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 Beitrag Verfasst: Sonntag 3. Oktober 2021, 20:59 
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Meister YB überfährt Servette gleicht mit 6:0 – Luzern bremst Leader Basel aus

Servette – Young Boys 0:6

Die Young Boys feiern in Genf den ersten Sieg seit 2013. Das 6:0 gegen Servette ist der höchste Erfolg in dieser Saison für den Meister.

Das klare Resultat kommt überraschend, hatten sich die Berner im Stade de Genève doch traditionell schwer getan, und die Genfer waren das einzige Team, das in der letzten Saison gegen YB gewinnen konnte und dies sogar zweimal.

Das Debakel aus Sicht der Genfer begann in der 43. Minute. Goalie Jérémy Frick liess eine Flanke von Meschack Elia fallen. Nicolas Ngamaleu übernahm den Ball und wurde vom Genfer Torhüter umgerissen. Schiedsrichter Lukas Fähndrich entschied nach Konsultation des Videoschiedsrichters auf Penalty für die Berner und stellte Frick vom Platz. Ngamaleu verwertete vom Punkt souverän und leitete so das Berner Schaulaufen ein.

Nach der Pause waren die Genfer vom Tempo der Berner zusehends überfordert. Christian Fassnacht gelang innert lediglich 25. Minuten ein Hattrick. Und Wilfried Kanga, der für den geschonten Jordan Siebatcheu zum Einsatz kam, traf erstmals doppelt in der Super League.

Edin Omeragic, der für Frick eingewechselt wurde und zu seinem Debüt in der höchsten Schweizer Liga kam, verhinderte eine noch höhere Niederlage, wobei es für Servette die höchste Niederlage seit der Saison 2003/2004 ist, als die Genfer in der siebten Runde 0:6 in Basel verloren.

Dank des Sieges können die Young Boys nach Verlustpunkten zum FC Basel aufschliessen. Der Abstand beträgt mit einem Spiel weniger noch zwei Punkte.

Servette - Young Boys 0:6 (0:1)
11300 Zuschauer. - SR Fähndrich.
Tore: 45. Ngamaleu (Foulpenalty/Foul von Frick an Ngamaleu) 0:1. 48. Fassnacht (Garcia) 0:2. 53. Kanga (Mambimbi) 0:3. 69. Fassnacht (Mambimbi) 0:4. 73. Fassnacht (Garcia) 0:5. 76. Kanga (Sulejmani) 0:6.
Servette: Frick; Sauthier, Rouiller, Sasso (77. Severin), Clichy; Cespedes; Rodelin (62. Kyei/ 77. Diallo), Valls; Stevanovic, Schalk (45. Omeragic), Imeri (63. Antunes).
Young Boys: von Ballmoos; Maceiras, Camara (63. Bürgy), Lauper, Garcia; Fassnacht (74. Sierro), Martins, Rieder (46. Aebischer), Ngamaleu (63. Sulejmani); Elia (46. Mambimbi), Kanga.
Bemerkungen: Servette ohne Cognat, Deana, Fofana, Oberlin (alle verletzt), Young Boys ohne Lustenberger, Nsame, Zesiger, Petignat und Monteiro (alle verletzt). 43. Rote Karte gegen Jérémy Frick (Foul). Verwarnungen: 32. Camara (Foul), 35. Rieder (Foul), 70. Sauthier (Reklamieren), 78. Lauper (Foul).


https://www.watson.ch/sport/fussball/47 ... -basel-aus

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 3. Oktober 2021, 21:00 
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Alle Highlights im Video:

YB feiert 6:0-Klatsche nach kuriosem Goalie-Platzverweis

Drei Tore Christian Fassnacht, Doppelpack Kanga und ein Penalty von Ngamaleu sorgen für einen 6:0-Sieg für Meister YB. Das Spiel war 43 Minuten lang torlos und auf Augenhöhe. Dann kam Servette-Goalie Jérémy Frick und sorgte für eine kuriose Rote Karte. Alle Highlights und Tore im Video.


https://www.20min.ch/video/yb-feiert-6- ... 2519941774

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 3. Oktober 2021, 21:04 
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YB zerlegt Servette

Und passé sind die schlechten Erinnerungen

Die Young Boys siegen in Genf 6:0 und hübschen ihre Bilanz gegen Servette stark auf. Christian Fassnacht gelingt sein erster Hattrick.

