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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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JFK
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Verfasst: Sonntag 6. April 2014, 21:45 |
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Registriert: Dienstag 15. Februar 2011, 11:13 Beiträge: 738
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zum glück pfiff hänni nach 93 minuten das spiel ab. weitere minuten zittern hätte ich heute echt nicht gebraucht. eigentlich erstaunlich, dass man nach einem 2:0 zur pause und einen mann mehr während beinahe 90 minuten noch derart ins straucheln kommen kann. egal, drei punkte das ist ist alles was zählt in der jetzigen situation.
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shalako
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Verfasst: Montag 7. April 2014, 08:05 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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07.04.2014  Zitat: Kleiner Schritt vorwärts, mehr nicht
Nach fünf sieglosen Partien gelingt YB gegen das ebenfalls krisengeschüttelte Luzern ein 2:1. Die Berner können ihre Formschwäche auch gegen den dezimierten Gegner nicht verbergen.
Wenn sich zwei Team begegnen, bei denen Not und Elend gross sind, dann ereignet sich nicht selten Kurioses. So auch am Sonntagnachmittag bei YB - Luzern. Die Partie war kaum angepfiffen, als Vilotic aus der eigenen Hälfte heraus einen langen Ball in den Luzerner Strafraum schlug. Der frühere YB-Verteidiger François Affolter brachte es fertig, den Ball zu unterlaufen, Raphaël Nuzzolo spurtete los und wurde vom herausstürzenden David Zibung von den Beinen geholt – Penalty und die nach Reglement korrekte Rote Karte für den Torhüter waren die harten Sanktionen. Der FCL-Captain konnte es schier nicht fassen, diskutierte intensiv mit Schieds- und Linienrichtern. Es war vergebliche Mühe: Zibung musste das Feld verlassen und dorthin zurückkehren, wo er kurz zuvor hergekommen war: in die Kabine.
Seinen Posten übernahm Loreno Bucchi, der einst bei der AC Bellinzona etwas mehr als ein Dutzend Super-League-Spiele bestritten hat. Der Italiener hatte das Glück, auf einen Penaltyschützen zu treffen, dem in den letzten Wochen fast alles Selbstvertrauen abhandengekommen ist. Die Rede ist von Josef Martínez, der in der Vorrunde, als er noch beim FC Thun im Einsatz stand, ein regelmässiger Torschütze war (8 Meisterschaftstore). Der Venezolaner schoss vom Elfmeterpunkt derart unplatziert, dass es keiner Glanztat von Bucchi brauchte, um den Ball abzuwehren. Solche zeigte er erst später, bei harten Schüssen von Costanzo (29.) und Kubo (77.) oder in einer Eins-gegen-eins-Situation mit Nuzzolo (76.).
Ein Eigentor und ein Kunstschuss
Gut möglich, dass der Luzerner Ersatzgoalie zum Helden des Spiels geworden wäre, wenn die Mannschaft in diesen Tagen auf einer guten Welle surfen würde. Da das Gegenteil der Fall ist (10 Spiele/7 Punkte), bekam er aus nächster Nähe mit, wie es die Fussballgötter ein weiteres Mal nicht gut meinten mit dem FCL. Ein Kopfball von Rochat flog an Puljics Schienbein und von dort via Pfosten ins eigene Tor (26.).
Dem Eigentor folgte die stärkste Phase des Heimteams, welche Costanzo unmittelbar vor der Pause mit einem Hocheckschuss krönte. Warmer Applaus begleitete die zuletzt arg in die Kritik geratenen Young Boys, als sie Richtung Katabomben schritten.
Die gute Stimmung war jedoch nur von kurzer Dauer. Grund: Die Young Boys schafften es in der zweiten Hälfte nicht mehr, den dezimierten und psychisch angeschlagenen Gegner richtig unter Druck zu setzen. Stattdessen beschränkten sie sich aufs Kontern. Das war ihr gutes Recht, doch wie sie es taten, war ein beträchtliches Ärgernis. Kaum je wurde der direkte und kürzeste Weg zum Tor gesucht. Und geschah es ausnahmsweise doch, dann kamen die Angreifer am letzten oder manchmal schon zweitletzten Verteidiger nicht vorbei. Je länger sich die Gastgeber abmühten, desto unruhiger wurde das Publikum. Irgendwann hallten die ersten Pfiffe durchs Stade de Suisse – ein deutliche Indiz, wie unzufrieden die Fans mit der Entwicklung in dieser Saison sind.Die Missfallensbekundungen registrierten auch die Spieler.
