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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Rino
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Verfasst: Montag 30. November 2020, 18:15 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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Zuletzt geändert von Rino am Dienstag 23. Februar 2021, 01:27, insgesamt 1-mal geändert.
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Bierflasche
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Verfasst: Freitag 4. Dezember 2020, 21:42 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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Alles zum Spiel Luzern - YB
Die personelle Situation bei YB
Die Young Boys werden am Sonntag auf die verletzten oder rekovaleszenten Fabian Lustenberger (unten im Bild), Sandro Lauper, Christopher Martins, Esteban Petignat und Marvin Spielmann verzichten müssen.
Zwei Siege für den FC Luzern
Dem FC Luzern gelang am vergangenen Samstag der erste Sieg in der neuen Saison beim Auswärtsspiel gegen Servette (3:1). Der erste Erfolg der Luzerner liess sieben Runden auf sich warten, verlieh der Mannschaft von Fabio Celestini aber viel Schwung für das Nachtragsspiel am Mittwoch zuhause gegen den FC Sion.
Beflügelt von den drei Punkten aus Genf gewannen die Zentralschweizer zum zweiten Mal in Serie. Das 2:0-Endresultat gegen Sion war massgeblich durch Yvan Alounga geprägt: Kurz nach seiner Einwechslung in der 68. Minute passte er quer vor das gegnerische Tor, darauf folgte ein Eigentor durch Sion-Verteidiger Bamert. Knapp zehn Minuten später stand Alounga beim Abpraller von Sorgics sattem Abschluss am richtigen Ort und spitzelte den Ball zum 2:0 ins Tor.
Fabio Celestini sagte nach dem Sieg gegen die Walliser: «Die Mannschaft hat ein sehr gutes Spiel gemacht und ich glaube, die Arbeit der letzten zwei Monate sieht man jetzt auf dem Feld. Ich habe gesagt: ich bin ruhig, ich bin positiv und ich weiss, dass diese Mannschaft besser wird und wir etwas Zeit brauchen. Und jetzt wird das Team in jedem Spiel besser.»
Die Luzerner belegen nach den beiden Siegen mit neun Punkten den siebten Platz in der Super-League-Tabelle. Servette, Sion und Vaduz befinden sich mit je einem Spiel weniger auf den letzten drei Rängen.
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shalako
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Verfasst: Samstag 5. Dezember 2020, 10:54 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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05.12.2020  Zitat: Luzerns Louis Schaub
Er kann gegen YB den Unterschied machen
Der 25-jährige Österreicher fällt beim morgigen YB-Gegner mit seiner technischen Fertigkeit auf – und möchte irgendwann wieder zurück in die deutsche Bundesliga.
Forsche Töne anschlagen? Nein, das muss nicht sein, das würde nicht zu ihm passen. Louis Schaub sitzt am Morgen nach dem Luzerner 2:0 gegen Sion in einer Stadion-Lounge und wirkt so, wie ihn Marcel Koller beschreibt: «Er ist ein zurückhaltender, angenehmer Mensch. Louis ist kein Schwätzer.» Unter Trainer Koller debütierte Schaub 2016 in der österreichischen Nationalmannschaft.
Schaub kam im September aus Köln in die Zentralschweiz, vorerst bis Ende Saison ist er vom Bundesligisten ausgeliehen. Das erste Halbjahr 2020 hatte er beim Hamburger SV verbracht, nach seiner Rückkehr im Sommer nach Köln war rasch klar, dass er unter Trainer Markus Gisdol keine Perspektiven hat und sich nach einem neuen Verein umsehen muss.
Er wählte den Weg in die Schweiz und sagt nach den ersten Wochen: «Die Ideen unseres Trainers gefallen mir. Fabio Celestini legt Wert auf spielerische Lösungen in allen Situationen. Auch wenn das Risiken birgt: Es ist ein erfolgversprechendes Konzept.» Der Österreicher ist dabei ein nicht unbedeutender Faktor: Mit seinen gehobenen technischen Fertigkeiten bringt er die Voraussetzungen mit, eine Attraktion zu werden und den FC Luzern in Schwung zu bringen.
Der schlimme Autounfall
Der Fussball ist im Leben des Louis Schaub seit je ein dominantes Thema. Sein Vater Fred war Profi in Deutschland, er erzielte für Eintracht Frankfurt 1980 im Uefa-Cup-Final gegen Mönchengladbach das entscheidende 1:0 im Final-Rückspiel. Als Louis vier ist, zieht die Familie aus dem deutschen Fulda in den Grossraum von Wien, Fred Schaub ist inzwischen Trainer bei Admira Wacker Mödling.
