 |
 |
Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
|
| Autor |
Nachricht |
|
chato
|
Verfasst: Sonntag 22. August 2010, 09:28 |
|
Registriert: Samstag 6. August 2005, 11:17 Beiträge: 367
|
yb - fc zürich 3:0 yb: bienvenu, degen, costanzo fc zürich: - 
|
|
 |
|
 |
|
chato
|
Verfasst: Sonntag 22. August 2010, 21:25 |
|
Registriert: Samstag 6. August 2005, 11:17 Beiträge: 367
|
|
der 3er war gut und wichtig, vor allem wenn die konkurrenz ebenfalls gepatzt hat. es liegt alles nahe beisammen und wir haben in dieser sechsten runde ein wenig aufholen können, was wir in den startpartien versäumt haben.
der sieg gegen den fcz war ein arbeitssieg. sogar ohne dudar haben wir das spiel gewonnen. es war richtig von petkovic ihn für das spiel gegen tottenham zu schonen und nichts zu riskieren.
|
|
 |
|
 |
|
springtime87
|
Verfasst: Sonntag 22. August 2010, 21:38 |
|
Registriert: Donnerstag 14. Mai 2009, 14:48 Beiträge: 317
|
chato hat geschrieben: der 3er war gut und wichtig, vor allem wenn die konkurrenz ebenfalls gepatzt hat. es liegt alles nahe beisammen und wir haben in dieser sechsten runde ein wenig aufholen können, was wir in den startpartien versäumt haben.
der sieg gegen den fcz war ein arbeitssieg. sogar ohne dudar haben wir das spiel gewonnen. es war richtig von petkovic ihn für das spiel gegen tottenham zu schonen und nichts zu riskieren. Naja blieb ihm wohl auch nicht gerade viel anderes übrig. Gemäss der Pressekonferenz nach dem Spiel, wird es eng für Dudar, dass er bis am Mittwoch fit ist. Man will natürlich auch nicht mit einem halbeinsatzbereiten Verteidiger spielen.
|
|
 |
|
 |
|
Bierflasche
|
Verfasst: Montag 23. August 2010, 08:09 |
|
Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
|
|
Meisterschaft, YB - Zürich 1:0 (0:0)
Zweiter Saisonsieg für die Young Boys: Das einzige Tor im Spiel gegen den FC Zürich schoss David Degen (Vorarbeit Raimondi) in der Mitte der zweiten Halbzeit. Der Sieg ging aufgrund der grösseren Spielanteile für YB in Ordnung.
Die Zuschauer im Stade de Suisse bekamen in der ersten halben Stunde kaum Torszenen zu sehen. YB hatte zwar viel Ballbesitz, konnte sich jedoch gegen die defensiven Zürcher nicht durchsetzen. Der FCZ konterte zwischenzeitlich und kam so durch Magnin und Buff zu zwei Abschlüssen (9./37.).
Gegen Ende der ersten Halbzeit kamen die Young Boys zu zwei Chancen. Hochstrasser prüfte dabei FCZ-Goalie Guatelli mit einem harten Schuss, später schoss Degen nach einer schönen Kombination rechts vorbei (42./44.).
Nach dem Seitenwechsel erhöhte das Heimteam den Rhythmus. Zwar musste Wölfli nach einem Gegenstoss der Zürcher gegen Margairaz eingreifen, ansonsten hatten die Young Boys das Spiel aber unter Kontrolle. So fiel das Führungstor nicht unverdient. Eine Flanke von Hochstrasser verpassten sowohl Guatelli wie auch YB-Stürmer Bienvenu. Der Ball gelangte dann zu Raimondi und dessen Hereingabe verwertete der auffällig agierende Degen aus kurzer Distanz (65.). Es war der erste Saisontreffer des YB-Flügelspielers.
In der Folge verpassten es die Young Boys, das Spiel zu entscheiden. Der FCZ kam in der Schlussphase dem Ausgleich zweimal nahe. Wölfli hielt einen Schuss von Margairaz mit einer tollen Parade und ganz zum Ende der Nachspielzeit traf Teixeira den Aussenpfosten (91./94.). Davor verpasste Marco Schneuwly nach einer sehenswerten Einzelaktion den zweiten YB-Treffer nur knapp (89.).
Die Young Boys holten letztlich verdient drei Punkte, weil sie den grösseren Aufwand betrieben und den Sieg mehr «wollten» als der FC Zürich.