Allzu viel Kredit geniesse das Team derzeit nicht, stellte Costanzo nüchtern fest. Sie seien zu passiv gewesen in der zweiten Halbzeit, was den Fans verständlicherweise nicht gefallen habe. Scott Sutter war überzeugt, dass «nur ein kleiner Teil des Publikums» gepfiffen habe. Er und seine Teamkollegen hätten nicht ständig nach vorne rennen können wie Sprinter. «Wir hätten zu viel Kraft gebraucht, und es hätte die Gefahr bestanden, dass uns Luzern mit einem Gegenangriff überrascht.»Trainer Uli Forte mochte den Auftritt seines Teams nicht schönreden. Die zweite Halbzeit war ihm «zu phlegmatisch, zu pomadig». Generell sei YB während der langen Überzahlphase zu wenig dominant aufgetreten. Es war dem Coach nicht zu verübeln, dass er die drei gewonnenen Punkte zum «allerwichtigsten» Gut erhob. Die Ansprüche bei YB sind nach zuletzt fünf sieglosen Spielen bescheiden geworden.
Young Boys - Luzern 2:1 (2:0) Stade de Suisse. – 17 201 Zuschauer. – SR Hänni. – Tore: 25. Puljic (Eigentor) 1:0. 45. Costanzo 2:0. 83. Freuler 2:1. Young Boys: Mvogo; Sutter, Vilotic, Von Bergen, Rochat; Zárate, Costanzo, Spycher, Nuzzolo; Frey (70. Kubo), Martínez (88. Gajic). Luzern: Zibung; Sarr, Affolter (88. Bozanic), Puljic (46. Stahel), Mikari; Freuler; Winter, Thiesson, Wiss, Hyka (5. Bucchi); Rangelov. Bemerkungen: YB ohne Wüthrich (gesperrt), Wölfli, Bürki, Gerndt, Simpson, Doubai (alle verletzt), Bertone und Sessolo (beide U-21). Luzern ohne Hochstrasser, Lezcano (beide verletzt) und Renggli (nicht im Aufgebot). 4. Rote Karte gegen Zibung (Notbremse an Nuzzolo). 6. Bucchi hält Foulpenalty von Martinez. 29./69. Lattenschüsse Frey. - Verwarnungen: 34. Puljic (Foul). 53. Zarate (Unsportlichkeit). 55. Spycher (Foul). 79. Freuler (Reklamieren). 87. Vilotic (Foul). http://www.derbund.ch/sport/fussball/Kl ... y/13585007
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shalako
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Verfasst: Montag 7. April 2014, 08:07 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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07.04.2014  Zitat: Von Pfiffen begleitet zum Heimsieg
Obwohl YB fast die gesamte Spielzeit in personeller Überzahl bestreiten darf, reicht es für die Berner nur zu einem knappen 2:1-Heimsieg gegen einen sehr schwachen FC Luzern.
Und am Ende zittern die Young Boys in einer Partie, in der sie niemals ins Zittern hätten geraten dürfen. Von Pfiffen begleitet retten sie am Sonntag kurz vor 18 Uhr den 2:1-Minivorsprung gegen den schwachen FC Luzern über die Zeit. Die Erleichterung über den Heimsieg ist im Stade de Suisse allenthalben spürbar, aber die Protagonisten wissen den Erfolg einzuordnen. YB-Sportchef Fredy Bickel spricht von einer «zu zurückhaltenden» Spielweise und Trainer Uli Forte davon, nach der Pause «zu pomadig» und «zu phlegmatisch» gespielt zu haben. «Aber», sagt Forte, «aber für uns ist es wichtig, endlich wieder gewonnen zu haben.»
