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 Beitrag Verfasst: Sonntag 8. November 2009, 23:54 
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NZZ, 08,11.2009

YB und seine Probleme mit den Dominguez-Freistössen

In der Axpo Super League schmilzt der Vorsprung von Leader YB weiter. Die Berner mussten sich in Sitten mit 1:3 geschlagen geben.

Hatten vor ein paar Wochen noch viele gedacht, die Meisterschaft könnte früh zu Gunsten der Young Boys entschieden sein, präsentiert sich die Lage an der Tabellenspitze derzeit wieder ausgeglichener. Wenn Basel am Montag das Verfolger-Duell gegen Neuchâtel Xamax gewinnt, beträgt die Differenz nur noch vier Punkte.

YB verlor im Tourbillon, weil es eklatante Probleme mit den Freistössen von Alvaro Dominguez bekundete. Nach einer Stunde traf der Kolumbier an Freund und Feind vorbei direkt zum 3:0. Das frühe 1:0 durch Adeshina und das 2:0 von Nwaneri hatte Dominguez mit solchen Standardsituationen eingeleitet. Der Anschlusstreffer des eingewechselten Matar Coly in der 76. Minute kam zu spät. Er hatte per Kopf eine Flanke von David Degen verwertet. Die Walliser konnten auch auf einen starken Goalie Vanins zählen. Der Lette wehrte vor allem in der ersten Halbzeit hochkarätige Chancen von Marco Schneuwly und Seydou Doumbia ab. YB fand nie wie gewünscht in den Rhythmus.

Sion - Young Boys 3:1 (2:0).

Tourbillon. - 13 500 Zuschauer. - SR Studer. - Tore: 5. Adeshina 1:0. 39. Nwaneri 2:0. 62. Dominguez 3:0. 76. Coly 3:1.

Sion: Vanins; Vanczak, Alioui, Nwaneri, Bühler; Mitreski; Marin (92. M'Futi), Obradovic (84. Fermino), Serey Die, Dominguez; Adeshina (78. Zambrella).

Young Boys: Wölfli; Mardassi, Ghezal, Affolter; Doubaï (60. Coly); Sutter (69. Schneider), Christian Schneuwly (60. Pasche), Yapi, Degen; Marco Schneuwly, Doumbia.

Bemerkungen: Sion ohne Chihab, Paito (beide gesperrt), Sarni, Mpenza, Servin und Yusuf (alle verletzt). YB ohne Dudar, Hochstrasser (beide gesperrt), Raimondi (verletzt) und Regazzoni (krank). -- Verwarnungen: 48. Vanczak (Foul). 59. Doubaï (Foul). 62. Yapi (Foul). 71. Schneider (Foul). 82. Coly (Foul).

http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/aktuell/sporttickerdepartment/urnnewsmlwwwsda-atsch20091108brz024_1.3988057.html

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 Beitrag Verfasst: Montag 9. November 2009, 15:32 
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NZZ, 09.11.2009

Schwächephase

YB verliert in Sitten 1:3 und stellt sich einige Fragen

Es sei schön, dass die Medien jetzt wieder über eine Baisse berichten könnten, sagte der YB-Goalie Marco Wölfli Minuten nach dem Schlusspfiff lakonisch, «aber es ist doch normal, dass wir nicht immer gewinnen können». Der Captain suggerierte mit diesen Worten, dass man sich in den Köpfen der Berner längst auf eine schwächere Phase vorbereitet hat, wichtig sei jetzt, «wie wir darauf reagieren, ob es uns gelingt, in den nächsten zwei Heimspielen gegen Basel und Xamax sechs Punkte zu holen».

Vier Punkte aus den letzten vier Spielen und eine dritte Niederlage in der Fremde fern der Unterlage aus Plastic ist keine Bilanz, die auf einen von den Anhängern (viel zu früh) prophezeiten Alleingang hinweist. Der Trainer Vladimir Petkovic meinte, so sei halt der Fussball, vor Wochen habe der Ball aus vergleichbaren Spielsituationen noch ins Tor gefunden. Hat er diesmal nicht – wobei dem Ball als unbeseelter Materie grundsätzlich egal ist, wohin er rollt.