Stadion: Stade de Suisse Zuschauer: 20311 Schiedsrichter: Wermelinger
Tore: 65. Degen (Rechtsschuss; Raimondi) 1:0.
Auswechslungen: 46. Gajic für Buff. 60. Costanzo für Spycher. 65. Regazzoni für Lulic. 69. Schönbächler für Djuric. 75. Nikci für Kukuruzovic. 83. M. Schneuwly für Bienvenu.
Ersatz: YB: Bürki, De Pierro, C. Schneuwly, Mayuka. Zürich: Leoni, Rodriguez, Rochat.
Bemerkungen: YB ohne Dudar und Lingani. Zürich ohne Chermiti, Stahel, Chikhaoui und Barmettler (alle verletzt). 94. Teixeira trifft den Aussenpfosten.
Verwarnungen: 48. Bienvenu (Foul), 52. Margairaz (Foul), 53. Affolter (Foul).
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Montag 23. August 2010, 08:57 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
NZZ, 23.08.2010 Degen trifft zum YB-SiegDen Young Boys ist die Hauptprobe für das Playoff-Rückspiel in der Champions League am Mittwoch gegen Tottenham Hotspur geglückt. Die Berner bezwangen in der 6. Runde der Axpo Super League im Stade de Suisse den FC Zürich dank eines Treffers von David Degen in der 65. Minute 1:0. Der Basler im Dienste der Berner bugsierte den Ball einen Meter vor dem Tor über die Linie, nachdem ein Schuss von Mario Raimondi vor die Füsse Degens geprallt war. Dem FCZ, der bis zum Gegentreffer die Partie kontrolliert hatte, boten sich vor 20'311 Zuschauern erst in der Nachspielzeit Chancen zum Ausgleich. Zuerst scheiterte Xavier Margairaz mit einem Schuss an Marco Wölfli, Sekunden vor dem Schlusspfiff traf Jorge Texeira aus spitzen Winkel nur den Pfosten. Es waren zwei der wenigen Höhepunkte in einer über weite Strecken schwachen Partie. Vor allem in der ersten Halbzeit schien die Hitze die Spieler zu lähmen: Kaum Zweikämpfe, kaum gelungene Angriffe, kaum Torszenen. Die beiden Torhüter waren vor dem Seitenwechsel nicht gefordert. Die einzige Chance vergab Degen, als er aus halbrechter Position mit seinem Schuss nur das Aussennetz traf. Young Boys - Zürich 1:0 (0:0). Stade de Suisse. - 20 311 Zuschauer. - SR Wermelinger. - Tor: 65. Degen (Raimondi) 1:0. Young Boys: Wölfli; Sutter, Affolter, Jemal, Raimondi; Spycher (60. Costanzo); Degen, Hochstrasser, Doubaï, Lulic (65. Regazzoni); Bienvenu (83. Marco Schneuwly). Zürich: Guatelli; Philippe Koch, Zouaghi, Teixeira, Magnin; Aegerter; Kukuruzovic (75. Nikci), Buff (46. Gajic), Margairaz, Djuric (69. Schönbächler); Hassli. Bemerkungen: Young Boys ohne Lingani und Dudar, Zürich ohne Alphonse, Barmettler, Chermiti, Chikhaoui und Stahel (alle verletzt). 46. Buff verletzt ausgeschieden. 94. Pfostenschuss Teixeira. Verwarnungen: 48. Bienvenu. 52. Margairaz. 53. Affolter (alle Foul). http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/schweizer_fussball-cup/sporttickerdepartment/urnnewsmlwwwsda-atsch20100822brz027_1.7294881.html
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Montag 23. August 2010, 08:58 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
NZZ, 23.08.2010 FCZ auf dem Pfad der DefensiveZürich spielt nach dem Prinzip «safety first» und verliert gegen YB 0:1 In den Schlussminuten kamen die Zürcher wider Erwarten doch noch zu Torchancen. Ihr insgesamt zu mutloses Offensivspiel wäre mit einem Remis zu grosszügig belohnt gewesen. brb. Der Zürcher Trainer Urs Fischer wollte seine defensive taktische Ausrichtung verteidigen. «Hören Sie», raunte er an der Pressekonferenz, «wir wissen doch über die Qualitäten und die schnellen Waffen auf den Seiten der Berner Young Boys Bescheid.» Ergo könne der FCZ doch nicht hierherkommen und «auf Teufel komm raus spielen». Fischer hatte schlicht Angst gehabt, wegen einer offensiveren Einstellung mit ähnlich abgesägten Hosen dazustehen wie Tottenham im Hinspiel der Champions-League-Qualifikation, als