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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Haribo
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Verfasst: Dienstag 2. November 2010, 18:50 |
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Registriert: Mittwoch 5. Mai 2004, 15:29 Beiträge: 1036
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ou schad, cha dr wöufli nid mit nach dänemark, ha aber vertroue i bürki, dä wird das wieder so guet mache wie im hispiel gäge fenerbahce.
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Warlock
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Verfasst: Mittwoch 3. November 2010, 14:29 |
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Registriert: Dienstag 11. Mai 2004, 22:33 Beiträge: 493
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---------------------Bürki-------------------- Sutter------Nef--------Affolter----------Jemal -------------------Spycher------------------- Regazzoni--Dubaï-----Costanzo-----------Lulic -----------------Bienvenu--------------------
Odense BK - BSC Young Boys 1 : 2
Tore:
Odense BK: Andreasen YB: Bienvenu, Regazzoni
Zuschauer: 10'500
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Bierflasche
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Verfasst: Mittwoch 3. November 2010, 16:15 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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Vorschau Odense BK - YB
Odense BK - BSC Young Boys, Donnerstag, 4.November 2010, 21:05 Uhr, TRE-FOR Park, Odense. - Die Situation beim BSC Young Boys präsentiert sich einen Tag vor dem Spiel wie folgt:
Anreise: YB ist heute Mittag bei windigem und wechselhaftem Wetter in Odense gelandet. Die Mannschaft gastiert in einem ruhig gelegenen Hotel ausserhalb von Odense. Heute Abend um 18:00 Uhr findet das Abschlusstraining im TRE-FOR Park statt.
Verletzte Spieler: Marco Wölfli (Oberschenkelprellung), Emiliano Dudar und Hassan Lingani (beide rekonvaleszent).
Einsatz fraglich: David Degen leidet an einer Fussprellung. Ob ein Einsatz möglich ist, wird am Spieltag entschieden.
Ausgangslage: YB belegt in der Europa League Gruppe H mit 6 Punkten aus 3 Spielen derzeit den zweiten Platz. Odense ist noch punktelos. Das Hinspiel vor zwei Wochen gewann YB mit 4:2 (Tore: Bienvenu, Sutter, Degen, Lulic; Utaka, Sørensen).
Fans: Beim morgigen Spiel werden rund 250 YB-Fans erwartet.
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 3. November 2010, 23:58 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Blick, 03.11.2010 Zahlt es ihnen heim, beim Odin!ODENSE - OB gegen YB – Zeit für Revanche! Vor zehn Jahren haben die Dänen unser Bier übernommen. Jetzt zahlen wir es ihnen heim, beim Odin! Die Chance ist historisch. Im Jahr 2000 übernahm die dänische Carlsberg-Gruppe Feldschlösschen, eine der traditionsreichsten Schweizer Brauereien. Jetzt, 2010, gastiert YB in Odense, beim Odense Boldklub (Ballklub), denn alle hier nur OB nennen. Kriegen die Dänen nach dem 2:4 im Stade de Suisse auch auf der Insel Fünen eins auf den Wikingerhelm, dann sind sie aus der Europa League ausgeschieden «und wir gut dabei», sagt Nationalspieler David Degen, der aufgrund seiner Fussprellung erst am Matchtag wissen wird, ob er mittun kann. Degen: «Sind hier, um zu gewinnen!»Der Baselbieter, unweit der Feldschlösschen-Brauerei aufgewachsen, legt die richtige Mentalität an den Tag: «Wir sind nicht in Dänemark, um auf ein Unentschieden zu spielen. Wir sind hier, um zu gewinnen.» Das ist echte