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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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JFK
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Verfasst: Sonntag 29. Juli 2012, 21:07 |
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Registriert: Dienstag 15. Februar 2011, 11:13 Beiträge: 738
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nach den 120 spielminuten gegen zimbru und der langen reise nach moldawien, zeigte sich yb heute überraschend frisch und in angeregter spiellaune. so darf es weitergehen! wäre schön wenn der sieg sich positiv auf die kommenden, anstrengenden wochen auswirken würde. hopp  !
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shalako
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Verfasst: Montag 30. Juli 2012, 09:09 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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30.07.2012  Zitat: Der erhoffte Befreiungsschlag
Mit einem engagierten, druckvollen Auftritt realisiert YB im Berner Derby gegen Thun den ersten Saisonsieg. Die Oberländer blieben weitgehend orientierungslos, während YB mit dem 3:0 die Selbstzweifel im Torabschluss überwand.
Die Befreiung war spürbar. Zum ersten Mal in der noch jungen Spielzeit tanzten die Young Boys vor ihren Fans, nach einem problemlosen 3:0-Erfolg im Berner Derby gegen den FC Thun feierten die Berner ihren ersten Sieg der laufenden Meisterschaft. Wenig musste YB-Trainer Martin Rueda nach dem überzeugenden Auftritt loswerden, sein Fazit fiel kurz und knapp aus: «Endlich ist unser Aufwand belohnt worden.» Für Unterhaltung an der Pressekonferenz musste, nach wenig berauschendem Spiel, also doch der Gast aus dem Oberland sorgen. Thun-Trainer Bernard Challandes liess einer nüchternen Spielanalyse («YB war gut, manchmal sehr gut, und wir waren schlecht, manchmal sehr schlecht») den für ihn typischen, zynischen Nachtrag folgen – für einmal indes blieb das Gespann der Unparteiischen verschont. «Vielleicht waren wir einfach zu nett», mutmasste er, «wir kassierten drei Gelbe Karten – alle wegen Reklamierens.» Scherzhaft fügte er noch an, die passive Leistung seiner Mannschaft habe «innerkantonaler Hilfe» geglichen; nur seinem süffisanten Lächeln war zu entnehmen, dass YB gestern Nachmittag keineswegs auf solche angewiesen war.
Die offensive Dreierkette
Die beiden Trainer glichen sich in ihrer Analyse den Leistungen der beiden Teams an. Dem YB-Auftritt gab es nach einem einseitigen Derby gestern Nachmittag wenig hinzuzufügen: Die Young Boys spielten zielstrebig, traten dominant auf – und erzielten diesmal auch die im Fussball unverzichtbaren Treffer. Thuns Goalie Guillaume Faivre, bis gestern noch ohne Gegentor, war schon früh gefordert. Bereits in der 2.Minute näherte sich Raphaël Nuzzolo, agierte aber zu wenig zielstrebig. Dann versuchte sich Moreno Costanzo mit zwei Weitschüssen, bevor Christian Schneuwly in der 31.Minute die verdiente und logische Führung für YB gelang. Nach sehenswerter Kombination über Nuzzolo und Mario Raimondi hatte Schneuwly gegen seine letztjährigen Teamkollegen keine Mühe, er traf flach in die rechte Ecke.
Trainer Rueda liess sein Team gestern noch einen Tick offensiver als bis anhin spielen und eine Flügelzange (Nuzzolo links, Schneuwly rechts) mit viel Zug aufs Tor auflaufen. Das 4-1-4-1-System geriet zeitweise zum 4-3-3, und diese Kunst der offensiven Dreierkette brachte die Young Boys schnell auf den richtigen Weg. Denn auch das zweite Tor war gewissermassen ein Produkt eines Flügelspielers: Raphaël Nuzzolo behauptete im Strafraum den Ball hartnäckig, Roland Bättig berührte ihn, nach Nuzzolos Fall entschied Schiedsrichter Ludovic Gremaud auf Penalty. Ob des Angreifers Geschick oder des Verteidigers Unvermögen, das bleibt Ansichtssache, fest stand nur das 2:0, welches Christoph Spycher aus elf Metern souverän bewerkstelligte.
