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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Montag 19. November 2012, 09:48 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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19.11.2012  Zitat: Scarione verschiesst Penalty
Wölfli rettet YB einen Punkt
Der FC St. Gallen verpasst nach der Nullnummer in Bern den Sprung an die Tabellenspitze. Scarione verschiesst einen Penalty. Doch auch mit einem Mann mehr bringen die überlegenen Ostschweizer kein Tor zu Stande.
Auch nach der Länderspiel-Pause kommen die Berner Young Boys nicht in Fahrt. Das Team von Coach Rueda verpennt den Start komplett. Das Team von Coach Jeff Saibene spielt YB auswärts in der ersten Halbzeit an die Wand.
Keeper Marco Wölfli muss einen Scarione-Schuss parieren, Etoundi schiesst knapp daneben. In der 23. Minute verpassen gleich zwei FCSG-Stürmer eine gute Hereingabe aus kürzestes Distanz.
In der 36. Minute überstürzen sich die Ereignisse. Raimondi bringt Scarione zu Fall und sieht Rot! Dazu gibts Penalty. Der Argentinier schiesst halbhoch, Wölfli lenkt den Ball mirakulös an die Latte. Lob gibts von seinem ehemaligen Goalie-Trainer Pascal Zuberbühler. Der Teleclub-Experte: «Den holt er sehr gut raus.» Schon beim 3:2-Sieg bei Udinese hielt der zuletzt kritisierte Wölfli einen Elfmeter.
Sein Gegenüber, FCSG-Goalie Daniel Lopar, hat kaum etwas zu tun. Die beste Chance hat Nef kurz vor der Pause per Kopf. Lopar macht sich lang und lenkt in Corner. YB spielt mit einem Mann deutlich besser. Den Bernern bleibt auch nichts anderes übrig, als mehr zu laufen.
Doch in der zweiten Halbzeit bringen beide Teams wenig auf die Reihe, Wölfli rettet in der Nachspielzeit noch gegen Mutsch. Dann liegt der Ball doch noch im Netz. Weil aber Abegglen die Hand zur Hilfe nahm, ist die Nullnummer perfekt.
Seit dem 30. September und dem 6:2 gegen Servette warten die YB-Fans auf einen Sieg. Zuletzt gabs ein Remis und zwei Pleiten, das Heimspiel gegen Luzern musste auf den 28. November verschoben werden.
Das Saibene-Team hingegen vergibt eine Riesen-Möglichkeit, um den Leader-Thron zu besteigen. Nun beträgt den Rückstand auf GC (spielt ab 16 Uhr in Basel) noch einen Punkt.
Die Grün-Weissen haben eine bedenklich schwache Penalty-Quote von 25 Prozent. In der 4. Runde scheiterte Scarione gegen Bürki vom Punkt. In der 11. Minute hielt wieder Bürki, Scarione und Pa Modou scheiterten mit einem verrückten Trick. Jetzt bedeutete Wölfli Endstation. Nur in der 6. Runde klappte es, der Gaucho traf gegen Ex-Klub Thun.
Young Boys - St. Gallen 0:0
Stade de Suisse. - 19'904 Zuschauer. - SR Jaccottet.
Young Boys: Wölfli; Scott Sutter, Nef, Veskovac, Raimondi; Zverotic; Zarate (71. Gonzalez), Christian Schneuwly (86. Michael Frey), Farnerud, Nuzzolo (46. Spycher); Bobadilla.
St. Gallen: Lopar; Mutsch, Montandon, Besle, Pa Modou; Mathys, Nater, Janjatovic, Nushi (75. Regazzoni); Scarione, Etoundi (65. Abegglen).
Bemerkungen: Young Boys ohne Benito, Martinez, Lecjaks (alle verletzt), St. Gallen ohne Manuel Sutter (gesperrt) sowie Cavusevic und Lehmann (beide verletzt). - Platzverweis: 36. Raimondi (Notbremse).
