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 Beitrag Verfasst: Sonntag 3. Oktober 2010, 13:22 
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---------------------Wölfli--------------------
Sutter------Nef--------Jemal---------Affolter
-------------------Spycher-------------------
Degen----Doubaï-------Costanzo--------Lulic
-----------------Mayuka--------------------

FC Luzern - BSC Young Boys 1 : 2

Tore:

FC Luzern: Yakin
YB: Costanzo, Degen


Zuschauer: 8'900


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 Beitrag Verfasst: Montag 4. Oktober 2010, 05:56 
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sf.tv, 03.10.2010

Unglückliche YB-Niederlage in Luzern

Der FC Luzern bleibt souveräner Leader in der Super League. Die Innerschweizer besiegten in einer attraktiven Partie die Young Boys mit 2:0.

Den vorentscheidenden Treffer zum 1:0 markierte Zverotic in der 78. Minute. Nach einem schönen Doppelpass mit Yakin traf der Montenegriner entgegen dem Spielverlauf zur Luzerner Führung. Pacar setzte in der Nachspielzeit wenige Sekunden nach seiner Einwechslung noch einen drauf.

YB bleibt Mittelmass

Für YB war es ein schlechter Lohn für eine starke Leistung. Die Berner erspielten sich in beiden Halbzeiten Chancen im Multipack, scheiterten aber am überragenden Zibung im Luzerner Tor oder am eigenen Unvermögen.

Nach dem 5. Sieg in den letzten 6 Partien zieren die Innerschweizer nach wie vor die Tabellenspitze. YB hingegen bleibt nach der 4. Saisonniederlage nur Mittelmass.

Degens Pfostenschuss

Die Berner müssen sich an der eigenen Nase nehmen. Die Petkovic-Elf vergab zahlreiche erstklassige Möglichkeiten. Alleine David Degen hatte vor der Pause dreimal die Führung auf dem Fuss. Die beste Chance vergab die YB-Nummer 21 in der 37. Minute, als er nach einem mustergültigen Konter alleine vor Zibung nur den Pfosten traf. «Das nehme ich auf meine Kappe. Diesen Ball muss ich versenken», zeigte sich Degen selbstkritisch.

YB drückte nach der Pause

Waren sich die beiden Teams vor dem Wechsel noch ebenbürtig gewesen (der FCL kam zweimal durch Paiva sowie durch Gygax und Yakin ebenfalls zu guten Möglichkeiten), trat YB in der 2. Halbzeit dominant auf. Die Fringer-Equipe konnte kaum einmal einen Entlastungsangriff lancieren und befand sich permanent in der Defensive. Zibung hielt den Leader mit zahlreichen Paraden im Spiel.

Das 1:0 der Gastgeber 12 Minuten vor dem Ende fiel aus heiterem Himmel - YB vermochte nicht mehr zu reagieren. «Die Niederlage ist bitter. Wir haben den Leader auf fremdem Platz dominiert, aber die Tore nicht gemacht. Nach dem 1:0 fehlte uns etwas die Kraft», analysierte YB's Spycher nach dem Schlusspfiff.

http://www.sport.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2010/10/03/Fussball/Unglueckliche-YB-Niederlage-in-Luzern

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 Beitrag Verfasst: Montag 4. Oktober 2010, 05:58 
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04.10.2010

Wenn das Leben es gut meint

Der FC Luzern baut mit einem 2:0 gegen YB die Tabellenführung aus

In der Innerschweiz verläuft im Moment alles nach Wunsch. Die Young Boys hingegen waren zu bedauern. Sie zeigten in Luzern eine ansprechende Leistung, blieben aber tor- und punktelos.

brb. Luzern ⋅ Nach dem Schlusspfiff wähnte man sich an diesem sommerlichen Herbsttag irgendwo an einer Party in Marbella oder Ibiza, aber nicht in der Gemeinde Emmen. Der Ersatzspieler Janko Pacar brauchte ungefähr 20 Sekunden Spielzeit, um in der 90. Minute das 2:0 zu erzielen. Elsad Zverotic hatte 13 Minuten zuvor nach einem Zuspiel Hakan Yakins für den Führungstreffer gesorgt – und dafür, dass die Protagonisten des FC Luzern in der Nationalmannschaft-Pause den Sonnenplatz in der Rangliste noch erhabener auskosten können.

