavusevic zu retten versuchte. Forte sprach scherzhaft vom «Eigentor des Jahrhunderts». Weniger lustig fand es der Unglücksschütze selber. Er habe den Ball auf die Tribüne schiessen wollen, schilderte er die höchst unglückliche ­Aktion, die bis gestern Abend auf ­Youtube bereits mehrere Tausend Mal angeklickt wurde. Der Serbe war nach dem ersten Eigentor in seiner Profikarriere ­geknickt und baute leistungsmässig wie ­Moreno Costanzo, sein Nebenmann im zentralen Mittelfeld, stark ab.

Eine weiterer Protagonist war Samuel Afum. Der Ghanaer machte in der 90. Minute das, was einen guten Stürmer auszeichnet. Er nahm Nuzzolos hohe Flanke, bei der sich ein St.-Galler-Verteidiger verschätzte, direkt ab und wurde für das Risiko belohnt. Der starke Gastgeber-Goalie Herzog hatte keine Chance, an den Ball zu kommen. Dank Afums Mut kam YB zu einem späten Punkt, den es sich wegen der Überlegenheit in der ersten Halbzeit redlich verdiente.

Kein Geburtstagsgeschenk für Frey

Wären die Berner punktelos nach Bern zurückgereist, so hätte sich ein Spieler ganz bestimmt kräftig die Haare ­gerauft. Die Rede ist von Michael Frey, dem an seinem 20. Geburtstag jegliches Wettkampfglück fehlte. In der 17. Minute traf er den Pfosten, unmittelbar vor der Pause brachte er allein vor dem Tor den Ball nicht an Herzog vorbei, nach Ablauf einer Stunde sah er einen wuchtigen Kopfball vom FCSG-Goalie pariert. Es war zugleich Freys letzte Aktion, den nun brachte Trainer Forte mit Nuzzolo und Zárate (für Steffen) frische Offensivkräfte. Der Argentinier war der nächste Berner, der in bester Abschlussposition nicht reüssierte (77.).

Nicht ans Gurtenfestival

Forte hielt sich nach der aufwühlenden Begegnung zu Recht über die schlechte Chancenauswertung auf: «Viermal allein vor dem Goalie und kein Tor: Das darf nicht sein.» Dank Afums Kunstschuss endete für ihn und sein Team der Ausflug in die Ostschweiz doch noch halbwegs versöhnlich. Für einen Abstecher ans Gurtenfestival war der eine Punkt jedoch zu wenig. Forte hatte angekündigt, dass seine Spieler am Sonntag nur auf den Berner Hausberg dürften, wenn sie in St. Gallen gewännen.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Ei ... y/13666835

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 Beitrag Verfasst: Montag 21. Juli 2014, 15:25 
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«Wollte in Richtung Tribüne klären»

Bei YB ist man mit dem beschwingten Start grösstenteils zufrieden – einzig Milan Gajic kann über sein Eigentor nach wie vor nur selber staunen.

Die Szene des Abends kam so unverhofft, viele Zuschauer hatten gar nicht richtig hingesehen. Und so wurde es später, an den TV-Geräten und im Internet, zur wohl meistgesehenen Szene des Fussballwochenendes, dieses kuriose Eigentor von Milan Gajic. Zwischen St.Gallen und YB lief am Samstag die 52.Minute, Dzengis Cavusevic näherte sich dem Berner Strafraum zögerlich, er wusste gar nicht richtig, was er mit dem vielen Platz anfangen sollte, den er dort, etwa 18 Meter vor dem Tor, plötzlich vorfand.

Da kam Milan Gajic angebraust und nahm ihm diese Entscheidung generös ab. Der Serbe drosch den Ball weg, weit weg, so schien es zunächst, bevor sich der unfreiwillige Kunstschuss hinter YB-Goalie Yvon Mvogo unhaltbar ins Tor senkte.

«Ich wollte den Ball Richtung Tribüne klären, bin aber abgerutscht», erklärte sich Gajic, der mit 26 Jahren zum ersten Mal als Profi ins eigene Tor traf. «Das war das Fifa-Eigentor des Jahrhunderts», scherzte sein Trainer Uli Forte, der seinem Spieler das Malheur aber nachsah. «Das passiert ja wohl so schnell nicht wieder.»