37. Wölfli hält Foulpenalty von Scarione. - Verwarnungen: 43. Nater (Foul). 66. Pa Modou (Foul). 73. Besle (Foul). 75. Bobadilla (Reklamieren). 92. Abegglen (Unsportlichkeit). http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 09851.html
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shalako
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Verfasst: Montag 19. November 2012, 09:50 |
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19.11.2012  Zitat: St. Gallen hadert mit dem Punkt – YB mit dem Rasen
BERN. Viel Rutschgefahr, ein Penalty, eine Rote Karte, keine Tore: Das 0:0 stellte weder YB noch die St. Galler zufrieden.
In der 36. Minute hielt Mario Raimondi St. Gallens Torjäger Oscar Scarione am Arm zurück. Die Regelwidrigkeit wurde mit einem Platzverweis für den YB-Verteidiger und einem Penalty für die Ostschweizer geahndet. Scarione sah seinen Elfmeter dann von Marco Wölfli an die Latte gelenkt. «Ich habe mich auf mein Bauchgefühl verlassen», erklärte der Goalie die Parade.
Diese Szene änderte das Spielgeschehen. In Überzahl wurden die St. Gallen plötzlich vorsichtiger. Zuvor hatten sie die Gastgeber überraschend dominiert. «Ich war sehr beeindruckt von meiner Mannschaft», meinte FCSG-Trainer Jeff Saibene zur ersten Halbzeit. Danach war die Angst vor einem Kontertor der Berner jedoch grösser als der Mut, unbedingt das Siegesgoal zu erzielen. «Es war schwierig die Balance zu finden, doch letztlich haben wir zwei Punkte verloren», erklärte Captain Philippe Montandon.
YB wehrte sich aber nach der Pause auch entschlossener. «Das ist das Positive», sagte Trainer Martin Rueda. «Aber wie wir in der ersten Halbzeit aufgetreten sind, ist enttäuschend und unverständlich – zum Vergessen.» Zum schwachen Spiel passte, dass die Akteure ständig ausrutschten. «Wir durften seit dem letzten Heimspiel (25. Oktober, die Red.) nicht mehr darauf trainieren», ärgerte sich Rueda. Verteidiger Scott Sutter sagte deutlich: «Der Rasen sollte alle drei, vier Monate ausgetauscht werden, jetzt ist er seit sechs Monaten da. Das ist unprofessionell.»
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shalako
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Verfasst: Montag 19. November 2012, 09:54 |
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19.11.2012  Zitat: YB erkämpft sich gegen St. Gallen ein 0:0
Rasen betreten verboten
Die St. Galler Fussballer beeindrucken ihren Trainer Saibene in der ersten Hälfte. Doch der YB-Goalie Wölfli hält einen Penalty und weckt sein Team.
Was ist es, das diese Mannschaft wachsen lässt? An welchen Widerständen baut sie sich auf? In der Super League siegten die Young Boys erst viermal, in der Europa League indes gewannen sie zweimal gegen den Serie-A-Klub Udinese. Solche Überraschungen verhindern, dass über YB schon der Stab gebrochen wird – ebenso solche Leistungen wie am Sonntag in der zweiten Halbzeit gegen St. Gallen, als YB kämpfte und wühlte und die Annahme verjagte, diese Mannschaft falle sogleich auseinander, in elf Einzelteile.
Doch seltsamerweise braucht es zuerst Unbill, damit die Berner zu rackern beginnen. Gegen St. Gallen spielten sie während mehr als einer Hälfte in Unterzahl, weil Mario Raimondi wegen eines Fouls an Oscar Scarione Rot gesehen hatte (36. Minute). Mit einem Spieler weniger hangelten sich die Berner zu einem 0:0. Vor allem aber schienen sie plötzlich willig und homogen, was nicht darin gründete, dass sie sich mit Mann und Maus zurückgezogen hätten. Nein, sie waren auch torgefährlicher – was kein Kunststück war angesichts der Harmlosigkeit in der ersten Hälfte.