sich die Engländer nach einem 0:3 nach nur 28 Minuten verwundert und der Verzweiflung nahe die Augen rieben und ihre Identität in Frage stellten. Verzwickt für den Unterhaltungswert des Spiels war, dass der Berner Trainer Vladimir Petkovic ein ähnliches Dispositiv bereitgestellt hatte wie sein Antipode. Er gab seinen Spielern die Marschroute auf den Weg, in erster Linie kein Tor zu erhalten, wie der Goalie Wölfli bestätigte. Zu oft seien sie in den vergangenen Wochen aus einer unangenehmen Rücklage gestartet. Anfangs sah der Fussball an diesem heissen Sommertag aus wie ein Videospiel mit vielen programmierten Spielzügen, die niemanden zu überraschen vermochten – weder die Spieler selber und schon gar nicht das Publikum. YB-Sportchef Alain Baumann nahm zu Recht das Wort «Langeweile» in den Mund, versuchte jedoch das Taktische der Trainer als «beiderseits klug» zu verteidigen, es sei gut gewesen, sich nicht locken zu lassen. Dass überhaupt noch ein Tor fiel, entsprang auch ein wenig dem Zufall. Der Zürcher Torhüter Guatelli hechtete im Strafraum nach einem Flankenball und war dann am Boden liegend machtlos, als der Mittelfeldspieler Raimondi nach 65 Minuten zum Schuss ansetzte, der abgeprallte Ball Degen glückhaft vor die Füsse sprang und er nur mehr zum 1:0 einzuschieben brauchte. Fischer trauerte den zu ungenauen letzten Pässen in der Aufholjagd nach. Viel Enttäuschung und Bitternis liege in der Niederlage, sie seien gesamthaft doch die bessere Mannschaft gewesen, sagte er. Sie müssten sich schon wieder mit dem Befund auseinandersetzen, den Ertrag für eine gute Performance nicht eingefahren zu haben. Der Mittelfeldspieler Djuric analysierte ein wenig anders und sagte, dass sie einfach mehr rennen müssten. Der Mittelfeldspieler Aegerter lobte eine solide Defensive, sah aber ein, dass das dynamische Spiel nach vorne noch nicht ausgereift war. Der Präsident Ancillo Canepa verlangt vom Team, dass es das Potenzial und die Qualitäten endlich auf den Rasen bringt. Von diesem Zustand ist der FCZ trotz einem gefährlichen Schuss von der Strafraumgrenze von Margairaz und einem Pfostenschuss des stürmenden Verteidigers Teixeira in der Nachspielzeit ein gutes Stück entfernt. Dies erlaubte dem Berner Keeper Wölfli seinen 28. Geburtstag ohne Verlusttreffer zu feiern. Was gibt es Schöneres für einen Goalie? Der Berner Trainer Petkovic war froh, mit dem Sieg wieder vorne dabei zu sein und sich jetzt in aller Ruhe auf das Rückspiel gegen Tottenham vorbereiten zu können. Derweil bleibt dem FCZ die Herausforderung, den Kulturwandel von Trainer Challandes zu Fischer zu verkraften. Es braucht noch ein klein wenig, bis der FCZ wieder der FCZ ist. http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/fussball/fcz_auf_dem_pfad_der_defensive_1.7297516.html
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Montag 23. August 2010, 09:00 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
Berner Zeitung, 23.08.2010 YB bezwingt Zürich im BackofenOhne zu überzeugen hat YB in einer eher langweiligen Partie vor knapp 20'000 Zuschauern gegen Zürich 1:0 gewonnen. David Degen erzielte das Siegestor bei schwierigen Bedingungen im Backofen Stade de Suisse. Der Fussball ist immer wieder für Raritäten gut, und so wurden am Wochenende in der Super League die offiziell von den Spielleitern verordneten Trinkpausen eingeführt. Es war ja heiss, sehr heiss, und die Spieler von YB wie vom FCZ nuckelten nach rund 30 Spielminuten am Sonntagnachmittag gierig und dankbar an den Bidons. Gezeigt hatten sie bis dahin ziemlich langweiligen Sommerfussball – und auch später, als die Temperaturen ein wenig erträglicher wurden, waren Tempo und Intensität, Klasse und Rasse weit