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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Sonntag 4. Mai 2014, 22:51 |
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04.05.2014  Zitat: Vierfacher Torschütze!
Köbi Kuhn sieht Gashi-Gala
Diesen Tag wird GC-Knipser Shkelzen Gashi nicht so schnell vergessen. Unter den Augen von Ex-Nati-Coach Köbi Kuhn erzielt er beim 5:0-Heimerfolg gegen YB gleich vier Tore.
Nach 71 Minuten spendet die Mehrheit der 9'700 Fans im Letzigrund tosenden Applaus. Der Mann des Spiels wird gebührend verabschiedet: Shkelzen Gashi, seines Zeichens vierfacher Torschütze!
Die Show des GC-Knipsers beginnt in der fünften Minute: YB-Goalie Mvogo kann einen Schuss von Dabbur, der zuvor Von Bergen locker ausdribbelte, nur zur Mitte ablenken, Gashi hat den richtigen Riecher und netzt mühelos ein.
Dann treibt der 25-Jährige Zarate zur Weissglut, indem er den Gaucho auf Mittellinienhöhe leicht auflaufen lässt. Zarate schlägt Gashi daraufhin ins Gesicht. Schiri Pascal Erlachner entscheidet korrekt: Platzverweis (34.)!
Höchst diskussionswürdig ist allerdings das Urteil des Refs kurz vor der Pause. Anatole geht im Strafraum nach einem Zweikampf mit Rochat zu Boden. Es gibt Penalty, das ist vertretbar. Aber Erlachner zeigt Rochat auch noch Rot, weil er der Meinung ist, der YB-Verteidiger hätte eine klare Torchance verhindert. Ein extrem harter Entscheid.
Gashi kümmert das herzlich wenig. Beim Penalty verlädt er Mvogo eiskalt – 2:0 (42.). Das ist natürlich schon die Entscheidung.
Aber der albanische Internationale will noch mehr. 50. Minute: Herrliches Zuspiel von Dabbur, Gashi lässt Mvogo erneut keine Chance.
Der vierte Streich folgt vier Zeigerumdrehungen später. Gashi profitiert wie schon beim ersten Tor von einem Mvogo-Abpraller. Das ist bereits sein 17. Saisongoal — Ligaspitze!
Zeuge dieser Gala im Letzigrund wird Ex-Nati-Coach Köbi Kuhn, dessen Frau Alice am Freitag vor einer Woche verstarb.
Letztlich deklassiert GC YB mit 5:0. Anatole setzt in der Nachspielzeit den Schlusspunkt.
Die Hoppers bleiben somit Basel auf den Fersen. Vier Runden vor Schluss beträgt der Rückstand auf den Leader weiterhin vier Punkte.
Für YB ists ein Tag zum Vergessen! Bereits beim letzten Duell gegen GC (0:4) sind zwei Berner vom Platz geflogen. Und: Verteidiger Vilotic (er kam in der Winterpause von GC) fällt nach einer Operation am rechten Knöchel mehrere Monate aus.
GC - YB 5:0 (2:0)
Letzigrund, Zurich. - Zuschauer: 9700. - SR Erlachner, Pascal, Switzerland. - Tore: 5. Shkelzen Gashi 1:0, 41. Shkelzen Gashi 2:0 (Penalty), 50. Shkelzen Gashi 3:0, 54. Shkelzen Gashi 4:0, 90. Anatole Ngamukol 5:0.
GC: Burki R., Jahic S., Dingsdag M., Grichting S., Lang M., Abrashi A., Salatic V., Pavlovic D., Gashi S., Ngamukol A., Dabbur M. - Einwechslungen: Feltscher F. (64. für Lang M.), Caio (71. für Gashi S.).
YB: Mvogo Y., Sutter S., von Bergen S., Rochat A., Lecjaks J., Bertone L., Zarate G., Costanzo M., Gajic M., Nuzzolo R., Afum S. - Einwechslungen: Martinez J. (42. für Afum S.), Wuthrich G. (55. für Costanzo M.).
Verwarnungen: GC: 30. Salatic V. (Gelb). YB: 34. Zarate G. (Rot), 40. Rochat A. (Rot). http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 31322.html
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shalako
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Verfasst: Sonntag 4. Mai 2014, 22:54 |
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04.05.2014  Zitat: Zarate tickt aus
Forte: «Das wird noch Folgen haben»
0:5-Debakel! YB taucht gegen GC. Gonzalo Zarate leitet den Untergang mit seiner Unbeherrschtheit ein. Trainer Uli Forte ist wütend auf seinen Gaucho.
