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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Sonntag 24. Oktober 2021, 01:40 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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23.10.2021  Zitat: YB schlägt Lausanne nach spektakulärer Schlussphase im Wankdorf
Die Berner Young Boys schlagen Lausanne Sport nach einer turbulenten Schlussphase mit 3:2 und können den Druck auf Leader Basel aufrecht erhalten. https://www.bluewin.ch/de/sport/fussbal ... 35430.html
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shalako
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Verfasst: Sonntag 24. Oktober 2021, 10:26 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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24.10.2021  Zitat: YB-Noten: Der Publikumsliebling kommt einfach nicht auf Touren
Miralem Sulejmani enttäuscht beim 3:2 gegen Lausanne. Zwei YB-Spieler feiern derweil ihre Torpremiere.
David von Ballmoos – Note 5
Agierte am Mittwoch beim ersten Treffer von Villarreal passiv, gegen Lausanne ist der Goalie von Beginn an präsent. Zweimal eilt er weit aus seinem Tor, um einen Angriff der Gäste abzufangen. Kann sich nach der Pause auch mit Paraden auszeichnen, stark, wie er den Schuss von Mahou entschärft und gegen Ouattara mit dem Fuss klärt. Beim überzeugend getretenen Penalty von Kukuruzovic ist von Ballmoos chancenlos, obwohl er in die richtige Ecke hechtet.
Silvan Hefti – Note 4,5
Wenn es einen Mangel im Spiel des Rechtsverteidigers gibt, dann ist es seine Produktion in der Offensive. In 61 Partien für YB kommt er lediglich auf einen Treffer und vier Vorlagen. Gegen Lausanne feiert der Ostschweizer seine Torpremiere, weil er nachsetzt und dann von Monteiro angeschossen wird, via Heftis Bein und den Pfosten findet der Ball den Weg ins Tor. Das 1:0 ist der Höhepunkt in der Darbietung des 23-Jährigen, die ansonsten wie so oft ist: solide und schnörkellos.
Mohamed Camara – Note 3,5
Der Innenverteidiger agiert vor allem in der ersten Halbzeit im Passspiel ungenau. Und vor dem 1:1 lässt er sich von Torschütze Amdouni düpieren. Nach der Pause ist Camara präsenter.
Sandro Lauper – Note 3,5
Auch der zweite Berner Innenverteidiger sieht beim 1:1 von Lausanne nicht gut aus, weil er Amdouni beim Doppelpass ziehen lassen muss. Zeigt ansonsten einen unauffälligen Auftritt, sein Einfluss aufs Offensivspiel ist geringer als gewohnt.
Ulisses Garcia – Note 4
Der Trumpf des Linksverteidigers ist die Offensivpower. Doch von dieser ist lange nichts zu sehen. Garcia wirkt uninspiriert und fahrig. Wacht in der Schlussphase auf, ist ein Antreiber und prüft Diaw mit einem Schuss, wobei ein Querpass womöglich die bessere Entscheidung gewesen wäre. Garcia bietet sich in der Nachspielzeit eine zweite Chance, diesmal fliegt sein Abschluss übers Tor.
Christian Fassnacht – Note 4,5
Es ist lange nicht der Abend des Nationalspielers, sein Auftritt ist nicht zwingend, sein Passspiel ungenau. Und doch wird Fassnacht einmal mehr zum Matchwinner, weil er in der 82. Minute nach Ngamaleus Flanke an den Pfosten blitzschnell reagiert und das 3:2 für YB erzielt. Es ist schon sein siebter Ligatreffer.
Michel Aebischer – Note 3,5
Setzt nach 44 Minuten zur Grätsche an und wird vom Publikum mit Szenenapplaus bedacht. Es ist Aebischers auffälligste Szene, was viel über seine Darbietung sagt.
Vincent Sierro – Note 4
Auch der zweite zentrale Mittelfeldspieler kann das Spiel der Berner nicht prägen. Sierro mangelt es an zündenden Ideen, zudem benötigt er am Ball mehrmals zu lange für die Entscheidungsfindung. In der Schlussphase aktiver.
