 |
 |
Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
|
| Autor |
Nachricht |
|
shalako
|
Verfasst: Samstag 28. Oktober 2023, 22:33 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
27.10.2023  Zitat: In Elias Lupfer haben sich die SRF-User verliebt
Der YB-Ausgleich gegen Manchester City hat die Herzen der SRF-Userinnen in der 3. CL-Runde erobert: Elias Tor setzt sich im Rating klar durch.
Nach der 3. Runde der Champions-League-Gruppenphase ist die Rechnung schnell gemacht: Das schönste Tor der Woche konnte nur eines sein: Das 1:1 von Meschack Elia gegen Manchester City. 63 Prozent der rund 2700 teilnehmenden SRF-Userinnen und -User haben sich im Tor-Rating für den Treffer des YB-Stürmers entschieden.
Der schnelle Kongolose wurde nach einem City-Eckball von Cheikh Niasse mit einem langen Ball lanciert, Elia überraschte den weit herausgerückten Goalie Ederson mit einem genauso cleveren wie sehenswerten Lupfer.
Immerhin 21 Prozent der Abstimmenden entschieden sich in der SRF-Umfrage für den Traum-Weitschuss von Leipzigs Xavi Simons gegen Roter Stern, Barcelonas Fermin Lopez muss sich für seinen Knaller via Pfosten gegen Schachtar mit 9 Prozent und dem 3. Rang zufriedengeben. https://www.srf.ch/sport/fussball/champ ... r-verliebt
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Samstag 28. Oktober 2023, 22:40 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
26.10.2023  Zitat: Dieses Lob von Pep Guardiola geht YB-Fans runter wie Honig
Am Ende gab es das Resultat, mit dem man rechnen konnte. Titelverteidiger Manchester City gewann das Champions-League-Gruppenspiel bei den Young Boys in Bern.
Bei der 1:3-Niederlage verkaufte YB seine Haut allerdings teuer. Und der zwischenzeitliche Ausgleich durch Meschack Elia war ein wunderschönes Tor.
Pep Guardiola sprach lobend über die Berner Leistung. Nach der Partie wurde der Trainer von Manchester City von einem Reporter gefragt, wer sein Lieblingsspieler bei YB sei und ob er sich vorstellen könne, dass dieser eine Rolle in seinem Team spielen könne.
«Das ist nicht so einfach, wie man sich das vorstellt»
Darauf ging Guardiola nicht wirklich ein. Dafür lobte er den Schweizer Meister für seine Leistung. «Ich mag ihren Spielstil, sie sind ein aggressives Team», sagte Guardiola. «Wir sind genug bescheiden, um zu akzeptieren, dass uns Gegner weh tun können. Das Tor von YB war fantastisch, sowohl der Angriff wie Elias Abschluss.»
Er sei wirklich zufrieden mit dem Sieg seiner Mannschaft, betonte er. «Die Leute sagen: Ja, aber das ist Manchester City und der Gegner ist nur YB. Aber man muss hierherkommen und siegen, und das ist nicht so einfach, wie man sich das vorstellt.» Wenn man in der Champions League auswärts spiele, sei das überall eine schwierige Aufgabe.
Das erfährt nun als nächstes YB. Denn in der 4. Runde der Gruppenphase der Champions League kommt es am Dienstag, 7. November zum Rückspiel in Manchester. Für die Young Boys ist das anschliessende Heimspiel noch wichtiger: Dann geht es gegen Roter Stern Belgrad aller Voraussicht nach um Rang 3, der nach der Winterpause zur Teilnahme an der Europa League berechtigt. https://www.watson.ch/sport/fussball/67 ... -wie-honig
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Samstag 28. Oktober 2023, 22:45 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
26.10.2023  Zitat: Die Fussballer von Manchester City und ihre Entourage versetzen Bern in Staunen. Doch sie lassen keine Nähe zu
Die Visite in der Schweiz offenbart, wie hochtourig der aus den Vereinigten Arabischen Emiraten gesteuerte Champions-League-Titelhalter dreht. Der Auftritt bedeutet auch für YB einigen Stress.
