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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Freitag 8. April 2011, 20:01 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Blick, 08.04.2011 FCB-Trainer Thorsten Fink vor der Partie gegen YB «Schön, dass wir Aussenseiter sind»Vor dem Kracher bei YB kontert Thorsten Fink die Aussagen von Vladimir Petkovic. Der Spitzenkampf ist lanciert. YB-Trainer Petkovic legte im BLICK vor. «Wir sind gegen Basel klarer Favorit», sagte der Kroate. Als Begründung nannte er die gute Form seiner Mannschaft und die zuletzt schlechten Leistungen der Basler. Doch der FC Basel führt die Tabelle souverän mit sieben Punkten vor dem FC Zürich und zwölf vor YB an. 2011 gewann Basel alle acht Spiele. Kein Wunder, kann Fink über die Aussagen von Petkovic nur schmunzeln: «Ist doch schön, wenn wir nach acht Siegen in Serie Aussenseiter sind», sagt er ironisch. «Aber ob das wirklich so ist, werden wir nach dem Spiel sehen.» Fink weiss, dass der FCB wohl sogar eine Niederlage verkraften könnte. Dennoch will er das perfekte Saisonviertel am Sonntag vollmachen. «Wenn wir auch noch in Bern gewinnen, wäre das ein Meilenstein auf dem Weg zum Titel. Ähnlich wie der Sieg in Zürich letzte Saison. Jeder weiss: Ein weiterer Sieg am Sonntag, und es wird verdammt schwer für die Konkurrenz.» Fink, auch nie um selbstbewusste Äusserungen verlegen, ist froh, dass Petkovic vor dem Spitzenkampf Gas gibt: «Ich finde das gut. Er hat allen Grund dazu, Selbstvertrauen zu haben. Denn YB ist gut drauf, hat eine tolle Mannschaft und einen sehr guten Trainer.» Die Spielweise der Young Boys komme dem FCB aber entgegen, so Fink. «Wir haben es lieber, wenn der Gegner mitspielt. Zuletzt haben wir uns gegen extrem defensive Teams manchmal schwergetan. Aber am Ende haben wir trotzdem gewonnen. Und das wollen wir auch am Sonntag.» Für YB ist ein Sieg Pflicht, wollen die Berner Zürich oder gar den FCB angreifen.Der Leader ist dagegen ganz entspannt. Fink: «Wir können locker nach Bern fahren. Denn wir wissen: Wenn wir unseren Job machen, ist uns der Titel nicht mehr zu nehmen.» http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... ind-170188
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shalako
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Verfasst: Samstag 9. April 2011, 06:37 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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BAZ, 08.04.2011
Wir haben nicht gewusst, wie wir mit dem Druck umgehen sollen»
Gilles Yapi sagt, warum es sich in Basel anders anfühlt als in Bern, in der Liga einen grossen Vorsprung zu haben
Nach überstandenen Magenproblemen fühlt sich Gilles Yapi bereit, am Sonntag gegen YB anzutreten, seinen alten Club (16.00 Uhr).
BaZ: Gilles Yapi, wie sehen Sie Ihre bisherige Saison? In den ersten Spielen sah es so aus, als ob Sie schon seit Jahren beim FCB dabei wären. Später gab es aber auch Partien, in denen Sie nicht den Einfluss aufs Geschehen hatten, der von einem Spieler Ihrer Klasse erwartet wird. Oder sehen Sie das anders?
Gilles Yapi: Eine Saison ist lang, und ich bin in meinem ersten Jahr beim FCB. Es gibt Tage, an denen es gelingt, sich in der besten Verfassung zu präsentieren. An anderen kann man sich nicht so gut ausdrücken. Aber klar, ich weiss, dass ich besser spielen kann, dass ich besser spielen muss. Der FCB verlangt von seinen Führungsspielern sehr viel. Dafür arbeitest du ja auch. Aber wissen Sie, wenn Sie solche Probleme in der Heimat haben wie wir in der Elfenbeinküste, wenn die Lage so lange schon angespannt ist, dann kann das schon Einfluss auf die Leistung haben.
