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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 23. Dezember 2020, 11:01 
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Unnötige Niederlage: Der FC St.Gallen verliert nach einer guten Leistung mit 1:2 gegen Meister YB

Schlechter Lohn für ein gutes Spiel. Meister YB reichen vier Minuten, um das Spiel für sich zu entscheiden. Beim Anschlusstreffer von Tim Staubli bleibt es bei Kosmetik.

Die Spielwertung

St.Gallen dominiert den Meister über 68 Minuten. Dann schlägt es zweimal in kürzester Zeit hinter Zigi ein. Der FC St.Gallen hätte mindestens einen Punkt verdient, verliert das Spiel aber durch unkonzentrierte vier Minuten. Spielnote: 4,5
Die Tore

- 0:1, 68. Minute, Jordan Siebatcheu: Nach einer Flanke von Christian Fassnacht hält der YB-Stürmer den Kopf hin. Der Ball schlägt im langen Eck ein.
- 0:2, 72. Minute, Jordan Siebatcheu: Eine Kopie des ersten Treffers. Siebatcheu ist mit dem Kopf erfolgreich. Die Flanke kommt dieses Mal von Meschack Elia.
- 1:2, 83. Minute, Tim Staubli: Betim Fazliji erkämpft sich an der Grundlinie den Ball und legt zurück auf Staubli. Dieser schliesst trocken ab.

Die Spielanalyse

Der FC St.Gallen macht dort weiter, wo er am Samstag gegen Basel aufgehört hat: im gegnerischen Strafraum. Die St.Galler kommen besser ins Spiel und hätten nach 5 Minuten bereits in Führung gehen können. Jordi Quintillà schickt Boris Babic auf die Reise. Dieser legt zurück auf Lukas Görtler, welcher direkt abzieht und nur knapp an YB-Goalie David von Ballmoos scheitert. Und auch in der Folge sind es die St.Galler, welche das Spiel bestimmen.

YB wirkt vor allem ab der 30. Minute überfordert mit dem hartnäckigen Gegner. St.Gallen steht hoch, lässt den Bernern kaum Luft und mehrmals ist es Elie Youan, der zum Abschluss kommt. Er findet aber immer wieder seinen Meister in YB-Goalie von Ballmoos.

Kurz vor der Pause brennt es wieder im Berner Strafraum. Nach einem Quintillà-Freistoss reklamiert Görtler lautstark ein Handspiel von Hefti. Das Spiel läuft aber weiter, der Ball landet sieben Meter vor dem Tor bei Boubacar Traore. Sein Schuss wird geblockt, genauso der Nachschuss von Babic. Im Anschluss schaut sich der VAR das vermeintliche Handspiel noch an. Zwar berührt Hefti den Ball mit der Hand, Absicht war aber keine zu erkennen. Tschudi pfeift zum Pausentee.

Vier unkonzentrierte Minuten

YB hat die Pause gut getan. Die Berner kommen besser aus den Katakomben und können sich erstmals in der St.Galler Hälfte festsetzen. Gefährlich wird es aber nur bedingt vor FCSG-Goalie Zigi. Die Defensive der Ostschweizer steht sicher.

Ab der 55. Minute ist die Berner Druckphase dann auch vorbei und das Spiel gleicht wieder den ersten 45 Minuten. Dennoch scheint Peter Zeidler nicht zufrieden zu sein. Er nimmt Babic und Youan vom Feld und bringt Jérémy Guilllemenot und Kwadwo Duah.

Die Wechsel bewirken aber genau das Gegenteil. Zweimal kommt Letard zu spät, zweimal hält Jordan Siebatcheu den Kopf hin und zweimal landet der Ball im Tor.

Staubli mit Premiere

Nach dem zweiten Gegentor fangen sich die St.Galler wieder und drängen auf den Anschlusstreffer. In der 83. Minute ist es dann soweit: Tim Staubli erzielt sein erstes Tor für den FC St.Gallen. In der Folge rennen die St.Galler an, YB spielt es aber souverän und bringt die Führung über die Zeit.

Der Beste

Betim Fazliji. Macht keine Fehler. Über 90 Minuten souverän. Ist bei beiden Gegentoren ohne Schuld.