Es lief gerade einmal die 34.Minute, und doch schien der Ausgang der Partie ziemlich klar. «Wir vermochten nie zu reagieren», gab Trainer Challandes später zu. Ein scharfer, aber unpräziser Freistoss von Marco Schneuwly (28.) blieb die einzige echte Torchance für die harmlosen Thuner, denen in der Mitte ein Pass- und Taktgeber fehlt.
Sehenswertes 3:0
YB indes ist der erhoffte Befreiungsschlag gelungen, Trainer Rueda sprach schon am Freitag von der dringenden Notwendigkeit eines Erfolgserlebnisses. Gestern meinte er: «Wir haben in Chisinau gekämpft und viel fürs Spiel getan, ebenso gegen GC, nun auch gegen Thun. Das ist ein verdienter Sieg.» Den Weg zum Tor haben die Young Boys nach zwei torlosen Spielen wiedergefunden, in der 55.Minute gelang Emmanuel Mayuka nach schönem Spielzug via Alexander Farnerud und Moreno Costanzo gar das 3:0. Bereits am Mittwoch fliegen die Berner nach Schweden, wo Europacupgegner Kalmar wartet. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/24776557
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shalako
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Verfasst: Montag 30. Juli 2012, 09:11 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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30.07.2012  Zitat: Das schönere Gesicht der Young Boys
Beim 3:0 im Derby gegen Thun kam YB erstaunlich problemlos zum ersten Saisonsieg in der Super League.
Es waren Freudenszenen, die sich YB-Verantwortliche und YB-Fans im Stade de Suisse wieder regelmässig wünschen: Die siegreiche Mannschaft liess sich von ihren Anhängern hochleben und erntete verdienten Applaus von den Tribünen. Es war überall im Stadion spürbar, wie gut dem BSC Young Boys dieser erste Saisonsieg in der nationalen Liga getan hatte. Vergessen war das mit nur viel Mühe erreichte Weiterkommen in der Europa-League-Qualifikation gegen den Aussenseiter Zimbru Chisinau vor drei Tagen. Das 3:0 im Derby gegen Thun nährte die Hoffnungen offensichtlich, dass es mit YB nach Anlaufproblemen nun in die richtige Richtung geht.
Energisches Nachsetzen
Erstaunlich war an diesem frühen und feuchten Sonntagnachmittag, wie locker und sicher das Heimteam letztlich zum Sieg kam. Ohne spielerisch gross zu brillieren, beherrschte YB den harmlosen Gegner souverän. Auslöser war ein Doppelschlag der Young Boys kurz nach der ersten halben Stunde. Zuerst vollendete ausgerechnet der von Thun zu YB zurückgekehrte Christian Schneuwly die schöne Vorarbeit von Nuzzolo und Raimondi auf der starken linken Seite zur Führung (31.).
Nur zwei Minuten später demonstrierte nochmals Nuzzolo, was mit energischem Nachsetzen alles möglich ist, und bekam dafür einen Foulpenalty zugesprochen. Spycher, der nach Costanzos Fehlschuss gegen GC diesmal wieder die Verantwortung übernahm, setzte den Ball unhaltbar zum 2:0 in die linke hohe Torecke.
YB-Defensive ohne Makel
Damit war die Partie eigentlich bereits gelaufen, weil YB defensiv so stilsicher war, wie es Martin Rueda sehen will. Goalie Wölfli spielte fehlerlos, die Viererkette – diesmal mit Zverotic, Nef, Veskovac und Raimondi – liess sich kaum einmal überspielen und davor sicherte Spycher das Zentrum sehr gut ab. Im Spiel nach vorne zahlte sich die offensive 4:3:3-Aufstellung zur Freude des YB-Trainers in Form von drei Toren aus. Nuzzolo und Schneuwly sorgten für viel Druck über die Aussenpositionen, im Zentrum verrieten Farnerud und Costanzo mit ihren Pässen und Abschlüssen hinter dem noch steigerungsfähigen Mayuka Aufwärtstendenz.
Der Stürmer aus Sambia holte sich aber mit seinem Treffer zum 3:0 neues Selbstvertrauen, als er den Ball in der 55. Minute nach herrlicher Vorarbeit von Farnerud und Costanzo zur definitiven Entscheidung ins leere Tore drücken konnte. «Ich bin froh für die Spieler, dass unser Aufwand diesmal belohnt wurde», äusserte sich Rueda zufrieden, «und ich bin glücklich, dass wir unseren Fans für die tolle Unterstützung am Donnerstag und heute etwas zurückgeben konnten.»