Seydou Doumbia und Marco Schneuwly verpassten es, die anfängliche Schwäche im Aufbauspiel der Walliser in der 9. und 13. Minute zu nutzen – Sittens Goalie Vanins reagierte zweimal exzellent. Er war auch am Sonntag ein starker Rückhalt. So blieb das frühe 1:0 durch Adeshina (5.) bestehen und erlaubte den willigen, aber nicht immer homogenen Wallisern, dank Nwaneri und einem direkt verwandelten Freistoss von Alvaro Dominguez auf 3:0 davonzuziehen (39. und 63.). Der Treffer des eingewechselten Coly kam für YB zu spät, um die Rücklage zu korrigieren.

Für den im Wallis sehnlichst erwarteten Sieg gab es für den Trainer Didier Tholot eine warme Umarmung des Präsidenten Christian Constantin, der zufrieden vom Potenzial seines Teams sprach und als Ziel die Qualifikation für einen Platz im Europacup ausrief. Tholot lobte die Seinen «für viel Solidarität und Aggressivität», nur so werde man auch künftig «so schöne Erlebnisse haben wie jetzt». Sitten greift verbal wie auch auf dem Feld wieder an, YB fragt sich hingegen, wo der Schwung verloren gegangen ist. So schnell ändern sich Fragestellungen.

http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/aktuell/schwaechephase_1.3988971.html

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 Beitrag Verfasst: Montag 9. November 2009, 15:39 
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Der Bund, 09.11.2009

«Geometer» Dominguez hebelt YB aus

Mit der Präzision eines Geometers zirkelte Alvaro Jose Dominguez die Freistösse in den YB-Strafraum. Und dreimal wurde der Leader bei der 1:3-Niederlage von den Bogenbällen des Kolumbianers erwischt.

Das ist das bittere Fazit für die Young Boys bei der dritten Saisonniederlage. Im Tourbillon geriet YB bereits nach fünf Minuten in Rückstand: Dominguez spielte den Freistoss von rechts in den Strafraum, Vanczak kam vor allen YB-Spielern an den Ball, Wölfli riss die Arme hoch, aber beim «Rebound» liess sich Scott Sutter im Kopfballduell von Adeshina schlagen.

Durch das Tourbillon brandete erstmals der Torschrei. Das, was YB gegen die Stimmungsmannschaft Sion unbedingt verhindern wollte - ein frühes Gegentor - war Tatsache. Und von diesem Schlag erholten sich die Young Boys nicht mehr, obwohl Doumbia in der 9. Minute und vier Minuten später Marco Schneuwly alleine vor Vanins auftauchten. Doch der Lette im Tor von Sion rettete zweimal hervorragend.

Regazzonis Grippe

Bei den Young Boys, die ohne die gesperrten Dudar und Hochstrasser, aber auch ohne Regazzoni spielten, da sich der Tessiner am Sonntag mit Grippe bei Trainer Vladimir Petkovic abmeldete, blieben die Umstellungen bei den Bernern nicht ohne Einfluss. Christian Schneuwly rückte hinter den Spitzen in die Startformation: Petkovic liess, ähnlich wie beim 7:1 in Bellinzona, Doumbia und Marco Schneuwly als Sturmspitzen spielen, mit einem «elastischen» Fünfer-Mittelfeld.

Doch je länger die Partie dauerte, desto statischer wurde das YB-Spiel. Doumbia lief sich regelmässig fest, Yapi und Doubai hatten in defensiver Hinsicht viel zu tun, im Spiel der Berner fehlte die gewohnte Ballsicherheit. Das lag auch am Gegner, der getragen von seinen Walliser Fans, den offenen Schlagabtausch annahm und vor allem vor der Pause enorm druckvoll aufspielte. Und mit Dauerläufer Serey Die hatten die Walliser den überragenden Mann im Mittelfeld. Mit seiner Kraft, seinem Willen und seiner Zweikampfstärke trieb der Ivorer seine Equipe immer wieder nach vorne.

