Registrieren    Anmelden    Forum    Suche    FAQ

 

 

 

     

 

 

Foren-Übersicht » www.ybfans.ch » BSC Young Boys Stammtisch




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 34 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1, 2, 3, 4  Nächste
Autor Nachricht
 Beitrag Verfasst: Dienstag 22. September 2009, 15:13 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
sf.tv, 22.09.2009

Weiterer YB-Schritt Richtung Titel?

Die Young Boys und Zürich nehmen am Mittwoch das zweite Viertel der Meisterschaft in Angriff. Mit einem Sieg im Schlagerspiel der Super League gegen den Meister (ab 20.00 Uhr live auf «SF zwei») könnten die Berner ihre Titelambitionen untermauern.

Sieben Punkte beträgt der Vorsprung der Young Boys auf die Zürcher nach neun Partien. Dass YB dem Meister und dem FC Basel (10 Punkte Rückstand) nach einem Viertel der Saison schon mehr als bloss eine Nasenlänge voraus ist, überrascht nur wenig. Schon zum Saisonauftakt hatten die Gelb-Schwarzen angedeutet, dass man in der Bundesstadt nicht mehr länger auf einen Titel warten will. 23 Jahre sind genug.

3:2-Sieg zum Auftakt

Das Team von Vladimir Petkovic hatte beim Aufgalopp am 14. Juli nach einer spannenden Partie den Letzigrund mit drei Punkten verlassen. Seydou Doumbia war es, der den Bernern eine Viertelstunde vor Schluss vom Elfmeterpunkt aus den 3:2-Sieg gesichert hatte. «Wir hätten dieses Spiel nie verlieren dürfen», so FCZ-Coach Bernard Challandes nach der Partie.

YB nicht mehr so souverän

Mit der Qualifikation für die Champions League hat sich der FCZ nun aber das nötige Selbstvertrauen geholt und zudem seit dem 18. Juli (0:3 gegen Xamax) in der Meisterschaft keine Partie mehr verloren. YB dagegen schwächelte zuletzt bei Xamax (ebenfalls 0:3) und tat sich am Wochenende im Cup gegen den Erstligisten Baden beim 3:1 relativ schwer.

Vonlanthen in Hochform

Zudem verfügt Zürich mit Johan Vonlanthen über einen Spieler, welcher derzeit über sich hinauswächst. In acht Super-League-Einsätzen traf der 23-Jährige bereits vier Mal, zur erfolgreichen Champions-League-Qualifikation steuerte der Ex-Salzburger drei Treffer bei. Wie hungrig Vonlanthen ist, bewies er am Samstag auch im Cup. Der 39-fache Nationalspieler bat seinen Coach förmlich, gegen den Drittligisten Witikon spielen zu dürfen - und bedankte sich in der ersten Halbzeit mit drei Treffern. Danach wurde er ausgewechselt.

Vonlanthen: «Will sicher nicht verlieren!»

Die Partie gegen YB ist für Vonlanthen eine ganz besondere Begegnung, schliesslich hat der gebürtige Kolumbianer als 16-Jähriger mit den Young Boys sein erstes NLA-Spiel bestritten. In Bern und Umgebung leben seine Familie und Freunde, mit YBs Marco Schneuwly stürmte Vonlanthen bereits als Junior bei Flamatt und Wünnewil.

«Für mich ist das ein Heimspiel», so der Neo-Zürcher. «YB ist ein besonderes Kapitel in meinem Leben.» Dennoch, Vonlanthen will seinem Ex-Verein nichts schenken. «Ich will sicher nicht verlieren!»

http://sport.sf.tv/nachrichten/archiv/2009/09/22/fussball/weiterer_yb_schritt_richtung_titel

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Dienstag 22. September 2009, 16:46 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
Berner Zeitung, 22.02.2009

Meister FCZ wird zum Elchtest für Leader YB

In der letzten Runde verloren die Young Boys (0:3 bei Xamax) erstmals. Am Mittwoch (20.15 Uhr, Liveticker auf bazonline.ch/Newsnetz) erfolgt nun in Bern die Belastungsprobe gegen den FC Zürich.

Eine halbe Stunde früher werden die Partien Basel - St. Gallen und Grasshoppers - Aarau angepfiffen. Erst morgen Donnerstag finden die Duelle Luzern - Sion und Neuchâtel Xamax - Bellinzona statt.

