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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 11. Mai 2011, 09:58 
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sf.tv, 11.05.2011

Zitat:
YB vergibt gegen GC den Sieg fahrlässig

Auch nach der Entlassung von Trainer Vladimir Petkovic hat YB nicht zum Siegen zurückgefunden. Die Berner mussten sich nach einer 2:0-Führung gegen GC am Ende mit einem 2:2 begnügen und sind seit 5 Partien sieglos.

Der neue Trainer war schon da, aber er sass noch auf der Tribüne: Christian Gross verfolgte die Partie seiner zukünftigen Mannschaft gegen seine ehemalige mit Interesse. Es dürfte ihm nicht alles gefallen haben.

Nach dem 2:2 gegen GC wartet YB nun schon seit 5 Spielen auf einen Sieg. Die Negativ-Serie zog nicht nur auf dem Trainerposten Konsequenzen nach sich, sondern jetzt auch in der Tabelle. Die Hauptstädter büssten Rang 3 an Sion ein, welches zuhause Luzern bezwang.

Farnerud als Vorbereiter

Im Fokus der Partie stand Alexander Farnerud. Der YB-Schwede tanzte in der 23. Minute Veroljub Salatic, Steven Zuber und Boris Smiljanic gekonnt aus und legte im Fallen auf Henri Bienvenu ab, der aus 11 Metern zum 1:0 traf.

Nachdem YB in der Folge eine Reihe von erstklassigen Möglichkeiten ungenutzt liess, war es wiederum Farnerud, der einen Impuls setzen konnte. Er trat nach einer Stunde einen Eckball ins Zentrum, wo Ammar Jemal per Kopf zum 2:0 einnickte.

Farnerud als Täter

Doch der starke Auftritt des Schweden nahm in der 80. Minute ein unrühmliches Ende. Nach einem Ellenbogenschlag in den Rücken von Vincenzo Rennella sah er die rote Karte. Es war die Initialzündung für den GC-Endspurt.

Rennella (82.), nach einer nicht geahndeten Abseitsposition, und Innocent Emeghara (88.) egalisierten das Skore für GC innert 6 Minuten. YB fühlte sich betrogen und GC bestätigt in seinem Aufwärtstrend. Die Zürcher sind seit 4 Spielen ungeschlagen.


http://www.sport.sf.tv/Nachrichten/Arch ... ahrlaessig

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 11. Mai 2011, 09:59 
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NZZ, 10.05.2011

Zitat:
YB brach in den Schlussminuten ein

Auch unter dem neuen Trainerduo werden die Young Boys ihr Verlierer-Image nicht los. Zuhause vergaben die Berner gegen GC eine 2:0-Führung und mussten sich mit einem 2:2 begnügen.

Allerdings muss auch festgehalten werden, dass beiden Zürcher Treffern ein grosser Makel anhaftete. In der 82. Minute schoss Innocent Emeghara aufs Tor, sein Ball wurde vom deutlich im Offside stehenden Vincenzo Rennella noch zum 2:1 abgelenkt. Die vehementen YB-Proteste brachten Goalie Marco Wölfli lediglich eine Verwarnung von Schiedsrichter Jaccottet ein. Beim Ausgleich in der 88. Minute faustete Wölfli ein Schuss von Rennella direkt in die Füsse von Emeghara, der aber ebenfalls aus offsideverdächtiger Position gestartet war.

Dass die Hoppers in der Schlussphase noch zu Vorteilen kamen, war dem Umstand zu verdanken, dass YB ab der 80. Minute mit einem Mann weniger auskommen musste. Alexander Farnerud hatte Rennella den Ellbogen in den Rücken gestossen - eine klare Tätlichkeit des Schweden, der davor als Passgeber brilliert hatte. Sowohl beim 1:0 von Henri Bienvenu (23.) als auch beim 2:0 von Ammar Jemal nach einem Eckball (60.) kam das Zuspiel von Farnerud. Auch mit dem Interims-Trainerduo Erminio Piserchia/Thomas Häberli muss YB drei Runden vor Schluss der Axpo-Super-League-Saison noch um den Platz im Europacup zittern.

