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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 29. September 2010, 09:26 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Der Bund, 29.09.2010 Getafes clevere Transferpolitik als Schlüssel der Erfolge YB-Gegner Getafe steht in Madrid im Schatten von Real und Atlético, gilt aber als grosse Talentschmiede. Javier Cáceres Es ist kaum zu übersehen, wer die bestimmende Gestalt beim FC Getafe ist; in Bronze gegossen steht sie an der Avenida Teresa de Calcuta, der Postadresse des spanischen Erstligisten und kommenden YB-Gegners. Die Büste ist Ángel Torres gewidmet, dem Präsidenten, sie schimmert nun schon seit einigen Jahren matt im Sonnenschein dahin. So viel Personenkult hat seinen Grund: Er ist in der Tat der Mann, der den Klub aus der Vorstadt der Hauptstadt Madrid gross gemacht und in der Primera División etabliert hat. Das ist durchaus eine Leistung. Eine grosse sogar. Getafe, eine Schlafstadt mit proletarischer Patina, liegt knapp zwölf Kilometer vor den Toren der Stadt und ist somit das natürliche Einzugsgebiet von Real Madrid und Atlético, den beiden grossen Klubs der spanischen Kapitale, die eine ungleich grössere, ruhmreichere Geschichte aufzuweisen haben. Titel waren bislang Fehlanzeige bei Getafe; die Fangemeinde ist entsprechend klein. Getafe ist eher der Zweitklub der Ortsansässigen, weil diese eher den Grossklubs der Hauptstadt zuneigen. Selbst Präsident Torres ist Mitglied bei Real. Doch das heisst nicht, dass er nicht Herzblut vergiesst, wenn er die Büroräume im «Coliseum Alfonso Pérez» betritt und – zum Beispiel – eigenhändig die Kartons durchschaut, in denen die Merchandisingartikel angeliefert worden sind. Das Stadion hat er übrigens nach dem berühmtesten «Getafenser» benennen lassen, Alfonso Pérez. Der hat zwar nie für Getafe gespielt, aber dafür bei Real, Barcelona oder Betis Sevilla. Dass sich Torres persönlich so sehr einbringt, hat seinen Grund. Wie Pérez ist auch Torres in Getafe aufgewachsen – anders als Pérez hat er darüber hinaus in den Fabriken des Industriegürtels gearbeitet, mit anderen Gewerkschaftern und dem heutigen Bürgermeister Pedro Castro gegen die Franco-Diktatur gekämpft und sich später, wie so viele spanische Klubbosse, als Bauunternehmer gesundgestossen. 2001 übernahm Torres den darbenden, 1983 neu gegründeten Klub in der dritten Liga und päppelte ihn schrittweise und mit Geschick auf. 2004 schaffte der Verein den Aufstieg in die erste Liga: eine Sensation, die am letzten Spieltag durch einen Sieg in Teneriffa besiegelt wurde. Seither hat sich Getafe trotz eines üblicherweise sparsamen Etats (mit 30 Millionen Euro 15-mal kleiner als das Budget von Real Madrid) nicht nur in der Liga festsetzen können, sondern auch Achtungserfolge in der Copa del Rey und sogar im Uefa-Cup erzielt. Zweimal stand Getafe im spanischen Cupfinal. Die dramatischste Stunde erlebte der Verein aber im Uefa-Cup-Viertelfinale 2008 gegen den FC Bayern München, als nur ein schrecklicher, letztminütiger Fehler des ehemaligen argentinischen Nationaltorwarts Roberto Abbondanzieri den Einzug in den Final verhinderte. Damals gehörte noch der frühere Schweizer Nationalspieler Fabio Celestini zum Team der Blaumannblauen. Möglich wurden die Erfolge vor allem durch das bemerkenswerte Auge von Torres für Trainer und Spieler mit Entwicklungspotenzial – und denen er Entfaltungsmöglichkeiten bot. Ob Quique Flores, Michael Laudrup, Bernd Schuster oder nun Míchel – sie alle konnten sich als Trainer Getafes für höhere Aufgaben empfehlen. Talente kommen und gehen Gleiches gilt für Spieler wie