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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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ljungberg
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Verfasst: Freitag 12. Februar 2010, 16:56 |
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Registriert: Sonntag 5. Juni 2005, 16:51 Beiträge: 456 Wohnort: Olten
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Aufstellung gegen Luzern:
-------------------------Wölfli-------------------------- -------Lingangi----------Dudar---------Mardassi--------- Sutter--------Yapi/Doubai-----Hochstrasser-----Raimondi ---------Degen--------Doumbia-------Regazzoni---------
Ersatz: Collaviti, Schneider, Coly, C. Schneuwly, Pasche, Bienvenu
sorry, coly hat jetzt nichts...aber auch gar nichts in der Startaufstellung verloren.
_________________ STOLZ YB-FAN ZU SEIN!!!
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shalako
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Verfasst: Samstag 13. Februar 2010, 09:58 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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sf.tv, 13.02.2010 Nächste Bewährungsprobe für YBNach der 0:4-Schlappe in Basel wartet auf YB am Samstag ein weiterer Härtetest. Der drittplatzierte FC Luzern gastiert in Bern und könnte bei einem Sieg bis auf 6 Punkte zum Leader aufschliessen. Mit Xamax-Basel und Sion-Zürich stehen nur zwei weitere Partien auf dem Programm. Gerade eine Runde ist in die Rückrunde in der Super League alt, und schon wieder fragt sich die Fussball-Schweiz: Beginnt bei YB wieder das grosse Zittern? Hält das Nervenkostüm? Der Grund für die Diskussion war die 0:4-Packung vor Wochenfrist in Basel. Der Vorsprung beträgt auf den ersten Verfolger zwar immer noch 4 Punkte. Doch es gibt hierzulande wohl keine andere Fangruppe als der YB-Anhang, der sich davon nicht beruhigen lässt. Zu oft hat YB in den letzten Jahren Nerven gezeigt. Falls am Samstag Luzern in Bern gewinnen würde, könnten vielleicht gar die Innerschweizer in den Titelkampf einsteigen. Vordergründig Ruhe in BernBei YB will man von Unruhe nichts wissen. Ob Trainer Vladimir Petkovic, Captain und Torhüter Marco Wölfli, oder die Mittelfeldspieler Scott Sutter und David Degen - alle betonen unisono, dass in der Mannschaft keine Unruhe herrsche und von Nervosität nichts zu spüren sei. Man befinde sich auf gutem Weg, die Nummer 1 der Schweiz zu bleiben, ist Degen optimistisch. In Bern schauen, zumindest öffentlich, alle nur in die Zukunft: «Jetzt ist es einfach wichtig, nicht vom Weg abzukommen», fordert Sutter stellvertretend. Weiter verschärft hat sich die Situation bei YB im Sturm. Neuzuzug Giuseppe Morello fällt verletzt aus. Er ist der zweite Ausfall in der Offensive neben dem Langzeitverletzten Marco Schneuwly. Für Petkovic ist dies keine einfache Situation, da auch Matar Coly spielerisch noch immer nicht in Bern angekommen ist. Gesperrt fehlt bei YB Stammverteidiger François Affolter. Petkovic kann im Mittelfeld wieder auf Regisseur Gilles Yapi zählen, dessen Ideen in Basel schmerzlich vermisst wurden. Der hochtalentierte Thierry Doubai konnte seinen ivorischen Landsmann (noch) nicht adäquat vertreten. Luzern gut in Form Ganz anders als YB ist der FC Luzern in die Rückrunde gestartet. Beim 4:2 über GC überzeugten die Innerschweizer. In Luzern träumen die Fans von der ersten Europacup-Teilnahme seit 1997. Doch Trainer Rolf Fringer erklärte das Thema «Europa League» für Tabu. Schon gar nichts wissen will er vom Eingreifen in den Titelkampf: «YB und der FCB sind uns eine Nasenlänge voraus», beschwichtigt Fringer. Dies täuscht jedoch nicht darüber hinweg, dass Luzern ein starkes Team stellt und mit Hakan Yakin und dem konstanter gewordenen Davide Chiumiento zwei Ausnahmekönner in seinen Reihen weiss, die ein Spiel alleine entscheiden können. Fringer sieht