In Ihrer Zeit bei YB haben viele Berner gesagt, Gilles Yapi sei ein wunderbarer Fussballer – aber wenn es in wichtigen Spielen hart auf hart gehe, sei er unsichtbar. Was entgegnen Sie?
Ich kann darauf nicht richtig eingehen, weil ich denke, dass diese Aussage in sich selbst widersprüchlich ist: Ein Fussballer, der in den wichtigen Spielen nicht zur Stelle ist, kann doch kein wunderbarer Spieler sein. Ich selbst weiss, was ich YB gebracht habe, ich kenne meine Qualitäten. Deshalb möchte ich solche Diskussionen gar nicht führen. Wie lange ist es her, dass die Young Boys ihren letzten Titel gewonnen haben?
24 Jahre.
Eben. Yapi war doch nicht 24 Jahre lang bei YB. Es war nicht mein Fehler oder der einer anderen Einzelperson. Es ist einfach so. Ich habe ja gesagt, dass ich zu einem anderen Club gegangen bin, um Titel zu gewinnen. Im Moment legen wir beim FCB auf dem Weg dahin eine gute Serie hin, und wir hoffen, dass wir sie weiterführen können. Wir wollen auch in Bern nicht gestoppt werden.
Die folgende Frage haben Sie sicher bereits tausendmal gehört, trotzdem: Wo liegt der Unterschied, wenn Sie heute mit dem FCB sieben Punkte Vorsprung auf die Konkurrenz haben, im Vergleich zum letzten Jahr, als Sie mit YB einen grossen Vorsprung besassen?
Ich denke, dass wir in Bern damals nicht gewusst haben, wie wir mit dem Druck umgehen sollten, der auch zu gross wurde. Jeder, die ganze Stadt, die Zeitungen, einfach alle haben davon gesprochen, wie lange YB schon keinen Titel mehr gewonnen hat. Und je näher das Ende der Saison gekommen ist, um so angespannter sind wir geworden. Keiner im Club wusste, wie mit diesem Druck umzugehen war. Darin liegt der grosse Unterschied: Basel hat die Erfahrung, mit solchen Situationen umzugehen, das hat der Club mehrfach bewiesen.
Der Berner Trainer Vladimir Petkovic hat nach dem 2:0-Sieg in Sion gesagt, YB sei am Sonntag der klare Favorit.
Das ist seine Sichtweise, die ich respektiere. Die Begegnung ist am Sonntag – wir werden sehen, wie es ausgehen wird.
Denken Sie, Petkovic möchte ein kleines psychologisches Spielchen treiben?
Ich weiss es nicht, aber wenn es so wäre: Wir werden nicht darauf eingehen. Wir wissen, wie wir gegen YB spielen müssen, wir werden uns vorbereiten, um am Sonntag um 16 Uhr bereit zu sein und um das Spiel nicht zu verlieren, sondern zu gewinnen.