Und in der 39. Minute trat wieder «Geometer» Dominguez in Aktion. Diesmal schlug er den Freistossball von links in den Strafraum, Bühler lenkte ihn am hinteren Torpfosten stehend wieder vors Tor, Wölfli glitt im entscheidenden Moment aus und Nwaneri wuchte den Ball zum 2:0 unter die Latte.

Bereits zehn Minuten zuvor hatte Obradovic - der ein starkes Spiel zeigte, solange seine Kräfte reichten - das 2:0 auf dem Fuss, als Mardassi ausgeglitten war; Wölfli vermochte in dieser Szene noch in höchster Not zu retten.

Petkovic brachte nach einer Stunde Coly für Doubai, der einen schweren Arbeitstag unter dem Walliser Wirbel erlebt hatte, und Pasche für Christian Schneuwly. Doch zwei Minuten später war die Partie entschieden: Wieder kam Sion zu einem Freistoss von der Seite. Wieder trat Dominguez den Ball, und diesmal traf er durch das grosse Wirrwarr im Strafraum die Torecke zum 3:0. Danach kam bei YB Schneider für Sutter ins Spiel, Degen wechselte auf die rechte Seite und bereitete mit einer Flanke das Tor von Coly (76.) vor. Doch YB fehlte die Kraft für eine Aufholjagd, diesmal liess Sion nichts mehr zu. «Die ersten beiden Gegentore waren dumm und das dritte noch schlimmer», sagte Petkovic zum Abwehrverhalten.

Im Stimmungshoch zeigte sich dagegen Christian Constantin. «Alle haben heute gesehen, welches Potenzial in dieser Equipe steckt. Wir müssen um den Europacup mitspielen, das ist ein Befehl an die Mannschaft und den Trainer.» Deshalb dürfe es jetzt im nächsten Spiel bei Bellinzona nicht wieder einen Rückschlag geben, so der Sion-Präsident. Aber vielleicht richtet es «Geometer» Dominguez mit seiner Präzisionsarbeit in drei Wochen auch im Comunale.



http://www.derbund.ch/bern/dossier/alles-zu-den-berner-young-boys/Geometer-Dominguez-hebelt-YB-aus/story/25752131

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 Beitrag Verfasst: Montag 9. November 2009, 15:40 
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Der Bund, 09.11.2009

«An einem guten Tag halte ich diesen Ball»

Der YB-Goalie äussert sich zu den drei Gegentoren und der fehlenden Abstimmung bei den Freistössen von Sion.

Marco Wölfli, drei Gegentore auf drei sogenannt stehende Bälle. Was war mit der YB-Abwehr los?

Es ist offensichtlich, dass wir Abstimmungsprobleme hatten, aber das betrifft nicht nur die Abwehr. Wir standen zu wenig konsequent, es ist sehr ärgerlich, wenn man drei Tore auf praktisch dieselbe Weise erhält.

Ist der Grund das Fehlen von Abwehrchef Dudar?

Uns fehlten mit Dudar, Hochstrasser und Regazzoni drei wichtige Spieler. Aber das als Grund für die Niederlage vorzuschieben, geht nicht. Dudar kann auch nur einen Mann decken. Bei diesen Freistössen muss jeder aufmerksam sein und die Situation blitzschnell erfassen. Das war in Sion nicht der Fall.

Beim dritten Gegentor sahen Sie auch nicht besonders gut aus.

Ich sah den Ball nicht, drei, vier Spieler sprangen mir durch die Sicht. Aber klar: An einem guten Tag halte ich diesen Ball, vielleicht wäre er mir auch an das Bein gesprungen. Aber heute fehlte auch das Glück. Doch es war nicht nur das mangelnde Glück. Beim ersten Gegentor konnte ich den ersten Kopfball noch abwehren, aber auch beim Abpraller war mit Adeshina zuerst ein Gegner am Ball.

