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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 12. Mai 2021, 09:59 
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YB-Noten: Nsame plötzlich in ungewohnter Rolle

Der Stürmer bleibt beim 2:0 in Vaduz zum fünften Mal in Folge ohne Tor. Aber er zeigt immerhin, dass er sich mit Jordan Siebatcheu versteht.

David von Ballmoos – 4,5

Packt einmal Lüchinger an der Schulter, weil sich dieser im Strafraum etwas gar leicht hatte fallen lassen – es ist die auffälligste Szene des Goalies in der ersten Halbzeit. Darf dann nach der Pause seine Hände auch an­der­wei­tig einsetzen, wobei die wenigen Prüfungen kein Problem für von Ballmoos darstellen.

Quentin Maceiras – 4,5

Der Rechtsverteidiger ist in Form und strotzt vor Selbstvertrauen. Das ist in Vaduz erkennbar: Maceiras läuft die rechte Seite rauf und runter, initiiert mal einen Angriff, stoppt dann seinen Gegenspieler. Doch diesmal wollen dem Walliser die Flanken nicht gelingen, verliert zusehends an Schwung.

Mohamed Camara – 5

Ist die Konstante in einer neu formierten Abwehr. Und erfüllt seine Rolle über weite Strecken tadellos – bis auf einen kleinen Aussetzer in der 70. Minute, als er von Ballmoos mit einem Rückpass in Schwierigkeiten bringt. Hat zudem bei einem Vaduzer Corner Glück, dass er den Ball nicht ins eigene Tor lenkt.

Jordan Lefort – 4,5

Kommt diesmal im Zentrum an der Seite von Camara zum Einsatz. Hat keine Mühe, sich zurechtzufinden. Lefort fällt den ganzen Abend nicht wirklich auf, das ist kein schlechtes Zeichen für einen Innenverteidiger.

Ulisses Garcia – 4

Spielt auf Leforts Position hinten links. Interpretiert die Position zuweilen etwas ungestüm, verheddert sich, weil er zuviel will. Und als sich ihm früh die Chance bietet, gerät sein Abschluss ungefährlich. In der zweiten Halbzeit vorab mit Defensivarbeit beschäftigt.

Marvin Spielmann – 4,5

Darf wieder einmal von Beginn an spielen. Will die Chance unbedingt nutzen: Versucht es mehrmals, auch mal mit der Brechstange. Doch ob mit dem linken oder rechten Fuss, aus kurzer oder grosser Distanz – ein Tor ist dem rechten Flügel nicht vergönnt. Dennoch ist es vor allem in der ersten Halbzeit ein ansprechender Auftritt Spielmanns, der gut ins Angriffsspiel eingebunden ist.

Sandro Lauper – 5

Demonstriert im zentralen Mittelfeld seine Übersicht, lanciert so in der Anfangsphase fast im Minutentakt Angriffe. Steht mit einem langen Pass am Ursprung des 1:0. Verliert nach der Pause an Einfluss, was sich negativ aufs Berner Spiel auswirkt.

Fabian Rieder – 4,5

Ergänzt sich vorzüglich mit dem defensiveren Lauper. Rieder ist agil und frech, er drängt auch mal in die Spitze und sucht den Abschluss. Verpasst es zweimal, mit einem Tor seinen Auftritt zu veredeln.

Gianluca Gaudino – 4

Ist in der Hierarchie der Zentrumsspieler längst hinter Rieder zurückgefallen. Darf in der Liga erstmals seit über zwei Monaten beginnen – im linken Mittelfeld, versteht sich. Ist gerade in der ersten Halbzeit oft am Ball, als er sich einmal in guter Position befindet, wird er von Nsame übersehen. Baut ab und kann keinen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Sein Vertrag läuft Ende Saison aus, er dürfte nicht verlängert werden.

Jordan Siebatcheu – 5

Eine erste Vorlage von Nsame kann der Stürmer nach wenigen Minuten nicht verwerten, doch beim zweiten Anlauf bringt er YB mit einem sehenswerten Kopfball in Führung. Es ist das 12. Saisontor des amerikanischen Nationalspielers. Zeigt, dass er weit mehr ist, als ein reiner Vollstrecker: Seine Ablagen führen zu Chancen von Rieder und Spielmann.

Jean-Pierre Nsame – 4,5

Nsame und Siebatcheu gemeinsam im Sturm? Lange befand YB-Trainer Gerardo Seoane, das gehe nicht. Gegen Vaduz zeigen die beiden, dass sie harmonieren können. Das liegt auch an Nsame, der auch mal auf die Seite ausweicht und den Vorbereiter gibt. Nsame lässt sich einen Assist gut schreiben, aber kein Tor – obwohl sich ihm Chancen dazu bieten. Der Stürmer, der letzte Saison in 32 Partien 32 Treffer erzielte, wartet nun schon seit fünf Spielen auf ein Erfolgserlebnis – Nsames längste Durststrecke seit zwei Jahren.