«Die ganze Familie hat gelitten, aber wir haben uns gegenseitig unterstützt, um über den Verlust hinwegzukommen.» FCL-Offensivspieler Louis Schaub
Louis, in Deutschland geboren, wächst in Österreich auf und erhält auch den österreichischen Pass. Natürlich prägt ihn sein Vater, aber mit ihm verbindet ihn auch eine tragische Geschichte. 2003 verliert Fred Schaub bei einem Autounfall sein Leben, der achtjährige Sohn Louis überlebt mit vergleichsweise leichten Verletzungen. «Die ganze Familie hat gelitten, aber wir haben uns gegenseitig unterstützt, um über den Verlust hinwegzukommen», sagt Schaub.
Er entwickelt sich so, wie es im Sinn des Vaters gewesen wäre. Mit 12 wechselt der Fan des FC Bayern München in den Nachwuchs von Rapid Wien, mit 17 debütiert er bei den Profis und gilt als grosses Versprechen für die Zukunft. Schaub etabliert sich bei Rapid als Stammkraft und orientiert sich gern an Mario Götze. Am Deutschen imponiert ihm die Gabe, mit dem Ball umzugehen und sich aus heiklen Lagen oft mit vermeintlicher Leichtigkeit befreien zu können. Schaub nennt das «Spielintelligenz».
Das Talent bleibt dem Nationaltrainer nicht verborgen. Marcel Koller bietet den Mann mit dem starken linken Fuss im Herbst 2016 erstmals auf, weil er dessen Kreativität schätzt, das Unberechenbare – «und weil er stets bemüht ist, Einfluss auf das Spiel zu nehmen. Er ist überaus aktiv.»
Und Schaub denkt: «Wow!»
Im Sommer 2018 zieht der Mittelfeldspieler nach Deutschland. Der 1. FC Köln ist zwar gerade eben abgestiegen, aber der Verlockung kann Schaub nicht widerstehen. Er weiss, dass die Bühne eine andere sein wird als in Österreich. Als er aber das erste Mal im vollen Stadion steht, fühlt sich das noch spezieller an. Schaub schaut sich um und denkt: «Wow!» Aus der österreichischen Liga ist er sich kleinere, manchmal familiäre Dimensionen gewohnt. Nun sind 50’000 Zuschauer bei Heimspielen die Normalität.
Nach der sofortigen Rückkehr mit den Kölnern in die Bundesliga bringt es Schaub unter Achim Beierlorzer auf neun Einsätze, aber dessen Nachfolger Gisdol setzt nicht auf den Österreicher. Es folgt der Abstecher nach Hamburg, und schliesslich führt die Reise nach Luzern. Ermuntert zu diesem Schritt hat ihn auch sein Landsmann Jakob Jantscher, der von 2014 bis 2016 beim FCL spielte.
Nun ist Schaub also in einer Liga, die ihn an Österreich erinnert, was den Rahmen angeht. Alles ist eine Spur kleiner und beschaulicher als in Deutschland, «aber das heisst nicht, dass ich mich zurücklehnen kann und will, im Gegenteil: Ich habe mich für diesen Transfer entschieden, weil ich möglichst Wettkampfpraxis brauche.»
YB: Rolle wie Salzburg
Ab 2021 steht er, der in bislang 17 Länderspielen 6 Treffer erzielte, wieder und noch für eine Saison bei Köln unter Vertrag. Die Bundesliga hat Schaub nicht abgeschrieben, die Vorstellung, Woche für Woche die Atmosphären in vollen Stadien zu erleben, «die ist schon schön und reizvoll». Ausserdem ist er mit Deutschland aus familiären Gründen verbunden. In Osthessen leben Verwandte von ihm, etwa sein Halbbruder Fabian, der in der Verbandsliga beim SV Buchonia Flieden stürmt.
Vorläufig gehört seine Aufmerksamkeit aber einzig dem FCL, mit dem er morgen Sonntag die Young Boys erwartet. Der Meister und Cupsieger der vergangenen Saison steht für Schaub über allen anderen in der Super League, «die Rolle ist vergleichbar mit Salzburg in Österreich». Trotzdem ist er überzeugt, dass sein FCL nach den zwei Siegen gegen Servette und Sion gewappnet ist für die Aufgabe: «So gut der Gegner auch ist: Es gibt keinen Grund, sich zu verstecken.»
Und die Luzerner wissen: Es hängt einiges von Louis Schaub ab, ob es für sie ein erfolgreicher Nachmittag wird. https://www.bernerzeitung.ch/er-kann-ge ... 3395993095
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shalako
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Verfasst: Samstag 5. Dezember 2020, 10:58 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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05.12.2020  Zitat: Nach dem 1:3 in Rom
Das Geschirr ist noch ganz
YB-Trainer Gerardo Seoane blickt auf ein gescheitertes Experiment zurück. Und mit dem nächsten Gegner verbinden die Young Boys gemischte Gefühle.