aber auch die Ausgeglichenheit im Team: «Wir sind defensiv solid und können im Vorwärtsgang richtiggehend explodieren, weil unsere Offensive ausgewogen ist», analysiert Fringer sein Team. Xamax-Basel: Beton-Abwehr gegen Traum-AngriffDem FC Basel ist der Auftakt in die Rückrunde mit dem 4:0 im Spitzenkampf gegen YB herausragend geglückt. Und am Sonntag stehen die Chancen gut, dass der FCB auch im zweiten Spiel des Jahres Punkte sammeln kann. Xamax ist in der Super League seit acht Spielen ohne Sieg und seit 304 Minuten ohne Tor. Nach den Abgängen der Stürmerstars Mario Gavranovic und Ideye Brown setzen die Neuenburger auf verstärkte Defensive, wie das (ermauerte) 0:0 beim FC Zürich bereits bewiesen hat. Hält die Xamax-Abwehr auch Basels Traumsturm mit Alex Frei und Marco Streller stand? Sion-Zürich: Duell zweier TabellennachbarenIm zweiten Sonntagsspiel reist der FC Zürich ins Wallis. Beide Teams brauchen im Kampf um Rang 4 und der Teilnahme an der Europa League dringend Punkte. Sowohl Sion wie auch der FCZ konnten im ersten Spiel der Rückrunde nicht überzeugen und blieben ohne Tore. Die Statistik im Direktduell spricht für einen Züricher Erfolg: Knapp zehn Jahre ist es her, seit der FCZ letztmals im Tourbillon verloren hat. Sion hat die letzten 20 Meisterschaftsspiele gegen Zürich nicht gewinnen können. Doch der Meister hat Sorgen in der Offensive: Xavier Margairaz muss wegen Adduktoren-Probleme auf die Reise ins Wallis verzichten. Zudem ist Dusan Djuric fraglich. Der Schwede konnte wegen starken Rückenschmerzen nicht trainieren. http://www.sport.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2010/02/12/Fussball/Naechste-Bewaehrungsprobe-fuer-YB
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shalako
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Verfasst: Samstag 13. Februar 2010, 10:00 |
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20min.ch, 13.02.2010 Gibts den nächsten Rückschlag für YB?Leader YB wird nach der Vorführung in Basel im ersten Heimspiel der Rückrunde von Verfolger Luzern gefordert. Ein weiterer Patzer liegt nicht drin. Mit 20 Minuten Online sind Sie ab 17.45 Uhr live dabei. Bereits nach dem ersten Spieltag der Rückrunde stehen die Young Boys unter Druck. Nach dem 0:4 in Basel vor Wochenfrist droht bei einer weiteren Niederlage der souveräne Vorsprung von sieben Punkten, den die Berner in der Winterpause vorzuweisen hatten, auf ein Minimum zu schrumpfen. Die Niederlage in Basel will YB-Trainer Vladimir Petkovic allerdings nicht überbewerten, «denn bis zum 0:2 waren wir ebenbürtig». Der gebürtige Kroate fordert gegen den Tabellendritten aus Luzern eine Reaktion seines Teams. Gelegen kommt ihm da die Rückkehr von Spielmacher Gilles Yapi, der gegen Basel schmerzlich vermisst worden war. Der Ivorer hatte während der Woche wegen seiner Verletzung zwar nur reduziert trainieren können, gegen Luzern dürfte er aber wieder von Beginn an dabei sein. Den Gästen aus Luzern bietet sich im Stade de Suisse die grosse Chance, mit einem Sieg den Rückstand auf die Berner auf sechs Punkte zu verkürzen und damit aus dem Duell um den Meistertitel einen Dreikampf zu machen. Vom Titel spricht in Luzern zwar (noch) niemand, doch gelingen dem Team von Rolf Fringer weitere solche Auftritte wie am letzten Sonntag gegen die Grasshoppers (4:2), dürfte in der Innerschweiz eher früher als später eine Euphorie ausbrechen. «Es ist enorm wichtig, gut aus den Startlöchern gekommen zu sein», sagte Fringer. Die Mannschaft sei sehr gut drauf und physisch bereit. Gegen GC hatten sich besonders die beiden Super-Techniker Hakan Yakin und Davide Chiumiento in den Vordergrund gespielt; sie dürften gegen ihren Ex-Verein YB zusätzlich motiviert sein. Die Spiele Bellinzona - St. Gallen und GC - Aarau sind auf den zehnten März verschoben. Axpo Super League, 20. Runde Samstag, 17.45 Uhr Young Boys - Luzern Bemerkungen: Bisherige