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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Samstag 14. April 2012, 10:32 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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14.04.2012  Zitat: Nur ein Sieg hilft den Young Boys weiter
Gegen den heutigen Gegner haben die Berner erst einen mickrigen Punkt gewonnen. Die Nerven liegen blank.
Die Frage, was passiert, sollten die Young Boys heute auch gegen die Grasshoppers verlieren, will bei den Verantwortlichen von YB niemand hören und auch nicht beantworten. Nach nur sechs Punkten aus den vergangenen sieben Spielen liegen bei den Bernern die Nerven blank.
Trainer Christian Gross versucht der medialen Kritik mit Abgeklärtheit zu begegnen und fordert: «Nach der schlechten Leistung gegen Lausanne müssen wir reagieren, nur ein Sieg zählt.» Gegen die beiden sportlich bescheidensten Teams aus der Super League, Lausanne und GC, haben die Young Boys dieses Jahr aus drei Partien lediglich einen Punkt geholt und ein einziges Tor mittels Penalty erzielt (0:0 und 1:3 gegen Lausanne/0:2 gegen GC).
Keine mentale Blockade
Von einer mentalen Blockade seiner Spieler will Gross nichts wissen. Er ortet in Gesprächen andere Gründe. «Die Spieler müssen mutiger sein und auch die Kommunikation muss besser werden.» Und als erfahrener Trainer weiss Gross, dass er in der Öffentlichkeit auch in dieser Krisenzeit Einzelkritik nur in homöopathischen Dosen abgeben darf, auch wenn er damit bei der Anhängerschaft und den Medien auf Unverständnis stösst – sonst kracht das Gefüge Mannschaft/Trainer zusammen.
Bei YB sind Nef und Mayuka gesperrt, Spycher hat nach einer leichten Hirnerschütterung während der Woche wohl trainiert – aber nicht mit der Mannschaft, und wird deshalb pausieren. Für ihn kommt wohl Lecjaks zum Einsatz. Ob Silberbauer durch die Sperre von Nef in die Abwehr zurückgezogen wird, liess Gross offen. Den Grasshoppers fehlen die gesperrten Adili, Cabanas, Menezes und Smiljanic. http://www.derbund.ch/sport/fussball/Nu ... y/16511160
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shalako
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Verfasst: Samstag 14. April 2012, 10:34 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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14.04.2012  Zitat: Für die Bürkis eine Familiensache
Eine Familienfehde auf dem Spielfeld: Sohn Roman Bürki hütet das GC-Tor und Vater Martin betreut die jungen YB-Goalies.
Das Training endete gestern für den GC-Goalie Roman Bürki und seine Teamkollegen im Campus in Niederhasli mit einer Überraschung. «Der Trainer teilte mit, dass er bis zum Abpfiff gegen YB zu 100 Prozent auf GC fokussiert sei, uns danach aber verlassen werde», schildert Bürki die Ankündigung Ciriaco Sforzas (siehe Bericht unten). Dass GC in der kommenden Saison ein anderer Coach vorsteht, war bekannt, dass Sforza aber bereits vor dem Spiel gegen YB seinen Abgang publik macht, das kam auch für die Spieler unerwartet. So zumindest erzählt es Bürki. Fragen der Spieler an den Trainer zu den Gründen dieses Schrittes hat es danach nicht gegeben. «Da gibt es nichts mehr zu ergründen», sagt Bürki. «Ich weiss nicht, ob er das allein entschieden hat oder auf Druck des Vereins.»
Und Bürki ist sich sicher: Die Aufgabe für die Young Boys wird heute durch diese Konstellation noch schwieriger. «Jeder wird alles geben, um den Trainer einen möglichst guten Abschied zu bereiten.» Ohnehin sind die Partien gegen YB für den 21-jährigen Münsinger besondere Spiele. Die Transferrechte von Bürki befinden sich immer noch bei den Bernern. Sein Vater, Martin Bürki, ist Goalietrainer der Young Boys bei den U-14-, U-15- und U-16-Teams.