Der 21-jährige Belgier Jérémy Doku spielt neuerdings für Manchester City, er kam für 60 Millionen Euro von Stade Rennes. Der französische Klub hatte auch dank Doku einen einträglichen Transfersommer und nahm insgesamt um die 140 Millionen ein. Darum leistete er sich zum Beispiel den YB-Spieler Fabian Rieder für 15 Millionen. Unter anderen.
Indirekt profitiert also auch der YB-Finanzhaushalt von Manchester City, vom Riesen aus der Premier League, der die Vereinigten Arabischen Emirate hinter sich weiss und ungezügelt Geld auf den europäischen Markt wirft. Jahr für Jahr. Ob man das nun als faszinierend, verwegen, übertrieben oder einfach nur als irrational erachtet. Der Trainer Josep Guardiola erklärt am Mittwoch nach dem 3:1-Sieg in der Champions League gegen YB, weshalb er im Vergleich zum letzten Premier-League-Spiel gegen Brighton (2:1) gleich sieben Wechsel vorgenommen hat. Rotation im Luxusbereich.
Die Nationalspieler nehmen auf der Ersatzbank Platz
Guardiola kann es sich leisten, den 90-Millionen-Transfer Josko Gvardiol auf der Bank zu lassen. Oder die englischen Nationalspieler Phil Foden, John Stones und Kyle Walker. Oder den Portugiesen Bernardo Silva. Wer das Kader von Manchester City durchkämmt und Zahlen über Transfervolumen oder Marktwert konsultiert, hat früher oder später einen rauchenden Kopf.
Als ein Medienvertreter nach dem Spiel Guardiola die sonderbare Frage stellt, ob er einen YB-Spieler gesehen habe, der für ihn infrage käme, antwortet der Spanier: «Ich weiss es nicht. Ich kaufe keine Spieler, ich habe nie 100 Millionen in meiner Tasche, das macht der Sportdirektor Txiki.» Gemeint ist der Spanier Txiki Begiristain, der Guardiola einst schon in Barcelona Wünsche zu erfüllen versuchte und jetzt scheinbar unbegrenzt Geld ausgeben darf.
Guardiola lässt eine Eloge auf den Schweizer Verteidiger Manuel Akanji folgen und strebt dann im Medienraum dem Ausgang zu. Eskortiert von mehreren Personen. Jemand hat ein Mikrofon in der Hand und will den Trainer an der Türe abfangen. «Guys, we don’t do that», ruft jemand aus der Medienabteilung. Gerangel, Abgang.
Als später, kurz vor Mitternacht, der YB-Trainer Raphael Wicky allein den Medienraum verlässt, geht das ohne Begleitschutz vonstatten. Zum Glück für ihn.
Sie fahren in eigenen Bussen von Belp nach Bern
Unten im Stadion brummt ein zur Abfahrt bereiter Bus der exorbitanten City-Delegation. Der Klub hat gleich zwei Busse nach Bern fahren lassen, die über diese Tage meistens vor einem Luxushotel mitten in der Stadt stehen. Die Busse fahren die Gäste zehn Kilometer vom Flugplatz Bern-Belp ins Stadtzentrum und wieder zurück. Und dazwischen zweimal die zwei bis drei Kilometer vom Hotel ins Stadion und retour.
Dass sich die Gäste vor dem Hotel keine Zeit für Autogrammwünsche nehmen, ist für Schweizer Fussballfans schwer verständlich. Doch Manchester City ist mehr als ein britischer Fussballklub und im Selbstverständnis eine Weltmarke. Wer sieht, wie die Spieler auf einer Asien-Tournee im Flughafen in Seoul empfangen werden, realisiert, wie hochtourig das alles dreht. Dennoch: Warum ist in Bern nicht etwas mehr Nähe möglich, weit weg von Seoul?
Die Grösse des City-Universums lässt sich im Wankdorf auch daran ablesen, wie viele Personen sich nach den Halbzeiten vom Raum der Spielerbank in Richtung Kabine begeben. Es scheinen doppelt so viele zu sein wie auf der YB-Seite. Und überhaupt: Im Stadion sind derart viele Personen im Auftrag des Klubs unterwegs, dass man zwangsläufig zu werweissen beginnt, was die alle zu tun haben.