Für den FCZ geht es im Stade de Suisse um viel. Verlieren die Zürcher, beträgt der Rückstand auf die Young Boys wieder stattliche zehn Punkte. Mit einem Auswärtssieg hingegen könnten sie Anschluss halten. Ausserdem will sich die Equipe von Bernard Challandes für die 2:3-Heimpleite vom Saisonauftakt revanchieren. Damals verlor der FCZ wegen eines Penaltytors von Seydou Doumbia.

Challandes und das Rotationsprinzip

Challandes erwartet im zweiten Aufeinandertreffen einen offensiven Schlagabtausch. Er meinte im Vorfeld: «Es gibt Spiele, die sind wichtiger als andere, und dieses gegen YB gehört dazu.» Seit dem «Stängeli» im Cup gegen die Amateure von Witikon galt die Konzentration ausschliesslich dem Match in der Bundeshauptstadt. Um auf den Kunstrasen vorbereitet zu sein, trainierte der FCZ im Juchhof 2. Während Eric Hassli wegen seiner Rippenverletzung ausfällt, dürfte Alain Rochat entgegen einer kürzlich gemachten Prognose trotz eines Nasenbeinbruchs mit Hilfe einer Maske einsatzfähig sein. Da Zürich in den kommenden eineinhalb Wochen vier Ernstkämpfe zu bestreiten hat, inklusive das Champions-League-Spiel bei der AC Milan, kündigte Challandes an, dass er in nächster Zeit rotieren werde.

Gegner YB bietet sich die Chance, den wohl härtesten Konkurrenten im Fight um den Meistertitel womöglich entscheidend zu distanzieren. Die Berner wollen ausserdem nach der ersten Meisterschaftsniederlage gegen Neuchâtel Xamax (0:3) und der mässigen Leistung im Cup gegen Baden (3:1) zu alter Stärke zurückfinden.

Young Boys - Zürich (3:2)
Mittwoch, 20.15 Uhr. - Absenzen: Ghezal (gesperrt), Raimondi und Coly (beide verletzt); Hassli, Büchel und Chikhaoui (alle verletzt). - Fraglich: Yapi; keiner. - Statistik: In der Meisterschaft hat der FCZ letztmals am 19. Mai 2007 bei den Young Boys gewonnen (3:2).

http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussball/Meister-FCZ-wird-zum-Elchtest-fuer-Leader-YB/story/27089494

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Dienstag 22. September 2009, 16:48 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
Blick, 22.09.2009

Fliegt YB dem FCZ mit zehn Punkten Vorsprung davon?

BERN - Das Interesse an der Partie zwischen Leader YB und Meister FC Zürich ist in der Hauptstadt gross. Kein Wunder: YB kann dem FCZ mit zehn Punkten davonziehen!

Bild
Marco Wölfli: Bereits über 200 Spiele in der Super League auf dem Buckel. (Keystone)

Am Mittwoch treffen die Young Boys auf den FCZ (Spielbeginn 20.15 Uhr, Liveticker auf Blick.ch). Mit einem Heimsieg hätten die Berner zehn Punkte mehr auf dem Konto als der amtierende Meister aus Zürich. Bereits eine kleine Vorentscheidung im Rennen um den Meistertitel?

In Bern ist jedenfalls eine kleine Euphorie ausgebrochen – das Zuschauerinteresse ist gross. «Bis Dienstag Mittag sind im Vorverkauf knapp 20´000 Tickets abgesetzt worden», schreibt YB in einer Medienmitteilung.

Vor dem Spiel in Bern gibt sich FCZ-Trainer Bernard Challandes bedeckt. Muss Almen Abdi wie gegen Real Madrid noch einmal auf der Ersatzbank Platz nehmen? Sicher ist, dass den Zürchern Torjäger Eric Hassli wegen einer Rippenprellung fehlen wird.

Die Berner ihrerseits lancieren vor dem wichtigen Heimspiel einen heissen Poker um den Einsatz von Gilles Yapi. Laut eigenen Angaben ist der Einsatz des Ivorers fraglich. Das YB-Herz sei «leicht angeschlagen».