Telegramm:

Young Boys - Grasshoppers 2:2 (1:0). - Stade de Suisse. - 17'069 Zuschauer. - SR Jaccottet. - Tore: 23. Bienvenu (Farnerud) 1:0. 60. Jemal (Farnerud) 2:0. 82. Rennella (Emeghara) 2:1. 88. Emeghara (Rennella) 2:2.

Young Boys: Wölfli; Sutter, Nef, Affolter, Jemal; Degen, Farnerud, Thierry Doubai, Raimondi; Marco Schneuwly (74. Costanzo), Bienvenu (81. Mayuka).

Grasshoppers: Bürki; Menezes, Vallori, Smiljanic, Voser (23. Pavlovic); Salatic (78. Basha); Callà, Abrashi, Hajrovic (61. Rennella), Zuber; Emeghara.

Bemerkungen: Young Boys ohne Pascal Doubai (gesperrt), De Pierro, Dussin, Spycher (alle verletzt), Lingani (überzählig); Grasshoppers ohne Cabanas und Toko (beide verletzt). 80. Rote Karte Farnerud (Tätlichkeit). Verwarnung: 39. Smiljanic (Foul). 69. Emeghara (Unsportlichkeit). 70. Marco Schneuwly (Foul). 82. Wölfli (Reklamieren). 91. Costanzo (Foul).


http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/akt ... 36969.html

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 11. Mai 2011, 10:01 
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20min,ch, 11.05.2011

Zitat:
GC holt Punkt bei YB - Sion schlägt Luzern

Die Berner müssen sich aufgrund von zwei späten Gegentreffern zu Hause mit einem 2:2 gegen GC begnügen. Sion kann dagegen nach dem 3:2-Heimsieg gegen Luzern den Europacup planen.

Auch unter dem neuen Trainerduo werden die Young Boys ihr Verlierer-Image nicht los. Zuhause vergaben die Berner gegen GC eine 2:0-Führung und mussten sich mit einem 2:2 begnügen. Sion kann dagegen nach dem 3:2-Heimsieg gegen Luzern den Europacup planen.

YB erlebte eines dieser Spiele, die in der Hauptstadt unter dem Begriff «veryoungboyst» laufen. 2:0 führten die Berner nach einer Stunde, am Ende gab es nur einen Punkt und das fünfte Spiel in Folge ohne Sieg. YB fiel damit hinter Sion zurück, das in der Tabelle Platz 3 belegt.

Allerdings muss auch festgehalten werden, dass beiden Zürcher Treffern ein grosser Makel anhaftete. In der 82. Minute schoss Innocent Emeghara aufs Tor, sein Ball wurde vom deutlich im Offside stehenden Vincenzo Rennella noch zum 2:1 abgelenkt. Die vehementen YB-Proteste brachten Goalie Marco Wölfli lediglich eine Verwarnung von Schiedsrichter Jaccottet ein. Beim Ausgleich in der 88. Minute faustete Wölfli ein Schuss von Rennella direkt in die Füsse von Emeghara, der aber ebenfalls aus offsideverdächtiger Position gestartet war. GC-Trainer Ciriaco Sforza dürfte dies egal sein; sein Team liegt nach dem vierten Spiel ohne Niederlage in Serie nun schon sieben Punkte vor dem Barrage-Platz.

