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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2021/2022
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 21. Juli 2021, 23:43 
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Erstes Meisterduell schon entschieden

YB hängt Basel beim Saisonkartenverkauf meilenweit ab!

Jahrelang war der FC Basel in Sachen Saisonkarten der ganzen Liga überlegen. Jetzt hat sich YB vor den FCB geschoben – und zwar deutlich!

o manchem FCB-Fan blutete im April das Herz, als er sich in die Schlange vor dem Joggeli stellte und die Saisonkarte zurückgab. Es war eine Protestaktion gegen die damalige Führung um Präsident Bernhard Burgener. Mittlerweile haben sich die Wogen in Basel wieder geglättet. David Degen und sein Team haben den FCB übernommen, wollen den Klub wieder in ruhigere Gewässer führen. Und vor allem: die Fans zurückgewinnen.

Und das hat bislang geklappt. Viele Anhänger und auch die Muttenzerkurve bekennen sich wieder voll zum Verein. Nur: Ist die Aufbruchstimmung tatsächlich so gross wie erhofft? Der Blick auf die Saisonkarten zeigt, dass man von früheren Zahlen, als die 20’000er-Marke jeweils locker übertroffen wurde, noch weit, weit entfernt ist.

Knapp 13’000 Saisonkarten weist der FCB bislang auf. Zum Vergleich: Meister YB steht bei 17’600 – und hat damit dieses Rennen vor Saisonstart schon einmal deutlich für sich entschieden!

Ungewisse Situation kommt erschwerend dazu

20’000 Saisonkarten sind auch für die neue Spielzeit als offizielles Basler Ziel herausgegeben worden. Allerdings als sehr ambitioniertes Ziel, wie man beim FCB klar betont. Wie alle Klubs spürt auch Rotblau die Corona-Krise. Bei manchem Fan wird womöglich auch noch die Ungewissheit mitspielen, ob sie oder er in der aktuellen Pandemie-Situation schon zurück ins gutbesetzte Stadion will. Trotzdem: Die erhoffte, riesige Aufbruchstimmung beim FC Basel schlägt sich noch nicht in den Zahlen nieder.

Die Situation bei anderen Super-League-Klubs: St. Gallen vermeldet aktuell 10'000 Abos, Luzern steht bei 5600. Der Rest hält sich weitgehend bedeckt – oder will noch abwarten, bis der Verkauf so richtig angelaufen ist und ob es noch einmal Corona-Einschränkungen gibt.


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 91323.html

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2021/2022
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 21. Juli 2021, 23:46 
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Eine Liga voller Meister – die beste Super League aller Zeiten ist es dennoch nicht

In der Super League spielen nur noch Schweizer Meister. Warum das Niveau dadurch zwar nicht höher, die Vorfreude aber gesteigert werden kann.

Der Abstieg von Vaduz und der Aufstieg von GC machen es möglich: In der Super League sind so viele Meistertitel vertreten wie noch nie. 106 Mal holte einer der zehn Teilnehmer der Super League in der Historie die Meistertrophäe. Neben den Top 6 in der Allzeitrangliste in Sachen Titel komplettieren vier weitere ehemalige Meister die Liga. Sie stellen zusammen auch in der ewigen Rangliste der Super League die zehn vordersten Ränge. Auf der Suche nach Superlativen titelte der «Blick» deshalb von der besten Super League aller Zeiten.

Anzahl Meistertitel der Super-League-Vereine

1. Grasshoppers (27 Titel)
2. FC Basel (20)
3. Servette FC (17)
4. BSC Young Boys (15)
5. FC Zürich (12)
6. Lausanne-Sport (7)
7. FC Lugano (3)
8. FC St. Gallen (2)
9 . FC Sion (2)
10. FC Luzern (1)

Diese Schlussfolgerung wäre in Bezug auf den Sport übertrieben. Denn die Schweizer Liga kriselt seit einigen Jahren. Die letzte Saison verkam nicht nur wegen den Geisterspielen zu einer tristen Angelegenheit mit seltenen fussballerischen Highlights. Und international spielen die Schweizer Klubs seit längerem nicht einmal mehr die zweite Geige. Im Vorjahr war lediglich Meister YB europäisch dabei.

Dass nun das Niveau in der Liga stark ansteigen soll, lassen auch die Transfers in die Liga kaum vermuten. Die Neuzugänge sind entweder unbekannte Talente oder ehemalige Grössen in Topligen, die wohl den Zenit überschritten haben: Holger Badstuber und Christian Gentner beim FC Luzern oder Michael Lang beim FC Basel. In den 1980er- oder 1990er-Jahren spielten teils hochklassige Ausländer in der Schweiz und die Stammspieler des Nationalteams agierten vorwiegend in der heimischen Liga. Davon sind wir heute weit entfernt. Selbst die Reservespieler in Topligen sind besser als die Stars in unserer Liga.

Und doch ist für Spannung in der Super League garantiert. Teams mit dem Saisonziel Ligaerhalt wie Thun oder Vaduz sind verschwunden, wurden in den letzten zwei Jahren durch die neureichen Traditionsklubs Lausanne und GC ersetzt. Zudem erhielt der FC Lugano einen neuen Besitzer mit Geld im Hintergrund. Diese Vereine oder der euphorisierte Cupsieger FC Luzern könnten zu möglichen Überraschungsteams werden, während an der Spitze die Young Boys erneut als Meisterfavorit vor Basel in die Saison steigen.