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shalako
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Verfasst: Samstag 9. April 2011, 08:52 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Berner Zeitung, 09.04.2011 «Der Fussballverband soll die Partie absagen»Die Machtdemonstration der FCB-Fans vor dem Spiel gegen YB und das Nachgeben der SBB sorgen für Empörung in Bern. Polizeichef Manuel Willi spricht von einer «neuen Qualität der Fanproteste». Gemeinderat Reto Nause (CVP) fordert vom Fussballverband «ein starkes Zeichen». Es steht zwar «nur» ein Fussballspiel auf dem Programm. Doch die Stimmung vor der Partie YB – Basel am Sonntag um 16 Uhr erinnert eher an eine bevorstehende unbewilligte Demonstration. Der Grund: Die FCB-Fans gehen auf Konfrontationskurs mit der SBB und den Berner Sicherheitsbehörden. Die Supporter weigern sich, die normale Anreise via S-Bahn-Station Wankdorf zu nutzen. Stattdessen soll der Extrazug sie bis zum Berner Hauptbahnhof bringen. Von dort marschieren die etwa 1000 Fans unter Polizeibegleitung zum Stade de Suisse. Die SBB hat eingelenkt. Leider wüssten die Supporter ganz genau, wie die SBB erpressbar sei, sagte SBB-Sprecher Reto Kormann gestern in dieser Zeitung. «Sie drohen uns, sie würden auf die Regelzüge ausweichen, wenn wir ihre Wünsche nicht erfüllen.» Das sei bereits früher mehrmals vorgekommen. Brisanter Sonntag«Es kann doch nicht sein, dass Fussballfans die Regeln der SBB bestimmen», sagt der kantonale Sicherheitsdirektor Hans-Jürg Käser (FDP). Die Station Wankdorf sei extra für die Ankunft von Fangruppen eingerichtet worden. «Es ist das kleinere Übel, wenns dort zu Zwischenfällen kommt als mitten in der Stadt.» Die Kantonspolizei Bern habe alles versucht, um den Entscheid der SBB zu ändern, sagt Käser. In einem Brief an die SBB-Verantwortlichen hat Kommandant Stephan Blättler darum gebeten, dass der Fanzug der Basler beim Wankdorf hält. SBB-Sprecher Reto Kormann bestätigt den Erhalt dieses Briefes. «Doch es bleibt dabei. Der Zug fährt am Sonntag in den Hauptbahnhof», sagt er. «Wir wollen verhindern, dass FCB-Supporter in den Regelzügen nach Bern fahren.» Die Polizei bereitet sich auf einen brisanten Sonntag vor: «Es gibt starke Einschränkungen für Passanten beim Bahnhof und in der Innenstadt», sagt Manuel Willi, Chef der Regionalpolizei Bern. Eine Trennung der rivalisierenden Fangruppen sei in der Innenstadt schwierig. «Durch solch aufwendige Polizeieinsätze an Fussballspielen nimmt der Druck auf die Young Boys bezüglich einer höheren Beteiligung an den Sicherheitskosten nochmals zu», so Willi. Doch die FCB-Fans – oder auch die SBB-Verantwortlichen – könnten ja noch bis am Sonntagmittag auf ihren Entscheid zurückkommen, sagt Willi und appelliert an die Vernunft der Supporter. Nause will «ein Zeichen»Berns Sicherheitsdirektor Reto Nause (CVP) hat Verständnis für das Einlenken der SBB. «Sie wurden Opfer der Fans», sagt Nause und fordert vom Schweizerischen Fussballverband «ein starkes Zeichen». Jetzt sei der Moment dazu. «Sonst macht ein Teil der Fans weiterhin, was er will.» Nauses Vorschlag: «Die Swiss Football League sollte die Partie YB - Basel absagen und YB das Spiel forfait gewinnen.» «Wer einen solchen Vorschlag macht, zeichnet die Welt auf eine gar einfache Art», sagt Roger Müller, Sprecher der Swiss Football League. «Solange die Fans friedlich bleiben, dürfen sie so anreisen, wie sie wollen.» Zudem böten die SFL-Reglemente keine Möglichkeit zur präventiven Spielabsage. An die Adresse der FCB-Verantwortlichen sagt Nause: «Sie sollten ihren