Farnerud vom Passgeber zum Buhmann

Dass die Hoppers in der Schlussphase noch zu Vorteilen kamen, war dem Umstand zu verdanken, dass YB ab der 80. Minute mit einem Mann weniger auskommen musste. Alexander Farnerud hatte Rennella den Ellbogen in den Rücken gestossen - eine klare Tätlichkeit des Schweden, der davor als Passgeber brilliert hatte. Sowohl beim 1:0 von Henri Bienvenu (23.) als auch beim 2:0 von Ammar Jemal nach einem Eckball (60.) kam das Zuspiel von Farnerud. Mit seiner Unbeherrschtheit brachte sich der Mittelfeldspieler selbst um die Früchte seines Erfolgs, auch wenn Rennella in dieser Situation ebenfalls eine gelbe Karte verdient gehabt hätte, weil er seinem Gegenspieler ins Gesicht fasste.

Etwas glückhaft war das 1:0 für YB gefallen. GC-Verteidiger Kay Voser musste sich verletzt am Spielfeldrand pflegen lassen und liess damit die GC-Abwehr dezimiert zurück, wovon Bienvenu mit seinem 13. Saisontreffer profitierte. In der Schlussphase verliess das Glück die Berner aber wieder. Auch mit dem Interims-Trainerduo Erminio Piserchia/Thomas Häberli muss YB drei Runden vor Schluss der Axpo-Super-League-Saison noch um den Platz im Europacup zittern.


http://www.20min.ch/sport/fussball/stor ... d-15778482

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 11. Mai 2011, 10:03 
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Berner Zeitung, 11.05.2011

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YB gibt weiter grosse Rätsel auf

Erneut ein Rückschlag für YB. Im Heimspiel gegen GC (2:2) verspielten die mässigen Berner in der hektischen Schlussphase unglücklich, aber nicht frei von Logik einen 2:0-Vorsprung.

Und plötzlich kehrte in eine Partie, die längst entschieden schien, Spannung zurück. Zuerst leistete sich YB-Mittelfeldspieler Alexander Farnerud in der 80.Minute eine Tätlichkeit – als er den Ellbogen von oben in den Rücken von Vincenzo Rennella stiess – und sah die Rote Karte. Nur zwei Minuten später gelang den Grasshoppers der Anschlusstreffer zum 1:2, als Rennella einen Schuss Innocent Emegharas ins Netz ablenkte. Rennella stand dabei allerdings auf der Torlinie und deutlich im Abseits. «Das ist sehr bitter», sagte ein verärgerter YB-Goalie Marco Wölfli, «dieses Tor hätte niemals zählen dürfen.» Und Hansruedi Hasler, der technische Direktor der Young Boys, meinte: «Auf Super-League-Niveau darf den Schiedsrichtern so ein Fehler nicht passieren.»

Der späte GC-Ausgleich

In der 88.Minute schliesslich liess sich der eingewechselte Moreno Costanzo bei einem Konter leichtfertig den Ball von Rennella abnehmen. Rennella zog nach einem Energieanfall wuchtig, aber nicht platziert ab, doch Wölfli liess den Schuss genau vor die Füsse Emegharas abprallen, der damit noch zu seinem Torerfolg kam. «Ich wollte den Ball zur Seite ablenken, aber er prallte unglücklich von meinen Fäusten ab», sagte Wölfli. Und: «Es ist typisch für unsere Phase, erzielt GC in den letzten Minuten aus zwei Chancen gleich zwei Tore.»

Man könnte es aber auch anders ausdrücken: YB hatte den Erfolg «veryoungboyst.» Unglücklich am Ende, aber nicht frei von Logik, gelang den Young Boys nach der Pause doch kaum noch etwas. Und bereits vorher hatten sie wenig zielstrebig agiert. Sie waren in der ersten Begegnung nach der Entlassung Vladimir Petkovics nicht über einige gute Ansätze hinausgekommen.

Während der Partie hatte lange müde Stimmung im Stade de Suisse geherrscht. Die YB-Fangruppen zogen ihren Boykott weiter, weil sie nicht einverstanden sind mit dem Stadionverbot, das einer ihrer Anführer wegen Fehlverhaltens erhalten hatte. Nicht alle Anhänger aber stehen hinter diesem Protest – und so hielt sich gestern längst nicht jeder ans verordnete Jubelverbot.