Duelle: 2:1, 1:1. - Absenzen: Affolter (gesperrt), Morello (verletzt); Renggli (verletzt), Frimpong (gegen YB nicht spielberechtigt), Diarra (nicht im Aufgebot, steht vor einem Wechsel zu Steaua Bukarest). - Statistik: Luzern konnte in den letzten zehn Jahren nur einmal in Bern gewinnen. Im April 2008 siegten die Innerschweizer auf dem für die Euro verlegten Naturrasen im Stade de Suisse 1:0 und hatten damit wesentlichen Anteil daran, dass die Berner am Ende den Meistertitel knapp verpassten. http://www.20min.ch/sport/fussball/story/Gibts-den-naechsten-Rueckschlag-fuer-YB--17256270
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shalako
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Verfasst: Samstag 13. Februar 2010, 10:04 |
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Berner Zeitung, 12.02.2010 Gemeinsam gegeneinander und miteinanderMarco Wölfli und Hakan Yakin wollen sich gemeinsam den WM-Traum erfüllen. Aber morgen treten sie zuerst im Spitzenkampf zwischen YB und Luzern gegeneinander an. Hakan Yakin prophezeit YB den Meistertitel. Doch am Samstag will Luzerns Regisseur seinem Freund, YB-Keeper Marco Wölfli, keine Geschenke machen. «Wir fahren nach Bern, um dort zu gewinnen», verspricht Yakin, der sich offensichtlich in guter Form befindet. Zum Auftakt der Rückrunde hatte der begnadete Linksfüsser beim 4:2-Sieg gegen GC zwei Tore und einen Assist beigesteuert. In der Nationalmannschaft teilen sich Wölfli und Yakin jeweils das Doppelzimmer. In den vergangenen Jahren ist so zwischen den beiden eine Freundschaft entstanden. Ihr erklärtes Ziel ist es, gemeinsam an die Weltmeisterschaft nach Südafrika zu fahren. «Ich freue mich wahnsinnig, dass Haki schon zu Beginn der Rückrunde so glänzend in Form gekommen ist», sagt Wölfli anerkennend. «Ich weiss genau, was Yakin vorhat»Yakin sei ein genialer Fussballer und ein feiner Mensch mit einem tollen Charakter. «Wie er sich mit 32 Jahren noch ins Zeug legt, wie er sich psychisch und physisch immer wieder neu motivieren kann, beeindruckt mich zutiefst», lobt Wölfli. «Wir wollen Ottmar Hitzfeld in jedem Spiel mit Topleistungen überzeugen», so der Berner weiter. Nur so könne man dem Nationalcoach Argumente für ein WM-Aufgebot liefern. «Es wäre schon eine tolle Sache und für uns beide ein absoluter Traum, wenn wir auch in Südafrika das Hotelzimmer teilen könnten», sagt Wölfli gegenüber tagesanzeiger.ch/newsnetz. Für das Duell am Samstag gegen Yakin ist Wölfli bestens gerüstet. «Ich kenne Haki in- und auswendig. Wenn er zu einem Freistoss oder Elfmeter antritt, kann ich an seiner Körpersprache erkennen, was das Schlitzohr im Schilde führt», sagt Wölfli mit einem Augenzwinkern, wohlwissend, dass auch er nicht wirklich ausmachen kann, mit welcher Überraschung Yakin aufwartet. Zumindest ist sich Wölfli sicher, dass sich Yakin vor dem Spiel noch melden wird. Das gehöre zur kleinen psychologischen Kriegsführung unter Freunden. «Wir pflegen einen regelmässigen Kontakt», verrät Wölfli. Vor den Spielen sei der Dialog mit seinem Zimmerpartner aus der Nationalmannschaft stets besonders witzig. «Da fällt schon mal der eine oder andere Spruch.» «wir machten nicht alles schlecht»Wölfli versichert, sein Team habe die empfindliche 0:4-Niederlage im Spitzenkampf gegen den FC Basel vom vergangenen Sonntag mental verkraftet und verarbeitet. Der Keeper hat sich auch von einer kleinen Rippenprellung erholt. «Es ist nichts angerissen, alles ist okay», gibt er Entwarnung. Trainer Vladimir Petkovic habe in seiner Analyse die Fehler ruhig und sachlich angesprochen. «Wir haben im Spiel gegen Basel aber nicht gleich alles schlecht gemacht», so Wölfli. Das Resultat sei viel zu hoch ausgefallen und habe nicht den gezeigten Leistungen entsprochen. «Wir haben aus der kritischen Analyse des Trainers auch viel Positives mitgenommen», versichert Wölfi zuversichtlich. Diese Erkenntnis wolle man auf das Spiel gegen Luzern übertragen. Dass Vladimir Petkovic nicht nur ein glänzender Taktiker, sondern auch ein hervorragender Psychologe ist, hat der kroatisch-schweizerische Doppelbürger schon mehrmals bewiesen. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussball/Gemeinsam-gegeneinander-und-miteinander/story/20862622
