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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Marc
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Verfasst: Sonntag 15. Juli 2012, 13:48 |
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Registriert: Samstag 24. April 2004, 02:01 Beiträge: 489
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---------------wölfli----------------
gonzalez----nef--veskovac---lecjaks
--------------spycher-------------
--------costanzo---farnerud-------
vitkieviz-------mayuka------nuzzolo
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chato
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Verfasst: Sonntag 15. Juli 2012, 18:22 |
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Registriert: Samstag 6. August 2005, 11:17 Beiträge: 367
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st. gallen hätte man heute packen müssen, ganz klar! es war eine ziemlich durchzogene leistung von yb, vor allem in der zweiten halbzeit. das mittelfeld bei yb war heute tot! silberbauer ein totalausfall und farnerud viel zu weit hinten um nach vorne die nötigen impulse zu setzen, mayuka kriegte ja kaum brauchbare bälle.
die mannschaft kann und muss sich noch gewaltig steigern!!!
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Warlock
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Verfasst: Montag 16. Juli 2012, 01:00 |
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Registriert: Dienstag 11. Mai 2004, 22:33 Beiträge: 493
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Das Niveau von allen Spielern war bedenklich schwach und die Koerpersprache leidenschaflichen Fussball zu zeigen fehlte gänzlich? Weshalb kann YB in solchen Spielen nie der Favoritenrolle gerecht werden? Ist doch klar, dass YB in diesem Spiel der Favorit war und so hätten sie doch auch aufspielen sollen.
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shalako
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Verfasst: Montag 16. Juli 2012, 10:30 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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15.07.2012  Zitat: Wegen Wöflis Fehlgriff 1:1 gegen YB
Nur eine gute Hälfte genügt YB in St. Gallen nicht zum gewünschten Start: Das 1:1 gegen den Aufsteiger hat sich der Favorit selber zuzuschreiben. Keeper Wölfli verschuldet den Punktverlust mit.
St.Gallen hatte lange wenig bis nichts auszurichten, ehe den Ostschweizern ein schwerer Fehlgriff von YB-Torhüter Marco Wölfli zum verspäteten Einstieg ins Spiel verhalf. Der bald 30-jährige Captain der Berner schätzte eine Flanke Stocklasas falsch ein und verfehlte den Ball gleich mit beiden Fäusten. Nico Abegglen profitierte von der dilettantischen Szene Wölflis.
Die unvorteilhafte Aktion des Nationalspielers löste im Team der auf jeder Position prominenter besetzten Berner eine spürbare Verunsicherung aus. Martin Rueda musste beim Einstand als YB-Coach im Verlaufe der zweiten Hälfte einige taktische Retouchen anbringen, um die Stabilität einigermassen aufrechtzuerhalten. Der Aufsteiger - im Vergleich zum nach wie vor luxuriösen YB-Ensemble bescheiden aufgestellt - operierte nun mit deutlich erhöhter Schlagzahl.
Für einen der raren Berner Höhepunkte sorgte Emmanuel Mayuka in der 21. Minute. Nach zwei, drei Finten zirkelte er den Ball wunderbar via Pfosten zum 1:0 über die Linie. Der 21-Jährige aus Sambia hat seinen Marktwert damit schon am ersten Super-League-Spieltag erneut gesteigert. In Bern kursieren Spekulationen, wonach YB bei einem passenden Angebot an einem Verkauf der afrikanischen Stürmer-Attraktion interessiert sein könnte.
St. Gallen - Young Boys 1:1 (0:1).
AFG-Arena. - 12'893 Zuschauer. - SR Studer. - Tore: 21. Mayuka 0:1. 56. Abegglen (Scarione) 1:1.
St. Gallen: Lopar; Ivic, Montandon, Stocklasa, Pa Modou; Janjatovic, Nater; Nushi (77. Mathys), Scarione (86. Schönenberger), Regazzoni (72. Sutter); Abegglen.
Young Boys: Wölfli; Sutter, Nef, Veskovac (72. Ojala), Spycher; Schneuwly (60. Vitkieviez), Silberbauer, Farnerud, Raimondi; Costanzo (60. Frey), Mayuka.
