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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Claude
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Verfasst: Samstag 13. August 2011, 12:51 |
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Registriert: Donnerstag 13. Mai 2004, 12:07 Beiträge: 252
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---------------Benitoi----------------
Zverotic--Veskovac--Affolter--Spycher
Sutter--Farnerud--Silberbauer--Nuzzolo
-------Mayuka----Bienvenu----------
GC - BSCYB - 0:1
BSCYB: Bienvenu
Zuschauer: 8'900
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shalako
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Verfasst: Sonntag 14. August 2011, 08:34 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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14.08.2011 Zitat: GC: Chance zur Rehabilitation gegen YB Die Young Boys empfangen einen gedemütigten Rekordmeister - doch YB-Trainer Christian Gross warnt: «Für uns ist es nicht gut, dass GC so hoch verloren hat». Denn die Grasshoppers wollen nach der historischen 0:6-Pleite gegen den FC Zürich vor Wochenfrist eine Reaktion zeigen. Die Partien zwischen YB und GC waren in der letzten Saison stets eine knappe Angelegenheit: Zwei Mal gewannen die Berner und ein Mal die Zürcher mit nur einem Tor Unterschied, zuletzt trennten sich die beiden Teams 2:2 unentschieden. Doch das Schlagerspiel vom Sonntag verspricht nicht nur eine knappe Angelegenheit zu werden, sondern vor allem eine torreiche. In den letzten 10 Spielen zwischen den beiden Teams gab es acht Mal drei und mehr Tore zu bewundern. Sforza: «So ein 'Unfall' kann passieren»Die Grasshoppers müssen nach einem mässigen Saisonstart und der blamablen Kanter-Niederlage gegen den Stadtrivalen FC Zürich eine Reaktion zeigen. Anders als es zu vermuten wäre, bleibt GC-Coach Ciriaco Sforza aber gelassen. «So ein 'Unfall' kann ab und zu passieren. Nur so lernen die Spieler, Verantwortung zu übernehmen», sagt er. Drei YB-Stammkräfte fraglichMit bisher drei Unentschieden und nur einem Sieg (gegen Sion) sind auch die Berner auf Punkte angewiesen. Doch gegen GC sind mit Goalie Marco Wölfi (Daumenbruch), David Degen (Fussverstauchung) und Nassim Ben Khalifa (Nackenprellung) gleich drei YB-Stammkräfte fraglich. Dementsprechend vorsichtig ist Trainer Christian Gross vor dem Spiel gegen seinen ehemaligen Verein. «Für uns ist es natürlich nicht gut, dass GC so hoch verloren hat.» http://www.sport.sf.tv/Nachrichten/Arch ... n-gegen-YB
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Bierflasche
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Verfasst: Montag 15. August 2011, 09:05 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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Meisterschaft, GC - YB 0:3 (0:1)
YB gewinnt beim Grasshopper Club 3:0. Farnerud und Costanzo trafen per Freistoss, Mayuka machte in der Nachspielzeit alles klar. In den heiklen Phasen konnte sich YB auf den starken Goalie Benito verlassen, der viele Schüsse parierte und einen Elfmeter von Smijanic abwehrte.
Die Young Boys legten im Letzigrund gut los: Nach einem Freistoss von Silberbauer kam Mayuka aus guter Position zum Abschluss. Sein Schuss wurde von einem GC-Verteidiger geblockt (3.). GC gelang wenig später ebenfalls ein guter Angriff. Emeghara setzte sich im Strafraum durch, sein Schuss wurde vom zurückgeeilten Veskovac abgewehrt (7.). Nach einer Viertelstunde wurde Ben Khalifa vor dem GC-Strafraum zu Fall gebracht. Farnerud platzierte den folgenden Freistoss herrlich in der linken Torecke zur Berner Führung (14.).
Wenig später legte Bienvenu dem Torschützen den Ball mit dem Absatz perfekt vor, Farneruds Schuss strich knapp am rechten Pfosten vorbei (15.). Wenig hätte hier zum zweiten Tor gefehlt. YB kontrollierte die Partie in der Folge bis kurz vor der Pause problemlos. Aber noch vor dem Halbzeitpfiff besass GC zwei gute Ausgleichsmöglichkeiten. Zuerst rettete Veskovac gegen den durchgebrochenen De Ridder, wenig später kam Vallori nach einem Freistoss vor dem YB-Tor zum Abschluss, setzte den Ball aber aus kurzer Distanz über das Tor (45.). Die GC-Spieler reklamierten in dieser Szene und hätten gerne einen Elfmeterpfiff von Schiedsrichter Jacottet gehört. Dieser Pfiff folgte kurz nach der Pause. Smiljanic lief nach einem Handspiel von Veskovac zum Elfmeter an. Der GC-Abwehrchef sah seinen Penalty vom hervorragenden YB-Goalie Benito abgewehrt (48.). Augenblicke später flog ein strammer Schuss von Emeghara aus rund 25 Metern an die Latte (48./49.). Zwanzig Minuten vor Schluss konnte sich YB erneut auf seinen starken Goalie verlassen. Benito hielt innerhalb kürzester Zeit drei Abschlüsse von Smiljanic, Abrashi und Feltscher (67.).