Fans jetzt endlich einmal sagen, was sich gehört und was nicht.» Dazu FCB-Sprecher Josef Zindel: «Wir unternehmen mit den mitreisenden Sicherheits- und Fanbeauftragten und auf Chefebene alles, die Fans zu einem friedlichen Marsch in Bern zu bewegen.» Die FCB-Supporter hätten die SBB nicht erpresst, sagt Zindel. Ein Fanarbeiter habe den Bundesbahnen wie schon mehrmals früher vorgeschlagen, der Extrazug solle bis in den Hauptbahnhof fahren, weil ein Teil der Fans sonst individuell anreisen könnte. «Für die FCB-Fans gehört hie und da ein Fussmarsch zum Stadion seit vielen Jahren zur Fankultur.» Die SBB habe deshalb eine Güterabwägung getroffen. Anders äussert sich YB-Pressesprecher Albert Staudenmann: «Wir haben kein Verständnis für Fans, die sich nicht an die Auflagen der Sicherheitsbehörden halten.» http://www.bernerzeitung.ch/region/bern ... y/23382986
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shalako
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Verfasst: Samstag 9. April 2011, 08:54 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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BAZ, 09.04.2011 FCB-Fans wollen nicht in den «Käfig»Die Polizei wird die FCB- und YB-Fans am Sonntag in Bern nicht sauber trennen können. Denn die Basler wollen nicht an der Station Wankdorf, sondern erst am Hauptbahnhof aussteigen. Raubtierkäfig hat der Stadtberner Sicherheitsdirektor Reto Nause den neuen Sicherheitszaun zwischen dem S-Bahnhof Wankdorf und dem Stade de Suisse genannt. Das ist den Berner Fans sauer aufgestossen. Auch die FCB-Fans rebellieren gegen den eingezäunten Weg. «Man wird direkt vom Zug in diesen Gang gezwängt. Niemand möchte so behandelt werden. Die haben offenbar wirklich das Gefühl, man muss uns im Käfig halten», sagt ein FCB-Fan, der häufig mit an Auswärtsspiele reist. Deshalb haben die Fans die SBB kurzerhand vor ein Ultimatum gestellt: «Sie haben uns angedroht, dass die rund 1000 Fans mit den Regelzügen an den Hauptbahnhof fahren würden, wenn wir den Extrazug nicht dort anstatt in Bern Wankdorf halten lassen», sagt SBB-Sprecher Reto Kormann. Die SBB hätten diesem Druck nachgegeben. Denn das oberste Anliegen sei es bei allen Fussballspielen, die Fans separat zu transportieren. «Wir wollen es den anderen Fahrgästen ersparen, dass sie mit alkoholisierten und gewaltsamen Fans in Kontakt kommen, deshalb gehen wir immer wieder auf solche Wünsche ein», so Kormann. Die SBB müssen alle transportieren, die ein gültiges Billett haben. RisikospielDass der Extrazug am Hauptbahnhof halte, sei ein alltäglicher Vorgang, sagt FCB-Sprecher Josef Zindel. Nicht Fans, sondern eine Fachperson habe mit den SBB verhandelt: «Sie hat gegenüber den SBB den Wunsch der Fans geäussert, vom Hauptbahnhof zum Stadion marschieren zu können. Die SBB haben nach einer Güterabwägung zugesagt», so Zindel. Die Berner Kantonspolizei ist alles andere als glücklich: «Wir haben versucht zu intervenieren, doch schlussendlich ist es der Entscheid der SBB», sagt Polizeisprecherin Corinne Müller. Ihre wichtigste Sicherheitsmassnahme sei die Trennung der rivalisierenden Fans, und dies sei unter den gegebenen Umständen kaum möglich: «Wir werden ein viel grösseres Einsatzgebiet abdecken müssen», so Müller. Ob dies zu Sicherheitseinbussen führe, wolle sie nicht kommentieren. Nur so viel: «Die Spiele zwischen YB und dem FCB sind Risikospiele. Die Erfahrung hat gezeigt, dass man grundsätzlich mit Provokationen zwischen den Fans rechnen muss.» Dass sich die Fans wegen des Sicherheitszauns schlecht behandelt fühlen, könne