Die Ausgangslage in Richtung Tabellenende scheint derweil offen. Über die klassischen Underdogs verfügt die Liga nicht mehr. Für den FC Vaduz war der Abstieg in diesem Sommer zwar ein grosser Rückschlag, aber keine Katastrophe. Ende Saison wird aber einer der ehemaligen Meister den Gang in die Zweitklassigkeit antreten müssen.

Für Vorfreude sorgt auch die Tatsache, dass die Zuschauer wieder in die Stadien zurückkehren dürfen. Live-Fussball, Stadionwurst und Bier: Vieles wird wieder so, wie es einst war. Dank Covid-Zertifikaten gehören Geisterspiele vorderhand der Vergangenheit an. Es gilt zu hoffen, dass die kritischen Fankurven und damit auch die Stimmung wieder in die Arenen zurückkehren. Daumen drücken ist angesagt, dass Spielverschiebungen wie in der Challenge League zwischen Schaffhausen und Kriens wegen positiven Coronafällen die Ausnahme bleiben.

Klar ist: Auf die neue Fussballsaison darf man sich freuen. Ganz egal, ob es die beste Super League aller Zeiten ist – oder nicht.


https://www.aargauerzeitung.ch/sport/an ... ld.2165546

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2021/2022
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 21. Juli 2021, 23:51 
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YB vor dem Saisonstart: Der Serienmeister ist nur an der Seitenlinie anders – der neue Trainer David Wagner soll der Genügsamkeit Einhalt gebieten

Die Young Boys haben die Mannschaft bis jetzt lediglich marginal verändert. Die Verletzung des Stürmers Jean-Pierre Nsame und Corona bremsen die Transfer-Dynamik.

Für diese Ansage müssen sie keinen Workshop durchführen, niemandem den Kopf waschen. Sie sind sich intern einig. Der YB-Mittelfeldspieler Michel Aebischer sagt: «Das ist nicht nochmals möglich.» Gemeint ist nicht die Corona-Pandemie und deren Auswirkungen, so weit lehnen sich die YB-Protagonisten nicht aus dem Fenster.

Nein, YB dominierte vergangene Saison auf erdrückende Weise die Schweizer Corona-Meisterschaft und hatte am Ende 31 Punkte Vorsprung auf den FC Basel. Ungefährdeter kann ein Meistertitel nicht sein. Monotonie der ausgeprägten Art, bis hin zur Ermüdung. Was zwischen 2010 und 2017 der FC Basel war, ist heute YB. 31 Punkte vorneweg, in den Saisons zuvor waren es deren 8, 20, 15.

Das lokale Publikum labt sich an der Vorherrschaft, von Überdruss keine Spur. 17 500 Saisonkarten sind abgesetzt, davon 1400 in der VIP-Zone. 97 Prozent bleiben den Bernern auch im Zuge von Corona treu. Sie werden kein Team mit vielen neuen Namen sehen, dafür hat sich an der Seitenlinie etwas verändert. Der Trainer Gerardo Seoane zog in die Bundesliga zu Leverkusen. Das war die Steilvorlage für einen neuen Impuls, der vom Deutschen David Wagner ausgehen soll. Dessen erste Prüfung folgt am Mittwoch in der Champions-League-Qualifikation in Bratislava.

Es menschelt in Bern

Als Wagner in Bern vorgestellt wurde, sprach er penetrant oft von den «Menschen», die er angetroffen habe. Für Wagner, der die Premier League und die Bundesliga kennt, können nicht die Super League, das Salär oder die Aare-Schlaufe Köder gewesen sein. Er sagt vielmehr: «Es kommt auf die Menschen an.» Oder: «Die Menschen sind hier gut, das Wort zählt.» Es menschelt in Bern. Ein Glück, dass sie sich anlässlich der Trainerpräsentation nicht gleich um den Hals gefallen sind.

Der YB-Sportchef Christoph Spycher weiss um die Gefahr der Sättigung nach vier Meistertiteln in Serie. Er ortet eine drohende «Komfortzone», aus der er die Spieler reissen will. Die 31 Punkte sind Geschichte. Wagner kennt sie nur vom Hörensagen. Ratlosigkeit macht sich breit, wenn mögliche Berner Mängel aufgezählt werden sollen. Bis jetzt bleibt das meisterliche Team zusammen.

Die Transferflaute kann auf Corona zurückgeführt werden und dazu auf die schwere Achillessehnen-Verletzung des Topskorers Jean-Pierre Nsame, dessen Torausbeute in der Super League mindestens so eindrücklich ist wie die jeweiligen YB-Vorsprünge: 13 Tore 2017/18, obschon im Schatten von Guillaume Hoarau und oft auf der Ersatzbank, dann 15, 32, 19. In anderen Zeiten hätte ein solcher Stürmer die Super League längst verlassen. Mit Nsame-Toren ist allerdings erst 2022 wieder zu rechnen.

Deshalb kehren die Berner vor. Sie bleiben ihrer Philosophie treu und orten Spieler mit afrikanischem Hintergrund, die anderswo in eine Sackgasse geraten sind. Vor einem Jahr kam der in Rennes gestrandete Stürmer Jordan Siebatcheu, jetzt tut es ihm der 23-jährige und im PSG-Nachwuchs ausgebildete Wilfried Kanga gleich, der sich zuletzt mit einem Transfer als Ergänzungsspieler von Angers (Ligue 1) in die Türkei zu Kayserispor verzockt hat.