Auf alles gefasst
Der 49-jährige Martin Bürki erspart sich heute den Nervenstress. Er wird nicht im Stade de Suisse sein, sondern fliegt über das Wochenende mit Kollegen nach England und schaut sich das Spiel Manchester United gegen Aston Villa an. Sein Sohn sagt: «Die jungen Spieler haben Sforza viel zu verdanken, dank ihm kommen wir in der Super League regelmässig zum Einsatz.» Ohnehin habe er nie festgestellt, dass Spieler mit Sforza besondere Probleme gehabt hätten.
Der Kampf gegen den Abstieg werde sich aber noch verschärfen, vermutet Bürki. Am Donnerstag sprach Routinier Boris Smiljanic zur Mannschaft. «Er sagte uns, es gebe Anzeichen, dass Sion vom Gericht die 36 Punkte Abzug zurückerhalten werde. Wir sind auf alles gefasst.» Das würde bedeuten, dass GC auf den zweitletzten Platz zurückfällt.
Gegen YB ist Bürki seit zwei Spielen ungeschlagen. Nach dem 0:3 gegen die Berner im Letzigrund am 14. August gab es zwei Siege für GC, 1:0 und 2:0. Vor allem beim 2:0 vor vier Wochen blieb Bürki wenig beschäftigt. «Wir spielten defensiv stark, lauerten auf Konter, und YB war harmlos.»
Die Tücken mit dem Stilbruch
Als Junior zog Bürki einst zu YB in die U-16-Mannschaft. Mit 19 erlebte er schon zwei Meisterschaftsspiele in der Super League und stand im Qualifikationsspiel für die Champions League gegen Fenerbahçe im Tor, da Marco Wölfli gesperrt war. Im Januar 2011 wechselte Bürki im Tausch mit Ivan Benito zu GC, und nach einem schwierigen Start avancierte er zum Stammgoalie. Zu Beginn tat er sich allerdings schwer, das Torhüter-Training bei GC bedeutete für Bürki eine riesige Umstellung.
Damals war Patrick Foletti Goalietrainer bei den Zürchern, der nun Verantwortlicher Torhütertrainer beim Schweizerischen Fussballverband ist. «Foletti trainiert ganz anders als die Ausbildner, die ich damals bei YB hatte. Er fordert extremes Ballangreifen, das heisst, der Torhüter muss dem Schuss entgegenspringen», erklärt Bürki junior. Bei YB habe er die üblichen Fangübungen trainiert. Sein Vater kennt dieses Thema und gibt sich moderat. Er könne sich vorstellen, dass diese sogenannte italienische Trainingslehre sich nicht nur beim Verband, sondern auch bei den Clubs durchsetze. Aber entscheidend sei, «dass der Goalie den Ball fängt oder abwehrt, in welchem Stil ist im Prinzip egal».
Martin Bürki war jahrelang Goalie des Erstligisten FC Münsingen, und als Bub stand Roman jeweils hinter dem Tor und bewunderte seinen Vater. Noch heute diskutieren Vater und Sohn nach jedem Spiel von Roman seine Leistung. «Ich sage ihm ungeschminkt, was ich denke, das kann ich als Vater. Manchmal passt ihm meine Kritik nicht, er fragt mich aber weiter nach meiner Meinung.» Roman wirft einen kurzen Seitenblick zu seinem Vater und sagt. «Er ist mein härtester Kritiker. Aber seine Ratschläge sind mir wichtig, kein Goalietrainer kennt mich so gut wie er.»
Ende Saison endet der Leihvertrag mit GC, der Vertrag mit YB läuft noch bis 2013. Und wenn GC die Option auf eine weitere Saison einlöst, verlängert sich der Vertrag mit YB automatisch um zwei weitere Jahre. Sein jüngerer Bruder Marco (Jahrgang 1993), Mittelverteidiger bei der U-21 von YB, trainiert nun mit der Mannschaft von Christian Gross. Beide Söhne einst in der Super League mit YB, der Vater bestreitet nicht, dass dies für die Familie eine «schöne Sache» wäre. Aber es sei besser, in diesem Business nicht zu träumen. http://www.derbund.ch/sport/fussball/Fu ... y/10054623
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chato
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Verfasst: Samstag 14. April 2012, 12:39 |
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Registriert: Samstag 6. August 2005, 11:17 Beiträge: 367
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wölfli zverotic-veskovac-ojala-spycher vitkieviez-doubaï-farni-nuzzolo costanzo-bobadilla
yb - gc 2:0
farni, bobadilla
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shalako
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Verfasst: Sonntag 15. April 2012, 09:20 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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15.04.2012  Zitat: Ein 2:2 zum Abschied von Ciriaco Sforza
GC erkämpft sich im letzten Spiel unter Trainer Sforza ein 2:2 in Bern. Im zweiten Spiel des Tages gelingt Lausanne ein wichtiger 1:0-Heimsieg gegen Thun. Die Luft für GC wird immer dünner.
