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 Beitrag Verfasst: Samstag 16. Juli 2011, 06:39 
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YB - FC Basel 2:0

Mayuka, Nuzzolo


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 Beitrag Verfasst: Samstag 16. Juli 2011, 12:00 
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16.07.2011

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Freudige Erregung zum Anbruch der Ära Gross

Mit dem Saisonstart gegen Meister Basel im Stade de Suisse (heute 20.15) stehen die neu formierten Young Boys vor ihrem ersten Stresstest.

Die Erwartungshaltung in Bern um YB ist gross, die Stimmung freudig erregt, der Druck auf Mannschaft und Trainer immens. Nach 25 Jahren ohne Titel soll Christian Gross diese Wartezeit beenden. 25'700 Tickets, davon 15'300 Dauerkarten, sind für das Spiel von heute Abend gegen den Meister FC Basel abgesetzt worden. Der neue YB-Trainer weiss natürlich, wie wichtig dieses Auftaktspiel nach all dem medialen Brimborium um seine Person in den vergangenen Tagen ist. Eine Startniederlage gegen Basel wäre in einer Meisterschaft mit 36 Spielen für den Fortlauf der Saison – zumindest in mathematischer Hinsicht – noch ohne grossen Belang. Doch das Stimmungshoch bei YB und den Fans drohte bereits erstmals zusammenzukrachen.

Schneiter: «Eine grosse Ehre»

Unter diesem Aspekt ist auch die Aktion von Gross zu sehen, die YB-Legende und Verwaltungsrat Heinz Schneiter zu bitten, fortan bei den Spielen auf der Bank zu sitzen und als Integrationsfigur noch näher bei der Mannschaft zu sein. Der Zürcher Gross will die Befindlichkeiten um YB noch besser spüren und ausloten können. Der 76-jährige Heinz Schneiter ist immer noch topfit und hat sein feines Gespür und das gute Auge für das Spiel und das Umfeld, das ihn einst als Abwehrchef von YB und der Nationalmannschaft auszeichnete, bewahrt. «Die Anfrage von Christian Gross in meinem hohen Alter ist eine grosse Ehre für mich», schmunzelte Schneiter. Am Abend nach dem letzten Test gegen West Ham am Montag, als sich der Trainer bei der Mannschaft für die gute Arbeit während der Vorbereitungszeit bedankte, sagte Schneiter zu. Auch bei diesem Anlass habe er erneut die gute Stimmung in der Mannschaft gespürt, die seit der Ankunft von Gross bei YB eingekehrt sei, erzählt Schneiter.

Noch eine Position offen

In einem derart emotionalen Umfeld, wie es der Fussball biete, müsse man auch über gewissen Sachen stehen und sie richtig einordnen können, fügte Gross an. Deshalb sei er froh um diese immense Erfahrung, die Heinz Schneiter bei YB einbringe. Gross: «Er ist der Fels in der Brandung.»

Pragmatisch blieb der neue Trainer vor dem Spiel gegen Basel. «Ich erwarte von meiner Mannschaft Konsequenz in der Defensive und Effizienz in der Offensive.» Um die Startaufstellung macht er kein grosses Geheimnis. Einzig für die Position auf der linken Seite im Mittelfeld hat er sich noch nicht festgelegt und sagt: «Es gibt drei Kandidaten, Costanzo, Raimondi, Nuzzolo.»Beim FC Basel liess Trainer Thorsten Fink die Besetzung der beiden Aussenpositionen im Mittelfeld offen. Er hat drei Spieler für zwei Positionen, Tembo, Zoua und Shaqiri. Nach dem geballten Programm mit Basel, der Nationalmannschaft und der Schweizer U-21-Auswahl von Shaqiri, der deshalb verspätet in die Saisonvorbereitung stieg, will Fink seinen Jungstar nicht überbelasten.