Alexandre Jankewitz mit neuem Anlauf

Mit dem 19-jährigen Alexandre Jankewitz stösst zudem ein U-21-Nationalspieler zu YB. Gut möglich, dass ihm Spycher den Karriereverlauf von Djibril Sow und Kevin Mbabu aufgezeigt hat. Beide gingen früh ins Ausland, beide kamen zurück in die Schweiz, beide machten sich bei YB frisch für einen «richtigen» Auslandtransfer. Jankewitz übersiedelte als 16-Jähriger vom Servette FC für einen Millionenbetrag nach Southampton und gelangte 2021 nach langer Wartezeit kurzzeitig zu zweifelhafter Premier-League-Berühmtheit.

Nach einem Alibi-Einsatz mit Southampton gegen Aston Villa (0:1) wurde er im folgenden Spiel gegen Manchester United vom Trainer Ralph Hasenhüttl erstmals für die Stammformation nominiert. Nach nur 80 Spielsekunden ging er den Schotten Scott McTominay derart ungestüm an, dass nur der direkte Platzverweis die Folge sein konnte. Southampton verlor den Match im Old Trafford 0:9.

Mit Jankewitz ist das Mittelfeld nun überdotiert. YB scheint nicht damit zu rechnen, dass der Trainer Seoane der einzige «richtige» Transfer bleibt.


https://www.nzz.ch/sport/super-league-s ... 2#register

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2021/2022
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 22. Juli 2021, 00:05 
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Super League: Droht am Wochenende das grosse Zug-Chaos?

Die Super League legt am Wochenende wieder los! Dies zwar wieder mit Fans – jedoch ohne Extrazüge. Kommt es ab Samstag zu grossen Überlastungen bei der SBB?

Das Wichtigste in Kürze

- Noch ist unklar, wie viele Fans am Wochenende die Super League im Stadion verfolgen werden.
- Extrazüge gibt es aber nicht – die Anhänger reisen individuell an.
- Die Hardcore-Fans haben weges dem Covid-Zertifikats einen Verzicht angekündigt.

Wer geimpft, genesen oder getestet ist, darf ab Samstag wieder ins Stadion. Zum Start der Super League werden sich die Stadien also wieder füllen. Es benötigt ein Covid-Zertifikat, einen Ausweis und natürlich ein gültiges Match-Ticket.

Dieses Vorgehen stösst nicht nur auf Begeisterung. Die Schweizer Fankurven veröffentlichen am Montag ein gemeinsames Statement. Dort erklären sie, zunächst noch auf einen Stadionbesuch zu verzichten.

Fan-Organisationen wehren sich seit Jahren gegen eine Ausweispflicht für den Stadionbesuch. Erst wenn klar ist, dass die Daten nicht gesammelt werden, füllen sich auch die Kurven wieder. Und zwar zu Hause – wie auch bei Auswärtsspielen!

Grundsätzlich sind zum Saisonstart der Super League die meisten Gästesektoren geöffnet – nach den gleichen Regeln. Nur in Sion, Lausanne und Genf sind diese Eingänge (zumindest vorerst) ganz geschlossen.

Bewährte Fan-Züge gestrichen

Trotzdem wird es am Wochenende keine organisierte Reise der YB- (in Luzern) oder FCB-Fans (in Zürich gegen GC) an ihre Auswärtsspiele geben. Die Extrazüge für die Fans sind gestrichen!

Die Frage stellt sich: Wartet jetzt das grosse Chaos auf die Regelzüge zwischen Bern und Luzern, respektive Basel und Zürich?

Denn: Die Fanzüge haben sich in der Vergangenheit sehr gut bewährt und die Regelzüge vor den Spielen jeweils gut entlastet. Sie haben beispielsweise sichergestellt, dass es in den Zügen kein direktes Aufeinandertreffen von johlenden Fans und Rentnern oder Kleinkindern gibt.

Dieses Szenario droht jetzt aber. Klar ist, dass auch am Wochenende mit Sicherheit Leute aus dem YB- und FCB-Umfeld mit dem Zug anreisen. Um ihr Team vor Ort zu unterstützen.

SBB sieht keine Probleme bei der Anreise

Sind da in den Zügen nicht Probleme vorprogrammiert? «Nein», sagt die SBB auf Nau.ch-Anfrage. Zwar hätten die organisierten Fans keine Angaben gemacht, wie viele Personen zu Auswärtsspielen reisen wollen.

Doch: «Fans sind auch schon in früheren Jahren individuell mit der Bahn zu Auswärtsspielen angereist. Dies verläuft erfahrungsgemäss problemlos, da die Fans individuell mit verschiedenen Verbindungen anreisen. Und nicht organisiert in einem Zug anreisen», so die SBB.

Auch die Stosszeiten stellen laut den Schweizerischen Bundesbahnen kein Problem dar. «In den meisten Fällen überschneidet sich die An- und Abreise der Fans nicht mit den Hauptverkehrszeiten.» Man nimmt es also offenbar gelassen.