Wikinger-Einstellung. Denn die begnügten sich auch nicht mit halben Sachen. In ihren schnellen Drachenbooten plünderten sie vor 1200 Jahren Klöster und ganze Städte, von Irland bis nach Spanien. Da sie, so steht es in den Geschichtsbüchern, wie Hornissen gleich angriffen, gelten sie gemeinhin als eigentliche Erfinder des Blitzkriegs. Etwas ähnliches, ohne dieses durch die Wehrmacht verrufene Wort zu gebrauchen, hat YB im Sinn: Am Mittwoch Anreise, Landung auf dem ähnlich kleinen Flughafen wie derjenige von Bern-Belp. Am Donnerstag im Tre-For-Park drei Punkte einfahren. Am Freitag zurück. Smörrebröd mit YB-Würstchen«Aber», warnt Degen. «Die sind nicht so schlecht.» Vor dem 1:2 gegen Stuttgart waren sie zehn internationale Spiele lang in ihrem Heimstadion ungeschlagen. Und am Montag hat OB in Nordsjaelland gleich 4:1 gewonnen. Degen weiter: «Hauptsächlich liegt es an uns. Wir müssen unsere Leistung bringen.» So wie beim Raubzug am Bosporus, als YB als erste Schweizer Mannschaft überhaupt in Istanbul gewann – 1:0 bei Fenerbahce. Dann können die Wikinger ihren Hauptgott Odin – von dessen Namen sich Odense ableitet– anrufen so oft sie wollen. Und am besten geben die Berner den Mannen um Klublegende Thomas Helveg ein Smörrebröd mit auf den Weg. Belegt mit YB-Würstchen. Denn die triefen derart vor Fett – was nicht heisst, dass sie schlecht sind –, dass die Wikinger sich kaum noch bewegen können. Beim Odin! http://www.blick.ch/sport/fussball/europaleague/zahlt-es-ihnen-heim-beim-odin-159956
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shalako
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Verfasst: Freitag 5. November 2010, 11:04 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Der Bund, 05.11.2010 Der missglückte Ausflug nach Odense Odense ist die drittgrösste Stadt von Dänemark, rund 160 000 Einwohner leben im Geburtsort des bekanntesten dänischen Schriftstellers Hans Christian Andersen. Die Odenser sind stolz auf das kulturelle Angebot mit neun Museen, mehreren Theatern und dem renommierten Symphonieorchester. Ein eher reserviertes Verhältnis haben sie zum lokalen Fussballverein. Der schmucke Tre-For-Park mit seinen 15 000 Sitzplätzen ist oft halb leer, wenn Odense BK spielt. Gestern gegen die Young Boys waren die Lücken auf den Rängen noch grösser. Passend zur mageren Kulisse (5334 Zuschauer) war der Auftritt der Gäste. Sie spielten uninspiriert, fehlerhaft und zögerlich. Ihr Kurzpassspiel verkam auf dem schweren Boden zur brotlosen Kunst. Ganz anders die Platzherren: Sie schlugen wie schon im Hinspiel in Bern den Ball meistens sofort steil in die Spitze, wo Utaka lauerte. Dreimal konnte der Nigerianer im allerletzten Moment gestört werden von Innenverteidiger Nef. Man hätte sich aufseiten der Berner mehr rustikale Kämpfer wie Nef gewünscht. Denn was die Schönspieler-Fraktion um Costanzo, Doubai und Lulic bot, war teilweise ein einziges Ärgernis. Es war nichts als folgerichtig, dass Trainer Vladimir Petkovic den schwächsten des Trios, Doubai, zur Pause auswechselte. Seinen Platz übernahm Hochstrasser, der in den letzten Wochen fast immer überzählig gewesen war. Es passte zum verunglückten YB-Auftritt, dass ausgerechnet der zähe Genfer Ausgangspunkt des zweiten Gegentreffers war. Der U-21-Nationalspieler hatte rund 25 Meter vor dem eigenen Tor einen Gegner von den Beinen geholt. Den fälligen Freistoss zirkelte Andreasen in die hohe Ecke. Der Mittelfeldspieler hatte bereits das 1:0 geschossen, als er von zwei Teamkollegen geschickt freigesperrt wurde nach einem scharf