Unter dem Brennglas der Startphase lief das ja alles gar nicht so schlecht. Die Young Boys spielten am Donnerstagabend in Rom bei der grossen Roma, sie überstanden die Startphase trotz einiger Chancen der Italiener unbeschadet – und sie gingen mit der ersten Chance in Führung.
Dass YB dem Druck der Römer nicht würde standhalten können, wurde indes schnell klar. «Für einen perfekten Abend hätte alles stimmen müssen», sagte Verteidiger Silvan Hefti hinterher, und statt alles stimmte bei den Young Boys wenig. Hinten fehlte die Abstimmung, vorne stand man zu weit auseinander.
«Wir waren mehr mit Verteidigen beschäftigt, als uns das lieb sein konnte», sagte Gerardo Seoane. Der YB-Trainer rückte vom bewährten 4-4-2-System ab, versuchte, mit einem 3-4-3 den ebenso mit einer Dreierabwehr operierenden Gegner zu spiegeln. Das ging schief. «Der Gegner kam zu sehr vielen Chancen», gab Seoane zu, «das hat auch mit unserer Performance zu tun.»
Dazu kann man sagen: Auswärts bei einem Club der erweiterten Serie-A-Spitze wäre es für YB so oder so schwer geworden. Und mit der Idee, dem Gegner deckungsgleich zu begegnen, ist schon der eine oder andere Trainer gescheitert. In der Europa League ist für YB ja nach wie vor alles drin und somit nach dem kleinen taktischen Experiment nicht viel Geschirr kaputtgegangen.
Bereits am Sonntag in der Meisterschaft jedoch dürfte Seoane wieder auf Bewährtes setzen: eine Viererkette in der Abwehr und den etwas kompakteren Zweimannsturm. «Diese Niederlage wird uns nicht aus dem Tritt bringen», wusste Seoane am späten Donnerstagabend im Stadio Olimpico schon, «wir wissen, wo wir hier gespielt haben.»
Noch im Februar ein 0:2 in Luzern
Tatsächlich ist nicht davon auszugehen, dass YB sich von einer Niederlage gegen ein Topteam aus der Ruhe bringen lassen wird. 0 Punkte in zwei Spielen gegen die AS Roma sind keine Schande, und so wiegt ein anderer Zwischenfall vom Donnerstag fast mehr als die Niederlage an sich. Nach der Roten Karte gegen Mohamed Camara und mit der Absenz von Fabian Lustenberger bis Jahresende ist klar, dass die Young Boys im entscheidenden Spiel gegen Cluj am Donnerstag ohne ihre angestammte Innenverteidigung antreten müssen. Die personelle Not dürfte zur Chance für Nicolas Bürgy werden, der mit seiner ansprechenden Technik und dem guten Stellungsspiel ohnehin eine interessante Alternative ist.
Mit Auswärtsspielen beim FC Luzern verbindet YB gemischte Gefühle. In der Eilzugs-Cupwoche im vergangenen August schlug man die Innerschweizer zwar im Viertelfinal auswärts mit 2:1 nach Verlängerung – und wetzte damit die Scharte von 2019 aus, als man gegen den gleichen Gegner den Viertelfinal mit 0:4 verlor. Noch im Februar aber verlor YB in Luzern überraschend mit 0:2 – nach einem Eigentor von Captain Lustenberger und einer Gelb-Roten Karte gegen Cédric Zesiger in der Schlussphase. Der Platzverweis und die Gegentore kamen alle in der Schlussviertelstunde. Angefangen hat auch damals alles gut. https://www.bernerzeitung.ch/das-geschi ... 3204736750
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shalako
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Verfasst: Sonntag 6. Dezember 2020, 13:50 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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06.12.2020  Zitat: Das FCL-Heimspiel gegen YB kann heute Sonntag wie geplant ausgetragen werden
Zwar hat es in der Nacht auf heute Sonntag auch in Luzern geschneit, aber anders als die Ski-Weltcup-Rennen in St. Moritz und Santa Caterina kann das FCL-Heimspiel gegen Meister YB wie vorgesehen um 16 Uhr angepfiffen werden.
Offensichtlich haben der Luzerner Stadionmanager Daniel Böbner und seine Mitarbeiter den Rasen in der Swisspor-Arena für das Super-League-Spiel zwischen dem FC Luzern und dem BSC Young Boys vom Schnee befreit. FCL-Kommunikationschef Markus Krienbühl bestätigt: «Die Partie kann ausgetragen werden.»
