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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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chato
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Verfasst: Mittwoch 22. September 2010, 13:18 |
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Registriert: Samstag 6. August 2005, 11:17 Beiträge: 367
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fc st. gallen - yb 0:2 fc st. gallen: - yb: costanzo, rega 
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 22. September 2010, 15:32 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Aargauer Zeitung, 22.09.2010
«Ich bin sicher, wieder gebraucht zu werden»
YB-Spieler Mario Raimondi sagt vor dem Spiel gegen St. Gallen, warum er auch als Ersatzspieler topmotiviert ist Mario Raimondi (30) spielt seit 2005 bei YB und war bis Ende letzter Saison immer Stammspieler. Nun wird er von Trainer Vladimir Petkovic nur noch sporadisch eingesetzt.
Sebastian Wendel Mario Raimondi, letzten Samstag führten Sie YB im Cup gegen Spiez als Captain aufs Feld. Wie sehr fühlten Sie sich wirklich als Captain?
Mario Raimondi: Zugegeben, eine schwierige Frage. In dem Moment fühlte ich mich weniger als Captain, eher als einer von vielen. Wegen meiner wenigen Einsätze in letzter Zeit war ich in erster Linie froh, wieder mal in der Startformation zu stehen.
Macht es Spass, nur noch für Testspiele oder Partien gegen Kleine nominiert zu werden?
Raimondi: Spass sicher nicht, aber ich kann damit umgehen. Es ist halt momentan so, dass ich nicht spiele. Ich gebe in jedem Training Vollgas und zeige dem Trainer, dass ich bereit bin.
Sie sind mittlerweile 30 Jahre alt und haben einen bis 2013 gültigen Vertrag. Machen Sie sich wegen des Reservistendaseins Gedanken über einen Wechsel?
Raimondi: Klar, befasse ich mich mit meiner Situation. In den letzten Jahren habe ich gewusst, dass ich spiele, das ist nun nicht mehr so. Die Saison dauert noch lange, wir haben viele Spiele zu absolvieren. Ich bin schon lange Profifussballer und weiss, dass es im Fussball jeweils sehr schnell geht. Ich bin sicher, wieder mehr gebraucht zu werden. Auf keinen Fall will ich den Teufel jetzt schon an die Wand malen.
Wissen Sie überhaupt, warum Sie nicht öfter zum Einsatz kommen? YB läuft es mit der momentanen Formation ja nicht gerade prächtig.. .
Raimondi: Ich suche nicht zu fest nach Gründen, das würde mich nur im Training hemmen. Die sportliche Führung hat wegen des dichten Spielplans bewusst ein grosses Kader zusammengestellt, in welchem es alle braucht. Der Trainer spricht mit allen, auch mit den Ersatzspielern. Er kennt meine Fähigkeiten sowohl als Spieler als auch als Mensch.
Wie ist Ihr Verhältnis zu Petkovic?
Raimondi: So wie immer. Wir respektieren uns gegenseitig.
Im Cup hatte YB gegen einen Kleinen keine Probleme. Was nimmt die Mannschaft mit für das Spiel heute in St. Gallen?
Raimondi: Das Erfolgserlebnis. Das ist es, so denke ich, was uns in den letzten Wochen gefehlt hat. Gegen Spiez waren einige schöne Spielzüge und Tore dabei, die das Selbstvertrauen zurück- brachten.
Und Sie persönlich? Was nehmen Sie mit?
Raimondi: Sehr viel. Obwohl ich «nur» gegen einen Zweitligisten spielte, lief es mir gut und ich konnte endlich wieder Spielpraxis sammeln. Ich bin bereit für einen Einsatz gegen St. Gallen.
In welchem System spielt YB besser? 3-4-3 oder 4-2-3-1?
Raimondi: Ich meine, die taktische Formation entscheidet bei uns nicht über Erfolg oder Misserfolg. Die Entscheidung, ob 3-4-3 oder 4-2-3-1, hängt immer vom Gegner ab. Wir üben im Training so, dass wir beide Systeme beherrschen.