vors Tor getretenen Freistoss. Topskorer Andreasen war einer der auffälligsten Akteure bei Odense, das seine letzte Chance auf ein Weiterkommen nutzte. Auch YB hat es weiterhin in den eigenen Füssen, nach der Winterpause noch auf der europäischen Bühne zu stehen. Allerdings müssen sich die Berner um mindestens eine Klasse steigern, wollen sie gegen Stuttgart und Getafe punkten. Schön, aber ineffizientYB präsentierte sich gestern Abend im Tre-For-Park wie so oft in der heimischen Meisterschaft: Da war ein Team am Werk, welches den Ball zwar schön laufen lässt, dabei aber kaum je richtige Torgefahr heraufzubeschwören vermag. Wer gegen eine Durchschnittsmannschaft wie Odense über die volle Distanz von 93 Minuten lediglich zwei Torschüsse zustande bringt, der darf sich danach nicht über mangelndes Wettkampfglück beklagen. Es zeigte sich an diesem nasskalten Abend einmal mehr, dass YB in einer spielerischen Krise steckt. Die Unsicherheit hat selbst routinierte Spieler wie den Neuzuzug Christoph Spycher angesteckt. Der 32-Jährige kann im zentralen Mittelfeld nicht den gewünschten Einfluss nehmen. YB-Boss Ilja Kaenzig und der neue Scout Ingo Winter werden nicht darum herumkommen, in der Winterpause Korrekturen am Kader vorzunehmen. http://www.derbund.ch/sport/fussball/Der-missglueckte-Ausflug-nach-Odense-/story/10907620
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shalako
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Verfasst: Freitag 5. November 2010, 11:06 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Der Bund, 05.11.2010 «Wir waren einfach nicht gut genug»YB verlor nach einer enttäuschenden Vorstellung in Odense mit 0:2. Damit verpassten es die Berner, ihre Ausgangslage in der Europa League erheblich zu verbessern. Der Steilpass aus dem fernen Spanien war gespielt, Leader Stuttgart bezwang Getafe und sicherte sich damit die vorzeitige Qualifikation für die Sechzehntelfinals. Mit einem Sieg in Dänemark hätten die Young Boys aus den letzten beiden Spielen gegen Stuttgart (1. Dezember) und in Getafe (16. Dezember) noch einen Punkt gebraucht, um erstmals seit 1987 im Europacup zu überwintern. Stattdessen präsentiert sich die Lage in der Gruppe H im Schatten des Leaders für die letzten 180 Minuten wieder offen. Das Unheil der Young Boys nahm früh seinen Lauf. Nach zwölf Minuten brachte Hans Henrik Andreasen Odense in Führung, in der 60. doppelte der selbe Spieler mit einem herrlichen Freistoss aus rund 22 Metern nach. Ein gerechtes VerdiktDas Resultat ging deshalb in Ordnung, weil man den Eindruck nicht loswurde, als ob nur Odense Aufwand betrieb. Aus Sicht der Young Boys bleibt zu hoffen, dass sich der dritte Fehltritt auf fremdem Terrain im Europacup ohne Tor (davor 0:4 bei Tottenham und 0:3 in Stuttgart) nicht noch rächen wird. Enttäuschend war aus Schweizer Sicht auch, dass die Young Boys selbst nach dem 0:2 weder Raum noch Muse fanden, den keineswegs dominanten Gegner in Bedrängnis zu bringen. Das ernüchternde Fazit von SpycherChristoph Spycher beschönigte nach der misslungenen Darbietung auf der dänischen Insel nichts. Wir waren heute einfach nicht gut genug. Wir gingen zu wenig konsequent in die Zweikämpfe, wir spielten zu viele Fehlpässe schon im Aufbau, wir machten keinen Druck auf das Tor von Odense», meinte der ehemalige Profi von Eintracht Frankfurt. Dass das Terrain glitschig und holprig war, nahm der Defensivspieler zur Kenntnis. Er sagte aber auch vielsagend: «Das soll aber keine Ausrede sein. Der Boden war für beide Mannschaften gleich.» VfB Stuttgart im Europacup weiter topZum Glück für YB hat Leader VfB Stuttgart auch das vierte Spiel gewonnen. Die Schwaben besiegten die Spanier von Getafe mit 3:0. Sie haben nun einen Platz in den Sechzehntelfinals auf sicher. Im Kampf um das zweite Ticket für die K.o.