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shalako
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Verfasst: Sonntag 14. Februar 2010, 01:15 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Blick, 13.02.2010 Doumbia eiskalt – Luzern scheitert an sich selbstLeader YB hat dank einem hart erkämpften 2:1-Sieg gegen den FC Luzern den Vorsprung auf Basel vorläufig auf sieben Punkte ausgebaut. Seydou Doumbia erzielt beide Berner Treffer. Luzern vergibt zahlreiche Torchancen. Bei eisigen Temperaturen – es herrschen -5 Grad – wirft Schiedsrichter Jérôme Laperrière die Münze zur Platzwahl auf. Er ist wohl froh, dass er nicht wie am 23. April 2009 bei der Partie YB – Xamax (0:0) an gleicher Stätte von eben einer solchen Münze getroffen wird. Der FC Luzern erwischt im wahrsten Sinne des Wortes einen Kalt-Start. Seydou Doumbia erzielt nach nur 47 Sekunden das 1:0. Dudar lanciert Christian Schneuwly mit einem langen Ball, der passt zur Mitte. Die Luzerner Verteidiger um Alain Wiss verpassen gleich reihenweise und Doumbia muss nur noch einschieben – welch ein Auftakt! FCL-Coach Rolf Fringers Rezept mit einer 5er-Verteidigung ist also schon nach der ersten Makulatur. Nach acht Minuten vergibt Veskovac nach perfektem Yakin-Corner am zweiten Pfosten per Kopf. In der 17. Minute beweist Doumbia, dass er auch bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt heiss laufen kann und bereit ist für das Moskau-Abenteuer. Regazzoni tritt einen Freistoss, der via Dudars Kopf bei Doumbia landet, der eiskalt zum 2:0 trifft. Die Worte von YB-Coach Petkovic im BLICK («Doumbia weiss, dass er zu wenig gemacht hat») scheinen gewirkt zu haben, Doumbia erzielt bereits seinen 19. Treffer in der laufenden Meisterschaft. In der 27. Minute kommt Lustenberger zur bisher besten Chance des FCL: Chiumiento mit der Hereingabe von links, Ianu legt ab. Doch Lustenberger schiesst am rechten Pfosten von Wölfli vorbei, der allerdings zur Stelle gewesen wäre. Die Fringer-Truppe erspielt sich in der zweiten Halbzeit Chance um Chance, scheitert aber entweder am starken YB-Goalie oder am eigenen Unvermögen. Yakin, Kukeli und Lustenberger verpassen gleich reihenweise aus aussichtsreichsten Positionen. YB beschränkt sich ausser einem Doumbia-Kopfball, den Zibung gerade noch über die Latte lenkt, und einem Yapi-Schuss (der Ivorer ersetzt in der zweiten Halbzeit Doubai) aufs Verteidigen. Der Leader beklagt zwar einen Lattenschuss Regazzonis nach einem Corner (54.), hat aber Glück, dass die Luzerner das Tor nicht treffen. Joao Paivas Anschlusstreffer in der 86. Minute kommt zu spät. Der FCL verpasst es, bis auf sechs Punkte auf Leader YB heranzukommen, das seinerseits vorübergehend mit sieben Punkten Vorsprung auf den FC Basel davonzieht. Young Boys - Luzern 2:1 (2:0) Stade de Suisse. -- 16 882 Zuschauer. -- SR Laperrière. Tore: 1. (0:47) Doumbia 1:0. 17. Doumbia 2:0. 86. Paiva 2:1. Young Boys: Wölfli; Lingani, Dudar, Mardassi; Sutter, Hochstrasser, Doubaï (62. Yapi), David Degen (82. De Pierro); Christian Schneuwly (62. Raimondi), Doumbia, Regazzoni. Luzern: Zibung; Veskovac, Seoane, Roland Schwegler; Wiss (82. Siegrist); Zverotic (46. Ferreira), Kukeli, Chiumiento, Hakan Yakin, Claudio Lustenberger; Ianu (73. Paiva). Bemerkungen: Young Boys ohne Affolter (gesperrt) sowie Schneider, Morello und Marco Schneuwly (alle verletzt), Luzern ohne Renggli (verletzt) und Frimpong (nicht im Aufgebot). 53. Corner von Regazzoni an die Latte. Verwarnungen: 38. Chiumiento (Unsportlichkeit/"Schwalbe"). 59. Dudar (Foul). http://www.blick.ch/sport/fussball/superleague/lieber-punkte-als-rache-140296