Spätestens nach dem 2:0 durch Ammar Jemal in der 60.Spielminute durfte man einen Boykott des Boykotts feststellen. In der hektischen Schlussphase ging sogar jegliche Zurückhaltung verloren, und die Spielleiter, denen mal wieder ein entscheidender Lapsus unterlaufen war, wurden mit einem heftigen Pfeifkonzert vom Feld begleitet. Für die Young Boys war der Fehlentscheid bei Rennellas Abseitstor zum 2:1 hart, aber mit ihrer über weite Strecken sehr mässigen Vorstellung hätten sie einen Sieg gegen ein fleissiges GC letztlich auch nicht verdient gehabt.

Viel Arbeit für Gross

Die Young Boys geben also weiter grosse Rätsel auf. Es gelang ihnen auch gegen die Grasshoppers, ihr Talent zu oft zu verbergen. GC wirkte besser organisiert und selbstbewusster. YB dagegen hat aus den letzten fünf Partien bloss zwei Punkte geholt und wurde gestern von Sion (3:2 gegen Luzern) in der Tabelle wieder überholt. «Am Sonntag im Heimspiel gegen Sion tragen wir ein Sechspunktespiel um Rang 3 aus», sagte Mario Raimondi nach dem erneuten YB-Rückschlag.

In der ersten Halbzeit hatte insbesondere Emeghara die Berner Defensive vor Probleme gestellt. Der flinke GC-Angreifer scheiterte zweimal aus aussichtsreicher Position an Wölfli, steht aber vor einer glänzenden Karriere, wenn er sich in den Bereichen Torgefährlichkeit und Übersicht steigert. Henri Bienvenu und Farnerud hatten beides in der 23.Minute unter Beweis gestellt, als Farnerud die feine Vorarbeit leistete und Bienvenu überlegt zum 1:0 für YB abschloss.

Oben in der Loge hatte Christian Gross, ab Sommer neuer Trainer bei YB, viel zu beobachten und zu notieren. Er hat bereits in seinen ersten Tagen im Stade de Suisse ein beachtliches Arbeitspensum absolviert und in den ersten Sitzungen mit viel Enthusiasmus und Kompetenz beeindruckt. Was man von den YB-Spielern gestern nicht behaupten konnte.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/12133596

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 11. Mai 2011, 10:04 
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Berner Zeitung, 11.05.2011

Zitat:
YB verspielt Führung, GC vor der Rettung

Auch unter dem neuen Trainerduo werden die Berner ihr Verlierer-Image nicht los. Zuhause vergaben sie gegen GC eine Zweitoreführung und mussten sich mit einem 2:2 begnügen.

YB erlebte eines dieser Spiele, die in der Hauptstadt unter dem Begriff «veryoungboyst» laufen. 2:0 führten die Gastgeber nach einer Stunde, am Ende gab es nur einen Punkt und das fünfte Spiel in Folge ohne Sieg. YB fiel damit hinter Sion zurück, das in der Tabelle Platz 3 belegt.

Allerdings muss auch festgehalten werden, dass beim ersten Zürcher Treffer ein Makel anhaftete. In der 82. Minute schoss Innocent Emeghara aufs Tor, sein Ball wurde vom deutlich im Offside stehenden Vincenzo Rennella noch zum 2:1 abgelenkt. Die vehementen YB-Proteste brachten Goalie Marco Wölfli lediglich eine Verwarnung von Schiedsrichter Jaccottet ein. Beim Ausgleich in der 88. Minute faustete Wölfli ein Schuss von Rennella direkt in die Füsse von Emeghara, der den Ball kaltblütig über den Nationaltorhüter hob. Das Team von Ciriaco Sforza hat mit dem Remis in Bern einen weiteren wichtigen Punkt im Abstiegskampf geholt.