Zum zweiten Mal in Serie setzt es für YB eine Klatsche gegen GC ab. Wie schon beim 0:4 im Stade de Suisse Ende März beenden die Berner auch die Partie im Letzigrund nur zu neunt.
Dieses Mal werden Gonzalo Zarate und Alain Rochat unter die Dusche geschickt. Während der Platzverweis von Verteidiger Rochat höchst umstritten ist, gibt es bei Zarate keine zwei Meinungen.
Der YB-Gaucho lässt sich gegen GC-Matchwinner Shkelzen Gashi (4 Tore!) zu einem Revanche-Foul hinreissen. Er schlägt seinem Gegenspieler ins Gesicht.
Forte spricht nach dem Match Klartext: «Das wird Konsequenzen haben! Das müssen wir jetzt ganz genau mit Fredy Bickel anschauen.»
Der YB-Coach erklärt weiter: «Ich bin wütend! Ich habe mir gewünscht, dass wir gegen GC mal zu elft fertig spielen können.» http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 31595.html
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shalako
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Verfasst: Sonntag 4. Mai 2014, 22:56 |
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04.05.2014  Zitat: Grasshoppers - Young Boys 5:0
Eine Gala und ein grausames Experiment
Shkelzen Gashi erzielt vier Tore beim höchsten Sieg der Grasshoppers. Der Trainer Michael Skibbe sagt, GC werde sich den 2. Rang nicht nehmen lassen.
Hinterher spielte er den Treuherzigen, so, als sei diese Gala nichts Besonderes gewesen, als erlebe er solche Spiele oft. Aber dass man sich für ihn erhob, für ihn ganz allein, und ihm die Haupttribüne bei der Auswechslung nach 70 Minuten Standing Ovations schenkte, muss Shkelzen Gashi berührt haben.
Vier Tore hatte er beim 5:0 der Grasshoppers gegen YB erzielt, und er war danach fast unnatürlich selbstlos, als er sagte, das sei doch nicht wichtig, nur die Mannschaft stehe im Vordergrund. Doch nie war Gashi besser als in dieser Saison; es ist fast unheimlich, wie ihm die Bälle vor die Füsse fallen. Und er, eigentlich kein Stürmer, hat diesen Instinkt, das immer schon vorauszusehen. 17 Meisterschaftstore hat er erzielt, er ist der treffsicherste Spieler der Liga, und niemand scheint ihm in dieser Ego-Konkurrenz folgen zu können. Sein Teamkollege Caio und Mario Gavranovic (FC Zürich) liegen gemeinsam mit je 12 Toren auf Platz 2. Versprengtes Häufchen
Als Gashi den Rasen verliess, schauten ihm die Young Boys neidisch hinterher, wie er gehen durfte. Sie aber mussten sich weiter quälen, in einer Art kollektiver Selbstbestrafung, die einfach nicht aufhören wollte. Da standen sie, ein versprengtes Häufchen von acht Feldspielern, und versuchten, sich nicht gehenzulassen – ein Fussballspiel als grausames Experiment: Wie lange dauert es, bis die Lage so hoffnungslos ist, dass man nicht mehr anders kann, als sich am liebsten auf den Boden zu legen und einfach aufzugeben? Aussichtslos war die Situation für YB schon lange, 0:2 lagen sie nach der ersten Halbzeit zurück, und das war noch nicht einmal das Schlimmste. Schlimmer war, dass sie nach der Pause noch einmal zurückkehren mussten auf diesen Rasen, auf dem alles schiefgegangen war und der für YB mehr Tatort als Spielort gewesen war. Der Berner Trainer Uli Forte musste den Stürmer Gonzalo Zarate persönlich wie einen Strafgefangenen abführen und nach einer halben Stunde zur Kabine begleiten, weil sich dieser nach einer Tätlichkeit an Gashi so aufführte, als habe er noch lange nicht genug; Forte musste fürchten, Zarate würde gerne noch mehr Selbstjustiz üben und auch auf den Schiedsrichter losstürzen. Später sagte er: «Zarates Verhalten ist unentschuldbar. Das wird Konsequenzen haben, bestimmt eine hohe Geldstrafe.» Fünfter Platzverweis
Es gibt eine lange Geschichte von Platzverweisen, wenn YB gegen GC spielt, und immer trifft es die Berner. In den letzten drei Partien sind fünf Spieler mit roten oder gelbroten Karten bestraft worden, und auch an diesem Sonntag war Zarate nicht allein. Auch Alain Rochat sah die rote Karte, als er Anatole kurz vor der Pause im Strafraum zu Fall brachte. Der Penalty war korrekt, der Platzverweis aber ein Fehlentscheid. Der Trainer Michael Skibbe sagte nach dem höchsten Saisonsieg der Grasshoppers: «Die roten Karten waren entscheidend.» Es sei alles für GC gelaufen, sagte der Captain Veroljub Salatic, «aber das nehmen wir dankend an». Salatic wird am Mittwoch gegen St. Gallen gesperrt fehlen; es war die einzige schlechte Nachricht an einem Sonntag, an dem GC wohl den 2. Rang und die Qualifikation zur Champions League erreicht hat. Das werde man sich nicht mehr nehmen lassen, sagte Skibbe.