Yakin hatte Zverotic, dem Nationalspieler Montenegros, vor dem Spiel noch ans Herz gelegt, «auch einmal für uns zu treffen, nicht nur immer für das Nationalteam». Selbst Scherze gehen am Vierwaldstättersee in diesen Zeiten nicht baden.


«Hei, das geht ab, wir feiern die ganze Nacht» – das Lied schallte durchs Stadion, die Bässe wummerten, die Luzerner tanzten, und Yakin und Zverotic – im Leibchen des YB-Spielmachers Moreno Costanzo – liessen sich als das entscheidende Duo von zahlreichen Fotografen ablichten. Der Refrain des Party-Hits passt gut zur Situation: In der Innerschweiz fügt sich das Geschehen derzeit so, dass das Team des Trainers Rolf Fringer auf der Erfolgswelle surft, die immer weiter und weiter rollt.

Der Trainer selbst sprach «von einem Sieg nach einem Abnützungskampf», seine Spieler würden «Freude für den Zustand an der Spitze entwickeln», allmählich würden sie gar «die Mentalität eines Siegers» entdecken. So tönt das, wenn das Leben es gut meint. Selbst der Präsident Walter Stierli mochte nicht nörgeln. Er wolle aber «nichts verschreien», allenfalls könne man im Winter «eine modifizierte Standortbestimmung» vornehmen. Ob er den Vertrag mit Zverotic verlängere, wurde er gefragt. Man werde darüber sprechen in nächster Zeit, sagte Stierli, «aber fragen Sie mich nächste Woche, nicht jetzt.»

Die Young Boys waren schlicht zu bedauern. Sie hätten sich alleine durch David Degen und dessen drei erstklassige Chancen zum Sieg schiessen können. Einmal tauchte auch der Stürmer Emmanuel Mayuka allein vor dem souveränen Luzern-Keeper David Zibung auf. Aber alle Abschlussversuche endeten erfolglos.

«Wir machten alles richtig bis auf die letzte Aktion vor dem Tor», sagten der Trainer Vladimir Petkovic wie der Mittelfeldspieler Christoph Spycher. Beiden ist beizupflichten. Den Bernern gelang im Gegensatz zu anderen Auftritten in der Fremde eine ansprechende Leistung. Zehn Punkte Rückstand weisen sie jetzt zur Spitze auf – bei einem Spiel mehr. Das ist viel und nicht – wenn das jemand weiss, dann die Berner.

«Hei, das geht ab, wir feiern die ganze Nacht» – das Lied schallte durchs Stadion, die Bässe wummerten, die Luzerner tanzten, und Yakin und Zverotic – im Leibchen des YB-Spielmachers Moreno Costanzo – liessen sich als das entscheidende Duo von zahlreichen Fotografen ablichten. Der Refrain des Party-Hits passt gut zur Situation: In der Innerschweiz fügt sich das Geschehen derzeit so, dass das Team des Trainers Rolf Fringer auf der Erfolgswelle surft, die immer weiter und weiter rollt.

Der Trainer selbst sprach «von einem Sieg nach einem Abnützungskampf», seine Spieler würden «Freude für den Zustand an der Spitze entwickeln», allmählich würden sie gar «die Mentalität eines Siegers» entdecken. So tönt das, wenn das Leben es gut meint. Selbst der Präsident Walter Stierli mochte nicht nörgeln. Er wolle aber «nichts verschreien», allenfalls könne man im Winter «eine modifizierte Standortbestimmung» vornehmen. Ob er den Vertrag mit Zverotic verlängere, wurde er gefragt. Man werde darüber sprechen in nächster Zeit, sagte Stierli, «aber fragen Sie mich nächste Woche, nicht jetzt.»

Die Young Boys waren schlicht zu bedauern. Sie hätten sich alleine durch David Degen und dessen drei erstklassige Chancen zum Sieg schiessen können. Einmal tauchte auch der Stürmer Emmanuel Mayuka allein vor dem souveränen Luzern-Keeper David Zibung auf. Aber alle Abschlussversuche endeten erfolglos.