von der Begegnung YB - Tottenham (3:2) fünf Tage zuvor entfernt. Doch mit dem 1:0-Erfolg gegen Zürich bleiben die Young Boys in Lauerstellung, nur noch zwei Punkte hinter dem Titelrivalen aus Basel. «Wichtig ist, dass wir heute gewonnen haben», sagte David Degen, und Marco Wölfli meinte: «Drei Punkte waren unser Ziel. Und endlich haben wir in der Liga wieder zu null gespielt.» Sportchef Alain Baumann sprach derweil von einem «Sieg des Willens, der uns die Zukunft ein wenig entspannter angehen lässt». Und YB-Chef Ilja Kaenzig hatte einen «Arbeitssieg» gesehen, der vielleicht ein bisschen glückhaft gewesen sei. Aber: «Schämen müssen wir uns nicht, dass wir heute gewonnen haben.» Mit ein bisschen GlückDer gleichfalls zögerliche FC Zürich war lange Zeit das ein bisschen zwingendere zweier sehr zurückhaltender Teams gewesen. Aber am Ende hatte YB gleich zwei bemerkenswerte Negativserien gestoppt: Es war die erste Super-League-Partie ohne Gegentor seit dem 2.Mai, als die Young Boys ihre Titelambitionen mit einem 2:0-Sieg beim FCZ unterstrichen – und es war der erste Heimsieg in der Liga seit dem 5. Mai, als die Berner Meisterträume nach dem 2:1-Erfolg gegen St. Gallen Hochkonjunktur hatten. Seither aber hat YB mal wieder einen Titel verspielt (gegen Basel) und mal wieder einen unsanften Wechsel auf einer Schlüsselposition erfahren (Ilja Kaenzig für Stefan Niedermaier). Und drei Tage vor dem wohl wichtigsten Spiel der Vereinsgeschichte setzten sich die Berner gestern unspektakulär 1:0 gegen Zürich durch. David Degen war der Siegschütze in der 65.Minute, und dass er möglicherweise im Abseits gestanden war, interessierte nach der Partie kaum mehr. Selbst der Pfostenschuss Jorge Teixeiras mit der letzten Aktion in der 94.Minute wurde nicht mehr gross thematisiert. «Da hatten wir Glück», sagte Wölfli am Tag seines 28.Geburtstags. «Achtung, fertig, los!»Sehr bald schon am Sonntagabend aber galten die Gedanken der YB-Gemeinde dem kommenden Mittwoch, an dem sie an der White Hart Lane in London gegen Tottenham eine historische Meisterleistung feiern möchte. «Bei Spielbeginn stehen wir in der Champions League», sagte Wölfli, der noch nie eine Partie in England gespielt hat. «Und wenn wir konzentriert verteidigen, stehen wir auch bei Spielende dort.» Degen dagegen nannte als YB-Motto für die Partie bei Tottenham, wie es seinem Naturell entspricht: «Achtung, fertig, los!» Mit einer Mischung aus der – von Wölfli erwähnten – sorgfältigen Defensivleistung und der – von Degen angedachten – mutigen Offensivstrategie dürften die Young Boys in zwei Tagen gut beraten sein. «Aber wenn wir uns nur hinten reinstellen, wäre das fatal. Tottenham ist sehr kopfballstark, irgendwann würden wir sicher ein Tor erhalten», sagte Degen. Gut gebrauchen könnten die Young Boys deshalb ihren Abwehrchef Emiliano Dudar, der seinen rechten Fuss gestern Abend immer noch einbandagiert hatte. Fragezeichen bei DudarEmiliano Dudar erlitt im Training vor bald zwei Wochen zwei Bänderrisse im Fussgelenk, die Kapsel ist beschädigt und der Schmerz immer noch gross. Noch kann sich der Argentinier Dudar eher nicht damit anfreunden, fitgespritzt zu werden, aber auch er weiss um die Bedeutung der Begegnung übermorgen. «Wir werden vermutlich erst am Spieltag entscheiden, ob Dudar eingesetzt werden kann», sagte Sportchef Baumann. Ob mit oder ohne Dudar, die Young Boys können in London am Mittwoch auf die Unterstützung von über 700 Anhängern zählen. Vorfreude und Begeisterung bei und rund um YB sind gewaltig, und zumindest resultatmässig ist die Hauptprobe gestern gelungen. Wie sagte David Degen doch auch noch: «Wir können nicht immer Spektakel bieten.» http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussball/YB-bezwingt-Zuerich-im-Backofen/story/16786350