Grasshoppers - Young Boys 5:0 (2:0). Letzigrund. - 9700 Zuschauer. - Schiedsrichter: Erlacher. - Tore: 5. Gashi 1:0. 41. Gashi 2:0. 50. Gashi 3:0. 54. Gashi 4:0. 92. Ngamukol 5:0. Grasshoppers: Bürki; Jahic, Dingsdag, Grichting; Michael Lang (65. Feltscher), Salatic, Abrashi (60. Toko), Pavlovic; Gashi (71. Caio); Ngamukol, Dabbur. Young Boys: Mvogo; Sutter, Von Bergen, Rochat, Lecjaks; Bertone; Zarate, Costanzo (56. Wüthrich), Gajic, Nuzzolo (88. Frey); Afum (42. Martinez). Bemerkungen: GC ohne Ben Khalifa (verletzt). YB ohne Gerndt, WölflI; Bürki, Simpson, Dubai, Vilotic (alle verletzt), Spycher und Steffen (beide gesperrt). 34. Rote Karte gegen Zarate (Tätlichkeit). 40. Rote Karte gegen Rochat («Notbremse»). Verwarnung: 30. Salatic (Foul). http://www.nzz.ch/aktuell/sport/fussbal ... 1.18295719
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shalako
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Verfasst: Sonntag 4. Mai 2014, 22:58 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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04.05.2014  Zitat: Gashi führt GC gegen dezimierte Berner zum Sieg
Die Grasshoppers haben in der 32. Super-League-Runde mit einem Sieg über YB den 4-Punkte-Rückstand auf Leader FCB gewahrt. Mann des Spiels beim 5:0-Heimerfolg gegen die Berner, die ab der 40. Minute zu Neunt agierten, war Shkelzen Gashi mit 4 Toren.
Noch vor der Pause war das Verfolgerduell zwischen GC und YB im Letzigrund gelaufen. Zu diesem Zeitpunkt führte GC dank zwei Toren von Liga-Topskorer Shkelzen Gashi mit 2:0. Doch noch entscheidender war, dass die Gäste aus der Hauptstadt nur noch zu Neunt auf dem Platz standen. Zwei Platzverweise gegen YB vor der Pause
Zunächst hatte Ex-GC-Spieler Gonzalo Zarate in der 34. Minute nach einer Tätlichkeit gegen Gashi die rote Karte gesehen. Und nur 6 Minuten später schwächte Alain Rochat die Berner mit dem zweiten Platzverweis noch mehr.
Doch das Verdikt gegen den Verteidiger war hart: Rochat hatte Anatole Ngamukol im Strafraum leicht zurückgehalten. Schiedsrichter Pascal Erlachner entschied auf Penalty und Rot gegen Rochat. Gashi lief zum Elfmeter an und versenkte sicher. Gashi mit weiterem Beweis seiner Topform
Nach der Pause konnten sich die Young Boys mit zwei Mann weniger und zwei Toren Rückstand kaum mehr gefährlich in Szene setzen.
Dafür lief Gashi zur Höchstform auf und erzielte seine Treffer Nummer 3 und 4 des Nachmittags. 5 Minuten nach Wiederanpfiff schoss er nach Vorarbeit von Munas Dabbur das 3:0, ehe ihm nur 4 Minuten darauf das 4:0 gelang, nachdem YB-Keeper Yvon Mvogo einen Ngamukol-Kopfball nur ungenügend pariert hatte. Es waren die Saisontore Nummer 14 bis 17 für den albanischen Nationalspieler. In der Nachspielzeit sorgte Ngamukol für den 5:0-Schlussstand. Meister-Entscheidung noch nicht gefallen
Mit dem zweiten deutlichen Sieg über YB (nach dem 4:0 am 23. März) vertagte GC die vorzeitige Meisterentscheidung. Der FC Basel, der weiterhin 4 Punkte vor den Zürchern liegt, kann damit frühestens am Sonntag jubeln. Dies aber nur dann, wenn GC zwei Mal verlieren und Basel gleichzeitig zwei Mal gewinnen sollte. http://www.srf.ch/sport/fussball/super- ... r-zum-sieg
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Ghostintheshell
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Verfasst: Montag 5. Mai 2014, 09:55 |
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Und was ist eigentlich mit Kubo los auf der Bank?