YB gegen Westerlo oder Turku

Auf wenig Begeisterung stiess bei Gross die Auslosung in der dritten Runde der Qualifikation der Europa League. Der Gegner heisst entweder KVC Westerlo aus Belgien oder TPS Turku aus Finnland. Der belgische Tabellenachte hat das Hinspiel im Norden 1:0 gewonnen. Das Rückspiel in Westerlo, etwa 80 Kilometer von Brüssel entfernt, will sich Gross vor Ort anschauen. «Wir werden keine leichte Aufgabe haben. Ich erwarte zwei hart umkämpfte Spiele.»


http://www.derbund.ch/sport/axpo_super_ ... y/15131329

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 Beitrag Verfasst: Samstag 16. Juli 2011, 12:01 
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16.07.2011

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Fast wie eine Finalissima

Im Gipfeltreffen des ersten Spieltages trifft YB-Trainer Christian Gross heute auf seinen früheren Verein (20.15 Uhr, SF2 live), mit dem er viele Titel gewann.

Brisanter, spektakulärer, attraktiver könnte die Super League heute nicht in die neue Spielzeit starten: YB trifft auf den FCB; Berner empfangen Basler; Gelb-Schwarz fordert Rot-Blau; der Herausforderer trifft auf den Champion – es ist das Duell der zwei grössten Titelfavoriten. Das Gipfeltreffen der nationalen Riesen wird medial fast wie eine Finalissima behandelt. Ein Hauptgrund dafür ist der neue YB-Trainer Christian Gross, der zwischen 1999 und 2009 während zehn Saisons in Basel gearbeitet und dabei 8 Titelgewinne (4 Meisterschaften, 4 Pokalsiege) gefeiert hatte. «Natürlich freue ich mich auf dieses spezielle Spiel und darauf, meinen Nachfolger Thorsten Fink kennen zu lernen», sagt Gross. «Aber es folgen 35 wichtige Saisonspiele.»

Christian Gross ist spürbar bestrebt, in der Öffentlichkeit nicht noch mehr Emotionen in den von Liga und Schweizer Fernsehen konstruierten Gipfel als Prolog zu tragen. «Ich erwarte eine intensive, enge, gute Begegnung», sagt Gross. «Und ich erwarte, dass wir von Spielbeginn an dominant auftreten werden.»

Frühe Tore als Markenzeichen

Der FCB legte unter Christian Gross ja bemerkenswert oft starke Startminuten mit frühen Toren hin, das soll auch ein Markenzeichen der Young Boys werden. Aber der YB-Coach weist auch auf die Gefährlichkeit des heutigen Gegners hin, auf die «überragenden Stürmer Alex Frei und Marco Streller» und auf den «starken Individualisten Xherdan Shaqiri», der aber möglicherweise nicht in der Basler Startformation stehen wird, weil er erst vor kurzem wieder in den Trainingsbetrieb eingestiegen ist.

Einen Tag vor dem Spitzentreffen hinterlässt Gross am Freitag einen ruhigen, fokussierten Eindruck. Er gibt zu, dass sich YB bei Standardsituationen steigern müsse, vorne wie hinten. «Wir müssen immer konzentriert sein, Details entscheiden.» Sein Vorgänger Vladimir Petkovic gab am Freitag meistens trainingsfrei und weilte bei seiner Familie im Tessin. Gross setzt andere Schwerpunkte; er bittet zum Beispiel jeden Freitag zum Pressegespräch ins Stade de Suisse.

Das Poster im Kinderzimmer

Heinz Schneiter ist am Freitag ebenfalls im Stadion. Der 76-Jährige sitzt ja in Zukunft als «Integrationsfigur» auf der YB-Bank. Es sei eine Ehre für ihn, erklärt der YB-Verwaltungsrat, noch näher beim Team dabei zu sein. «Ich habe am Montag, als Gross die Spieler auf ein Glas Champagner oder Orangensaft ins Restaurant Büner einlud, wieder gesehen, wie der Trainer motivieren und führen kann. Ich spüre das Feuer und glaube, dass wir Erfolg haben können.» Und Gross erklärt schmunzelnd, in seinem Kinderzimmer habe vor 45 Jahren ein riesiges Poster des Nationalspielers Heinz Schneiter gehangen.