Nein, es waren keine schönen Erinnerungen, mit denen die Young Boys dieses Wochenende nach Genf reisten. Im Stade de Genève polterte einst der sonst fast immer besonnene Sportchef Christoph Spycher, weil eine Intervention gegen Gianluca Gaudino, die ihn verletzt ausscheiden liess, nicht sanktioniert worden war. Hier konnten die Young Boys auch schon in Überzahl agieren und trotz Chancen en masse nicht reüssieren. Ja, seit Servette 2019 aufgestiegen war, gelang dem Serienmeister im Stade de Genève überhaupt noch nie ein Sieg. Die jeweilige Gefühlslage auf der Rückfahrt: enttäuscht und verärgert.

Und dann läuft am Sonntag vor 11’348 Zuschauern in Genf die zweite Halbzeit, und die Young Boys zaubern, jubeln, lachen. Quentin Maceiras dribbelt, Fassnacht legt mit der Hacke auf den eingewechselten Felix Mambimbi ab. Dieser bedient Wilfried Kanga: 3:0 und die Entscheidung. Ein Spiel, das kompliziert begann, wird zum Schaulaufen. Keiner geniesst es wie Fassnacht.

Das seltene Kunststück

Als YB im Mai 2013 den bis am Sonntag letzten Sieg in Genf holte, war Fassnacht ein vorzüglicher Amateurfussballer beim FC Thalwil in der 2. Liga interregional. Jetzt ist er Nationalspieler und für die Young Boys von grossem Wert. Das zeigte sich beim 0:1 am Mittwoch in der Champions League bei Atalanta Bergamo, als der 27-Jährige mit einer Kopfverletzung ausfiel. Ohne Fassnacht fehlte es den Bernern gegen einen starken Gegner an Durchschlagskraft.

Fassnachts Wert zeigt sich auch gegen Servette. Trainer David Wagner stellt in der Pause auf ein 4-2-3-1-System um, Fassnacht darf nun zentral hinter Sturmspitze Kanga agieren, seine Lieblingsposition. Nach 48 Minuten staubt er zum 2:0 ab, nach 69 Minuten kann er zum 4:0 einschieben, nach 73 Minuten profitiert er von einem Abpraller und erzielt das 5:0. Es ist im siebten Ligaspiel schon sein sechstes Tor und sein erster Hattrick auf Profistufe. Dem starken Mambimbi gelingen derweil drei Vorlagen.

Gleich danach wird Fassnacht ausgewechselt, er sieht von der Bank aus, wie Kanga noch das 6:0 erzielt. Wie schon vor eineinhalb Wochen in Lausanne gelingen den Young Boys sechs Tore, ein Kunststück, das sie in der vergangenen Saison in der Super League nie schafften. Wobei sich Servette – anders als Lausanne – nicht in einem desolaten Zustand befindet. Ohne die Szene, die sich kurz vor der Pause ereignet, wäre ein Sieg in dieser Höhe undenkbar gewesen. Fassnacht spricht vom «Dosenöffner».

Das Debüt des Grauens

Es läuft die 42. Minute, als Servette-Goalie Jérémy Frick eine Flanke von Meschack Elia nicht fassen kann, Nicolas Ngamaleu übernimmt den Ball und wird dann von Frick am Bein zurückgezogen. Nach Konsultation der Videobilder entscheidet Schiedsrichter Kevin Fähndrich auf Penalty und verweist den Torhüter des Feldes – ein korrekter Entscheid. Die Doppelbestrafung mit Elfmeter und Roter Karte fällt nur dann weg, wenn der Schuldige zuvor versuchte, den Ball zu spielen. Das war bei Frick nicht der Fall.