-Phase besitzen die Young Boys die besten Karten. Ihre Reserve auf Rang 3 beträgt weiterhin drei Punkte, weil Getafe beim Heimauftritt gegen Stuttgart auf der ganzen Linie enttäuschte. Der Klub aus dem Mittelmass der Primera Division war in der Offensive äusserst harmlos und in der Abwehr leisteten sich «Los Azulones» verhängnisvolle Blackouts. Dem wegweisenden 0:1 des Rumänen Ciprian Marica in der 26. Minute war ein haarsträubender Fehlpass von Derek Boateng vorausgegangen. Zudem hatte in dieser Szene Getafes Goalie Oscar Ustari keine gute Figur gemacht. Beim 0:2 konnte der eingewechselte Timo Gebhart nach einem Zuspiel von Mauro Camoranesi mutterseelenalleine einscheiben. Und beim 0:3 war Martin Harnik ebenso unbehelligt. Der Österreicher traf gar auf akrobatische Art und Weise (im Liegen per Kopf), nachdem er ausgeglitten war. Dass sich Stuttgarts Trainer Jens Keller am Ende doch noch ärgern musste, lag an Ciprian Marica. Der Stürmer liess sich zu einer Unsportlichkeit hinreissen. Während eines Unterbruchs zupfte er bei einem Rencontre Javier Casquero am einen Ohr. Für diese Aktion wurde Marica mit der Roten Karte bestraft. Er ist deshalb am 1. Dezember in der Auswärtspartie gegen YB gesperrt. Odense - Young Boys 2:0 (1:0) Tre-For-Park. - 5334 Zuschauer. - SR Stavrev (Maz). - Tore: 12. Andreasen 1:0. 60. Andreasen 2:0. Odense: Carroll; Ruud, Möller Christensen, Haland, Sörensen; Andreasen, Djemba-Djemba; Traoré (81. Gislason), Absalonsen (82. Kadrii), Johansson; Utaka (88. Toft). Young Boys: Bürki; Sutter, Nef, Affolter, Jemal (68. Mayuka); Spycher; Regazzoni (68. Degen), Costanzo, Thierry Doubaï (46. Hochstrasser), Lulic; Bienvenu. Bemerkungen: Odense ohne Demba-Nyrén und Troest, Young Boys ohne Wölfli (alle verletzt), Dudar und Lingani (beide rekonvaleszent). Verwarnungen: 35. Ruud. 66. Djemba-Djemba (beide wegen Fouls). http://www.derbund.ch/sport/fussball/Wir-waren-einfach-nicht-gut-genug/story/18042019
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shalako
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Verfasst: Freitag 5. November 2010, 11:09 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Berner Zeitung, 05.11.2010 Und ein weiterer heftiger YB-RückschlagDie Young Boys kommen in diesem Herbst nicht vom Fleck. In Odense spielten die Berner leidenschaftslos, relativ planlos und waren chancenlos. Damit spitzt sich die Tabellenlage in der Europa League zu. Der Schlusspfiff musste für die YB-Akteure wie eine Erlösung sein. Befreit waren sie am Donnerstag kurz vor 23 Uhr vom Auftrag, etwas Konstruktives leisten zu müssen. Doch ihr sportliches Leiden geht nach einer schwachen Leistung in Odense weiter – und mittlerweile muss man auch das Urteil ein bisschen revidieren, die Young Boys würden ihr Potenzial wenigstens in der Europa League abrufen. Es war am Donnerstag die dritte herbe Niederlage in Serie (0:4 bei Tottenham, 0:3 in Stuttgart, 0:2 in Odense), und man muss es den mitgereisten rund 300 YB-Anhängern gross anrechnen, pfiffen sie das eigene Team nach Spielschluss nicht aus. Die Berner waren gegen den dänischen Mittelfeldklub Odense chancenlos gewesen und mit der 0:2-Niederlage am Ende noch gut bedient. Insbesondere der trickreiche, flinke Stürmer Peter Utaka hatte die