Der Schlechteste

Yannis Letard. Der Verteidiger entscheidet sich mehrfach für die gefährliche Variante, sowohl im Spielaufbau als auch bei der Verteidigungsarbeit. Sieht bei beiden Gegentoren schlecht aus. Zeidler reagiert noch während des Spiels und nimmt den Franzosen vom Feld.

Der (kleine) Aufreger

Nach rund 15 Minuten hätte Ex-St.Galler Silvan Hefti die gelbe Karte sehen müssen. Der 23-Jährige nimmt nach einem Zweikampf an der Aussenlinie den Ball zum Einwurf in die Hand. Das Problem: Der Ball war nicht im Ansatz über der Linie. Nur haben dies Schiedsrichter Lionel Tschudi und seine Assistenten nicht gesehen. Es geht mit Einwurf YB weiter.

Der Schiedsrichter

Über Schiedsrichter Lionel Tschudi wird nach dem Spiel nicht gesprochen. Unaufgeregte Leistung des Unparteiischen.

Die Fans

Die Young Boys zu Gast in St.Gallen. Der Kybunpark ausverkauft. Das Spiel, mitreissend. Das war im Februar. Rund 10 Monate später, gleicher Gegner, gleicher Ort, Spitzenspiel. In der neuen Realität, wie es Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga nannte, herrscht gähnende Leere im Stadion.

Die Reaktionen

FCSG-Coach Peter Zeidler nach dem Spiel:

«Nach den zwei Gegentoren waren wir eigentlich am Boden. Kommen aber nach dem Tor von Tim Staubli noch beinahe zurück.»

«Wir wollten heute etwas machen. Das ist uns leider nicht gelungen. Die Enttäuschung ist schon gross.»

«Die vergangen Wochen waren schwierig. Wir werden im neuen Jahr aber wieder voll angreifen.»


https://www.tagblatt.ch/sport/fcstgalle ... ld.2079523

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 23. Dezember 2020, 11:07 
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FCSG verliert nach spannender zweiter Halbzeit 2:1 gegen YB

YB gewinnt das Spitzenspiel der 14. Runde bei Verfolger St.Gallen 2:1. Jordan Siebatcheu schiesst den Meister mit zwei Kopftoren zum Sieg. Fürs Erste liegt YB acht Punkte vor der Konkurrenz.

«Ausgerechnet». Dieser Ausdruck kommt mit Vorliebe in der Sportberichterstattung vor. Am Dienstag im Spitzenspiel der Super League passte er wieder einmal prima. Also: Ausgerechnet Silvan Hefti, der im Sommer nicht ohne Nebengeräusche von St.Gallen zu den Young Boys gewechselt hatte, schlug in der 68. Minute die perfekte Flanke, welche Stürmer Jordan Siebatcheu am näheren Pfosten zum 1:0 für YB veredelte.

Es war der Moment, der eine ausgeglichene Partie auf die Seite des Favoriten kippen liess. Das erste Gegentor nach exakt 400 Minuten brachte die in diesem Herbst so solide St.Galler Defensive für Minuten aus dem Tritt. Und prompt stand es vier Minuten später nach einem zögerlichen Eingreifen von zwei St.Gallern auf der rechten Seite sowie einem Stellungsfehler von Verteidiger Yannis Letard in der Mitte 0:2 aus Sicht der Ostschweizer. Wieder kam die Flanke von rechts, diesmal von Meschack Elia, und wieder leitete Siebatcheu den Ball mit dem Kopf ins Tor weiter.

Es waren die Treffer, die an der Spitze der Super League just in der letzten Runde des Jahres für eine Zäsur sorgten. Zumindest was das Verhältnis zwischen St.Gallen und den Young Boys betrifft, den beiden besten Mannschaften des Kalenderjahres 2020. St.Gallen war vor der 14. Runde der erste Herausforderer von YB, nun droht er am Mittwoch, wenn die restlichen Partien des Spieltages gespielt werden, sogar in die untere Tabellenhälfte zu rutschen - mit nun acht Punkten Rückstand auf die Young Boys.