Bemerkungen: St. Gallen ohne Besle (gesperrt), Cavusevic, Etoundi, Atila, Martic, Lehmann (alle verletzt), YB ohne Doubai, Bobadilla (beide gesperrt), Martinez (nicht im Aufgebot). Verwarnungen: 45. Veskovac (Foul), 78. Sutter (Unsportlichkeit), 80. Silberbauer (Foul). http://www.tagblatt.ch/aktuell/sport/fc ... 92,3053536
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shalako
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Verfasst: Montag 16. Juli 2012, 10:32 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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15.07.2012  Zitat: 1:1 zwischen St. Gallen und den Young Boys
Allgemeine Zufriedenheit
Der FC St. Gallen gewinnt im Startspiel gegen die Young Boys mit viel Einsatz und etwas Glück den ersten Punkt. Die Berner können ihr grosses Potenzial in der Offensive nicht abrufen.
Sehr einvernehmlich sah das aus, wie Sankt Gallens Jeff Saibene und der neue Trainer der Young Boys, Martin Rueda, nach dem Fernsehinterview vor dem Match auf dem Weg zur Kabine zusammen diskutierten. Die beiden sind ähnliche Trainertypen. Sie ziehen die Aufmerksamkeit nicht mit martialischen Sprüchen auf sich, profilieren sich nicht als harte Antreiber. Mit ihrer Zurückhaltung verweigern sie sich aber auch ein Stück weit den Verhaltensweisen im Fussballgeschäft, das von den Emotionen lebt. Sie müssen darauf vertrauen, dass ihre Arbeit für sich selber spricht.
So gesehen war das 1:1 im Startspiel ein ideales Resultat. Es war wie eine Prüfung, die alle bestanden haben. Für Rueda wurde es «das erwartet schwere Spiel auswärts gegen den Aufsteiger». Er hatte auch in der schwächeren zweiten Halbzeit seiner Mannschaft zwei, drei gute Spielzüge gesehen. Saibene lobte seine Spieler, die «einen gepflegten, sauberen Fussball» gespielt hätten. Weil sein Verhältnis zu einem Teil des Publikums nach einem Pfeifkonzert an der Aufstiegsfeier als belastet gilt, konnte er zudem mit Genugtuung bilanzieren, dass «die Leute zufrieden nach Hause gegangen sind».
Müsste man das Unentschieden weiter bewerten, dann könnte sich wohl eher Saibene als Sieger nach Punkten fühlen. Seine Mannschaft, bei der mehrere Stammspieler wegen Verletzungen gefehlt hatten, schöpfte ihr Potenzial nahezu aus. Sie hielt die nominell besser besetzten Gäste mit viel Einsatz in Schach. Die Ostschweizer traten mit zwei neuen Spielern im zentralen Mittelfeld an, dem 20-jährigen Dejan Janjatovic, einem ehemaligen U-21-Spieler von Bayern München, und dem von Servette verpflichteten Stéphane Nater. Sie fanden sich immer besser zurecht, je länger das Spiel dauerte. «Sie waren die Chefs auf dem Platz», war Saibene voll des Lobes.
Die Young Boys machten hingegen nie den Eindruck, ihre Möglichkeiten in der Offensive nur annähernd auszuschöpfen. Sie kontrollierten zwar in der ersten Halbzeit das Spiel, profitierten aber vor allem von einer glänzenden Einzelleistung Mayukas: In der 21. Minute zirkelte er den Ball von der Strafraumgrenze in die hohe Ecke. Danach machten die Berner aber zu wenig aus der Führung, sie konnten vor allem in der zweiten Halbzeit nach dem Ausgleich durch Abegglen (nach einem Goaliefehler) nicht mehr entscheidend zusetzen. «Es war kein gutes, aber auch kein schlechtes Spiel», lautete das etwas lauwarme Fazit des ehemaligen Sankt Gallers Moreno Costanzo.
