Der bund, 18.12.2010
YB trifft auf Zenit St. PetersburgDie Berner Young Boys treffen in den Sechzehntelfinals der Europa League auf den russischen Meister Zenit St. Petersburg. Für YB-Trainer Vladimir Petkovic ist Zenit kein Wunschgegner.
Die Spiele finden am 17. und 24. Februar statt. YB wird das Hinspiel vom 17. Februar im heimischen Stade de Suisse auftragen.
Zenit St. Petersburg gewann 2008 den Uefa Cup und gilt als Mitfavorit der diesjährigen Europa League. Zenit St. Petersburg wurde in der Saison 2010 russischer Meister. Die Mannschaft wird vom früheren AS Roma-Trainer Luciano Spalleti trainiert.
Auch der FC Basel zog mit Spartak Moskau einen Gegner aus Russland. Bei einer Qualifikation für die Achtelfinals würde Basel auf den Sieger des Duells Anderlecht - Ajax Amsterdam treffen. Für die Young Boys hingegen könnte es einen weiteren Trip nach Russland geben. Die Berner treffen auf den Gewinner der Paarung Rubin Kasan - Twente Enschede.
Starker GegnerWie das YB-Management am Freitag mitteilt, ist man sich einig, dass Zenit St. Petersburg eine erstklassige Mannschaft besitzt. «Zenit ist ein sehr starker Gegner und vor der Auslosung nicht unser Wunschgegner gewesen», sagt Trainer Vladimir Petkovic. «Der russische Meister verfügt über zahlreiche Topspieler und über eine interessante Mischung aus russischem und italienischem Stil.»
Natürlich sei St. Petersburg auf Grund seiner Voraussetzungen klarer Favorit. «Aber wir haben in dieser Saison schon mehrmals mit namhaften Klubs mithalten können und rechnen uns auch im Februar einige Chancen aus. Wir wollen das Heimspiel gewinnen. Dann schauen wir weiter.»
«Wir sind der ambitionierte Aussenseiter»Auch Captain Marco Wölfli hat grossen Respekt, aber keine Angst vor dem nächsten Gegner in der Europa League. «Die russische Meisterschaft ist in den letzten Jahren kontinuierlich besser geworden und hat erstklassiges Niveau erreicht. Aber auch wir haben einiges Potenzial, das wir gegen diesen schwierigen Gegner unter Beweis stellen wollen.»
Christoph Spycher, der nach der dritten Verwarnung im Heimspiel gesperrt sein wird, sagt, über die Stärke von Zenit St. Petersburg müsse man nicht diskutieren. «Wir sind der ambitionierte Aussenseiter, der den Favoriten in Bedrängnis bringen will.»
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