Die Mannschaft von Fabio Celestini hat die letzten beiden Partien gegen Sion (2:0) und Servette (3:1) gewonnen. Im Luzerner Lager freut man sich jetzt auf den Vergleich mit dem Doublegewinner der Vorsaison. YB verlor am Donnerstag in der Europa League auswärts gegen AS Roma (1:3). Trotzdem: Die Berner sind in der Super League Tabellenführer und «die beste Mannschaft der Schweiz», wie FCL-Coach Celestini im Vorfeld der Partie noch einmal feststellte.
Im Frühjahr 2019 gab es gleich zwei FCL-Spielabsagen aufgrund von Schnee
Übrigens: Die letzten beiden Spielverschiebungen wegen Schneefalls sind in Luzern gar noch nicht so lange her, beide fielen ins Frühjahr 2019 und zugleich in die Rückrunde der Saison 2018/19. Zuerst musste Anfang Februar der Rückrundenstart zu Hause gegen Sion und schliesslich Anfang April auch noch das Heimspiel gegen YB verschoben werden. Die Prognosen sind gut, dass es heute nicht mehr schneit und die Partie pünktlich um 16 Uhr angepfiffen wird.
Das Spiel FCL gegen YB kann auf dem Swisscom-Bezahlsender Blue Sport live gesehen werden. Wegen der Coronamassnahmen sind nur 50 Zuschauer im Stadion zugelassen. https://www.luzernerzeitung.ch/sport/fc ... ld.2072428
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shalako
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Verfasst: Sonntag 6. Dezember 2020, 14:16 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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06.12.2020  Zitat: FCL-Youngster Filip Ugrinic (21)
2019 abgeschoben, heute gefeiert
Er ist aktuell der grosse Gewinner unter FCL-Trainer Fabio Celestini: Filip Ugrinic spielt in Luzern gross auf. Dabei war die Zukunft des Youngsters in der Zentralschweiz einst ungewiss.
Er wirkt ruhig und zurückhaltend. «Das höre ich oft, dass ich scheu sei», sagt Filip Ugrinic und lacht. «Ich brauche meine Zeit, bis ich mich öffnen kann.» Im Team aber sei er jemand, der schon auch mal etwas zu sagen hat, so der 21-jährige Allrounder.
Dass Ugrinic an diesem Tag im Bauch der Swissporarena sitzt und Fragen beantwortet, ist keine Selbstverständlichkeit. Im Sommer 2019 wird das Luzerner Eigengewächs zu Emmen nach Holland ausgeliehen. Das sei «die bestmögliche Option», sich in einem neuen Umfeld weiterentwickeln zu können, meint Sportchef Remo Meyer damals.
Lange ist danach nicht klar, ob Ugrinic zurückgeholt wird. Lokale Medien spekulieren im Sommer, dass der 21-Jährige zum SC Kriens transferiert wird. «Für mich war immer klar, dass ich zurückkommen werde. Meine Mission in Luzern war noch nicht zu Ende», sagt Ugrinic.
Holland – eine wichtige Erfahrung
Auch FCL-Trainer Fabio Celestini denkt nicht daran, den vielversprechenden Youngster abzugeben. Stattdessen bringt er ihn zum Startspiel gegen Lugano im September gleich von Anfang an. Seither ist Ugrinic gesetzt. «Er ist mutig und technisch sehr gut. Auch physisch ist er sehr stark. Er kann Tore schiessen, aber er kann auch verteidigen», erklärt Celestini die Wichtigkeit des U21-Nati-Spielers.
Dass er ein begnadeter Fussballspieler ist, das hat man schon 2016 gesehen, als Ugrinic unter Markus Babbel gegen den FCB als 17-Jähriger sein Debüt in der Super League gefeiert hat. Doch im Kopf scheint das hochgelobte Talent damals noch nicht bereit zu sein. Ugrinic selbstkritisch: «Früher habe ich mir immer zu viele Gedanken über meine Zukunft gemacht. Das war das falsche Denken. Jetzt schaue ich einfach von Spiel zu Spiel.»
Das Abenteuer in Holland habe geholfen. «Der Tapetenwechsel war unheimlich wichtig für mich. Ich musste alleine klarkommen. In einem fremden Land. Ich wurde selbständiger.»
Real-Superstar ist sein Vorbild
Und seit seiner Rückkehr wird der beidfüssige Allrounder, der aktuell meistens im offensiven Mittelfeld eingesetzt wird, auch von Trainer Celestini unterstützt. «Ab und zu habe ich einen Konzentrationsbruch im Spiel. Er kann mich in diesen Situationen wieder wachrütteln», so Ugrinic. Aktuell wohne er wieder bei seinen Eltern, die aus Serbien stammen. «Mal schauen. Wenn es weiterhin so gut klappt, dann sehe ich keinen Grund, umzuziehen», sagt Ugrinic. Eine Freundin hat er nicht, und das Haus der Eltern liegt in der Nähe des Stadions.