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shalako
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Verfasst: Sonntag 14. Februar 2010, 01:17 |
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Berner Zeitung, 13.02.2010 Ein Genfer, dem wohl ist in BernYB wolle sich heute rehabilitieren, sagt Mittelfeldspieler Xavier Hochstrasser vor dem Heimspiel gegen Luzern (17.45 Uhr). Seit dreieinhalb Jahren spielt der Genfer für YB. YB hat etwas gutzumachen heute, im Heimspiel gegen Luzern. Das 0:4 in Basel am Sonntag hat jene bestärkt, die der Meinung sind, den Bernern gelinge es bis Saisonende nicht, die Tabellenspitze zu verteidigen. «Die Nervosität ist bei uns wegen dieser Niederlage nicht gestiegen. Es ist nur ein Spiel, das wir verloren haben», sagt Xavier Hochstrasser. Der Tonfall des YB-Mittelfeldspielers ist bestimmt. Unter der Woche habe das Team die «dummen Fehler» analysiert. Gesprochen worden sei jetzt genug, «heute wollen wir zeigen, dass wir es besser können». Hochstrasser ist der Dauerläufer im YB-Mittelfeld. Nur eines der 19 Saisonspiele hat er verpasst, beim 1:3 in Sion im November fehlte er gesperrt. Erst 21 Jahre alt ist der gebürtige Genfer, und doch steht er in der Hierarchie des Teams bereits weit oben. Kein Wunder, denn Hochstrasser spielt trotz seines Alters bereits die vierte Saison für die Young Boys. Im Sommer 2006 wechselte er von Servette zu YB, und von Spielzeit zu Spielzeit hat sich seine Einsatzzeit erhöht. Als von Beginn an sehr positiv beurteilt der Schweizer U21-Nationalspieler seine Entwicklung in Bern – auf und auch neben dem Platz. «Zuerst waren es die Teamkollegen, die mir geholfen haben, mich in der Deutschschweiz zurechtzufinden.» Mittlerweile habe sich sein Freundeskreis ausgeweitet. «Meine Freundin ist Bernerin. Durch sie habe ich viele Leute kennen gelernt, die nicht direkt mit Fussball zu tun haben.» Angefreundet hat er sich auch mit der Sprache. Zwar verständigt er sich nach wie vor auf Hochdeutsch, «unterdessen verstehe ich aber auch den Berner Dialekt». Doubai oder Yapi? «Egal»Seine Wurzeln hat Hochstrasser aber nicht vergessen. Regelmässig besucht er die Eltern und den Bruder in Genf. «Und manchmal fahre ich auch gerne hin, um zu shoppen.» Diese Woche hat er einiges über die Herkunft seiner Mitspieler Thierry Doubai und Seydou Doumbia erfahren. Das Schweizer Fernsehen hatte die beiden YB-Ivorer Anfang Januar in deren Heimat besucht und strahlte die Bilder am Mittwochabend als Dokumentarfilm aus. «Leider kam ich nicht dazu, die Sendung zu schauen. Aber mir wurde erzählt, in welchen Verhältnissen Doubai und Doumbia aufwuchsen. Sie waren alles andere als auf Rosen gebettet.» Zu Doubai ist Hochstrassers Beziehung besonders eng. Beide wurden am gleichen Tag geboren (am 1.Juli 1988) und haben sich in ihrer Zeit in Bern angefreundet. Normalerweise bildet Hochstrasser in dieser Saison mit Gilles Yapi das zentrale Mittelfeld der Berner. Weil Yapi verletzt war, spielte Hochstrasser in Basel an der Seite Doubais. Unterdessen ist Yapi wieder gesund, und Hochstrasser hatte am Freitag noch keine Ahnung, an wessen Seite er heute zum Einsatz kommt. «Das spielt für mich auch keine Rolle. Yapi und Doubai sind beides exzellente Fussballer mit ganz besonderen Stärken. Mit beiden fühle ich mich wohl auf dem Platz.» Lieber «Zaza» als XavierNeben wem auch immer Hochstrasser heute aufläuft, sicher ist, dass er von seinen Mitspielern «Zaza» gerufen wird. Wie er zu diesem Spitznamen gekommen ist, weiss er noch genau: «Als Kind konnte mein älterer Bruder meinen Namen nicht aussprechen. Statt Xavier nannte er mich ‹Zaza›. Dieser Name ist geblieben.» Mittlerweile werde er sogar lieber «Zaza» gerufen als Xavier. Hochstrasser muss lachen, als er diese Geschichte erzählt. Noch mehr Grund zur Freude hätte er heute im Fall eines Sieges gegen Luzern. http://www.bernerzeitung.ch/region/bern/Ein-Genfer-dem-wohl-ist-in-Bern/story/22022942