Man solle dieses erste Spiel nicht überbewerten, ergänzte der Mittelfeldspieler. Ein gutes Argument für diese Einschätzung lieferte zum Beispiel die Szene in der 80. Minute, als Mayuka alleine vor dem Tor der Ostschweizer auftauchte, dann aber zu direkt auf den Keeper Lopar zielte. Letztlich fehlte nur wenig, und es wäre nichts geworden mit der allgemeinen Zufriedenheit, die nach dem Schlusspfiff in der Arena des Aufsteigers dominierte. http://www.nzz.ch/aktuell/sport/fussbal ... 1.17358084
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shalako
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Verfasst: Montag 16. Juli 2012, 10:34 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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15.07.2012  Zitat: Super-League-Rückkehrer St. Gallen startet mit Remis
Aufsteiger St. Gallen ist zum Abschluss der 1. Runde in der Super League gegen die Young Boys zu einem 1:1-Heimremis gekommen. Die Ostschweizer verdienten sich den Punkt mit einer Leistungssteigerung nach der Pause.
Nico Abegglen war es, der vor knapp 13‘000 Zuschauern in der 56. Minute zum St. Galler Ausgleich traf. Der Stürmer profitierte von einem ungenügenden Herauslaufen von YB-Keeper Marco Wölfli und einem missglückten Befreiungsversuch von Christoph Spycher. Der Treffer für die Equipe von Jeff Saibene war verdient, denn die Gäste hatten sich nach dem Führungstreffer früh in Sicherheit gewähnt und nachgelassen.
«Der Ausgleich fiel doppelt unglücklich», meinte Wölfli nach dem Spiel und fügte an: «Ich bin sicher, dass sich hier in St. Gallen noch andere Teams die Zähne ausbeissen werden.»
Mayukas Traumtor
Das 1:0 für Martin Ruedas Young Boys durch Emmanuel Mayuka in der 21. Minute war ein Treffer mit «Tor-des-Monats-Potenzial» gewesen. Der Sambier setzte sich an der Strafraumecke gegen 2 FCSG-Akteure durch und schlenzte den Ball Richtung entferntes Lattenkreuz. Der Schuss des Afrika-Cup-Gewinners passte haargenau und fand den Weg via Innenpfosten ins Netz.
Mayuka hatte in der 80. Minute mit der ersten guten YB-Chance nach der Pause gar noch das 2:1 auf dem Fuss. Er scheiterte aber aus ausichtsreicher Position an Goalie Daniel Lopar.
Saibene zufrieden, Rueda nicht
«Ich bin zufrieden mit dem Resultat, aber auch mit der Art und Weise, wie wir gespielt haben», meinte St. Gallen-Trainer Saibene. Weniger glücklich war Neo-YB-Coach Rueda. «Wir hatten im Spielaufbau zu viele einfache Ballverluste», ärgerte er sich. «Schade trifft Mayuka kurz vor Schluss nicht. Das muss eigentlich ein Tor sein.» http://www.sport.sf.tv/Nachrichten/Arch ... -mit-Remis
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shalako
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Verfasst: Montag 16. Juli 2012, 10:36 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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16.07.2012  Zitat: Hinten gut, gegen vorne nur mässig
Zum Meisterschaftsstart reicht YB eine grundsolide Leistung, um gegen Aufsteiger St. Gallen einen Punkt zu holen. Einziger Berner Torschütze ist Emmanuel Mayuka.
Beim Saisonauftakt sind noch selten die ganz grossen Fussballgeschichten geschrieben worden. Das war gestern in der AFG Arena nicht anders, wo YB auf Aufsteiger St. Gallen traf. Die etwas mehr als 12 000 Zuschauer wurden Zeuge einer kampfbetonten Begegnung, in der die spielerischen Höhepunkte so rar waren wie die Sonnenstrahlen.
Den Matchball auf dem Fuss
Die sehenswerteste Aktion gelang Emmanuel Mayuka, als er sich nahe der Strafraumgrenze blitzschnell um die eigene Achse drehte und mit einem Schlenzer in die rechte obere Ecke traf (21.). Wer St.-Galler-Farben trug, bezeichnete das Führungstor der Gäste als Glücksschuss; die Berner ordneten es der Kategorie Können zu.