Ngamaleu lässt beim Penalty dem eingewechselten Goalie Edin Omeragic keine Chance. Der 19-jährige Cousin von Nationalspieler Becir Omeragic erlebt ein Ligadebüt des Grauens. Nach Schlusspfiff, als er sechsmal bezwungen ist, richtet YB-Verteidiger Quentin Maceiras ein paar tröstende Worte an ihn.

Wer weiss, wie die Partie ohne Fricks Malheur verlaufen wäre. So aber verabschieden sich die Young Boys im Hoch in die zweiwöchige Länderspielpause. Sie haben in der Liga nun viermal in Folge gewonnen und liegen bei einem weniger ausgetragenen Spiel nur noch zwei Punkte hinter Tabellenführer Basel. Der FCB kommt daheim gegen Luzern nicht über ein 1:1 hinaus.

Als die Young Boys in Genf losfahren, haben sie nicht nur drei Punkte im Gepäck, sondern auch den Matchball. Fassnacht will ihn bei sich zu Hause ausstellen. Seit Sonntag verbindet er und YB mit Genf und Servette schöne Erinnerungen.


https://www.bernerzeitung.ch/und-passe- ... 7972792214

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 Beitrag Verfasst: Montag 4. Oktober 2021, 07:31 
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04.10.2021

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YB-Noten: Der Traum eines jeden Trainers

Beim 6:0 in Genf bereitet Felix Mambimbi als Einwechselspieler für YB drei Treffer vor. Und verdient sich wie ein Teamkollege die Höchstnote.

David von Ballmoos – Note 4,5
Es ist für den YB-Goalie wie so oft: Er wird kaum gefordert, muss bei den wenigen Offensivszenen des Gegners aber hellwach sein. So in der 21. Minute, als er einen Flachschuss von Schalk mit den Füssen pariert. Es bleibt der einzige Schuss der Genfer aufs Tor. Von Ballmoos bleibt in der Meisterschaft zum zweiten Mal ohne Gegentreffer.

Quentin Maceiras – Note 5
Darf erstmals seit seiner Gelb-Roten Karte in Basel Ende August in der Liga wieder beginnen. Erst ist der Rechtsverteidiger nicht so aktiv, einmal flankt er auf Kanga, der freistehend mit dem Kopf verfehlt. Als YB dann aber in der zweiten Halbzeit in Überzahl agieren kann, ist Maceiras einer der Antreiber. Er steht am Ursprung des 3:0 und hat etliche weitere gute Offensivszenen. Mit seinem Gegenspieler Imeri aber bekundet er Mühe.

Mohamed Camara – Note 4,5
Wird nicht zum Freund von Schiedsrichter Fähndrich. Erst wird ein Kopfballtor des Innenverteidigers annulliert, weil er zuvor seinen Gegenspieler schubste. Dann sieht Camara Gelb, obwohl seine Intervention gegen Schalk einwandfrei ist. Der Guineer zeigt bis zu seiner Auswechslung eine solide Darbietung.

Sandro Lauper – Note 4,5
Dem Innenverteidiger ist sein folgenschwerer Fehler in Bergamo, der zum 0:1 führte, nicht anzumerken. Er agiert abgeklärt und umsichtig. Seine Spielauslösung ist wie immer ein grosses Plus für YB.

Ulisses Garcia – Note 5
Ist erneut fürs Nationalteam aufgeboten. Weshalb, zeigt er in seiner Heimat Genf. Der Linksverteidiger zeigt seine Offensivqualitäten. Er steht am Ursprung des 2:0. Und bereitet das 5:0 mit einem Schuss vor.