«Wir machten alles richtig bis auf die letzte Aktion vor dem Tor», sagten der Trainer Vladimir Petkovic wie der Mittelfeldspieler Christoph Spycher. Beiden ist beizupflichten. Den Bernern gelang im Gegensatz zu anderen Auftritten in der Fremde eine ansprechende Leistung. Zehn Punkte Rückstand weisen sie jetzt zur Spitze auf – bei einem Spiel mehr. Das ist viel und nicht – wenn das jemand weiss, dann die Berner.

http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/aktuell/wenn_das_leben_es_gut_meint_1.7800841.html

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 Beitrag Verfasst: Montag 4. Oktober 2010, 06:00 
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zisch.ch, 04.10.2010

Der Luzerner Siegeszug rollt weiter

Luzern besiegt die Young Boys mit 2:0. Die entscheidenden Treffer fielen spät durch Zverotic und Pacar. Die Fringer-Elf baut ihren Tabellenvorsprung aus und bleibt auf Meisterkurs.
Es lief die 78. Minute, als Elsad Zverotic von einem Energieanfall gepackt wurde. Der FCL-Verteidiger, seit Wochen in der Form seines Lebens, spielte sich mit Hakan Yakin mustergültig durch die YB-Verteidigung und schob den Ball abgeklärt an Goalie Wölfli vorbei ins Tor. Der Jubelschrei der Fans war so riesig, dass er wohl bis nach Luzern zu hören war.

Bange Momente im Gersag

Der 23-jährige Montenegriner erlöste damit das FCL-Publikum im ausverkauften Gersag. Lange mussten die Zuschauer bangen, bis sie frenetisch feiern konnten. Denn die Berner waren dem FCL ebenbürtig, in der zweiten Hälfte gar überlegen. Sie liessen beste Gelegenheiten ungenützt, vor allem, weil der FCL mit David Zibung einen überragenden Schlussmann in seinen Reihen wusste. Allein Mayuka scheiterte zweimal am glänzend parierenden Zibung (49., 62.).

Erster Ballkontakt, erstes Tor
Doch auch der FCL hätte die Nerven der Zuschauer nicht dermassen überstrapazieren müssen. Schliesslich hatte er durch Paiva (5., 29.) beste Chancen, die Weichen für den Siegeszug früh zu stellen. Das erledigte dann Pacar endgültig: Keine Minute auf dem Platz, traf der Youngster mit seiner ersten Ballberührung zum entscheidenen 2:0. Das Gersag-Stadion erlebte eine erneute Sternstunde und verwandelte sich in ein Tollhaus.

Luzern - Young Boys 2:0 (0:0)
Gersag, Emmenbrücke. - 8700 Zuschauer (ausverkauft). - SR Wermelinger.
Tore: 78. Zverotic (Yakin) 1:0. 90. Pacar 2:0.

Luzern: Zibung; Lukmon, Wiss, Puljic, Fanger; Renggli, Zverotic (92. Lambert); Gygax, Yakin, Ferreira (90. Pacar); Paiva (65. Prager).
Young Boys: Wölfli; Sutter, Nef, Affolter, Jemal; Spycher (79. Regazzoni); Degen, Doubai, Costanzo, Lulic (70. Bienvenu); Mayuka (84. Marco Schneuwly).

Bemerkungen: Luzern ohne Veskovac, Lustenberger (beide gesperrt), Ianu, Kukeli und Kibebe (alle verletzt). YB ohne Dudar und Lingani (beide verletzt). 38. Pfostenschuss Degen. - Verwarnungen: 43. Nef (Foul). 50. Lukmon (Handspiel). 59. Puljic (Foul). 73. Wiss (Foul). 82. Doubai (Foul).

http://www.zisch.ch/navigation/top_main_nav/sport/fussball/fcl/detail.htm?client_request_className=NewsItem&client_request_contentOID=341837

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 Beitrag Verfasst: Montag 4. Oktober 2010, 06:24 
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Blick, 04.10.2010

YB überlegen - aber Luzern schiesst die Tore

EMMENBRÜCKE - YB dominiert die Partie in Luzern, doch die Chancenauswertung ist miserabel. Der Leader bestraft diese mit zwei späten Toren.

Mit viel Selbstvertrauen reisen die Berner nach Emmenbrücke, der 2:0-Erfolg in der Europa League über Getafe hat positive Spuren hinterlassen.

Dementsprechend motiviert starten die Berner in die Partie gegen den FCL. YB reisst das Spieldiktat nach zwei kurzen Aussetzern in der Defensive – Paiva und Gygax reüssieren nicht – und zwanzig absolvierten Minuten an sich.