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Montag 23. August 2010, 09:02 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
Berner Zeitung, 23.08.2010 Die Noten zum Spiel YB-FC Zürich (22. August 2010)In einer müden Partie gegen den FC Zürich haben die YB-Spieler nicht brilliert. David Degen war der beste Berner Fussballer. Marco Wölfli: Note 4,5 Selten geprüft und sicher in seinen Interventionen. In der letzten Aktion der Begegnung mit Glück, als Teixeiras Schuss an den Aussenpfosten ging. Scott Sutter: Note 4,5 Solide Leistung des Rechtsverteidigers, der sich auch nach vorne einschaltete, insgesamt aber auch zurückhaltend agierte. François Affolter: Note 4 Für einmal nicht immer souverän, vertändelte in der Schlussphase einen Ball in der eigenen Hälfte leichtsinnig. Ansonsten meistens auf der Höhe. Ammar Jemal: Note 4,5 Kopfballstark und fleissig. Lieferte sich harte Zweikämpfe mit Hassli – und blieb fast immer Sieger der Auseinandersetzung. Mario Raimondi: Note 4,5 Erhielt als Linksverteidiger eine Spielgelegenheit. Mit einigen starken Aktionen, bereitete auch das Siegtor mit einem Schuss vor. Christoph Spycher: Note 4 Im 4-1-4-1-System gab er den defensiven Aufbauer. Spycher war nicht so dominant wie im Europacup, aber YB überzeugte als Team insgesamt nicht so wie gegen Tottenham. Und: Spycher leistete sich einige Fehler. David Degen: Note 5 Der beste, auffälligste Spieler auf dem Kunstrasen. Lief Gegenspieler Magnin das eine oder andere Mal davon – und bereitete das 1:0 zuerst mit einer Flanke vor und stand dann am richtigen Ort, um den Ball einzuschieben. Xavier Hochstrasser: Note 4 Solid, laufstark, fleissig – aber ohne viel Einfluss aufs Spiel. Thierry Doubai: Note 4,5 Probierte das Spiel mit schnellen Pässen und Seitenverlagerungen zu gestalten – nicht alles gelang dem Ivorer, doch er war präsent und stets anspielbar. Senad Lulic: Note 4 Ebenfalls wieder mit dem eher zurückhaltenden Super-League-Gesicht. Setzte sich selten durch, war aber kampfstark. Henri Bienvenu: Note 4 War vorne oft auf sich alleine gestellt. Probierte einiges, kam aber kaum zum Abschluss. Moreno Costanzo: Note 4,5 Kam nach 60 Minuten für Spycher. Hatte einige gute Ideen und Pässe, nachdem er von Trainer Petkovic fürs Tottenham-Spiel geschont worden war. Alberto Regazzoni: Note 4,5 Kam nach 65 Minuten und direkt nach dem 1:0 für Lulic. Wirblig und dribbelstark, einsatzfreudig und ziemlich viel unterwegs – Regazzoni überzeugte in seinem Kurzeinsatz durchaus. Noten: 6= herausragend; 5= gut; 4= solid ;3= ungenügend; 2= schlecht; 1= sehr schlecht. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussball/Die-Noten-zum-Spiel-YBFC-Zuerich-22-August-2010/story/28783651
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Montag 23. August 2010, 09:48 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
Berner Zeitung, 23.08.2010 Sieg mit London-Protagonisten Nach dem 1:0-Erfolg gegen den FCZ ist YB-Trainer Vladimir Petkovic zufrieden – und für den Auftritt in London zuversichtlich. Die Trinkpause der Trainer folgte erst nach dem Spiel. Vladimir Petkovic und sein Zürcher Opponent Urs Fischer gönnten sich vor Beginn der Pressekonferenz erst einmal einen ausgiebigen Schluck Wasser. Weil der von Fischer verlangte kohlensäurehaltige Durstlöscher auf der Seite des YB-Trainers stand, durfte sich der FCZ-Trainer von Petkovic bedienen lassen. Vor der ereignisarmen Partie hatte sich eher die Frage gestellt, ob es dem FCZ gelingen würde, den Young Boys nach deren überzeugender Vorstellung gegen Tottenham das Wasser zu reichen. Das Spiel verlief aber sehr ausgeglichen, YB gelang der einzige