den mittlerweile gegen die Invalidität kämpfenden Rubén De la Red, seine früheren Mittelfeldkollegen Granero, Pedro León und den Stürmer Soldado. Sie sind die Symbolfiguren für die clevere Ausnützung der Schattenlage Getafes. Bis auf León, der aus Valladolid kam, wurden sie allesamt von Getafe bei Real Madrids Farmteam Castilla abgeworben. Auch Parejo, der als das Hätschelkind des grossen Alfredo Di Stéfano gilt und nun der Spielmacher Getafes ist, war in Reals Reserveteam, hatte aber angesichts der Stareinkäufe für das A-Team kaum eine Chance auf Einsatzzeiten. Getafe bot sie ihm und den anderen – unter Inkaufnahme des Fluchs, dass sie, wenn sie tatsächlich ihr Talent ausschöpfen, schon sehr bald bei ambitionierteren Vereinen landen. So fanden De la Red und Granero den Weg zurück zu Real Madrid, Soldado hat soeben Valencia an die Spitze geschossen. Der etwas maue Start Getafes in die neue Saison – zwei Siege, der letzte davon am Sonntag bei Santander, ein Unentschieden, zwei Niederlagen – ist nicht zuletzt darauf zurückzuführen, dass Getafes Trainer Míchel, eine einstige Real-Legende, auf Soldado und Pedro León (nun bei Real) verzichten musste, weil diese 20 Millionen Euro einbrachten. Sie waren die bestimmenden Figuren im Offensivspiel; Colunga und Arizmendi (zurzeit verletzt) konnten sie bislang nicht adäquat ersetzen. Zudem verliefen die letzten Monate trotz der Teilnahme in der Europa League nicht ganz geräuschlos. Einerseits gab es Reibereien zwischen Trainer Míchel und Präsident Torres – der Trainer war gegen den Verkauf seines Sohnes Adrián González an Santander. Míchel war ausserdem über den eher kargen Zuschauerzuspruch in der Europa League wenig erbaut und kritisierte dies vernehmlich. Gegen Odense kamen nur 2500 Zuschauer, weil die billigsten Karten 40 Euro kosteten. Ein Heidengeld im krisengeschüttelten Spanien. So gesehen dürfte es den Spielern von Getafe fast gleichgültig sein, ob sie im Schatten der Torres-Statue spielen, im stets leeren Alfonso-Pérez-Kolisseum. Oder wie am Donnerstag im Stade de Suisse in Bern. Einen Heimvorteil haben sie so oder so nicht. http://www.derbund.ch/sport/fussball/Getafes-clevere-Transferpolitik-als-Schluessel-der-Erfolge/story/17066021
_________________ For Ever
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Bierflasche
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Verfasst: Mittwoch 29. September 2010, 17:19 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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Vorschau YB - GetafeBSC Young Boys - Getafe CF, Donnerstag, 30. September 2010, 19:00 Uhr, Stade de Suisse, Bern. - Die Situation beim BSC Young Boys präsentiert sich vor dem morgigen Europa-League-Spiel wie folgt: Verletzte Spieler: Emiliano Dudar (schwere Gehirnerschütterung und Nasenbeinbruch), Hassan Lingani (Schienbeinverletzung). Letzte Resultate in der Europa League: 16.09.2010: VfB Stuttgart - BSC Young Boys 3:0, Getafe CF - Odense BK 2:1. Anreise: Die Matchbesucher werden gebeten, den öffentlichen Verkehr zu benutzen. Rund um das Stadion stehen nur wenige Parkplätze zur Verfügung. Das Einkaufszentrum Wankdorf ist bis 20:00 Uhr geöffnet. Vorverkauf: Bis am Mittwoch Nachmittag wurden rund 12‘000 Tickets verkauft. Matchprogramm: Das Matchprogramm kann als PDF-Datei heruntergeladen werden: MP YB - Getafe http://www.bscyb.ch/cgi-bin/dynamisch/file/MP/20100930_yb-getafe_web.pdfRadio: Radio Gelb-Schwarz (RGS) überträgt das Spiel live unter www.radiogelbschwarz.ch. Im Stadion ist der Kommentar von RGS für blinde und sehbehinderte Fans über die UKW-Frequenz 89,1 MHz zu hören.