Miralem Sulejmani – Note 3
Der Publikumsliebling darf in dieser Saison in der Liga erstmals von Beginn an spielen. Bis auf einen hübschen Aussenristpass, mit dem er eine Chance Siebatcheus einleitet, kann der 32-jährige Serbe im linken Mittelfeld keine Akzente setzen. Wird zur Pause ausgewechselt, die Bewährungschance ist vertan.
Felix Mambimbi – Note 4
Muss gerade von Lausannes Verteidiger Grippo einiges einstecken. Der Stürmer ist bemüht, aber er verheddert sich auch immer wieder in der Abwehr der Gäste. Und als er sich einmal Platz verschaffen kann, wird sein Schuss geblockt.
Jordan Siebatcheu – Note 3
Schon nach 30 Sekunden bietet sich dem Angreifer nach einem Ballgewinn die erste Chance, er verfehlt das Tor knapp. Hat nach 16 Minuten eine weitere Gelegenheit, diesmal ist sein Kopfball ungenau. Taucht fortan unter und wird zur Pause ausgewechselt.
Meschack Elia – Note 5
46. Minute für Sulejmani. Rückt ins linke Mittelfeld, bestätigt seine gute Form, verleiht dem Spiel der Berner sofort Schwung. Zwingt Diaw mit einem Schlenzer zur Parade, schlägt dann eine vorzügliche Flanke auf Kanga und irritiert beim 2:1 von Rieder den Lausanner Goalie – starker Teileinsatz.
Wilfried Kanga – Note 4
46. Minute für Siebatcheu. Der Stürmer ist deutlich präsenter und aktiver als sein Vorgänger. Doch die Chancenauswertung ist sein grosser Makel. Schiesst einmal aus kurzer Distanz deutlich übers Tor, verfehlt einmal mit dem Kopf aus kurzer Entfernung. Sorgt immerhin für Unruhe in der Lausanner Defensive.
Nicolas Ngamaleu – ohne Note
73. Minute für Mambimbi. Wirkt mit seiner Flanke an den Pfosten beim 3:2 durch Fassnacht entscheidend mit.
Fabian Rieder – ohne Note
73. Minute für Aebischer. Erzielt das 2:1 per Freistoss, es ist der erste Treffer des 19-jährigen Eigengewächses in der Super League. Verursacht den Penalty, wobei es ein sehr umstrittener Entscheid des Schiedsrichters ist. Man könnte die Aktion auch als Foul an Rieder taxieren, zudem ist bei seinem Handspiel keine Absicht erkennbar. https://www.bernerzeitung.ch/yb-noten-d ... 2087933708
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shalako
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Verfasst: Sonntag 24. Oktober 2021, 23:11 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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24.10.2021  Zitat: Nach 3:2 gegen Lausanne
YB gewinnt und wirft trotzdem Fragen auf
Gegen die Westschweizer beweisen die Young Boys mentale Robustheit. Dass die üblichen Verdächtigen den Umschwung brachten, dürfte die Verantwortlichen noch beschäftigen.
Der Unterschied ist frappant. Und ein Grund, weshalb sich die Young Boys nach dem Abgang von Gerardo Seoane im Sommer für David Wagner als Trainer entschieden. Weil sie sich neue Impulse erhofften, einen neuen Zugang zum Team.
Seoane coacht aktiv, er steht oft in seiner Zone. Aber ob die Spieler erfüllen, was er erwartet, das ist ihm in der Regel nicht anzumerken. Der 41-jährige Trainer von Bayer Leverkusen ist cool, abgeklärt, stoisch.
Sein Nachfolger Wagner ist anders. Seine Gestik und Mimik dienen als Leistungsbarometer. Im Wankdorf verwarf er am Samstag in der ersten Halbzeit gegen Lausanne die Hände, drehte sich nörgelnd ab, richtete auch mal schreiend ein paar Unmutsbekundungen an Felix Mambimbi und Christian Fassnacht, die mit nachlässiger Defensivarbeit den Gästen aus der Romandie eine Chance ermöglichten.
In der zweiten Halbzeit dann klatschte der Deutsche seine Hände immer wieder über dem Kopf zusammen, sodass auch wirklich jeder sah, dass er zufrieden war. Die Geste ist schon nach wenigen Monaten in Bern so etwas wie Wagners Markenzeichen. Die erste Halbzeit sei nicht gut gewesen, sagt der 50-Jährige nach dem 3:2-Sieg. «Aber wir reagierten. Ich bin glücklich über die Leistungssteigerung.» Der Trainer spricht von zwei komplett verschiedenen Hälften.