Limiten der Young Boys aufgedeckt. Aber bereits am Sonntag haben die YB-Fussballer die Gelegenheit zur nächsten Korrektur – doch bei einer Niederlage in Neuenburg gegen Xamax dürften ihnen und dem Verein unangenehme Diskussionen bevorstehen. In der Europa League zumindest sind die Aussichten für YB weiterhin ordentlich, schliesslich verlor Getafe am Donnerstag zu Hause 0:3 gegen Stuttgart, das mit vier Siegen für die Sechzehntelfinals qualifiziert ist. YB ist mit sechs Punkten weiter vor Getafe und Odense (je drei Zähler), muss sich aber am 1. Dezember gegen Suttgart und am 16. Dezember in Getafe massiv steigern. YB-Fehlstart mit Ansage Bereits der Berner Start ins vierte Auswärtsspiel dieser Europacup-Kampagne war unerklärlich passiv und fehlerhaft gewesen. Und schon nach 12 Minuten erzielten die robusten und rustikalen, aber spielerisch limitierten Gastgeber das 1:0 – Ammar Jemal wirkte bei einem Freistoss Odenses unkonzentriert, und sein Gegenspieler Hans Henrik Andreasen durfte unbedrängt aus wenigen Metern aufs Tor schiessen. Es war ein Fehlstart mit Ansage, und die Young Boys mussten froh sein, lagen sie nicht bald noch höher in Rückstand. YB rappelte sich auf, langsam aber nur und bedächtig und ganz so, als ob sie sich vorgenommen hätten, in Dänemark einen Steigerungslauf zu bestreiten. Die erste ernsthafte Gelegenheit vergab Alberto Regazzoni nach einem schönen Dribbling, aber da waren schon 37 relativ langweilige Minuten verstrichen. Es war vor trister Kulisse (5334 Zuschauer) und bei Nieselregen eine garstige Veranstaltung, welche die Zweitklassigkeit der Europa League illustrierte. Wenn die Young Boys einmal schnell spielten und ihre technischen Vorteile ausnutzten, gerieten die trägen Odense-Defensivkräfte rasch in Probleme. Allein: Es gelang den enttäuschenden Gästen viel zu selten, mit flotter Passfolge nach vorne zu kombinieren. Kein grosses YB-Aufbäumen Auf rutschigem Untergrund waren beide Teams gut beraten, ihr Glück in der Vorwärtsbewegung zu suchen. YB aber fand trotz langsam verbesserter Leistung kein Mittel, um Odenses Torhüter Roy Carroll zu beunruhigen. Der 33-jährige Nordire, einst jahrelang Ersatzkeeper bei Manchester United, hatte im Hinspiel im Stade de Suisse pausiert, weil der Kunstrasen eher nicht geeignet für seine ziemlich angeschlagenen Gelenke ist. Am Donnerstag wirkte Roy Carroll – im Gegensatz zu den Young Boys – auf Naturrasen fit und munter, allerdings schossen die YB-Schützen auch regelmässig neben oder über das Tor. Den Young Boys fehlte es merklich an der Durchschlagskraft, zumal sie ihren Steigerungslauf zur Pause gleich wieder einstellten und in der zweiten Halbzeit ohne Leidenschaft und relativ planlos agierten. YB-Trainer Vladimir Petkovic versuchte, mit seiner personell stark besetzten Bank und frühen Wechseln vieles, doch Odense steuerte spätestens nach dem 2:0, einem herrlichen Freistoss des überragenden Andreasen, nach einer Stunde Spielzeit einem ungefährdeten Heimsieg entgegen. Die uninspirierten Young Boys dagegen erlitten einen weiteren Rückschlag in diesem für sie sehr ungemütlichen Herbst. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussball/Und-ein-weiterer-heftiger-YBRueckschlag/story/31928562
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shalako