GC-Coach Ciriaco Sforza verabschiedet sich mit einem Punktgewinn aus der Axpo Super League. Die Hoppers kommen in der 29. Runde bei den Young Boys zu einem 2:2. Lausanne-Sport bezwingt Thun 1:0.
Sforza bei Dernière belohnt
Die Grasshoppers bereiten ihrem scheidenden Trainer Ciriaco Sforza ein Abschiedsgeschenk. GC macht bei den Young Boys zweimal einen Rückstand wett und kommt zu einem verdienten 2:2.
Zweimal waren die Young Boys mit Stehenden Bällen erfolgreich. Beide YB-Tore erzielte der Argentinier Raúl Bobadilla. Zunächst traf er in der 18. Minute mit einem Freistoss-Kunstschuss aus 20 m genau ins Lattenkreuz, und kurz nach der Pause brachte der torgefährlichste Stürmer auf dem Platz die Berner mit einem Hechtköpfler nach einer Cornerverlängerung von Dusan Veskovac abermals in Führung.
Die topmotivierten Zürcher vermochten aber zu reagieren. Kurz vor der Pause überraschte der Holländer Daniel De Ridder YB-Hüter Marco Wölfli mit einem tückischen, aber haltbaren Aufsetzer. Und in der 88. Minute glich Izet Hajrovic für die nie nachlassenden Hoppers noch aus. Er leitete eine hektische Schlussphase ein, die mit einem Lattenschuss von Alexander Farnerud und einer Tätlichkeit von Hajrovic und folgerichtigem Platzverweis gipfelte. http://www.20min.ch/sport/fussball/stor ... --29799110
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shalako
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Verfasst: Sonntag 15. April 2012, 09:28 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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15.04.2012  Zitat: Hajrovic rettet GC einen Punkt auswärts bei YB
2:2 – versöhnlicher Sforza-Abgang
Ciriaco Sforza legt nach drei Jahren sein Amt als GC-Trainer nieder. Sein letztes Spiel endet mit einem 2:2-Unentschieden bei YB.
«Dass es Sforzas letztes Spiel ist, interessiert mich nicht», sagte Raul Bobadilla vor der Partie. «Wir müssen auf uns schauen – und gewinnen.» Klare Worte des Gauchos. Dank seinen zwei Toren sieht es auch lange nach einem YB-Dreier aus. Aber der Hopper Izet Hajrovic gleicht kurz vor Schluss noch zum 2:2 aus.
Bei strömendem Regen findet YB besser ins Spiel. Bereits nach zwei Zeigerumdrehungen zappelt der Ball im Netz – doch Bobadilla steht dabei im Offside, der Treffer wird annulliert. Nach 18 Minuten gibts dann zählbares: Der Hopper Michael Lang foult Moreno Costanzo, Bobadilla zimmert den Freistoss aus 20 Metern haargenau in den Winkel.
Der erste Streich des Gauchos, aber nicht der letzte. Dazwischen dreht GC mächtig auf: Nach einer halben Stunde verhindern der magistrale Wölfli und die Querlatte noch den Ausgleich. In der 38. Minute lässt Wölfli aber einen haltbaren Aufsetzer von Daniel De Ridder passieren.
Nach dieser starken GC-Phase spielt in der zweiten Halbzeit nur noch YB. In der 48. Minute führt wieder eine Standardsituation zum zweiten YB-Treffer: Eckball auf den ersten Pfosten, Veskovac verlängert, Bobadilla steht völlig frei und köpfelt zum 2:1 ein. Alles deutet auf einen YB-Sieg hin, GC findet nach vorne keine Mittel mehr.