Nicht immer folgt in der 95. Minute der Fehlpass
Auf jeden Fall bedeutet das, was da vom schwerreichen Champions-League-Titelhalter am Mittwoch losgetreten wird, für YB viel Stress. Das manifestiert sich auf dem Kunstrasen durch zahlreiche Berner Ballverluste unmittelbar nach Ballgewinnen, durch ein Foul, das zu einem Elfmeter führt, allein durch die Präsenz und die Potenz des Stürmers Erling Haaland, durch das auf den Stadion-Bildschirmen eingeblendete Verhältnis der Abschlussversuche, das sich aus Berner Sicht am Ende auf 9:26 erhöht.
Manchester City stammt aus einer anderen Welt. Nicht immer kommen die Grossen in die Schweiz, wenn für sie in der Gruppenphase der Champions League nicht mehr viel auf dem Spiel steht – wie 2018, als Juventus Turin in Bern 1:2 verlor. Und nicht immer ist der scheinbar übermächtige Gegner nicht im Strumpf, nicht immer wird er früh durch einen Platzverweis dezimiert, und nicht immer spielt Jesse Lingard in der 95. Minute einen fürchterlichen Rückpass – wie 2021, als Manchester United im Wankdorf mit 1:2 das Nachsehen hatte. https://www.nzz.ch/sport/manchester-cit ... ld.1762571
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Samstag 28. Oktober 2023, 22:50 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
26.10.2023  Zitat: Von YBs Power nicht überrascht
Die Analyse von Partykiller Akanji im Interview bei blue Sport
Wie erwartet, ist Manchester City für YB eine Nummer zu gross. Den Sieg mussten sich die Titelverteidiger aber hart erarbeiten. Manuel Akanji ist mit der Leistung seines Teams aber sehr wohl zufrieden.
Normalerweise freut sich der Schweizer Fussball-Fan, wenn Manuel Akanji trifft, sei es in der Nationalmannschaft oder im Verein für Manchester City. Wenn er dies wie am Mittwochabend gegen einen Schweizer Verein tut, dann kommen da schon etwas weniger Glücksgefühle auf. Und es ist ein Gefühl, das man hierzulande so auch gar noch nicht kennt. Denn Akanji ist tatsächlich der erste Schweizer, der ein Champions-League-Tor gegen ein Schweizer Team erzielt.
Aber wie hat der 28-Jährige die Partie erlebt? Im Interview mit blue Sport sagt er darauf angesprochen: «Ich glaube, wir haben ein gutes Spiel abgeliefert.» Die Chancenauswertung seines Teams sei aber nicht optimal gewesen. Mit Fortdauer des Spiels habe dann YB immer «mehr Selbstvertrauen» bekommen. «Und sie haben versucht, etwas gegen vorne zu machen, vielleicht noch irgendwie das 2:1 zu schiessen. Und wir haben auch versucht, weiter zu attackieren und ein Tor zu schiessen.» Bekanntermassen hat letzteres auch geklappt. Erling Haaland schraubte das Skore mit seinem 12. Doppelpack in einem Champions-League-Spiel auf 3:1 hoch.
Akanji sagt in seiner Analyse auch, dass sie «eigentlich viel Kontrolle über das Spiel» hatten, «aber ein paar dumme Ballverluste haben das Spiel dann auch ein bisschen schwieriger für uns gemacht».
Auf die Frage, ob es Aspekte im YB-Spiel gab, die ihn überraschen konnten, überlegt er kurz und meint dann: «Nicht wirklich. Wir wussten, dass sie gut auf Konter sind, wir wussten, dass sie gerne hinter die Abwehr laufen, dass sie schnelle Spieler haben, oft auch den langen Ball spielen, weil sie physisch gute Spieler vorne haben. Ich glaube, so war das Spiel hauptsächlich.» Und die Aussagen sind ein Beleg dafür, dass die Startruppe von Pep Guardiola, die nun seit 16 Champions-League-Spielen ungeschlagen ist (11 Siege, 5 Unentschieden), die Partie gegen die Berner nicht auf die leichte Schulter genommen haben.