Ist der Unfall von Emiliano Dudar noch fest in den Köpfen der Spieler?
Raimondi: Vergessen werden wir Emilianos Anblick und den Schock darauf wohl nie. Aber mittlerweile weiss man, dass er wieder gesund wird. Also können wir uns voll aufs Sportliche konzentrieren.
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 22. September 2010, 15:39 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Blick, 22.09.2010
«Ich mache mir keinen Druck»
Moreno Costanzo ist das grösste Spielmacher-Talent der Schweiz. Seine Leistungen bei YB sind bisher durchzogen. Nun kehrt der Toggenburger in die Ostschweiz zurück.
BLICK: Moreno Costanzo, Sie spielen erstmals als Nicht-St.-Galler in der AFG-Arena. Und doch ist es nicht die erste Rückkehr?
Moreno Costanzo: Eigentlich schon. Ich habe wohl mein Nationalmannschafts-Debüt in der AFG-Arena gegeben. Aber es ist das erste Mal im YB-Dress. Das zählt.
Apropos St. Gallen. Denen gehts dreckig: 16 Millionen Franken Schulden …
Ich hoffe, dass sich der Verein retten kann – und oben bleibt.
Auch Sie haben sich über die Pfiffe «Ihres» Publikums gegen Alex Frei beim Test geärgert.
Es ist schwierig für mich, da etwas zu sagen. Aber klar: Das sollte nicht vorkommen. Trotz allem muss man damit umgehen können.
Wie stufen Sie Ihre eigenen Leistungen bei YB ein?
Es gab Hochs und Tiefs. Ich hatte gute internationale Spiele. Und alles war ja nicht schlecht, sonst wäre ich nicht zweimal in die Nati aufgeboten worden.
Als Regisseur sollten Sie aber den Karren reissen, auch oder gerade wenn es nicht läuft.
Das weiss ich. Die Erwartungen an mich sind hoch. Aber da mache ich mir keinen Druck.
Gerade gegen Topteams mangelt es Ihnen noch an Wasserverdrängung. Fehlen da auch Muskeln?
Das ist auch genetisch bedingt. Aber ich bin kein Träumer und weiss: Da habe ich Luft nach oben. Ich muss an Muskelmasse zulegen. Alles geht nicht ausschliesslich mit Technik.
_________________ For Ever
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Haribo
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Verfasst: Mittwoch 22. September 2010, 15:45 |
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Registriert: Mittwoch 5. Mai 2004, 15:29 Beiträge: 1036
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jaja, dr moreno wird äuä hüt o bi jedem ballkontakt uspfiffe. viellecht löst ja das dr chnote bi ihm. 
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Marc
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Verfasst: Mittwoch 22. September 2010, 22:14 |
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Registriert: Samstag 24. April 2004, 02:01 Beiträge: 489
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Zitat: ich möchte yb wiedermal mit 2 stürmern spielen sehen am liebsten mit bienvenu und mayuka. voilà, was habe ich gesagt, gebt mayuka eine chance! auch wenn laut aufstellung mayuka nicht als sturmspitze auf dem platz stand, konnte er zusammen mit bienvenu die st. galler abwehr immer wieder beunruhigen. ich hoffe petkovic baut weiterhin auf mayuka, der junge wird uns noch viel freude bereiten. der sieg in st. gallen war enorm wichtig, jetzt gilt es gegen thun nachzudopplen!
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Bierflasche
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Verfasst: Donnerstag 23. September 2010, 09:25 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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Meisterschaft, St. Gallen - YB 1:2 (0:1)
Erkämpfter Auswärtssieg für die Young Boys! In Unterzahl besiegen die Berner den FC St. Gallen 2:1. Mayuka erzielte beide Tore für die Gelbschwarzen (27./65.), Muntwiler glich zwischenzeitlich aus (56.). Doubaï sah zu Beginn der zweiten Halbzeit die gelbrote Karte.