Übrigens: Vor dem Spiel wird YB-Goalie Marco Wölfli (27) für seine 200 Partien in der Super League geehrt. (zbi)

http://www.blick.ch/sport/fussball/superleague/20000-tickets-sind-schon-weg-129202

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Dienstag 22. September 2009, 23:04 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21
Beiträge: 3440
Wohnort: In der Brauerei
Vorschau YB - Zürich

BSC Young Boys - FC Zürich, Mittwoch, 23. September 2009, 20:15 Uhr, STADE DE SUISSE. - Vor dem morgigen Spiel gegen Schweizermeister FC Zürich präsentiert sich die Situation beim BSC Young Boys wie folgt:

Verletzte Spieler:
Mario Raimondi, Matar Coly. - Gilles Yapi ist leicht angeschlagen (Einsatz fraglich).

Gesperrte Spieler:
Saïf Ghezal (Gelb-Rot-Sperre).

Letztes Resultat:
Hinspiel in Zürich am 14. Juli 2009: FCZ - YB 2:3 (Yapi 0:1, Regazzoni 0:2, Hassli 1:2, Rochat 2:2, Doumbia auf Penalty 2:3).

Letzte Saison:
26.04.2009: FCZ - YB 3:0. - 22.03.2009: YB - FCZ 4:2 (YB-Tore: Regazzoni, Doumbia, Raimondi mit 2 Penalties). - 02.11.2008: YB - FCZ 2:2 (Degen, Regazzoni). - 30.08.2008: FCZ - YB 2:1 (Ghezal).

Vorverkauf:
Bis Dienstag mittag sind im Vorverkauf knapp 20‘000 Tickets abgesetzt worden. Matchbesuchern wird dringendst geraten, den Vorverkauf zu benutzen und das Stadion frühzeitig zu betreten.

Matchprogramm:
Das Matchprogramm kann als PDF-Datei heruntergeladen werden.

http://www.bscyb.ch/cgi-bin/dynamisch/file/MP/mp_20090923_yb-fcz.pdf


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 23. September 2009, 16:28 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
Der Bund, 23.09.2009

YB muss den nächsten Steigerungslauf starten

Der Vizemeister empfängt den Meister – der souveräne Leader YB will heute gegen Zürich seine ausgezeichnete Position weiter verbessern (20.15 Uhr, SF2 live). Trainer Vladimir Petkovic spricht von einem «Schlüsselspiel».

Vielleicht ist es neben all den Schiedsrichterdebatten rund um die Young Boys zuletzt ein bisschen in Vergessenheit geraten, deshalb sei noch einmal daran erinnert: Respektable 22 Punkte hat YB im ersten Viertel der Saison geholt, und rechnet man das auf eine ganze Spielzeit hoch, kommt man auf den bisher in der Super League unerreichten Wert von 88 Zähler. Nur sehr wagemutige Zocker würden auf eine solche Punkteausbeute der Young Boys setzen, natürlich, doch einen stabilen Wegweiser, in welche Richtung es für sie in dieser Saison gehen soll, haben die Berner mit ihren ersten und schwungvollen und erfolgreichen Auftritten gesetzt. «Wir wollen Meister werden», sagt YB-Trainer Vladimir Petkovic auch vor dem Heimspiel gegen Zürich, das er in seiner rustikal-direkten Art als «Schlüsselspiel» bezeichnet – und anfügt: «vor allem für Zürich».

Rasantes Hinspiel in Zürich

Trotz der 0:3-Niederlage in der Meisterschaft zuletzt bei Xamax thront YB ja immer noch erhaben an der Tabellenspitze, sechs Punkte vor Luzern und sieben vor dem heutigen Gegner. «Verliert der FCZ gegen uns, liegt er wieder zehn Punkte hinter uns», rechnet Petkovic. Und folgert: «Das wäre schon eine sehr grosse Hypothek.» Der Trainer sieht im Meister aus Zürich den härtesten Konkurrenten im Titelkampf. «Der FCZ hat eine starke Mannschaft mit vielen herausragenden Einzelspielern, gerade in der Offensive.» Aber, mahnt Petkovic, man dürfe auch Basel und andere Teams nicht unterschätzen. «Mit einem weiteren Erfolg gegen Zürich können wir ein Zeichen setzen und, wie Anfang Saison, Selbstvertrauen holen.»