Gut und aufgeräumt ist die Stimmung bei YB, und doch kann man sich vorstellen, wie viel Prestige in der heutigen Partie für Gross steckt. Er hat bestimmt mitbekommen, wie in Basel viele schwärmen, unter Thorsten Fink spiele der FCB viel kultivierter als unter ihm – und immer noch erfolgreich. Für Gross zählen nur Titel. Er hätte kaum etwas gegen eine echte Finalissima YB - Basel im nächsten Frühling einzuwenden.

http://www.derbund.ch/sport/axpo_super_ ... ier_id=449

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 Beitrag Verfasst: Samstag 16. Juli 2011, 12:09 
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YB - Basel: Klassiker zum Saisonauftakt

Mit dem Klassiker zwischen YB und Meister Basel beginnt heute (ab 20.00 Uhr live auf «SF zwei» und im Livestream) die neue Super-League-Saison. Eröffnet wird die Saison hingegen schon zwei Stunden zuvor in Sion, wo die Walliser dezimiert gegen den FC Zürich antreten müssen.

YB gegen Basel ist nicht nur ein Klassiker. Wenn die beiden meistgenannten Titelfavoriten am Samstag aufeinandertreffen, ist es auch ein Wiedersehen des neuen YB-Coachs Christian Gross mit seinem alten Klub Basel. 10 Jahre amtete der Zürcher bei den «Bebbi» und führte sie viermal zum Meistertitel sowie viermal zum Cup-Sieg.

«Wir müssen dominant und siegreich auftreten und die Mentalität an den Tag legen, ein Spiel auch in den letzten 10 Minuten noch drehen zu können», sagte Gross im Interview mit Radio DRS. Der ehrgeizige 56-Jährige will den Erfolg, den er in Basel hatte, endlich auch nach Bern bringen. YB wartet seit 1987, damals holte Gelb-Schwarz letztmals den Cup, auf einen Titel.

Basel mit neuen Gesichtern

Gespannt sein darf man auch auf die Auftritte der Neuzuzüge bei beiden Teams. Bei Basel soll Radoslav Kovac (Tsch) die Rolle des Abwehrpatrons übernehmen und mit Yann Sommer steht ein neuer Torhüter zwischen den Pfosten. Auf Basler Seite fehlen wird indes Granit Xhaka. Der Neo-Internationale zog sich nach einem Zweikampf im Uhrencup-Spiel gegen West Ham einen Anriss des Innenbandes zu und fällt 4 bis 6 Wochen aus.

YB: Erinnerungen an Prytz/Lunde

Bei YB soll ein dänisch-schwedisches Duo die Fäden ziehen. 25 Jahre nach den legendären Lars Lunde (Den) und Robert Prytz (Sd), die YB 1986 letztmals zu Meisterehren führten, versuchen Michael Silberbauer (Den) und Alexander Farnerud (Sd) den Erfolg nach Bern zurückzubringen. Die Stadtberner haben auf allen Positionen nachgerüstet. In der Offensive soll Nassim Ben Khalifa für die Tore sorgen, zumal Henri Bienvenue sich mit Kniebeschwerden herumschlägt. Fehlen werden sicher der gesperrte Marco Schneuwly und Jan Lecjaks (Tsch, Armbruch) .


http://www.sport.sf.tv/Nachrichten/Arch ... sonauftakt

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 Beitrag Verfasst: Samstag 16. Juli 2011, 12:15 
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Meistermacher vor der Nagelprobe

Mit Thorsten Fink und Christian Gross treffen heute zum Saisonauftakt der aufregendensten Super-League-Saison aller Zeiten zwei Basler Meistermacher aufeinander.

Wen meint er nun? Joo Ho Park oder Kwang Ryong Pak? Die Journalisten waren sich an der gestrigen Pressekonferenz mit Thorsten Fink nicht ganz einig, welchen der beiden Asiaten der FCB-Trainer als verletzt meldete. Ein Nachfragen bestätigt es: Der linke Aussenverteidiger Joo Ho Park muss aufgrund einer Zerrung, eingefangen im Donnerstagstraining, seine Super-League-Premiere vertagen. Weder Park noch Pak werden also heute auf dem Berner Plastikrasen von Beginn an auflaufen. Dem Nordkoreaner Pak gehöre zwar die Zukunft, sagt FCB-Trainer Thorsten Fink, am gesetzten Sturm-Duo Frei/Streller kommt der 18-Jährige allerdings noch nicht vorbei.