Dann konnten die Young Boys wieder ein wenig für Ruhe sorgen. Sie kamen zu Beginn der Schlussviertelstunde auch wieder zu Chancen. So verpasste Mayuka in dieser Phase nach einem Corner den zweiten Treffer knapp. Zehn Minuten vor Schluss konnte Costanzo aus gefährlicher Distanz einen Freistoss treten. Nach Farnerud traf auch der eingewechselte Offensivspieler ins Netz. Der Ball von Costanzo schlug in der rechten Torecke hinter Goalie Bürki ein - 0:2 (80.). In der Nachspielzeit traf Mayuka nach schönen Pass von Raimondi sogar noch zum dritten Mal ins Tor (91.).
Dabei blieb es. YB gewann bei GC - unter den Augen des heute angereisten Verteidigers Juhani Ojala - 3:0 und belegt neu den zweiten Tabellenrang. Ojala wird ab nächster Woche bei YB das Training aufnehmen.
Stadion: Letzigrund Zuschauer: 7600 Schiedsrichter: Jaccottet
Tore: 14. Farnerud (Freistoss) 0:1. 80. Costanzo (Freistoss) 0:2. 91. Mayuka (Raimondi) 0:3.
Auswechslungen: 56. Costanzo für Ben Khalifa. 65. Simijonovic für Toko. 72. Raimondi für Bienvenu. 78. Freuler für De Ridder. 81. Adili für Feltscher. 89. Schneuwly für Costanzo.
Ersatz: YB: Mvogo, Zverotic, Doubaï, Lecjaks. GC: Taini, Lang, Paiva, La Rocca.
Bemerkungen: YB ohne Nef (gesperrt), Dudar, Lingani, Degen und Wölfli (alle verletzt). GC ohne Bertucci (gesperrt), Cabanas und Callà (beide verletzt). 48. Benito hält Handspenalty von Smiljanic. 49. Lattenschuss Emeghara. 89. Costanzo verletzt ausgewechselt. 88. Lattenschuss von Abrashi.
Verwarnungen: Emeghara (Foul). 22. Ben Khalifa (Foul). 45. Sutter (Foul). 47. Veskovac (Handspiel). 85. Menezes (Foul).
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shalako
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Verfasst: Montag 15. August 2011, 13:38 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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15.08.2011  Zitat: (Zu) hoher YB-Sieg bei den Hoppers
Eine weitere Klatsche für die Grasshoppers
Eine Woche nach dem Derby-Debakel erleiden die Grasshoppers erneut Schiffbruch. Das 0:3 gegen YB gibt das Geschehen indes nicht korrekt wieder. Die Zürcher standen dem Ausgleich lange nahe.
Die Berner zeigten sich in Zürich als Meister der Effizienz. Alexander Farnerud (14.) und Moreno Costanzo (80.) waren mit sehenswerten Freistössen erfolgreich, wobei der Schuss von Costanzo für GC-Keeper Roman Bürki nicht unhaltbar schien. In der Nachspielzeit machte Stürmer Emmanuel Mayuka das Debakel für GC perfekt. Der Rekordmeister hat in den letzten vier Spielen einen Punkt gewonnen und 14 Tore kassiert.
Der Sieg von YB war trotz der Höhe am Ende auch glücklich. Nach einer schwachen ersten Halbzeit spielte GC nach der Pause lange gut und kam zu Chancen. Die beste vergab Abwehrchef Boris Smiljanic in der 48. Minute vom Penaltypunkt aus.
Es war der Beginn eines Spiels der Zürcher gegen ihren früheren Keeper Ivan Benito. Der YB-Ersatzgoalie, der für den am Daumen verletzten Marco Wölfli im Tor stand, wehrte teilweise mirakulös ab. Daniel De Ridder (54.) und Smiljanic (67.) nach einem schönen Durchspiel mit Innocent Emeghara und De Ridder scheiterten an Benito. Und als der YB-Keeper geschlagen war, hatten die Zürcher auch Pech. Emeghara traf kurz nach der Pause nur die Latte (49.).