Ziele hat der Mann, der sich auf dem Platz gerne Real-Superstar Eden Hazard zum Vorbild nimmt, grosse. «Mein Traum ist es, irgendwann mal in einer der Top-5-Ligen zu spielen», sagt er.
Vorerst aber heisst der Alltag Super League. Luzern empfängt am Sonntag YB. «Gegen den Meister braucht man keine zusätzliche Motivation. Wir wollen unsere Serie unbedingt fortsetzen», sagt Ugrinic voller Vorfreude. https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 31354.html
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shalako
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Verfasst: Sonntag 6. Dezember 2020, 21:42 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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06.12.2020  Zitat: YB kämpft sich in Luzern zum Sieg
Es war ein hartes Stück Arbeit für die Berner. Doch am Ende geht der Meister als Sieger vom Platz und bleibt in der Super League weiterhin ungeschlagen.
Christian Fassnacht schrie sich die Erleichterung aus dem Leib, als der Ball im Tor zappelte. Es war sein erster Treffer seit September und das 2:0 am Sonntagnachmittag für YB. Nur wenig später erhöhte Verteidiger Garcia (27.) auf 3:0.
Verrückt, aber Marius Müller hatte da noch keinen einzigen Ball zu halten und trotzdem lag Luzern nach nicht einmal einer halben Stunde mit drei Längen zurück. Zuvor wurde der FCL-Keeper von Jean-Pierre Nsame (19.) bezwungen. Der YB-Stürmer verwandelte einen Foulpenalty souverän zur YB-Führung.
Sinnbildliche Penaltyszene
Neben der gnadenlosen Effizienz der Berner haben sich die Zentralschweizer in dieser ersten Hälfte vor allem selber geschlagen. Sinnbildlich dafür: Die Penaltyszene, die den Untergang der Luzerner einleitete, fand den Ursprung in einem völlig verunglückten Freistossversuch von Alex Carbonell.
YB konterte über Elia, der Ugrinic ins Leere grätschen liess. Dessen Flanke verpasste Fassnacht, aber Tasar mit seiner unnötigen Aktion im Strafraum nicht den Fuss des Berners. Nach dem Pausentee ging es für den Meister nur noch darum, Kraft für den Europacup am Donnerstag zu sparen oder lag noch etwas für den FCL in der Luft?
Aus dem Verwalten wurde für YB nichts. Nach der Pause traf erst Marvin Schulz (53.) vom Elfmeterpunkt aus zum 1:3, nachdem Michel Aebischer Louis Schaub nur mit einem Zupfer am Leibchen stoppen konnte. Und dann brachte Dejan Sorgic (65.) mit dem Anschlusstreffer die Spannung zurück. «Wir haben gezeigt, dass wir ein Team sind, aber schade, dass es nicht mehr gereicht hat», sagt der Elfmeterschütze.
Die Zukunft von Seoane
Die Hausherren wirkten präsenter und brachten den Meister gehörig ins Wanken. Die neuformierte YB-Abwehr liess Seoane bis zum Schluss zittern. Der Trainer gab Mohamed Camara nach seiner Roten Karte im Europacup eine Denkpause, zudem fehlte Captain Lustenberger verletzungsbedingt. Und doch fiel YB nicht.
Weniger spektakulär bevorzugt es die YB-Führung, wenn es um die Zukunft des Trainers geht. Wie Christoph Spycher vor dem Spiel in Luzern im TV verriet, sei es «nicht falsch zu denken, dass Seoane auch nächste Saison YB-Trainer sein wird.» Der YB-Sportchef: «Wir haben in ersten Gesprächen festgestellt, dass wir zufrieden mit seiner Arbeit sind und er sich bei uns wohlfühlt. Aber in dieser intensiven Zeit hatten wir nur noch keine Gelegenheit, die Sache zu finalisieren.» (ete)
Telegramm:
Luzern – Young Boys 2:3 (0:3)
50 Zuschauer. – SR Schnyder.
Tore: 18. Nsame (Foulpenalty) 0:1. 24. Fassnacht (Garcia) 0:2. 27. Garcia (Fassnacht) 0:3. 53. Schulz (Foulpenalty) 1:3. 65. Sorgic (Knezevic) 2:3.
Luzern: Müller; Sidler (77. Schwegler), Lucas, Knezevic, Frydek; Carbonell (46. Ndiaye), Schulz; Tasar (46. Alounga), Schaub (77. Schürpf), Ugrinic; Sorgic.