In der Ostschweiz werden sie deswegen nicht nervös. «Wir spielen gegen den Meister, den Leader, gegen ein Team, das im Europacup überwintert. Wir sind der klare Underdog und wollen nichts falsch einordnen», hatte St.Gallens Präsident Matthias Hüppi bereits zur Pause gesagt. Da sah er seine Mannschaft «auf Augenhöhe» mit dem Favoriten.

In der Tat war St.Gallen in den 90 Minuten weitgehend ebenbürtig, weil es meist geordnet verteidigte und vorne zur der einen oder anderen Chance kam. Letztlich kam der erste St.Galler Treffer nach 292 Minuten aber zu spät. Tim Staubli sorgte mit seinem ersten Super-League-Tor in der 83. Minute für eine spannende Schlussphase, doch nicht mehr für eine Wende.

Die Young Boys verdienten sich den knappen Erfolg, weil sie gegen die teilweise sehr tief stehenden St.Galler Geduld bewiesen. Für sie ist es ungewöhnlich, dass man ihre Torszenen an den Fingern einer Hand abzählen kann. Doch wenn es am Schluss bei einem Schussverhältnis von 10:14 einen 2:1-Sieg gibt, dann offenbart dies die Effizienz der Berner. Sie haben in den ersten 13 Spielen der Saison bloss 20 Tore erzielt - damit aber 28 Punkte gewonnen.


https://www.fm1today.ch/sport/fcsg/der- ... -140307314

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 23. Dezember 2020, 11:15 
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Die Einzelkritik

YB-Noten: Siebatcheu macht es wie einst Hoarau

In Abwesenheit von Jean-Pierre Nsame trumpft der französische YB-Stürmer beim 2:1 in St. Gallen erneut auf. Auch dank der Unterstützung seines Partners Meschack Elia.

David von Ballmoos – 5

Wird früh von Görtler geprüft. Besteht die Aufgabe, wie auch jene, die ihm von Youan gestellt wird (39. Minute). Der Goalie ist so wie fast immer in den letzten Wochen ein sicherer Wert. Beim Tor Staublis aus kurzer Distanz ist er machtlos.

Silvan Hefti – 3,5

Der Rechtsverteidiger kehrt als YB-Spieler erstmals an seine Ausbildungsstätte zurück. Hat Mühe in die Partie zu finden, kommt mal zu spät, verliert dann den Ball aufgrund eines technischen Mangels. Hefti sieht auch kurz vor der Pause bei der Chance Youans nicht gut aus, als er denn Ball mit einer Grätsche nicht wie gewünscht trifft. Kann sich nach der Pause wie seine Teamkollegen steigern, agiert nun zumindest solide.

Mohamed Camara – 5

Lässt einmal einen Gegenspieler mit einer halben Pirouette ins Leere laufen, die Aktion ist sinnbildlich für Camaras Darbietung. Der Abwehrchef bewahrt im Dauerpressing die Übersicht, er steht meist richtig und behält diesmal auch über die gesamte Spielzeit die Konzentration.

Cédric Zesiger – 4,5

Wird nach einer halben Stunde von Görtler hart angegangen und bleibt liegen. Zeigt sich unbeeindruckt, der junge Innenverteidiger hält mit seinem massigen Körper dagegen und wirkt – bis auf wenige Ausnahmen – stilsicher.

Jordan Lefort – 3,5

Bekommt hinten links den Vorzug vor Garcia. Kann früh einen Konter über Görtler und Babic nicht unterbinden. Ist fast immer mit Defensivaufgaben beschäftigt und so in der Offensive kein Faktor. Agiert vor dem 1:2 zögerlich.

Christian Fassnacht – 4,5

Tut sich mit dem aufsässigen Spiel der St. Galler schwer. Kann den Ball nicht wie gewohnt behaupten. Und als sich der Nationalspieler einmal eine Chance erarbeitet, sieht er seinen Kopfball von Zigi mühelos pariert. Wirkt beim Erfolg dennoch entscheidend mit, weil er vor dem 1:0 die massgenaue Flanke schlägt.