Kam fast nie mehr richtig zum Einsatz die letzten Spiele, immerhin hat sehr viele Tore pro Einsatzminute erzielt. Ok, das GC-Spiel war speziell mit den zwei roten Karten, aber Martinez und Frey wurden ja trotzdem noch eingewechselt.
Zu Zarate kann ich nur anfügen dass YB hoffentlich rasch einen neuen Arbeitgeber findet und den Vertrag auflösen kann. Bekommt er noch Zusatzsperre wegen den Rempeleien gegen den Schiedsrichter? Diese Saison wird man ihn wohl nicht mehr sehen.
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shalako
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Verfasst: Montag 5. Mai 2014, 15:07 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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05.05.2014  Zitat: Totalabsturz im Letzigrund
Die undisziplinierten Young Boys erleiden gegen GC eine 0:5-Schlappe. Nach der höchsten Niederlage seit langer, langer Zeit müssen die Berner ernsthaft über die Bücher
Die Young Boys sind in der Rückrunde so etwas wie der Lieblingsgegner des Grasshopper-Club geworden. Vor Monatsfrist gewannen die Zürcher im Stade de Suisse 4:0, gestern gelang ihnen im eigenen Stadion sogar noch ein Tor mehr. Für YB setzte es vor knapp 10 000 Zuschauern ein selbst verschuldetes Debakel ab. Gonzalo Zárate wusste nach etwas mehr als einer halben Stunde nichts Schlaueres, als Shkelzen Gashi eine Ohrfeige zu verpassen, weil sich dieser erfrecht hatte, ihn auf der Höhe der Mittellinie zu foulen. Schiedsrichter Erlachner sanktionierte die Tätlichkeit zu Recht mit einer Roten Karte – was den Sünder noch mehr in Rage brachte. Wutentbrannt stürmte der Argentinier zum Spielleiter und rempelte ihn leicht. Wer weiss, was noch alles passiert wäre, hätten nicht Steve von Bergen und Uli Forte den Wüterich weggezerrt.
Für den YB-Trainer war Zárates Verhalten unentschuldbar: «Wegen eines hundskommunen Fouls derart auszuticken. Das darf es nicht geben.» Zárate soll für seinen unverzeihlichen Ausraster vereinsintern bestraft werden. Forte kündigte eine höhere Geldbusse an. Ausgeschlossen ist nicht, dass die Klubführung sogar einen Schritt weiter geht und den 29-Jährigen im Sommer abzustossen versucht. Fredy Bickel will das Geschehene zuerst in aller Ruhe analysieren, bevor er Sanktionen ergreift. «Zárate hat der Mannschaft und dem Verein einen Bärendienst erwiesen», so der Sportchef gestern nach der Ankunft in Bern. Der routinierte Südamerikaner ist nicht der einzige Spieler, mit dem Bickel unzufrieden ist. Drei, vier weitere YB-Akteure müssten ebenfalls in den Spiegel blicken und sich selbstkritische Fragen stellen.
Bereits neun Platzverweise
In der Tat geben die Berner auch in dieser Saison wieder viele Rätsel auf. Spielerisch konnten sie schon lange nicht mehr überzeugen. Einen absoluten Spitzenwert weisen sie nach der 32. Runde nur in einer wenig ruhmreichen Sparte auf: Mit neun Gelb-Roten bzw. Roten Karten führen sie die Tabelle an vor Luzern (7) und Zürich (6). Das sei eindeutig zu viel, auch wenn nicht jeder Ausschluss gerechtfertigt gewesen sei, sagt Bickel. Zur Kategorie ungerechtfertigt zählt er die Rote Karte, die Rochat gestern vorgezeigt erhielt, nachdem er als hinterster Mann Ngamukol zu Fall gebracht hatte mit einem kurzen Zupfer. Nunmehr noch acht YB-Feldspieler wurden Zeuge, wie Gashi vom Elfmeterpunkt sicher verwandelte – GC führte 2:0, die Partie war schon zur Pause entschieden. Liga-Topskorer Gashi nutzte die Freiräume und erzielte in der 50. und der 54. Minute seine persönlichen Treffer 3 und 4 in dieser nun sehr einseitigen Begegnung. Auf die unvermeidliche Frage, wann ihm das letzte Mal vier Tore gelungen seien in einem Match, antwortete der albanische Nationalspieler schlagfertig: «Gestern im Training.»