Young Boys: von Ballmoos; Hefti, Bürgy, Lefort, Garcia; Ngamaleu (78. Zesiger), Sierro (8. Rieder), Aebischer, Fassnacht (46. Gaudino); Elia (73. Mambimbi), Nsame (73. Siebatcheu).
Bemerkungen: Luzern ohne Ndenge, Grether, Binous und Burch (alle verletzt). Young Boys ohne Lustenberger, Martins, Lauper, Spielmann, Petignat (alle verletzt), Camara und Sulejmani (beide nicht im Aufgebot).
Verwarnungen: 18. Tasar. 52. Aebischer. 67. Schaub. 70. Rieder. 78. Ugrinic. 87. Bürgy (alle Foul).
Rangliste: 1. Young Boys 9/21. 2. Lugano 8/16. 3. Zürich 9/14. 4. Basel 9/13. 5. St. Gallen 8/12. 6. Lausanne-Sport 10/12. 7. Luzern 10/9. 8. Servette 9/8. 9. Sion 8/7. 10. Vaduz 8/6. https://www.bernerzeitung.ch/baut-yb-in ... 2101609019
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Sonntag 6. Dezember 2020, 21:45 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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06.12.2020  Zitat: Luzern kann auf 2:3 verkürzen
YB muss trotz 3:0-Führung noch zittern
- Luzern kassiert vor der Pause 3 Gegentore innert 8 Minuten. - Nach der Pause können Schulz und Sorgic verkürzen, die Gäste aus Bern retten das 3:2 aber über die Zeit. - Im 2. Sonntagsspiel setzt sich der FCZ gegen Lausanne gleich mit 4:0 durch.
Als in der 27. Minute Ulisses Garcia aus 20 m abzog und Luzerns Lucas den Schuss unhaltbar zum 0:3 abfälschte, glaubten wohl nur die optimistischsten FCL-Fans an eine spannende 2. Halbzeit. Zumal Luzerns Keeper Marius Müller noch vor der Pause gegen Meschak Elia (40.) und Nicolas Ngamaleu (45.) mirakulös das 0:4 verhindern musste.
Doch spannend wurde es in den zweiten 45 Minuten tatsächlich. Zuerst verschuldete Michel Aebischer einen Foulpenalty, den Marvin Schulz platziert zum 1:3 verwandelte (53.). Und als Dejan Sorgic im Anschluss an einen Eckball das Leder über die Linie spitzelte (64.), sahen die Young Boys plötzlich ihren sicher geglaubten Sieg in Gefahr.
Letztlich rannte Luzern in den verbleibenden 30 Minuten aber vergeblich an und YB rettete das 3:2 über die Zeit. Auch weil Filip Ugrinic in der 93. Minute eine gute Ausgleichschance ausliess. Damit bauten die Berner ihren Vorsprung auf Verfolger Lugano (Partie in Sion wurde verschoben) auf 5 Punkte aus. Luzern bleibt in der unteren Tabellenhälfte.
Fehler an Fehler vor dem 0:1
Dass Luzern überhaupt mit 0:3 in Rücklage geriet, war verhängnisvollen Minuten Mitte der 1. Halbzeit geschuldet. Jean-Pierre Nsame per Penalty (19.), Christian Fassnacht mit einer herrlichen Direktabnahme (24.) und eben Garcia mit seinem abgefälschten Schuss trafen innert 8 Minuten 3 Mal.
Vor allem das 0:1 nach einer überzeugenden Startphase war für den FCL sehr ärgerlich:
- Nach einem eigenen Freistoss in der YB-Hälfte könnte Ugrinic in der 18. Minute den schnellen Berner Konter an der Seitenlinie unterbinden, doch er grätscht ins Leere. - Danach scheint die Gefahr im Strafraum bereits gebannt, doch Varol Tasar fährt Fassnacht völlig unnötig von hinten in die Beine. - Den fälligen Elfmeter versenkt Nsame humorlos.
Mit Ausnahme der 30 Minuten vor der Pause war Luzern den Gästen aus Bern ebenbürtig. Doch der Leader bestrafte die FCL-Fehler gnadenlos. Wermutstropfen für YB: Mit Vincent Sierro (8.) und Fassnacht (46.) mussten gleich 2 Akteure vorzeitig mit Verletzungen ausgewechselt werden.
In einer Woche gastiert Luzern in Sion, während YB Servette empfängt. Zuvor, am Donnerstagabend, kämpfen die Young Boys im Heimspiel gegen Cluj um den Verbleib in der Europa League (ab 18:55 Uhr live auf SRF zwei). https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... ch-zittern
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shalako
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Verfasst: Sonntag 6. Dezember 2020, 21:46 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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06.12.2020  Zitat: YB zittert sich zum Sieg gegen Luzern – FCZ kantert Lausanne nieder
Luzern – Young Boys 2:3
Die Young Boys haben sich vor dem entscheidenden Europa-League-Spiel am Donnerstag gegen Cluj weitere drei Punkte für die Super League geholt. Die Berner setzten sich in einem Spiel mit Hochs und Tiefs in Luzern mit 3:2 durch.