Michel Aebischer – 4,5

Zu Beginn vorab als Balljäger effektiv – mit dem Mangel, dass er den Ball oft rasch wieder verliert. Gewinnt nach der Pause dann endlich positiven Einfluss aufs Offensivspiel der Berner. Sucht mit einer Hereingabe Siebatcheu, findet ihn mit einem Schuss – der Franzose steht aber im Abseits. Prüft Zigi kurz vor Schluss selbst mit einem Abschluss.

Christopher Martins – 4

Verliert früh den Ball und leitet so eine erste Chance durch Görtler ein. Findet über den Kampf ins Spiel, kann austeilen und einstecken – wobei er jeweils sehr gut hörbar fällt. Der Mittelfeldspieler blockt in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit den Schuss Traorès und rettet so das 0:0 in die Pause. Sieht beim 1:2 nicht gut aus, weil er erst unter dem Eckball hindurch springt und dann auf die Täuschung des Torschützen Staubli herein fällt.

Nicolas Ngamaleu – 3

Dürfte froh sein, geht es nach dem Spiel gegen St. Gallen in die knapp zweiwöchigen Ferien. Kaum einer hat so oft gespielt wie der Flügel. Und das ist ihm im Kybunpark anzumerken: Ngamaleu kann sich kaum in Szene setzen, und wenn er einmal Räume vorfindet, trifft er beim Abspiel die falsche Entscheidung.

Meschack Elia – 5

Der Auffälligste YB-Spieler im ersten Durchgang – und dies nicht, weil er einmal einen spektakulären Fallrückzieher versucht. Der Stürmer ist oft anspielbar, weil er auf die Flügel ausweicht, wo er dann mit seinem Tempo die St. Galler fordert. Hat die bis dahin beste Chance für YB, als er kurz vor der Pause mit seinem Schuss Zigi prüft. Bleibt auffällig, setzt sich vor dem 2:0 gegen zwei Gegner durch und schlägt die Flanke auf Siebatcheu.

Jordan Siebatcheu – 5,5

Ersetzt erneut den verletzten Jean-Pierre Nsame (Knöchelprellung). Kann vorerst nicht an die Leistung gegen Lugano anknüpfen, als ihm seine ersten Tore für YB gelangen. Steigert sich nach der Pause markant. Erzielt nur das vermeintliche 1:0, weil er beim Schuss Aebischers im Offside steht. Bringt YB in der 68. Minute dann mit einem Kopfball in Führung, trifft kurz darauf – erneut per Kopf – ein zweites Mal und verdoppelt so seine Torausbeute auf 4. Der Ersatz von Guillaume Hoarau ist endlich in Bern angekommen, auch dank einer Kopfballstärke, die an seinen grossen Vorgänger erinnert.

Felix Mambimbi

77. Minute für Ngamaleu.

Fabian Rieder

77. Minute für Fassnacht.

Miralem Sulejmani

86. Minute für Elia.

Ulisses Garcia

92. Minute für Siebatcheu.

Nicolas Bürgy

92. Minute für Aebischer.


https://www.bernerzeitung.ch/yb-noten-s ... 9906970684

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 23. Dezember 2020, 11:39 
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FCSG verliert nach spannender zweiter Halbzeit 2:1 gegen YB

YB gewinnt das Spitzenspiel der 14. Runde bei Verfolger St.Gallen 2:1. Jordan Siebatcheu schiesst den Meister mit zwei Kopftoren zum Sieg. Fürs Erste liegt YB acht Punkte vor der Konkurrenz.

«Ausgerechnet». Dieser Ausdruck kommt mit Vorliebe in der Sportberichterstattung vor. Am Dienstag im Spitzenspiel der Super League passte er wieder einmal prima. Also: Ausgerechnet Silvan Hefti, der im Sommer nicht ohne Nebengeräusche von St.Gallen zu den Young Boys gewechselt hatte, schlug in der 68. Minute die perfekte Flanke, welche Stürmer Jordan Siebatcheu am näheren Pfosten zum 1:0 für YB veredelte.