In der Schweiz zu spielen, das sei für ihn «sicher etwas Spezielles» gewesen, zumal es auch eine Premiere gewesen sei. «Klar, als ich das Tor geschossen habe, da haben sich die Fans nicht so gefreut», sagt Akanji gefolgt von einem verschmitzten Lächeln. «Aber sonst war der Support trotzdem da, obwohl ich nie für YB gespielt habe. Es ist ein sehr schönes Gefühl, wenn man als Spieler hierherkommt und die Unterstützung spürt.»
«Brillante Leistung» – Pep Guardiola lobt Manuel Akanji
An der Pressekonferenz nach dem 3:1-Sieg Manchester Citys wird Trainer Pep Guardiola auf die Leistung von Manuel Akanji angesprochen. «Wirklich gut. Er hat sehr gut gespielt.» Er lobt die Qualitäten Akanjis im Spielaufbau und mit dem Ball am Fuss und wie er das Spiel lesen kann. Oder in einem Satz zusammengefasst: «Er ist ein aussergewöhnlicher Spieler.» Und die Tatsache, dass er auch noch getroffen hat, freut Guardiola zusätzlich: «Natürlich ist es für ihn etwas Besonderes, in seinem Land ein Tor zu schiessen. Die Leistung war brillant.» https://www.bluewin.ch/de/sport/champio ... 42646.html
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Samstag 28. Oktober 2023, 22:53 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
26.10.2023  Zitat: «Eine unglaubliche Erfahrung»: So war die Partie gegen ManCity für die YB-Spieler
Zwar unterlag YB gegen Manchester City mit 1:3, doch das Team hat trotzdem eine beachtliche Leistung gezeigt. Die YB-Spieler sind zufrieden – hätten aber mehr gewollt. Was Lewin Blum, Cedric Itten und Sandro Lauper über das Spiel sagen, erfährst du im Video. https://www.baerntoday.ch/sport/fussbal ... -154449862
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Samstag 28. Oktober 2023, 22:58 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
26.10.2023  Zitat: YB: Das sagt Geburi-Kind Lauper nach 1:3 gegen ManCity
Ein starker Auftritt von YB vor heimischer Kulisse bleibt unbelohnt: Der Schweizer Meister verliert in der Champions League mit 1:3 gegen Manchester City.
Das Wichtigste in Kürze
- Der Schweizer Meister YB verkauft seine Haut gegen Triple-Gewinner Manchester City teuer. - Erst ein unglücklicher Elfmeterpfiff entscheidet im Wankdorf gegen die Young Boys. - Das Highlight des Abends ist ein sehenswerter Lupfer von Meschack Elia zum 1:1-Ausgleich.
Eine starke Leistung von YB bleibt in der Champions League gegen den Triple-Gewinner aus England unbelohnt: Manchester City setzt sich in Bern in einer hochklassigen Begegnung am Ende verdient mit 3:1 durch. Für das Berner Highlight des Abends sorgt Meschack Elia mit einem Traumtor zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich.
Es sei das erwartet schwierige Spiel mit wenig Ballbesitz gewesen, sagt Geburtstagskind Sandro Lauper nach der Partie. «Aber wir haben es nicht allzu schlecht gemacht.» Auch Cedric Itten erklärt, er habe erwartet, dass Manchester City viel Ballbesitz und wenig Verluste haben werde.
Die erste Chance nach nur 30 Sekunden gehört den Hausherren, Ugrinic kommt nach einem hohen Ballgewinn zum Abschluss. Ederson pariert aber souverän. Auf der Gegenseite setzt Rodri nach einem Corner seinen Kopfball nur knapp am Tor vorbei. Wenig später schiebt Nunes den Ball aus guter Position über den Kasten von Racioppi.
YB wehrt sich tapfer gegen Manchester City
Mit Fortdauer der ersten Halbzeit werden die Gäste aber immer stärker und kommen zu Top-Chancen. Aber sowohl gegen Haaland als auch den völlig freistehenden Doku zeigt Racioppi zwei absolute Glanztaten. Auch bei einem Abschluss von Nunes nach einer halben Stunde ist Racioppi stark zur Stelle.