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Verfasst: Freitag 5. November 2010, 11:10 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Berner Zeitung, 05.11.2010 Die Noten zum Spiel Odense – YB (4. November 2010)Die YB-Spieler haben in Odense bei der 0:2-Niederlage nicht überzeugt. Roman Bürki: Note 4,5 Der 19-Jährige ersetzte den verletzten Captain Marco Wölfli (Oberschenkelprobleme) tadellos und wirkte ruhig und sicher. Bei den Gegentoren chancenlos. Scott Sutter: Note 3,5 Ihm fehlte der Drive der letzten Auftritte im Europacup. Zudem mit einigen technischen Fehlern. Alain Nef: Note 4,5 Lange Zeit starke Vorstellung des Berner Last-Minute-Sommerpausenzugangs, der ein guter Vertreter des verletzten Abwehrchefs Emiliano Dudar ist. Auch in Odense war Nef kopfballstark und robust in den Zweikämpfen. Bügelte einige heikle Situationen für YB energisch aus – allerdings auch mit schweren Ballverlusten. François Affolter: Note 4,5 Eigentlich der beste YB-Spieler, weil umsichtig und elegant. Doch beim 19-jährigen Abwehrspieler schleicht sich nahezu in jeder Begegnung ein grober Schnitzer ein. Gestern konnte der starke Utaka nicht davon profitieren. Ammar Jemal: Note 3,5 Schaltete sich als Linksverteidiger selten in die Offensive ein. Nicht immer stilsicher, aber beherzt und kampfstark. Christoph Spycher: Note 3 Mit ungewöhnlich vielen Fehlern in der Startphase. Der Routinier, gestern Captain, steigerte sich, aber ohne zu brillieren. Konnte den Aufbau nicht strukturieren und verlor auch in der Schlussphase als Linksverteidiger erstaunlich viele Laufduelle. Thierry Doubai: Note 3 Der Ivorer kann sein Talent in diesen Wochen nicht zeigen. Auch in Odense mit zögerlicher Vorstellung und einigen Fehlzuspielen. Und: Ein Torjäger wird aus Doubai nicht mehr – auch gestern schoss er aus bester Position mal wieder weit übers Tor. Alberto Regazzoni: Note 4 Der fleissigste Offensivspieler, vergab eine gute Chance, aber setzte sich zu selten durch. Moreno Costanzo: Note 3,5 Nach Ruhepause gegen GC (1:0) am Sonntag durfte der Spielmacher wieder mitspielen. Doch auch ihm gelang wenig: ungenügende Standards und nur sporadisch mit guten Ideen. Senad Lulic: Note 3,5 War viel unterwegs, doch der Ertrag war enorm bescheiden. Schlug oft einen Haken zu viel. Henri Bienvenu: Note 2,5 War als Stürmer im 4-1-4-1-System der Young Boys sehr auf sich alleine gestellt und zu bedauern. Aber: Er bewegte sich auch nicht gut und wirkte unkonzentriert. Xavier Hochstrasser: Note 3,5 Kam zur Pause für Doubai. Leicht besser und kämpferischer, aber auch mit Aussetzern. David Degen: Note 4 Kam wegen Fussprellung erst in der 68. Minute für Jemal. Probierte einiges, aber ohne Erfolg. Emmanuel Mayuka: Note 3,5 Kam in der 68. Minute für Regazzoni. Ein gelungener Antritt, ansonsten wie die Mitspieler ziemlich wirkungslos. 6=herausragend; 5=gut; 4=solid; 3=ungenügend; 2=schlecht; 1=sehr schlecht http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussball/Die-Noten-zum-Spiel-Odense--YB-4-November-2010/story/21208414
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shalako
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Verfasst: Freitag 5. November 2010, 11:12 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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bluewin.ch, 05.11.2010 YB verliert in Odense verdientDie Young Boys verpassten es im vierten Spiel der Europa League, sich ein grosses Polster für die letzten beiden Auftritte zuzulegen. Die Berner verloren beim dänischen Vertreter Odense nach einer bedenklich schwachen Vorstellung 0:2. Der Steilpass aus dem fernen Spanien war gespielt, Leader Stuttgart bezwang Getafe und sicherte sich damit die vorzeitige Qualifikation für die Sechzehntelfinals. Mit einem Sieg in Dänemark hätten die