Keine Champions League für YB
Zurück zu YB. Im Umfeld des Traditionsklubs sterben die Optimisten nie aus. So liess es sich «Rrr», die graue Eminenz der Online-Plattform «Zum Runden Leder», letzte Woche nicht nehmen, mit viel Akribie und ergänzt mit einem Schuss Fantasie ein Meisterszenario für den BSC YB zu entwerfen. Die kühnen Prognosen waren nach dem gestrigen Nachmittag bereits Makulatur: Basel blieb in St. Gallen siegreich, und YB erlitt gegen GC eine Schlappe. Nach der 11. Saisonniederlage der Berner erübrigen sich nun alle weiteren Rechnereien bezüglich Meistertitel: Der FCB hat 4 Runden vor Saisonende 14 Punkte Vorsprung auf die Berner.
Auch der zweite Schlussrang, der im August zu Champions-League-Qualifikationsspielen berechtigt, ist am Horizont entschwunden: GC hat 59 Punkte, YB 49. Für YB kann es jetzt nur noch darum gehen, die Meisterschaft auf Rang 3 oder 4 zu beenden. Das wird schwierig genug, muss der Klub doch unter anderem noch gegen Basel und Thun antreten.
Telegramm
Grasshoppers - Young Boys 5:0 (2:0).
Letzigrund. - 9700 Zuschauer. - SR Erlacher. - Tore: 5. Gashi (Dabbur) 1:0. 41. Gashi (Foulpenalty) 2:0. 50. Gashi (Dabbur) 3:0. 54. Gashi (Ngamukol) 4:0. 92. Ngamukol (Feltscher) 5:0.
Grasshoppers: Bürki; Jahic, Dingsdag, Grichting; Michael Lang (65. Feltscher), Salatic, Abrashi (60. Toko), Pavlovic; Gashi (71. Caio); Ngamukol, Dabbur.
Young Boys: Mvogo; Sutter, Von Bergen, Rochat, Lecjaks; Bertone; Zarate, Costanzo (56. Wüthrich), Gajic, Nuzzolo (88. Frey); Afum (42. Martinez).
Bemerkungen: GC ohne Ben Khalifa (verletzt). YB ohne Gerndt, WölflI; Bürki, Simpson, Dubai, Vilotic (alle verletzt), Spycher und Steffen (beide gesperrt). 34. Rote Karte gegen Zarate (Tätlichkeit). 40. Rote Karte gegen Rochat ("Notbremse"). Verwarnung: 30. Salatic (Foul) http://www.derbund.ch/sport/fussball/To ... y/28008124
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shalako
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Verfasst: Montag 5. Mai 2014, 15:09 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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05.05.2014  Zitat: Gashi siegt im Schlagabtausch
YB geht bei GC früh unter – nicht zum ersten Mal wegen Dummheiten in den eigenen Reihen. Shkelzen Gashi gelingen schliesslich beim 5:0-Sieg vier Treffer für die starken Grasshoppers.
Der Abendspaziergang beginnt schon vor dem Abpfiff. Zwischen YB und GC läuft die 70. Minute, die beiden Mannschaften, die im halb leeren Rund die Zeit herunterspielen, passen beinahe zum sonntäglichen Flaniervolk. 0:4 liegen die Young Boys zurück, am Ende gar 0:5, die Zürcher lassen den Ball locker zirkulieren, die dezimierten Berner traben artig hinterher. YB-Trainer Uli Forte lehnt mit nachdenklicher Miene an der Spielerbank.
YB-Defensive schwach
Eineinhalb Stunden zuvor sah es noch ganz anders aus. Forte und seine Young Boys gedachten den Gegner im eigenen Stadion zu überraschen, «wir wollten früh angreifen, wir wollten hoch stehen», sagt der Coach nach der Partie. Doch YB ging vor allem früh unter in Zürich, einmal mehr misslang der Start. Shkelzen Gashi liess mit seinem ersten Streich nur 3 Minuten auf sich warten. Er profitierte von einem Abpraller, nachdem Munas Dabbur ohne grosse Mühe an Steve von Bergen und Scott Sutter vorbeigezogen war. Die frühe Rücklage war schon mal eine schlechte Voraussetzung zum Punktgewinn in der Fremde für die gestern defensiv erneut anfälligen Young Boys. Sie leisteten sich zahlreiche Fehler, wirkten uninspiriert und waren nie in der Lage, den Grasshoppers Paroli zu bieten.