Challandes harsche Kritik
Und was war vom FC Thun an diesem Derbynachmittag zu sehen? Wenig, bis gar nichts, lässt sich festhalten, wenn die 93 Minuten aufgerollt werden. Vom Siegeswillen, der guten Organisation und der Kampfkraft beim 2:0-Coup vor Wochenfrist im Letzigrund gegen den FC Zürich war nichts zu sehen. Die Oberländer konnten das Spiel nur eine halbe Stunde lang offenhalten, der Doppelschlag der Young Boys erwies sich aber bereits als zu grosse Hypothek.
Von einer Reaktion war nicht ansatzweise etwas zu sehen. «Wir waren in der ersten Halbzeit gar nicht da», ärgerte sich Bernard Challandes. «YB war gut bis sehr gut und führte zur Pause verdient, wir waren schlecht, sehr schlecht.»
«Thuner Komplex»
Eine Enttäuschung waren die Thuner insbesondere in offensiver Hinsicht. Marco Schneuwly im Zentrum war völlig isoliert, ein wuchtiger Freistoss (27.), den Wölfli parieren konnte, blieb seine einzige nennenswerte Aktion. Noch weniger gelang Rückkehrer Nelson Ferreira, der diesmal jegliche Durchschlagskraft vermissen liess und viele Bälle leichtfertig verlor.
Und bei Anatole Ngamukol kamen die Limiten zum Vorschein, wenn er seine Schnelligkeit nicht ausspielen kann. Und ob dieses ungenügenden Auftretens geriet der Thuner Trainer in der zweiten Phase seiner Aufarbeitung gar richtiggehend in Rage: «So eine Leistung kann ich nicht akzeptieren. Es war ein Derby, doch wir hatten heute einen Komplex. Wir waren ein sehr netter Gegner für YB.»
Mit neuer Sicherheit nach Kalmar
Auf einen derart «netten» Gegner wie Thun können die Stadtberner am Donnerstag beim schwedischen Erstdivisionär Kalmar FF nicht hoffen. Dort gilt es, im Hinspiel der 3. Qualifikationsrunde zur Europa League für eine gute Ausgangslage zu sorgen. «Der Sieg und die Tore gegen Thun sind das, was wir gebraucht haben. Das gibt uns Sicherheit», sagte Rueda nach seinem ersten Berner Derby. Wie gefestigt YB nach diesem Erfolgserlebnis schon ist, wird das Spiel in Schweden zeigen. http://www.derbund.ch/sport/fussball/Da ... y/16358145
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shalako
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Verfasst: Montag 30. Juli 2012, 09:13 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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30.07.2012  Zitat: «Ich habe den Penalty ein bisschen gesucht»
Reaktionen nach dem Derby: Raphael Nuzzolo und Mario Raimondi machten bei YB im Derby Werbung in eigener Sache.
Eines der raren spielerischen Highlights des Derbys ereignete sich in der 55. Minute. Bei einem Konter spielte der stark aufspielende Alexander Farnerud dem im Sprint nach vorne preschenden Moreno Costanzo den Ball perfekt in den Fuss, dieser legte uneigennützig auf für den mitgelaufen Emanuel Mayuka, der den Ball mühelos ins verwaiste Tor einschob. Es war ein Angriff wie aus dem Lehrbuch.
«Wenn das Selbstvertrauen da ist, fällt es einem leichter, solche Tore zu erzielen», sagte Mario Raimondi, der auf der für ihn eher ungewohnten Position als linker Aussenverteidiger eine gute Darbietung bot. «Ich spiele gerne in der Verteidigung», erklärte er artig. Der 32-Jährige, dem von Martin Rueda ungleich mehr Vertrauen als von dessen Vorgänger entgegengebracht wird, dürfte primär froh sein, überhaupt wieder Akzente auf dem Rasen setzen zu können.
Führungstreffer nicht unverdient
Unmittelbar vor ihm – und damit auf Raimondis angestammter Position – wusste auch der im YB-Dress bisher selten überzeugende Raphael Nuzzolo zu gefallen. Der 29-jährige Bieler konnte die Anzahl seiner geglückter Aktionen zwar an einer Hand abzählen, dennoch war er an der Berner Führung zur Pause massgeblich beteiligt gewesen.