Gerard Seoane hatte mit der Aufstellung ein klares Zeichen gesetzt: an Cluj soll erst gedacht werden, nachdem die Arbeit in Luzern getan ist. Der YB-Trainer, der sich gern auf die ganze Breite seines Kaders stützt, nahm im Vergleich zum Donnerstag in Rom nur kleine Veränderungen in der Startformation vor. Das zahlte sich in der ersten Halbzeit aus, als die Young Boys mit ihrer Klasse die Fehler der Luzerner gnadenlos bestraften.
Innerhalb von zehn Minuten und noch vor Ablauf der ersten halben Stunde sorgten Jean-Pierre Nsame (19.), Christian Fassnacht (24.) und Ulisses Garcia (27.) für die 3:0-Führung des Favoriten. Der scheinbar vorentscheidende Vorsprung war aber trügerisch, weil die Luzerner den grösseren Teil zur Differenz beigetragen hatten. Vor dem 0:1 foulte Varol Tasar den Berner Christian Fassnacht im eigenen Strafraum unnötigerweise. Und später führten ein Fehlpass von Carbonell (24.) und ein von Lucas abgefälschter Schuss (27.) zu den weiteren YB-Treffern.
Luzern stellte nach der Pause die Fehler ab und trat mit mehr Selbstvertrauen und Überzeugung auf. Marvin Schulz mit einem von Michel Aebischer verschuldeten Penalty und Dejan Sorgic verkürzten bis in die 64. Minute auf 2:3. Danach wäre zumindest ein Remis nach zwei Siegen in Folge für die Luzerner nicht gestohlen gewesen. Bei YB kostet das Marathonprogramm mit der Europa League viel Kraft; die Verletztenliste ist auch in Luzern länger geworden: Vincent Sierro und Fassnacht mussten mit Beschwerden ausgewechselt werden.
Luzern - Young Boys 2:3 (0:3) 50 Zuschauer. - SR Schnyder. - Tore: 18. Nsame (Foulpenalty) 0:1. 24. Fassnacht (Garcia) 0:2. 27. Garcia (Fassnacht) 0:3. 53. Schulz (Foulpenalty) 1:3. 65. Sorgic (Knezevic) 2:3. Luzern: Müller; Sidler (77. Schwegler), Lucas, Knezevic, Frydek; Carbonell (46. Ndiaye), Schulz; Tasar (46. Alounga), Schaub (77. Schürpf), Ugrinic; Sorgic. Young Boys: von Ballmoos; Hefti, Bürgy, Lefort, Garcia; Ngamaleu (78. Zesiger), Sierro (8. Rieder), Aebischer, Fassnacht (46. Gaudino); Elia (73. Mambimbi), Nsame (73. Siebatcheu). Bemerkungen: Luzern ohne Ndenge, Grether, Binous und Burch (alle verletzt). Young Boys ohne Lustenberger, Martins, Lauper, Spielmann, Petignat (alle verletzt), Camara und Sulejmani (beide nicht im Aufgebot). Verwarnungen: 18. Tasar. 52. Aebischer. 67. Schaub. 70. Rieder. 78. Ugrinic. 87. Bürgy (alle Foul). https://www.watson.ch/sport/fussball/65 ... nne-nieder
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shalako
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Verfasst: Sonntag 6. Dezember 2020, 21:50 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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06.12.2020  Zitat: Trotzdem muss YB zittern
Drei FCL-Geschenke innert 8 Minuten!
Advent, Advent – der FC Luzern schenkt YB in der ersten Halbzeit gleich drei Tore. Trotzdem kommt der Meister noch gewaltig ins Zittern! Schlussresultat: 3:2 für die Berner.
Das Spiel:
Die beste Verteidigung (YB) gegen die beste Offensive der Liga (Luzern) – blöd nur, dass die Innerschweizer zudem auch die meisten Gegentore kassiert haben: Nach nicht einmal einer halben Stunde führt der Meister mit 3:0. Ein Nsame-Penalty, ein Fassnacht-Volley und ein unglückliches Eigentor von Lucas machen in der Swissporarena schon früh alles klar. Nach dem Pausentee fangen sich die Hausherren ein wenig, kommen per Penalty zum ersten Tor – und nach rund einer Stunde sogar zum Anschluss! Geht da noch was? Die Luzerner stürmen regelrecht aufs Berner Tor, für den Ausgleich reichts jedoch nicht. Auch, weil YB-Schlussmann von Ballmoos zur Stelle ist, wenn man ihn braucht. Der Meister behauptet die Tabellenführung, baut den Vorsprung weiter aus. Einziger Wermutstropfen: Nach 8 Minuten muss Sierro verletzt raus, und auch Fassnacht wird angeschlagen ausgewechselt. Bleibt für die Berner zu hoffen, dass das nichts Schlimmes ist. Am Donnerstag entscheidet sich nämlich, ob YB europäisch überwintert.