Die Young Boys waren sichtlich gewillt, in St. Gallen eine kämpferisch einwandfreie Leistung zu zeigen und die notwendigen Punkte zu holen. Die ersten Minuten der Partie gehörten den Gelbschwarzen, ehe sich die St. Galler nach rund zehn Minuten besser zurecht fanden. Die 10'827 Zuschauer sahen eine intensiv geführte Partie, in welcher den Young Boys nach einer knappen halben Stunde der Führungstreffer gelang. Degen zog von links in die Mitte, bediente mit einem Absatzpass Mayuka, der den Ball ins Tor schob (27.).
Augenblicke nach dem Berner Führungstreffer bewahrte der glänzend spielende Wölfli seine Mannschaft vor dem Ausgleich. Die Abschlüsse von Frei und Winter wehrte der YB-Goalie ab, Calabro setzte den Nachschuss über das Tor (30.).
Kurz nach dem Seitenwechsel wurde Thierry Doubaï des Feldes verwiesen. Nachdem er bereits vor der Pause nach einem Foul an Muntwiler verwarnt worden war, sah Doubaï nach einer Intervention an Fernando die Ampelkarte (51.). St. Gallen brauchte nicht lange, um die Überzahl-Situation auszunützen. Muntwiler köpfte eine Flanke von Winter zum Ausgleich in die Maschen (56.). Doch YB gab nicht auf: In Unterzahl zeigte das Team von Vladimir Petkovic eine beherzte Partie. Der eingewechselte Raimondi schlug einen Freistoss in die Mauer. Der Ball kam zum Schützen zurück, dieser bediente den stark spielenden Mayuka, der erneut ins Netz traf (65.). Nachdem Mayuka zuletzt im Cup gegen Spiez dreimal getroffen hatte, war er am heutigen Abend zweimal erfolgreich.
In den letzten Minuten drückten die Einheimischen vehement auf den Ausgleich. YB-Goalie Wölfli hielt für seine Mannschaft den Sieg fest. Gegen den auffälligen Fabian Frei wehrte sich Wölfli gleich mehrmals stark. Kurz vor Schluss wurde Degen nach einem Konter von St. Gallens Verteidiger Bakens gefoult. Der Elfmeter-Pfiff von Schiedsrichter Bertolini blieb jedoch aus. YB brachte den knappen Vorsprung aber dennoch über die Zeit und feierte einen toll erkämpften Auswärtssieg.
Stadion: AFG-Arena Zuschauer: 10827 Schiedsrichter: Bertolini
Tore: 27. Mayuka (Degen) 0:1. 56. Muntwiler 1:1. 65. Mayuka (Raimondi) 1:2.
Auswechslungen: 61. Raimondi für Bienvenu. 71. Sutter fr Calabro. 71. Nushi für Schenkel. 81 Cicek für Imhof. 83. C. Schneuwly für Costanzo. 86. M. Schneuwly für Lulic.
Ersatz: YB: Bukovski, De Pierro, Regazzoni. St. Gallen: Lopar, Lang, Lehmann.
Bemerkungen: YB ohne Bürki, Dudar, Dussin, Lingani, Sutter (alle verletzt) und Hochstrasser (krank). St. Gallen ohne Abegglen, Frick, Hämmerli, Knöpfel und Owona (alle verletzt).
Verwarnungen: 21. Pa Modou (Unsportlichkeit), 58. Wölfli (Reklamieren), 65. Mayuka (Unsportlichkeit), 91. C. Schneuwly (Reklamieren).
Platzverweis: 51. T. Doubaï (Gelbrote Karte, 35. Foul /51. Foul).
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 23. September 2010, 09:32 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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St. Galler Tagblatt, 23.09.2010
Fanprotest und weitere Pleite
FUSSBALL. Der Espenblock schwieg in den ersten zehn Minuten des Heimspiels gegen YB. Der Protest richtete sich gegen die Verantwortlichen der Stadionmisere. Das Spiel verloren die St.Galler mit 1:2.