Von Raimondi lanciert, flankte Nuzzolo scharf zur Mitte, wo Rückkehrer Christian Schneuwly Thun-Goalie Faivre mit seinem Direktschuss keine Abwehrchance liess (31.). Aufgrund der Spielanteile war der Führungstreffer des Stadtberner zwar nicht zwingend, aber auch nicht unverdient gewesen.
Nuzzolos starke Momente
Zwei Minuten später war es wiederum Nuzzolo, der sich den Ball im Thuner Strafraum zurückerkämpfte und sich in der Folge äusserst geschickt anstellte – oder Thuns Roland Bättig äusserst ungeschickt. Der YB-Spieler hatte den Ball am Thuner Captain vorbeigespitzelt, wurde von dessen Bein leicht berührt und wehrte sich in der Folge nur bedingt gegen die Gesetze der Gravitation. Nach Spielschluss gab Nuzzolo schmunzelnd zu, dass er den Penalty «ein bisschen gesucht» habe. Plötzlich war der Akteur, dem bis zu diesem Zeitpunkt wenig bis gar nicht gelungen war, der Mann der ersten Halbzeit.
«Ich bin einfach froh, dass ich von Anfang an spielen durfte», sagte er bescheiden. Dass das Zusammenspiel mit Raimondi auf der linken Seite – die beiden Aussenspieler stellten die Thuner Abwehr und insbesondere den zuweilen überforderten Benjamin Lüthi vor grosse Probleme – derart gut klappte, war für Nuzzolo indes keine Überraschung: «Wir sind beide erfahrene Spieler und verstehen uns auch abseits des Platzes gut.»
Lustrinelli: «Wir waren nicht bereit für das Derby»
Wie sein «Chef» Bernard Challandes konnte auch Thuns Assistenztrainer Mauro Lustrinelli der Leistung seiner Mannschaft nicht viel Gutes abgewinnen: «Wir haben mit zu wenig Biss gespielt. YB wollte heute um jeden Preis gewinnen, das hat man gesehen. Bei uns habe ich diesen unbedingten Siegeswillen ein bisschen vermisst», sagte der Tessiner, der 2005 in der Champions League im Dress der Thuner für Furore gesorgte hatte. Zudem fehle es der Mannschaft derzeit an Konstanz. «Vielleicht kam YB für uns auch einfach zum falschen Zeitpunkt. Wir waren nicht bereit für dieses Derby.» http://www.derbund.ch/sport/fussball/Ic ... y/23879992
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shalako
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Verfasst: Montag 30. Juli 2012, 09:18 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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30.07.2012  Zitat: Thun-Trainer Challandes
«Wir waren für YB ein guter Sparringpartner»
Den Berner Young Boys gelingt im Kantonsderby gegen Thun mit dem 3:0 ein Befreiungsschlag. Für Thun-Trainer Bernard Challandes eine grosse Enttäuschung.
Mit dem ersten Vollerfolg in dieser Super-League-Saison schliesst das Team von Martin Rueda punktemässig zu Kantonsrivale Thun auf.
Den Grundstein für den Heimsieg legen die Stadt-Berner mit einem Doppelschlag innert drei Minuten. Zuerst bedient Saison-Debütant Raphaël Nuzzolo Mittelfeld-Kollege Christian Schneuwly mit einer schönen Hereingabe. Der Ex-Thuner lässt sich nicht zweimal bitten und schliesst eiskalt ab (31.).
Nur wenig später lässt Thun-Captain Roland Bättig im Zweikampf mit Nuzzolo das Bein stehen – Penalty! Diesen verwandelt Routinier Christoph Spycher souverän.
Die Berner Oberländer, die mit vier Punkten äusserst erfolgreich in die Saison gestartet sind, bleiben weitestgehend blass. Ein Freistoss-Hammer von Marco Schneuwly (28.) ist die einzig nennenswerte Aktion.
In der zweiten Halbzeit legt YB noch einen drauf. Alexander Farnerud lanciert Moreno Costanzo mit einem herrlichen Ball. Der schiebt die Kugel lässig zu Kollege Emmanuel Mayuka rüber, der nur noch ins leere Tor einschieben muss (55.).
Danach ist das Spiel gelaufen. Das Challandes-Team ist zu keiner Reaktion mehr fähig. Challandes zeigte sich von der Darbietung seiner Mannschaft enttäuscht: «Wir waren heute für YB ein guter Sparringpartner.»