Farnerud vom Passgeber zum Buhmann

Dass die Hoppers in der Schlussphase noch zu Vorteilen kamen, war dem Umstand zu verdanken, dass YB ab der 80. Minute mit einem Mann weniger auskommen musste. Alexander Farnerud hatte Rennella den Ellbogen in den Rücken gestossen – eine klare Tätlichkeit des Schweden, der davor als Passgeber brilliert hatte. Sowohl beim 1:0 von Henri Bienvenu (23.) als auch beim 2:0 von Ammar Jemal nach einem Eckball (60.) kam das Zuspiel von Farnerud. Mit seiner Unbeherrschtheit brachte sich der Mittelfeldspieler selbst um die Früchte seines Erfolgs, auch wenn Rennella in dieser Situation ebenfalls eine gelbe Karte verdient gehabt hätte, weil er seinem Gegenspieler ins Gesicht fasste.

Etwas glückhaft war das 1:0 für YB gefallen. GC-Verteidiger Kay Voser musste sich verletzt am Spielfeldrand pflegen lassen und liess damit die GC-Abwehr dezimiert zurück, wovon Bienvenu mit seinem 13. Saisontreffer profitierte. In der Schlussphase verliess das Glück die Berner aber wieder. Auch mit dem Interims-Trainerduo Erminio Piserchia/Thomas Häberli muss YB drei Runden vor Schluss der Axpo-Super-League-Saison noch um den Platz im Europacup zittern.

Young Boys - Grasshoppers 2:2 (1:0)

Stade de Suisse. - 17'069 Zuschauer. - SR Jaccottet. - Tore: 23. Bienvenu (Farnerud) 1:0. 60. Jemal (Farnerud) 2:0. 82. Rennella (Emeghara) 2:1. 88. Emeghara (Rennella) 2:2.
Young Boys: Wölfli; Sutter, Nef, Affolter, Jemal; Degen, Farnerud, Thierry Doubai, Raimondi; Marco Schneuwly (74. Costanzo), Bienvenu (81. Mayuka).
Grasshoppers: Bürki; Menezes, Vallori, Smiljanic, Voser (23. Pavlovic); Salatic (78. Basha); Callà, Abrashi, Hajrovic (61. Rennella), Zuber; Emeghara.
Bemerkungen: Young Boys ohne Pascal Doubai (gesperrt), De Pierro, Dussin, Spycher (alle verletzt), Lingani (überzählig); Grasshoppers ohne Cabanas und Toko (beide verletzt). 80. Rote Karte Farnerud (Tätlichkeit). Verwarnung: 39. Smiljanic (Foul). 69. Emeghara (Unsportlichkeit). 70. Marco Schneuwly (Foul). 82. Wölfli (Reklamieren). 91. Costanzo (Foul).


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... ier_id=841

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 11. Mai 2011, 10:06 
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Der Bund, 11.05.2011

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YB enttäuscht ein weiteres Mal

Das Unheil begann in der 80. Minute. Alexander Farnerud verlor nach einem Rencontre mit Rennella die Beherrschung und schlug dem Italiener in den Reihen von GC den Ellbogen ins Gesicht. Der Sünder erhielt zu Recht die Rote Karte.