Frühe Rote Karte Zibungs
Nach fünf Partien mit nur einem Punkt waren die Young Boys vor der gestrigen Partie unter Druck und in der Krise, mit dem Heimsieg haben sie zumindest Rang 3 ein wenig gefestigt. Rätselhaft aber erscheint nach der gestrigen Vorstellung, wie der FCL überhaupt ein Wörtchen im Kampf um diese Platzierung mitreden kann. Die Luzerner enttäuschten schwer, was auch mit der Startphase zusammenhing, in der es vorerst für die Young Boys lief. Bereits nach vier Minuten wurde Luzerns Goalie David Zibung des Feldes verwiesen, weil er im Strafraum Raphael Nuzzolo von den Beinen geholt hatte. Die Regel – die es zu überdenken gilt, weil sie zu streng ist – will es so, dass der Täter mit der Roten Karte bestraft wird. «Das war natürlich ein idealer Start für uns», sagt Forte. Die Freude allerdings währte im Berner Lager nicht lange, denn Josef Martinez scheiterte mit einem schludrigen Elfmeterversuch an FCL-Ersatzkeeper Lorenzo Bucchi. Martinez trat den Elfmeter so, wie ihn ein verunsicherter Fussballer tritt.
Und so entwickelte sich eine Begegnung von überaus bescheidenem Gehalt, was sich in vielen Unterbrechungen und Fehlpässen niederschlug. Dazu passte, dass die Young Boys in Führung gingen, weil Luzerns Abwehrspieler Tomislav Puljic einen Kopfball Alain Rochats ins eigene Tor ablenkte.
Man kann das, wenn man möchte, natürlich auch positiv betrachten. Uli Forte möchte das. Er meint: «Es ist erfreulich, gelang uns die Führung nach einem Eckball.» In dieser Saison verhalten sich die Young Boys ja vorne wie hinten bei Standardsituationen oft ungenügend.
Die Führung verlieh YB nur bedingt Sicherheit, doch die gleichfalls kriselnden Luzerner stellten einen dankbaren Aufbaugegner dar. Der kampfstarke Michael Frey traf gleich zweimal die Latte, und Moreno Costanzo erzielte in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit sogar ein Traumtor, als er den Ball mit rechts aus rund 17 Metern mit einem flotten Innenristschuss in den rechten Winkel beförderte. Die Young Boys jedoch blieben insgesamt zu wenig zwingend, der Zweitorevorsprung sorgte für reichlich Genügsamkeit und Ballgeschiebe, welches Teile des Publikums erzürnte.
Der Mist (nun, ja) jedoch schien geführt, weil YB die harmlosen Gäste kontrollierte und keine Chancen zuliess. Bis in die Schlussphase, als sich die in den letzten Wochen so wacklige Berner Defensive doch noch übertölpeln liess – und Remo Freuler am Ende im YB-Strafraum trotz deutlicher gelb-schwarzer Überzahl völlig frei zum Abschluss kam. Das war in der 83.Minute und leitete eine Schlussphase ein, in der die Angst der Young Boys vor dem nächsten peinlichen Rückschlag bis unters Tribünendach zu spüren war. Dort sassen am Sonntag besonders viele Jugendliche, schliesslich firmierte der Anlass als «Kids Day», und die Buben und Mädchen durften sich am Ende über den Erfolg von YB freuen – nachdem der eine oder andere Vater seinen Unmut über die teilweise unkonzentrierte Vorstellung der Gastgeber mit Pfiffen geäussert hatte. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/14739972
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shalako
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Verfasst: Montag 7. April 2014, 08:08 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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07.04.2014  Zitat: Die totale Verunsicherung und die grosse Erleichterung
Die YB-Akteure sind wie Sportchef Fredy Bickel froh, die Negativspirale verlassen zu haben.