Treffer, und am Ende musste Urs Fischer sogar zwei verlorene Punkte beklagen: «Ein Unentschieden wäre aus meiner Sicht das gerechte Resultat gewesen.» Beide Mannschaften taten sich schwer mit der Hitze, Durst hatten nicht nur die Trainer. Vladimir Petkovic schrieb den niedrigen Spielfluss nicht den äusseren Bedingungen zu, hielt aber fest: «Das ist kein Fussballwetter. Nachmittagsspiele sind bei diesen Verhältnissen sehr schwierig.» Bewusst wenig rochiertWie gewohnt nahm der YB-Trainer zwischen zwei Europacup-Partien einige Veränderungen vor, diesmal aber hielten sich die Rochaden mit der Nomination Xavier Hochstrassers anstelle von Moreno Costanzo und dem 4-1-4-1-System in Grenzen. «Zwischen den beiden Spielen gegen Istanbul hatte ich in Bellinzona viel verändert. Das wollte ich zwischen den Tottenham-Spielen nicht wieder tun.» Auf den Aussenpositionen spielten mit Senad Lulic und David Degen wahrscheinliche Fixstarter für den Tottenham-Match. Und Christoph Spycher liess Petkovic für einmal alleine im defensiven Mittelfeld agieren. Der YB-Trainer stellt in diesen Tagen hohe Anforderungen an die Fitness seiner Spieler, vermeidet aber so, dass Super League und Europacup aus dem breiten Kader der Young Boys zwei verschiedene Mannschaften bilden. Passend zur Champions-League-Kampagne von YB sagte FCZ-Trainer Fischer mit einem gequälten Lächeln, dass man wenigstens nicht die gleichen Fehler wie Tottenham letzte Woche gemacht habe. «Wir wurden nicht überrannt und blieben diszipliniert. Um die Heimqualitäten von YB weiss man ja mittlerweile.» Petkovic verglich das bessere Ende,welches er mit seiner Mannschaft für sich behalten konnte, mit einer Schachpartie, in welcher «wir um den entscheidenden Zug besser waren». Zuversicht dank SiegeswillenOb Petkovics Young Boys den Gegner auch in London Matt zu setzen vermögen, wird mit Spannung erwartet. Der Berner Übungsleiter jedenfalls ist für die Begegnung am Mittwoch optimistisch. Aus der Partie gegen Zürich wolle er vor allem «den Willen zum Sieg mitnehmen. Wir haben gezeigt, dass es uns nicht aus der Ruhe bringt, wenn es einmal nicht so läuft.» Der erfolgreiche Liga-Auftritt von Tottenham – ein 2:1-Sieg gegen Stoke City, beide Tore durch Gareth Bale – beschäftigt Petkovic nicht gross. «Vielleicht werde ich mir Teile davon noch ansehen. Um die Schwächen und vor allem die Stärken Tottenhams wissen wir aber bereits.» Mit dem Arbeitssieg gegen Zürich ist YB eine gute Hauptprobe gelungen. Wenig Risiko führte zum Optimum – einem Sieg mit den London-Protagonisten. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussball/Sieg-mit-LondonProtagonisten--/story/24784944
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Montag 23. August 2010, 09:49 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
Berner Zeitung, 23.08.2010 FCZ: Wenig Dynamik, viel ÄrgerDavid Degen entschied mit seinem 1:0 das Spiel für die Young Boys. FCZ-Sportchef Fredy Bickel war danach ausser sich vor Wut. Fredy Bickel griff sich an den Kopf, er konnte nicht fassen, was sich im Stade de Suisse zugetragen hatte. «Wir wollen ja alle, dass YB die Champions League erreicht», sagte der Sportchef des FCZ, «aber müssen wir deswegen gleich Spalier stehen? Warum wollen wir dem Gegner nicht wehtun? Wie nur kann man ein Spiel, das man kontrolliert, verlieren?» Büssen mussten die Zürcher für eine Unachtsamkeit nach 65 Minuten. Als Hochstrasser flankte, Guatelli in die Füsse von Raimondi ablenkte. Als der Berner schoss – und Zouaghi den Ball so unglücklich abfälschte, dass der wartende Degen nicht mehr viel verkehrt machen konnte. Er traf zum 1:0 und bescherte den Young Boys einen fürstlichen Lohn. «Dieser Treffer fiel aus dem Nichts», haderte