Auf einem vom Dachverband unterzeichneten Flugblatt informierten die Fans vor dem Heimspiel des FC St.Gallen gegen die Berner Young Boys über eine Aktion der speziellen Art. Sie kündigten an, während der ersten zehn Minuten der Partie die Mannschaft nicht zu unterstützen. Sie würden sich auch freuen, wenn die Gegentribüne gleich verfahren würde, schrieben die Fans.
Mit ihrem auf zehn Minuten begrenzten Stimmungsboykott wollten die Fans ein Zeichen gegen die aktuellen Vorgänge rund um den FCSG abseits des grünen Rasens setzen. Sie wollten sich dagegen wehren, dass der Verein zum Spielball privater Investoren werde, schrieb der Dachverband auf dem Flugblatt. Weiter stören sich die Fans daran, dass jene Personen weiterhin in der Verantwortung stehen sollen, welche die Finanzmisere rund ums Stadion zu verantworten hätten. Zudem wollen die Fans nicht, dass die Probleme der AG's auf ihrem Rücken bewältigt werden.
Das Team sei im Vorfeld des Spiels über die Aktion und die Hintergründe informiert worden, hielten die Fans auf dem Flugblatt weiter fest. Auch ein Totalboykott der Heimspiele sei diskutiert, schliesslich aber verworfen worden. Dies, weil die Fans zur Überzeugung gelangt seien, im Stadion mit verschiedenen Aktionen mehr Gehör zu finden. Auf einem Transparent zeigten die Fans darüber hinaus ein Grabmal mit einem Kreuz. Darunter hielten sie fest, wegen der Stadion-Betriebs-AG sei es hier so still. Nach zehn Minuten setzte dann der Support aus dem Espenblock ein, begleitet von der Zusicherung der Fans, weiterhin hinter der Mannschaft zu stehen.
Die Partie selbst verloren die St.Galler gegen die spielstarken Berner mit 1:2. Philipp Muntwiler (56.) vermochte mit einem Kopfball die YB-Führung von Mayuka zwar auszugleichen und von der numerischen Überlegenheit nach dem Ausschluss von Thierry Doubai kurz nach der Pause zu profitieren. Mayuka demonstrierte seine Agilität aber mit seinem zweiten Streich in der 65. Minute. Der afrikanische Stürmer reagierte nach einer Vorlage von Raimondi am schnellsten. Die Abwehr der St.Galler agierte zu lethargisch.
Schon die YB-Führung durch Mayuka (27.) war in Entstehung und Abschluss eine Augenweide. Der antrittsschnelle Degen setzte mit einem Absatztrick die gesamte St. Galler Abwehr matt. Der 20-jährige Sambier, der schon gegen Spiez im Cup dreimal getroffen hatte, vollstreckte mit einem platzierten Flachschuss in die weite Ecke. (dwa/si)
St. Gallen - Young Boys 1:2 (0:1).
AFG-Arena. - 10 827 Zuschauer. - SR Bertolini. - Tor: 27. Mayuka (Degen) 0:1. 56. Muntwiler (Winter) 1:1. 65. Mayuka (Raimondi) 1:2.
St. Gallen: Vailati; Martic, Bakens, Schenkel (71. Nushi), Fernando; Muntwiler, Imhof (82. Cicek); Winter, Frei, Pa Modou; Calabro (71. Manuel Sutter).
Young Boys: Wölfli; Nef, Affolter, Jemal; Spycher, Doubai; Degen, Costanzo (82. Christian Schneuwly), Lulic (87. Marco Schneuwly); Bienvenu (62. Raimondi), Mayuka.