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shalako
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Verfasst: Sonntag 14. Februar 2010, 01:20 |
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Berner Zeitung, 13.02.2010 Doumbia-Doublette macht die Young Boys glücklichLeader YB kam eine Woche nach dem 0:4 zum Rückrundenauftakt in Basel gegen den FC Luzern zum ersten Sieg im neuen Jahr. Die Berner schlugen die Innerschweizer dank zwei Toren von Seydou Doumbia in der Startphase und einigem Zittern am Ende glücklich mit 2:1. Damit sind die Berner wieder auf Kurs und haben den Vorsprung auf den FC Basel zumindest bis am Sonntagabend auf sieben Punkte vergrössert. Dass die Pleite in Basel vor Wochenfrist bloss ein einmaliger Unfall gewesen war, konnte YB indes nicht beweisen. Zu viele Chancen liess der Tabellenführer in der zweiten Halbzeit gegen einen nach der Pause dominierenden FCL zu. Die verpassten Chancen des FCLBedenklich ins Wanken geriet der YB-Sieg zwischen der 55. und 75. Minute: Hakan Yakin mit einer Direktabnahme, Berim Kukeli und Cristian Ianu mit Kopfbällen, nochmals Yakin mit einem Nachschuss, der auf der Linie abgewehrt wurde, und Claudio Lustenberger alleine gegen YB-Keeper Marco Wölfli hätten bei ihren Grosschancen (mindestens) den Anschlusstreffer erzielen müssen. Weil sie alle nicht trafen, das überfällige Luzerner Tor durch den eingewechselten Paiva erst in der 86. Minute fiel und der FCL sich in der Nachspielzeit bei zwei im Ansatz gefährlichen Szenen im YB-Strafraum zu umständlich anstellte, wurde YB für das passive Verhalten nach der Pause nicht einem Punktverlust bestraft. Doumbia machte die DifferenzUnd so war es am Ende wie so oft in dieser Saison im Stade de Suisse. Seydou Doumbia hatte den Unterschied gemacht und avancierte zum Matchwinner. Er schoss in der Startviertelstunde seine Heimtore neun und zehn. Beide Treffer fielen nach Freistossflanken - und Fehlern in der Luzerner Abwehr. Beim 1:0 nach bloss 47 Sekunden schlug Alain Wiss über den Ball, beim 2:0 in der 17. Minute konnte Emiliano Dudar den Ball ungehindert zu Doumbia weiterleiten. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussball/DoumbiaDoublette-macht-die-Young-Boys-gluecklich/story/15775106?dossier_id=451
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shalako
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Verfasst: Sonntag 14. Februar 2010, 01:23 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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20min.ch, 13.02.2010 YB zittert sich gegen Luzern zum SiegLeader YB hat nach der 0:4 Pleite in Basel im ersten Heimspiel der Rückrunde gegen den FC Luzern die richtige Antwort gezeigt. Beim 2:1 Sieg gegen den FCL konnten sich die Berner einmal mehr auf ihren Goalgetter Seydou Doumbia verlassen, der beide Tore zum Sieg beisteuerte. Sechs Tage nach dem 0:4 in Basel brachte sich YB (resultatmässig) wieder auf Kurs und zumindest bis am Sonntagabend auf einen Vorsprung von sieben Punkten auf den FC Basel (spielt in Neuenburg). Mit dem Auftritt gegen Luzern - vor allem mit der Darbietung nach der Pause - konnte der Leader indes nicht beweisen, dass das Debakel gegen den FCB bloss ein einmaliger Unfall gewesen war. Zu viele Chancen konnte sich Luzern in den zweiten 45 Minuten erspielen, souverän waren die Young Boys nur zu Beginn. Je länger die Partie dauerte, desto mehr zitterte sich YB dem Ende entgegen. Die Erleichterung bei den Bernern war nach dem Schlusspfiff gross, denn Luzern hätte einen Punkt verdient. «Es ist unbegreiflich, wie wir nach der Pause aufgetreten sind», sagte YB-Torhüter Marco Wölfli und schob nach: «Aber das Wichtigste sind die drei Punkte.» Damit setzt YB den FC Basel unter Druck. Der FCB muss am Sonntag bei Xamax gewinnen, um mit