Bei der heissesten Szene nach 32 Minuten wirkt Racioppi aber unsicher. Nach einem scharfen Ball von Grealish kann der YB-Schlussmann das Leder nicht sichern. Der Ball prallt von Nunes ab, aber Benito putzt ihn von der Linie. Kurz vor der Pause rettet Racioppi nach einem Corner dann noch einmal bärenstark und hält damit das 0:0.
Und dieses Resultat zur Pause habe nochmals Energie gegeben, sagt Lauper. Man habe gesehen, dass auch YB zu einigen Chancen gekommen und gefährlich gewesen sei. «Die Citizens habe Respekt gehabt vor der Geschwindigkeit von Elia und unseren langen Bällen.»
Kurz nach dem Wiederbeginn trifft ein Schweizer – aber ins Tor von YB: Nach einem Eckball lenkt Racioppi einen Kopfball von Dias noch an die Latte. Aber Manuel Akanji reagiert schneller als die YB-Defensive und drückt den Abpraller in die Maschen. Es ist erst das zweite Champions-League-Tor für den Nati-Star.
Elfmeter-Gegentreffer in stärkster Phase von YB
Aber praktisch im Gegenzug schlagen die Young Boys zurück: Nach einem Haaland-Abschluss macht Racioppi das Spiel schnell, Elia enteilt der Defensive. Mit viel Chuzpe hebt er den Ball über den herausgeeilten Ederson in die Maschen. 1:1 nach 51 Minuten, und das Wankdorf tobt.
Ausgerechnet in die stärkste Phase der Young Boys fällt dann aber der Elfmeterpfiff: Camara wirft sich im Sechzehner in den Ball und in Rodri. Der Schiedsrichter zeigt sofort auf den Punkt, der VAR bestätigt den Pfiff. Erling Haaland lässt aus elf Metern nichts anbrennen und bringt den Titelverteidiger erneut in Führung.
Heisse Schlussphase im Wankdorf
Kurz darauf jubelt ManCity über die vermeintliche Vorentscheidung, der eingewechselte Alvarez trifft sehenswert aus vollem Lauf zum 3:1. Aber der VAR schaltet sich ein und nimmt den Treffer zurück: In der Entstehung hatte Grealish den Ball an die Hand bekommen, es bleibt beim 1:2 und der spannenden Schlussphase.
Nach 78 Minuten hat Haaland das 3:1 auf dem Fuss, verstolpert aber freistehend vor Racioppi den Ball. Fünf Minuten vor dem Ende macht es der Norweger dann besser: Rodri steckt auf den Star-Stürmer durch, der sich den Ball im Sechzehner auf den rechten Fuss legt. Elegant zimmert er die Kugel zum 3:1-Endstand ins Kreuzeck.
«Am Schluss müssen wir anerkennen, dass sie eine Klasse besser sind», gesteht Lauper ein. Sie hätten cleverer und sauberer gespielt, seien überall einen Schritt schneller gewesen.
Itten spricht von einer «tollen Erfahrung gegen die beste Mannschaft der Welt». YB habe einen guten Match gemacht, gut mitgehalten, sei zu Aktionen gekommen. «Mit etwas Glück geht ein Ball mehr rein. Es wäre mehr dringelegen.»
Doch die Young Boys stehen in der Champions League weiter bei einem Punkt, konnten nichts Zählbares mitnehmen. Deshalb sagt Itten auch: «Wir sind nicht ganz glücklich.» https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-ve ... y-66636696
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Samstag 28. Oktober 2023, 23:00 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
26.10.2023  Zitat: Rote Köpfe wegen Hands-Wirrwarr
Wird YB hier um einen Penalty betrogen?
Zweimal schiesst sich Jack Grealish in Bern den Ball an den Arm. Einmal wird es geahndet, einmal nicht. Wer soll da noch drauskommen?