Den YB-Spielern ist die schier grenzenlose Erleichterung nach dem 2:1-Heimsieg gegen Luzern anzumerken. Nach Wochen der Sieglosigkeit fällt es ihnen wieder leichter, mit den Journalisten zu reden. Moreno Costanzo absolviert gar einen Interviewmarathon. Immer wieder erzählt er von seinem wunderschönen Treffer («Da habe ich den Ball perfekt getroffen»), aber nimmt auch offen Stellung zur wenig berauschenden YB-Leistung. «Wir waren nach der 2:0-Führung viel zu passiv», sagt Costanzo. Einmal erklärt er, man habe in der zweiten Halbzeit die «totale Verunsicherung» bei YB gespürt. «Das war schwach von uns. Ich kann die Zuschauer verstehen, dass sie gepfiffen haben», sagt Costanzo.
Bickel überrascht nichts
Die YB-Akteure wissen, dass sie nicht brilliert haben, aber in ihrer Lage zähle nur eines, wie Michael Frey meint: «Wir haben gewonnen und drei Punkte geholt.» Und weil der Youngster meistens spricht, wie ihm der Schnabel gewachsen ist, liefert er, angesprochen auf die Unsicherheit im Team, ein nächstes Bonmot: «Ich liebe Fussball, es ist meine ganz grosse Leidenschaft. Ich freue mich auf jedes Spiel und jeden Ballkontakt. Also trage ich auch keine Steine auf dem Herzen.»
YB aber besteht nicht aus elf Michael Freys. Andere wirkten gegen Luzern teilweise wie gelähmt und trotz Führung keineswegs befreit. Also erstaunt es nicht, antwortet Sportchef Fredy Bickel mit einem Wort, als er nach seinem Befinden gefragt wird: «Erleichtert.» Das gilt auch für den Erpressungsfall des Spielervermittlers Peter Bozzetti, der von Bickel im letzten Sommer ja 131'000 Franken gefordert und damit gedroht hatte, belastende Unterlagen dem «Blick» zu verkaufen. Am Mittwoch erhob die Staatsanwaltschaft bekanntlich Anklage gegen Bozzetti sowie den früheren Sportmanager Erich Vogel. Den beiden wird versuchte Erpressung und versuchte Nötigung vorgeworfen. Das geforderte Strafmass beläuft sich bei Bozzetti auf 30 Monate Haft, wovon er 10 absitzen müsste. Vogel wird wegen Gehilfenschaft zur Erpressung angeklagt. Da fordern die Ankläger 14 Monate bedingt. Die Anwälte von Bozzetti und Vogel weisen die Darstellung der Staatsanwaltschaft zurück, es gilt die Unschuldsvermutung.
In der Sonntagspresse wurde ausführlich über den Fall berichtet, es war von Telefonüberwachungen zu lesen, in denen zu hören sei, wie Vogel den Spielervermittler Bozzetti aufgefordert habe, von Bickel sogar 200'000 Franken zu verlangen. «Mich kann nichts mehr überraschen», sagt Bickel am Sonntag. «Und ich bin froh, sind jetzt Fakten geschaffen worden.» http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/16586969
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shalako
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Verfasst: Montag 7. April 2014, 08:10 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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06.04.2014  Zitat: FCL-Goalie Zibung
«Schade, kann man mit Schiris nicht sprechen»
Luzern verliert Goalie Zibung schon nach vier Minuten und kommt nicht vom Fleck.
Luzern bleibt das schlechteste Team der Rückrunde. In Bern setzt es gegen YB die 7. Niederlage im 10. Spiel ab.
Die Partie beginnt denkbar schlecht für die Innerschweizer. Schon nach vier Minuten unterläuft Affolter einen hohen Ball. Nuzzolo steht alleine vor FCL-Goalie Zibung und wird vom Keeper von den Beinen geholt: Penalty und Rote Karte. So sind die Regeln.
«Diese Rote Karte ist ein Witz. Und schade ist, dass man mit den Schiris nicht sprechen kann», findet Zibung. Es gäbe auf dem Platz keinen Dialog mit den Refs.
Martinez verschiesst den fälligen Strafstoss zwar, doch von diesem Moment an ist es Einbahn-Fussball.
Es dauert allerdings bis zur 26. Minute ehe Puljic einen Rochat-Kopfball unglücklich ins eigene Tor ablenkt.
Costanzos herrliche Direktabnahme praktisch mit den Pausenpfiff ist für den FCL der Todesstoss.