Längere Wartezeiten vor Stadien drohen

Wie viele YB- oder FCB-Fans zu den Auswärtsspielen reisen werden, ist nach der Boykott-Androhung schwierig vorauszusagen. Vor den Stadien der Super League dürfte es wegen der Überprüfung des Covid-Zertifikats zu Wartezeiten kommen.

Tipp: Eine kluge und frühe Anreise könnte sich lohnen.

Die 1. Runde der Super League in der Übersicht

Samstag
FC Luzern – YB 18 Uhr
Lausanne – St. Gallen 20.30 Uhr

Sonntag
Lugano – FCZ 14.15 Uhr
Sion – Servette 16.30 Uhr
GC – FC Basel 16.30 Uhr


https://www.nau.ch/sport/fussball/super ... s-65963625

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2021/2022
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 22. Juli 2021, 00:08 
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Start in die Fussballsaison

Diese Clubs richten Teststationen vor den Stadien ein

In den Fussballstadien sind wieder zehntausende Fans erlaubt. Die neuen Freiheiten bringen neue Herausforderungen.

Jubelnde und leidende Fussballfans, die von der Tribüne lauthals ihre Fangesänge brüllen. Die Europameisterschaft war ein erster Vorgeschmack dessen, was auch in der Schweiz schon sehr bald wieder Realität ist. Am kommenden Wochenende startet die höchste Schweizer Fussball-Liga in die neue Saison. Die Clubs dürfen wieder tausende Fans in ihre Stadien lassen. Eine Maskenpflicht gilt nicht mehr. Auch auf die Wurst oder das Bier in der Pause müssen die Fussballbegeisterten nicht mehr verzichten.

Nur geimpft, getestet oder genesen ins Stadion

Also alles wieder wie vor Corona? Nicht ganz. Wie bei allen Grossveranstaltungen gilt: Nur wer ein gültiges Covid-Zertifikat vorweisen kann, erhält Zutritt zu den Stadien. Weil längst nicht alle geimpft sind, sollen vor einigen Stadien Testmöglichkeiten zur Verfügung gestellt werden. Wie die Deutschschweizer Clubs mit diesen neuen logistischen Herausforderungen umgehen, zeigt eine Übersicht.

Basel: Aufgrund der Corona-Kontrollen rechnen die Verantwortlichen des FC Basel damit, dass es länger als sonst dauern wird, bis die Fans im Stadion sind. Deshalb öffnet das Stadion bereits zwei Stunden vor Spielanpfiff seine Tore. Besuchende sollten die offizielle «Covid Certificate Check»-App bereithalten. Ausserdem steht nicht geimpften oder genesenen Fans ab Ende Juli ein Schnelltest-Zentrum vor dem Stadion zur Verfügung. Fans des FC Basel und auswärtige Fussballbegeisterte sind im Joggeli gleichermassen willkommen, eine Kapazitätsbeschränkung gäbe es keine, wie der Club auf Anfrage mitteilt. Geschlossen bleibt der Gästesektor einzig während europäischen Spielen, so wie es die UEFA-Regeln fordern.

Bern: Die Berner Young Boys geben noch keine Details bekannt. Das erste Heimspiel von YB finde erst am 28. Juli statt. Der Club informiere spätestens Anfang nächster Woche über Testmöglichkeiten und die Handhabung der Kontrollen vor dem Wankdorf-Stadion, heisst es bei YB auf Anfrage. Zum Einsatz des Covid-Zertifikats verweist der Club auf seiner Webseite auf die Informationen des Bundesamts für Gesundheit.

Luzern: In Luzern können sich Fussballfans am Samstag beim Stadion auf der Allmend kostenlos und ohne Anmeldung auf das Coronavirus testen lassen. Wie der FC Luzern am Mittwoch mitteilte, öffnet um 10 Uhr ein Covid-Testzentrum, das bis 17 Uhr durchgehend geöffnet bleibt. Fans, welche die erste Meisterschaftspartie gegen die Berner Young Boys im Stadion mitverfolgen wollen, können sich dort vor dem Spiel einem Antigen-Schnelltest unterziehen. «Es war uns ein Anliegen, dafür zu sorgen, dass möglichst viele Fans beim Spiel dabei sein können», sagt FCL-Präsident Stefan Wolf. Wer sich vor dem Spiel testen lassen will, muss eine gültige Krankenkassenkarte und eine ID mitbringen, ausserdem muss die «Covid Certificate-App» auf dem Smartphone installiert sein. Je nach Ansturm auf das Testzentrum sei zudem eine Portion Geduld gefragt, sagt FCL-Präsident Wolf. Dafür sei im Innern des Stadions aber alles wieder wie vor Ausbruch der Pandemie: Es gibt weder Sitzplatz- noch Maskenpflicht und auch keine Einschränkungen bei Getränke- und Verpflegungsständen.

St. Gallen: Andreas Bosshard von der Kommunikationsstelle des FC St. Gallen sagt, die Fans sollten am besten ihr Covid-Zertifikat bereits im Sack haben, wenn sie zum Spiel kommen. Jeder und jede, die ins Stadion will, muss das Zertifikat samt einem amtlichen Ausweis vorweisen. Das geschieht vor den Drehkreuzen, heisst es beim FCSG. An den Drehkreuzen werde dann das Ticket kontrolliert. Das Prozedere dürfte eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen. Der Club rät den Fans, rechtzeitig vor Ort zu sein, um Warteschlangen zu vermeiden. Unklar sei noch, ob es vor dem Stadion eine Testmöglichkeit gebe. Das Zertifikat mache es möglich, das Stadion ohne Zuschauerbegrenzung zu füllen. Aktuell plant der FC St. Gallen die Saison mit offenen Gästesektoren.