Miralem Sulejmani – keine Benotung

67. Minute für Spielmann.

Christopher Martins – keine Benotung

67. Minute für Rieder.

Christian Fassnacht – keine Benotung

77. Minute für Gaudino. Trifft zwei Minuten nach seiner Einwechslung mit dem Kopf. Das 2:0 ist sein siebtes Saisontor und die Entscheidung.

Felix Mambimbi – keine Benotung

77. Minute für Nsame. Bereit das Tor von Fassnacht mit Dribbling und Flanke vor.

Silvan Hefti – keine Benotung

93. Minute für Maceiras.


https://www.bernerzeitung.ch/yb-noten-n ... 4824965715

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 13. Mai 2021, 12:42 
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12.05.2021

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FCV belohnt sich gegen den Meister nicht

Trotz einer guten Leistung – vor allem in der zweiten Halbzeit – verliert der FC Vaduz das Spiel gegen die Young Boys mit 0:2.

Am Ende muss man sagen: Gestern Abend gewann die effizientere, nicht unbedingt die bessere Mannschaft. YB dominierte zwar die Startphase gegen den FC Vaduz und ging schliesslich auch verdient in Führung. Doch anschliessend fand der FCV ins Spiel und war nach dem Seitenwechsel deutlich die gefährlichere Mannschaft auf dem Platz. Belohnen konnten sich die Vaduzer für eine gute Leistung gegen den Meister allerdings nicht. Und so behält ein alt­bekanntes Fussball-Sprichwort einmal mehr recht: Wer die Tore vorne nicht macht, kriegt sie eben hinten rein.

YB dominiert Startphase und trifft verdient zum 1:0

Aber alles von Anfang an. Wer vor der Partie gedacht hatte, dass YB das Gastspiel in Liechtenstein auf die leichte Schulter nehmen würde und mit einer «Larifari»-Einstellung ins Spiel gegen Vaduz gehen würde, sollte eines Besseren belehrt werden. Der Meister aus Bern, welcher auf einigen Positionen mit dem zweiten Anzug auflief, startete fulminant in die Partie. Während der ersten Viertelstunde hatte Vaduz überhaupt keinen Zugriff auf die Partie, lief ständig nur hinterher und kam kaum aus der eigenen Platzhälfte heraus. YB, welches zu Beginn der Partie rund 80 Prozent Ballbesitz hatte, kam schnell zu guten Tormöglichkeiten. Die erste grosse Chance hatte nach rund zehn Minuten Siebatcheu. Nach einem Pass in die Tiefe legte Nsame quer auf seinen Sturmpartner, welcher allerdings einen Schritt zu spät kam und so den Ball nicht im leeren Tor unterbringen konn­te. Fünf Minuten machte es das Berner Sturmduo dann aber besser. Wieder war es Nsame, der mit einer Flanke Siebatcheu perfekt in Szene setzte und der 25-jährige US-Amerikaner brauch­te nur noch zum 1:0 einzuköpfen.

Das Tor von YB war gleichzeitig aber auch ein kleiner Weckruf für den FC Vaduz, welcher in der Folge immer besser in die Partie fand, die Zweikämpfe annahm und auch offensiv etwas kreieren wollte und konnte. Richtig gefährlich wurde es allerdings nur nach Standardsituationen. Nach einem Eckball kam der zweite Ball zu Dorn, welcher aus rund 20 Metern abzog und den Ausgleich nur ganz knapp verpasste. Von YB, welches mindestens einen Gang zurückgeschaltet hatte, war anschliessend in der ersten Hälfte nicht mehr viel zu sehen. Die Berner kontrollierten zwar das Spiel, offensiv kamen sie allerdings nicht mehr zu nennenswerten Möglichkeiten.

Schmid und Gasser vergeben Topchancen

Nach dem Seitenwechsel kam der FC Vaduz wie so oft in dieser Saison besser aus der Kabine. Das Team von Mario Frick zeigte, dass es gegen den Meister durchaus Ambitionen hat und Punkte aus diesem Spiel mitnehmen will. Sofort nah­men die Vaduzer das Spiel­diktat in die Hand und machten Druck auf das YB-Tor. Und nach 50 Minuten hätte es eigentlich 1:1 stehen müssen. Dorn flankte den Ball wunderschön zur Mitte, wo der aufgerückte Abwehrchef Schmid am höchsten stieg und aus knapp vier Metern den Ball nur Zentimeter am Pfosten vorbeiköpfte. Solche Chancen muss man halt auch mal nutzen, wenn man gegen den Meister aus Bern Punkte einfahren will.

Denn YB hätte den FCV fast für das Auslassen dieser Gross­chance bestraft. Keine zwei Minuten später tauchte der junge Rieder nach einer schönen Kombination allein vor Benjamin Büchel auf und hätte diesen mit seinem Lupfer beinahe erwischt. Doch der Ball flog – zum Glück für Vaduz – auch über die Latte hinweg. Es war dies aber eine der einzigen YB-Chancen in der zweiten Halbzeit. Der FCV war klar das bessere Team und suchte weiterhin den mittlerweile verdienten Ausgleichstreffer. Diesem erneut sehr nahe kam nach rund 70 Minuten Céderic Gasser. Der Mittelfeldspieler lenkte eine Flanke von Pius Dorn in Richtung Tor ab, doch einmal mehr kullerte der Ball knapp am Pfosten vorbei.