Wie im Spiel in Bern
Doch, immerhin, YB spielte geradliniger als auch schon, Milan Gajic verpasste die beste YB-Chance in der 10. Minute. «Da waren wir dran. Das muss man auch sehen. Und dann nimmt er uns halt aus dem Spiel, das ist bitter», meint Forte, nachdenklich, wütend. Er, das ist Gonzalo Zarate. In der 34. Minute langt er Gashi bei einem Zweikampf an der Mittellinie ins Gesicht, sieht die Rote Karte und sorgt für den Anfang vom YB-Ende. So nahm die Begegnung den gleichen Lauf wie das Rencontre Ende März in Bern. Bereits damals hatte sich YB mit äusserst dümmlichen Aktionen selbst dezimiert – Renato Steffen und Michael Frey flogen jeweils mit Gelb-Rot vom Platz. Das Spiel im Stade de Suisse ging schliesslich mit 0:4 verloren.
Dass auch gestern wieder zwei Berner früher duschen gingen, dafür sorgte Alain Rochat – und eine etwas strenge Regelauslegung von Schiedsrichter Pascal Erlachner. Rochat also zupfte im Laufduell um einen hohen Ball Anatole Ngamukol am Trikot, YB-Goalie Yvon Mvogo hatte den Ball Sekundenbruchteile später bereits in den Armen. Penalty ja – Platzverweis jein. «Ich sehe die klare Torchance nicht, die Rochat in dieser Situation vereitelt haben soll», meinte YB-Coach Forte. Rot hin, Penalty her; YB stand bereits in der 40.Minute nur noch zu neunt auf dem Platz. Torjäger Gashi verwandelte den Strafstoss eiskalt, entschied das Spiel schon zur Pause und legte nach dem Seitenwechsel gar noch zwei Tore drauf, ehe der frühere Thuner Anatole in der Nachspielzeit mit dem 5:0 den Schlusspunkt setzte. Mit 17 Toren führt der albanische Nationalspieler Gashi die Skorerwertung nun souverän an – und erhält bei GC weiter die Hoffnung auf den Meistertitel aufrecht.
Zarate muss zahlen
Den arg gebeutelten Young Boys hingegen bleibt mal wieder nichts als Ärger. «Nach der Pause ging es darum, eine brutale Niederlage zu verhindern. Das ist nicht wirklich gelungen», stellte Forte trocken fest. Es ist ein bitterer Tag für die Berner, zumal ihr Verteidiger Milan Vilotic am Wochenende am rechten Knöchel operiert werden musste und jetzt bis Ende Juli ausfällt. Es ist der nächste Ausfall im grossen Lazarett der Young Boys.
Derweil muss Zarate nach seiner Tätlichkeit nicht nur mit Spielsperren, sondern auch mit einer saftigen internen Busse rechnen. «Von ihm, mit seiner Routine, kann ich so etwas nicht akzeptieren», meinte Forte, «wir überlegen uns etwas.» Die Dummheit traf vor allem YB im Gesicht – «Opfer» Gashi ist mit vier Toren deutlicher Punktsieger im Schlagabtausch. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/13769524
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shalako
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Verfasst: Montag 5. Mai 2014, 15:11 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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05.05.2014  Zitat: «Aus dem Nichts ist er völlig durchgedreht»
YB-Sportchef Fredy Bickel spricht nach dem 0:5-Debakel gegen GC über die Mannschaft, Trainer Uli Forte und verkündet die harten Sanktionen gegen Rotsünder Gonzalo Zarate.
YB-Sportchef Fredy Bickel spricht nach dem 0:5-Debakel gegen GC über die Mannschaft, Trainer Uli Forte und verkündet die harten Sanktionen gegen Rotsünder Gonzalo Zarate.
Fredy Bickel, auf die 0:4-Niederlage in Bern folgte gegen GC jetzt auch in Zürich eine Abfuhr. Hat Ihr Team einen GC-Komplex? Das würde ich so nicht sagen. Wir machen uns das Leben einfach immer wieder selber schwer, schlagen uns jeweils selbst. Das zieht sich wie ein roter Faden schon durch die ganze Saison. Wir sind so etwas von instabil, das geht schon gar nicht.