Zürich: Sowohl die Grashoppers als auch der FC Zürich denken über Testmöglichkeiten vor dem Letzigrund nach. Eine Zusammenarbeit mit Apotheken werde derzeit geprüft, heisst es bei den Verantwortlichen beider Zürcher Clubs auf Anfrage. GC empfängt bereits am Sonntag den FC Basel. Dann stünden sicher noch keine Testmöglichkeiten vor dem Letzigrund zur Verfügung, sagt Süleyman Celikyurt, Leiter Spielbetrieb der Zürcher Grashoppers. Eine Beschränkung der Platzzahl gebe es nicht. Die Einlasskontrollen erfolgt in einem zweistufigen Verfahren. Zuerst werden die Covid-Zertifikate kontrolliert, dann die Tickets.


https://www.srf.ch/news/schweiz/start-i ... tadien-ein

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2021/2022
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 22. Juli 2021, 08:55 
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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2021/2022
 Beitrag Verfasst: Freitag 23. Juli 2021, 11:31 
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Festhalle wird zum YB- und SCB-Schnelltestzentrum

Das Impfzentrum in der Berner Festhalle braucht nur noch die Hälfte des ursprünglichen Platzes. Jetzt wird zusätzlich ein Schnelltestzentrum eingerichtet.

Die Festhalle auf dem Bernexpo-Gelände im Berner Nordquartier, die mit einem 95-Millionen-Neubau ersetzt werden soll, erfindet sich auf ihre alten Tage regelmässig neu. So tagten in der über 70-jährigen Halle sowohl das Kantons- als auch das Berner Stadtparlament, weil im Rathaus die während der Corona-Krise geltenden Abstandsregeln nicht hätten eingehalten werden können. Vor gut zwei Monaten musste die Politik allerdings weichen, weil der Kanton ein Impfzentrum einrichtete.

Und jetzt wird die Festhalle auch noch zum Schnelltestzentrum. Gundekar Giebel, der Sprecher der kantonalen Gesundheitsdirektion, bestätigte am Donnerstag auf Anfrage Recherchen dieser Zeitung. Der Kanton vermiete dafür die Hälfte der derzeitigen Infrastruktur in der Festhalle an den privaten Betreiber des Testzentrums, so Giebel. Für weitere Auskünfte stehe dieser – es ist die Bieler Firma Docs – zur Verfügung.

Bei Docs war am Donnerstagnachmittag allerdings niemand für Medienauskünfte erreichbar. Mehr Informationen gehen dafür aus einem Schreiben hervor, das in den letzten Tagen an ehemalige Angestellte des Impfzentrums in der Festhalle gegangen war. Weil dort der Andrang impfwilliger Personen Ende Juni drastisch zurückgegangen war, wurde rund der Hälfte der Angestellten Anfang Juli gekündigt – in vielen Fällen mit einer Frist von zwei Tagen, was vertraglich so vorgesehen war.

Entlassene Impfer können jetzt Tester werden

Dennoch war dies für viele Angestellte ein Schock, wie Quellen dieser Zeitung berichten: Obwohl man nicht davon hatte ausgehen dürfen, hatten viele gehofft, bis zur geplanten Schliessung des Impfzentrums Ende August dort beschäftigt zu sein.

Nun bietet sich zumindest einigen dieser Ex-Impferinnen und -Impfer die Chance, im Schnelltestzentrum eine neue Stelle zu finden. Die Testzentrum-Betreiberin Docs werde auf die Mitarbeit von Entnehmern und Personal in der Administration angewiesen sein, heisst es im Schreiben an die Ex-Angestellten.

Das Schnelltestzentrum soll vor allem «Besuchern der Grossclubs YB und SCB, aber auch der Bernexpo-Events und Partygängern der Stadt eine Testmöglichkeit bieten», steht dort weiter. Weil gerade die beiden Sportvereine «von recht hohen Zahlen ausgehen», werde das Testzentrum etwa dieselbe Grösse aufweisen wie jenes, das in Belp betrieben wurde und 18 Testplätze betrieb.

Am späteren Donnerstagnachmittag wurden auch Inhaberinnen und Inhaber eines YB-Saisonabonnements über das neue Schnelltestzentrum informiert. «Personen, die noch kein Covid-Zertifikat haben, können sich am Spieltag oder einen Tag vor dem Spiel testen lassen und erhalten das Covid-Zertifikat im Falle eines negativen Testergebnisses umgehend zugestellt, schreibt der BSC YB darin. «Für Antigen-Schnelltests steht unter anderem das Docs-Schnelltestzentrum Bernexpo in der alten Festhalle zur Verfügung.» Laut dem YB-Mail müssen Termine vorgängig auf der Website des Schnelltestzentrums gebucht werden.