Ciriaco Sforza zeigt bei seinem letzten Spiel Leidenschaft. Er brüllt an der Seitenlinie und feuert sein Team an. Mit Erfolg! In der 88. Minute spielt Sehar Fejzulahi den Traumpass in die Tiefe, Izet Hajrovic behält vor Wölfli die Nerven und gleicht zum 2:2 aus (88.).
Die letzten Minuten als GC-Coach muss Sforza nochmals mächtig zittern. Hajrovic haut Simpson in der fünfminütigen Nachspielzeit eine Ohrfeige und sieht Rot, YB stürmt nach vorne. Es bleibt aber beim Unentschieden. Ein versöhnlicher Abschied für Sforza.
Young Boys - Grasshoppers 2:2 (1:1)
Stade de Suisse. - 16'592 Zuschauer. - SR Amhof.
Tore: 18. Bobadilla (Freistoss) 1:0. 38. De Ridder 1:1. 48. Bobadilla 2:1 (Veskovac) 2:1. 88. Hajrovic (De Ridder) 2:2.
Young Boys: Wölfli; Zverotic, Veskovac, Silberbauer, Lecjaks; Vitkieviez (73. David Degen), Doubai, Farnerud, Costanzo (82. Nuzzolo); Martinez (57. Simpson), Bobadilla.
Grasshoppers: Bürki; Taulent Xhaka (46. Bertucci, 72. Fejzulahi), La Rocca, Michael Lang, Pavlovic; Hajrovic, Toko, Abrashi, Callà; De Ridder; Feltscher (86. Coulibaly).
Bemerkungen: YB ohne Mayuka und Nef (beide gesperrt), Spycher (verletzt), Mveng und Raimondi (beide nicht im Aufgebot). GC ohne Adili, Cabanas, Menezes und Smiljanic (alle verletzt) und Zuber (krank). 94. Rote Karte gegen Hajrovic (Tätlichkeit). 34. Lattenschuss von Pavlovic. 91. Lattenschuss von Farnerud. 2. Abseitstor von Bobadilla aberkannt. Verwarnungen: 17. Lang. 24.Abrashi. 27. Martinez. 31. Toko. 70. Costanzo (alle Foul). 89. Zverotic (Reklamieren). 94. Pavlovic (Foul). Letztes Spiel von Ciriaco Sforza als GC-Trainer. http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 38490.html
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Grizzly
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Verfasst: Sonntag 15. April 2012, 10:12 |
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Registriert: Samstag 26. Juni 2004, 00:48 Beiträge: 566 Wohnort: Bern
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der auftritt von yb gestern war besser als gegen lausanne, trotzdem wenn wir gestern nicht wölfli im tor gehabt hätten und gc etwas mehr effizienz im abschluss gezeigt und auch das nötige glück des tüchtigen gehabt hätte (insbesondere gegen der Ende der 1. Halbzeit), wäre auch dieses heimspiel verloren gegangen!
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Claude
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Verfasst: Sonntag 15. April 2012, 12:36 |
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Registriert: Donnerstag 13. Mai 2004, 12:07 Beiträge: 252
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Knapp 16'600 Zuschauer, das ich nicht lache! Gestern waren trotz Ladie's Day effektiv ca. 10'000 -12'000 im Stadion. Das müsste doch eigentlich zu denken geben.
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Haribo
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Verfasst: Sonntag 15. April 2012, 13:37 |
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Registriert: Mittwoch 5. Mai 2004, 15:29 Beiträge: 1036
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me gseht leider di szene churz vor schluss wo mir hätte söue ä penalty übercho, gloub dr zverotic isch gheit, niene i de zämmefassige. isches ä penalty gsi o dr nid?
Zuletzt geändert von Haribo am Montag 16. April 2012, 15:33, insgesamt 1-mal geändert.