Christian Fassnacht – Note 6
Erlebt in Genf ein Spiel für die Ewigkeit. Nach verhaltener erster Halbzeit dreht er in Überzahl gross auf. Als hängende Spitze stösst er immer wieder in den Strafraum vor. Erzielt so zwischen der 48. und 73. Minute drei Tore, sein erster Hattrick auf Profistufe. Reist jetzt mit viel Selbstvertrauen zum Schweizer Nationalteam.

Christopher Martins – Note 5
Erlebt bei YB gerade seine beste Zeit, ist im zentralen Mittelfeld zu einer Stütze avanciert. Überzeugt auch in Genf, obwohl ihm in der ersten Halbzeit noch ein, zwei Ballverluste unterlaufen. Leitet eine erste Chance per Lupfer ein, geht mehrmals selbst in den Abschluss. Wobei der eingewechselte Servette-Goalie Omeragic in der Nachspielzeit mit seiner Parade einen sehenswerten Treffer von Martins verhindert.

Fabian Rieder – Note 4
Startet an der Seite von Martins auffällig, lässt bei seinen Abschlüssen aber die Präzision vermissen. Verliert dann im zentralen Mittelfeld bald an Einfluss aufs Geschehen und wird zur Pause ausgewechselt.

Nicolas Ngamaleu – Note 5
Musst früh einen Schlag einstecken und muss gepflegt werden. Das mindert seine Spielfreude nicht, ganz im Gegenteil: Ngamaleu ist in der durchzogenen ersten Halbzeit mit der auffälligste YB-Spieler, eine Chance leitet er mit einem Tunnel ein. Mit seinem Nachsetzen sorgt er auch für den Penalty und die Rote Karte gegen Servette-Goalie Frick. Den Elfmeter verwandelt er gleich selbst, sein erster Ligatreffer in dieser Saison. Wird nach gut einer Stunde zwecks Schonung ausgewechselt.

Meschack Elia – Note 4
Spielte sich in den vergangenen Wochen Mal für Mal in den Vordergrund. In Genf kann Elia nicht an diese Leistungen anknüpfen, bei seiner aussichtsreichsten Szene sieht er, wie sein Schuss geblockt wird. Wird zur Pause ausgewechselt.

Wilfried Kanga – Note 5
Der Sommerzugang brauchte Zeit, sich in Bern einzufügen. Scheint aber nun immer besser in Fahrt zu kommen. Steht zum zweiten Mal in der Super League in der Startaufstellung. Nutzt die Chance mit den Kopftoren zum 3:0 und 6:0. Hätte er in der ersten Halbzeit freistehend genauer gezielt, wäre für ihn womöglich gar ein Hattrick dringelegen.

Felix Mambimbi – Note 6
46. Minute für Elia. Benötigt nach seiner Einwechslung keine Anlaufzeit. Sorgt vom rechten Flügel aus sofort für Betrieb in der Genfer Abwehr. Hat seine Füsse beim zweiten, dritten und vierten YB-Tor im Spiel und hat mit seinem Assist-Hattrick einen grossen Anteil am Berner Erfolg. Ein Joker wie Mambimbi ist der Traum eines jeden Trainers.

Michel Aebischer – Note 4,5
46. Minute für Rieder. Bestätigt seine gute Form, sein grosses Selbstvertrauen. Ist in der Zentrale sofort spielbestimmend und hilft so bei der Demontage Servettes mit.

Nicolas Bürgy – keine Benotung
63. Minute für Camara. Der Innenverteidiger kommt in dieser Saison erstmals zu einem Ligaeinsatz.

Miralem Sulejmani – keine Benotung
63. Minute für Ngamaleu. Bereitet per Corner das 6:0 von Kanga vor.

Vincent Sierro – keine Benotung
74. Minute für Fassnacht.


https://www.bernerzeitung.ch/yb-noten-d ... 1971628543

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