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Rino
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Verfasst: Mittwoch 29. September 2010, 17:58 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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Aufstellung von Getafe gegen Odense: Dateianhang:
Getafe - Odense Boldklub.jpg [ 182.57 KiB | 8703-mal betrachtet ]
Aufstellung von Getafe gegen Racing Santander im letzten Meisterschaftsspiel: Dateianhang:
Racing de Santander - Getafe .jpg [ 192.34 KiB | 8703-mal betrachtet ]
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 30. September 2010, 06:40 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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20min.ch, 30.09.2010 «Charaktertest» statt wilder Ritt gegen GetafeDie Young Boys wollen im zweiten Auftritt in der Europa League einen weiteren wilden Ritt verhindern. Gegen Getafe ist ein Sieg gefordert. «Wenn wir in der Europa League noch ein Wörtchen mitreden wollen, müssen wir unsere Heimspiele gewinnen», sagt Regisseur Moreno Costanzo. Gegen Getafe ist Wiedergutmachung angesagt. Für den bislang einzigen schlechten Auftritt der Saison auf internationalem Niveau hat YB vor zwei Wochen in Stuttgart (0:3) «teuer bezahlt», wie es Trainer Vladimir Petkovic umschreibt. Die Berner haben noch keine Lösung gefunden, um die Achterbahnfahrt zu stoppen, auf der sie seit Saisonstart durchgeschüttelt werden. Mittlerweile wird auch der Ton des neuen Chefs schärfer. «Wir sind in einer Art Krise», sagte CEO Ilja Kaenzig in der «Berner Zeitung». «Zuschauer und Sponsoren sind unzufrieden, ich verstehe sie. Es macht derzeit keine Freude, YB-Fan zu sein.» In der Meisterschaft hinkt YB den eigenen Ansprüchen weit hinterher; tollen Europacup-Auftritten folgten schwache Darbietungen auf nationaler Ebene. Kaenzigs Hoffnung, im «Charaktertest» gegen den Tabellen-Zehnten der Primera División den Turnaround zu schaffen, beruhen auf Beobachtungen. «Wenn wir in den letzten Wochen unter Druck standen, haben wir auch gewonnen.» Der YB-Boss sprach die Siege bei GC, gegen den FCZ und St. Gallen an. Ohne sie wäre die Diskussion um den Job von Petkovic wohl längst entfacht. Mögliche Aufstellungen: YB: Wölfli; Sutter, Affolter, Jemal, Spycher; Doubaï, Hochstrasser; Degen, Costanzo, Mayuka; Bienvenu. Getafe: Ustari; Miguel Torres, Diaz, Marcano, Mané; Boateng, Victor Sanchez; Rios, Mosquera, Miku; Colunga. http://www.20min.ch/sport/fussball/story/19223224
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 30. September 2010, 06:44 |
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Der Bund, 30.09.2010 Míchel lässt sich nicht beunruhigenDer Trainer von Getafe, der ehemalige Mittelfeld-Regisseur von Real Madrid, spart vor dem Spiel gegen YB weder mit Worten noch mit Lächeln. Wegen des Generalstreiks vom Mittwoch in Spanien musste Getafe bereits am Dienstag per Charterflug von Madrid nach Bern-Belpmoos anreisen. Das war kein Grund für Trainer Míchel, nicht in bester Laune, selbstsicher, aber durchaus charmant an die obligatorische Medienkonferenz vor internationalen Spielen zu erscheinen. Der ehemalige Mittelfeld-Regisseur von Real Madrid, schon als