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shalako
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Verfasst: Montag 16. April 2012, 10:31 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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16.04.2012  Zitat: Besser, aber noch lange nicht gut
YB verpasst beim 2:2 gegen GC auf leichtfertige Weise einen Sieg. Das Heimteam verrät wie gegen Lausanne Abwehrschwächen und ist weiterhin alles andere als stabil.
Das längere Üben von stehenden Bällen im Abschlusstraining vom Freitag zahlte sich nur einen Tag später aus. Raúl Bobadilla schoss einen Freistoss herrlich ins Lattenkreuz (18.). Mit seinem nächsten Versuch scheiterte der Argentinier am gut reagierenden Bürki (27.). Keine Chance hätte der GC-Hüter mit YB-Vergangenheit in der Nachspielzeit gehabt, als Farnerud aus weiter Distanz Anlauf nahm. Der äussert präzis geschossene Ball landete am Lattenkreuz. Es wäre das 3:2 gewesen in einem Match mit aufregender Endphase. In der 88. Minute war der Weg zum YB-Tor weit offen gewesen, nachdem sich Silberbauer aus seiner Zentrumsposition hatte locken lassen. Hajrovic profitierte von der Unordnung und vollendete Fejzulahis feine Vorarbeit.
Danach stürmte YB mit der Wut im Bauch nochmals wild nach vorne. Zverotic versuchte, einen Penalty herauszuschinden, und erhielt dafür vom aufmerksamen Schiedsrichter Amhof zu Recht die Gelbe Karte vorgezeigt. Amhof entging auch nicht, als Hajrovic kurz danach gegen Simpson eine Tätlichkeit beging, und er schickte den Torschützen zum 2:2 vorzeitig in die Kabine.
Der 15-Minuten-Einbruch
Das Unentschieden stimmte die GC-Fussballer, die in der Rückrunde erst gegen Lausanne und YB haben punkten können, einiges zufriedener als ihre Berner Berufskollegen. «Der Punkt ist für uns sehr gut», bilanzierte Roman Bürki, dem mehrere starke Paraden gelungen waren. Sein Gegenüber Marco Wölfli rätselte über den Einbruch, den YB in der Viertelstunde vor der Pause erlitten hatte. In diesem Zeitabschnitt kam GC ohne grosse Anstrengung zu fünf hochkarätigen Chancen. Callà scheiterte wie Toko am glänzend reagierenden YB-Hüter, Pavlovic traf aus der Distanz die Latte, De Ridder versuchte, den mitgelaufenen Callà anzuspielen, statt selber zu schiessen (43.), nachdem er dem strauchelnden Silberbauer den Ball abgenommen hatte. Mehr Glück hatte der begabte Holländer in der 38. Minute gehabt, als Wölfli dessen Aufsetzer zum Entsetzen der YB-Anhänger ins Tor gleiten liess.
Die Wut des Doppeltorschützen
Die Young Boys retteten sich wie ein angeschlagener Boxer in die Pause. Erinnerungen an das unglückselige Spiel gegen Lausanne-Sport am Ostermontag kamen hoch. Würde die Mannschaft von Christian Gross auch gegen GC zerfallen? Nein. Diesmal konnte sie sich wieder hochrappeln. Dabei kam ihr entgegen, dass Bobadilla früh in der zweiten Hälfte seinen Torinstinkt bewies. Der einstige GC-Angreifer drückte Veskovacs Cornerverlängerung aus wenigen Metern über die Linie (48.).
Trotzdem war der Doppeltorschütze hinterher extrem sauer. «Keine Eier, keine Eier», brüllte er auf dem Weg in die Kabine. Seine Wut zu spüren bekam auch eine verschlossene Türe, die er mit den Füssen traktierte. Später, als er geduscht hatte und wieder etwas weniger Adrenalin durch seinen Körper floss, nahm er Stellung zu seinem emotionalen Ausbruch. Er habe sich furchtbar über das Resultat geärgert, sagte er. Das Unentschieden sei ein höchst unbefriedigender Lohn für die gute Leistung. «Wir hätten mehr als nur zwei Tore schiessen müssen.» Er dachte primär an Costanzos Grosschance beim Stande von 2:1. Der temperamentvolle Südamerikaner ist überzeugt, dass sich YB momentan weit unter seinem Wert verkauft. «Wir haben eine Supermannschaft.»