Am 14.Juli siegte YB zum Saisonstart beim FCZ 3:2, es war eine rasante Achterbahnfahrt (0:2, 2:2, 2:3) der Gefühle für alle Beteiligten. Und nach spektakulärer, intensiver und hektischer Begegnung blieb unter Beobachtern das frühe, aber bislang nicht widerlegte Fazit, möglicherweise bereits die beste Partie der Saison gesehen zu haben. Auch heute, auf Berner Kunstrasen, ist von den zahlreichen Künstlern auf beiden Seiten im Stade de Suisse beste Unterhaltung zu erwarten. «Das ist ein Team, das sich nie versteckt und auch auswärts stets die Offensive sucht», sagt Petkovic über den FCZ – und beschreibt damit gleichzeitig auch exakt seine eigene Philosophie.

Auf Ausrutscher reagieren

Nicht nur sportlich ist das Gipfeltreffen der zwei besten Schweizer Mannschaften der letzten Monate von erheblicher Brisanz – Vladimir Petkovic betont auch die «mentale Bedeutung» der heutigen Partie. «Wir müssen gegen Zürich beweisen, dass der schwache Auftritt von uns vor der Pause in Neuenburg nur ein einmaliger Ausrutscher war», sagt der YB-Trainer. «Am Mittwoch wollen wir wieder von Beginn an konzentriert und aggressiv agieren.»

Es kann schnell gehen im Fussball, in Bern weiss man das vermutlich noch ein wenig besser als anderswo, und mal wieder haben die Young Boys ja mit ihrem fantastischen Saisonstart eine zarte Euphorie lanciert, die jetzt auf dem harten Prüfstand steht. «Es war klar, dass irgendwann ein Rückschlag kommen wird», sagt Torhüter Marco Wölfli. «Jetzt haben wir gegen Xamax verloren und müssen gegen Zürich eine Reaktion zeigen.»

63 Punkte in 27 Partien

Gestern Abend waren rund 20000 Tickets für das heutige Duell verkauft worden, vor stolzer Kulisse also wollen die Young Boys den nächsten Steigerungslauf starten. Im Jahr 2009 haben die Berner in 27 Partien imposante 63 Punkte gesammelt (im Schnitt 2,33) und damit das zweitbeste Team Zürich um 11 und den Dritten Basel um 17 Zähler distanziert. Allein: Titel holten zuletzt wieder einmal die anderen. «Es geht für uns gegen Zürich auch darum, einen Big Point zu holen», sagt Vladimir Petkovic. In dieser Disziplin besteht bei YB ja Steigerungsbedarf.

http://www.derbund.ch/zeitungen/sport/--Naechsten-Steigerungslauf-starten--/story/13288465

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 23. September 2009, 16:30 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
NZZ, 23.09.2009

YB braucht kein Geld, YB will den Titel

Am Mittwoch empfangen die Berner in der Super League den FCZ

bsn. Bern ⋅ Ein Super-League-Verein versandte ein Communiqué folgenden Inhalts: «Zwar war es das Ziel, den Spieler so lange wie möglich im Club zu halten, doch letztlich kamen die bekannten Mechanismen des internationalen Fussballgeschäfts zum Tragen.»

Nein, so sehr einige Experten im August täglich den Verkauf des umworbenen Stürmers Seydou Doumbia prophezeiten – die Mitteilung stammt nicht aus dem Haus der Young Boys. Nein, diese Zeilen verschickte Ende Januar 2008 der FC Basel, als er dem Werben um Felipe Caicedo nachgab und den Ecuadorianer für 11 Millionen Franken an Manchester City verkaufte.

Kein «Selbstmordkommando»

YB blieb im Sommer 2009 ungewöhnlich standhaft. Wenn die Berner am Mittwoch (20.15, SF 2) gegen den FC Zürich das erste Heimspiel seit Schliessung des internationalen Transfer-Fensters Ende August austragen, ist Doumbia immer noch da. Der Verkauf des Ivoirers hätte rund 15 Millionen einbringen können, was ungefähr dem Champions-League-Erlös des FCZ entspricht – doch YB verweigerte sich den «bekannten Mechanismen des internationalen Fussballgeschäfts». Wie das?