Zuvor waren die Gastgeber gegen St. Gallen fast unsichtbar. Wer sich noch nicht erklären konnte, wieso der Aufsteiger viel mehr Punkte aufweist als der vermeintliche Spitzenklub, erhielt die Begründung. Die St. Galler wussten meist, was zu tun war; sie wirkten gut organisiert, aber nicht in einem Korsett gefangen, mit einem Leader in jeder Reihe (Philippe Montandon, Stéphane Nater, Scarione). Vor der Pause habe ihn sein Team «schwer beeindruckt», sagte der Trainer Jeff Saibene später. Ärgerlich war für ihn bloss, dass Scarione nach dem Foul Raimondis mit einem Penalty an Marco Wölfli scheiterte. Es war diese Parade, mit der Wölfli die Widerstandslust seiner Equipe weckte. Hätte Scarione getroffen, wären die bis dahin unauffindbaren Berner möglicherweise in Frust verflossen und nie mehr aufgetaucht.
Der YB-Coach Martin Rueda schien irgendein Unheil kommen zu sehen, als er nach elf Minuten flehend die Hände zusammenpresste und zum Himmel hochschaute. Ein Berner nach dem anderen war ausgerutscht. Doch die mangelnde Standfestigkeit gründete nicht in der falschen Schuhwahl; sie hätten die längstmöglichen Stollen montiert, beteuerte fast ein Spieler nach dem anderen. Die November-Witterung mit viel Feuchtigkeit und wenig Sonne machte den Platz im Stade de Suisse glitschig, was die Berner aber mehr zu überraschen schien als die Gäste. Es war ein typisches Kuriosum Marke Young Boys, dass ihnen das heimische Stade de Suisse wie ein Auswärtsstadion vorkam.
Das letzte Mal, dass sie auf dem eigenen Rasen gestanden seien, sei beim letzten Heimspiel gewesen, sagte Rueda. Kein einziges Training im Stade de Suisse – nur auf Nebenplätzen. Warum nicht im Stade de Suisse? «Weil's verboten ist.» Es war der einzige Moment, in dem Rueda nicht so recht zu wissen schien, auf wen er zorniger sein sollte: auf dieses Verbot oder auf seine Equipe – die vor der Pause so spielte, als hätte sie in den letzten Wochen nicht nur im Stade de Suisse nicht trainiert, sondern gar nirgends; als sei ihr überall verboten worden, den Rasen zu betreten. http://www.nzz.ch/aktuell/sport/fussbal ... 1.17817636
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shalako
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Verfasst: Montag 19. November 2012, 09:56 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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18.11.2012  Zitat: St. Gallen verschenkt Sieg bei schwachem YB YB und St. Gallen haben sich in Bern nach einer über weite Strecken enttäuschenden Partie ohne Tore getrennt. Bei St. Gallen verschoss Oscar Scarione einen Penalty. Damit warten die Ostschweizer weiter auf den ersten Sieg im Stade de Suisse.
Dass die Ostschweizer weiter auf den 1. Sieg seit März 2005 (damals noch im Stadion Neufeld erzielt) warten müssen, lag am verschossenen Penalty von Oscar Scarione: Mario Raimondi konnte gegen den Argentinier in der 37. Minute im Strafraum nur die Notbremse ziehen und wurde von Schiedsrichter Adrien Jaccottet richtigerweise vom Platz gestellt. Scarione scheiterte danach mit seinem Strafstoss aber am glänzend reagierenden Marco Wölfli.
YB mit schwachem Heimauftritt
Der Berner Keeper war der einzige Lichtblick bei YB, das im eigenen Stadion einmal mehr sein tristes Super-League-Gesicht zeigte. In der Europa League und im Cup noch erfolgreich, musste sich das Team von Martin Rueda im Stade de Suisse vom Gegner über weite Strecken dominieren lassen.
Auch die Einwechslung von Christoph Spycher (46.), der nach zweimonatiger Verletzungspause sein Comeback für die Gelb-Schwarzen gab, brachte nicht die erhoffte Stabilität im Spiel des Gastgebers.
St. Gallen klar besser
«Wir haben gut gespielt, aber leider kein Tor geschossen», resümierte St. Gallens Pechvogel Scarione. Angesprochen auf seinen 3. verschossenen Elfmeter meinte der 27-Jährige trocken. «Das ist zuviel. Aber den nächsten mache ich rein.»