Zuerst die Zertifikatsprüfung, dann die Ticketkontrolle

Das Covid-Zertifikat für geimpfte, getestete oder genesene Personen (GGG) und ein gültiges Ticket beziehungsweise eine Saisonkarte werden indes noch nicht reichen, um zu einem YB-Heimspiel zugelassen zu werden – Erwachsene müssen zudem einen «amtlichen Lichtbildausweis (zum Beispiel ID, Pass, Führerschein)» vorweisen, wie YB schreibt.

Schliesslich wird YB bei allen Stadioneingängen sogenannte GGG-Zonen einrichten. Dort erfolgt die Zertifikatsprüfung, laut YB «vorgelagert und unabhängig vom Stadionzutritt». Nach Passieren der GGG-Kontrolle gehe es weiter zur Ticketkontrolle bei den Drehkreuzen. Im Stadion gebe es keine Beschränkungen.


https://www.bernerzeitung.ch/festhalle- ... 7857972396

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 Beitrag Verfasst: Freitag 23. Juli 2021, 11:35 
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Prognose zum Saisonstart

YB wird wieder Meister, GC steigt ab

Wer holt in der neuen Saison den Titel, wer steigt ab und welchen Teams gelingt eine Überraschung?

Schenkt man den Statistiken von Swiss Football Data, Link öffnet in einem neuen Fenster Beachtung, birgt die neue Saison der Super League nur bedingt Spannung: YB wird Meister, die Grasshoppers müssen den Gang in die Challenge League antreten.

Um zu dieser Prognose zu kommen, stützt sich das Modell auf fast 2000 Spiele der Super League und Daten aus einem Zeitraum der letzten 10 Jahre. Nebst dem ELO-Wert, einer Wertungszahl, die sich mit der Spielstärke der Teams beschäftigt, berücksichtigt das Modell bei seinen Berechnungen auch die Punktgewinne bei Heim- und Auswärtsspielen und den durchschnittlichen Marktwert der einzelnen Spieler.

Titelkandidat: Es kann nur einen geben

Der Favorit auf den Titel kommt aus der Hauptstadt. Diese Prognose überrascht nicht. Seit der Wachablösung im Schweizer Fussball vor 3 Jahren konnte YB seinen Vorsprung – mit Ausnahme der Saison 2019/20 – jedes Mal vergrössern; in der letzten Saison betrug das Polster satte 31 Punkte. Und den einzigen prominenten Abgang, jenen von Trainer Gerardo Seoane, kompensierten die Berner mit dem nicht weniger bekannten David Wagner.

Herausforderer: Findet der FCB zu alter Stärke?

Nachdem beim FC Basel in der Führungsetage Ruhe eingekehrt zu sein scheint, stellt sich die Frage nach der sportlichen Wettbewerbsfähigkeit der Mannschaft. Diese besticht durch ein breites Mittelfeld und der Leih-Verpflichtung von Inter-Jungtalent Sebastiano Esposito. Unklar sind die Verhältnisse hingegen in der Basler Verteidigung, wo nebst Timm Klose und Jasper van der Werff mit Silvan Widmer auch eine 3. Stammkraft den Klub verliess.

Überraschungen: Servette und Lugano vor der Bestätigung

In der letzten Saison zeigten die vermeintlichen Aussenseiter aus Genf und Lugano, was mit einem starken Kollektiv möglich ist. Zwar konnten die Genfer ihre Mannschaft praktisch behalten, jedoch sind auch keine namhaften Zuzüge dabei. Anders sieht es im Tessin aus, wo Routinier Alexander Gerndt durch Demba Ba ersetzt wurde. Ob der Ex-Chelsea-Stürmer ausreicht, um unter der Leitung des neuen Trainers Abel Braga den 4. Platz zu verteidigen?

Das Modell spricht übrigens gegen die beiden Teams und für Lausanne und den FCZ. Werden die Westschweizer und die Stadtzürcher trotz der vielen Abgänge und der neuen Trainer zur grossen Überraschung der Saison? Einzig Cupsieger Luzern hält sich gemäss den Prognosen wie in der Vorsaison solid im Mittelfeld.

Abstiegskampf: Aufsteiger gegen Barrage-Teilnehmer

Sion-Neuzugang Luca Zuffi hat jüngst betont, dass für die Walliser der Klassenerhalt das Ziel sei. Dieser Zielsetzung dürften sich Aufsteiger GC und auch der FC St. Gallen anschliessen, der seine gewichtigen Abgänge primär mit jungen Spielern kompensiert hat. So muss St. Gallen gemäss dem Modell in der Barrage antreten. Sion gelingt der Klassenerhalt, Aufsteiger GC steigt direkt wieder ab.

Blickt man hingegen auf die Resultate der Saisonvorbereitung, scheinen die SL-Teams bereit zu sein: Lugano holte gegen den italienischen Meister Inter jüngst ein Unentschieden, St. Gallen schlug Bilbao, Lausanne den Kooperationsverein aus Nizza und die Young Boys zeigten Feyenoord den (Schweizer) Meister.


https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... -steigt-ab

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 Beitrag Verfasst: Freitag 23. Juli 2021, 18:05 
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Von wem der Trainer angetan ist – und wer YB bedrängen kann

Die wichtigsten Fragen und Antworten vor dem Spiel am Samstag beim FCL – mit Erkenntnissen aus Bratislava und einem Geschenk aus Luzern.

Wie ist die Gefühlslage nach dem ersten Spiel?