Zwar kommen die Luzerner durch Freuler fünf Minuten vor Schluss noch einmal auf 1:2 heran. Doch für mehr reicht die Kraft nicht.
YB holt mit einem glanzlosen Sieg drei wichtige Zähler im Kampf um die Europacup-Plätze. YB - Luzern 2:1 (2:0) Stade de Suisse, Bern. - SR Nikolaj Hänni, Schweiz. - Tore: 25. Tomislav Puljic 1:0, 45. Moreno Costanzo 2:0 (Gonzalo Eulogio Zarate), 83. Remo Freuler 2:1 (Thiesson J.).
YB: Mvogo Y., Sutter S., von Bergen S., Vilotic M., Rochat A., Spycher C., Costanzo M., Zarate G., Martinez J., Raphaël Nuzzolo, Frey M. - Einwechslungen: Kubo Y. (70. für Frey M.), Gajic M. (88. für Martinez J.).
Luzern: Zibung D., Sarr S., François Affolter, Puljic T., Mikari Y., Freuler R., Winter A., Wiss A., Jérôme Thiesson, Hyka J., Rangelov D. - Einwechslungen: Bucchi L. (5. für Hyka J.), Stahel F. (46. für Puljic T.), Bozanic O. (88. für François Affolter).
Verwarnungen: YB: 53. Zarate G. (Gelb), 55. Spycher C. (Gelb), 87. Vilotic M. (Gelb). Luzern: 4. Zibung D. (Rot), 34. Puljic T. (Gelb), 79. Freuler R. (Gelb). http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 78108.html
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shalako
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Verfasst: Montag 7. April 2014, 08:17 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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06.04.2014  Zitat: YB gewinnt gegen dezimierte Luzerner
Die Berner Young Boys haben mit einem 2:1 zuhause gegen Luzern eine Serie von fünf sieglosen Spielen beendet. Die Innerschweizer musste bereits ab der 4. Minute nach einem Platzverweis gegen Torhüter David Zibung (Notbremse) mit einem Mann weniger auskommen.
Im Duell zweier Teams, die in der Rückrunde noch nicht richtig auf Touren gekommen sind, liess der erste Aufreger nicht lange auf sich warten. Raphaël Nuzzolo wurde im Sechzehner von David Zibung von den Beinen geholt. Der Luzerner Schlussmann sah folgerichtig die Rote Karte.
Ersatzmann Lorenzo Bucchi konnte zwar Josef Martinez' Penalty abwehren, doch mit einem Mann mehr schaffte das Heimteam in der Folge ein Übergewicht, welches sich doch noch in Tore ummünzen sollte.
Puljic mit Eigentor
Ein Eigentor von Tomislav Puljic brach den Bann in der 25. Minute. Der Luzerner Innenverteidiger lenkte nach einem Eckball einen Kopfball von Nuzzolo ins eigene Gehäuse ab. Kurz vor der Pause doppelte Moreno Costanzo mit einem sehenswerten Treffer nach.
Frey zweimal an die Torumrandung
Luzern kam in der 83. Minute zwar noch zum Anschlusstreffer durch Remo Freuler, zu mehr reichte es den Innerschweizern aber nicht mehr. Das Resultat schmeichelte den Gästen, hatte YB doch zuvor mehrere Grosschancen ausgelassen. Besonderes Pech bekundete Michael Frey, der zweimal nur die Torumrandung getroffen hatte (29./70.) http://www.srf.ch/sport/fussball/super- ... e-luzerner
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shalako
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Verfasst: Montag 7. April 2014, 08:21 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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07.04.2014  Zitat: «Diese Regel ist ein Witz»
von Eva Tedesco - Der FC Luzern verliert in Bern 1:2, bleibt auf lediglich sieben Punkten aus zehn Spielen in der Rückrunde hocken und zu allem Überfluss fliegt David Zibung mit Rot vom Platz.