Vier Spiele, vier Punkte ist die jüngste Bilanz. Wird YB nervös?

Diese Frage wird mir nach jeder Niederlage gestellt. Wir hatten einen super Saisonstart, aber es war klar, dass wir nicht jedes Spiel gewinnen würden. Wir vergaben während der ersten Halbzeit drei, vier gute Chancen. Auf einem solch schweren Boden ist es besonders wichtig, dass man nicht stets einem Rückstand nachlaufen muss, weil das enorm viel Substanz kostet. Sion hat uns mit seiner aggressiven Spielweise den Schneid abgekauft. Und je länger das Spiel dauerte, desto selbstbewusster spielte der Gegner, weil wir unsere Möglichkeiten nicht nutzten.

Beim 0:2 kamen Sie nicht von der Torlinie weg, weil Sie ausglitten. Hatten die YB-Spieler die falschen Stollen aufgeschraubt?

Längere Stollen als ich montiert habe, sind gar nicht zugelassen. Der Boden im Strafraum war schwierig, aber auch für den Gegner. Das darf für uns keine Ausrede sein.

Wenn Basel gegen Xamax siegt, schmilzt der Vorsprung auf Basel von einst 13 Punkten auf noch 4 zusammen.

Die Saison dauert noch lange, wir müssen schauen, dass wir auf diese Niederlage reagieren können. Nach der Länderspielpause haben wir zuerst das Cupspiel in Neuenburg, danach folgen die beiden Heimspiele gegen Basel und Xamax. Es kann noch viel passieren bis zur Winterpause.

http://www.derbund.ch/bern/An-einem-guten-Tag-halte-ich-diesen-Ball/story/12031049

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 Beitrag Verfasst: Montag 9. November 2009, 15:42 
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Der Bund, 09.11.2009

«Wir wollen uns nicht auf die Verfolger fixieren»

YB-Goalie Marco Wölfli beschönigt nach der 1:3-Niederlage in Sion nichts und nimmt die Schuld auch auf sich.

Sion erzielte gegen YB alle Tore nach Freistössen. Wie ist diese Schwäche zu erklären?
Marco Wölfli: Das ist in der Tat sehr ärgerlich. Es kann aber passieren, dass die Zuordnung kurzfristig nicht stimmt. Dreimal in einem Spiel darf das jedoch nicht vorkommen.

Wie schwer wog die Absenz des gesperrten Abwehrchefs Emiliano Dudar?
Natürlich gibt Dudar unserer Abwehr Sicherheit und Ruhe. Das allein erklärt die schwache Leistung in Sion aber noch nicht. Mit Alberto Regazzoni und Xavier Hochstrasser haben auch andere gute Spieler gefehlt. Auch sie mussten ersetzt werden. Wir haben ein breites Kader und sollten Ausfälle aber eigentlich kompensieren können.

Was geschah beim dritten Freistoss, der direkt in Ihrem Tor landete?
Mindestens vier Spieler haben mir die Sicht verdeckt. Es war schwierig, überhaupt an den Ball zu kommen. An einem guten Tag kann ich den Ball vielleicht entschärfen. Dieses Mal ist es mir nicht gelungen.

Mit einem Sieg heute gegen Xamax kann der FC Basel bis auf vier Punkte zu YB aufschliessen. Tut die Niederlage in Sion deshalb besonders weh?
Wir wollen uns nicht auf die Verfolger fixieren, sondern auf unser Spiel. Dass unser Vorsprung nach Niederlagen schmilzt, ist ja klar.

Ist die Leaderposition manchmal auch unangenehm?
Nein, es ist noch immer schön, zuoberst zu stehen. Das mal ein Hänger kommt, war absehbar. Wichtig ist nun, wie wir darauf reagieren. Wir wollen deshalb nicht immer auf die Tabelle schielen und die nächste Antwort im Cup gegen Xamax geben.

http://www.derbund.ch/sport/fussball/Wir-wollen-uns-nicht-auf-die-Verfolger-fixieren/story/23041917

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 10. November 2009, 19:41 
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Standardsituationen besiegeln die YB-Niederlage im Wallis

Mit Dudar und Hochstrasser fehlten YB heute beim Spiel in Sion zwei Stammkräfte wegen einer Gelbsperre. Zu ihnen gesellte sich kurz vor dem Anpfiff auch Alberto Regazzoni, welcher krankheitshalber nicht antreten konnte.