Sind Sie nach wie vor der Überzeugung, dass Trainer Uli Forte seine Mannschaft überhaupt noch im Griff hat? Ja, absolut. Er hat die Mannschaft hervorragend auf das Spiel gegen die Grasshoppers vorbereitet und eingestellt. Ich glaubte auch an unsere Chance, als wir nach Zürich reisten. Und dann ist leider alles wieder ganz anders gekommen.
Wo lag das Problem? Wir sind schon in der 4. Minute in Rückstand geraten. In dieser Szene standen wir nicht gut und waren schlicht und einfach nicht parat. Dann hatte ich trotz dieses miserablen Starts doch irgendwie das Gefühl, die Mannschaft würde sich fangen. Gajic hatte eine gute Chance, die er zum Ausgleich hätte verwerten müssen.
Und dann kam in der 34. Minute beim Stand von 1:0 für GC diese fatale Szene mit Stürmer Gonzalo Zarate, der sich zu einer Tätlichkeit an Shkelzen Gashi hatte hinreissen lassen. Was ist nur in den Argentinier gefahren? Ehrlich gesagt, ich habe keine Ahnung. Er ist buchstäblich aus dem Nichts völlig durchgedreht. Der Schiedsrichter hat ihn zu Recht des Feldes verwiesen. Was er gemacht hat, ist absolut nicht akzeptabel. Er hat sich selbst und der Mannschaft schwer geschadet.
Mit welchen Konsequenzen muss er rechnen? Ich stand heute Morgen um 10 Uhr vor die Mannschaft und habe ihr mitgeteilt, dass Zarate hart bestraft wird.
Wie hart? Er erhält eine hohe, vierstellige Busse und wird bis auf weiteres in den Nachwuchs verbannt. Dort soll er eine Denkpause erhalten. http://www.derbund.ch/sport/fussball/Au ... y/28584506
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shalako
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Verfasst: Montag 5. Mai 2014, 15:12 |
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05.05.2014  Zitat: Nach Tätlichkeit: Zarate spielt nicht mehr in erster Mannschaft
Im Spiel gegen GC am Sonntag wurde YB-Spieler Gonzalo Zarate ausfällig und schlug einen Gegner auf den Kopf. Nun degradiert ihn die YB-Spitze bis auf weiteres in die zweite Mannschaft.
Gonzalo Zarates Attacke gegen GCs Shkelzen Gashi vom Spiel am Sonntag bleibt nicht ohne Folgen für den YB-Spieler. Er spielt nicht mehr in der ersten Mannschaft. «Die sportliche Leitung der Young Boys hat entschieden, Gonzalo Zarate bis auf Weiteres in die zweite Mannschaft zu relegieren», heisst es in einer Medienmitteilung des Clubs vom Montag.
Ein wütender Trainer...
Zudem werde der Spieler mit einer hohen Geldstrafe im vierstelligen Bereich belegt. Gemäss Regeln des Fussballverbands wäre Zarate mit seiner roten Karte für zwei Spiele gesperrt. Die Sanktionen des Clubs gehen nun weit darüber hinaus. Mit seiner Aktion machte sich Zarate nicht nur bei GC keine Freunde. Auch YB-Trainer Uli Forte zeigte sich entrüstet: «Ich bin wütend! Ich habe mir gewünscht, dass wir gegen GC mal zu elft fertig spielen können», liess sich Forte gegenüber dem «Blick» verlauten.
... und verärgerte Fans
Die Fans reagieren ebenfalls mit Ärger auf Zarates Ausfall. «Abfahre!» solle Zarate, meint ein Fan im YB-Forum, und ein weiterer stellt Vermutungen über die Kostenstruktur der zweiten Mannschaft an: Die zweite Mannschaft YBs koste wohl bald soviel wie die erste bei Thun. http://www.derbund.ch/sport/fussball/Na ... y/22441523
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shalako
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Verfasst: Montag 5. Mai 2014, 15:15 |
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05.05.2014  Zitat: YB: Zum Wegschauen
Nach der blamablen Leistung bei GC bleiben YB wieder nur Durchhalteparolen. Obwohl die Berner seit Monaten enttäuschen, sind sie Dritte.
Das Bonmot der Veranstaltung liefert Shkelzen Gashi: «Gestern im Training», antwortet der GC-Spieler am Sonntag, als er gefragt wird, wann ihm letztmals vier Tore in einer Partie gelangen.