Grasshoppers - Young Boys 0:3 (0:1).
Letzigrund. - 7600 Zuschauer. - SR Jaccottet. - Tore: 14. Farnerud (Freistoss) 0:1. 80. Costanzo (Freistoss) 0:2. 91. Mayuka (Farnerud) 0:3.
Grasshoppers: Bürki; Menezes, Vallori, Smiljanic, Bauer; Abrashi; Feltscher (81. Adili), Toko (65. Simijonovic), De Ridder (78. Freuler), Zuber; Emeghara.
Young Boys: Benito; Sutter, Affolter, Veskovac, Spycher; Mayuka, Silberbauer, Farnerud, Nuzzolo; Ben Khalifa (56. Costanzo, 89. Schneuwly), Bienvenu (72. Raimondi).
Bemerkungen: Grasshoppers ohne Bertucci (gesperrt) sowie Cabanas, Callà (beide verletzt), Hajrovic und Landeka (beide nicht im Aufgebot), Young Boys ohne Nef (gesperrt) sowie Dudar, Lingani, Wölfli und Degen (alle verletzt). 48. Benito wehrt Handspenalty von Smiljanic ab. 49. Lattenschuss von Emeghara. 88. Lattenschuss von Abrashi. Verwarnungen: 13. Emeghara (Foul). 22. Ben Khalifa (Foul). 45. Sutter (Foul). 47. Veskovac (Handspiel). 85. Menezes (Foul). http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/akt ... 09565.html
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shalako
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Verfasst: Montag 15. August 2011, 13:40 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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14.08.2011  Zitat: GC verliert auch gegen YB
Die angestrebte GC-Reaktion nach der 0:6-Derbypleite gegen den FCZ ist ausgeblieben: Die Zürcher verloren gegen effiziente Young Boys mit 0:3. Die Berner verwalteten eine frühe Führung, GC hatte einen verschossenen Elfmeter und zahlreiche ausgelassene Chancen zu beklagen.
Die nach dem 0:6 vom letzten Sonntag gegen den FC Zürich um Wiedergutmachung bemühten Grasshoppers gerieten gegen die Berner von Anfang an unter Druck. Bereits nach 2 Minuten kam YB zur ersten Grosschance: Henri Bienvenu verpasste die Führung nach einem Freistoss knapp. Auch in der Folge war GC mehrheitlich mit Abwehrarbeit beschäftigt, nur einmal kam Innocent Emeghara gefährlich vor das Berner Tor.
Farneruds verwandelter Freistoss
In der 14. Minute musste GC-Keeper Roman Bürki dann erstmals hinter sich greifen. Alexander Farnerud umspielte die GC-Mauer schön und verwandelte seinen Freistoss direkt. Kurz darauf hatte der Schwede den zweiten Treffer auf dem Fuss. Er verpasste das Tor aus kurzer Distanz nur um Zentimeter.
GC brachte erst kurz vor der Pause etwas Sehenswertes auf den Rasen, als Daniel De Ridder knapp über Ivan Benitos Tor schlenzte. Der ehemalige GC-Keeper hütete erstmals das YB-Tor anstelle von Marco Wölfi, der sich anfangs Woche im Nati-Training den Daumen gebrochen hatte. Vor dem Halbzeitpfiff reklamierte dann Guillermo Vallori einen Penalty - wohl nicht zu unrecht, er war von Dusan Veskovac zurückgehalten worden.
GC: Mangelnde Chancenauswertung
Kurz nach der Pause konnte dann Boris Smiljanic nach einem Hands von Veskovac vom Elfmeterpunkt gegen Benito antreten. Doch der Berner Keeper wehrte den schwach getretenen Schuss ab – symptomatisch für die Hopper-Situation. Kurz darauf schoss Emeghara aus rund 30 Metern ans Lattenkreuz.
Smiljanics verschossener Elfmeter
GC war zu diesem Zeitpunkt am Drücker, YB beschränkte sich auf das Verwalten des Vorsprungs. Penalty-«Sünder» Smiljanic verpasste nach gut 60 Minuten aus kurzer Distanz – Benito hielt erneut glänzend, ebenso wie bei den nächsten Chancen von Emeghara und De Ridder. Nach dem Spiel resümierte Smiljanic: «Es ist bitter. Hätte ich den Penalty verwandelt, wäre dies wahrscheinlich der Knackpunkt gewesen.»