Bemerkungen: St. Gallen ohne Frick, Abegglen, Owona, Hämmerli, Knöpfel (alle verletzt). YB ohne Dudar, Sutter und Lingani (alle verletzt) und Hochstrasser (krank). 30. Wölfli lenkt Schuss von Winter an die Latte. 51. Gelb-Rote Karte für Doubai (Foul). Verwarnungen: 21. Pa Modou (Unsportlichkeit, Schwalbe), 36. Doubai (Foul), 58. Wölfli (Reklamieren). 91. Christian Schneuwly (Reklamieren).
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 23. September 2010, 09:34 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Blick, 23.09.2010 YB schlägt St. Gallen dank Mayuka 2:1ST. GALLEN - Immer wenns ans Eingemachte geht, siegt YB. In St. Gallen 2:1 dank Emmanuel Mayuka. Die letzten zwanzig Minuten sind aufwühlend in der AFG-Arena. Das Duell heisst Fabian Frei gegen Marco Wölfli. Viermal kommt die Basler Leihgabe aus perfekter Position zum Schuss. Dreimal hält der YB-Keeper. Einmal versemmelt Frei. Schlusspfiff. YB-Boss Ilja Kaenzig will zuerst vom wichtigsten Saisonsieg reden. Dann relativiert er: «Einer der wichtigsten Erfolge.» Wie hatte er vor dem Spiel gesagt? «Klappts gegen St. Gallen und Thun nicht, brennt es lichterloh.» So ist mal Ruhe im YB-Haus. «Das waren drei wichtige Punkte. Ohne die wäre Feuer im Dach gewesen», bilanziert auch Wölfli. Ein Selbstläufer ist der Sieg aber nicht – trotz guten Starts. Degen bedient mit Weltklasse-Hacken-Pass Mayuka, der 19-jährige Sambier schiesst eiskalt sein 2. Super-League-Tor. Er feiert es mit vier Überschlägen und einem Salto! St. Gallen vergibt selbst Dreifach-Chancen, der Reihe nach: Frei, Winter und Calabro. Doch kurz nach der Pause ändert alles. Costanzo leistet sich einen dämlichen Fehlpass in der Offensive. St. Gallen hat Überzahl. Der bereits verwarnte Doubai begeht ein taktisches Foul. Gelb-Rot! Drei Minuten später. Winter flankt auf Muntwiler. 1:1. YB wankt. Dudar telefoniert mit YB-Doc«Aber wir haben immer nach vorne gespielt», sagt Coach Vladimir Petkovic. Und das ist entscheidend. Mario Raimondi bringt frischen Wind, legt auf für Mayuka. Das Siegtor. Drei Tore gegen Spiez, zwei gegen St. Gallen. «Das sind die Spiele, in denen ein neuer Stern aufgeht», philosophiert Kaenzig. Emmanuel Mayuka. Trotz ordentlicher Leistung ist St. Gallen zurück auf der Verliererstrasse. Und Frei sagt etwas Interessantes über die Zeit nach dem 1:1: «Hätten wir da bloss weitergespielt wie zuvor… Stattdessen stellen wir das System um, gehen voll drauf – das war entscheidend.» Tönt schwer nach Kritik an Trainer Uli Forte, der selbst sagt, er habe das Gefühl gehabt, sein Team könne zulegen und das 2:1 suchen. Es kommt anders. Good News gibts von Emiliano Dudar. YB-Doc Cuno Wetzel hatte ihn gestern am Telefon. Wetzel: «Er machte einen aufgestellten Eindruck und wünschte seinen Kollegen alles Gute für das Spiel.» http://www.blick.ch/sport/fussball/superleague/ein-stern-geht-auf-157093