Zwei Minuten später bekam GC zusätzlichen Aufwind. Rennella gelang aus stark offsideverdächtiger Position das Anschlusstor. Nun rannten die Zürcher noch ungestümer nach vorne. Rennella eroberte sich den Ball und drosch diesen mit Wucht aufs YB-Tor. Wölfli liess den Ball abklatschen. Emeghara, dem zuvor kaum etwas gelungen war, schob ihn am unglücklichen YB-Captain vorbei über die Linie. GC jubelte, YB haderte mit sich und dem Schiedsrichter. Der mochte beim 1:2 einen Fehler gemacht haben, doch er war nicht der Hauptschuldige am kargen Lohn, der den Bernern am Schluss des Abends blieb. Wer wie YB den Anspruch hat, eine Spitzenmannschaft zu sein, der darf einen 2:0-Vorsprung nicht aus der Hand geben. Umso weniger, wenn er gegen einen Gegner spielt, der im Abstiegskampf steckt und gestern ausser Kampfgeist wenig Überzeugendes zu bieten hatte. Hansruedi Hasler, Technischer Direktor beim BSC Young Boys, nahm nach einem weiteren enttäuschenden Spiel im Stade de Suisse kein Blatt vor den Mund. Es sei ihm unbegreiflich, wieso die Mannschaft nach dem 2:0 aufgehört habe zu spielen, kritisierte er. Die Tätlichkeit von Farnerud nannte er einen «Blödsinn». YB dürfte den Schweden am nächsten Sonntag im vorentscheidenden Match um Platz 3 schmerzlich vermissen. Er war auch gestern der physisch stärkste Berner. «Wir brauchen mehr solche Typen wie Alex», sagte Hasler. Ähnliche Gedanken dürfte Christian Gross gehabt haben, der den Match hoch oben in der Presidents Lounge verfolgte. Der zukünftige YB-Trainer arbeitet gerne mit Fussballern, die körperlich stark sind und den englischen «Fighting Spirit» mitbringen.

Piserchias Rochaden

Erminio Piserchia, der am Sonntag den entlassenen Vladimir Petkovic für vier Spiele beerbt hatte, nahm etliche Veränderungen vor für den gestrigen Match. Er liess ein 4-4-2-System spielen. Zudem rochierte er beim Personal: Dudar, Lulic und Costanzo verloren ihren Platz. In die Stammformation rückten Marco Schneuwly, Raimondi und David Degen. Die Umstellungen verliehen YB nicht den gewünschten Schwung. Anfangs waren die Berner ähnlich zögerlich wie zuletzt gegen den FC Thun. Als sie endlich die Bremsen etwas lösen konnten, kamen sie durch Bienvenu, der Farneruds Vorarbeit vollendete, zum 1:0. Es folgte ihre beste Phase, die nach dem scheinbar beruhigenden 2:0 schon wieder vorüber war.

Still wie in der Kirche

Die YB-Fans im Sektor D machten ihre Drohung zumindest eine Halbzeit lang wahr. Sie verweigerten ihrer Mannschaft die stimmliche Unterstützung, weil die Klubleitung gegen einen ihrer drei Capos (Vorsänger) ein Stadionverbot ausgesprochen hatte («Bund» von gestern). Zuweilen wähnte man sich in einer Kirche, so still war es im Stade de Suisse. Je länger die Begegnung dauerte, desto unruhiger wurde es in der Fankurve. Etliche Anhänger hätten wohl am liebsten ihre Ventile geöffnet, doch der Gruppendruck liess sie nur halbbatzig jubeln nach dem 2:0. Energie entladen konnten sie in der Schlussphase, als Farnerud vom Feld gestellt wurde und das offsideverdächtige Anschlusstor von GC anerkannt wurde.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/YB ... y/24921734

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 11. Mai 2011, 10:13 
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wo war gestern die yb-viertelstunde? :frustrating:


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 11. Mai 2011, 10:58 
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Claude hat geschrieben:
Ich bin schwer enttäuscht von Moreno Costanzo sein Ballverlust in der Vorwärtsbewegung brachte uns das 2:2. Seine gelbe Karte (notabene nach dem Platzverweis von Farnerud) war auch unötig. Costanzo wird gegen Sion gesperrt sein, dabei hätte es sein Spiel werden können.

viellecht überchunnt dr ja ungerm chrigu gross nöie uftrieb und zusätzlechs säubstvertroue. är cha doch nid eifach aues verlehrt ha wo är in st. galle zeigt het!


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 11. Mai 2011, 11:16 
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Claude hat geschrieben:
Ich bin schwer enttäuscht von Moreno Costanzo sein Ballverlust in der Vorwärtsbewegung brachte uns das 2:2. Seine gelbe Karte (notabene nach dem Platzverweis von Farnerud) war auch unötig. Costanzo wird gegen Sion gesperrt sein, dabei hätte es sein Spiel werden können.

wölfli war auch nicht ganz unschuldig am ausgleich, wenn schon den ball wegfausten, dann bitte nicht vor die füsse vom gegner.


