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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Sonntag 7. Februar 2021, 21:49 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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07.02.2021  Zitat: Bei 4:2 gegen Lausanne
Darum war YB-Tormaschine Nsame der Beste
Sport-Reporter Alain Kunz gibt seine Einschätzung, wer bei YB gegen Lausanne die beste und die schlechteste Performance abgeliefert hat. https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 35038.html
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shalako
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Verfasst: Sonntag 7. Februar 2021, 21:52 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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07.02.2021  Zitat: YB: Nsame schiesst YB zum 4:2-Sieg gegen Lausanne-Sport
YB zeigt Lausanne-Sport in der Super League den Meister. Die Berner überfahren die Contini-Elf nach einer überzeugenden ersten Halbzeit mit 4:2.
Das Wichtigste in Kürze
- YB gewinnt das Heimspiel gegen Lausanne-Sports mit 4:2. - Bereits nach einer guten halben Stunde führen die Berner mit 4:0. - Am Mittwoch treffen die beiden Teams im Wankdorf erneut aufeinander.
Der Tabellenführer erfüllt die Pflicht. Die Young Boys bezwingen Lausanne-Sport nach einem fulminanten Start mit 4:2.
YB drückt gegen Lausanne von Beginn weg aufs Gaspedal. Die Westschweizer werden in der Startphase regelrecht überfahren.
Bereits nach 24 Minuten steht es 3:0 für die Hausherren. Zuerst bringt Toptorjäger Nsame (11') sein Team in Führung. Nur acht Minuten später erhöht Teamkollege Fassnacht (19') auf 2:0. Für den dritten Berner Treffer ist dann wieder Nsame zuständig – der Kameruner versenkt einen Penalty eiskalt.
Und damit nicht genug: In der 33. Minute erhöht YB auf 4:0. Erneut ist es Nsame, welcher damit einen lupenreinen Hattrick schnürt. Was für eine erste Halbzeit des Meisters!
Auf der anderen Seite zeigt Lausanne einen desaströsen Auftritt. Trainer Contini wechselt noch vor der Pause gleich dreimal.
Nach dem Seitenwechsel nehmen die Berner dann etwas Tempo raus. Und das wird sogleich bestraft! Flo (59') erzielt nach einer knappen Stunde den Anschlusstreffer für die Lausanner.
Und jetzt wird YB nachlässig. Ouattara (78') erzielt zwölf Minuten vor Schluss gar noch das 2:4 aus Sicht der Westschweizer.
Geht da noch etwas? Nein. Obwohl die Young Boys in der zweiten Halbzeit stark abbauen, bleibt es schlussendlich beim 4:2. https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-ns ... t-65866747
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shalako
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Verfasst: Sonntag 7. Februar 2021, 21:53 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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07.02.2021  Zitat: YB – Aebischer: «Manchmal geht man gar nicht extra vom Gaspedal»
Nach einer furiosen ersten Halbzeit und einem 4:0-Vorsprung zur Pause lässt YB gegen Lausanne im zweiten Durchgang nach. Michel Aebischer ist dennoch zufrieden.
Das Wichtigste in Kürze
- YB erfüllt gegen Lausanne die Pflicht und gewinnt mit 4:2. - Nach der 4:0-Pausenführung lassen die Berner allerdings gehörig nach. - Das sagen die beiden Mittelfeldspieler Michel Aebischer und Sandro Lauper nach dem Spiel.
0:4 nach 33 Minuten – so heftig lautet das Verdikt aus Lausanner Sicht beim Auswärtsspiel in Bern. YB – allen voran Hattrick-Torschütze Nsame – führen die Westschweizer in der Startphase regelrecht vor.
«Wir haben zusammen kombiniert und zusammen Spass gehabt am Fussball. So sind dann die vier Tore herausgekommen», sagt YBs Michel Aebischer nach dem Spiel im Interview.
Leistungseinbruch nach der Pause
Nach dem Seitenwechsel lässt der Meister dann sichtlich nach. Und nach 78 Minuten steht es plötzlich nur noch 4:2. Wie kann das passieren?