Wie auch immer: Mayuka demonstrierte in dieser Situation, wie viel Feingefühl in seinem rechten Fuss steckt. In der 80. Minute, als der Sambier den Matchball auf dem Fuss hatte, verhielt er sich bedeutend weniger geschickt. Er schoss nach einem perfekt getimten Steilpass des eingewechselten Frey den St.-Galler-Torhüter Lopar an.
«So weit darf es gar nicht erst kommen.»
Sehenswert war der St.-Galler-Ausgleich kurz nach Wiederanpfiff durch Nico Abegglen. Der kleine Stürmer schmetterte den Ball ins Tor, nachdem eine Stocklasa-Flanke für Konfusion im YB-Strafraum gesorgt hatte. Von Veskovac behindert, hatte Wölfli den Ball nicht richtig wegfausten können.
Unglücklich sei seine Intervention gewesen, so der YB-Captain. Das war auch Martin Ruedas Meinung. Mehr als Wölflis Aktion ärgerte den neuen YB-Trainer der Umstand, dass Stocklasa ungehindert flanken konnte. «So weit darf es gar nicht erst kommen.»
Scott Sutters starke Rückkehr
Rueda war nach seiner Ernstkampf- Premiere mit YB nicht unzufrieden. Die Mannschaft habe gut verteidigt und wie von ihm gefordert, hart gearbeitet gegen den aufsässigen Aufsteiger. Missfallen hatten ihm die vielen Fehlpässe im Angriffsspiel und die fehlende Durchschlagskraft. «In diesen Bereichen haben wir noch etliche Reserven.»
Rueda überraschte in St. Gallen mit der einen oder anderen personellen Massnahme. Scott Sutters Einsatz als Rechtsverteidiger war nicht zu erwarten gewesen, da dieser in der Vorbereitung nur 45 Minuten gespielt hatte. Auf den Aussenbahnen vertraute der Coach Routinier Mario Raimondi und Rückkehrer Christian Schneuwly. Die zwei machten ihre Sache ordentlich, vermochten aber gegen vorne kaum Akzente zu setzen. Sie waren damit in bester Gesellschaft, denn ihren Kollegen Farnerud, Silberbauer und Costanzo gelang in der Offensive ebenfalls herzlich wenig.
Michael Frey, eine positive Überraschung
Sie seien zu passiv gewesen in der zweiten Halbzeit, meinte Costanzo selbstkritisch. Mit seiner eigenen Leistung war der gebürtige St. Galler nur mässig zufrieden. Er sei «nicht richtig in die Partie hineingekommen». Costanzo wird sich steigern müssen, sonst könnte er seinen Platz direkt hinter Mayuka bald verlieren an Michael Frey. Der Youngster war gestern wieder eine der positiven Überraschungen. Der athletische und schnelle Stürmer setzte seinen Körper geschickt ein und beschleunigte mehrmals mit Direktpässen das Angriffsspiel.
Zu den Gewinnern der ersten Runde gehörte auch Sutter. Der gebürtige Engländer machte im Verbund mit Schneuwly nicht nur die rechte Seite zu, sondern versuchte sich auch immer wieder in die Offensive einzuschalten. Sein Auftritt sei so gewesen wie der der ganzen Equipe – «solide», sagte Sutter. Von Abgangsgelüsten will er plötzlich nichts mehr wissen. «Ich bin nicht aktiv am Suchen.» Auch YB-CEO Ilja Kaenzig schliesst nicht mehr aus, dass der Verteidiger nun doch noch länger als geplant in Bern bleibt. «Jetzt, wo der Trainer auf ihn setzt, hat sich die Ausgangslage verändert.»