Genickbruch 10 Minuten vor Schluss
Nach gut 80 Minuten trat der Berner Costanzo zum Freistoss an – und verwandelte wie Farnerud traumhaft. In der Nachspielzeit machte dann Mayuka alles klar, indem er einen Konter der Berner mustergültig abschloss. YB-Trainer Christian Gross blieb trotz des Sieges kritisch: «Wir hatten trotz Führung nie Ruhe im Spiel. Es gibt noch viel Arbeit.» http://www.sport.sf.tv/Nachrichten/Arch ... h-gegen-YB
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shalako
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Verfasst: Montag 15. August 2011, 13:43 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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15.08.2011  Zitat: YB stellt das Spielgeschehen auf den Kopf
Mit Ivan Benito und Glück, erstaunlicher Effizienz und tollen Freistössen setzten sich die Young Boys in Zürich gegen GC 3:0 durch. YB-Ersatzgoalie Ivan Benito, der den verletzten Marco Wölfli vertrat, war der Matchwinner für die Berner – er parierte unter anderem einen Handelfmeter.
Vielleicht hätte es diese Szene gar nicht mehr benötigt, um festzustellen, dass die glücklosen Grasshoppers an diesem Tag vermutlich 900 Minuten hätten spielen können, ohne ein Tor zu erzielen. In der 88.Minute also schoss GC-Mittelfeldspieler Amir Abrashi wuchtig an die Lattenoberkante, es war die letzte von zahlreichen ausgezeichneten Chancen für die bedauernswerten Gastgeber. 0:3 lautete wenig später das Endresultat aus ihrer Sicht, und wenn ihr Trainer Ciriaco Sforza danach festhielt, er habe eine Reaktion seiner Spieler auf die 0:6-Niederlage im Derby beim FC Zürich erwartet und auch gesehen, so stimmte das sogar. Sforzas Flair zum Schönfärben der eigenen Leistung ist längst legendär, diesmal aber hatte er tatsächlich eine fleissige, dominante, offensive GC-Mannschaft gesehen, der im Prinzip bloss zwei Dinge fehlten zum Glück: Glück und Effizienz.
Benitos Paraden...
Auf der anderen Seite entwickeln sich die Young Boys in gewissen Disziplinen zur Wundertüte der Liga. Fehlte es bei den drei 1:1-Unentschieden gegen Basel, Servette und zuletzt in Luzern nach grösstenteils guter Darbietungen vor allem an der Präzision im Abschluss, entpuppten sie sich am Sonntag im Letzigrund beinahe als Weltmeister der Effizienz. «Wir haben zum richtigen Zeitpunkt die Tore erzielte», sagte YB-Trainer Christian Gross. Aber er war ehrlich genug, um zuzugeben: «Das war auch ein Sieg von Ivan Benito.» Der YB-Goalie Benito, für den verletzten Marco Wölfli eingesetzt, hielt den Berner Erfolg mit mehreren mirakulösen Reflexen fest. Sein Meisterwerk lieferte Benito kurz nach der Pause ab, als er zuerst einen Elfmeter von Boris Smiljanic abwehrte und kurze Zeit später auch gegen Daniel de Ridders Abschluss aus wenigen Metern blitzschnell reagierte. Es waren zwei der Schlüsselparaden Benitos auf dem Weg zum YB-Sieg.
...Bürkis Präsent für Gross...
Und so haben die Young Boys ihre beiden bisherigen Saisonsiege in der Super League ausgerechnet in jenen zwei Partien errungen, in denen sie schwächer als der Gegner waren und problemlos hätten verlieren können. Bereits beim 2:1-Erfolg in Sion entführten sie drei Punkte gewissermassen aus dem Wallis. Und gestern erstaunte es, ging bei der Stadtpolizei Zürich keine Meldung ein mit dem Vermerk: «Dreister Diebstahl im Letzigrund!»
Unter dem Strich resultierten nach fünf Runden für die Young Boys neun Punkte, das ist eine gerechte Ausbeute, und wie die Zähler zustandegekommen sind, interessiert bereits heute niemanden mehr. Bei den Grasshoppers hatte YB nach relativ schwungvollem Beginn zumindest vor der Pause vieles im Griff. Es passte zu diesem freudigen YB-Tag, an dem Christian Gross seinen 57.Geburtstag feierte, dass YB-Leihgabe Roman Bürki den Bernern mit einem Goaliefehler die Führung schenkte. Bei einem Freistoss des auffälligen Alexander Farnerud liess sich der 20-jährige Berner und GC-Goalie Bürki nach rund einer Viertelstunde Spielzeit in der Torwartecke erwischen. Die Grasshoppers vermochten sich von diesem Rückschlag erst kurz vor Ende der ersten Halbzeit zu erholen, und es war grosses Pech für sie, erhielten sie nach einem Foulspiel Dusan Veskovacs an Guillermo Vallori im YB-Strafraum keinen Elfmeter zugesprochen.