«Wir waren einhellig der Meinung, Doumbia behalten zu wollen», sagt Andreas Rihs, der mit seinem Bruder die Aktienmehrheit der YB-Mutter Stade de Suisse AG hält. Die Eintracht ist eine Folge der letzten Umwälzungen im Verwaltungsrat (VR) Ende Januar 2008, als drei Mitglieder das Gremium verliessen. Seither herrscht im VR Ruhe – und das verbliebene Quartett stellt Sporterfolg vor finanzielle Interessen.

Die monetäre Situation erlaubt diese Gewichtung offensichtlich, Andreas Rihs sagt lakonisch: «Wir benötigen derzeit kein Geld.» Der Zürcher Rihs weiss, was dem Fussball-Berner viel teurer ist als jeder Fünfliber: der erste Titel seit dem Cup-Sieg 1987. Die Strategie sei klar, sagt der Stadion-CEO Stefan Niedermaier und erklärt martialisch, wie wichtig Glaubwürdigkeit ist: «Wir wollen etwas erreichen und kommunizierten im Sommer, wir gäben keine Schlüsselspieler ab. Die erste Abweichung von dieser Strategie wäre einem Selbstmordkommando gleichgekommen.»

Der klare Fokus auf einen Titel erstaunt insofern, als Rihs in der Vergangenheit gesagt hat, er verstehe das Engagement im weit verzweigten Berner Stadion-Geäst als Investment – lies: Er erhofft sich Gewinn. Warum also der Verzicht auf 15 Doumbia-Millionen? Er denke nicht derart kurzfristig, sagt Rihs. «Wir sägen doch nicht den Ast ab, auf dem wir sitzen.» Denn Doumbia ist der Ast, aus dem im Frühling 2010 der Meistertitel spriessen soll. Und wenn YB blüht, steigt auch der Wert des Rihs-Besitzes «Stade de Suisse».

Clooney heizte ein

Im Spitzenspiel gegen den FCZ steht der YB-Baum vor einer Bewährungsprobe. Nachdem die Berner der Konkurrenz enteilt waren und nach 8 Runden 9 Punkte Vorsprung aufgewiesen hatten, verloren sie zuletzt bei Xamax 0:3 (Rangliste S. 58). Doch Vladimir Petkovic, der Trainer, wirkt unbeirrt. Alle seien froh gewesen, dass YB endlich verloren habe – «niemand schaute, wie die Niederlage zustande kam». Petkovic fühlte sich vom Schiedsrichter benachteiligt, was ihm die Kritik einbrachte, er sei ein schlechter Verlierer, weil er sich schon nach dem Europa-League-Out gegen Bilbao über den Unparteiischen beklagt hatte. Als stehe ausser Frage, dass ihm eine Ungerechtigkeit widerfahren sei, sagt Petkovic ruhig: «Ich will keine Polemik machen. Aber wenn eine Niederlage so entsteht wie in Neuenburg, kann ich nicht zufrieden sein.»

Petkovic, mit YB seit August 2008 in der Liga erst fünfmal Verlierer, steht zu seinen Aussagen, so umstritten sie auch sein mögen. Er warnt vor zu grossen Erwartungen an Doumbia, denn der 21-Jährige absolviere erstmals eine Profi-Saison als Stammspieler – was stimmt, aber merkwürdig tönt, da Doumbia 2009 Torschützenkönig wurde. Doch Petkovic will den Spieler entlasten, obwohl Doumbia Leichtigkeit zur Schau stellt. Lieber lade er sich selber Druck auf, sagt Petkovic. Damit erklärt er auch, warum er im Frühling etwas gar offensiv kommunizierte, YB könne schon 2009 Meister werden. Auf die Frage eines Journalisten, ob er 10 Franken verwetten würde, sagte Petkovic: «Ich setze 11.» Damit konfrontiert, sagt er heute: «Ich heizte bewusst etwas ein und lud mir Druck auf.» Womit Bernard Challandes, der Trainer-Gegner vom Mittwoch, den Antipoden zumindest in einer Hinsicht durchschaut hat. Er gab Petkovic den Schauspieler-Übernamen «George Clooney», what else?

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 23. September 2009, 16:33 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
Tagesanzeiger, 23.09.2009

«Mir gefällt, dass wir die Gejagten sind»

Die Young Boys führen die Super League nach einem Viertel des Pensums souverän an. Grossen Anteil am Höhenflug hat der Trainer.