St. Gallen - Young Boys 1:1 (0:1)
AFG-Arena. – 12 893 Zuschauer. – SR Studer. Tore: 21. Mayuka 0:1. 56. Abegglen 1:1. St. Gallen: Lopar; Ivic, Montandon, Stocklasa, Pa Modou; Janjatovic, Nater; Nushi (77. Mathys), Scarione (86. Schönenberger), Regazzoni (72. Sutter); Abegglen. Young Boys: Wölfli; Sutter, Nef, Veskovac (72. Ojala), Spycher; Schneuwly (60. Vitkieviez), Silberbauer, Farnerud, Raimondi; Costanzo (60. Frey), Mayuka. Bemerkungen: YB ohne Doubaï, Bobadilla (beide gesperrt), Martínez (nicht im Aufgebot). Gelb: 45. Veskovac (Foul), 78. Sutter (Unsportlichkeit), 80. Silberbauer (Foul). http://www.derbund.ch/sport/fussball/YB ... y/27555853
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shalako
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Verfasst: Montag 16. Juli 2012, 10:38 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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16.07.2012  Zitat: Bescheidenheit war Trumpf
Zu passiv, zu behäbig und zu berechenbar agierten die Young Boys zum Ligastart in St.Gallen (1:1). Emmanuel Mayukas frühes Traumtor glich der Aufsteiger nach einer Berner Fehlerkette aus.
Wenn man böse sein will mit YB, stellt man folgende Behauptung auf: Basel gewinnt halt sein Startspiel nach mässiger Leistung 1:0 bei Servette, die Berner dagegen erhalten noch ein Gegentor in St.Gallen und erreichen nur ein 1:1 – das ist der Unterschied zwischen Serienmeister und Meisterträumer. Und wenn man es nett mit den Young Boys meint, dann hält man nach der Saisonouvertüre fest: YB kann sich deutlich steigern, so gesehen ist ein Punkt beim kampfstarken Aufsteiger St.Gallen akzeptabel. Denn so wechselhaft, wie sich das Wetter gestern in der AFG-Arena präsentierte (mal regnete es heftig, kurz darauf schien die Sonne), so unbeständig agierten die Young Boys im ersten Ligaauftritt unter dem neuen Trainer Martin Rueda. «Es war das erwartet schwere Startspiel», sagte Rueda. «Ich sah gute Dinge, aber wir spielten zu viele Fehlpässe und waren zu ungefährlich.»
Die Fehler der Teamleader
Ihren festen Vorsatz, bescheidener zu werden, setzten die Young Boys am Sonntag auf dem Spielfeld unangenehm konsequent um. Es war eine dürftige Vorstellung des Favoriten in einer umkämpften Begegnung. Man hätte sich in der uninspirierenden Veranstaltung problemlos ein 0:0 vorstellen können, beide Tore fielen aus dem Nichts. Die YB-Führung erzielte Angreifer Emmanuel Mayuka in der 21.Minute mit einem feinen, hohen Innenristschlenzer. Es war ein Kunstschuss, der den Marktwert des Afrikaners auf dem überhitzten Transfermarkt vielleicht gleich eine halbe Million Franken nach oben schnellen liess. Mit dieser Vermutung konfrontiert, lachte Ilja Kaenzig, der Mayuka in dieser Wechselperiode bis Ende August eventuell noch verkaufen muss. «Und wenn er kurz vor Schluss das 2:1 erzielt hätte, wäre er noch eine Million teurer», sagte der YB-Chef schmunzelnd.
Emmanuel Mayuka war gestern lange Zeit der Alleinunterhalter in einer zögerlichen Berner Offensivabteilung. Seine Grosschance in der 80.Minute, als er alleine vor dem gegnerischen Tor an Goalie Daniel Lopar scheiterte, war die mit Abstand beste Gelegenheit für YB. Immerhin liessen die Berner gegen den willigen, leidenschaftlichen, aggressiven, aber eben auch bescheidenen, harmlosen, limitierten Gastgeber wenig zu. Sie verteidigten abgeklärt – aber eben nicht abgeklärt genug. Und ausgerechnet zwei Teamleader patzten beim St.Galler Ausgleich in der 56.Minute. Zuerst gelang es Goalie Marco Wölfli nicht, eine Flanke richtig wegzufausten, der Ball setzte im Fünfmeterraum auf, und Christoph Spychers unentschlossener Befreiungsschlag landete genau bei Nico Abegglen, der aus wenigen Metern das 1:1 erzielte. «Das war ein unglückliches Gegentor, ich erwischte den Ball nicht richtig», sagte Wölfli, und Spycher meinte: «Das lief dumm, leider traf ich den Ball nicht wunschgemäss.»