St.Gallen hat aufgerüstet

«So einen Treffer habe ich noch nie gesehen», gab Moreno Costanzo zu. Zusammen mit Gajic bildete er die Schnittstelle zwischen einer wackligen YB-Abwehr und einem spielfreudigen YB-Angriff. «Die Abstimmung ist noch optimierbar, es ist ja auch das erste Spiel», meinte Costanzo zu den Unstimmigkeiten in der Defensive, «andererseits ist hier in St.Gallen der Gegner halt auch immer enorm druckvoll.»

Gajics Eigentor läutete bei den Young Boys eine Phase der Unsicherheit ein. «Das brachte uns für etwa 20 Minuten ziemlich aus dem Konzept», bestätigt Forte. Geoffrey Tréand, früher bei Xamax, später bei Servette, flankte gefährlich vor Mvogo, dann flog ein Freistoss des Ex-Thuners Muhamed Demiri knapp übers Tor. Die St.Galler, die in der Defensive ähnlich den Young Boys noch Abstimmungsprobleme bekundeten, haben nach enttäuschender Rückrunde in der Offensive aufgerüstet. Neben Tréand kam aus Kaiserslautern Albert Bunjaku; der einstige Nationalspieler vermochte im Sturm Akzente zu setzen.

Heimpremiere gegen Aarau

St.Gallen - YB war also ein Schlagabtausch mit weit offenen Visieren. Dass die YB-Schlussoffensive mit Samuel Afums Schuss ins Glück dann doch noch den Minimallohn von einem Punkt einbrachte, ist für Renato Steffen ein wichtiges Zeichen. «Das spricht doch für uns, noch letzte Saison hätten wir vielleicht nicht zweimal in einer Partie einen Rückstand aufgeholt», sagte der Flügelspieler im Nachgang zur Partie. Nächster Gegner ist am Sonntag im ersten Heimspiel der neuen Saison der FC Aarau.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/16810167

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 Beitrag Verfasst: Montag 21. Juli 2014, 15:28 
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Gajic macht Schlagzeilen

Dank Eigentor hat YB einen Weltstar

Milan Gajic schafft, wovon doch jeder Fussballer träumt. Sein Mega-Tor wird zum Internet-Hit. Dumm nur: es ist ein Eigentor.

Plötzlich sorgen die Young Boys für weltweite Schlagzeilen. Und dann erst noch dank eines Traumtors.

Tönt nach Genugtuung für die leidgeprüften Berner Fussballfreunde: Seit 1986 wurde YB nie mehr Meister. Und jetzt also plötzlich der weltweite Ruhm?

Leider nein. Denn es gibt da ein Problem: Das Traumtor beim 2:2-Unentschieden gegen St. Gallen schiesst Milan Gajic (27) auf der falschen Seite.

Das ist passiert: Gajic will vor dem eigenen Strafraum den Ball klären, donnert ihn dabei herrlich ins eigene Netz. Ein Schuss wie ein Blitz – gemacht für jedes Lehrbuch.

Aber eben. Auf der falschen Seite. Das Video der Szene sorgt seither auf Online-Portalen rund um den Globus für Lacher. Und überall steht im Titel die gleiche Frage: «Das grossartigste Eigentor aller Zeiten?»

Geht man nach YB-Trainer Uli Forte, gibts nur eine Antwort: «Das war das ­Eigentor des Jahrhunderts!» Aber was genau schoss Gajic durch den Kopf, als er diesen Hammer auspackte? «Ich wollte den Ball Richtung Tribüne klären, bin dann aber abgerutscht», erklärt er in der «BZ».

Übrigens: Zuletzt sorgte die Super League im März 2013 für solche weltweiten Schlagzeilen. Nicht wegen eines Eigentors, sondern weil sich ein Marder auf den Thuner Kunstrasen verirrte. Der damalige FCZ-­Kicker Loris Benito packte das freche Tier und wurde prompt gebissen.

Ob Traumkisten auf der falschen Seite oder störende Tiere: Hauptsache, unsere Liga gibt zu reden.


http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 99015.html

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