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 23. September 2010, 09:36 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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NZZ, 23.09.2010 Der Doppelschlag MayukasDie Young Boys gewinnen in St. Gallen 2:1 St. Gallen ⋅ Am Schluss jubelten die Young Boys über einen knappen 2:1-Sieg – ein erster Teil der Aktion Aufholjagd in der Tabelle war geglückt. Die Vorgabe dafür lautete sechs Punkte in den beiden Spielen gegen St. Gallen und Thun. Leicht fiel der Sieg allerdings nicht. In einem unterhaltsamen Match gewannen spielerisch starke Young Boys gegen einen Gegner, der viel Kampf und Engagement, aber nur wenig spielerische Qualitäten in die Waagschale werfen konnte. Ein Spieler stand während der Partie besonders im Blickpunkt: der Rückkehrer Moreno Costanzo in seinem ersten Spiel in der AFG-Arena nach seinem Wechsel zu den Bernern. Er demonstrierte über weite Strecken, wieso sein Abgang für den FC St. Gallen so schwierig zu verkraften ist. Oft in Bedrängnis, fand er doch meistens eine Lösung: einen kurzen, öffnenden Pass oder ein weites Zuspiel auf einen Mitspieler. Nicht alle seine Ideen zündeten. Doch der Spieler mit der Nummer 10 liess sich davon nicht beeindrucken – auch nicht von einigen harten Attacken seiner früheren Mitspieler. Costanzo war die Relaisstation in der Offensive, die dem Heimteam fehlte. Die St. Galler hatten gut begonnen. Die Abwehr um den langen Innenverteidiger Bakens stand sicherer als in den Spielen zuvor. Über die Seiten gelangen Winter oder Pa Modou Offensivaktionen mit viel Tempo. Die Berner waren zwar mehr in Ballbesitz, suchten aber oft die komplizierte statt die einfache Lösung. Und als alles Rochieren von Lulic, Bienvenu und Mayuka die St. Galler Verteidiger nicht genügend verwirrte, griff Degen in der 28. Minute in die Fussball-Trickkiste. Mit dem Absatz lancierte er den 20-jährigen Mayuka, der sich plötzlich allein vor Vailati fand und keine Probleme hatte, den Führungstreffer zu erzielen. Die grosse Chance zum schnellen Ausgleich kam vier Minuten später: Frei, Winter und Calabro versuchten sich hintereinander in bester Abschlussposition – keiner traf. Es brauchte dann in der 51. Minute die gelb-rote Karte gegen Thierry Doubai, damit die St. Galler neuen Mut fassten. Der Elan wurde mit dem zeitweiligen Ausgleich belohnt: Muntwiler war es, der eine Flanke mit dem Kopf zum 1:1 verwandeln konnte. Doch nun zeigte es sich, dass die Berner über ein solides Nervenkostüm verfügen. Im Handumdrehen legten sie nämlich noch einmal vor, und wieder war es Mayuka, der im Kopf und mit den Beinen schneller war als alle St. Galler Abwehrspieler zusammen und einen Flankenball von Raimondi zum Schlussresultat von 1:2 ins Netz schoss. http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/aktuell/der_doppelschlag_mayukas_1.7654088.html
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 23. September 2010, 10:56 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Berner Zeitung, 23.09.2010 Ein neuer Stern in der YB-OffensiveAm Ende wars eine wenig attraktive Abwehrschlacht der Young Boys, die ziemlich stark wankten, aber nicht fielen. Ihr überragender Torhüter Marco Wölfli hielt die drei Punkte und den 2:1-Sieg in St.Gallen mit Paraden und Reflexen schier ab Fliessband fest. Wölfli war hinten der Matchwinner der Berner, und vorne war es Emmanuel Mayuka. 