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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Montag 1. Mai 2023, 19:01 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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30.04.2023  Zitat: YB holt den Meisteritel im Wankdorf mit einer Gala
Das Magazin bietet den Komplettservice zur höchsten Schweizer Fussballliga mit den Matchberichten zur aktuellen Runde. Dazu: ausgewählte Highlights aus der Women’s Super League, der Challenge League und von Schweizer Akteuren in ausländischen Ligen. https://www.srf.ch/play/tv/super-league ... 7179e0d0dd
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shalako
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Verfasst: Dienstag 2. Mai 2023, 00:19 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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01.05.2023  Zitat: Bitteres Déjà-vu-Erlebnis für FCL
Die Siegesserie des FC Luzern reisst nicht unerwartet bei YB: Die Berner siegen 5:1 und feiern den 16. Meistertitel.
Der FC Luzern startet sehr präsent und aktiv in diese Begegnung im ausverkauften Wankdorfstadion. Das Spiel erinnert an den 28. April 2018. Damals konnten die Young Boys ebenfalls vor heimischer Kulisse nach einer prickelnden und ausgeglichenen Partie den ersten Titel seit 32 Jahren feiern. Gestern ist der FCL nur 30 Minuten ein ebenbürtiger Gegner. «Die erste halbe Stunde war gut», findet auch FCL-Trainer Mario Frick.
Die Innerschweizer haben sogar die erste klare Torchance: Weil die YB-Verteidiger Miguel Chaiwa und Aurèle Amenda einander gegenseitig behindern, hat Mohamed Dräger freie Bahn. Der Deutsch-Tunesier läuft auf Anthony Racioppi zu, will den Berner Keeper umspielen, statt zu schiessen. Schliesslich wird Dräger vom insgesamt fehlerlos agierenden Goalie abgedrängt. Frick sagt zur Szene: «Mo hatte zu viel Zeit zum Überlegen. Doch kein Vorwurf an ihn.»
YB deutlich effizienter als die Gäste aus Luzern
Dräger in der Form vor der WM in Katar hätte in dieser Situation wahrscheinlich entschlossen den Abschluss gesucht. Wenn und Aber zählen nicht – erst recht bei dieser Affiche auf dem schnellen Kunstrasen und in dieser elektrisierenden Atmosphäre. Für YB gibt es fünf Tage nach der 1:4-Klatsche bei GC nur eines: den zweiten Matchball zum Meistertitel verwerten und vor 31 500 Fans ein rauschendes Fest feiern. In der 32. Minute wird deutlich, dass die Gastgeber ihre Möglichkeiten eiskalt verwerten: Jean-Pierre Nsame erzielt wie fast gleichentags vor fünf Jahren das YB-Führungstor. Damals war es der 2:1-Siegtreffer kurz vor Schluss, diesmal sind es das 1:0 und der Start zu einem Fussballfest mit Kantersieg. Der Kameruner trifft per Nachschuss, nachdem der Ex-Luzerner Filip Ugrinic noch an Martin Frydeks Fuss hängen blieb.
Nur sechs Minuten später kann Christian Fassnacht allein auf Marius Müller ziehen, die Nummer 16 von YB schiesst das 2:0. Die Gelb-Schwarzen befinden sich auf direktem Weg zu ihrem 16. Schweizer-Meister-Titel. Daran zweifelt jetzt niemand mehr. Daran ändert auch der zwischenzeitliche Hoffnungsschimmer für Blau-Weiss nichts: Amenda lenkt in der 41. Minute einen Eckball von Frydek in die eigenen Maschen – das 1:2-Anschlusstor aus Sicht der Gäste.
Doch Sandro Lauper trifft kurz vor der Halbzeitpause mit einer spektakulären Direktabnahme zum 3:1. Frick stellt später passend dazu fest: «YB nützt seine Chancen, individuell ist es das beste Team der Schweiz.»
Der FCL kann für sich in Anspruch nehmen, bislang das einzige Team dieser Meisterschaft zu sein, welches viermal hintereinander gewonnen hat. Mit dieser Serie reisten die Zentralschweizer in die Bundeshauptstadt. Nicht unerwartet reisst die Siegesserie im Wankdorf. Ungünstig für Fricks Mannschaft wirkt sich aus, dass Spielmacher Max Meyer zusammen mit Innenverteidiger Marco Burch gesperrt ist. Zudem fällt Goalgetter Dejan Sorgic mit einer Rückenverletzung, die er schon vor geraumer Zeit erlitt, aus. Die Nummer 9, die in den letzten vier Spielen stets je ein Tor erzielte, ist wie Meyer nicht ersetzbar. Trotzdem hat Luzern Pech mit einem Lattenkopfball von Luca Jaquez in der 55. Minute.