Die Young Boys konzentrieren sich auf das Verwalten des Vorsprungs und können damit im Hinblick auf die Europa-League-Qualifikation vom nächsten Donnerstag gegen Kalmar FF Kräfte sparen. http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 79721.html
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shalako
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Verfasst: Montag 30. Juli 2012, 09:28 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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30.07.2012  Zitat: Erster Saisonsieg der Young Boys
Thun im Derby schwach und ohne Chance
Den Young Boys glückt gegen Thun der erhoffte Befreiungsschlag. Die Stadtberner siegen im Derby dank den Toren von Schneuwly, Spycher und Mayuka 3:0 und kommen zum ersten Erfolg in der Super League.
In den ersten Spielen der Saison hatte YB vor allem ein Problem: die Chancenauswertung. Nur zwei Tore erzielten die Berner deshalb in vier Partien. Gegen Thun war es anders. Die Gelb-Schwarzen überzeugten durch Effizienz im Abschluss. Ohne gut gespielt zu haben, führten sie zur Pause schon vorentscheidend 2:0.
Nach einem Angriff über die linke Seite und der flachen Hereingabe von Raphael Nuzzolo schoss Christian Schneuwly den Ball am entfernten Pfosten ins Tor (31.). Es kam noch besser: Nur drei Minuten später fiel Nuzzolo im Strafraum über den Fuss von Roland Bättig – Penalty. Christoph Spycher verwandelte souverän zum 2:0.
Thuns Ensemble, das in den beiden ersten Spielen der Saison kein Gegentor kassiert hatte, war nicht in der Lage, dem Geschehen eine Wende zu geben. Die Oberländer waren mit vier Punkten aus zwei Spielen im Rücken im Stade de Suisse verhalten und abwartend gestartet und kontrollierten die Partie bis zum 0:1 ohne Probleme.
Doch als die Mannschaft von Bernard Challandes in der Offensive aktiver hätte werden sollen, traten die Defizite zu Tage. Keiner war fähig, vor dem YB-Tor für Gefahr zu sorgen. Die beste Chance hatten die Thuner weit in der ersten Halbzeit, als es noch 0:0 stand. Es war ein Freistoss von Marco Schneuwly aus 18 Metern (28.).
Für das spielerische Highlight waren so die Young Boys besorgt. In der 55. Minute lief Alexander Farnerud durch die Thuner Platzhälfte, spielte den Ball zum richtigen Zeitpunkt Moreno Costanzo in den Lauf, der alleine vor Thuns Keeper Guillaume Faivre die Übersicht behielt und Emmanuel Mayuka vor dem leeren Tor bediente. Für den Sambier war das zweite Saisontor ein Kinderspiel.
Young Boys - Thun 3:0 (2:0) Stade de Suisse. - 22 212 Zuschauer. - Schiedsrichter: Gremaud. - Tore: 31. Christian Schneuwly (Nuzzolo) 1:0. 34. Spycher (Foulpenalty/Foul Bättig an Nuzzolo) 2:0. 55. Mayuka (Farnerud, Costanzo) 3:0.
Young Boys: Wölfli; Zverotic, Nef, Veskovac, Raimondi; Spycher; Christian Schneuwly, Costanzo, Farnerud (67. Gonzalez), Nuzzolo (78. Vitkieviez); Mayuka (61. Frey).
Thun: Faivre; Lüthi (63. Reinmann), Matic, Ghezal, Wittwer; Bättig (65. Cassio); Ngamukol, Hediger, Demiri (75. Zuffi), Ferreira; Marco Schneuwly.
Bemerkungen: Young Boys ohne Simpson (verletzt) sowie Bobadilla, Doubai (beide gespertt), Martinez und Lecjaks (beide nicht im Aufgebot), Thun ohne Schneider, Schindelholz, Steffen, Bigler und Kristic (alle verletzt). Verwarnungen: 31. Ferreira (Foul). 32. Hediger (Foul). http://www.nzz.ch/aktuell/startseite/ur ... 1.17415181
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shalako
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Verfasst: Montag 30. Juli 2012, 09:32 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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30.07.2012  Zitat: Da half Challandes kein Antistressmittel
Da hilft kein Antistressball und auch sonst nichts. Thun-Trainer Bernard Challandes war ob der miserablen Vorstellung seiner Equipe beim 0:3 gegen YB mächtig sauer.