Europa-League-Doppeltorschütze David Degen sticht auch bei Leader Luzern als stärkster YB-Akteur heraus. Immer wieder scheitert Degen jedoch an seinem Vornamensvetter Zibung im Luzerner Kasten. Einzig in der 38. Minute muss Zibung einen Degen-Schuss passieren lassen. Das Luzerner Glück: Der Ball prallt an den Pfosten, auch den Nachschuss kann YB nicht unterbringen.

Der Leader selbst lässt ebenfalls einige gute (Konter-)Chancen aus, ungewöhnlich für die stärkste Offensive der Liga. Mit einem 0:0 geht’s in die Pause.

YB drückt nach dem Seitenwechsel vehement auf die Führung. Mayuka (49.), Doubai (52.), Lulic (58.) und erneut Mayuka (62.) scheitern allesamt am überragenden David Zibung.

Und so folgt zwölf Minuten vor Schluss das, was kommen muss. Elsad Zverotic und Hakan Yakin spielen sich mit einem Doppelpass durch die YB-Abwehr. Alleine vor Wölfli behält der Montenegriner Zverotic die Nerven, schiebt cool zum 1:0 ein.

Es folgt kein YB-Aufbäumen, die Spieler geben sich auf. So ist das 2:0 durch den unmittelbar zuvor eingewechselten Janko Pacar (90.) die logische Folge.

Treffende Analyse nach dem Spiel von FCL-Captain Hakan Yakin im Interview mit Teleclub: «David Degen hat sechs Hundertprozentige vergeben und wir spielen zurzeit einfach effizient!»

Die Effizienz, das einzige, was YB in der Hauptstadt vergessen hat. Als Quittung reisen sie mit zehn Punkten Rückstand auf den Leader zurück in die Hauptstadt.

http://www.blick.ch/sport/fussball/superleague/luzern-yb-157802

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 Beitrag Verfasst: Montag 4. Oktober 2010, 08:56 
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Meisterschaft, Luzern - YB 2:0 (0:0)

Eine bittere Niederlage für YB in Luzern: Die Berner spielten lange überlegen, scheiterten immer wieder an Luzern-Goalie Zibung und wurden zum Schluss hart bestraft. Zverotic und Pacar trafen für Luzern in der Schlussphase zum 2:0-Sieg.

Die Luzerner machten in der Startphase in der Offensive den besseren Eindruck. YB spielte zwar engagiert, doch die Einheimischen hatten bessere Chancen. So hätte zumindest Paiva seine Gelegenheiten nützen müssen. Der Luzerner Stürmer schoss aus bester Position links am Tor vorbei (5.). Aus praktisch identischer Position traf Paiva auch nach einer halben Stunde nicht ins Netz (29.).

Dann änderte sich der Spielverlauf und YB kam besser in Fahrt. Lulic tauchte alleine vor Luzern-Goalie Zibung auf, ohne zu reüssieren (28.). Dann stand David Degen dem Führungstor dreimal sehr nahe. In zwei Situationen scheiterte er am heute sehr starken Goalie Zibung, dazwischen einmal am Pfosten (35./38./42.). Spätestens als Mayuka kurz nach dem Seitenwechsel ebenfalls an Zibung scheiterte, wäre der Berner Führungstreffer verdient gewesen (49.). Der Einbahnfussball ging noch eine Weile weiter. Lulic, Costanzo und Doubaï schossen aus der Distanz, Mayuka stand alleine vor dem Tor, aber der Ball wollte nicht ins Netz. FCL-Goalie Zibung hielt sein Team im Spiel.

Das Schicksal meinte es heute nicht gut mit den Bernern. Die Luzerner gingen mit ihrem ersten Angriff in der zweiten Halbzeit in Führung. Zverotic tauchte frei vor Wölfli auf und liess diesem keine Chance (78.). YB versuchte in der Schlussphase alles, um wenigstens noch einen Punkt mit nach Hause nehmen zu können. Doch daraus wurde nichts. Der eingewechselte Pacar traf in der Nachspielzeit mit seinem ersten Ballkontakt zum 2:0 (91.).

Stadion: Gersag, Emmenbrücke
Zuschauer: 8700
Schiedsrichter: Wermelinger

Tore:
78. Zverotic 1:0.
90. Pacar 2:0.

Auswechslungen:
65. Prager für Paiva.
70. Bienvenu für Lulic.
79. Regazzoni für Spycher.
84. M. Schneuwly für Mayuka
90. Pacar für Ferreira.
92. Lambert für Zverotic.