«Manchmal geht man gar nicht extra etwas vom Gaspedal», erklärt Aebischer. Bedauern mit dem Gegner habe man nicht. «Klar, man lässt den Ball dann auch ein bisschen mehr laufen», führt der Mittelfeldspieler aus.
«Vielleicht schaltete man auch unbewusst einen Gang zurück. Und dann sieht man, dass es schnell gehen kann», meint Teamkollege Sandro Lauper.
Zehn Punkte Vorsprung auf den FCB
Schlussendlich erfüllt YB gegen Lausanne-Sport die Pflicht und holt drei weitere Punkte. Weil Verfolger Basel gegen Sion nur 2:2-Remis spielt, beläuft sich der Vorsprung der Berner nun auf zehn Punkte.
Hinzu kommt, dass die Young Boys noch eine Partie weniger auf dem Konto haben als die Bebbi. Diese holen sie am Mittwoch zuhause im Wankdorf nach – und zwar ausgerechnet wieder gegen Lausanne. https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-ae ... l-65866753
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shalako
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Verfasst: Sonntag 7. Februar 2021, 23:09 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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07.02.2021  Zitat: YB bezwingt Lausanne 4:2
Zuerst brillant, dann nonchalant
Die Young Boys spielen Lausanne in der ersten Halbzeit an eine Wand, Rückkehrer Jean-Pierre Nsame trifft dreimal. Dann wird der Meister – zum Ärger von Trainer Seoane – nachlässig.
Nach 40 Minuten hat Giorgio Contini genug gesehen. Der Lausanner Trainer ordnet einen Dreifachwechsel an, macht damit seiner Mannschaft unmissverständlich klar: So kann es nicht weitergehen.
4:0 führen die Young Boys zu diesem Zeitpunkt, sie können nach Belieben schalten und walten. Contini wird später sagen: «Wir haben in der ersten Halbzeit zuallererst Esprit und Wille vermissen lassen, und das macht mich wütend.» Nur soll bei aller Selbstkritik auch erwähnt sein, dass YB die Gäste mit dem Selbstvertrauen von drei Siegen aus den letzten vier Spielen gehörig unter Druck setzte. «Und nach den ersten paar Fehlern haben wir den Mut verloren», sagt Contini, «letztlich ist das auch eine Frage der Erfahrung.»
Bezeichnend: Als er die Reissleine zieht, verlassen Toichi Suzuki (20), Pedro Brazão (18) und Gabriel Bares (20) den Rasen – ersetzt werden sie durch Lucas Da Cunha (19), Brahima Ouattara (18) und Moritz Jenz (21). Mit einem Durchschnittsalter von 22,8 Jahren stellt Lausanne die jüngste Mannschaft der Super League. Doch diese rappelt sich tatsächlich auf, erzielt noch zwei Tore. Doch das hat – wie der «Abschiffer» vor der Pause – ebenfalls mit den Young Boys zu tun. Denn: Die Diskrepanz der Berner Leistung in den beiden Halbzeiten ist riesig.
Nsames eindrückliche Antwort
Zunächst spielt YB gross auf, wobei zwei Akteure aus dem starken Kollektiv herausragen: Da ist zum einen Jean-Pierre Nsame, der nach seinen zwei Spielsperren wieder mittun darf und innerhalb von 22 Minuten drei Tore erzielt. Zuerst braucht er nach einer Passstafette über Sandro Lauper und Michel Aebischer nur noch den Fuss hinzuhalten. Dann wird er in der 22. Minute im Strafraum von Elton Monteiro am Schienbein getroffen und verwandelt den fälligen Penalty gleich selbst. Zuvor hatte Christian Fassnacht nach sehenswertem Doppelpass mit Jordan Lefort auf 2:0 gestellt. Und dann sorgt Nsame in der 33. Minute mit Klasse und Durchschlagskraft schliesslich für das 4:0.