...und kühles YB
Nach dem Seitenwechsel wirkten die zuvor zögerlichen GC-Akteure wie verwandelt, sie griffen nun rasant an, über links und rechts und durch die Mitte, sie erspielten sich Torchancen phasenweise schier im Minutentakt, aber sie scheiterten immer wieder an Benito, der fehlenden Genauigkeit oder wie Innocent Emeghara in der 49.Minute an der Latte.
Die Young Boys dagegen waren diesmal zwar erstaunlich fehlerhaft in Spielaufbau und Defensive, aber sie waren diesmal vor allem auch (gleichfalls erstaunlich) abgeklärt und kühl. Der eingewechselte Moreno Costanzo schoss in der 80.Minute – erneut mit einem Freistoss – das 2:0 für die Gäste, als zwei GC-Spieler die Mauer bröckeln liessen. Und nachdem die zunehmend verzweifelten Gastgeber weitere Gelegenheiten vergaben (oder eben wie Abrashi die Latte trafen), entwischte der schnelle Emmanuel Mayuka auf der Gegenseite und erzielte das dritte YB-Tor – standesgemäss mit einem wuchtigen, herrlichen Schuss in die rechte obere Ecke. http://www.bernerzeitung.ch/sport/axpo_ ... y/23171050
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shalako
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Verfasst: Montag 15. August 2011, 13:46 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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15.08.2011  Zitat: Benitos Glück, Bürkis Fehler
Während YB-Ersatzgoalie Ivan Benito beim 3:0-Erfolg bei GC brillierte, überzeugte Roman Bürki, der junge Berner Torhüter in Zürcher Diensten, nicht.
Triumphaler kann eine Rückkehr an die ehemalige Arbeitsstätte für einen Fussballer kaum ausfallen. Ivan Benito zeigte am Sonntag mit den Young Boys eine – man kann es kaum anders ausdrücken – Weltklasseleistung. Nach dem 3:0-Erfolg von YB bei GC war Benito ein äusserst gefragter Gesprächspartner bei den Medien. Am TV, den Radioreportern und den Printjournalisten erzählte der bald 35-Jährige immer wieder bescheiden von seinen Erlebnissen im Letzigrund. «Ja, es lief mir gut», sagte Benito, «und, ja, ich denke, ich habe einige wichtige Paraden gezeigt. Aber das ist mein Job als Goalie.»
Ein halbes Jahr war der langjährige Aarau-Keeper letzte Saison auch bei den Grasshoppers engagiert gewesen, ehe er im Januar 2011 zu den Young Boys wechselte – im Tausch mit dem grossen Goalietalent Roman Bürki, das bei GC Spielpraxis sammeln soll. Die Rolle des routinierten Benito bei YB ist klar definiert, er ist der Ersatz von Captain Marco Wölfli und soll mit seiner Erfahrung auch in der Kabine ein Leader sein. Gestern war er es auf dem Platz, da Wölfli mit einem gebrochenen Daumen auf der Tribüne sass. «Wir gewinnen immer als Team», sagte Benito.
«Goalieecke ist Goalieecke»
Selbstverständlich wurde Ivan Benito immer wieder auf den Elfmeter von Boris Smiljanic angesprochen, den er kurz nach der Pause abwehrte. «Smiljanic ist ein sicherer Schütze und hat im GC-Training oft gegen mich geschossen», sagte Benito. «Ich konnte da auch einige Schüsse parieren.» Er habe sich am Sonntag entschieden, in die rechte Ecke zu fliegen, erklärte Benito schmunzelnd, weil er die Blicke von Smiljanic richtig gedeutet habe. Ob es seine beste Partie in der Super League gewesen sei, wollte er nicht beurteilen. «Ich habe fast dreihundert Spiele bestritten», sagte Benito, wie immer mit heiserer Stimme, «die eine oder andere gute Leistung wird da hoffentlich auch dabei gewesen sein.»
Wesentlich weniger gut gelaunt war der 15 Jahre jüngere Roman Bürki. Nach überragendem Saisonstart gegen Lausanne (2:0) patzte der begabte Berner zuletzt einige Male. «Die Goalieecke ist die Goalieecke», meinte Bürki zum 1:0 der Young Boys, als er sich vom Freistoss Alexander Farneruds erwischen liess. Beim zweiten Freistosstor durch Moreno Costanzo kurz vor Spielende wurde Bürki von zwei Mitspielern im Stich gelassen, die in der Mauer eine grosse Lücke zuliessen. Und beim 3:0 durch Emmanuel Mayuka war Bürki, der insgesamt einen ruhigen Nachmittag verbrachte, chancenlos.