Ersatz:
YB: Bürki, C. Schneuwly, Raimondi, Hochstrasser.
Luzern: Wüthrich, Koller, Sorgic, Büchli.

Bemerkungen:
YB ohne Dudar und Lingani (beide verletzt). Luzern ohne Lustenberger, Veskovac (beide gesperrt), Kukeli und Ianu (beide verletzt). 39. Pfostenschuss Degen.

Verwarnungen:
43. Nef (Foul), 50. Luqmon (Hands), 59. Puljic (Foul), 73. Wiss (Foul), 82. Mayuka (Reklamieren).


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 Beitrag Verfasst: Montag 4. Oktober 2010, 11:20 
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Berner Zeitung, 04.10.2010

Tag der verpassten YB-Grosschancen

YB hat im Gastspiel beim FC Luzern eine äusserst schmerzhafte 0:2-Niederlage erlitten. Nachdem die dominanten Young Boys zahlreiche Gelegenheiten verpasst hatten, schlug Leader FCL in der Schlussphase zweimal zu.

Als YB vor rund viereinhalb Monaten letztmals im Gersag-Stadion aufkreuzte, war schier Tout-Berne in gelb-schwarzer Ekstase. Am 13.Mai hätten die Young Boys (bei idealem Verlauf des Abends) Meister werden können – doch der Rest der Geschichte ist tiefste Berner Fussballfrustration, denn YB verliess Emmenbrücke schwer geschlagen. 5:1 setzte sich Luzern damals durch, und drei Tage später verspielten die Young Boys in der Finalissima gegen Basel (0:2) mal wieder einen Titel.

Die gestrige Begegnung im kleinen, engen Stadionprovisorium Gersag hatte für YB zumindest den Charakter einer kleinen Finalissima – und nach der 0:2-Niederlage müssen die ambitionierten Berner versuchen, bis zur Winterpause einigermassen den Anschluss an den Tabellenführer FCL, der 13 Verlustpunkte enteilt ist, wiederherzustellen.

Neun gute Möglichkeiten

Bei der 1:5-Demütigung im Frühling hatte Seydou Doumbia das einzige YB-Tor erzielt, und auch gestern fiel der Name des mittlerweile für ZSKA Moskau fleissig skorenden Ausnahmeangreifers mehrmals. Mit Doumbia, diese Prognose sei gestattet, hätte YB gestern vermutlich hoch gewonnen. «Leistungsmässig war das eine Vorstellung auf Super-League-Spitzenniveau», befand YB-Chef Ilja Kaenzig. Sportchef Alain Baumann sagte, die Young Boys hätten sehr gut gespielt, und Trainer Vladimir Petkovic hatte eines der besten YB-Spiele dieser Saison gesehen. Und der Luzerner Coach Rolf Fringer meinte: «Beide Teams wären ein verdienter Sieger dieses Spiels gewesen.»

Luzern aber steht weiter souverän an der Tabellenspitze, während YB im dunklen Mittelfeld der Liga verharrt. So gesehen war der Ausgang der intensiven, unterhaltsamen, spannenden Partie vielleicht kein Zufall. Neun Grosschancen notierten die Statistiker für die Gäste, deren Goalie Marco Wölfli keinen gefährlichen Schuss abwehrte. Nachdem FCL-Stürmer Paiva am Anfang aus bester Position zweimal knapp das Tor verfehlt hatte, dominierten die Young Boys bis kurz vor Schluss das Geschehen. «Einsatz, Spielfreude und Kombinationssicherheit stimmten», sagte Kaenzig.

Kaenzigs Lob für YB

Erstaunlicherweise bauten die Young Boys nur drei Tage nach dem kräfteraubenden Europa-League-Spiel gegen Getafe (2:0) nicht ab. Noch in der ersten Halbzeit hätte David Degen innerhalb von wenigen Minuten gleich drei Treffer erzielen können, wobei er bei einem Innenpfostenschuss Pech beklagte – vor dem Nachschuss wurde YB-Stürmer Emmanuel Mayuka grenzwertig gestoppt, und an einem guten Tag für die Young Boys hätte die Konsequenz gelautet: Elfmeter für sie und Platzverweis für den Gegner. Gestern aber war der «Fussballgott» (Sportchef Baumann) nicht auf ihrer Seite – und schon gar nicht die Effizienz. Auch Mayuka und Senad Lulic hätten sich als Mehrfachtorschützen etablieren und den 3.Oktober 2010 zum Tag des grossen YB-Befreiungsschlags werden lassen können. Ilja Kaenzig verliess die Stätte der bitteren Berner Niederlagen dennoch nicht nur enttäuscht: «Trainer und Team haben bewiesen, dass sie den Weg aus der Ergebniskrise finden können. Aber die Chancenauswertung muss besser werden.»