Top 4 immer weiter weg
Das Unentschieden nützt vor allem YB wenig. Die Berner sind seit 4 Spielen ohne Sieg und die Kluft zwischen den fünftplatzierten Bernern und den Europa-Cup-Plätzen wird immer grösser. Aktuell beträgt sie 9 Punkte. http://www.sport.sf.tv/Nachrichten/Arch ... hwachem-YB
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shalako
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Verfasst: Montag 19. November 2012, 17:11 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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19.11.2012  Zitat: Die Noten zum Spiel YB gegen den FC St. Gallen
Nach biederem, uninspiriertem Beginn genügte bei personeller Unterzahl einzig die YB-Abwehr.
Marco Wölfli: Note 5 Wie zuletzt gegen Udinese parierte der Captain einen Penalty. Später trotz lädiertem Oberschenkel präsent – und in der 92.Minute bei Mutschs gefährlichem Weitschuss ebenfalls stark.
Scott Sutter: Note 3,5 Offensiv gelang Sutter sehr wenig, und vor der Penaltyszene verlor der Aussenverteidiger in der Vorwärtsbewegung den Ball.
Alain Nef: Note 4,5 Ein aktiver, vifer, wacher Auftritt von Nef, er genügte in der Startphase als einziger YB-Abwehrspieler den Ansprüchen. Wehrte sich auch im zweiten Durchgang erfolgreich gegen den St.Galler Ansturm.
Dusan Veskovac: Note 4 Ein unsicherer Beginn des Serben, der den Platz von Juhani Ojala übernahm. Gefährlicher Rückpass auf Wölfli, der nur mit Glück ohne Folgen blieb. In der zweiten Halbzeit stabiler.
Mario Raimondi: Note 3 Erwischte einen schlechten Tag. Bis zu seinem (ungeschickten) Foul an Scarione, das zum Penalty führte, war er kaum zu sehen, danach musste er vom Platz.
Elsad Zverotic: Note 4,5 Ist längst in Spychers Rolle im Mittelfeld hineingewachsen. «Nur weil Spycher wieder gesund ist, werde ich ihn nicht einfach absägen», sagte Trainer Rueda vor dem Spiel. Zverotic dankte es ihm mit einer guten Vorstellung.
Gonzalo Zarate: Note 3 Wie die gesamte YB-Offensive im ersten Durchgang ohne Biss, ohne Ideen. In Unterzahl am einen oder anderen Konter beteiligt, einmal mit einem schwachen Schuss aus guter Position (68.).
Christian Schneuwly: Note 3,5 Vermochte nicht an die engagierte Darbietung vom Udinese-Spiel anzuknüpfen. Ihm fehlten Durchsetzungsvermögen und mit dem Ball die Ideen.
Alexander Farnerud: Note 3,5 Auch von ihm kamen zu wenig Impulse, der Spielmacher wurde seiner Rolle nicht gerecht. Einmal mit einem ertragslosen Energieanfall (13.), zum Schluss mit einem schlechten Abschluss nach einem Konter (87.).
Raphael Nuzzolo: Note 3 Von ihm war fast nichts zu sehen, kämpfte auf der linken Seite glücklos gegen Marco Mathys. In der Pause aus taktischen Gründen ausgewechselt.
Raúl Bobadilla: Note 3,5 Bobadillas gute Form erlitt gestern einen Dämpfer – der Argentinier fiel vor allem durch seine Unzufriedenheit auf. Erhielt wenig Bälle, rieb sich in Zweikämpfen auf und haderte mit dem Linienrichter.
Christoph Spycher: Note 4,5 Verlieh dem Team bei seinem Comeback sofort wieder die Werte, die ihn auszeichnen: Ruhe und Ordnung.
Alexander Gonzalez (71.Minute für Zarate) und Michael Frey (86.Minute für Schneuwly) waren zu kurz im Einsatz, um benotet zu werden.
6=herausragend; 5=gut; 4=solid; 3=ungenügend; 2=schlecht; 1=sehr schlecht. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/13793299
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