Spieler mit einer gesunden Portion Selbstvertrauen ausgestattet, sparte weder mit Worten noch mit Lächeln. Auch die lange Verletztenliste Getafes beunruhigt Míchel nicht im Geringsten. «Unser Kader ist breit genug, ich verlasse mich sowieso nicht auf elf Spieler, sondern auf eine Mannschaft.» Zur konkreten Aufstellung wollte Míchel nicht viel sagen, ausser dass er wieder den nominellen Ersatzgoalie Ustari spielen lassen werde. Der ehemalige Coach von Rayo Vallecano und Real Madrid B behält sich aber die Möglichkeit vor, einen Nachwuchsspieler einzusetzen. Zum Kunstrasen meinte er – anders als frühere Europacup-Gegner von YB –, dass dieser sehr gut bespielbar sei und einem Naturrasen sehr nahe komme. Das Problem werde eher der Ball sein, fügte er ironisch an. «YB auf keinen Fall unterschätzen»Nicht verwunderlich, liegt Míchels Hauptaugenmerk auf dem Ball. Er war in seiner Aktivkarriere ein wahrer Virtuose und dirigierte das Mittelfeld von Real Madrid. 1986 war der gross gewachsene Míchel als Spieler mit Real schon einmal in Bern – und verlor dabei im alten Wankdorf gegen YB mit 0:1. Als Trainer will er diese Schmach nicht noch einmal erleben. Denn in Spanien sind Vereine der Primera División, die gegen Schweizer Teams spielen, grundsätzlich Favorit. Dabei hatte der 47-Jährige für YB nur Komplimente übrig. Er habe die Spiele gegen Fenerbahçe und Tottenham auf Video gesehen und sei beeindruckt gewesen. Aufgefallen seien ihm Costanzo, Lulic und David Degen. «Wir dürfen YB auf keinen Fall unterschätzen», resümierte Míchel. Ganz im Gegensatz zu den spanischen Medien, die den Gegner nicht ganz ernst nehmen. So bezeichnete beispielsweise die Sportzeitung «Marca» gestern in ihrer Online-Ausgabe YB als «zarten Gegner». Die Wortwahl der spanischen Sportreporter dürfte bei einer Niederlage Getafes weit weniger gefühlvoll sein. Die möglichen Aufstellungen:YB: Wölfli; Sutter, Affolter, Jemal, Spycher; Thierry Doubaï, Hochstrasser; Degen, Costanzo, Mayuka; Bienvenu. – Abwesend: Dudar, Lingani (beide verletzt). Getafe: Ustari; Miguel Torres, Díaz, Marcano, Mané; Boateng, Victor Sánchez; Ríos, Mosquera, Miku; Colunga. – Abwesend: Arizmendi, Casquero, del Moral, Gavilán, Kas, López (alle verletzt). http://www.derbund.ch/bern/Mchel-laesst-sich-nicht-beunruhigen/story/29141374
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 30. September 2010, 06:48 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Der Bund, 30.09.2010 YB will wieder für eine Gala sorgen Gegen Fenerbahçe und Tottenham begeisterte YB im Stade de Suisse. Heute in der Europa League gegen Getafe (19 Uhr) sind die Young Boys erneut gefordert. Im europäischen Klubfussball erlebten die YB-Anhänger in dieser Saison im Stade de Suisse aufregende und spektakuläre Vorstellungen ihrer Mannschaft: zuerst das 2:2 in der Qualifikation zur Champions League gegen Fenerbahçe und danach der unvergessliche 3:2-Sieg gegen Tottenham nach einer 3:0-Führung am 17. August. Doch nach dem 0:4 im Rückspiel in London, als YB die Grenzen mit aller Deutlichkeit aufgezeigt bekam, ist der Alltag eingekehrt. In der Meisterschaft nur auf Platz 6, steht YB auch in der Europa League nach dem ersten Gruppenspiel und dem 