Bis zum St.Galler Ausgleich schienen die Young Boys auf bestem Weg zum angestrebten Arbeitssieg zu sein. Mayukas Traumtor spielte ihnen in die Karten, doch es war unverständlich, wie passiv und berechenbar YB nach der Pause auftrat. «Wir liessen uns zu weit zurückfallen», kritisierte Rueda. Auf ihn wartet viel Arbeit, um aus seiner Belegschaft eine spielfreudige Einheit zu formen. Die Mittelfeldkräfte der Berner setzten sich kaum in Szene, Alexander Farnerud und Moreno Costanzo blieben blass wie die Flügelspieler. St. Gallens Trainer Jeff Saibene sagte, er möchte seine zentralen Aufbauer Stéphane Nater und Dejan Janjatovic nicht mit jenen von YB tauschen. Es war, realistisch betrachtet, bloss eine Momentaufnahme. Ilja Kaenzig jedenfalls richtete seinen Blick auf die nächsten Tage und erklärte: «Wenn wir die Heimspiele am Donnerstag gegen Chisinau und am Sonntag gegen GC gewinnen, ist es eine gute Woche für uns.»
Bobadillas Verletzung
Auf YB wartet ja ein strenges Programm mit Partien im Viertagestakt. Und die Spiele gegen den moldawischen Vertreter Zimbru Chisinau (am Donnerstag in Bern, eine Woche später auswärts) in der 2.Runde der Europa-League-Qualifikation sowie die Begegnungen im Stade de Suisse gegen GC und Thun an den nächsten zwei Super-League-Spieltagen müssen die Berner ohne ihren Torjäger bestreiten. Raúl Bobadilla, in der Liga ohnehin noch für drei Runden gesperrt, erlitt im Training eine Fraktur am rechten Mittelhandknochen und fällt rund zehn Tage verletzt aus. Die Young Boys sind sehr gut beraten, Emmanuel Mayuka noch ein paar Wochen (und am besten die gesamte Saison) zu behalten.
Telegramm
St. Gallen - Young Boys 1:1 (0:1)
AFG-Arena. - 12'893 Zuschauer. - SR Studer. - Tore: 21. Mayuka 0:1. 56. Abegglen (Scarione) 1:1.
St. Gallen: Lopar; Ivic, Montandon, Stocklasa, Pa Modou; Janjatovic, Nater; Nushi (77. Mathys), Scarione (86. Schönenberger), Regazzoni (72. Sutter); Abegglen. Young Boys: Wölfli; Sutter, Nef, Veskovac (72. Ojala), Spycher; Schneuwly (60. Vitkieviez), Silberbauer, Farnerud, Raimondi; Costanzo (60. Frey), Mayuka.
Bemerkungen: St. Gallen ohne Besle (gesperrt), Cavusevic, Etoundi, Atila, Martic, Lehmann (alle verletzt), YB ohne Doubai, Bobadilla (beide gesperrt), Martinez (nicht im Aufgebot). Verwarnungen: 45. Veskovac (Foul), 78. Sutter (Unsportlichkeit), 80. Silberbauer (Foul). http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/18129648
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shalako
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Verfasst: Montag 16. Juli 2012, 10:40 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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16.07.2012  Zitat: Die Noten zum Spiel St.Gallen gegen YB (15. Juli 2012)
Torschütze Emmanuel Mayuka war gut, viele YB-Spieler aber enttäuschten beim 1:1 gegen den FC St.Gallen.
Marco Wölfli: Note 3 Zu Beginn mit zwei Unsicherheiten, später besser, selten geprüft. Vor dem Gegentor muss der Torhüter die Flanke wegfausten.