Rote Köpfe im Wankdorf: YB kriegt im Champions-League-Match gegen Manchester City (1:3) von Schiedsrichter Morten Krogh keinen Penalty zugesprochen, obwohl der Ball im Strafraum an Jack Grealishs Arm landet. Auch der Italiener Paolo Valeri, der VAR, greift nicht ein, oder schätzt diese Aktion als nicht elfmeterwürdig ein.
Hätte der dänische Champions-League-Debütant Krogh in der 62. Minute auf Penalty für YB entschieden, wäre das für den Schweizer Meister DIE Chance gewesen, gegen den grossen Favoriten aus England auf 2:1 zu stellen.
Speziell: Valeri beordert in der Schlussphase Krogh an die Seitenlinie, als City über das vermeintliche 3:1 von Joker Julian Alvarez jubelt. Gecheckt wird ... ein vorangegangenes Handspiel von Jack Grealish. Der Engländer schafft es tatsächlich, sich ein zweites Mal den Ball an den eigenen Arm zu schiessen. Und siehe da, dieses Mal fällt die Entscheidung pro YB aus, Krogh annulliert den Alvarez-Treffer. Das dürfte die Gemüter im Wankdorf aber nicht wirklich beruhigt haben. https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 79151.html
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Samstag 28. Oktober 2023, 23:02 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
26.10.2023  Zitat: YB – Itten: «Akanji hätte besser für Nati getroffen...»
YB wehrt sich gegen ManCity gut, verliert aber dennoch. Cedric Itten sichert sich nach dem Spiel das Shirt von Nati-Kollege Manuel Akanji – der hat es eilig.
Das Wichtigste in Kürze
- Cedric Itten hat nach dem Spiel gegen ManCity das Trikot mit Manuel Akanji getauscht. - Der Nati-Verteidiger ist nach dem Spiel verspätet unterwegs.
Beim 1:3 gegen Manchester City bleibt YB-Torgarant Cedric Itten für einmal ohne Treffer. Der 26-Jährige ackert rund 72 Minuten gegen den Titelverteidiger, kommt dabei zu zwei Chancen. Danach wird er von Sturm-Konkurrent und Kumpel Jean-Pierre Nsame ersetzt.
Mit leeren Händen muss Itten aber nicht nach Hause: Er tauscht nämlich nach dem Spiel das Trikot mit Nati-Kollege Manuel Akanji. «Wir haben uns vorhin kurz getroffen und ich habe ihm gratuliert. Manu ist ein Supertyp», so Itten.
Trotzdem ärgerlich, dass der Verteidiger mit ManCity gegen YB gewinnt – und erst noch trifft. «Es wäre mir lieber gewesen, wenn er für die Nati getroffen hätte und nicht gegen uns», so Itten schmunzelnd.
26 Mal standen die beiden gemeinsam im Einsatz: Beim FCB für die U21 und das Fanionteam, dazu kommen sieben Partien im Nati-Dress. Beim letzten Zusammenzug haben die beiden bereits über die beiden Spiele gegeneinander gesprochen. «Aber ich hätte schon gehofft, dass es anders ausgeht. Umgekehrt wäre mir lieber gewesen», so Itten.
Enger Zeitplan für ManCity-Verteidiger Manuel Akanji...
Nicht gerade ein Shirt, aber zumindest ein Wort zum Spiel gegen YB hätten die Schweizer Journalisten auch gerne von Manuel Akanji gehabt. Schliesslich warteten diese extra in der Mixed-Zone auf den Nat-Verteidiger. Und Auftritte des amtierenden Champions-League-Siegers in der Heimat sind selten. Manuel Akanji hat keine Zeit für die Schweizer Journis. - Nau.ch
Doch der Nati-Verteidiger hat es pressant: Er eilt als Letzter zusammen mit Erling Haaland aus der Garderobe. Die beiden sind spät dran, die Bus-Abfahrt war um 23.45 geplant, es ist aber da schon kurz nach Mitternacht.