dem Leader Schritt zu halten. Doch am Neuenburgersee taten sich die Basler zuletzt häufig schwer; nur eine der letzten vier Partien auf dem Plastikrasen der Maladière gewannen sie. Im Herbst erreichte der FCB nach zweimaligem Rückstand ein 2:2. Der Ausgleich fiel erst zwei Minuten vor dem Ende. Luzerner sündigten im AbschlussDabei hatte wenig gefehlt, und die Luzerner hätten dem FCB die optimale Offerte geliefert, das Handicap auf Platz 1 weiter abzutragen. Besonders zwischen der 55. und 75. Minute geriet der in den ersten 17 Minuten perfekt aufgegleiste achte YB-Heimsieg arg ins Wanken. Hakan Yakin mit einer Direktabnahme, Berim Kukeli und Cristian Ianu mit Kopfbällen, nochmals Yakin mit einem Nachschuss, der von Mardassi auf der Linie abgewehrt wurde sowie Claudio Lustenberger alleine gegen Wölfli hätten bei ihren Grosschancen (mindestens) den Anschlusstreffer erzielen müssen. Weil sie alle nicht trafen, das überfällige Luzerner Tor durch den eingewechselten Paiva erst in der 86. Minute fiel und der FCL sich in der Nachspielzeit bei zwei im Ansatz gefährlichen Szenen im YB-Strafraum zu umständlich anstellte, wurde YB für das passive Verhalten nach der Pause nicht einem Punktverlust bestraft. Und so war es am Ende wie so oft in dieser Saison im Stade de Suisse. Seydou Doumbia hatte den Unterschied gemacht und war zum Matchwinner avanciert. Er schoss in der Startphase seine Heimtore neun und zehn. Beide Treffer fielen nach Freistossflanken - und nach Fehlern in der Luzerner Abwehr. Beim 1:0 nach bloss 47 Sekunden schlug Alain Wiss über den Ball, beim 2:0 in der 17. Minute konnte Emiliano Dudar den Ball ungehindert zu Doumbia weiterleiten. Dass der Ivorer wie der Grossteil seiner Mannschaft dem Startfurioso keine Zugabe nachlieferte und nach der Pause regelrecht abtauchte, war am Ende aus Sicht der Young Boys egal. Sie verfolgten im Stade de Suisse primär ein Ziel: nach der Schmach in Basel wieder aufzustehen. Resultatmässig ist ihnen dies gelungen. Young Boys - Luzern 2:1 (2:0) Stade de Suisse. - 16 882 Zuschauer. - SR Laperrière. Tore: 1. (0:47) Doumbia 1:0. 17. Doumbia 2:0. 86. Paiva 2:1. Young Boys: Wölfli; Lingani, Dudar, Mardassi; Sutter, Hochstrasser, Doubaï (62. Yapi), David Degen (82. De Pierro); Christian Schneuwly (62. Raimondi), Doumbia, Regazzoni. Luzern: Zibung; Veskovac, Seoane, Roland Schwegler; Wiss (82. Siegrist); Zverotic (46. Ferreira), Kukeli, Chiumiento, Hakan Yakin, Claudio Lustenberger; Ianu (73. Paiva). Bemerkungen: Young Boys ohne Affolter (gesperrt) sowie Schneider, Morello und Marco Schneuwly (alle verletzt), Luzern ohne Renggli (verletzt) und Frimpong (nicht im Aufgebot). 53. Corner von Regazzoni an die Latte. Verwarnungen: 38. Chiumiento (Unsportlichkeit/»Schwalbe»). 59. Dudar (Foul). http://www.20min.ch/sport/fussball/story/YB-zittert-sich-gegen-Luzern-zum-Sieg-17256270
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springtime87
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Verfasst: Sonntag 14. Februar 2010, 04:14 |
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Registriert: Donnerstag 14. Mai 2009, 14:48 Beiträge: 317
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Hmmm... finde es schade, dass man am Schluss noch so zittern musste. Das darf einfach nicht sein, wenn man nach 17 Minuten 2:0 vorne liegt, dass die Partie am Schluss noch so knapp wird. Wie auch immer... die 3 Punkte sind im Trockenen, wir haben Luzern auf Distanz gehalten und jetzt können wir hoffen, dass Basel in Neuenburg patzt. Übrigens... muss sagen... die Choreo von Luzern hat mir echt gefallen^^ Den zweiten Teil der Choreo hätten sie auch sein lassen können^^ Dann zu Regazzoni... der war meiner Meinung nach mal wieder gar nicht bei der Sache... Fand es zu dem Schade, dass vereinzelt "Ohne Hakan fahr'n wir zur WM" gesungen wurde, weil ihn möchte ich in Südafrika eigentlich schon sehen. Bei Streller wars mir noch egal^^ Dann noch zu Zibung xD Als Torhüter ist er mir eigentlich noch ziemlich sympathisch, aber das Lied über ihn war ja top xD "Zibung, Zibung, David(e) Zibung.. Är isch so schlächt, är isch so dumm, David(e) Zibung!" (angelehnt an "Boney M - Hooray http://www.youtube.com/watch?v=uJkrA6DtDgQ )  Das macht gleich Stimmung^^