Etliche Baustellen
Auf dem Papier mag das stimmen, nicht aber im Wettkampf. Dort fehlt YB die Konstanz, die Feinabstimmung und das Selbstvertrauen. Das weiss auch Gross, der fleissig am Pröbeln ist. Gegen GC nahm er Silberbauer in die Abwehr zurück. Der Däne vermochte auch dort nicht restlos zu überzeugen. Im zentralen Mittelfeld stellte der Coach Farnerud Pascal Doubai zur Seite. Diese beiden funktionierten besser als das Duo Farnerud/Silberbauer. Noch nicht die ideale Position gefunden hat Gross für Costanzo. Gegen GC besetzte der Ostschweizer die linke Mittelfeldseite – und drückte von dort immer wieder ins Zentrum hinein. Prompt taten sich auf der linken Seite immer wieder Löcher auf, auch weil der Spycher-Ersatz Lecjaks ein Offensivverteidiger ist.
Keine Bonuspunkte zu sammeln vermochte Martínez, der Bobadilla unterstützen sollte. Der junge Venezolaner spielte wirr und unglücklich. Nicht viel gelang auch seinem Ersatzmann Simpson, der sich mit einer Sprunggelenkverletzung herumplagt. http://www.derbund.ch/sport/fussball/Be ... y/10567024
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Montag 16. April 2012, 10:33 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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16.04.2012  Zitat: Bobadillas Tore als einziger Lichtblick
YB erlitt beim 2:2 gegen das bescheidene GC den nächsten Rückschlag. Erneut brauchte es nicht viel, um die stark verunsicherte Berner Mannschaft aus dem Gleichgewicht zu bringen.
Die taumelnden Young Boys wandeln weiter auf einem sehr gefährlichen, sehr schmalen Grat. Einerseits können sie ihre völlig verpatzte Saison weiter mit einem gelungenen Endspurt und Rang 2 halbwegs versöhnlich gestalten. Andererseits deuten die Entwicklung des Teams und vor allem die letzten Auftritte eher darauf hin, dass der Verein trotz teurer Vorwärtsstrategie letztlich sogar mit leeren Händen und ohne Europacupqualifikation dastehen könnte. «Ich habe viel Positives gesehen», sagte Christian Gross am Samstagabend nach dem 2:2 gegen GC tapfer. Es klang wie eine Durchhalteparole.
Wölflis Reflex, Wölflis Fehler
Fünf Tage nach der miserablen Leistung und der 1:3-Heimniederlage gegen Lausanne gelang den Young Boys gegen die Grasshoppers zwar eine Steigerung. Allein: Schwierig war das nicht. Und erstaunlich war auch am Samstag, wie wenig es derzeit braucht, um YB aus dem Gleichgewicht zu bringen. Nach überzeugender Startphase und einem herrlichen Freistosstreffer Raúl Bobadillas in der 18.Minute verpassten es die Young Boys ein erstes Mal, einen schwer angeschlagenen Gegner zu demoralisieren. «Ich kann mir auch nicht erklären, warum wir auf einmal so nachliessen», sagte Marco Wölfli.
Der YB-Goalie war mitschuldig am 1:1-Ausgleichstreffer Daniël De Ridders kurz vor der Pause. Wölfli liess den tückischen, aber haltbaren Flachschuss aus beträchtlicher Entfernung ins Tor passieren. Aber der Captain der Young Boys verhinderte mit einem glänzenden Reflex gegen Ende der ersten Halbzeit auch einen weiteren Gegentreffer. Und GC bekundete bei einem Lattenschuss Daniel Pavlovics zudem viel Pech. In dieser Phase präsentierten sich die Young Boys erschreckend planlos. Es fehlte ihnen erneut an einem tauglichen Konzept, an Spielfreude und an Stabilität. Es gab in einer unterhaltsamen (weil fehlerhaften) Begegnung kaum Lichtblicke im YB-Team, als mit Abstand grösster brillierte Bobadilla, der seine Rolle des Torjägers mit grimmiger Entschlossenheit ausfüllte.