Zeit für ein kurzes Statement hat Akanji aber trotzdem nicht. «Wir müssen auf den Bus», sagt Akanji. Nach seinem Tor und seiner Top-Leistung hätte der Busfahrer aber sicher noch eine Minute auf den Nati-Star gewartet. https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-it ... n-66637444
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Samstag 28. Oktober 2023, 23:05 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
26.10.2023  Zitat: «Unterschiedliche Regelauslegung»
Urs Meier erklärt, weshalb es hier keinen Penalty für YB gab
62 Minuten sind beim Spiel des Jahres im Berner Wankdorf gespielt, da herrscht plötzlich Verwirrung unter den 31'500 Zuschauern. Nach einem YB-Einwurf springt Man-City-Star Jack Grealish der Ball im eigenen Strafraum an den Arm. Penalty?
Klare Sache, findet das aufmerksame Berner Publikum, das sich augenblicklich und lautstark beschwert. Auch die YB-Spieler protestieren ein Handspiel, aber Schiedsrichter Morten Krogh, der die Situation ausgezeichnet sieht, will davon nichts wissen. Der VAR bleibt stumm.
Nach genauerem Betrachten der Szene ist der Entscheid verständlich. Der Ball springt Grealish völlig unabsichtlich vom Körper an den Arm. Kein Fussballfan will bei so einer Szene einen Elfmeterpfiff hören. Aber hey, es wäre das 2:1 für YB – gegen ManCity! Da muss man ja nicht immer so unparteiisch sein.
Zumal Krogh 20 Minuten später bei einer fast identischen Szene an den VAR-Bildschirm beordert wird, um das vermeintliche 3:1 der Citizens für ungültig zu erklären. Auch da springt Grealish der Ball unabsichtlich vom eigenen Körper an die Hand. Dieses Mal wird es vom dänischen Referee als Handspiel gewertet. Weshalb diese unterschiedliche Beurteilung?
Urs Meier: «Das ist für mich kein Handspiel»
Für blue Schiedsrichter-Experte Urs Meier widerspiegelt die Situation eine Problematik, die er schon lange kritisiert. «Das Problem ist, dass es eine unterschiedliche Regelauslegung gibt, wenn das Handspiel von einem verteidigenden oder angreifenden Spieler getätigt wird. Das kritisiere ich schon lange, aber das ist nun mal so», erklärt der ehemalige Spitzenschiedsrichter.
Dass es in der 62. Minute keinen Penalty für YB gibt, ist gemäss Regelbuch der korrekte Entscheid. «Es gibt keine aktive Bewegung zum Ball, es ist keine Absicht von Grealish. Das ist für mich kein Handspiel. Auch die Spieler haben nicht gross protestiert, sie haben das gesehen», so die Analyse von Meier. Zum zweiten Entscheid: «In der Regelauslegung wird diese Situation anders behandelt, weil sie kurz vor einem Tor stattfindet und Grealish in dieser Szene ein angreifender Spieler ist.»
Glücklicherweise verliefen am gestrigen Abend nicht beide Entscheide gegen die Berner Young Boys. Dennoch zeigt die Szene klar auf, dass es in der so schwierigen Handspielregelung immer noch Luft nach oben gibt. https://www.bluewin.ch/de/sport/champio ... 43287.html
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Samstag 28. Oktober 2023, 23:07 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
26.10.2023  Zitat: «Fans hatten keine Freude» – Akanji sorgt für Schweizer Premiere
Manuel Akanji wurde gegen YB zum ersten Schweizer, der in der Champions League gegen ein Schweizer Team traf. Im grossen Rummel um Manchester City stach der Nati-Star heraus.
Darum gehts
- Manchester City gewinnt am Mittwoch bei Schweizer Meister YB mit 3:1. - Das erste Tor der Engländer erzielte ausgerechnet Nati-Star Manuel Akanji. - Grosse Worte verliert der Verteidiger keine, das übernimmt sein Trainer für ihn.
«Sicher war es speziell, mit einem Club in die Schweiz zurückzukehren», sagte Manuel Akanji nach dem Spiel gegenüber blue. Es war auf Vereinsebene sein erstes Spiel in seiner Heimat, seit er 2018 den FC Basel in Richtung Bundeslig verlassen hatte. Der Nati-Verteidiger hatte beim 3:1-Sieg von Manchester City über YB gerade das 1:0 erzielt. Die beiden anderen Tore des Titelverteidigers erzielte Superstar Erling Haaland. Berns Meschack Elia glich zwischenzeitlich mittels eines herrlichen Treffers aus.