So oder so waren die beiden Koreaner während der Saisonvorbereitung in aller Munde: Vor allem, weil der eine aus Süd- (Park) und der andere aus Nordkorea (Pak) stammt. Beide scheinen sich schneller integriert zu haben als von Fink erwartet. Durch Parks Verletzung dürfte nun aber GC-Zuzug Kay Voser in Rotblau debütieren und neben Innenverteidiger Radoslav Kovac in die Startelf rutschen. Ein Fragezeichen bleibt hinter dem Einsatz von Mittelfeldspieler Xherdan Shaqiri. Aufgrund der U21-EM in Dänemark verpasste der Schweizer Nationalspieler zwar den grössten Teil der Vorbereitung, bot aber sowohl in der U21-Auswahl wie auch neulich am Uhrencup glänzende Leistungen.

Finks abwartende Haltung

Auch wenn die Trainingseindrücke eher auf Tembo als rechten Flügel schliessen lassen, dürfte es nicht überraschen, wenn Shaqiri «trotz kurzen Ferien» gegen YB wirbeln wird. Im Gegensatz zu den U21-Nationalspielern (Shaqiri, Fabian Frei, Sommer, Granit Xhaka) standen die beiden Stürmer Alex Frei und Marco Streller die gesamte Saisonvorbereitung durch. «Ich weiss nicht, wann dies das letzte Mal der Fall war», freut sich Thorsten Fink.

Und wären die vielen Testspiele bereits als Meisterschaftspartien gewertet worden, dürfte Frei nicht bloss den Meistertitel, sondern auch die Torjägerkanone verteidigt haben. Wurde er eingesetzt, traf der gestern 32 Jahre alt gewordene Biel-Benkener in jeder Partie und sorgte dafür, dass der FCB nur den ersten Test gegen Xamax verlor (1:3).

Thorsten Fink aber interessiert sich nur für die Meisterschaft – oder besser: für die zweite Meisterschaftshälfte: «Die Spiele vor der Winterpause sind doch eher ein Vorgeplänkel, erst dann entscheidet sich, wer die besseren Nerven hat. Deshalb messe ich den ersten Spielen nicht so viel Bedeutung zu.» Solche Töne mag ihm der Fussball-Fan aber kaum abnehmen, zumal die aufregendste Super-League-Saison überhaupt mit neuen Stadien, sogenannten Stars aus europäischen Topligen oder nebulösen Präsidentengeldern einiges verspricht, und auch das Trainerduell Thorsten Fink gegen Christian Gross zum Meisterschaftsauftakt wird mit äusserst grossem Interesse erwartet.

Mit Stilsicherheit

Die beiden Betroffenen freuen sich zwar, sich kennenzulernen, und auch sie spüren die Brisanz dieser Partie. Fink aber erhofft sich gegen die Young Boys vor allem, «zu sehen, wo wir stehen». Auch wenn beim FC Basel einiges ungewohnt ist – neuer Captain, neue Spieler, neue Nummer 1 –, darf sich Fink auf eine mittlerweile eingetrichterte Stilsicherheit verlassen, die seine Mannschaft im Trainingslager am Tegernsee weiter verfeinert hat und die ihr am Ende der Vorbereitungsphase den Sieg am Uhrencup eingebracht hat.

YB heute Abend wird für den FCB die erste Nagelprobe, ein echter Gradmesser und vor allem die Partie zweier Titelaspiranten. Der angeschlagene YB-Mittelfeldspieler David Degen wäre gegen sein ehemaliges Team zwar lieber an einem späteren Datum angetreten. Bei einem dermassen hochkarätigen Duell heisst es für Degen aber ohnehin nur eines: «Achtung, fertig, los!»