Wölfli für die Schweiz?

Der wunderbare Herbsttag bleibt YB jedenfalls in äusserst schmerzhafter Erinnerung. Luzern überstand den Berner Angriffswirbel unbeschadet und schlug in der 78.Minute kompromisslos zu. Elsad Zverotic spielte den klugen Doppelpass mit Hakan Yakin und erzielte das 1:0. Das zweite Luzerner Tor in der 90.Minute durch Janko Pacar befeuerte die FCL-Feierlichkeiten («Wir sind die Nummer 1 der Schweiz»), in deren Mittelpunkt der grossartige Torhüter David Zibung stand. Weil sich Nationalkeeper Diego Benaglio am Wochenende an den Adduktoren verletzte, könnte Zibung für die Auswahl nachnominiert werden – dann würde Marco Wölfli am Freitag in Montenegro in der EM-Qualifikation spielen und erneut auf Luzerns Zverotic treffen. «Der hat ja jetzt sein Tor für diese Woche erzielt», sagte Wölfli.

http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussball/Tag-der-verpassten-YBGrosschancen/story/10157405

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 Beitrag Verfasst: Montag 4. Oktober 2010, 11:23 
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Der Bund, 04.10.2010

YB rutscht ab

Dank Goalie Zibung schlug der Leader die Young Boys 2:0, die nun bei einem Mehrspiel 10 Punkte Rückstand auf den FC Luzern aufweisen.

Es schien, als würde das Gersag in den Grundfesten wanken; wie eine gewaltige Welle brandete der Luzerner Jubel durch das Kleinstadion in Emmenbrücke.

Luzerns Elsad Zverotic, der am kommenden Freitag mit Montenegro gegen die Schweiz spielen wird, hatte in der 79. Minute die Situation blitzschnell erkannt, erlief sich das geniale Zuspiel von Hakan Yakin und traf zum 1:0.

Alle im Stadion ahnten es: Das war die Vorentscheidung, die Erlösung für die Luzerner, die sich vorab in der zweiten Halbzeit von den Young Boys hatten dominieren lassen müssen. Die Berner schienen trotz dem kräfteraubenden Spiel am Donnerstag beim 2:0 in der Europa League gegen Getafe in der Schlussphase mehr Energie zu haben. Doch auf dieses Tor von Zverotic vermochten sie nicht mehr zu reagieren. Pech, Unvermögen, aber auch ein hervorragender FCL-Goalie David Zibung waren die Ursachen, weshalb die Young Boys trotz hervorragenden Möglichkeiten ohne Tor blieben. David Degen lief in der 35. Minute auf Zibung zu – und traf den Pfosten. Sieben Minuten später sah Degen bei seiner nächsten grossen Möglichkeit seinen Schuss vom FCL-Goalie glänzend abgewehrt.

Nur GC trifft schlechter als YB

Und als Mayuka nach gut einer Stunde Zibung ausspielen wollte, verlor er den Ball am Luzerner Goalie. Die Bilanz für die Berner, die mit derselben Startformation aufgelaufen waren wie am Donnerstag gegen Getafe, präsentiert sich ernüchternd: Neun Chancen – 0 Tore. Mit 12 Toren stellt YB nach 11 Runden knapp vor GC (11) den zweitschwächsten Angriff in der Super League.

«Es war in spielerischer Hinsicht eine unserer besten Leistungen seit einiger Zeit», erklärte Vladimir Petkovic, «und heute hätten wir mehr verdient als diese Niederlage.» Doch der YB-Trainer kritisierte auch: «Im Moment sind wir nicht genügend gut, um die Tore zu machen.» Die Chancenauswertung bleibt das grosse Problem der Young Boys.

Die Luzerner aber surfen auf der Erfolgswelle, sie haben einen Lauf. Nach gutem Beginn – und zwei vergebenen Chancen von Paiva – mussten sie sich aber von YB dominieren lassen. FCL-Trainer Rolf Fringer rutschte bis zum erlösenden 1:0 unruhig auf seinem Sitz und sein Assistent Petar Aleksandrov bekannte nach dem Schlusspfiff mit einem Lachen: «Ich wäre mit einem Punkt zufrieden gewesen, aber nun gewinnen wir auch dieses Spiel.»