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 11. Mai 2011, 11:47 
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Berner Zeitung, 11.05.2011

Zitat:
Die Noten zum Spiel YB gegen GC (10. Mai 2011)

Die YB-Spieler überzeugten beim 2:2 gegen die Grasshoppers nicht.

Marco Wölfli: Note 3
Mit zwei starken Paraden gegen Emeghara, aber mit einem schweren Fehler beim 2:2-Ausgleich der Grasshoppers. Den Schuss Rennellas hätte Wölfli nicht vor die Füsse Emegharas abprallen lassen dürfen.

Scott Sutter: Note 3,5
Eine relativ unauffällige Partie als Rechtsverteidiger. Kann sich in der Viererkette aber sicher steigern und dürfte ein Gewinner der Systemumstellung werden.

Alain Nef: Note 4
Auch Nef hatte wie seine Abwehrkollegen zu Beginn Mühe mit dem schnellen Emeghara. Aber Nef war solid, die Gegentore fielen aus Abseitsposition und nach einem Goaliefehler – da kann man den Abwehrspielern keinen Vorwurf machen.

François Affolter: Note 4 Affolter und Nef bildeten das Abwehrzentrum, Dudar musste auf die Bank. Auch dem jungen Verteidiger gelang nicht alles, er wirkte teilweise fahrig, aber grosse Fehler beging er nicht.

Ammar Jemal: Note 5
Zeigte seine Stärken als Linksverteidiger. Kampfstark, fleissig, mit guten Offensivaktionen. Und er erzielte mit einem Kopfball das 2:0 für die Young Boys.

David Degen: Note 3,5 Deutete sein Potenzial endlich wieder an, aber leider noch viel zu selten. Dennoch dürfte er letztlich einer der grossen Profiteure des Trainerwechsels sein.

Alexander Farnerud: Note 2
Zeigte eine gute Leistung und bereitete beide YB-Tore vor. Aber seine fürchterliche Tätlichkeit in der 80. Minute war ein «Blödsinn», wie Hansruedi Hasler, der Technische Direktor, sagte. Farnerud gilt in seiner Heimat als Heisssporn. Gestern hatte er seine Nerven überhaupt nicht im Griff und griff zum Kickboxschlag gegen Rennella.

Thierry Doubai: Note 3,5 Guter Start, aber er baute ab und war nicht in der Lage, dem Aufbauspiel Struktur zu verleihen.

Mario Raimondi: Note 3,5 Erhielt eine Chance im linken Mittelfeld, weil Lulic leicht angeschlagen war. Raimondi war willig, setzte sich aber selten durch.

Marco Schneuwly: Note 3 Durfte im 4-4-2-System von Beginn an stürmen. Eine gute Aktion in der ersten Halbzeit. Ansonsten wirkte vieles unglücklich, zahlreiche Abspielfehler.

Henri Bienvenu: Note 4,5 Viel unterwegs, aber mit zu wenig Bindung zu den fehlerhaften Mitspielern. Souverän sein Abschluss zum 1:0 für YB.

Moreno Costanzo: Note 3
Kam in der 74. Minute für Marco Schneuwly. Costanzo musste eher überraschend auf die Bank. Als er in der Schlussphase beim Stande von 2:0 in die Partie trat, war er an den späten Punktverlusten der Young Boys beteiligt. Costanzo verlor den Ball vor dem zweiten Gegentor leichtsinnig.

Emmanuel Mayuka (81. Minute für Bienvenu) war zu kurz im Spiel, um benotet zu werden.

6=herausragend; 5=gut; 4=solid; 3=ungenügend; 2=schlecht; 1=sehr schlecht.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/23366666

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