Es ist eine eindrückliche Antwort, die der Kameruner nach seinem Aussetzer im Vaduz-Spiel gibt. Und es ist ein Signal an Sturmkollege Jordan Siebatcheu, der zuletzt immer besser in Fahrt gekommen ist, am Mittwoch gegen den FCZ ebenfalls einen Hattrick erzielte. YB-Trainer Gerardo Seoane erwähnt Einstellung und Mentalität, die stimmen müssten, damit sich der Konkurrenzkampf positiv gestaltet. Oder, wie es Fassnacht sagt: «Bei uns ist die Harmonie da, wir sind eine Einheit. Man freut sich füreinander.»
Besonders viel Freude fällt derzeit für Sandro Lauper ab. Weil der Konolfinger munter an seinem Märchen weiterschreibt, auch im dritten Spiel nach seinem Comeback stark aufspielt. Seine präzisen Zuspiele stehen am Ursprung des 1:0 und 4:0.
YB liegt nun schon zehn Punkte vor dem FCB
Aber so schwungvoll und aktiv der Berner Auftritt in der ersten Hälfte war, so zögerlich und passiv ist er nach der Pause. YB besinnt sich früh darauf, den Vorsprung zu verwalten. Das hat gewiss mit den Wechseln zu tun, die Seoane in Anbetracht des strengen Programms vornimmt.
Und doch spricht der Trainer von gemischten Gefühlen, wenn er auf die Partie zurückblickt. «Weil man gesehen hat, was passiert, wenn man schon nur zehn Prozent nachlässt.» Denn plötzlich eröffnen sich den Lausannern Räume, weil sie nicht mehr so stark unter Druck gesetzt werden. So trifft Per-Egil Flo nach einem Eckball per Kopf (59.), weil die Zuteilung der Berner nicht stimmte. Geradezu bezeichnend für die Berner Nonchalance ist die Entstehung des zweiten Gegentreffers. Nicolas Ngamaleu spielt den Ball in der eigenen Platzhälfte und völlig unbedrängt zu Ouattara, der sich nicht zweimal bitten lässt und sowohl Cédric Zesiger wie David von Ballmoos düpiert. Letzterer übrigens wird von Minute zu Minute lauter, die Nachlässigkeiten seiner Vorderleute gehen dem YB-Goalie hörbar auf die Nerven. Würde oben auf der Anzeigetafel nicht 4:2 aufleuchten, man könnte glatt meinen, sein Team läge im Rückstand.
Am Ende aber ist es trotzdem ein gelungener Sonntagnachmittag für die Young Boys. Weil Basel gegen Sion nicht über ein 2:2 hinauskommt, liegen sie nun schon zehn Punkte vor dem ärgsten Konkurrenten. Und der Vorsprung könnte schon am Mittwoch ausgebaut werden, wenn erneut Lausanne im Wankdorf gastiert.
Es handelt sich um das Nachtragsspiel vom 27. Januar, das wegen Corona-Fällen im Waadtländer Ensemble verschoben wurde. Zwei Partien innerhalb von 76 Stunden gegen denselben Gegner, das ist selbst in Corona-Zeiten ungewöhnlich. Seoane sagt: «Was die Leistung beider Teams betrifft, erwarte ich vier verschiedene Halbzeiten.» Am Sonntag hat der YB-Trainer schon einmal recht behalten. Er dürfte alles daransetzen, dass das Geschehen am Mittwoch aber primär an die ersten 45 Minuten vom Sonntag erinnert.
https://www.bernerzeitung.ch/zuerst-bri ... 7671480922
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shalako
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Verfasst: Montag 8. Februar 2021, 10:12 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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08.02.2021  Zitat: YB-Noten: Nsames überragendes Comeback
Der YB-Torschütze vom Dienst ist nach zwei Spielsperren besonders motiviert und trifft dreifach. Dafür kann Gianluca Gaudino seine Chance nicht nutzen.