Vaduz hatte in dieser Phase zahlreiche gute Torchancen, brachte den Ball aber einfach nicht im Tor unter. Und so musste man auf der Tribüne auf ein Geschenk der Berner hoffen. Und dieses gab es kurz darauf auch. Nach einem missratenen Rückpass konnte Goalie von Ballmoos gerade noch vor Di Giusto klären, spielte allerdings den Ball genau Gasser in die Füsse. Doch der Vaduzer Mittelfeldspieler hatte nicht den Mut, aus rund 40 Metern auf das verwaiste Tor zu schiessen, und spielte stattdessen einen Pass.

Kein Penalty für Vaduz – dafür das 2:0 für YB

In der 74. Spielminute dann der grosse Aufschrei der rund 100 FCV-Fans im Stadion. Maceiras sprang der Ball im eigenen Strafraum an die Hand, welche nicht an den Körper angelegt war. Das Publikum und der FCV forderten einen Penalty, den es allerdings auch nach dem Einschreiten des VARs nicht gab. Stattdessen wechselte YB-Trainer Gerardo Seoane kurz darauf Christian Fasnacht und Felix Mambimbi ein, welche mit ihrer ersten Aktion das Spiel entscheiden sollten. Mam­bimbi tanzte auf der rechten Seite Simani schwindlig, flankte den Ball punktgenau auf Fasnacht, welcher völlig freistehend aus knapp 10 Metern einnickte. Nach dem 2:0 war die Luft draussen und das Spiel entschieden. Vaduz, welches sich aufgrund seiner guten Leistung in der zweiten Hälfte mindestens einen Punkt verdient gehabt hätte, kann damit die Konkurrenz nicht unter Druck setzen und muss auf einen Aus­rutscher dieser hoffen.

Dennoch war FCV-Trainer Mario Frick nach der Partie alles andere als enttäuscht. «Es ist sicher schade, denn heute wäre auf jeden Fall mehr drin gelegen. Insgesamt bin ich aber mit dem Match zufrieden – natürlich hatten wir uns mehr ausgerechnet, aber das ist für mich jetzt schon abgehakt, und jetzt wollen wir alles geben, um am Samstag dann gegen Servette zu gewinnen», so Frick nach der Partie. Der FCV-Trainer machte vor allem den Start der Partie, welchen die Vaduzer völlig verschlafen hatten, als Tiefpunkt des gestrigen Abends aus: «Wir hatten in der Anfangsphase zu viel Respekt vor dem Schweizer Meister, sind nicht in die Zweikämpfe gekommen und nur hinterher gelaufen», sagt Frick und fügt gleich an: «Daher ist es wichtig, dass wir am Samstag gegen Servette von Anfang an Druck machen und es uns zutrauen, die Genfer auch schlagen zu können.» Zufrieden war Frick dafür mit der zweiten Hälfte, wo Vaduz sich zahlreiche Chancen herausgespielt hat. «Spielerisch war das sicher ein Fortschritt.»

Die Bewertung

Der Stärkste: Pius Dorn. Starke Leistung Yannick Schmid, Joël Schmied. Gute Leistung: Benjamin Büchel, Dennis Simani, Milan Gajic, Céderic Gasser, Tunahan Cicek, Matteo Di Giusto. Durchschnittliche Leistung: Linus Obexer, Gabiel Lüchinger, Sebastian Santin, Boris Prokopic . Schwache Leistung: –. Kurzeinsatz: Yago Gomes, Manuel Sutter, Dejan Djokic.

Vaduz - Young Boys 0:2 (0:1)
Rheinpark Stadion, Vaduz. 100 Zuschauer. Schiedsrichter: Luca Piccolo assistiert von Vital Jobin und Mirco Bürgi. 4. Offizieller: Nico Gianforte. VAR: Sascha Kever. AVAR: Raffael Zeder. Vaduz: Büchel; Schmied, Schmid, Simani; Gajic (88. Djikic); Dorn, Gasser (80. Gomes), Lüchinger (61. Prokopic), Obexer (61. Santin); Di Giusto (80. Sutter), Cicek. YB: Von Ballmoos; Maceiras (94. Hefti), Camara, Lefort, Garcia; Gaudino (77. Fasnacht), Rieder (68. Martins), Lauper, Spielmann (68. Sulejmani); Nsame (77. Mambimbi), Siebatcheu. Tore: 0:1 16. Siebatcheu, 0:2. 79. Fasnacht. Bemerkungen: Verwarnungen gegen Schmid (18.), Camara (27.), Simani (37.), Gajic (53.) und Maceiras (93.).


https://www.vaterland.li/liechtenstein/ ... 174,446470

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