Mit umgestellter Abwehr – Lukmon und Fanger spielten für die gesperrten Lustenberger und Veskovac, Zverotic rückte ins defensive Mittelfeld – hielten die Luzerner dem Berner Ansturm stand und Hakan Yakin sorgte wieder für den entscheidenden Pass. Das 2:0 in der Nachspielzeit erzielte Pacar fünf Sekunden nach seiner Einwechslung mit der ersten Ballberührung. Auch das passte zu diesem Spiel.

«Es ist ein herrlicher Sieg», sagte Fringer, räumte indes ein: «Beide Teams hätten den Sieg verdient, weil beide Mannschaften offensiv spielten und sich beide Chancen erspielten.» Worte eines Siegers, die Berner aber müssen sich mit ihrer Bilanz auseinandersetzen: 11 Spiele – 13 Punkte.

Hartnäckige Luzerner gegen YB: Wie ein Ringer versucht FCL-Verteidiger Daniel Fanger den Berner Stürmer Emmanuel Mayuka (vorne) vom Ball zu trennen.

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 Beitrag Verfasst: Montag 4. Oktober 2010, 11:24 
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Berner Zeitung, 04.10.2010

Gut, aber ineffizient

Die Young Boys haben bei der 0:2-Niederlage in Luzern stark gespielt, scheiterten aber an der kläglichen Chancenauswertung.

Marco Wölfli Note 4,5

Wurde überraschend selten geprüft. Ruhig und sicher, bei den Gegentoren – Schüssen aus wenigen Metern – chancenlos.

Scott Sutter Note 4,5

Diesmal offensiv nicht ganz so auffällig wie gegen Getafe. Aber nach Startschwierigkeiten hatte er den wirbligen Gegenspieler Nelson Ferreira gut im Griff.

Alain Nef Note 4,5

Er ist bereits der Turm in der YB-Defensive – und gewinnt nahezu jedes Kopfballduell. Aber vor dem ersten Gegentor reagierte er etwas zu langsam.

François Affolter Note 4,5

Vereinzelte Wackler, aber insgesamt auch mehr als solid.

Ammar Jemal Note 4

Am Anfang wie einige Mitspieler ziemlich fahrig, aber der Tunesier steigerte sich später.

Christoph Spycher Note 4

Umsichtig und fleissig – aber auch mit zwei, drei Fehlern. Duellierte sich oft mit FCL-Spielmacher Hakan Yakin – und gewann die Mehrzahl der Zweikämpfe der Routiniers. Doch Yakin bereitete später das 1:0 Luzerns vor.

David Degen Note 4,5

Wie gegen Getafe am Donnerstag der auffälligste YB-Spieler – hätte innerhalb kurzer Zeit vor der Pause drei Tore erzielen können (vielleicht auch: müssen). Nach zögerlichem Beginn ein Aktivposten mit vielen gelungenen Szenen, aber ohne den krönenden Abschluss.

Thierry Doubai Note 4

Auch Doubai begann zurückhaltend, aber hatte bald bessere Ideen. Manchmal fehlte auch diesmal die letzte Entschlossenheit bei Doubai.

Moreno Costanzo Note 4,5

Überzeugte bei den vielen Freistössen nur bedingt, aber hatte einige tolle Pässe nach Luzern mitgebracht – mindestens einen hätte Stürmer Mayuka verwerten müssen. Costanzos Schüsse aus guter Position waren dagegen weniger gut als eine Woche zuvor gegen Thun (2:2).

Senad Lulic Note 4,5

Weniger aktiv als Degen, aber auch mit mehreren tollen Dribblings. Seine Antrittsschnelligkeit ist beeindruckend, und wenn er mal den Turbo zündete, blieb den Luzernern oft nur das Nachsehen. Bloss: Lulic setzte seinen Turbo zu selten ein.

Emmanuel Mayuka Note 4

Auch er hätte – wie Degen und Lulic – einen Treffer erzielen müssen. Bei seinen Chancen wirkte der junge Sambier zu wenig kaltblütig. Aber Mayuka kämpfte und war viel unterwegs.