Scott Sutter: Note 4 Liess sich die fehlende Spielpraxis nicht anmerken. Solide Vorstellung, hatte Gegenspieler Alberto Regazzoni im Griff. Nach vorne teilweise zu kompliziert.
Alain Nef: Note 4 Gewann viele Kopfballduelle. Wenn es aber schneller wurde, geriet auch er in Schwierigkeiten.
Dusan Veskovac: Note 4 Wie Nef mit robuster Spielweise, setzte sich in den Zweikämpfen oft durch. Musste mit Wadenproblemen ausgewechselt werden.
Christoph Spycher: Note 3,5 Nicht so stark wie letzte Saison, fehlerhaft. Steigerte sich aber. Beim St.Galler Tor verpasste er es, den Ball energisch aus der Gefahrenzone zu befördern – sein Befreiungsschlag geriet viel zu kurz und direkt vor die Füsse des Torschützen Nico Abegglen.
Alexander Farnerud: Note 3,5 Läuft es ihm nicht, läuft es YB nicht. Farnerud hatte sehr viele Ballkontakte, aber nicht sehr viele Ideen. Er muss sich deutlich steigern, gerade im Offensivspiel.
Michael Silberbauer: Note 4,5 Von ihm erwartet man nicht, dass er in den Bereichen Kreativität, Torgefahr und Eleganz brilliert. Gestern agierte der Däne in seinen Kerngebieten Balleroberung, Zweikampf und Defensivspiel überzeugend wie kaum einmal letzte Saison. Nach vorne verschleppte er das Spiel zu sehr.
Christian Schneuwly: Note 3,5 Setzte sich selten durch, war aber bemüht. Spielte den letzten Pass vor dem herrlichen Tor Mayukas.
Moreno Costanzo: Note 3,5 Der Spielmacher agierte unglücklich, seine Pässe kamen selten an. Allerdings fehlten ihm die Anspielstationen. Nach dem Seitenwechsel trat er bis zur Auswechslung kaum in Erscheinung.
Mario Raimondi: Note 3,5 Stabil, diszipliniert. Aber ihm gelang in der Vorwärtsbewegung wenig. Muss sich mehr zutrauen.
Emmanuel Mayuka: Note 5 War als Stürmer im 4-2-3-1-System einsam. Wurde oft hoch angespielt, was gegen die hünenhaften St.Galler Verteidiger kein Vergnügen war. Schoss ein herrliches Tor und hätte in der Schlussphase das 2:1 erzielen müssen.
Matias Vitkieviez: Note 3,5 Kam nach 60 Minuten für Schneuwly. War nicht auffälliger, aber auch nicht schwächer. Michael Frey: Note 4,5 Kam nach 60 Minuten für Costanzo. Willig, sehr giftig und kampfstark. Und lancierte Mayuka kurz vor Schluss stark.
Juhani Ojala: Note 4 Kam nach 71 Minuten für Veskovac. Robust, sein Aufbauspiel aber ist weiter ausbaufähig.
6 = herausragend; 5 = gut; 4 = solid; 3 = ungenügend; 2 = schlecht; 1 = sehr schlecht. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/23563204
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shalako
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Verfasst: Montag 16. Juli 2012, 10:42 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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14.07.2012  Zitat: Solid, solider, Young Boys
Die Young Boys präsentierten am Sonntag keine neuen Spieler – aber mit Mario Raimondi, Scott Sutter und Christian Schneuwly drei Rückkehrer.
Die YB-Akteure bewiesen nach Spielschluss bemerkenswerte Geschlossenheit, ein Wort tauchte in jeder Analyse auf: solid. «Wir spielten solid, ein Punkt in St.Gallen ist zum Start nicht so schlecht. Hier werden noch viele Teams verlieren», sagte Mario Raimondi. «Ich denke, wir spielten solid, es war ein typisches Startspiel», erklärte Scott Sutter. «Wir können sicher besser spielen, aber zumindest solid waren wir», sagte Christian Schneuwly. Und Spielmacher Moreno Costanzo meinte: «Das war eine sehr solide Leistung, aber sicher nicht das Gelbe vom Ei.»