Vladimir Petkovic, müssen die Gegner und die neutralen Fans Angst haben, dass YB in der Meisterschaft schon bald die Vorentscheidung herbeiführt und für Langeweile im Titelrennen sorgt?
Das hoffen wir natürlich. Aber dies wird nicht der Fall sein. Positiv ist, dass wir es nun aus eigener Kraft entscheiden können. Die geholten Punkte kann uns keiner nehmen. Mir gefällt es, dass wir die Gejagten und nicht die Jäger sind und etwas zu verteidigen haben. Doch diese Ausgangslage birgt auch Gefahren. Wir dürfen uns jetzt auf keinen Fall ausruhen. Was gestern war, zählt nicht mehr.

YB hat in der laufenden Saison einen Blitzstart hingelegt. Zuletzt gab es mit dem 0:3 bei Neuchâtel Xamax die erste Niederlage. In welcher Verfassung befindet sich Ihre Mannschaft aktuell?
Gegen Xamax und am Wochenende im Cup gegen Baden sind wir in ein mentales Loch gefallen. In Neuenburg gab es ein paar unglückliche Aktionen, es passte nicht alles zusammen. In beiden Spielen waren wir nicht während 90 Minuten konzentriert. Dies war vielleicht auch auf eine gewisse mentale Müdigkeit zurückzuführen. Als Leader muss es uns gelingen, dieses Problem in den Griff zu kriegen.

YB empfängt heute den FC Zürich zum Spitzenspiel. Was halten Sie vom Meister?
Der FCZ hat vielleicht das beste Kader der Schweiz. Er konnte sich nach schwachem Saisonstart auffangen. Die Spieler verfügen individuell über eine hohe Qualität. Aber das beste Kader gewinnt nicht immer. Es ist wichtig, eine Mannschaft zu haben, die diese Bezeichnung verdient.»

Wie beurteilen Sie den Auftritt des FCZ in der Champions League gegen Real Madrid?
Zürich spielte sehr gut. Das Team war von Anfang an konzentriert. Es bewegte sich taktisch auf einem hohen Niveau. Man hatte nie den Eindruck einer Zwei-Klassen-Gesellschaft. Real Madrid hat halt ganz andere finanzielle Möglichkeiten. Der FCZ verkaufte sich gut. Nicht zu vergessen ist der Sieg des FC Basel gegen die AS Roma. An solchen Resultaten dürfen wir in der Schweiz Freude haben.

Hat YB für die Meisterschaft einen Vorteil, weil die Rivalen FCZ und Basel durch den Europacup zusätzlich «belastet» sind?
Derzeit überhaupt nicht. Für uns war dafür die Belastung im Schweizer Cup höher. Wir mussten in Baden antreten, der FCZ hatte gegen einen 3.-Liga-Klub die einfachere Aufgabe. Die Europacup- Saison hat ja erst gerade angefangen. Möglicherweise wird die Zusatzbelastung Ende Oktober oder im November eine Rolle spielen.

Wieso steht YB nach einem Viertel der Meisterschaft unangefochten an der Spitze?
Weil wir den besten Fussball gespielt haben und weil wir vielleicht an allen Fronten mehr gemacht haben als die Konkurrenz. Der Zustand der Mannschaft ist sehr gut. Sie tritt homogen auf. Von der individuellen Klasse her sind wir nicht besser als in der vergangenen Saison, jedoch verfügen wir nun über mehr positive Energie. Wichtig war sicher das Trainingslager bei Rimini im Juni. Leider waren damals noch nicht alle dabei. Aber auch die Neuen sind mittlerweile voll integriert.

In der letzten Saison mussten Sie sich in der Meisterschaft und im Cup mit Rang 2 begnügen. Es hiess, YB könne keine Titel mehr gewinnen. Kritik wurde laut. Wie sind Sie damit umgegangen?
Es ist normal, dass es Unmut gibt, wenn einem Klub während so langer Zeit ein Titel fehlt. Eine ähnliche Drucksituation habe ich in Bellinzona erlebt, wo wir sehr lange auf die Rückkehr in die Nationalliga A warteten. Wenn man auf die letzte Saison zurückschaut, muss man differenzieren. In der Meisterschaft hatten wir keine reelle Chance auf den Titel, weil wir von Anfang an im Hintertreffen waren. Für mich ist es sogar ein Wunder, dass wir Basel noch eingeholt haben. Den verlorenen Cupfinal führe ich auf ein mentales Problem zurück. Wir begingen bei den Gegentoren Fehler, bauten den Gegner auf, es fehlte das Glück. Wir haben die Niederlage mit unserem Verhalten provoziert.