Gross und sein Markenzeichen

YB-Trainer Christian Gross
hat zumindest für das heutige Spiel
gegen den FC Basel die Ziele klar definiert.
«Ich erwarte, dass wir von Spielbeginn
an dominant auftreten», sagt
der Höngger. Damit probiert der ehemalige
FCB-Trainer sein Basler Markenzeichen,
frühe Tore zu erzielen nach
bemerkenswert starken Startminuten,
auch in Bern zu demonstrieren. Trotzdem
weist Gross auf die Gefährlichkeit
des Gegners hin und warnt vor allem
vor den «überragenden» Stürmern Alex
Frei oder Marco Streller und nennt auch
Xherdan Shaqiri als «starken Individualisten
». Den Saisonstart gegen seinen
ehemaligen Arbeitgeber erachtet natürlich
auch Gross als nicht alltäglich:
«Natürlich freue ich mich auf dieses
spezielle Spiel und darauf, meinen
Nachfolger Thorsten Fink kennenzulernen.»


http://bazonline.ch/sport/axpo_super_le ... y/26213642

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 Beitrag Verfasst: Samstag 16. Juli 2011, 12:43 
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16.07.2011

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«Die Leistung regelt alles, fertig»

Thorsten Fink vor dem Saisonstart gegen YB: Basels Meistertrainer hat grosse Lust auf weitere Titel.

Seit 2002 wurde der FC Basel sechs Mal Meister, zuletzt zweimal in Folge. Erwartet wird nun eine Saison, die Spannung verspricht wie seit langem nicht mehr.

Thorsten Fink (43) sagt: «YB, Zürich, Basel, das sind die Favoriten. Sion hat Aussenseiterchancen. Dahinter kann alles passieren. Die Aufsteiger pflegen offensiven Fussball. Es gibt kein Team mehr, das acht-, neunmal in Folge gewinnen wird, und der Meister wird nicht mehr 80 Punkte holen. Es wird enger. Und Zürich wird uns dieses Jahr vielleicht einmal schlagen . . .

Der FCZ ist sehr eingespielt und hat einen Trainer, der Charakter reinbringt. Bei YB läuft einiges. Christian Gross liess früher einen englischen Stil spielen, jetzt aber nicht mehr.Es ist für uns ziemlich schwierig, in der Champions League zu spielen und gleichzeitig den Titel zu verteidigen. Wenn man gegen Bayern oder Barcelona spielt und ein paar Tage später gegen eine kleinere Mannschaft antreten muss, ist das nicht die gleiche Motivation. Das bleibt im Unterbewusstsein haften, da kann ich so viel reden, wie ich will.

Unsere Ziele sind klar: Meister werden, den Cup holen – und in der Champions League für eine Überraschung sorgen, ich möchte im europäischen Geschäft bleiben und die Schweizer Liga würdig vertreten. Nur: Wenn wir Mannschaften wie Barcelona kriegen oder wie Real Madrid und als dritten Gegner Manchester City, wird es schwierig.»

Ein Hoch auf die Liga

Fink schwärmt von der Ausbildungsarbeit in der Schweiz. Bei seinen deutschen Landsleuten sieht er vor allem «laufen und kämpfen», hier dagegen den taktischen, offensiven Fussball.

«Ich bin von der Super League positiv angetan. Ich sage es jedes Mal: Bitte, wir dürfen den Verband loben für die Erfolge der U-17 oder jetzt der U-21, aber als Allererstes möchte ich die Klubs loben. Bei uns wird super gearbeitet, wie bei Zürich, bei GC, wie überall. Wer setzt die Spieler ein? Wir Trainer geben ihnen die Chance, in der Super League zu spielen. Deshalb hat sich die U-21 so gut entwickelt.Ich spreche für alle Trainer, für Sforza mit Emeghara, für Yakin mit Klose, für Fischer mit Mehmedi, mit Koch. Ich könnte noch zig junge Spieler des FCZ nennen, die ich interessant finde. Genauso könnte das der FCZ bei uns tun. Überall gibt es Nachwuchstalente, die sich bereits durchsetzen. Demnächst werden Schweizer Spieler nicht nur einfach in die Bundesliga wechseln, sondern zu einem Topklub. Das ist eine super Entwicklung für die Schweiz.»

Spekulationsobjekt Shaqiri

Das Ausnahmetalent beflügelt die Fantasie der Boulevardschreiber: Shaqiri zu Manchester United? Zu Tottenham? Zu Bayern? Zur Roma? Zu Aston Villa? Nach St. Petersburg? Oder Liverpool?