0:3 beim VfB Stuttgart bereits unter Zugzwang. CEO Iija Kaenzig spricht von einer Gratwanderung. Noch ist für YB in der Europa League wie in der Super League nichts verloren, aber Anspruch und Wirklichkeit klaffen zurzeit auseinander. «Wenn wir in der Europa League den zweiten Platz erreichen wollen, um weiter im Wettbewerb zu bleiben, müssen wir unsere Heimspiele gewinnen», betont Trainer Vladimir Petkovic vor dem Spiel gegen den spanischen Tabellenzehnten Getafe. «Wir brauchen dazu gegen Getafe eine sehr gute Leistung», fügte Petkovic an und bemüht sich um Zuversicht. «Ein einziges Mal konnten wir bisher im Europacup keine gute Leistung abrufen; das war in Stuttgart, und dafür haben wir teuer bezahlt.» Petkovic: «Auf der Achterbahn»Als «technische Arbeiter» charakterisiert der YB-Trainer die Spieler von Getafe. Er spricht auch die Zweikampfstärke von Getafe an, die Voraussetzung ist, will man in der Primera División bestehen. Dennoch: Mit Leistungen wie gegen Fenerbahçe und Tottenham würde auch die Mannschaft aus dem Madrider Vorort in Bern in Schwierigkeiten geraten. Aber ist YB dazu noch fähig? Die eklatanten Leistungsunterschiede seiner Mannschaft geben auch Petkovic zu denken. «Wir befinden uns weiter auf einer Achterbahn», räumt der Trainer ein. «Wir haben keine Konstanz. Unsere Leistungsschwankungen sind nicht nur über mehrere Spiele zu sehen. Wir schaffen es kaum, über 90 Minuten konstant gut zu spielen.» Zurzeit bewege sich seine Mannschaft nur bei 75 Prozent ihres Leistungsvermögens. Ein Eingeständnis, das zeigt, dass auch Petkovic mit dem Gezeigten seiner Spieler ein grosses Problem hat. Er hütete sich, bei der Ursachenforschung zu den ungenügenden Vorstellungen in Anwesenheit der Medien in die Details zu gehen, sprach schwammig von «individuellen Fehlern, mangelndem Glück und Verletzungspech». Und vielleicht sei es auch ein «Unglück», dass die Messlatte für YB nun bei den Spielen gegen Fenerbahçe und der ersten Halbzeit beim Heimspiel gegen Tottenham angelegt werde. «Das waren extrem gute Leistungen», lobte Petkovic, die man nicht immer abrufen könne. Aber es müsse der Anspruch sein, an die Nähe dieser Leistungen zu kommen. Bei YB fehlen die langzeitverletzten Lingani und Dudar, der sich immer noch im Inselspital befindet und laut Medienchef Albert Staudenmann weiter auf dem Weg der Genesung ist. Der YB-Abwehrchef darf sich das Spiel gegen Getafe indes auch am TV nicht anschauen, da er jegliche Aufregung vermeiden soll. Erst 12 000 Tickets sind bisher für dieses Spiel (und im Paket mit den weiteren Heimspielen gegen Odense und Stuttgart) abgesetzt worden. Aber vielleicht schaffen es die Young Boys dennoch, für Stimmung im Stadion zu sorgen. http://www.derbund.ch/bern/YB-will-wieder-fuer-eine-Gala-sorgen-/story/20193269
_________________ For Ever
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Grizzly
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Verfasst: Donnerstag 30. September 2010, 08:09 |
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Registriert: Samstag 26. Juni 2004, 00:48 Beiträge: 566 Wohnort: Bern
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ab wann ist heute abend das stadion geöffnet?