sie nicht nachvollziehen. Der Zaun diene der Fantrennung: «Wir zwängen die Fans nicht in einen engen Korridor. Das ist ein breiter Fan-Walk, der auch die Gäste vor Angriffen durch YB-Fans schützt«, so Müller. Zudem seien die Polizisten so ein wenig diskreter im Hintergrund. Auch wenn der Extrazug nicht in Wankdorf halte, werde der Zaun zum Einsatz kommen. «Der Sicherheitszaun wird bei Risikospielen grundsätzlich eingesetzt.» Keine KompetenzDer Stadtberner Sicherheitsdirektor Reto Nause nervt sich, dass die Vereine und die Liga die heisse Kartoffel an die SBB weitergeben und diese am Schluss bei der Stadt Bern lande. Er erwartet, dass der FCB seinen Supportern ins Gewissen redet. Die Liga könne gar ein noch stärkeres Zeichen setzen: «Die Liga könnte beschliessen, dass das Spiel abgesagt wird, weil die Sicherheit nicht gewährleistet ist. Ich bin sicher, das Problem wäre dann in fünf Minuten gelöst und die Fans würden in Wankdorf aussteigen», so Nause. Dies wird allerdings kaum geschehen: «Es wäre eine komische Sanktion, ein Spiel präventiv abzusagen, bevor etwas passiert ist», sagt Roger Müller, Sprecher der Swiss Football League. Dafür gebe es auch keine reglementarische Handhabe. Und FCB-Sprecher Josef Zindel entgegnet: «Wir haben weder die Kompetenz den Fans zu sagen, wo sie aussteigen müssen, noch hätte dies eine Wirkung. Was wir den Fans aber schon seit Jahren mitgeben ist: Verhaltet euch korrekt.» Er sei dagegen, die Fans immer zu kriminalisieren. Beim letzten solchen Marsch zum Beispiel, der beim Spiel Zürich–Basel stattgefunden habe, sei nichts passiert. http://bazonline.ch/basel/region/FCBFan ... y/23276720
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Gonzo
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Verfasst: Samstag 9. April 2011, 09:03 |
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Registriert: Freitag 21. Mai 2004, 10:37 Beiträge: 3822 Wohnort: Bern
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Jetzt hat das Spiel auf jedenfall merklich an Brisanz gewonnen. Die Schweiz wird am Sonntag Nachmittag mit Argusaugen nach Bern schauen.
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Grizzly
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Verfasst: Samstag 9. April 2011, 09:19 |
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aufstellung am sonntag? 
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shalako
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Verfasst: Samstag 9. April 2011, 11:07 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Aargauer Zeitung, 09.04.2011 Die Medienkampagne setzt dem FCB zuDas morgige Spitzenspiel der Super League in Bern wirft unliebsame Schatten voraus. In der «Berner Zeitung» werden die FCB-Fans an den Pranger gestellt. Fassungslos sieht sich der FCB-Vorstand mit einer nationalen Medienszene konfrontiert, die beinahe täglich mit immer neuen Negativschlagzeilen auf den Verein eindrischt. Zunächst werden Alex Frei und Marco Streller als Hauptschuldige der Nati-Misere ausgemacht und unter dem Beifall zahlreicher «Blick»-Leser zum Rücktritt getrieben. Seit Mitte dieser Woche stehen nun - einmal mehr - die FCB-Fans am Pranger. «FCB-Fans erpressen SBB» titelt die «Berner Zeitung» auf der ersten Seite ihrer Freitagsausgabe, nachdem am Tag davor der Stadtberner Sicherheitsdirektor Reto Nause im gleichen Blatt kein gutes Haar an der Basler Fussball-Anhängerschaft gelassen hat. Es geht um den SBB-Extrazug, der morgen Sonntag rund 1000 FCB-Fans ans Spitzenspiel gegen Young Boys in Bern bringen soll. Laut «Berner