Nicht Eigelb, sondern Pasta assen die Spieler der Young Boys direkt nach Matchschluss. Mario Raimondi stand den Medienvertretern Rede und Antwort, er ist ein netter Kerl und nahm sich für jeden viel Zeit, die Teigwaren dürften längst kalt gewesen sein, als er Richtung Teambus lief. Endlich war Raimondi wieder eine gefragte Person, er blickt ja auf eine verlorene Saison zurück und war beim letztjährigen Coach Christian Gross bestenfalls dritte Wahl gewesen. «Es tut gut, wieder benötigt zu werden», sagte Raimondi, der gestern im linken Mittelfeld spielte – und genauso wechselhaft wie die gesamte Mannschaft auftrat. Oder eben, insgesamt betrachtet: solid.
Sutters Zukunft bei YB
Ebenfalls nicht zwingend erwartet hatte man Rechtsverteidiger Scott Sutter in der YB-Startaufstellung. Auch er hatte unter Coach Gross gelitten, war vor der letzten Rückrunde zum FC Zürich geflüchtet und hatte in den Planungen der Young Boys keine Rolle mehr gespielt. Eigentlich. «Es lief gegen St.Gallen gar nicht so schlecht», meinte Sutter, der in der Vorbereitung bloss eine Halbzeit bestritten und deshalb nicht genau gewusst hatte, wie es um seinen Kräftehaushalt bestellt ist. «Zum Glück wars nicht so heiss», sagte er. Seine unmittelbare Zukunft sieht er nicht in Australien oder den USA und auch nicht mehr in seinem Lieblingsland England. «Nein, jetzt konzentriere ich mich auf YB. Wir haben ein starkes Team, und ich freue mich, wieder ein Teil davon zu sein», sagte Sutter gestern.
Scott Sutter verkörpert als Rechtsverteidiger ja eine Mischung aus dem offensivstarken, gestern verletzten Alexander Gonzalez und dem – Achtung! – soliden Elsad Zverotic. «Bei YB herrscht immer ein harter Konkurrenzkampf, und es ist schön, gab mir der Trainer das Vertrauen», sagte Sutter. Auch Ilja Kaenzig erklärte am Sonntag, ein Verkauf Sutters geniesse nicht mehr höchste Priorität. «Er gehört wieder zu uns», sagte der YB-CEO.
Es fehlte an Schnelligkeit
Möglicherweise taucht der forsche, freche Alexander Gonzalez also bald im Mittelfeld auf, wo seine defensiven Mängel weniger starke Auswirkungen hätten. Die YB-Verantwortlichen sehen im jungen Venezolaner eine grosse Begabung, die es zu fördern gilt. Die Schnelligkeit von Gonzalez würde dem in St.Gallen ziemlich behäbigen Berner Spiel gut anstehen. Gestern überzeugte keiner der im Mittelfeld eingesetzten Akteure restlos. «Steigerungspotenzial» besitze er, sagte Christian Schneuwly. Und: «Wir hatten das Spiel lange im Griff, wurden aber leider zu passiv. Zudem fehlen Anfang Saison immer noch einige Automatismen.»
Denn diese Young Boys haben zwar keine neuen Fussballer im Kader, doch mit den letzte Saison ausgeliehenen Schneuwly und Sutter sowie Comebacker Raimondi eben gleich drei Rückkehrer. «Es fehlte noch an Spielfreude und Spritzigkeit», kommentierte Moreno Costanzo. «Aber wenn wir so agieren wie in den letzten fünf Runden der letzten Saison, werden wir eine gute Rolle spielen können.» Überhaupt keine Sorgen um die Berner macht sich der frühere YB-Spieler Alberto Regazzoni: «Die Young Boys sind eines der drei besten Teams der Liga und besitzen sehr viel Potenzial.» Und der St.Galler Flügelspieler meinte tatsächlich noch: «Und heute waren sie immerhin solid.» http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/13003285
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