Fassnachts formidable Form
Die Young Boys gingen schon nach 13 Minuten durch Silvan Hefti in Führung. Das 1:0 des Rechtsverteidigers, sein erstes Tor im 61. Spiel für YB, kam zufällig zustande. Lausannes Verteidiger Elton Monteiro, der ältere Bruder des verletzten YB-Stürmers, wollte klären, schoss Hefti an, von dessen Bein der Ball via den Pfosten den Weg ins Tor fand. Ein sehr glücklicher Treffer sei es gewesen, findet der Ostschweizer. Fassnacht erwartet, dass Hefti nach seiner Premiere ein Mittagessen spendiert.
Die Lausanner hatten also einen triftigen Grund, mit ihrem Schicksal zu hadern, wie so oft in dieser Saison, in der sie bisher vor allem enttäuschten. Aber nach der Partie sprechen sie von ihrer besten Leistung. Weil sie nicht einbrachen, sondern durch Zeki Amdouni zum 1:1 kamen. Kurz vor der Pause hatte der vielversprechende Schweizer U-21-Nationalspieler vor 24’033 Zuschauer gar den Führungstreffer auf dem Kopf.
Den Young Boys drohte nach dem 1:1 gegen Luzern und dem 1:4 in der Champions League gegen Villarreal im dritten Heimspiel innert acht Tagen erneut ein ernüchternder Abend. «Die Leistung war sicherlich nicht optimal», sagt Fassnacht und findet, in der ersten Halbzeit habe jeder zu wenig gemacht. «Dass wir trotzdem drei Punkte holten, zeigt unsere Qualität.» Der Offensivspieler, der mit seinen siebten Treffer im neunten Ligaspiel zum Matchwinner avancierte, zieht einen Vergleich zu den Jahren, als er noch nicht in Bern und YB noch kein Serienmeister war. Damals hätten die Young Boys zwar grosse Spiele gewonnen, sagt er, aber gegen kleine Teams Punkte liegen lassen.
Sulejmani als Sinnbild
Mentale Robustheit bewiesen die Young Boys tatsächlich. Weil sie nach dem Führungstreffer des eingewechselten Fabian Rieder (76. Minute) und dem prompten 2:2-Ausgleich der Westschweizer (80. Minute) durch einen zumindest umstrittenen Penalty von Stjepan Kukuruzovic nur zwei Minuten später erneut eine Antwort fanden. Nachdem eine Flanke des eingewechselten Nicolas Ngamaleu an den Pfosten geprallt war, reagierte Fassnacht blitzschnell und traf direkt und sehenswert zum 3:2.
Das führt zu einem Punkt, der die Young Boys trotz Sieg beschäftigen dürfte. Gegen Lausanne waren es die üblichen Verdächtigen, die den Umschwung brachten, was zumindest auf gewissen Positionen Fragen zur qualitativen Breite im Kader aufwirft. Miralem Sulejmani enttäuschte bei seinem ersten Liga-Startelfeinsatz in dieser Saison und wurde zur Pause ausgewechselt. Mambimbi wusste die Bewährungschance im Sturm nicht zu nutzen, Jordan Siebatcheu blieb blass. Sein Ersatz Wilfried Kanga war bemüht, aber nicht zum ersten Mal ineffizient. Mit Meschack Elia, der Sulejmani zur Pause ersetzte, wurde das Spiel sofort schwungvoller. Auch Ngamaleu wirkte einmal mehr entscheidend mit.
Das 3:2 gegen Lausanne war für YB schon die 21. Partie seit dem Saisonstart im Juli. Am Mittwoch gastieren die Young Boys im Cupachtelfinal in Lugano, am Samstag steht das Auswärtsspiel bei St. Gallen an, dann reisen sie schon nach Villarreal. Wagner wird in den englischen Wochen im Herbst nicht drumherum kommen, zu rotieren. Wollen die Young Boys auf Kurs bleiben, dürfte es wichtig sein, dass andere für die Leistungsträger in die Bresche springen. Das war in den vergangenen Jahren immer ein Berner Trumpf. https://www.bernerzeitung.ch/yb-gewinnt ... 8290235331
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