Zeitung» hätten Basler Fans die SBB dazu gezwungen, dass der Extrazug aus Basel diesmal nicht bei der Station Bern-Wankdorf in Stadionnähe hält, sondern direkt zum Berner Hauptbahnhof fährt. In Bern-Wankdorf würde ein neu errichteter Zaun auf die Basler warten, der die FCB-Fans strikte von den YB-Anhängern trennt und ihnen nur den direkten Weg zum Gästesektor-Eingang lässt. «Druck ausgeübt»Das ist eine der neuen Massnahmen, mit denen Berns Sicherheitsdirektor Nause die Mannschaftsstärke der Polizei und somit die Kosten für Sicherheitseinsätze rund um YB-Spiele senken will. Doch dazu wird es morgen nicht kommen, weil sich die FCB-Fans gegen die Einschränkung ihrer Bewegungsfreiheit auflehnen. Wie schon einmal 2010 in Zürich vor einem FCZ-Spiel wird der Basler SBB-Extrazug direkt zum Hauptbahnhof fahren, von wo aus die FCB-Fans in Form einer Prozession zum Stade de Suisse marschieren. Hätten sich die SBB dem Willen der FCB-Fans nicht gebeugt, wären die Basler mit den Regelzügen nach Bern gefahren, wofür die «Berner Zeitung» das Wort «Erpressung» braucht und sich dabei auf SBB-Pressesprecher Reto Kormann beruft. Gegenüber der bz dementiert Kormann zwar, dass er dieses Wort je benützt hat. Aber es sei halt schon so, dass die Vertreter der FCB-Fanclubs, mit denen sich die SBB-Verantwortlichen im Vorfeld abgesprochen haben, Druck ausgeübt hätten. Kormann: «Das schleckt keine Geiss weg. Unsere oberste Maxime ist, dass sich Fussballfans nicht mit den Gästen der Regelzüge vermischen sollen. Das wissen die Fans und nützen diesen Umstand aus.» Nicht nur NachteileSeitdem macht die Geschichte in den Medien die Runde. SBB-Sprecher Kormann musste gestern pausenlos Presseanfragen zur «Erpressung» beantworten. Dabei verschwieg er nicht, dass das Extrazug-Reiseziel Hauptbahnhof für die SBB durchaus auch Vorteile bietet. Bern-Wankdorf sei einer der neuralgischsten Knotenpunkte im gesamten Schweizer Schienennetz. Würden die Fussball-Fans dort wegen der beengten Platzverhältnisse über die Geleise laufen, stellte dies ein «enorm hohes Risiko» dar; bei einem Streckenunterbruch wären Dutzende von Zügen mit Tausenden von Passagieren betroffen. Im viel grösseren Berner Hauptbahnhof besteht diese Gefahr hingegen nicht. Das Einlenken der SBB missfällt wiederum Nause, der den neuen Zaun als «Raubtierkäfig» bezeichnet. Mit dieser Bezeichnung hat der Berner CVP-Gemeinderat schon einmal Öl ins Feuer gegossen. Nun setzt er in Sachen Extrazug noch einen drauf: «Der Staat setzt die Rahmenbedingungen. Der Zug soll in Wankdorf halten. Der FCB kann dieses Problem rasch lösen, indem er sagt, der Zug halte in Bern-Wankdorf. Punkt, Schluss!», ereifert sich der Berner Sicherheitsdirektor in einem Radiointerview auf DRS 3. Bei solchen Aussagen kann FCBVizepräsident Bernhard Heusler nur verzweifelt den Kopf schütteln. Es geht nicht einmal so sehr um die völlige Verkennung von Abläufen und Verantwortlichkeiten. Vielmehr fragt man sich beim FCB, was mit dieser Kampagne und der öffentlichen Blossstellung seiner Fans kurz vor dem wichtigen Spiel in Bern bezweckt werden soll. Unliebsame ErinnerungenNur ungern erinnert man sich in diesem Zusammenhang an den 13. Mai 2006. Am Tag davor betitelte die «Basler Zeitung» eine Vorschau im Lokalteil mit «Die Angst vor der ‹Schlacht zu St. Jakob›». Prompt kam es am nächsten Tag zu den schwersten Krawallen, die es in Basel rund um ein Fussballspiel je gegeben hat. Natürlich wäre es zu einfach, die Ursache für Ausschreitungen nur den Medien in die Schuhe zu schieben. Für langjährige Kenner der Szene wie den FCB-Mediensprecher