Fabian Rieder (61.) mittels Freistoss und der eingewechselte Cedric Itten (80.) schiessen die Tore zum 4:1 und 5:1. Im YB-Stadion findet wie vor fünf Jahren nach dem FCL-Spiel ein rauschendes Fest statt. Ein bitteres Déjà-vu-Erlebnis aus Luzerner Optik. «Das tut weh, ist aber verkraftbar», sagt Frick. Sein Team ist neu Dritter, Lugano Zweiter. Am kommenden Sonntag (14.15 Uhr) sind die Tessiner zu Gast in Luzern. Bei diesem Duell geht es um die europäischen Plätze.
Young Boys – Luzern 5:1 (3:1)
Swisspor-Arena. – 31500 Zuschauende (ausverkauft). – SR Cibelli.
Tore: 32. Nsame (Ugrinic) 1:0. 38. Fassnacht (Rieder) 2:0. 41. Amenda 2:1. 44. Lauper 3:1. 61. Rieder (Freistoss) 4:1. 80. Itten (Freistoss Imeri) 5:1.
Young Boys: Racioppi; Chaiwa, Amenda, Zesiger, Garcia; Lauper; Fassnacht (70. Imeri), Ugrinic (80. Rrudhani); Rieder (80. Lustenberger); Nsame (70. Itten), Elia (80. Monteiro).
Luzern: Müller; Ottiger, Jaquez, Beka, Frydek; Beloko (68. Diambou), Jashari; Dräger (73. Rupp), Dorn, Schürpf (68. Breedijk); Villiger (82. Kimpioka).
Bemerkungen: Young Boys ohne Camara, Von Ballmoos und Rüegg (alle verletzt). Luzern ohne Burch und Max Meyer (beide gesperrt), Simani, Sorgic, Campo, Kadak, Klidje, Toggenburger, Emini, Leny Meyer und Chader (alle verletzt). – 55. Kopfball an die Latte von Jaquez. – Verwarnungen: 24. Beloko, 50. Fassnacht, 59. Beka (alle Foul).
«Die Qualität von YB war schlicht zu hoch»
Stimmen Da ist einer angefressen. Kopfschüttelnd stampft Pascal Schürpf in Richtung Spielerbank. Trainer Mario Frick nimmt den Stürmer in der 68. Minute vom Feld. Nach einem kurzen Handschlag beginnt er wild zu gestikulieren, fasst sich an den Kopf, spricht mit einigen Betreuern. Was war das los? Schürpf runzelt nach der Partie die Stirn. «Ich kann mich gar nicht mehr daran erinnern.» Es war wohl der Frust über den 1:4-Rückstand zum Zeitpunkt seiner Auswechslung. Jegliche Kritik am Trainer erstickt er charmant im Keim. Schmunzelnd meint er: «Nach dem dritten Spiel in einer Woche darfst du einen 33-Jährigen auch einmal früher in den Feierabend schicken.»
Apropos Alter: Ein Blick in den Mannschaftsbus verdeutlicht, mit welch junger Truppe die Luzerner nach Bern gereist sind. «Die älteren Spieler sitzen eher weiter hinten, da war heute einiges leer», so Schürpf.
Der Routinier trauert nach der 1:5-Klatsche den vielen FCL-Chancen nach. «Wir sind gut in die Partie gestartet. Dann fehlte uns der kühle Kopf vor dem Tor.» Nebst Dräger vergeigte auch Schürpf selbst einige Hochkaräter. Am Ende zieht er ein wenig überraschendes Fazit: «Die Qualität von YB war schlicht zu hoch.»
Einer der Jüngsten auf dem Feld war Severin Ottiger. Der 20-Jährige pflichtet Teamleader Schürpf bei. «Heute hat YB einmal mehr gezeigt, warum es der verdiente Meister ist.» Insbesondere die Effizienz der Hauptstädter beeindruckte. Wie stoppt man diese Berner Tormaschinerie? Der Verteidiger hat keine schlüssige Antwort parat. Das soll sich bald ändern. «Während der Busfahrt zurück in die Innerschweiz werde ich das Spiel analysieren und erste Lehren daraus ziehen.» Zeit genug bleibt. Die Heimreise beträgt etwas mehr als eine Stunde.