Ausnahmsweise richtete sich die Wut des Jurassiers nicht gegen einen Unparteiischen, sondern gegen seine eigene Mannschaft. «YB war gut - manchmal sogar sehr gut. Wir waren schlecht – manchmal sogar sehr schlecht», fasst Challandes die Leistung im Berner Derby zusammen. «Das 0:2 zur Halbzeit war vollkommen korrekt. Ich kann diese Leistung nicht akzeptieren, aber ich werde das nicht öffentlich, sondern in der Kabine besprechen.»
Thun, das in den beiden bisherigen Partien keinen Gegentreffer hinnehmen musste und weit bis übers Berner Oberland hinaus für die Leistungen in den ersten zwei Runden gelobt worden war, trat verhalten auf, wirkte in der Offensive ideenlos und kam in der Defensive gegen engagierte Hauptstädter immer einen Schritt zu spät. «Ich habe keine Erklärung», so Challandes, «aber wir haben nach dem Sieg gegen den FCZ in der letzten Woche viel Lob bekommen – und vielleicht die Bescheidenheit dadurch verloren. Wir haben schlicht zu wenig gemacht für einen Sieg.»
Challandes will Prämie einfordern
Und dann drehte der Jurassier in seiner altbekannten Manier auf. Challandes ironisch: «Wir haben zwei Gelbe Karten wegen Reklamierens kassiert. Das geht gar nicht: Wir sollten Gelb bekommen, weil wir Eier zeigen. Wir müssen YB nicht gerade töten wollen, aber wir waren definitiv zu lieb mit dem Kantonsrivalen. Vielleicht sollten wir eine Prämie dafür einkassieren. Ich muss mal mit Martin Rueda diesbezüglich reden.
Redebedarf ist in den nächsten Tagen in Thun angesagt. Denn auch Roland Bättig hat keine Erklärung für die schlechte Leistung und weiss, dass man die erste Saisonniederlage erst ver- und dann gründlich aufarbeiten muss. «Ich bin mir fast vorgekommen, als wäre ich in die letzte Saison zurückversetzt worden. Auch da war YB in einem kleinen Loch und hat dann just gegen uns 4:0 gewonnen. Wir haben YB sicher in die Karten gespielt mit der Art und Weise wie wir aufgetreten sind. Dass das wieder passiert, ist sehr ärgerlich.» http://www.20min.ch/sport/fussball/stor ... l-17830400
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shalako
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Verfasst: Montag 30. Juli 2012, 09:35 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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30.07.2012  Zitat: Deutliche Derbysiege für YB und Lausanne
Die bisher sieglosen YB und Lausanne haben ihr Heimpublikum mit deutlichen Siegen verwöhnt. Während die Hauptstädter Thun mit 3:0 abfertigten, schickte Lausanne Gegner Servette gar mit 5:1 nach Hause.
Die Young Boys haben im kantonalen Derby gegen Thun mit einem ungefährdeten 3:0 ihren ersten Meisterschaftssieg der Saison gelandet. Nach einer halben Stunde führte ein Doppelschlag die Young Boys auf die Erfolgsspur. Auf das 1:0 von Christian Schneuwly (30.) liess Christoph Spycher umgehend einen Penaltytreffer folgen (34.).
Knoten bei YB geplatzt
Die Derbys im Wankdorf sind dafür bekannt, torreich zu enden. Emmanuel Mayuka realisierte in der 55. Minute das 3:0, beim dem es bis zum Schluss blieb. YB hatte in der einen oder anderen Situation das Glück auf seiner Seite, welches in den letzten Partien gefehlt hatte. Nichtsdestotrotz ist der Sieg auch in dieser Höhe verdient, zumal Thun insgesamt zu wenig fürs Spiel tat. http://www.sport.sf.tv/Nachrichten/Arch ... d-Lausanne
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shalako
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Verfasst: Montag 30. Juli 2012, 09:41 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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30.07.2012  Zitat: Der grosse Gewinner bei YB: Raimondi
Nach einer ''Horror-Saison'' unter Christian Gross dachte YB-Spieler Mario Raimondi laut darüber nach, die Fussballschuhe an den Nagel zu hängen. Damals durfte er nur bei einem einzigen Saison-Spiel durchspielen, weitere 10 Mal wurde er ein- oder ausgewechselt. Nun ist er froh, sich anders entschieden zu haben. Doch was meint der 32-Jährige selbst zu seiner aktuellen Situation? Im Interview mit sport.ch nimmt er Stellung:
Unter Martin Rueda durfte Raimondi bislang in jedem Meisterschaftsspiel ran - und dabei zeigte gute Leistungen. So auch beim 3:0 gegen Thun, als er hinten solid stand und gegen vorne immer wieder Akzente setzte.