Josef Zindel steht jedoch ausser Frage, dass gerade mit solchen Geschichten im Vorfeld eines Hochrisikospiels die Stimmung aufgeheizt werden kann. Deshalb tun sich die Vereinsvertreter mit Aussagen und Kommentaren zum Thema äusserst schwer. Das Problem dabei: Es fühlen sich oft genau jene Mitläufer und Aussenseiter dazu angestachelt, die mediale Prophezeiung von Krawallen in die Tat umzusetzen, die sich ausserhalb des Einflussbereichs von Fanarbeit und Klubleitung bewegen, anschliessend aber durch ihre Gewalttaten die gesamte rotblaue Anhängerschaft samt Verein in Verruf bringen. Als öffentlich exponierter FCB-Klubrepräsentant wie Bernhard Heusler kann man in diesem Spannungsfeld mit jeder Aussage nur verlieren. Zumindest SBB-Pressesprecher Reto Kormann hofft, dass die morgige Prozession der FCB-Fans friedlich abläuft und der Sport im Vordergrund stehen wird. Leider kann man vermutlich nicht von allen dasselbe behaupten. http://www.aargauerzeitung.ch/baselland ... -106928563
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shalako
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Verfasst: Samstag 9. April 2011, 11:11 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Der Bund, 09.04.2011 Ablenkung in dunklen StundenDer Bürgerkrieg in der Elfenbeinküste belastet Thierry Doubai stark. So oft wie möglich telefoniert er mit der Familie, die in Abidjan ausharrt. Nur beim Fussball kann er abschalten. Thierry Doubai strahlt über das ganze Gesicht. Eben hat er David Degen in einem Aufwärmspielchen einen Strafpunkt angehängt. Der Basler beschwert sich lautstark bei seinem Teamkollegen, er habe ihm den Ball nicht sauber zugespielt. «Du kriegst einen Punkt, Thierry, nicht ich.» Doubai schüttelt demonstrativ den Kopf. «Nein, nein, das war alles korrekt.» Er nimmt den Ball auf und kickt ihn dem überraschten Degen an den Oberschenkel, von wo er zu Boden fällt. Gelächter in der Runde. Am lautesten lacht Doubai. Was hatte der talentierte Mittelfeldspieler zuvor gesagt, als er mit dem Journalisten sprach? «Wenn ich auf dem Fussballplatz bin, kann ich gut abschalten.» Aber sobald das Training vorbei ist, holen ihn die Schreckensmeldungen aus der Elfenbeinküste wieder ein. Der Bürgerkrieg in seinem Heimatland tobt unvermindert weiter. Der im letzten November in Wahlen unterlegene Präsident Laurent Gbagbo verschanzt sich in einem Bunker und weigert sich, die Macht an den Wahlsieger Alassane Ouattara abzugeben. Dessen Truppen haben in der vergangenen Woche eine Offensive gestartet, bei der sie mehrere Städte einnahmen, bevor sie nach Abidjan vorrückten. Sie kontrollieren inzwischen mindestens 80 Prozent des Landes. Plünderungen und SchiessereienThierry Doubai kann sich für keinen der beiden Politiker erwärmen. «Ich kenne sie nicht. Sie interessieren mich nicht», sagt er. Ihn interessiert derzeit einzig das Wohlbefinden seiner Familie, die in der Millionenmetropole Abidjan ausharrt. Wenn er nicht im Training oder an einem Match sei, rufe er etwa alle 30 Minuten nach Hause an, erzählt Doubai. Was ihm seine Eltern, Brüder, Schwestern und Freundin in den vergangenen Tagen an Neuigkeiten zutrugen, war meist nicht ermutigend: Sie berichteten von Plünderungen und Schiessereien. Deshalb seien die Leute aufgefordert worden, ihre Häuser nicht mehr zu verlassen. Unterdessen soll sich die Lage etwas beruhigt haben. «Meine Familie sagt, so weit sei alles in Ordnung.» Doubais wichtigster Ansprechpartner ist sein Berater Jean-Bernard Beytrison. «Wir telefonieren jeden Tag miteinander. Jean-Bernard versucht mir zu