«Der Junge hat nicht unbedingt Starallüren. Aber wenn er über die Strasse läuft, ist es auch nicht so, dass er sagt: Ich bin der kleine Shaqiri. Er zeigt schon, wer er ist. Er hat ein unheimliches Selbstvertrauen. Shaqiri ist Symbol der heutigen Jugend. Die lässt sich nichts mehr gefallen. Und trotzdem braucht sie eine Führung. Dafür bin ich dann da.Er muss einfach immer wissen, wo er in der Hierarchie steht. Er kann der Leader der Jungen sein, von mir aus. Aber er ist nicht ausgereift. Wenn er ganz nach oben will, muss er an seiner Torgefährlichkeit arbeiten. Er muss sich ständig weiterentwickeln wollen. Für mich ist entscheidend, dass er auf dem Platz die Leistung bringt, dass er einen oder zwei Tage vor einem Spiel nicht durch die Discos zieht. Letzten Herbst habe ich ihn einmal gescholten, weil er im Training nicht fleissig war. Das ist jetzt gut. Die Gerüchte über seine Zukunft nehmen wir nicht ernst. Das Angebot des HSV vor einem Jahr war konkret. Und ich weiss jetzt von einer Anfrage, die interessant tönt. Ich kann leider nicht sagen, wer angerufen hat. Ich kann Xherdan natürlich raten, besser weiter hier zu spielen, als irgendwohin zu gehen, wo er nur zweite, dritte Wahl ist. Das Scheitern Nassim Ben Khalifas in der Bundesliga ist allen Jungen eine Lehre. Shaqiri zeigt den richtigen Weg vor.»

Das Duell der Generationen

Benjamin Huggel geht mit seinen 34 Jahren dem Ende der Karriere zu. Bedrängt wird er vom 18-jährigen Granit Xhaka.

«Wir haben auf den zentralen Positionen im Mittelfeld genügend gute Leute. Jeder von denen ist praktisch Stammspieler. Wir bestreiten in einer Saison etwa 50 Partien, alle werden zu ihren Einsätzen kommen. Huggel sieht die Situation relaxt. Er will nicht Weltmeister werden, sondern Meister mit dem FCB. In der Vorbereitung hatte er die beste Phase, seit ich hier bin.Huggel ist auch clever, er weiss: Granit gehört die Zukunft. Nur heisst das nicht, dass Beni deswegen zehnmal draussen sitzt. Es wird rotiert. Wenn ich merke, dass Xhaka eine Pause braucht, bekommt er sie. Vielleicht spielen einmal Huggel und Xhaka zusammen, dafür ist Yapi Ersatz. Xhaka ist jetzt leider verletzt, aber sehr vernünftig, immer pünktlich, trainingseifrig, er will nach oben und hat keine Angst vor grossen Namen. Er verkörpert genau das, was der FCB will. Xhaka lässt sich auf dem Platz nichts gefallen, das gefällt mir. Er hält den Heiligen Geist nicht für einen Raubvogel.Für mich birgt der Kampf zwischen Alt und Jung keinen Konflikt. Konkurrenz tut auch Huggel gut. Auch Frei ist in zwei Jahren vielleicht in der gleichen Situation. Die Leistung regelt alles, fertig. Das heisst nicht, dass ich Alex Frei nach drei schlechten Spielen rausnehme, weil ich weiss: Irgendwann schiesst er seine Tore wieder. Federico Almerares war ein Trainingsweltmeister. Hätte ich nur nach diesen Eindrücken aufgestellt, wäre er immer vor Frei zum Zug gekommen. Aber das geht nicht.»

Alex Frei, der Torjäger

Mit 27 Toren erzielte Alex Frei letzte Saison mehr als ein Drittel aller FCB-Treffer. Der 32-Jährige ist unverzichtbar.

«Im Moment ist Frei topfit. Er gibt Gas, ein Wahnsinn. Alex will wieder etwas erreichen. Er ist für uns ein guter Torjäger, aber er erfüllt nur seine Aufgabe. Als Stürmer ist er abhängig von den Bällen, die er kriegt. Streller passt sehr gut zu ihm, bereitet viele Treffer vor und legt Wege für Alex zurück. Ich erwarte von Alex nicht, dass er wieder 27 Tore erzielt. Er kann auch 20 machen und Streller dafür drei, vier mehr. Oder Shaqiri schiesst drei, vier mehr.Frei ist keiner, der drei Gegner ausdribbelt wie Messi und das Tor macht. Wenn er richtig eingesetzt wird, ist das Ding aber drin. Frei weiss auch, dass eine Gruppe einen Spieler retten kann, aber umgekehrt wird es schwierig. Jeder muss wissen, dass er ersetzbar ist. Der FCB arbeitet so gut, dass er immer oben steht. Das war auch schon ohne Frei so und auch ohne Thorsten Fink.»