David von Ballmoos – 5
In der ersten Halbzeit kaum geprüft, gerät der YB-Goalie mit dem Nachlassen seiner Vorderleute zusehends in den Fokus. Klärt gegen Guessand (59.), ist bei beiden Gegentoren machtlos.
Quentin Maceiras – 4,5
Weil Silvan Hefti nach wie vor angeschlagen ist, kommt der Walliser zum dritten Mal in Folge in der Liga von Beginn weg zum Einsatz. Ihm gelingt ein solider und engagierter Auftritt.
Mohamed Camara – 4,5
Der 1,91-m-Hüne fällt in der Innenverteidigung weder auf noch ab. Schaltet sich einmal in die Offensive ein (33.), muss vor dem 2:4 reagieren, weil Ngamaleu mit seinem Fehlpass einen raschen Lausanner Konter provoziert, kommt dann gegen Ouattara ein paar Schritte zu spät.
Fabian Lustenberger – 3,5
Mässiger Auftritt des YB-Captains. Verliert bereits in der ersten Halbzeit ein Kopfballduell gegen Flo nach einem Eckball, beim 1:4 ist Lustenberger gegen den Norweger dann wieder Zuschauer, wobei in dieser Situation die Zuteilung bei den Bernern generell nicht stimmt. Unmittelbar vor dem Corner hatte Lustenberger überdies einen Zweikampf gegen Guessand verloren.
Jordan Lefort – 4
Sein Doppelpass mit Fassnacht führt zum 2:0. Es ist das Highlight einer soliden Darbietung des Franzosen auf der linken Abwehrseite.
Christian Fassnacht – 5
Der «Chancentod» der Young Boys hat nun in der Rückrunde schon zweimal getroffen. Könnte nach 34 Minuten gar ein weiteres Tor schiessen, doch trifft er in dieser Szene den Ball nicht wunschgemäss.
Michel Aebischer – 5
Der Freiburger spielt nur eine Halbzeit. Doch in diesen 45 Minuten gewinnt er diverse Zweikämpfe und bereitet das Führungstor von Nsame vor. Mit seiner Auswechslung geht im Berner Spiel Energie verloren.
Sandro Lauper – 5,5
Man muss sich das einfach wieder vergewissern: Der Konolfinger absolviert gegen Lausanne erst seine vierte Partie nach langer Verletzungspause, die zweite über 90 Minuten. Aber Lauper spielt, als wäre er nie weg gewesen. Sein Pass auf Aebischer steht am Ursprung des 1:0, später leitet er mit einem perfekten langen Zuspiel Nsames 4:0 ein.
Miralem Sulejmani – 5
Ein Aktivposten im Spiel der Young Boys. Beinahe erzielt Nsame nach einer Flanke Sulejmanis ein viertes Tor.
Felix Mambimbi – 4
Der kleine, wirblige Stürmer ist engagiert – aber es gelingt ihm an diesem Sonntagnachmittag für einmal nicht so viel. Bleibt oft hängen.
Jean-Pierre Nsame – 6
Was für eine Rückkehr: 22 Minuten benötigt der YB-Goalgetter für seinen lupenreinen Hattrick. Könnte sogar noch mehr Tore schiessen. Die intensive Arbeit in der Zwangspause – er sass zuletzt 2 Spielsperren ab – scheint ihm gut getan zu haben.
Nicolas Ngamaleu – 3,5
Kommt nach der Pause für Fassnacht ins Spiel. Manchmal ist der Kameruner ein Rätsel. Er kann mit einer Finte verzücken – oder den Trainer zur Weissglut treiben. Sein Fehlpass steht am Ursprung des zweiten Lausanner Treffers.
Gianluca Gaudino – 3,5
Gegen Lausanne darf der Deutsche nach der Pause ran. Doch es gelingt ihm nicht, sich in Szene zu setzen. Gaudino fällt im zunehmend nachlässiger werdenden Berner Ensemble kaum auf.