Henri Bienvenu Note 3,5

Kam nach 69 Minuten für Lulic – und vermochte sich nicht aufzudrängen. Seine Einwechslung für Lulic machte sich überhaupt nicht bezahlt.

Noten: 6 = herausragend; 5 = gut; 4 = solid;3 = ungenügend; 2 = schlecht; 1 = sehr schlecht.

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 Beitrag Verfasst: Montag 4. Oktober 2010, 11:26 
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Berner Zeitung, 04.10.2010

Hakan Yakins Mitleid mit YB, David Degens Selbstkritik

Während Hakan Yakin mit dem FC Luzern von Sieg zu Sieg eilt, ist der Frust bei den YB-Spielern nach der bitteren Niederlage riesig.

Die modische Gesichtsbehaarung darf man vielleicht als Neuntagebart bezeichnen, den Schalk in den Augen besitzt er immer noch und den Witz auf und neben dem Feld ebenfalls. Hakan Yakin steht am Sonntagabend auf dem Rasen des Gersag-Stadions und hat fast ein wenig Mitleid mit seinen ehemaligen Kollegen: «Das ist bitter für die Young Boys. Sie haben sehr gut gespielt, aber die Chancenauswertung war halt ungenügend. Und wir haben einen Lauf und gewinnen dann so ein Spiel 2:0.» Die Luzerner seien ein bisschen überrascht gewesen ob der Stärke der Young Boys, gibt Yakin zu. «Es ist ja nicht einfach, nach einem grossen Sieg im Europacup drei Tage später in so einem Stadion wie hier in Emmenbrücke zu spielen.» Er wisse, wie das sei, führt Yakin aus – und vergisst kurzzeitig sogar die grenzenlose Bruderliebe zu Thun-Trainer Murat Yakin, der aber gewiss grösstes Verständnis für die nächste Aussage hätte: «Wenn wir früher mit Basel vor 40000 Zuschauern in der Champions League gespielt hatten, war es dann auch nicht einfach, kurz darauf vor vielleicht 6000 Leuten in Thun zu spielen.»

Altmeister Hakan Yakin, immer noch der Mann für die entscheidenden Momente auf dem Fussballplatz, und der euphorische FC Luzern fliegen also weiter durch die Liga. Und YB schiebt den ganz grossen Frust. Senad Lulic zum Beispiel warf die Fussballschuhe nach seiner Auswechslung verärgert auf den Boden. «Es ist hart, so zu verlieren», sagt Torhüter Marco Wölfli. «Aber der FC Luzern hat derzeit gerade das Glück des Leaders.»

«Es ist wie verhext»

Christoph Spycher erwähnt die zahlreichen vergebenen Torchancen und die gute Leistung der Young Boys («Wir waren das klar bessere Team»), weiss aber auch: «Das Tabellenbild entspricht nicht unseren Erwartungen.» Der bittere Ausflug in die Zentralschweiz hat die Sorgen der Young Boys am Sonntag zwar verstärkt, aber klar sei laut Spycher auch geworden: «Wir haben wie gegen Getafe gut gespielt. Wir müssen das Positive mitnehmen.» Und Captain Wölfli fordert: «Wir müssen das Glück noch mehr erzwingen, damit ein Schuss das nächste Mal vom Innenpfosten ins Tor rollt und nicht zurück ins Feld.»

Und damit ist es Zeit, David Degen zu Wort kommen zu lassen, der diesmal (nach seinen zwei Treffern gegen Getafe am Donnerstag) sogar einen Hattrick hätte erzielen können. «Ich hätte dieses Spiel alleine entscheiden müssen», sagt Degen, «dafür übernehme ich die Verantwortung.» Es sei kaum zu glauben, erklärt der dynamische Offensivspieler weiter, dass man eine so überlegen geführte Partie verliere. «Es ist wie verhext», findet Degen. Eher irdisch begründet Hakan Yakin den Erfolg der Luzerner: «Wir sind nicht nervös geworden, als YB das Spiel klar dominierte, und haben dann eiskalt zugeschlagen.»

Rund drei Wochen dauert es nun bis zum nächsten Super-League-Spiel von YB zu Hause gegen Bellinzona (24.Oktober). David Degen passt die lange Pause wegen Länderspielen und Cup überhaupt nicht. «Unsere Lage ist mühsam für Verein und Fans. Ich würde es am liebsten schon am Dienstag wieder besser machen», sagt er.

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