Es war bei Slovan Bratislava – euphemistisch formuliert – kein berauschender Auftritt der Young Boys. Gegen einen Gegner, gegen den es der Anspruch sein muss, in die 3. Qualifikationsrunde der Champions League einzuziehen. «Wir haben kein Tor erhalten, das ist schon mal gut», sagt Goalie David von Ballmoos, der in Abwesenheit des langzeitverletzten Fabian Lustenberger als Captain fungiert. «Und mit diesem 0:0 haben wir die Grundlage geschaffen, im Rückspiel in Bern eine Runde weiterzukommen. Wir wissen aber selber, dass wir uns dafür steigern müssen.» Ab dieser Saison gilt die Auswärtstorregel im Europacup nicht mehr.

Ähnlich klingt es bei David Wagner, der in der Slowakei seine Pflichtspielpremiere als YB-Trainer erlebte. Und befindet, es sei ein typisches erstes Saisonspiel gewesen. «Wir brauchten eine Viertelstunde, den Rhythmus zu finden.» Danach sei es gelungen, das Spiel zu kontrollieren. Bis zum Start der zweiten Halbzeit, «da zogen wir schwache zehn Minuten ein». Gerade bei Ballbesitz erkennt Wagner Steigerungspotenzial. «Wir müssen uns aus der Überlegenheit deutlich mehr Chancen erspielen. Aber in einigen Momenten agierten wir unsauber.» Zufrieden ist Wagner mit der Physis seines Teams. «Wir haben in der Vorbereitung sehr hart gearbeitet. Das hat man gesehen. Gerade in der Schlussphase waren wir körperlich deutlich überlegen.»

Und welche Schlüsse lassen sich daraus ziehen?

David Wagner setzt auf das seit Jahren bewährte 4-4-2. Anders als sein Vorgänger Gerardo Seoane kann sich der neue Trainer in diesem System auch Meschack Elia und Felix Mambimbi am Flügel vorstellen, das zeigte er mit seiner Aufstellung in Bratislava. «Fakt ist, dass beide alle Skills haben, um auf dieser Position zu spielen», sagt Wagner nach dem 0:0. Weil sie schnell seien und mit ihrer Dribbelstärke in engen Räumen Lösungen finden würden.

Fakt ist aber auch, dass auf dieser Position Christian Fassnacht in der Hierarchie zuoberst steht. Wagner und der 27-Jährige arbeiten erst seit einer Woche zusammen, als der Schweizer Nationalspieler aus den Ferien zurückkehrte. Doch der Deutsche ist schon angetan von Fassnacht, den er bei Slovan trotz Trainingsrückstand nach 55 Minuten einwechselte und damit rund zehn Minuten früher als geplant. «Er war sofort präsent. Mit ihm bekamen wir das Spiel wieder in den Griff», sagt Wagner. Und fügt an: «Alles, was Fasi macht, hat Hand und Fuss.» Womit wir bei der nächsten Frage wären.

Wer könnte YB noch verlassen?

Bislang verloren die Young Boys vom letztjährigen Team erst den Ergänzungsspieler Gianluca Gaudino. Fassnacht liebäugelt seit Jahren mit einem Wechsel in eine Topliga, auch Michel Aebischer würde den Schritt nun gerne vollziehen. Nur: Die durch Corona verursachte Flaute auf dem Transfermarkt hat das Vorhaben nicht einfacher gemacht.

Gerade für Fassnacht, der mit 27 Jahren zwar im besten Fussballalter ist, dessen Wiederverkaufswert aber auch von Jahr zu Jahr abnimmt. Rechnet man hinzu, dass ein Club für ihn nebst einer Ablöse im mittleren einstelligen Millionenbereich einen siebenstelligen Jahreslohn netto bieten müsste, ist man rasch bei einem Gesamtpaket im zweistelligen Millionenbereich angelangt. Fassnacht selbst sagt, es müsse schon ein Angebot vorliegen, bei dem alles passe, damit er YB verlasse.

Nach den Zugängen von Wilfried Kanga und Alexandre Jankewitz würde YB auf dem Transfermarkt nur dann noch tätig werden, wenn ein Spieler den Club verlasse, sagt Sportchef Christoph Spycher.

Was muss ich als YB-Fan vor dem ersten Auswärtsspiel wissen?

Anders als bei Spielen in Uefa-Wettbewerben sind in der Super League Gästefans zugelassen. Für die erste Ligapartie in Luzern lädt Otto's, der Hauptsponsor des FCL, sämtliche Besucher zum Spiel ein. Auch für den Gästesektor steht ein Kontingent von mehreren Hundert Gratistickets zur Verfügung. Gut möglich, dass weitere YB-Fans in anderen Sektoren sitzen werden. Die Anreise für Berner Fans ist nicht organisiert, es sind bei allen Partien dieses Wochenende weder Extrabusse noch Extrazüge im Einsatz.

Vor dem ersten Heimspiel am Mittwoch: Wo kann ich mich als Fan testen lassen?

In der Super League erhalten ab sofort alle Fans Zutritt, die geimpft, negativ getestet oder von Corona genesen sind. Dafür werden am Eingang künftig die Identität und das Corona-Zertifikat geprüft – Fans unter 16 Jahren brauchen nichts vorzuweisen.