Nach einer Halbzeit, die auch 3:4 hätte enden können, verlief der zweite Durchgang am Samstag entspannter. YB hatte nun vieles im Griff, erzielte durch Bobadilla nach einem Eckball das 2:1, verpasste aber das 3:1 und die Entscheidung – und wurde in der 88.Minute hart bestraft. Die YB-Defensive stand völlig falsch, als der eingewechselte Sehar Fejzulahi den klugen Steilpass spielte und Izet Harjovic alleine vor Wölfli den späten Ausgleich erzielte – und den Young Boys den nächsten Rückschlag bescherte. «Uns fehlt auch ein bisschen das Wettkampfglück», sagte Wölfli.
Zuschauer laufen davon
Die Stimmung bei YB ist nach mehreren Enttäuschungen angespannt. Raúl Bobadilla, der direkt nach dem 2:2 gegen GC wütend und brüllend («ohne Eier») in die Kabine gestapft war, gab nach abkühlender Dusche geknickt, aber abgeklärt Auskunft. «Wir haben ein gutes Team», sagte der Argentinier, «und brauchen einfach Zeit.» Er fühle sich in Bern wohl, erklärte Bobadilla, aber die schwachen Ergebnisse nerven den impulsiven, ehrgeizigen Stürmer. «Wir müssen hart arbeiten», forderte Bobadilla.
Der Druck auf seinen Trainer ist gestiegen, die Unzufriedenheit im Verein nimmt zu. Gegen GC waren vielleicht noch 11'000 Leute im Stadion, viele Saisonkartenbesitzer waren zu Hause geblieben. YB macht wenig Freude. Ob das Gross-Titelprojekt in Bern im Sommer in eine zweite Runde geht, entscheidet sich in den nächsten Wochen.
Miese Bilanz – alte und neue Baustellen
Der sportliche Niedergang der Young Boys lässt sich in Zahlen und Fakten ablesen. 10 Siege nach 28 Partien sind ein sehr mieser Wert für den ambitionierten Verein – gerade in dieser merkwürdigen, amputierten, schwachen Super League. Und die Tendenz ist beängstigend: In den letzten 17 Begegnungen gewann YB bloss 4-mal, aus den letzten 8 Spielen resultierten magere 7 Punkte und nur ein Sieg (4:0 gegen Thun). Im Frühling holte das Team aus den 4 Partien gegen die schwächsten Teams Lausanne und GC kümmerliche 2 Zähler. In der Rückrunde sammelte YB 13 Punkte, nur einen mehr als Lausanne. Und die gleichfalls schwer kriselnden Grasshoppers gewannen 4 ihrer 5 Punkte im Frühling gegen YB.
Lausanne und GC haben übrigens immer noch weniger Punkte als Xamax (Lizenzentzug zur Winterpause). Und Basel liegt mittlerweile 22 Verlustpunkte vor YB, Sion hat 9 Zähler mehr als die Berner gesammelt – und dürfte bald einen Grossteil der 36 abgezogenen Punkte zurückerhalten. Die Young Boys müssen gar um Rang 4 bangen.
Die YB-Bilanz (der letzten Wochen) liest sich jedenfalls wie jene eines Absteigers. Die Entwicklung der Mannschaft ist besorgniserregend, Tore aus dem Spiel heraus hat YB seit Mitte Februar einzig im Heimspiel gegen Thun (4:0) geschossen. Baustellen gibt es viele, und ständig werden neue eröffnet. Mit Raúl Bobadilla ist seit der Winterpause ein Torjäger im Kader, dafür patzte zuletzt die in der Vorrunde noch stabile Defensive inklusive Torhüter Marco Wölfli mehrmals. Von den vielen Zugängen in dieser Saison überzeugen die meisten noch nicht, das gilt besonders für den als vermeintlichen Schlüsselspieler verpflichteten Michael Silberbauer. Ob die prominenten Akteure wirklich zusammenpassen, ist weiter unklar – und so ist die beste Nachricht aus YB-Sicht, dass für die Berner nun eine zweiwöchige Spielpause bis zum 28.April und der Partie bei Servette folgt. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/31426876
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