helfen, wo es nur geht.» Für Beytrison ist das eine Selbstverständlichkeit. «Thierry und Pascal Doubai sind wie alle Spieler, die ich betreue, meine Freunde.» Als sich die Lage in Abidjan immer mehr zuspitzte, versuchte der Westschweizer, die Ausreise der Familie Doubai nach Ghana zu organisieren. Bisher konnte er das Unterfangen nicht in die Tat umsetzen. Die Doubais täten sich schwer, ihre Heimat zu verlassen. Zudem sei die Reise beschwerlich und voller Tücken. «Es hat viele Kontrollposten auf dem Weg an die Grenze. An jedem verlangen die Sicherheitskräfte Schmiergeld.» Fussballakademie ist geschlossenBetroffen von den Bürgerkriegswirren ist auch die Fussballakademie von AS Adjamé, mit der YB zusammenarbeitet. Olivier Kotoua, der Gründer der Akademie, habe die Schule im März schliessen müssen, weiss Doubai. «Es ist zu gefährlich geworden.» Aus dem gleichen Grund schloss Anfang März der frühere Thun-Sportchef Walter Ammann seine Akademie in Abidjan. Wenn die Nachwuchsspieler jeweils am Samstag nach Hause gefahren und am Montag wieder eingerückt seien, sei das Risiko zu gross gewesen, dass einem von ihnen unterwegs etwas passiere, sagt der Berner Oberländer, der seit 1997 mit kurzen Unterbrüchen in der Elfenbeinküste junge Fussballer ausbildet. «Das durfte ich nicht zulassen, schliesslich trage ich die Verantwortung für diese Jungs», wird Ammann in der «Jungfrau Zeitung» zitiert. An eine Rückkehr nach Abidjan sei vorerst nicht zu denken. «Die Hoffnung, dass sich alles bald beruhigt, stirbt zuletzt.» «Diesmal packen wir Basel»Mit seinem Landsmann Gilles Yapi vom FC Basel hatte Thierry Doubai schon eine ganze Weile lang keinen Kontakt mehr. Dieser erhielt letzte Woche von seinem Arbeitgeber das Einverständnis, nach Ghana zu fliegen, um die Ausreise seiner Familienangehörigen zu organisieren. Doubai freut sich auf das Wiedersehen mit seinem Lehrmeister. Und er schlägt wie Trainer Vladimir Petkovic, der anfangs Woche verlauten liess, YB sei am Sonntag gegen den FCB der klare Favorit, forsche Töne an: «Diesmal packen wir Basel.» Woher kommt diese Überzeugung? Die Gruppe funktioniere sehr gut, arbeite hart und sei mental stärker als noch in der Vorrunde. Deshalb sei es auch keine Illusion, noch auf Platz zwei vorzustossen. «Mit einem Sieg würden wir ein deutliches Zeichen setzen», ist der junge Ivorer überzeugt. Für ihn selber wäre es ein heller Schweif in einer beschwerlichen Zeit. http://www.derbund.ch/bern/Ablenkung-in ... y/12345793
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JFK
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Verfasst: Samstag 9. April 2011, 11:46 |
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Registriert: Dienstag 15. Februar 2011, 11:13 Beiträge: 738
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Zitat: Nauses Vorschlag: «Die Swiss Football League sollte die Partie YB - Basel absagen und YB das Spiel forfait gewinnen.» (ba)nause hat keine ahnung. soll sich doch als gebürtiger aargauer wieder verziehen. solche leute sollte man in bern nicht in den gemeinderat wählen!
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pepi
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Verfasst: Samstag 9. April 2011, 15:18 |
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Registriert: Samstag 9. April 2011, 15:15 Beiträge: 1
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Hoffe ich bin hier richtig. Ich suche noch Tickets für Morgen im Sektor D Bitte melden wenn noch jemand eines hat. Danke schonmal im Voraus
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