Am Donnerstag teilten die Young Boys mit, dass Personen, die noch kein Covid-Zertifikat haben, sich unter anderem im Schnelltestzentrum in der alten Festhalle auf dem BEA-Gelände gleich neben dem Wankdorfstadion testen lassen können. Termine müssen vorgängig gebucht werden. Zudem wird im Sektor C ein weiterer Eingang eingerichtet, um das Einlassprozedere zu beschleunigen.

Ob Schnelltests für solche Veranstaltungen ausreichende Sicherheit bieten, wird bereits wieder bezweifelt. Das Expertengremium der Schweizer Corona-Taskforce befürchtet dadurch eine weitere Ausbreitung des Virus.

In welchem Bereich liegt YB bereits vorne?

Das Interesse der Zuschauer an YB ist ungebrochen gross: 18’000 Saisonkarten haben die Young Boys verkauft (davon 1400 im VIP-Bereich). 97 Prozent der Fans haben ihr Dauerticket erneuert, obwohl sie vergangene Saison einen Grossteil der Spiele nicht live im Stadion sehen konnten. Konkurrent Basel hat erst 13’000 Dauerkarten verkauft, als Ziel wurden 20’000 ausgegeben. Mit 10’000 Saisonabos hat derweil der FC St. Gallen einen neuen Rekordverkauf realisiert.

Wie stark ist eigentlich die Konkurrenz?

Um es kurz zu machen: stärker als letzte Saison. Dass zuletzt 31 Punkte zwischen YB und dem Zweiten FCB lagen, hat nicht nur mit den Young Boys zu tun. In Basel herrscht erstmals seit langem Ruhe, die Besitzerschaft ist geklärt und mit Zugängen wie Sebastiano Esposito, Sergio Lopez, Michael Lang oder Jordi Quintilla scheint ein durchaus vielversprechender Mix aus Talent und Erfahrung zu bestehen. Auch Cupsieger FC Luzern hat sich verstärkt: Die junge, talentierte Mannschaft von Trainer Fabio Celestini wurde mit Routine durch Christian Gentner (430 Spiele in der Bundesliga) und Holger Badstuber (zig Titel mit Bayern München) ergänzt. Kurz: Der FCB und der FCL dürften die grössten Konkurrenten von YB sein.

Wird YB wieder Meister?

Die Quoten (1,31 bei Sporttip), die Erfahrung (zuletzt vier Titel), das Kader (keine nennenswerten Abgänge) – all das spricht dafür, dass die Young Boys auch in der neuen Saison wieder den Titel holen. Bei YB selber halten sie sich an die Voten des Sportchefs Spycher, der sagt: «So etwas wie letztes Jahr, als wir mit 31 Punkten Vorsprung siegten, wird es nicht mehr geben.» Und an Trainer Wagner, der sagt: «Das, was letztes Jahr geleistet wurde, wird in diesem Jahr nicht mehr zum Titel reichen.»

Und wer schiesst ohne Nsame die Tore?

Der Anteil des Kameruners an der Berner Offensive ist enorm: 2019/20 erzielte er 40 Prozent aller YB-Tore in der Super League, vergangene Saison waren es noch immer 25 Prozent. Sein Stellvertreter ist Jordan Siebatcheu: Auch er ist gross, kräftig und kennt die Rolle des Stossstürmers. Generell aber dürfte die Last des Toreschiessens auf mehr Schultern verteilt werden müssen – zumindest bis zur Rückrunde, wenn Jean-Pierre Nsame nach seinem Achillessehnenriss wieder bereitstehen könnte.


https://www.bernerzeitung.ch/von-wem-de ... 5720006897

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2021/2022
 Beitrag Verfasst: Freitag 23. Juli 2021, 23:46 
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BSC Young Boys

Onlinecasino 7 Melons wird Premium Partner

Der Berner Fussballverein geht ausserdem auch eine Partnerschaft mit dem Kursaal Bern ein.

Das Onlinecasino 7 Melons ist neuer Partner auf Stufe Premium Partner von BSC Young Boys. Die Marke, welche zum Grand Casino Bern gehört, hat mit YB einen Vertrag für die kommenden zwei Saisons abgeschlossen, wie der Sportverein am Freitag in einer Mitteilung schreibt. Zur Steigerung der Markenbekanntheit werde 7 Melons im Rahmen der Partnerschaft mit YB insbesondere auf LED-Werbebanden der neusten Generation sowie auf digitale Plattformen setzen.

Zudem gehen YB und Kursaal Bern eine Partnerschaft ein, von der insbesondere die Businesskunden profitieren werden, wie es weiter heisst. So seien verschiedene YB-Partnerevents in den Lokalitäten des Kursaals geplant.

«Der Kursaal, das Grand Casino und YB sind Berner Institutionen», wird YB-Präsident Hanspeter Kienberger zitiert. «Wir sind mit den Entscheidungsträgern schon lange freundschaftlich verbunden. Umso mehr freuen wir uns, die Partnerschaft mit dem Grand Casino und Kursaal Bern auf Stufe Premium Partner ausbauen zu können.»

Ludwig Nehls, CEO Grand Casino Bern, ergänzt: «Wir bauen unser langjähriges Engagement weiter aus, unser erfolgreiches Onlinecasino 7 Melons wird neuer Premium Partner von YB. Wir freuen uns sehr auf die Partnerschaft mit dem besten Schweizer Fussballclub.»


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