Es war der Moment, der eine ausgeglichene Partie auf die Seite des Favoriten kippen liess. Das erste Gegentor nach exakt 400 Minuten brachte die in diesem Herbst so solide St.Galler Defensive für Minuten aus dem Tritt. Und prompt stand es vier Minuten später nach einem zögerlichen Eingreifen von zwei St.Gallern auf der rechten Seite sowie einem Stellungsfehler von Verteidiger Yannis Letard in der Mitte 0:2 aus Sicht der Ostschweizer. Wieder kam die Flanke von rechts, diesmal von Meschack Elia, und wieder leitete Siebatcheu den Ball mit dem Kopf ins Tor weiter.

Es waren die Treffer, die an der Spitze der Super League just in der letzten Runde des Jahres für eine Zäsur sorgten. Zumindest was das Verhältnis zwischen St.Gallen und den Young Boys betrifft, den beiden besten Mannschaften des Kalenderjahres 2020. St.Gallen war vor der 14. Runde der erste Herausforderer von YB, nun droht er am Mittwoch, wenn die restlichen Partien des Spieltages gespielt werden, sogar in die untere Tabellenhälfte zu rutschen - mit nun acht Punkten Rückstand auf die Young Boys.

In der Ostschweiz werden sie deswegen nicht nervös. «Wir spielen gegen den Meister, den Leader, gegen ein Team, das im Europacup überwintert. Wir sind der klare Underdog und wollen nichts falsch einordnen», hatte St.Gallens Präsident Matthias Hüppi bereits zur Pause gesagt. Da sah er seine Mannschaft «auf Augenhöhe» mit dem Favoriten.

In der Tat war St.Gallen in den 90 Minuten weitgehend ebenbürtig, weil es meist geordnet verteidigte und vorne zur der einen oder anderen Chance kam. Letztlich kam der erste St.Galler Treffer nach 292 Minuten aber zu spät. Tim Staubli sorgte mit seinem ersten Super-League-Tor in der 83. Minute für eine spannende Schlussphase, doch nicht mehr für eine Wende.

Die Young Boys verdienten sich den knappen Erfolg, weil sie gegen die teilweise sehr tief stehenden St.Galler Geduld bewiesen. Für sie ist es ungewöhnlich, dass man ihre Torszenen an den Fingern einer Hand abzählen kann. Doch wenn es am Schluss bei einem Schussverhältnis von 10:14 einen 2:1-Sieg gibt, dann offenbart dies die Effizienz der Berner. Sie haben in den ersten 13 Spielen der Saison bloss 20 Tore erzielt - damit aber 28 Punkte gewonnen.


https://www.fm1today.ch/sport/fcsg/umka ... -140307314

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 23. Dezember 2020, 11:42 
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22.12.2020

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Meister YB gewinnt in St. Gallen mit 2:1 – Siebatcheu trifft doppelt

Wieder Doppelpack von Jordan Siebatcheu. Meister YB gewinnt beim FC St. Gallen und festigt eindrücklich seine Tabellenführung.

Das Wichtigste in Kürze

- YB gewinnt beim FC St. Gallen mit 2:1.
- Beide Tore der Berner erzielt Jordan Siebatcheu.
- Die Berner bauen den Vorsprung auf St. Gallen auf 8 Punkte aus.
- Silvan Hefti kehrte erstmals in den St. Galler Kybunpark zurück.

Siebatcheu ist der Siebesiech! Mit seinem zweiten Doppelpack innert vier Tagen erledigt Jordan Siebatcheu (24) den FC St. Gallen. Bereits beim 2:2 am Samstag gegen Lugano erzielte der Franzose beide Treffer für YB.

Mit dem FC St. Gallen und YB treffen im letzten Spiel 2020 die beiden stärksten Teams des Jahres aufeinander. In der Startphase entwickelt sich allerdings eine verkrampfte Partie mit wenig Höhepunkten. Die beiden Team schenken sich auch kurz vor Weihnachten nichts!

St. Gallen spielte zuletzt zwei Mal 0:0 gegen Lugano und Basel. mit diesem Resultat geht es auch gegen Meister YB in die Halbzeitpause.

In der zweiten Halbzeit gehört die Show Jordan Siebatcheu. Der Franzose erzielt innert vier Minuten zwei Kopftore (68' und 72'). Was für ein Auftritt.