Während Akanji sonst vom Schweizer Publikum für Treffer gefeiert wird, wird er für diesen von der grossen Mehrheit der 31’000 Fans im Wankdorf beflucht. «Ich habe es gemerkt», lächelt der 28-Jährige, «als ich das Tor gemacht habe, hatten die Fans nicht so Freude.» Fakt ist: Noch nie zuvor hat ein Schweizer gegen ein Schweizer Team in der Champions League getroffen.
Viel Rummel, keine Zeit
Während die «Citizens» zeitweise vom guten YB-Auftritt überrascht schienen, sei das bei Akanji selbst kein Thema gewesen: «Je länger es ging, desto mehr Selbstvertrauen haben wir gekriegt», so der Mann aus Wiesendangen ZH. Sie hätten genau gewusst, mit welchen Stärken die Berner auf sie zukommen würden. Abgesehen von ein paar dummen Ballverlusten sei das ein gutes Spiel gewesen.
Gross Gelegenheit zum Feiern hat der Triple-Sieger der Vorsaison nun trotzdem nicht. Am Sonntag wartet bereits Stadtrivale Manchester United. Ohne Akanji, der nach seiner Gelb-Roten Karte gegen Brighton gesperrt ist. Trotzdem hat der Innenverteidiger, der im Sommer 2022 für rund 20 Millionen Franken von Dortmund in den Nordwesten Englands gewechselt war, nicht einmal Zeit für ein kurzes Interview in der Mixed-Zone. «Wir müssen los», entschuldigt er sich, als er sich dem überdurchschnittlich grossen Rummel entzog.
Guardiola gefällt YB
Denn speziell war das Spiel im strömenden Regen nicht nur für Akanji, der immerhin noch kurz mit Nati-Kollege Cedric Itten die Shirts tauschen konnte. Speziell war es für alle Anwesenden in Bern, soviele Weltstars des Sports aufs Mal zu sehen. Dies bekam auch Manchester Citys Trainer Pep Guardiola zu spüren, der nach der Pressekonferenz von seinem Pressespreche abgeschirmt werden musste, weil ihn so viele Journalisten für ein Selfie bedrängten.
Zuvor hatte er, wie schon am Tag vor dem Spiel, grosse lobende Wort für seinen Schützling Akanji gefunden. «Eine unglaublich gute Leistung in einem so wichtigen Spiel für ihn», so der 52-jährige Katalane. Sein Aufbauspiel und seine Defensivleistung seien herausragend gewesen, und dann treffe er auch noch. Pep: «Wir sind richtig froh, ihn bei uns zu haben.» Ihm habe ausserdem gefallen, wie YB spiele. «Sehr agressiv, sehr gut.»
«Können uns nicht viel vorwerfen»
Auch der Trainer der Berner, Raphaël Wicky, ist grundsätzlich zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft, aber enttäuscht ab dem Resultat. «Wir können uns nicht viel vorwerfen», so der Walliser. Für einen Punktgewinn gegen Manchester City brauche es das perfekte Spiel, das sei nicht der Fall gewesen. Wicky: «Jeder muss über sich hinaus wachsen, du darfst keine Standardtore kriegen und musst auf Pech beim Gegner hoffen.»
Wicky betont allerdings auch: «Wir sind nach wie vor im Rennen, um europäisch zu überwintern.» YB werde alles dafür tun. «Die Wahrheit ist auch, dass noch ein Stück fehlt, damit es für mehr reicht gegen solche Mannschaften», so der 46-Jährige. Die nächste Gelegenheit für Königsklasse-Punkte bietet sich dem Schweizer Meister am 7. November im Rückspiels auswärts gegen Manchester City – und Akanji. https://www.20min.ch/story/champions-le ... 4678024076
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
Mitglieder in diesem Forum: Bing [Bot] und 26 Gäste |
| |
|
|
Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen. Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen. Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern. Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.
|
|
 |