Finks Entwicklung

2009 war er der überraschende Nachfolger von Christian Gross. Wenige Monate zuvor war er bei Ingolstadt in der 2. Bundesliga entlassen worden.

«Meine richtige Lehrzeit als Trainer war Ingolstadt. Da stieg ich zuerst auf und spielte danach gegen den Abstieg – und das in einem nicht so professionellen Umfeld. Am Anfang war ich in Basel für die Leute der Junge mit dem frechen Mundwerk. Dabei war ich nur selbstbewusst. Ich habe nie gesagt, wir würden die Champions League gewinnen. Ich habe nur realistische Ziele ausgegeben.In Basel habe ich mich nicht gross verändert. Aber nun habe ich eine andere Akzeptanz. Die Leute schauen auf mich. Sie fragen sich: Wie hat er es geschafft, zweimal die Meisterschaft und einmal den Cup zu gewinnen?Vor mir war ein Trainer hier, der seinen Stil durchsetzte. Ich möchte den Führungsstil von Christian Gross nicht beurteilen, ich brauche auch nicht zu sagen, dass er der kumpelhafte Typ ist. Er wirkt eher als der autoritäre Typ.Es gibt verschiedene Führungsstile: den kooperativen, den autoritären, den «laisser-faire», den situativen. Ich pflege den kooperativen, situativen Stil. Der passt zu mir. Dadurch wirke ich authentisch. Ich will nichts spielen, was ich nicht bin. Wenn ich das täte, würde das die Mannschaft merken. Man darf sich nicht verbiegen lassen.Mit einem 18-Jährigen muss ich anders umgehen als mit einem 30-Jährigen. Wenn einer Probleme mit der Ehefrau hat und ich noch draufhaue, glaube ich nicht, dass er fähig ist, Leistung zu bringen. Wenn ich die Spieler nur streicheln würde, käme ich nicht zu meinen Erfolgen. Ich darf nicht nur der Zarte sein. Ich darf nicht zu viel Nähe zu den Spielern haben. Wenn ich merke, dass sie zu locker werden, werfe ich den Anker. Dann sage ich: So und so läuft es. Das habe ich bisher nicht so schlecht gemacht, oder?»

Seine Ambitionen

Fink zu Wolfsburg? Zu Köln? Auch über seine Zukunft wurde spekuliert. Er habe nie Kontakte zu einem anderen Klub gehabt, sagt er. Sein Vertrag läuft bis 2013.

«Ich möchte mir keine Gedanken über andere Klubs machen. Ich weiss, wenn ich noch ein Jahr hier bin und dann noch eines, kann ich immer noch den Versuch starten, mich bei einem anderen Topklub durchzusetzen. Wenn denn einmal ein Angebot kommt.Ich möchte Titel holen. Ich könnte meine Sammlung um zwei Titel erweitern – wenn ich einmal von zwei in den nächsten zwei Jahren ausgehe. Das schadet nicht für meine Zukunft, egal wie lange ich hier bin. Doch ich kann nicht heute allen Ernstes sagen, dass ich zehn Jahre bleibe. Schauen wir, was wird.»


http://www.bernerzeitung.ch/sport/axpo_ ... y/31462292

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 Beitrag Verfasst: Samstag 16. Juli 2011, 14:14 
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yb - basel 1:1

ben khalifa, farnerud
streller

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 Beitrag Verfasst: Samstag 16. Juli 2011, 14:53 
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Ausblick auf YB - Basel

BSC Young Boys - FC Basel, Samstag, 16. Juli 2011, 20:15 Uhr, Stade de Suisse, Bern.

Die Situation beim BSC Young Boys:

Abwesende Spieler:
Henri Bienvenu (Kniebeschwerden), Jan Lecjaks (Armbruch), Hassan Lingani (Schienbeinverletzung) und Marco Schneuwly (gesperrt).