''Dieser Sieg gibt Mumm'', sagt Raimondi, der zweifelsohne einer der grossen Gewinnern des Trainerwechsels ist.
Spielen, gewinnen - was will man mehr?
Doch was meint er zu seiner persönlichen Situation? ''Wenn man spielt und sogar gewinnen kann, gibt dies immer Selbstvertrauen'', so Raimondi ausweichend. Die Zufriedenheit ist ihm bei der Aussage dennoch ins Gesicht geschrieben. http://sport.ch.sportalsports.com/sport ... 00000.html
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shalako
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Verfasst: Montag 30. Juli 2012, 18:43 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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30.07.2012  Zitat: Noten: YB trifft wieder
Defensiv stabil, offensiv zielstrebig: Die Young Boys überwinden gegen Thun ihre Abschlussschwäche.
Marco Wölfli Note 4,5: Blieb weitgehend ungeprüft, war aber beim scharf geschossenen Freistoss von Marco Schneuwly zur Stelle (28.).
Elsad Zverotic Note 4: Erledigte auf der rechten Aussenbahn seine defensive Pflicht fehlerfrei, in der Vorwärtsbewegung indes blieb Zverotic unauffällig.
Alain Nef Note 4,5: Der Innenverteidiger liess nichts anbrennen und lieferte eine solide Leistung ab.
Dusan Veskovac Note 4,5: Veskovac gelang nach zuletzt fehlerhaften Partien eine Steigerung. Auch einen schmerzhaften Zusammenprall nach etwa 20 Minuten steckte er gut weg.
Mario Raimondi Note 5: Auf der ungewohnten Verteidigerposition spielte Raimondi beschwingt und ergänzte Flügel Nuzzolo hervorragend. Gute Vorarbeit beim 1:0, zuvor scheiterte Raimondi alleine vor Faivre (14.) – wenn auch aus knapper Offsideposition.
Christoph Spycher Note 4,5: Im 4-1-4-1-System stabil vor der Abwehr, offensiv mit einigen feinen Pässen in die Vertikale.
Christian Schneuwly Note 5: Dem Flügelspieler gelang gegen seinen Verein aus der letzten Saison eine klare Steigerung: Schneuwly lief viel, war trickreich und traf präzis zum 1:0.
Alexander Farnerud Note 5: Wurde im Mittelfeld seiner Rolle gerecht, war Antreiber und Chef und glänzte mit guten Steilpässen – etwa auf Nuzzolo (2.) oder vor dem 3:0 auf Costanzo.
Moreno Costanzo Note 4,5: Als hängende Spitze willig, die Angriffe zielstrebiger abzuschliessen, etwa bei seinen zwei Schüssen (5./13.). Schlaues Zuspiel auf Mayuka vor dem 3:0.
Raphaël Nuzzolo Note 5: Dem Routinier gelang auf der Aussenbahn eine sehr gute Vorstellung. Nuzzolo kämpfte mit viel Herz, nicht immer glücklich, aber er bereitete das 1:0 vor und wurde vor dem Penalty zum 2:0 gefoult. Zusammen mit Raimondi belebte er die linke Seite.
Emmanuel Mayuka Note 4,5: Lange trat der Sambier kaum in Erscheinung, sein Laufpensum zahlte sich dann beim dritten YB-Tor aus, als er geschickt Farneruds Laufweg kreuzte.
Michael Frey Note 4: Dem Youngster blieb diesmal wieder die Jokerrolle, worin er ab der 61.Minute rackerte.
Alexander Gonzalez Note 4,5: Ersetzte in der 67.Minute Farnerud und schlug einen perfekten Flankenball auf Vitkieviez, den dieser zum 4:0 hätte nützen können (87.).
Matias Vitkieviez (78. für Nuzzolo) war zu kurz im Einsatz für eine Benotung. mrm6=herausragend; 5=gut; 4=solid; 3=ungenügend; 2=schlecht; 1=sehr schlecht. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/14978748
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