Cédric Zesiger – keine Benotung
63. für Lustenberger Ulisses Garcia – keine Benotung
63. für Lefort Jordan Siebatcheu – keine Benotung
70. für Sulejmani https://www.bernerzeitung.ch/yb-noten-n ... 7764523242
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Montag 8. Februar 2021, 15:52 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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08.02.2021  Zitat: Für Lausanne-Trainer Giorgio Contini gehts ums nackte Überleben
«Auf der Bank habe ich Spieler, die kenne ich noch nicht mal»
Die erste halbe Stunde in Bern hat es schonungslos an den Tag gebracht: Trotz Weltkonzern Ineos im Rücken gehts für Aufsteiger Lausanne und seinen Coach Giorgio Contini nur noch ums nackte Überleben.
Das sei eine Leistung gewesen, die der Super League unwürdig sei. Dies sagten sowohl Contini wie auch Sportchef Souleymane Cissé zur ersten Halbzeit. Und zwar mit exakt denselben Worten. «Das ist ja mal gut, dass wir gleicher Meinung sein», so Contini. Dabei lächelt er verschmitzt unter seiner Maske. Die Augen verraten es.
Aber das muss unmittelbar zur Annahme führen, dass die beiden oft nicht gleicher Meinung seien. «Doch, wir sind gleicher Meinung. Wir haben dasselbe gesehen…», sagt Contini. Und doch pfeifen es die Spatzen von den Dächern: Er und der in feines Tuch gehüllte Mann aus der Elfenbeinküste haben nicht immer kongruente Ansichten. «Mit dieser ersten Halbzeit war ich nicht einverstanden», sagt denn auch Cissé. Um aber dann doch zu relativieren: «Danach haben wir reagiert und zwei Tore gemacht, und dies gegen YB – das heisst doch schon etwas.» Gegen YB, das den Defensivbetrieb dann weitgehend eingestellt hatte, muss man hinzufügen.
Abidjan, Nizza, Lausanne einfach
Continis Job in Lausanne ist ohnehin enorm schwierig. Fast im Wochentakt werden ihm neue Spieler hingestellt und arrivierte wie Simone Rapp, Christian Schneuwly oder Nicolas Gétaz sind von einem Tag auf den anderen nicht mehr erwünscht. So trainiert Contini mittlerweile eine mit ein paar wenigen Routiniers getragene U21. Und dann schiesse mit Monteiro noch ausgerechnet einer dieser wenigen die Böcke, schüttelt der Winterthurer den Kopf.
Das gehe sogar so weit, dass er auf der Bank Spieler habe, die er nicht mal kenne. Oder noch nicht, wie Brahima Ouattara (18), den Torschützen zum 2:4. Der landet vor einer Woche von Partnerklub RCA Abidjan (Elfenbeinküste) kommend in Nizza, unterschreibt dort einen Vertrag bis 2024, wird sogleich nach Lausanne ausgeliehen und in die nächste Maschine Richtung Genf verfrachtet. Und steht nun Contini nach den seinen ersten paar Stunden auf europäischem Boden zur Verfügung. Es ist der dritte Leihspieler aus Nizza, das auch Ineos gehört. Die Lausanne-Fans sind schockiert ob dieser Entwicklung. «Das ist in Skandal, was da passiert! Wir erkennen unseren Klub nicht wieder», schreibt einer.
Das schwächste Team 2021
So drastisch kann es Contini natürlich nicht formulieren. Aber er hat erkannt, worum es geht: Ums nackte Überleben. «Wenn man von hochtrabenden Ambitionen von Inoes schreibt, dann ist man fehlinformiert. Unsere Ambition ist es, in der Super League zu bleiben. Und das ist schon eine ganz grosse Ambition. Nicht mehr und nicht weniger.»
Wenn man die kräftigen Lebenszeichen von Vaduz, Luzern, Sion und Servette sieht, erkennt man: Für Lausanne wird es ganz schwierig werden. Die Bilanz 2021: Vier Spiele, ein Punkt. Einziges Team ohne Sieg. Und am Mittwoch gehts gleich wieder ins Wankdorf. https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 36154.html
_________________ For Ever
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