Verletzungspech für Costanzo
Die YB-Akteure bedankten sich derweil bei Ivan Benito für dessen starke Vorstellung. «Ich finde aber nicht, dass unsere Abwehr schwach gespielt hat», sagte Benito, «im Gegenteil, wir verteidigten solidarisch und gut.» Das entsprach nicht ganz der Wahrheit, denn die YB-Defensivkräfte offenbarten teilweise erhebliche Mängel, liessen zahlreiche Chancen zu und wirkten unsicher. Das aber sah François Affolter, der wegen der Sperre Alain Nefs erstmals in dieser Saison für YB zum Einsatz kam, komplett anders: «Ich bin zufrieden, wie wir hinten gespielt haben – und auch mit meiner Leistung. Ich brauche jetzt einfach mehr Spielpraxis.»
Vielleicht länger nicht mitspielen kann Moreno Costanzo. Wie die anderen drei letzte Woche fürs Schweizer Nationalteam aufgebotenen YB-Akteure (Marco Wölfli, Nassim Ben Khalifa und David Degen) verletzte er sich in den letzten Tagen. Costanzo wurde gestern kurz vor Schluss von Paolo Menezes rüde gefoult und am rechten Fussknöchel getroffen. Eine genaue Diagnose wird heute erstellt. Wer von den angeschlagenen Akteuren am Donnerstag im Europa-League-Hinspiel bei Braga (startete am Samstag mit einem 0:0 beim FC Rio Ave Vila do Conde in die Saison) zum Einsatz kommt, dürfte sich kurzfristig entscheiden. «Ich denke jetzt nicht daran, ob ich in Braga zum Einsatz komme», sagte Torhüter Ivan Benito. «Ich geniesse jetzt erstmal diesen wichtigen Sieg.» http://www.bernerzeitung.ch/sport/axpo_ ... y/12413521
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shalako
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Verfasst: Montag 15. August 2011, 13:49 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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15.08.2011  Zitat: Wieder eine Klatsche für die Grasshoppers
Das Team von Ciriaco Sforza scheitert beim 0:3 gegen die Young Boys immer wieder am glänzend haltenden Ersatzgoalie Ivan Benito.
Wären die Grasshoppers so effizient gewesen wie die Berner, so hätte es am Ende 6:3 für die Zürcher heissen müssen. Stattdessen flimmerte ein sattes 0:3 auf der Anzeigetafel im Letzigrund. YB machte praktisch aus jeder Chance ein Tor. Ganz zur Freude von Christian Gross, der nach dem Sieg auch noch seinen 57. Geburtstag feiern konnte.
Alexander Farnerud (14.) und Moreno Costanzo (80.) waren mit sehenswerten Freistössen erfolgreich, wobei der Schuss von Costanzo für GC-Keeper Roman Bürki nicht unhaltbar schien. In der Nachspielzeit machte Stürmer Emmanuel Mayuka das Debakel für GC perfekt. Der Rekordmeister hat in den letzten vier Spielen einen Punkt gewonnen und 14 Tore kassiert. Es ist die schlechteste Bilanz aller Super-League-Teams.
Smiljanic versagt bei Penaltypunkt
Für Sforza war trotz dem klaren Resultat eine Steigerung gegenüber dem 0:6 vor einer Woche erkennbar. «Die Mannschaft zeigte mehr Engagement, ging aber mit den Chancen fahrlässig um», so Sforza. Ganz im Gegensatz zu den Young Boys, die mit minimalem Aufwand zum Sieg kamen.
Nach einer schwachen ersten Halbzeit spielte GC nach der Pause lange gut und kam zu Chancen. Die beste vergab Abwehrchef Boris Smiljanic in der 48. Minute vom Penaltypunkt aus – nach einem Handspiel von YB-Verteidiger Veskovac im Strafraum. Benito parrierte den Elfmeter von Smiljanic souverän und sagte nach dem Spiel: «Ich habe es an den Augen von Boris gesehen, wo er hinschiesst.»