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 30. September 2010, 08:21 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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NZZ, 30.09.2010 Getafe als nächster Gradmesser der Young BoysDie Young Boys wollen im zweiten Auftritt in der Gruppe H der Europa League einen weiteren wilden Ritt verhindern. Gegen Getafe ist ein Sieg gefordert, um das europäische Ziel (Gruppenrang 2) nicht vorzeitig aus den Augen zu verlieren. "Wenn wir in der Europa League noch ein Wörtchen mitreden wollen, müssen wir unsere Heimspiele gewinnen", sagte Moreno Costanzo bestimmt. Gegen Getafe, das erstmals auf einen Schweizer Klub treffen wird, ist für die Young Boys Wiedergutmachung angesagt. Für den bislang einzigen schlechten Auftritt der Saison auf internationalem Niveau haben die Young Boys vor zwei Wochen in Stuttgart (0:3) "teuer bezahlt", wie es Trainer Vladimir Petkovic umschrieb. Der ängstliche und letztlich gründlich misslungene Auftakt ist mittlerweile aufgearbeitet. Noch keine Lösung haben die Young Boys aber gefunden, um die Achterbahnfahrt zu stoppen, auf der sie seit Saisonstart heftig durchgeschüttelt werden. Ilja Kaenzig hielt sich seit seiner Berufung zum faktischen YB-Chef vor 60 Tagen mit bissigen Kommentaren bislang vornehm zurück. Die unkonstanten Leistungen der Young Boys, die zu viel Kraft und Substanz kosten würden, führten nun aber dazu, dass der CEO in einem Gespräch mit der "Berner Zeitung" einen schärferen Ton anschlug. "Wir sind in einer Art Krise", sagte Kaenzig. "Zuschauer und Sponsoren sind unzufrieden, ich verstehe sie. Es macht derzeit keine Freude, YB-Fan zu sein." Nach zehn Runden hinken die Young Boys den eigenen Ansprüchen ungefähr gleich weit hinterher wie den Werten und Leistungen des Vorjahres. Ende September 2009 führten sie das Ranking der Axpo Super League mit 25 Punkten, 23:11 Toren und sieben Längen Vorsprung auf Xamax an, die Supporter waren begeistert ob der gelb-schwarzen Auftritte. Heuer steht nach etwas mehr als einem Viertel der Meisterschaft knapp die Hälfte der letztjährigen Punktezahl (13) und Tore (12:13) auf dem Konto der Berner, tollen Europacup-Partien folgten immer wieder unerklärlich schwache Darbietungen auf nationaler Ebene. Kaenzigs Hoffnung, mit dem Europacup-Spiel gegen Getafe im "Charaktertest" den Turnaround zu schaffen, beruhen auf Beobachtungen. "Wenn wir in den letzten Wochen unter Druck standen, haben wir auch gewonnen." Der CEO sprach die Siege bei den Grasshoppers, gegen den FCZ und St. Gallen an. Ohne diese "Befreiungsschläge" wäre die Diskussion um den Job von Petkovic wohl längst entfacht. "Derzeit rufen wir 75 Prozent unserer Möglichkeiten ab", musste der Trainer zugestehen. "Es ist schwierig, in jedem Spiel die Leistung der Partien gegen Fenerbahçe oder Tottenham abzurufen." YB-Gegner Getafe mit seinen "technischen Arbeitern" (Petkovic) kennt derartige Probleme aktuell nicht. Nach der besten Klassierung der Vereinsgeschichte (6./mit dem mittlerweile in die Schweiz zurückgekehrten Fabio Celestini), der zweiten Europacup-Qualifikation und einem einigermassen gelungenen Saisonstart geht es im Madrider Vorstadtklub alles andere als hektisch zu und her. Rang 10 nach fünf Runden ist für Getafe, das zuletzt in Santander 1:0 gewonnen hat, ungefähr jene Klassierung, die auch am Saisonende realistisch sein wird. http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/eishockey/sporttickerdepartment/urnnewsmlwwwsda-atsch20100930brz005_1.7750503.html