Young Boys aus den letzten beiden Spielen gegen Stuttgart (1. Dezember) und in Getafe (16. Dezember) noch einen Punkt gebraucht, um erstmals seit 1987 im Europacup zu überwintern. Stattdessen präsentiert sich die Lage in der Gruppe H im Schatten des Leaders für die letzten 180 Minuten wieder offen. Das Unheil der Young Boys nahm früh seinen Lauf. Nach zwölf Minuten brachte Hans Henrik Andreasen Odense in Führung, in der 60. doppelte der selbe Spieler mit einem herrlichen Freistoss aus rund 22 Metern nach. Das Resultat ging deshalb in Ordnung, weil man den Eindruck nicht loswurde, als ob nur Odense Aufwand betrieb. Aus Sicht der Young Boys bleibt zu hoffen, dass sich der dritte Fehltritt auf fremdem Terrain im Europacup ohne Tor (davor 0:4 bei Tottenham und 0:3 in Stuttgart) nicht noch rächen wird. Enttäuschend war aus Schweizer Sicht auch, dass die Young Boys selbst nach dem 0:2 weder Raum noch Muse fanden, den keineswegs dominanten Gegner in Bedrängnis zu bringen. Telegramm: Odense - Young Boys 2:0 (1:0) Tre-For-Park. -- 5334 Zuschauer. -- SR Stavrev (Maz). -- Tore: 12. Andreasen 1:0. 60. Andreasen 2:0. Odense: Carroll; Ruud, Möller Christensen, Haland, Sörensen; Andreasen, Djemba-Djemba; Traoré (81. Gislason), Absalonsen (82. Kadrii), Johansson; Utaka (88. Toft). Young Boys: Bürki; Sutter, Nef, Affolter, Jemal (68. Mayuka); Spycher; Regazzoni (68. Degen), Costanzo, Thierry Doubaï (46. Hochstrasser), Lulic; Bienvenu. Bemerkungen: Odense ohne Demba-Nyrén und Troest, Young Boys ohne Wölfli (alle verletzt), Dudar und Lingani (beide rekonvaleszent). Verwarnungen: 35. Ruud. 66. Djemba-Djemba (beide wegen Fouls). Getafe - VfB Stuttgart 0:3 (0:1). - Tore: 26. Marica 0:1. 64. Gebhart 0:2. 76. Harnik 0:3. - Bemerkungen: VfB Stuttgart ohne Philipp Degen. 79. Rote Karte gegen Marica (Unsportlichkeit). Rangliste (je 4 Spiele): 1. VfB Stuttgart 12. 2. Young Boys 6. 3. Odense 3 (6:8). 4. Getafe 3 (2:7). - Die nächsten Spiele. 1. Dezember: Young Boys - VfB Stuttgart. Odense BK - Getafe. http://www.bluewin.ch/de/index.php/45,339644/YB_verliert_in_Odense_verdient/de/sport/fussball/sda/
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shalako
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Verfasst: Freitag 5. November 2010, 11:18 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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NZZ, 05.11.2010 Nichts zu holen in der Europa LeagueDie Young Boys YB und Lausanne-Sport unterliegen Die Young Boys haben im dänischen Odense nach einer bedenklich schwachen Vorstellung 0:2 verloren und es damit im vierten Spiel der Gruppenphase verpasst, sich ein Polster für die letzten beiden Auftritte zuzulegen. (si) Da der Leader VfB Stuttgart Getafe 3:0 bezwang (womit er sich die vorzeitige Sechzehntelfinal-Qualifikation sicherte), hätten die Berner nach einem Sieg in Dänemark aus den letzten beiden Spielen gegen Stuttgart und Getafe nur noch einen Punkt gebraucht, um erstmals seit 1987 im Europacup zu überwintern. Stattdessen müssen sie nun hoffen, dass sich ihr Fehltritt nicht noch rächt. Das Unheil für YB nahm früh seinen Lauf. Nach zwölf Minuten brachte Andreasen Odense in Führung, in der 60. doppelte derselbe Spieler mit einem Freistoss nach. Bei diesem Spielstand blieb es bis zum Ende. http://www.nzz.ch/nachrichten/international/nichts_zu_holen_in_der_europa_league_1.8276814.html&ct=ga&cad=:s1:f1:v0:d1:i0:lt:e0:p0:t1288947194:&cd=YoatYHjDshA&usg=AFQjCNGVdKO3ArmR3oAzBOjbvD-8MpFCcQ
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