Ist YB heute fähig, Titel zu gewinnen? Wie wollen Sie ans Ziel gelangen?
Wir sind noch nicht so weit, um sagen zu können, dass wir Titel gewinnen müssen. Wir wollen uns Schritt für Schritt steigern. Ich bin Perfektionist. Nie hundertprozentig zufrieden. Wenn wir bei 100 Prozent sind, verlange ich 105 Prozent. Die Skala ist gegen oben offen. Es gilt, die Selbstzufriedenheit zu bekämpfen. Wir müssen einfach jedes Training und jedes Spiel, egal ob einen Test gegen einen 5.-Liga-Verein oder eine Champions-League-Partie, mit der gleichen Ernsthaftigkeit angehen. Wir brauchen eine Winner- Mentalität. Es sind kleine Sachen, die am Ende entscheidend sind.

Vor ein paar Wochen wurde über den Abgang von Seydou Doumbia spekuliert. Könnte YB den Verlust seines Topskorers verkraften?
Niemand ist unersetzlich, weil Fussball eine Mannschaftssportart ist. Klar gilt Doumbia als wichtige Identifikationsfigur, doch man darf nicht vergessen, dass er auch dank seinen Mitspielern so viel Erfolg hat. Schön ist, dass die Marke YB auf dem Transfermarkt an Wert gewonnen hat. Mit Erlösen können wir gute Investitionen tätigen. Aber wenn wir in Europa etwas erreichen wollen, dürfen wir nicht nur verkaufen. Es braucht eine gesunde Mischung.

Und wie sieht es bei Ihnen aus? Muss YB bald den Abgang des Erfolgstrainers befürchten?
Es ist gut, wie es im Moment ist. Ich habe in meiner Trainerkarriere vom ersten Tag an nie etwas geplant. Ich will einfach etwas bewegen und gewinnen. Jeder bekommt das, was er verdient. Ich habe gewisse Visionen, aber die behalte ich für mich (lacht).

http://www.tagesanzeiger.ch/sport/fussball/Mir-gefaellt-dass-wir-die-Gejagten-sind/story/30296341

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 23. September 2009, 23:45 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Samstag 24. April 2004, 02:01
Beiträge: 489
Bravo YB! Das war eine Glanzleistung wie der FCZ förmlich an die Wand gespielt wurde.

Das heutige Spiel sowie der Cuphalbfinal gegen Basel waren bis jetzt die absluten Highlights in diesem Jahr. Es macht absolut Spass den Jungs auf dem Platz zuzuschauen.


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 24. September 2009, 08:30 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
NZZ, 24.09.2009

Berner Kür

Young Boys erteilen dem Schweizer Meister eine Lektion

Die Young Boys haben im Spitzenspiel der zehnten ASL-Runde den FC Zürich 3:0 deklassiert. Vor über 23'000 Zuschauern demaskierte der Leader den hilflosen Meister schonungslos. Es war die Berner Kür gegen desolate Zürcher.

(si) Als Marco Schneuwly den FC Zürich 120 Sekunden nach der Pause mit einem einzigen Steilpass im Kollektiv ausspielte und Seydou Doumbia auf 2:0 erhöhte, stellte sich die Frage nach dem Sieger nicht mehr. Im Gegenteil: YB stürmte dank David Degen ohne Verzögerung zum 3:0 (55.).

Das 0:3 in Neuenburg war aus Sicht der Berner offenkundig nur eine negative Momentaufnahme. Im Duell mit dem FCZ bewegte sich YB wieder auf dem Niveau einer Equipe, welche die Axpo Super League derzeit fast konkurrenzlos beherrscht. In ihrer aktuellen Verfassung ist es kaum vorstellbar, wie die Young Boys vom Titelkurs abkommen könnten.