Schon nach drei Minuten entwischt Raphael Nuzzolo den Luzernern, spitzelt den Ball an Goalie David Zibung vorbei, der dem Spieler in den Weg hechtet. Der schlitzohrige Berner fädelt am Körper des Luzerner Schlussmannes ein, kommt zu Fall und erhält einen Penalty zugesprochen. Zibung muss vorzeitig unter die Dusche. Ersatztorhüter Lorenzo Bucchi pariert den von Martinez schwach getretenen Elfmeter.
Obwohl der Zibung-Ersatz ein gutes Spiel macht, kann auch er die siebte Niederlage im zehnten Rückrunden-Spiel nicht verhindern. Löblich, dass Zibung eine Teilschuld auf sich nimmt, aber ob es mit ihm und einem Mann mehr zu einem Punkt in Bern gereicht hätte, ist zweifelhaft. Einige Akteure sind aktuell derart von der Rolle, dass der FCL auch mit elf Mann fast wie in Unterzahl spielt.
David Zibung, schildern Sie bitte die Szene in der dritten Minute aus Ihrer Sicht. David Zibung: Es kommt mit Nuzzolo, der den Ball irgendwie quer durch den Strafraum schiesst, zu einem Kontakt. Aus meiner Sicht kann man einen Penalty geben, weil es zum Kontakt kommt. Was für mich der Witz ist, ist die Rote Karte, weil es kein Verhindern einer klaren Torchance war.
Was hat der Schiedsrichter gesagt? Das ist ja so schade am Ganzen, man kann nicht mit ihnen reden. Wenn ich hingehe und dem Ref sage, überleg noch einmal wo der Ball hingeht, dann kriege ich zur Antwort, dass ich einfach den Platz verlassen soll. Vielleicht gäbe es eine Möglichkeit, so eine Entscheidung rückgängig zu machen. Ich weiss nicht, was sie können oder nicht, aber es wäre schön, wenn man einen kleinen Dialog führen könnte. Ich bin nicht wie ein Hampelmann herumgehüpft und habe nicht auf ihn eingeschrien. Ich wollte normal mit ihm sprechen, aber das geht ja nicht.
War das für Sie schon die spielentscheidende Szene? Klar, wenn eine Mannschaft auswärts gegen einen Gegner mit viel Qualität fast über 90 Minuten mit einem Mann weniger spielen muss, dann ist das sicher eine spielentscheidende Szene gewesen. Aber wenn man sieht, was die ganze Mannschaft investiert hat, was sie für eine Laufbereitschaft an den Tag gelegt und sich gegen die Umstände gewehrt hat, dann verdient das ein grosses Kompliment.
Wie sieht es in Ihnen aus? Ich bin riesig enttäuscht, weil ich natürlich beteiligt bin an dieser Szene. Aber das ist das Los eines Torhüters. Man will, dass wir Goalies hoch mitspielen und von hundert Mal kommt man einmal eine halbe Sekunde zu spät und weg ist man. Das ist nicht das erste Mal und ich bin nicht der einzige Goalie, dem das passiert. Und alle Torhüter reden danach vom gleichen Thema, nämlich, dass diese Regel ein Witz ist. Und darum hoffe ich, dass wir irgendwann einmal eine Änderung oder Anpassung des Reglements annehmen dürfen.
Ärger gehört in Luzern zum Standardprogramm. Nach dem Kahraba-Rauswurf wurde Captain Michel Renggli «entsorgt». Ist etwas vorgefallen in der Mannschaft? Nicht dass ich wüsste. Es war eine normale Trainingswoche. Wir Spieler konzentrieren uns nur auf das, was wir beeinflussen können, und das ist die Leistung auf dem Platz. Alle Entscheidungen rund um die Personalsituation macht einzig und allein die sportliche Führung und da halten wir Spieler uns raus.
Aber der Entscheid hatte offensichtlich negative Auswirkungen auf die Mannschaft. Die Leistung in Bern war – gelinde gesagt – mässig. Wenn man sieht, wie die Mannschaft gearbeitet hat, würde ich eher sagen, dass alle alles gegeben haben, um die Entscheidung, die gegen mich getroffen wurde, zu korrigieren. Ich will nicht alles auf die Personalie Renggli reduzieren. Man hat eine Mannschaft gesehen, die trotz der widrigen Umstände Gas gegeben hat für den FC Luzern.