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 30. September 2010, 08:25 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Berner Zeitung, 30.09.2010 Auf YBs Achterbahnfahrt folgt nun GetafeGegen Getafe aus Spanien bestreitet das zuletzt unkonstante YB am Donnerstag (19 Uhr, Live im Ticker) sein erstes Heimspiel in der Europa League. Fürsorglich schenkt YB-Mittelfeldspieler Moreno Costanzo Mineralwasser ein. Sein Teamkollege François Affolter bedankt sich artig. Zwei junge Spieler haben die Young Boys geschickt, um zusammen mit Trainer Vladimir Petkovic Fragen zu beantworten zum Europa-League-Heimspiel gegen die Spanier aus Getafe von Donnerstagabend. «Das Wichtigste ist es, eine Reaktion auf das 0:3 in Stuttgart zu zeigen», sagt der 22-jährige Costanzo. Der 19-jährige Affolter meint, gegen die technisch starken Spanier führe vor allem ein Mittel zum Erfolg: «Wir müssen diszipliniert spielen und die Zweikämpfe gewinnen.» Dass Affolters Position in der Verteidigung ist, merkt man der Aussage an. Der Druck in der Europa League sei um einiges grösser als in der Meisterschaft, hat der Seeländer festgestellt. «Es sind nicht viele Partien. Es ist schwierig, einen Ausrutscher zu korrigieren, daher ist jedes Spiel wichtig.» Costanzo schliesst sich seinem Mitspieler an und sagt: «In der Europa League spielen alle Teams auf Topniveau. Auch Getafe muss über viel Qualität verfügen, sonst hätten sie es nicht geschafft, zu qualifizieren.» Hohe YB-ZieleCostanzo ist als Spielmacher im YB-Mittelfeld eher im der gegnerischen Platzhälfte zu Hause. Anders als Affolter hebt er daher die Offensivstärke von YB und Getafe hervor. Ein «interessanten Spiel» stehe am Donnerstag bevor, sagt er. Nach der Niederlage in Stuttgart müsse YB gewinnen, «um in der Europa League ein Wörtchen mitreden zu können», sagt Costanzo. Mindestens auf Rang zwei muss YB die Gruppe beenden, um in der nächsten Runde dabei zu sein. Das Weiterkommen ist nach wie vor das Ziel der Young Boys, auch wenn die heftige Niederlage vor zwei Wochen dem Team einen Dämpfer versetzt hat. «Anders als in der Champions-League-Qualifikation gegen Fenerbahçe und Tottenham haben wir in Stuttgart nicht unsere beste Leistung gezeigt. Dafür sind wir hart bestraft worden», sagt Petkovic. Damit die Aussicht, auch nach Weihnachten noch in der Europa League vertreten zu sein, weiter besteht, müsse YB die Heimspiele gewinnen. Die Getafe-Spieler bezeichnet Petkovic als «technische Arbeiter», die wüssten, dass sie in der Primera Division und in der Europa League nur mit einer starken Teamleistung bestehen können. Für die heutige Begegnung wurden bis gestern rund 11500 Tickets verkauft. «Erst bei 75 Prozent»Zuletzt schwächelte Petkovics Mannschaft aber auch in der Liga. Als «Achterbahnfahrt» bezeichnet der Trainer den bisherigen Saisonverlauf mit je drei Siegen und Niederlagen sowie vier Unentschieden. Petkovic plädiert dafür, seinem Team etwas Zeit zu geben, bis sie ihr volles Leistungsvermögen ausschöpfen könne. «Wir haben neue Spieler, wir haben verletzte Spieler. Deshalb sind wir im Moment erst bei 75 Prozent unseres Leistungsvermögens.» Als Moreno Costanzo gefragt wird, ob die Mannschaft nicht manchmal zu nett sei auf dem Platz. Er lächelt und sagt, es sei klar, würden jetzt solche Fragen gestellt, jetzt, da YB nicht dort sei, wo es hinwolle. «Aber nein, ich glaube nicht, dass wir zu nett sind. Es ist aber klar, dass sich jeder steigern muss, damit wir unsere Ziele erreichen.» Emiliano Dudar wird dem Team auf der Suche nach dem Erfolg noch eine Zeit lang fehlen. Zwar befindet sich der Verteidiger nach seiner Gehirnerschütterung auf dem Weg der Besserung. Noch lässt sich aber nicht sagen, wann der Argentinier das Inselspital, in dem er sich seit vorletztem Sonntag befindet, verlassen kann. «Wir müssen Dudars Fehlen heute mit einer geschlossenen Abwehrleistung wettmachen», sagt Affolter. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussball/Auf-YBs-Achterbahnfahrt-folgt-nun-Getafe/story/22937298