Lattenknaller von Emeghara
Für Benito war diese Parade der Beginn einer Serie von zahlreichen Abwehraktionen gegen seinen Ex-Klub. Der YB-Ersatzgoalie, der für den am Daumen verletzten Marco Wölfli im Tor stand, war am Ende der Matchwinner. Daniel De Ridder (54.) und Smiljanic (67.) nach einem schönen Durchspiel mit Innocent Emeghara und De Ridder scheiterten an Benito. Und als der YB-Keeper geschlagen war, hatten die Zürcher auch Pech. Emeghara traf kurz nach der Pause nur die Latte (49.).
Grasshoppers - Young Boys 0:3 (0:1)
Letzigrund. - 7600 Zuschauer. - SR Jaccottet. - Tore: 14. Farnerud (Freistoss) 0:1. 80. Costanzo (Freistoss) 0:2. 91. Mayuka (Farnerud) 0:3. Grasshoppers: Bürki; Menezes, Vallori, Smiljanic, Bauer; Abrashi; Feltscher (81. Adili), Toko (65. Simijonovic), De Ridder (78. Freuler), Zuber; Emeghara. Young Boys: Benito; Sutter, Affolter, Veskovac, Spycher; Mayuka, Silberbauer, Farnerud, Nuzzolo; Ben Khalifa (56. Costanzo, 89. Schneuwly), Bienvenu (72. Raimondi). Bemerkungen: Grasshoppers ohne Bertucci (gesperrt) sowie Cabanas, Callà (beide verletzt), Hajrovic und Landeka (beide nicht im Aufgebot), Young Boys ohne Nef (gesperrt) sowie Dudar, Lingani, Wölfli und Degen (alle verletzt). 48. Benito wehrt Handspenalty von Smiljanic ab. 49. Lattenschuss von Emeghara. 88. Lattenschuss von Abrashi. Verwarnungen: 13. Emeghara (Foul). 22. Ben Khalifa (Foul). 45. Sutter (Foul). 47. Veskovac (Handspiel). 85. Menezes (Foul). http://www.bernerzeitung.ch/sport/axpo_ ... y/27985169
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shalako
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Verfasst: Montag 15. August 2011, 13:53 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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15.08.2011  Zitat: Zuberbühler erklärt, wie Benito GC zur Verzweiflung brachte
YB-Keeper Ivan Benito, 35, stellte ein stürmisches GC-Team vor unlösbare Probleme. Torhüter-Trainer Pascal «Zubi» Zuberbühler lüftet gegenüber Bernerzeitung.ch/Newsnetz das Erfolgsgeheimnis des Altmeisters.
YB-Trainer Christian Gross brachte gleich einen alten Weggefährten mit nach Bern. Mit Pascal Zuberbühler hatte der Zürcher schon bei GC und Basel beste Erfahrungen gemacht. Als Torhüter war Zubi massgeblich an den grossen Erfolgen von Christian Gross beteiligt. Jetzt arbeitet das stets erfolgsorientierte Duo wieder zusammen. Gross als Chefcoach, Zuberbühler als Goalietrainer. Weil Nationaltorhüter Marco Wölfli verletzt Forfait erklären musste, stand Ivan Benito in der Berner Startaufstellung und wurde nach dem 3:0-Sieg als Matchwinner gefeiert.
Torhüter-Legende Pascal Zuberbühler erklärt, was Benito so stark macht. «Ich hatte vor dem Spiel überhaupt keine Bedenken, dass Ivan dem Druck nicht standhalten könnte», sagt der Experte. Benito habe in seiner Karriere schon viele Hochs, aber auch viele Tiefs erlebt. Er habe beispielsweise in Italien harte Zeiten durchmachen müssen. «Als Torhüter musst du solche Erfahrungen machen. Sie bringen dich weiter und machen dich nur noch stärker», sagt Zuberbühler aus eigener Erfahrung. Benito habe es einst auch verkraften müssen, dass er nie ein Aufgebot für die Nationalmannschaft erhalten habe. «Die Schweiz hat schon immer sehr viele gute Torhüter gehabt», sagt der ehemalige Nationaltorhüter. Das sei das Los von Benito gewesen. «Eigentlich hätte auch er einmal ein Aufgebot verdient», so Zuberbühler.
Die biologische Uhr ist noch lange nicht abgelaufen
Die vielen Hochs und Tiefs seien im Nachhinein für Benito gut gewesen. «Ivan ist mental unheimlich stark, er war im Letzigrund psychisch und physisch auf den Punkt parat», freut sich Zuberbühler für seinen Schützling. Eine unglaubliche Nervenstärke habe er auch beim Elfmeter von GC-Routinier Boris Smiljanic bewiesen. Es gebe im Übrigen keine alten Torhüter, sinniert Zuberbühler. «Ivan ist 35, jung und topfit», versichert er. Bei Benito sei die biologische Uhr noch lange nicht abgelaufen. Er sei ein Profi durch und durch. «Die Altersskala eines Torhüters ist nach oben offen», sagt Zuberbühler. Er verweist auf Hollands Torhüter-Legende Edwin van der Saar, der mit 40 Jahren bei Manchester United noch absolute Weltklasse gewesen sei.