Wie im Training dürften sich Gashi und seine Kollegen gestern auch im Heimspiel gegen YB gefühlt haben. Am Ende siegten sie 5:0, und während Gashi strahlend ein Interview nach dem anderen gibt, schleichen die YB-Akteure wie begossene Pudel in die Kabine. Steve von Bergen, einer der wenigen Führungsspieler im Berner Team, steht nach der beschämenden Vorstellung Rede und Antwort. Er ist sauer, aggressiv, enttäuscht, und er spricht erst, nachdem er einen ihm unliebsamen Boulevardreporter barsch weggescheucht hat. Viel zu erklären hat von Bergen nach dem Debakel nicht, einmal meint er zynisch, die ersten drei Minuten bis zum ersten Gegentor seien von YB passabel gewesen.
Aber was soll der Nationalspieler jetzt auch sagen, nach der Blamage dieses ungenügenden, uninspirierten, undisziplinierten YB?
Vilotic fällt drei Monate aus
Es war am Sonntag eine Bankrotterklärung von YB, eine brutale Ohrfeige, verabreicht vom starken GC. Doch weil es sportlich keinen Konkurs gibt, geht es für die Berner übermorgen mit dem Heimspiel gegen Aarau weiter. «Und dort müssen wir eine Reaktion zeigen», sagt Scott Sutter. YB bleiben mal wieder nur Durchhalteparolen. Es ist ein bitterer Tag für die Berner, zumal ihr Verteidiger Milan Vilotic am Wochenende am rechten Knöchel operiert werden musste und jetzt bis Ende Juli ausfällt.
Im Zentrum der Kritik steht in Zürich am Sonntag Gonzalo Zarate, der Talente im Karate bewies, als er kurz vor der Pause Gashi nach einem Rencontre mit einem Schlag im Gesicht traf. Danach musste Zarate von mehreren Mitspielern daran gehindert werden, auf Referee Pascal Erlachner loszugehen, ehe er von Coach Uli Forte und zwei Betreuern vom Feld geführt wurde. Es waren unrühmliche Sekunden im Leben Zarates, und es war vor allem der nächste Beweis für die fehlende Disziplin bei den Young Boys. Sie sammeln fleissig Rote Karten – nicht aber Punkte.
Gestern verlor YB nicht nur den Anschluss an Rang 2 und GC, sondern auch Spiel, Nerven und Anstand. Wenigstens lamentieren die Young Boys diesmal nicht, wie nach dem 0:4 gegen den gleichen Gegner vor wenigen Wochen im Stade de Suisse, unsouverän über die Spielleiter. Die Berner sind nach der Kanterniederlage mit sich selber beschäftigt. Und so beschweren sie sich nicht heftig über die zweite Rote Karte gegen YB, die Alain Rochat nach einem Foul im eigenen Strafraum gegen Anatole wenige Minuten nach Zarates Ausraster erhielt. Sie war streng, was Fredy Bickel zwar anmerkt, aber nicht als Ausrede gelten lassen will. «Das war ein schwacher Auftritt», sagt der Sportchef. Und er spricht Klartext: «Zarate beging eine Riesendummheit, das ist Klub und Fans gegenüber eine Frechheit und hat Konsequenzen. Danach war es schwierig für uns.»
Das «Wunder von Bern»
Der Versuch, mit zwei Spielern weniger Schadenbegrenzung zu betreiben, ging nach der Pause schief. GC erhöhte vom 2:0 auf 5:0, wobei Bickel findet, dass die Gastgeber abgesehen von den drei Toren nicht gefährlich gewesen seien. Das lag aber eher an den Grasshoppers, die ein bisschen Ballhalten übten und YB die Schmach einer monumentalen Niederlage ersparten. «Was hätten wir mit zwei Spielern weniger tun sollen?», fragt Steve von Bergen. Nun sei GC zehn Punkt entfernt, also müsse man Rang 3 verteidigen. Und Bickel meint: «Unser Ziel war immer der 3. Platz.»
Es ist ja eigentlich fast nicht vorstellbar, dass diese Young Boys, die formschwach sind, ohne Leidenschaft und Begeisterung auftreten und kaum besser als letzte Saison (Rang 7) sind, noch auf Rang 3 stehen. Aber am Samstag hatten die Verfolger Luzern (0:1 gegen Sion) und Thun (1:2 gegen Zürich) überraschend ihre Heimspiele verloren. «Wir haben seit Monaten keine gute Leistung über die gesamte Spielzeit gezeigt», sagt Bickel. So gesehen ist es das nächste «Wunder von Bern», steht YB vier Runden vor Saisonende auf Rang 3. Vielleicht passt das ja, denn am 4. Juli ist es genau sechzig Jahre her, seit Deutschland im WM-Final im Wankdorf Ungarn 3:2 bezwang. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/14272368
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