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 30. September 2010, 10:29 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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sf.tv, 30.09.2010 Kommt YB gegen Getafe in die Gänge? YB will in der 2. Runde der Gruppe H in der Europa League den Fehlstart gegen Stuttgart vergessen machen. Ein Sieg gegen den spanischen Klub Getafe, der auf sechs Stammspieler verzichten muss, ist Pflicht. Lausanne-Sport trifft auf Palermo. Ein 0:3 hatte es für YB gegen Christian Gross‘ Stuttgart gehagelt. Mit diesem Resultat war YB noch gut bedient, die Deutschen – notabene zuhause in der Bundesliga desaströs in die Saison gestartet – hätten am Ende durchaus noch mit einem besseren Torverhältnis vom Rasen gehen können. So ist die Devise für das Spiel im Berner Stade de Suisse klar. «Wenn wir in der Europa League noch ein Wörtchen mitreden wollen, müssen wir unsere Heimspiele gewinnen», bringt es Moreno Costanzo – starker Doppeltorschütze am Wochenende gegen Thun – auf den Punkt. Ablenkung von der Super-League-Misere In der Super League kommt YB gegenwärtig auch nicht in Fahrt - zuletzt hatte trotz der beiden Tore Costanzos ein 2:2 im Derby resultiert. Der gegenwärtige 6. Tabellenrang ist nicht das, was man sich als Reaktion auf die Leistung in der vergangenen Meisterschaft erhofft hatte. Nachdem sich der neue Klubchef bisher mit kritischen Voten zurückgehalten hatte, sagte er jüngst in der «Berner Zeitung»: «Wir sind in einer Art Krise.» Und weiter: «Zuschauer und Sponsoren sind unzufrieden, ich verstehe sie. Es macht derzeit keine Freude, YB-Fan zu sein.» Derzeit rufe man nur 75 Prozent der Möglichkeiten ab. «Es ist schwierig, in jedem Spiel die Leistung der Partien gegen Fenerbahçe oder Tottenham abzurufen.» Getafe sieggestärkt Weniger Turbulenzen in der Heimat ist Gegner Getafe ausgesetzt. Der Ex-Klub des Lausanners Fabio Celestini schloss die spanische Primera Division auf Platz 6 ab, der besten Platzierung der Vereinsgeschichte. Zudem erreichte der spanische Vorstadtklub - Getafe liegt rund 14 km vom Madrider Stadtzentrum entfernt - den Cup-Halbfinal. Im ersten Spiel der Gruppe H hatte sich Getafe 2:1 gegen Odense durchgesetzt. Insbesondere der Siegertreffer in der 81. Minute war sensationell: Rios zirkelte einen Freistoss herrlich ins Lattenkreuz. Der Erfolg von Getafe war verdient - der dänische Gegner erspielte sich keine einzige Torchance aus dem Spiel heraus. Michel erwartet «dynamisches» YB Getafes Trainer Michel muss nun im Stade de Suisse auf sechs Stammspieler verzichten. Deshalb hat er vier Akteure aus der «Filial», der in der dritthöchsten Liga Spaniens engagierten zweiten Mannschaft, nominiert. Erstmals im Aufgebot figuriert der uruguayische Neuzuzug Pablo Pintos. Besonders schmerzhaft sind die Ausfälle der Mittelfeldspieler Javier Arizmendi und Manu del Moral. Beide hatten sich am Wochenende beim 1:0 in Santander verletzt haben. Infos über YB hat der ehemalige spanische Nationalspieler Michel genug, er habe fast täglich mit Fabio Celestini telefoniert. Michel erwartet das Heimteam «sehr dynamisch, mit viel Tempo und Qualität im Mittelfeld». http://www.sport.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2010/09/30/Fussball/Kommt-YB-gegen-Getafe-in-die-Gaenge
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