Zuberbühler sagt aber auch: «Je älter man als Torhüter wird, desto mehr und intensiver muss man an sich arbeiten.» In einem gewissen Alter müsse man auch viel bewusster leben. Da spiele auch die Ernährung und die Regenerationszeit eine immens wichtige Rolle. Ivan Benito sei auch in dieser Hinsicht ein absolutes Vorbild. «Er lebt für seinen Beruf und arbeitet täglich in jedem Training verdammt hart und brutal an sich», lobt er. Benito verlasse sich nicht nur auf seine Routine. «Ivan ist extrem ehrgeizig und noch so richtig hungrig auf den Fussball», stellt Zuberbühler fest. Er habe vom ersten Tag an in Bern den unbändigen Willen Benitos und dessen Leistungsbereitschaft gespürt. http://www.bernerzeitung.ch/sport/axpo_ ... y/13990588
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shalako
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Verfasst: Montag 15. August 2011, 13:58 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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15.08.2011  Zitat: Benito hext
GC ins Elend
YB-Trainer Gross feiert seinen 57. Geburtstag. GC ist in Spendierlaune. Doch die schönsten Geschenke gibts von YB-Ersatzgoalie Benito.
0:6 gegen Zürich, jetzt 0:3 gegen YB. Schlittert GC von einer Klatsche in die andere? «Nein», findet Trainer Ciri Sforza, «ich habe den Spielern gesagt, sie sollen heute die drei Tore vergessen, vom Läuferischen und Spielerischen geht die Tendenz bei uns aufwärts.» Christian Gross, der nur einen Kilometer vom Letzi entfernt aufgewachsen ist: «Es gibt Spiele, in welchen du aus dem Spiel heraus nicht zu klaren Chancen kommst. Da musst du dich auf einen sehr guten Goalie und deine Freistoss-Schützen verlassen.»
Von GC gibts für Gross eine Packung mit süssen Hüppen, Geschenke machen zuvor bereits die Spieler und der Ref.
GC-Blitz Emeghara knallt aus 30 Metern ans Kreuz. Abrashi trifft nur die Latte. Bei Veskovacs penaltywürdiger Aktion gegen Vallori macht der schwache Ref Jaccottet auf blinde Kuh. Benito, der Ersatz von Nati-Goalie Wölfli, hext gegen De Ridder. Dann innerhalb einer Minute gegen Smiljanic, Emeghara und Feltscher. Und als der Schiri ein Handspiel von Veskovac (wohl fälschlicherweise) innerhalb des 16ers sieht, kratzt Ex-Hopper Benito auch den Elfer von Smiljanic. Benissimo, Benito.
Gross: «Das war ein Sieg für Benito.» Der Held des Tages, 2010 mit Aarau abgestiegen, letzten Winter bei GC aussortiert und im Tausch mit Super-Talent Roman Bürki nach Bern verschachert, strahlt: «Natürlich hatten wir nach der Pause das eine oder andere Mal Glück. Von Boris habe ich im Training schon einige Penaltys gesehen. Er wollte mich mit seinem Blick irritieren.»
Benitos Nachfolger von zwei YB-Freistössen erwischt Weniger Glück hat Benitos Nachfolger Bürki. «Vor dem 0:1 stehen zehn Leute vor mir. Ich sehe den Ball zu spät. Aber: Goalie-Ecke ist Goalie-Ecke.»
In der 80. Minute steht die Mauer falsch. Joker Costanzo trifft. 0:2. Gross: «Es ist nicht verboten, zwei solch herrliche Freistösse zu treten.» Mayuka knallt nach einem Konter in der 90. Minute zum dritten Mal ein.
Es gibt bestimmt Leute, die reich beschenkt glücklicher aussehen als Geburtstagskind Christian Gross gestern. «Wir spielten zu wenig sauber, zu wenig mutig. Es gibt noch viel zu tun.» Das trifft auch auf Sforza zu. Fünf Spiele, vier Punkte. Torverhältnis: 4:14. Nur Rang 8. Der GC-Trainer wirkt trotzdem nicht zerknirscht: «Ich habe eine Reaktion meiner Spieler gesehen.» http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... end-179061
_________________ For Ever
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