19 Jahre alt erst ist der Stürmer aus Sambia, der im Sommer auf starkes Betreiben von YB-Chefscout Stéphane Chapuisat verpflichtet worden war – und dem man im Verein eine ähnliche Entwicklung wie einst Seydou Doumbia zutraut. «Vielleicht ging heute in St.Gallen ein neuer Stern auf», sprach YB-CEO Ilja Kaenzig. Und: «Mayuka hat viel Potenzial.» Stilnote 10,0 für MayukaUnd dieser Emmanuel Mayuka besitzt ja tatsächlich Anlagen, um eine hoffnungsvolle Karriere zu lancieren – und vorerst zum neuen Publikumsliebling in Bern zu avancieren. Das 1:0 in St.Gallen feierte er am Mittwochabend ausgesprochen spektakulär mit einem vierfachen Überschlag und formvollendetem Salto zum Abschluss. Die Stilnote 10,0 aber verdiente sich der wirblige, trickreiche Mayuka in erster Linie wegen seiner Spielweise. «Mein Vater hat immer gesagt, dass sich harte Arbeit irgendwann auszahlt», sagte Emmanuel Mayuka, der ein bescheidener, ruhiger Zeitgenosse ist: «Es freut mich sehr, läuft es mir in diesen Tagen so gut und kann ich dem Team helfen, Erfolg zu haben.» In einer lange Zeit enorm offensiv ausgerichteten YB-Mannschaft war Mayuka in St.Gallen der auffälligste, beste Feldspieler – und doch war es Torhüter Marco Wölfli, bei dem sich Trainer Vladimir Petkovic nach dem Sieg explizit bedankte: «Wölfli hat heute wieder sehr gut gehalten.» YB-Siegtor in UnterzahlDie Young Boys hatten heftig zittern müssen, ehe der erst dritte Saisonsieg im neunten Super-League-Spiel feststand. Kurz vor und kurz nach der Pause wur-de YB-Mittelfeldspieler Thierry Doubai verwarnt, und so mussten die Young Boys ab der 51.Minute in personeller Unterzahl agieren. Zu diesem Zeitpunkt führten sie 1:0, weil Emmanuel Mayuka in der 27.Minute nach feiner Vorarbeit David Degens seine Torgefährlichkeit demonstriert hatte. «Eiskalt» habe er da agiert, lobte Kaenzig, und Petkovic strich hervor, dass Mayuka mit fünf Toren in vier Tagen und zwei Spielen bewiesen habe, mehr als eine Alternative in der Offensive zu sein. Beim 7:0-Sieg im Cup in Spiez hatte Mayuka am Samstag drei Treffer erzielt. Gestern hätten sich die Young Boys Hektik und Stress ebenfalls ersparen können. Sie hatten das Geschehen trotz vereinzelter defensiver Schwächen bis zum Platzverweis Doubais im Griff, sie waren ballsicher und schwungvoll, doch nach dem 1:1 in der 56.Minute durch Philipp Muntwiler sprach vieles für den FC St.Gallen. «Wir hatten viele Torchancen, uns fehlte einfach die Effizienz», sagte ein enttäuschter Uli Forte, der Trainer der Gastgeber, die bei einem Lattenschuss auch noch Pech beklagten. Das Siegtor gelang Emmanuel Mayuka in der 65.Minute derweil bei einer der raren Gelegenheiten der Young Boys nach der Pause. Gegen einen zu Beginn sehr bescheidenen Gegner setzten sich die Gäste am Ende glückhaft, aber nicht unverdient durch. «Das ist ein sehr wichtiger Sieg für uns», sagte Ilja Kaenzig, der erleichterte CEO, und Torhüter Marco Wölfli freute sich über «Willen und Leidenschaft» von YB: «Wir wollten diesen Sieg heute unbedingt.» Moreno Costanzo, der Berner Spielmacher, schliesslich nannte den Abend in der AFG-Arena «besonders speziell», weil er viele Jahre beim FC St.Gallen verbracht hatte. Allen Berner Protagonisten war die Genugtuung anzumerken, den Negativtrend der letzten Wochen gestoppt zu haben. «Wir möchten jetzt eine Siegesserie starten», sagte Kaenzig. Und der ambitionierte CEO vergass nicht, zu erwähnen, dass YB am Mittwoch ja auch noch zwei Punkte auf den Titelrivalen FC Basel (2:2 gegen GC) aufgeholt habe. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussball/Ein-neuer-Stern-in-der-YBOffensive/story/14175672
_________________ For Ever
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