Nachdem er zehn Spiele lang auf sein erstes Tor für Gelb-Schwarz warten musste, schlägt er jetzt zu. In zwei Spielen erzielt der lange Mittelstürmer (1,90 Meter) vier Tore. Damit hat er bewiesen, dass er eine würdiger Ersatz für Jean-Pierre Nsame ist, sollte der Topskorer dereinst verkauft werden.

Heftis Rückkehr nach St. Gallen

Silvan Hefti kehrt erstmals in dien Kybunpark zurück. «Es war sicher sehr speziell für mich. Es kommt mir alles sehr bekannt vor.» Der ehemalige Captain von St. Gallen wechselte im Sommer zu YB.

«Es waren viele Emotionen drin, aber im Spiel konnte ich mich voll konzentrieren. Wir wussten, dass St. Gallen ein bissiger Gegner sein würde. In der zweiten Halbzeit haben wir aber unsere Chancen gut genutzt.»

«Am Schluss hat man bei allen gesehen, wir sind etwas auf dem Zahnfleisch gelaufen. Es war eine langes Jahr und darum freue ich mich jetzt auf ein paar Tage durchatmen.»


https://www.nau.ch/sport/fussball/meist ... t-65840689

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 23. Dezember 2020, 11:43 
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YB: Das sagen die Trainer nach dem 2:1-Sieg der Berner in St.Gallen

Dank Doppelpacker Siebatcheu gewinnt der Meister gegen den FCSG. Während Gerardo Seoane das Jahr von YB lobt, hadert Peter Zeidler mit der Chancenauswertung.

Das Wichtigste in Kürze

- YB gewinnt das letzte Spiel des Jahres mit 2:1 in St. Gallen.
- Im Nau.ch-Interview sprechen die Trainer über die enge Partie.

Jordan Siebatcheu hat den FC St. Gallen im Alleingang besiegt. Der Franzose schiesst beim 2:1-Sieg von YB beide Treffer. Die Berner sind somit «Weihnachts-Meister», weshalb sich der Trainer der Gelbschwarzen nach dem Spiel sehr zufrieden zeigte.

«Es war eine sehr gute Vorrunde unter ganz schwierigen Bedingungen. Und wenn man sich rein das Resultat anschaut, war es ein fantastisches Jahr», so Gerardo Seoane.

Zur Partie in St. Gallen meinte der Meistertrainer: «Es war das erwartete schwierige Spiel. In der ersten halben Stunde war Feuer unter dem Dach.»

Für seinen Geschmack sei es zu viel hin und her gewesen, sagte Seoane. Seine Mannschaft habe wenig spielerische Linie reingebracht und es nicht geschafft, das Spiel zu beruhigen.

«Irgendeinmal ist halt dann beim Gegner aber die Luft draussen, es gibt mehr Raum. Und wir sind auch besser gestanden in der zweiten Halbzeit», so Seoane. Sie hätten effizienter und klarer nach vorne gespielt und dadurch auch «irgendwie diese zwei Tore verdient».

Peter Zeidler mit Kompliment für YB

Peter Zeidler äusserte im letzten Match vor den Festtagen grosse Bewunderung für das Spiel von YB. Der Trainer von St. Gallen meint, man müsse neidlos anerkennen: «Diese zwei Tore waren herrlich herausgespielt.»

Zeidler hielt fest, dass sein Team genügend Chancen gehabt hätte, um in Führung zu gehen. «Wir waren sicherlich überlegen.» Die zwei Tore, die hätten ihnen aber «die Stecker gezogen».

«Es hat eine Weile gedauert, bis wir anschliessend wieder im Spiel waren und den Anschlusstreffer erzielten. Zum Schluss wäre auch das 2:2 noch dringelegen.»

Zeidler zeigte sich durchaus enttäuscht, wollte aber die Niederlage nicht unbedingt bei seinem Team «festmachen», sondern YB ein Kompliment aussprechen. «Wenn Siebatcheu so einfach raufsteigt und der Ball so genau kommt, dann wird es unglaublich schwierig, das zu verteidigen.»


https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-da ... n-65840696

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