Trainer Urs Fischer, «wir werden für einen Fehler wieder hart bestraft.» Bis zur Pause ohne GehaltDabei war der unspektakuläre Plan der Zürcher lange aufgegangen. Sie sahen ihre Hauptaufgabe darin zu verteidigen, sie hielten den Gegner, der nicht im Ansatz so leidenschaftlich auftrat wie noch am vergangenen Dienstag gegen Tottenham, ohne erkennbare Mühe von ihrem Tor entfernt. Daraus ergab sich bis zur Pause ein Spiel, das sich vornehmlich zwischen den beiden Strafräumen abwickelte, das frei von Emotionen und Unterhaltung war, dafür von grosser Harmlosigkeit geprägt. Für die 20 311 Zuschauer war der Sonntag deshalb lange Zeit kein Genuss. Sie langweilten sich. Und erhielten die Bestätigung von YBTrainer Vladimir Petkovic, wenn auch in diplomatischen Worten: «Beide Teams unternahmen offensiv zu wenig.» Der FCZ steuerte vermeintlich auf einen Punktgewinn zu, er brauchte auch in der zweiten Halbzeit kaum einmal einen Rückschlag zu fürchten. Aber die Zürcher mussten sich den Vorwurf gefallen lassen, sich offensiv zu umständlich, zu ideenlos und zu wenig überzeugend angestellt zu haben. Sie näherten sich zwar dem YB-Tor, scheiterten aber wiederholt an ihrer Zaghaftigkeit. Oder wie es Fischer formulierte: «Uns fehlte die Dynamik.» Den Gegner unter KontrolleDer Trainer hatte kurzfristig umstellen müssen, weil sich Alphonse kurz vor dem Anpfiff mit Rückenschmerzen abgemeldet hatte. Hassli rückte in eine Mannschaft, die nicht imstande war, eine Antwort auf das 0:1 zu geben. Die es nicht schaffte, mindestens einen Punkt gegen ein YB zu holen, das gedanklich bereits beim Champions-League-Spiel bei Tottenham zu sein schien. Dabei boten sich spät noch Möglichkeiten, vor allem nach 94 Minuten. Teixeira war längst vom Abwehrchef zum Stürmer umfunktioniert, er wartete auf seine Chance, und er bekam sie nach einer weiten Flanke von Schönbächler. Der Abschluss des Portugiesen aus spitzem Winkel landete am Pfosten, im zweiten Anlauf rettete Wölfli – und dann pfiff Schiedsrichter Wermelinger die Partie ab. Die Zürcher mochten hinterher betonen, wie sehr sie den Gegner unter Kontrolle hatten, ihr Trainer fand gar: «Wir haben einen guten Job gemacht.» Eine Woche nach den Geschenken beim 2:2 gegen Bellinzona leistete sich die Mannschaft aber erneut einen folgeschweren Aussetzer. Dass sie ein Remis verpasste, gab Dusan Djuric Anlass zu sagen: «Wir müssen mehr tun, mehr rennen, mehr arbeiten.» Und: «Wir können und sollten uns in allen Belangen steigern.» Der Verzicht von Fredy BickelGlücklich waren gestern nur die Young Boys, deren Coach Petkovic davon sprach, in diesem «Schachspiel» einen entscheidenden Zug gemacht zu haben. Es war das einsame Highlight von Degen nach 65 Minuten. Ansonsten erfreuten sich die Berner daran, eine höchst ereignisarme Begegnung 1:0 gewonnen und sich mit einem idealen Ergebnis auf die nächste Aufgabe eingestimmt zu haben. Am Mittwoch will sich YB an der Londoner White Hart Lane für die Champions League qualifizieren. Petkovic verkündete selbstbewusst: «Wir werden Tottenham mit erhobenem Haupt begegnen.» Als die Trainer den Nachmittag aufgearbeitet hatten, war auch Fredy Bickels Entschluss gefasst: Er verzichtete aus lauter Ärger über die Niederlage auf die Heimfahrt im Mannschaftsbus. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussball/FCZ-Wenig-Dynamik-viel-rger/story/17758538
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
Mitglieder in diesem Forum: Baidu [Spider] und 34 Gäste |
| |
|
|
Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen. Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen. Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern. Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.
|
|
 |