Als ob die sportliche Situation nicht schon schwierig genug wäre, wie kommt der FCL bei all dem Theater aus dieser Situation raus? Mit Opferbereitschaft, mit Einsatzwillen und dem Quäntchen Glück, das es auch braucht. Alles in allem fehlt oftmals wirklich wenig, aber in den entscheidenden Phasen wird gegen uns entschieden und haftet uns Pech an. Mit dieser Situation müssen wir erst klar kommen und weiter an uns arbeiten, weil man sich das Glück erst verdienen muss. Das bekommt man nicht geschenkt und das ist unsere Aufgabe in den nächsten Wochen. http://www.20min.ch/sport/fussball/stor ... --15956242
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shalako
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Verfasst: Montag 7. April 2014, 08:23 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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07.04.2014  Zitat: YB siegt ohne Glanz gegen Luzern
Die Berner Young Boys gewinnen zuhause 2:1 gegen Luzern und holen drei wichtige Punkte. Goalie Zibung musste schon in der 4. Minute mit Rot vom Platz.
Im Krisengipfel zwischen den Young Boys und Luzern setzen sich die Berner durch. Sie profitieren vom frühen Platzverweis gegen Goalie David Zibung und siegen mit 2:1. Nach etwas mehr als drei Minuten hatte sich eine entscheidende Szene ereignet. YB-Mittelfeldspieler Raphael Nuzzolo fiel im gegnerischen Strafraum über den Körper von Goalie David Zibung, und Schiedsrichter Hänni entschied auf Foulpenalty und Rot. Schon früh war Luzern zu Umstellungen gezwungen. Für Ersatzkeeper Lorenzo Bucchi musste Jahmir Hyka weichen.
Bucchi konnte zwar den anschliessenden Strafstoss von Josef Martinez parieren, doch die Unterzahl sollte für die Gäste eine zu grosse Hypothek darstellen. Die Young Boys konnten sich bis zur Pause ein Zwei-Tore-Polster erarbeiten. Das 1:0 war ein Eigentor von Tomislav Puljic nach einem Kopfball von Alain Rochat (25.), beim 2:0 traf Moreno Costanzo mit einem herrlichen Schuss von der Strafraumgrenze aus.
Wacker kämpfende Luzerner vermochten nach dem Seitenwechsel eine Reaktion zu zeigen. Der Anschlusstreffer in der 83. Minute von Remo Freuler kam aber zu spät. YB musste am Ende unnötigerweise zittern. Beinahe hätten die Berner ein weiteres Mal eine grosse Chance leichtfertig verschenkt. Die Erleichterung war spürbar, als mit dem Abpfiff der erste Dreier seit dem 23. Februar Tatsache wurde.
Young Boys - Luzern 2:1 (2:0) Stade de Suisse. - 17'201 Zuschauer. - SR Hänni. Tore: 25. Puljic (Eigentor/Rochat) 1:0. 45. Costanzo (Zarate) 2:0. 83. Freuler (Thiesson) 2:1. Young Boys: Mvogo; Sutter, Vilotic, Von Bergen, Rochat; Zarate, Costanzo, Spycher, Nuzzolo; Frey (70. Kubo), Martinez (88. Gajic). Luzern: Zibung; Sarr, Affolter (88. Bozanic), Puljic (46. Stahel), Mikari; Freuler; Winter, Thiesson, Wiss, Hyka (5. Bucchi); Rangelov. Bemerkungen: Young Boys ohne Wüthrich (gesperrt), Wölfli, Bürki, Gerndt, Simpson, Doubai (alle verletzt), Bertone und Sessolo (beide U21). Luzern ohne Hochstrasser, Lezcano (beide verletzt) und Renggli (nicht im Aufgebot). 4. Rote Karte gegen Zibung (Notbremse an Nuzzolo). 6. Bucchi hält Foulpenalty von Martinez. 29./69. Lattenschüsse Frey. - Verwarnungen: 34. Puljic (Foul). 53. Zarate (Unsportlichkeit). 55. Spycher (Foul). 79. Freuler (Reklamieren). 87. Vilotic (Foul). http://www.20min.ch/sport/dossier/super ... n-17300218
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shalako
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Verfasst: Montag 7. April 2014, 11:35 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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07.04.2014  Zitat: Die Noten zum Spiel YB gegen Luzern
Beim 2:1-Sieg gegen Luzern überzeugen die Berner nicht restlos.