Vorverkauf:
Bis am Freitag Mittag wurden 25 700 Tickets verkauft (inklusive 15 300 Dauerkarten).

Bitte mit ÖV anreisen:
Die Matchbesucher werden gebeten, den öffentlichen Verkehr zu benutzen. Rund um das Stadion stehen nur wenige Parkplätze zur Verfügung.
Das Einkaufszentrum Wankdorf ist am Samstag bis 17:00 Uhr geöffnet.

Matchprogramm:
Das Matchprogramm kann als PDF-Datei heruntergeladen werden: MP YB - Basel

Radio:
Radio Gelb-Schwarz (RGS) überträgt das Spiel live unter www.radiogelbschwarz.ch. Im Stadion ist der Kommentar von RGS für blinde und sehbehinderte Fans über die UKW-Frequenz 89,1 MHz zu hören.


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 17. Juli 2011, 09:32 
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yb hat mir gestern sehr gut gefallen. über weite strecken war yb die überlegene mannschaft und hätte eigentlich das spiel gewinnen müssen. die räume wurden praktisch über 90 minuten eng gehalten, so dass basel gar nie richtig ins spiel kam. das 0:1 von basel kam sehr überraschend. yb konnte aber kurz darauf wieder mit einem schön herausgespielten tor ausgleichen.

hopp yb!


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 17. Juli 2011, 14:27 
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16.07.2011

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Kein Sieger beim «Knüller» YB - Basel

Die Young Boys und der FC Basel haben sich im Schlagerspiel der 1. Super-League-Runde 1:1 unentschieden getrennt. Jacques Zoua und Emmanuel Mayuka waren die Torschützen. YB hatte mehr vom Spiel und ein klares Chancenplus.

Christian Gross hat sein Team gut auf den Gegner und seinen Ex-Arbeitgeber eingestellt. YB startete kampfstark, zog ein aggressives Pressing auf und liess Basel wenig Räume. Bereits nach 2 Minuten hätte Raphael Nuzzolo die Berner in Führung schiessen können: Der Neuzugang von Xamax scheiterte aber am glänzend reagierenden FCB-Keeper Yann Sommer.

YB sündigte im Abschluss

Dies war der Startschuss zu einer starken 1. Halbzeit der Berner. Sie waren dem enttäuschenden FCB klar überlegen, vergassen aber zunächst das Toreschiessen. Alexander Farnerud traf aus der 2. Reihe nur den Pfosten, David Degen agierte kurz vor der Pause in vielversprechender Position zu eigensinnig. «Wir waren zu wenig effizient», bilanzierte Gross.

Basel effizient

Basel seinerseits agierte fehlerhaft und fand den Tritt im Spiel nie ganz. Der Titelverteidiger überzeugte aber mit seiner Effizienz: Das Team von Thorsten Fink machte nahezu das Optimum aus seinen Möglichkeiten und ging mit der quasi ersten Möglichkeit in Führung. Jacques Zoua schob nach einem Freistoss kurz nach der Pause aus kürzester Distanz ein.

Wer nun dachte, dass dieses Tor für die Basler ein Befreiungsschlag war, sah sich getäuscht. YB vermochte zu reagieren und kam postwendend zum Ausgleich. Mayuka schloss einen schönen Spielzug über Nassim Ben Khalifa und David Degen ab.

Matchbälle auf beiden Seiten

In der Folge liess die Intensität der Partie nach. Basel kam etwas besser ins Spiel, ohne aber richtig zu überzeugen oder gefährlich zu werden. Chancen für den Lucky Punch hatten beide Teams: Mayuka und Degen vergaben sehr gute Möglichkeiten für YB, auf Seiten der Basler scheiterte Alex Frei mit einem schön getretenen Freistoss an Marco Wölfli.

Fink: Optimum herausgeholt

So blieb es bei der Punkteteilung, mit der Basel besser leben kann als YB. Gemessen an der gezeigten Leistung habe man das Optimum herausgeholt, gestand FCB-Trainer Thorsten Fink ein. Ähnlich sah dies sein Antipode Gross: «Wir hätten den Sieg klar verdient.»


http://www.sport.sf.tv/Nachrichten/Arch ... r-YB-Basel

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