Seit 23 Jahren träumen sie in Bern vom Gewinn der Meisterschaft. Spätestens nach dem zweiten Erfolg gegen den Titelhalter innerhalb weniger Wochen ist die Rückkehr an die Spitze mehr als eine Vision. Basel und der FCZ, die härtesten Konkurrenten, haben die Young Boys um zehn Punkte distanziert.

In Zürich hingegen, notabene beim aktuellen Schweizer Champions-League-Teilnehmer, wird der miserable Auftritt im Stade de Suisse zu reden geben. Phasenweise degradierte YB die ungenügenden Gäste zu unbeweglichen Statisten.

http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/literatur_und_kunst/fussball_yb_zuerich_1.3651265.html

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 24. September 2009, 08:32 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
Blick, 24.09.2009

YB spielt FCZ an die Wand

YB besiegt im Spitzenkampf der Super League Meister FCZ 3:0. Basel und GC kommen zu Kantersiegen.

Die Berner bauen die Tabellenführung weiter aus. Die Super-Kicker aus Bern haben jetzt bereits komfortable zehn Punkte Vorsprung auf den Meister aus Zürich.

Bereits in der 17. Spielminute können die YB-Fans jubeln: Es ist Marco Schneuwly, der nach einem Eckball die Kugel über die Linie köpft.

Auch nach dem Führungstreffer ist YB die aktivere Mannschaft. Immer wieder wird der Ball tief in die Spitze gespielt. Die Masken-Innenverteidigung des FCZ (Tihinen mit Stirnband und Rochat mit Gesichtsmaske) bekunden grosse Mühe.

Der Sieg geht absolut in Ordnung

In der 42. Minute wird Regazzoni mustermässig im Strafraum angespielt. Okonkwo kann sich nur noch mit einem Foul behelfen. Den fälligen Elfmeter verschiesst aber Seydou Doumbia kläglich. Glück für den FCZ.

Doch Doumbia wäre nicht Doumbia, wenn er nicht noch sein Tor erzielen würde. Gesagt, getan. Kurz nach der Pause kontern die Berner die desolate FCZ-Abwehr aus. Doumbia lässt auch noch Johnny Leoni ins Leere laufen und trifft zum 2:0. Ein herrliches Kontertor.

FCZ nicht königlich

Der FC Zürich ist an diesem Abend ein Schatten seiner selbst. Mit dem Berner Tempo-Spiel sind die Zürcher masslos überfordert. In der 55. Minute trifft auch David Degen nach einem Konter zum 3:0 – die definitive Entscheidung.

Damit geht die YB-Erfolgsgeschichte weiter. Es ist der achte Sieg im zehnten Spiel – eine unglaubliche Ausbeute. Und beim FCZ? Ausser langen Gesichtern gibt es in Bern nichts zu holen.

Stade de Suisse. -- 23 007 Zuschauer. -- SR Kever. –

Tore: 17. Marco Schneuwly 1:0. 48. Doumbia 2:0. 55. Degen 3:0.

Young Boys: Wölfli; Mardassi, Dudar, Affolter; Sutter, Hochstrasser, Yapi, Degen (84. Liechti); Doumbia, Marco Schneuwly (76. Doubai), Regazzoni (74. Christian Schneuwly).

Zürich: Leoni; Stahel (46. Lampi), Tihinen, Rochat, Koch; Aegerter, Tico; Vonlanthen (61. Abdi), Margairaz (61. Gajic), Djuric; Alphonse.

Bemerkungen: YB ohne Ghezal (gesperrt), Raimondi, Coly (beide verletzt), FCZ ohne Hassli, Büchel, Chikhaoui (alle verletzt). 43. Doumbia schiesst Foulpenalty über die Latte. 64. Koch lenkt Ball an den eigenen Pfosten. Verwarnungen: 22. Regazzoni, 27. Vonlanthen, 31. Stahel, 40. Schneuwly, 69. Tihinen (alle Foul).


http://www.blick.ch/sport/fussball/superleague/yb-spielt-fcz-an-die-wand-129303

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
 
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 34 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1, 2, 3, 4  Nächste

Foren-Übersicht » www.ybfans.ch » BSC Young Boys Stammtisch


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Baidu [Spider] und 27 Gäste

 
 

 
Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Gehe zu:  
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de