Die Partie begann für YB unerfreulich: Dominguez konnte von der rechten Seite einen Freistoss schlagen, Vanczak kam zum Kopfball, Wölfli wehrte ab und Adeshina versenkte den Ball mit dem Kopf im Netz (5.). Von diesem Fehlstart schienen sich die Berner aber rasch zu erholen. Innerhalb weniger Minuten kam YB zu drei Ausgleichschancen. Seydou Doumbia scheiterte nach eine Zuspiel von Yapi an Sion-Goalie Vanins (9.). Später flog ein Kopfball von Ghezal nach einem Corner am Tor vorbei (12.) und Marco Schneuwly scheiterte mit seinem wuchtigen Schuss aus guter Position ebenfalls an Vanins (13.).

Nach 20 Minuten verhinderte Marco Wölfli gegen Obradovic den zweiten Treffer der Sittener. Mardassi rutschte auf dem glitschigen Terrain aus und ermöglichte dem Sion-Mittelfeldspieler dadurch diese Chance (20.). Die Young Boys rutschten auf dem Tourbillon-Rasen auffällig oft aus, was Sion einige Male in gute Situationen brachte. So profitierte Nwaneri kurz vor der Pause davon, dass Marco Wölfli nach einem weiteren Dominguez-Freistoss ausglitt und nicht mehr eingreifen konnte. Der Sion-Verteidiger hatte keine Mühe den Ball ins Netz zu spedieren (39.).

Nach dem Seitenwechsel galt es für die Berner, möglichst rasch den Anschluss herzustellen. Ghezal kam mit einem Kopfball diesem Vorhaben am nächsten (49.). Die offensivere Spielweise der Young Boys ergab für Sion Platz für Konter. Obradovic hätte einen solchen Gegenstoss beinahe ausgenutzt (53.). Die vorentscheidende Tor wurde aber erneut nicht herausgespielt, sondern es fiel wieder nach einem Freistoss. Dominguez schlug den Ball zur Mitte und das Leder flog an etlichen Spielern vorbei unberührt ins Netz (62.).

Matar Coly sorgte eine Viertelstunde vor Schluss nochmal dafür, dass bei YB Hoffnung aufkeimte. Der Stürmer verwertete eine schöne Flanke Degens mit dem Kopf (76.). Die Sittener liessen in der Folge aber keine Chancen mehr zu und kamen zu drei Punkten. YB verlor das Spiel im Wallis, weil es drei Gegentore nach Freistössen zuliess und seine Chancen nicht resolut ausnutzte.


Stadion: Tourbillon
Zuschauer: 13500
Schiedsrichter: Studer

Tore:
5. Adeshina 1:0.
39. Nwaneri 2:0.
61. Dominguez 3:0.
76. Coly (Kopfball; Degen) 3:1.

Auswechslungen:
60. Coly für C.Schneuwly.
60. Pasche für Doubaï.
67. Schneider für Sutter.
78. Zambrella für Adeshina.
84. Fermino für Obradovic.
92. Mfuti für Marin.

Ersatz:
YB: Collaviti, Liechti, Gourmi.
Sion: Fickentscher, Micic, Dos Santos, Dabo.

Bemerkungen:
YB ohne Dudar und Hochstrasser (beide gesperrt), Regazzoni (krank) sowie Raimondi (rekonvaleszent). Sion ohne Chihab, Paito (gesperrt), Mpenza, Sarni und Yusuf (verletzt).

Verwarnungen:
48. Vanczak (Foul), 58. Doubaï (Foul), 62. Yapi (Foul), 71. Schneider (Foul), 81. Coly (Foul).


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