Yvon Mvogo: Note 4,5 Lange Zeit kaum beschäftigt, nach der Pause eine gute Parade gegen Dimitar Rangelov. Oft mit schnellen, präzisen Abwürfen.
Scott Sutter: Note 4 Agierte als Rechtsverteidiger relativ unauffällig. Nach vorne gelang ihm wenig, defensiv ordentlich.
Milan Vilotic: Note 3 Der Winterpausenzugang war über weite Strecken besser als in den letzten Partien. Aber erneut mit einem Riesenfehler beim Gegentor, als er Remo Freuler einfach davonlaufen liess und viel zu zögerlich verteidigte. Solche Patzer kann sich der Innenverteidiger einfach nicht leisten.
Steve von Bergen: Note 4,5 Solid, leitete sogar einige Angriffe mit weiten und genauen Bällen ein. In der Defensive bloss mit einem leichten Aussetzer.
Alain Rochat: Note 4 Wie Sutter auf der anderen Seite ohne Brillanz, aber zuverlässig. In der Vorwärtsbewegung darf vom Romand jedoch nach wie vor mehr kommen. Immerhin leitete er nach einem Eckball mit dem Kopf das Eigentor von FCL-Verteidiger Tomislav Puljic ein.
Gonzalo Zarate: Note 3,5 Der Argentinier erhielt wieder eine Chance im rechten Mittelfeld. Zarate wirkte engagiert, aber viel gelang ihm dabei auch diesmal nicht. Blieb oft hängen, wirkte verunsichert, lag erneut viel am Boden, legte aber wenigstens Costanzo den Ball vor dem 2:0 für die Young Boys auf.
Moreno Costanzo: Note 4,5 Lief diesmal wieder im defensiven Mittelfeld auf, nachdem er in Aarau (1:2) eine Woche zuvor als Zehner agiert hatte. Costanzo war bemüht, aber er leistete sich ebenfalls Ballverluste – und ging bei den Kontermöglichkeiten wie die Kollegen nicht zielstrebig genug vor. Aber: Costanzo erzielte erneut – wie bei der 1:3-Niederlage gegen Zürich – ein Traumtor.
Christoph Spycher: Note 4,5 Der Routinier hielt das Team zusammen, war viel unterwegs, ordnete den Aufbau und gefiel mit seiner Ballsicherheit. Seine Ruhe hilft YB, selbst wenn Spycher nicht viel für die Offensive tat.
Raphael Nuzzolo: Note 4,5 War vorerst ein belebendes Element, holte den Elfmeter in der Startphase sowie die Rote Karte gegen Luzerns Goalie David Zibung heraus. Später baute Nuzzolo ab, schlich sich aber immer wieder geschickt in den Rücken der FCL-Abwehr – und wurde zweimal fälschlicherweise aus dem Abseits zurückgepfiffen.
Josef Martinez: Note 3 Dem fleissigen Venezolaner gelang fast nichts, den Elfmeter verschoss er ausserdem kläglich.
Michael Frey: Note 4,5 Im 4-4-2-System neben Martinez (oder leicht versetzt) enorm laufstark, war aktiv, hatte Pech mit zwei Lattenschüssen.
Yuya Kubo: Note 3,5 Kam nach 70 Minuten für Frey – und fiel überhaupt nicht auf.
Milan Gajic (88. für Martinez): für eine Note zu kurz im Einsatz.
6=herausragend; 5=gut; 4=solid; 3=ungenügend; 2=schlecht; 1=sehr schlecht. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/22228431
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Gonzo
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Verfasst: Dienstag 8. April 2014, 23:34 |
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Registriert: Freitag 21. Mai 2004, 10:37 Beiträge: 3822 Wohnort: Bern
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