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shalako
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Verfasst: Montag 15. Februar 2010, 12:23 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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NZZ, 15.02.2010 Verzweifelte Suche nach StabilitätYB verhindert gegen Luzern nur mit Glück einen Punktverlust oder gar die erste Heimniederlage 2:1 am Ende, aber die Berner spielen nur anfangs überzeugend – der Rest ist ein Zittern vor spielstarken Luzernern. Die Serie von YBs Trainer Vladimir Petkovic seit dem Sommer 2008 hat also weiterhin Bestand. Das für den Kroaten sprechende Muster, nie in der Meisterschaft zwei Spiele hintereinander zu verlieren, wäre aber beinahe zur Unzeit durchbrochen worden. Die Gesten des Trainers nach Spielschluss dokumentierten retrospektiv seine Worte an der Pressekonferenz vortrefflich. Er sei «überglücklich über die drei Punkte» – und es war bis in den letzten Winkel des grossen Raumes spürbar: der Aspirant auf den Meistertitel kann sich noch nicht auf Kürleistungen und Tore am Fliessband spezialisieren. Nüchternheit macht vorerst glücklich, lautet in diesen Tagen das Programm. Vor allem in der Schlussphase wankte der Heimnimbus der Berner bedenklich (keine Heimniederlage). Die Luzerner erspielten sich zwischen der 67. und der 75. Minute allergrösste Chancen, «einen Horror» nannte Lustenberger, einer der Sünder vor dem Tor, die Ineffizienz im Abschluss. Das Anschlusstor von Paiva in der 86. Minute fiel irgendwie zu spät für die Gäste, um den frühen 0:2-Rückstand nach 17 Minuten zu kompensieren. Doumbia hatte nach der 0:4-Auftaktniederlage in Basel zur grossen Erleichterung der Einheimischen eine solide Anfangsphase mit seinen Saisontoren 18 und 19 gekrönt, der frühe Vorsprung sollte allerdings nicht als Beruhigungsmittel für eine ganze Spielzeit ausreichen. Luzerns Trainer Rolf Fringer sprach von einer grandiosen Reaktion seiner Spieler in der zweiten Halbzeit, nach einer «ersten verkrampften Halbzeit», pomadig sei die Art des Auftritts zu Beginn gewesen. Erst klare Worte während der Halbzeitpause hätten das Team «mit der nötigen Durchschlagskraft versehen». Was die Innerschweizer zu Recht als spielstarke Phase wahrnahmen, wertete Petkovic «als 10 bis 15 Minuten, in denen wir kaum wussten, wo und wie wir auf dem Platz stehen sollen». YB scheint die Rolle des ersten Titelaspiranten vorderhand nicht sonderlich gut zu bekommen, obwohl der Goalie Wölfli solchen Spekulationen dezent entgegentritt und sagt, dass er mit der These, sie verspürten Nervosität, nichts anfangen könne. «Druck ist doch lustig», kontert der Captain der Berner, der mit Reflexen in der Schlussphase den Sieg der Berner festhielt, oder um seine Taten mit den Worten des Trainers zu beschreiben: «Wölfli war in diesem Spiel ein riesiger Rückhalt für uns.» Es war unübersehbar, die Berner suchen verzweifelt nach der Form und der Stabilität der Vorrunde. Vielleicht liegt im Versuch des Trainers Petkovic eine Erklärung, das 3-4-3-System situationsabhängig zu modifizieren, es mit Flexibilität zu weiten. Anderseits dürfte es die Berner beunruhigen, so schnell aus dem Konzept zu geraten. Ein YB in Spiellaune hätte ein Aufbäumen des Gegners mit einem dritten Tor im Keime erstickt. Ja, so war das, früher, im Herbst, als die Berner schon fast als Meister gefeiert worden waren. http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/verzweifelte_suche_nach_stabilitaet_1.4954606.html
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