Die Tore:
0:1, 18. Minute: Jean-Pierre Nsame (Penalty) | Elia zündet nach einem leichtsinnigen Luzerner Ballverlust den Turbo! Praktisch vom eigenen Strafraum spurtet der Flügelflitzer aufs gegnerische Tor, lässt Ugrinic ins Leere grätschen und legt auf Fassnacht ab. Dieser kann erst die Kugel nicht kontrollieren, letztlich holt ihn Tasar unnötig von den Beinen. Penalty! YB-Topskorer Nsame verwertet cool.
0:2, 24. Minute: Christian Fassnacht | Zweiter Angriff, zweites Tor! Garcia schlägt nach einem FCL-Fehlpass eine butterweiche Flanke in die Mitte, Fassnacht zieht mit vollem Risiko per Volley ab und hämmert das Leder in die Maschen.
0:3, 27. Minute: Ulisses Garcia | Bitteres Gegentor für die Hausherren: YB-Garcia sucht aus rund 20 Metern den Abschluss, Captain Lucas fälscht den Ball unglücklich ab – FCL-Keeper Müller hätte den Garcia-Schuss wohl abfangen können.
1:3, 53. Minute: Marvin Schulz (Penalty) | Wieder Penalty, diesmal für die Hausherren. Sündenbock Aebischer beschwert sich nicht, Schulz versenkt den Strafstoss haargenau ins rechte untere Eck.
2:3, 64. Minute: Dejan Sorgic | Anschlusstreffer! Goalgetter Sorgic steht am zweiten Pfosten goldrichtig und verspricht doch noch eine heisse Schlussphase.
Der Beste: Ulisses Garcia. Der YB-Verteidiger mit viel Power nach vorne. Er macht ein Tor und liefert einen Assist.
Der Schlechteste: FCL-Mittelfeldmann Alex Carbonell. Mitschuldig an den ersten zwei Gegentoren. Muss nach der Pause draussen bleiben.
Das gab zu reden: Miralem Sulejmani und Ali Camara fehlen im Berner Aufgebot. Ist Letzterer wegen seiner dämlichen roten Karte, die er am Donnerstag gegen Rom gesehen hat, nicht dabei? «Nein», sagt YB-Sportchef Christoph Spycher. Diese Rotationen wären so oder so vorgesehen gewesen. Spycher: «Diese Karte haben wir aber intern aufgearbeitet.»
So gehts weiter: Am Sonntag empfangen die Berner dann Servette (16.00 Uhr), Luzern gastiert zeitgleich in Sion.
Luzern – YB 2:3 (0:3)
Swissporarena, 50 Anwesende, SR: Schnyder
Tore: 19. Nsame (Penalty) 0:1. 24. Fassnacht (Garcia) 0:2. 27. Garcia (Fassnacht) 0:3. 53. Schulz (Penalty) 1:3. 65. Sorgic (Knezevic) 2:3.
Luzern: Müller; Sidler, Lucas, Knezevic, Frydek; Carbonell, Schulz; Tasar, Schaub, Ugrinic; Sorgic.
YB: Von Ballmoos; Hefti, Bürgy, Lefort, Garcia; Ngamaleu, Sierro, Aebischer, Fassnacht; Elia, Nsame.
Einwechslungen: Luzern: Ndiaye (46. für Carbonell). Alounga (46. für Tasar). Schürpf (76. für Schaub). Schwegler (77. für Sidler). YB: Rieder (8. für Sierro). Gaudino (46. für Fassnacht). Mambimbi (73. für Elia). Siebatcheu (73. für Nsame). Zesiger (78. für Ngamaleu).
Bemerkungen: Luzern ohne Ndenge, Grether, Emini, Burch, Binous (alle verletzt). YB ohne Petignat, Spielmann, Lustenberger, Lauper, Martins (alle verletzt). 21. Tor von Schaub wegen Abseits annulliert.
Gelb: 18. Tasar (Foul). 52. Aebischer (Foul). 67. Schaub (Unsportlichkeit). 70. Rieder (Foul). 78. Ugrinic (Foul). 87. Bürgy (Foul). https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 31295.html
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