Gleichzeitig herrscht in Bern Partystimmung. YB-Coach Raphael Wicky geniesst den Abend auf seine ganz eigene Art und Weise. «Das Tanzen überlasse ich den Jüngeren. Ich werde mich mit meinem Vater hinsetzen und ein Glas Gin trinken.» Zuvor gibt es wohl noch die eine oder andere Champagner-Dusche. https://www.luzernerzeitung.ch/sport/fc ... ld.2450051?
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shalako
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Verfasst: Dienstag 2. Mai 2023, 00:21 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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01.05.2023  Zitat: FCL verliert gegen Meister YB
Die Berner Young Boys waren an diesem Sonntag zu stark für die Luzerner und gewinnen mit 5:1. Der FCL zeigt zwar eine gute Leistung und verliert trotzdem erstmals nach Vier Siegen in Folge.
Zu diesem Spitzenkampf erwartete beide Teams eine gewaltige Atmosphäre, und die Intensität im Spiel war von Anfang an hoch. Bereits in der ersten Minute setzte Schürpf zu einem Torschuss an, der jedoch am Tor vorbeiging.
Das Heimteam wurde nach einer Viertelstunde erstmals richtig gefährlich, als Fassnacht über die Seite in den Sechzehner lief und Jaquez per Grätsche zur Ecke klären konnte. YB hatte danach eine Doppelchance – Müller reagierte herrvorragend. In der 27. Minute hatte Dräger eine hochkarätige Chance zum FCL-Führungstreffer, verpasste aber den Moment des Abschlusses. Nach einer guten halben Stunde konnte Nsamé seine Farben mit einem satten Schuss in Führung bringen, gefolgt von einem zweiten Tor von Fassnacht nach 38. Minute, der geschickt wurde und den Ball an Müller vorbeischieben konnte.
Die Ereignisse überschlugen sich in diesen Minuten. Amenda lenkte nach 41 Minuten einen Kopfball unglücklich ins Tor zum FCL-Anschlusstreffer. Noch vor der Pause gelang es Lauper, den Zweitore-Vorsprung wiederherzustellen. Mit diesem Spielstand begaben sich die Spieler in die Kabine.
Genau fünf Minuten waren in der ersten Halbzeit gespielt, als sich Frydek den Ball aus aussichtsreicher Position zurechtlegte, es jedoch nicht schaffte, ihn aufs Tor zu bringen. Luzern drückte weiter auf den Anschlusstreffer und kam durch Schürpf und Jaquez zu Kopfball-Möglichkeiten. Beim ersten Versuch konnte Racioppi glänzend reagieren und beim zweiten Versuch rettete die Latte.
Nach einer Stunde beging Beka ein Foul neben dem Strafraum, für das er auch verwarnt wurde. Den anschliessenden Freistoss nutzte Rieder direkt zum 4:1. Der FCL hatte in der Folge durch Beloko und Jashari weitere Abschlüsse, aber keiner von ihnen führte zu einem Tor. Auf der Gegenseite erhöhte Itten in der 80. Minute nach einem Freistoss auf 5:1. So musste sich der FCL nach einer intensiven Partie mit 5:1 geschlagen geben und den Bernern zum Meistertitel gratulieren.
Telegramm BSC Young Boys – FC Luzern 5:1 (3:1) Wankdorf. – 31’500 Zuschauende (ausverkauft). – SR Cibelli. Tore: 32. Nsame (Ugrinic) 1:0. 38. Fassnacht (Rieder) 2:0. 41. Amenda 2:1. 44. Lauper 3:1. 61. Rieder (Freistoss) 4:1. 80. Itten (Freistoss Imeri) 5:1. Young Boys: Racioppi; Chaiwa, Amenda, Zesiger, Garcia; Lauper; Fassnacht (70. Imeri), Ugrinic (80. Rrudhani); Rieder (80. Lustenberger); Nsame (70. Itten), Elia (80. Monteiro). Luzern: Müller; Ottiger, Jaquez, Beka, Frydek; Beloko (68. Diambou), Jashari; Dräger (73. Rupp), Dorn, Schürpf (68. Breedijk); Villiger (82. Kimpioka). Bemerkungen: Young Boys ohne Camara, Von Ballmoos und Rüegg (alle verletzt). Luzern ohne Burch und Max Meyer (beide gesperrt), Simani, Sorgic, Campo, Kadak, Klidje, Toggenburger, Emini, Leny Meyer und Chader (alle verletzt). – Verwarnungen: 24. Beloko, 50. Fassnacht, 59. Beka (alle Foul). https://regiofussball.ch/2023/04/30/fcl ... eister-yb/
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