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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 26. November 2020, 23:55 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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26.11.2020  Zitat: YB: AS Rom gewinnt auswärts gegen Cluj mit 2:0
YB ist auf dem besten Weg, europäisch zu überwintern. Nach dem Berner Sieg gegen ZSKA Sofia leistet der AS Rom mit dem 2:0 über Cluj auch noch Schützenhilfe.
Das Wichtigste in Kürze
- Rom gewinnt in der Europa League auswärts gegen Cluj mit 2:0. - Damit kann YB mit einem Sieg gegen die Rumänen im letzten Gruppenspiel alles klarmachen.
Grazie! Es ist die nächste gute Nachricht für YB am Donnerstag-Abend. Zuerst siegen die Berner im 19-Uhr-Spiel auswärts gegen ZSKA Sofia mit 1:0.h Schützenhilfe.
Und auch das andere Spiel der Gruppe A verläuft nach wunschgemäss. Der AS Rom setzt sich beim direkten YB-Konkurrenten um Platz zwei, CFR Cluj, mit 2:0 durch. Ein Eigentor sowie ein glücklicher Penalty-Treffer reichen den «Giallorossi» zum Dreier.
Damit grüsst YB neu alleine von Platz zwei, drei Punkte vor Cluj. Als nächstes kommt es für den Schweizer Meister nun zum Spitzenspiel gegen den AS Rom. Spätestens im letzten Spiel, zuhause im Direktduell gegen Cluj, kann die Mannschaft von Gerardo Seoane alles klarmachen. Und erstmals seit sechs Jahren europäisch überwintern. https://www.nau.ch/sport/fussball-int/y ... 0-65826429
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 26. November 2020, 23:57 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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26.11.2020  Zitat: YB gewinnt in der Europa League gegen ZSKA Sofia mit 1:0
Auswärts-Fluch besiegt! YB setzt sich im dichten Nebel bei ZSKA Sofia mit 1:0 durch. Die Berner haben nun gute Chancen, in der Europa League zu überwintern.
Das Wichtigste in Kürze
- YB setzt sich in der Europa League auswärts gegen ZSKA Sofia durch. - Die Berner behalten im Nebel den Durchblick und gewinnen gegen die Bulgaren mit 1:0.
YB bricht einen sechsjährigen Fluch! Die Berner setzen sich dank eines Treffers von Jean-Pierre Nsame auswärts gegen ZSKA Sofia mit 1:0 durch. Der letzte Sieg in der Europa League auf fremden Terrain datierte aus dem November 2014 (3:1 in Bratislava). Zu reden gibt aber vor allem das Wetter in Bulgarien.
Nach einer guten halben Stunde setzt im Balgarska-Armija-Stadion stockdichter Nebel ein. Der Schweizer Meister lässt sich davon aber nicht beirren. Und erzielt nach 34 Minuten das Goldene Tor des Abends.
Jean-Pierre Nsame kommt über rechts in den Sechzehner. Aus spitzem Winkel erwischt der Kameruner Sofia-Goalie Busatto und trifft zum 1:0.
YB lässt hinten wenig zu
Weil ZSKA auch in der zweiten Halbzeit nicht viel auf die Reihe bekommt, reicht das eine Tor zum Sieg. YB jubelt über den ersten Auswärts-Dreier in der Europa League seit sechs Jahren. Die Young Boys stehen in der laufenden Kampagne nach vier Spielen bei sieben Punkten.
In der anderen Partie der Gruppe A messen sich um 21 Uhr Cluj und der AS Rom. In einer Woche ist YB bei den Römern zu Gast. Danach geht es am 10. Dezember zuhause gegen Cluj womöglich um das Überwintern in der Europa League. https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-ge ... 0-65825956
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shalako
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Verfasst: Freitag 27. November 2020, 13:27 |
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27.11.2020  Zitat: YB vor Spiel gegen Lausanne
Drei Punkte und eine entscheidende Erkenntnis im Gepäck
Dank einem simplen Erfolgsrezept fremdeln die Young Boys nicht mehr auswärts. Diesen Eindruck gilt es zu bestätigen, treten sie doch – angefangen mit der Partie in Lausanne am Sonntag – bis Jahresende vorab in der Fremde an.
Uneinigkeit herrscht bei YB nach dem 1:0 in Sofia nur über die Farbe des Ersatzballes. Dieser kam nach der Pause aufgrund des immer dichter werdenden Nebels zum Einsatz. Innenverteidiger Fabian Lustenberger bezeichnet ihn als orange. Silvan Hefti, der unweit des Captains rechts in der Abwehr spielte, spricht von knallrot.
Ansonsten ist da viel Übereinstimmung. Darüber, dass es ein gutes Auswärtsspiel gewesen sei (Lustenberger), gegen einen Gegner, der YB das Leben nicht noch einmal so leicht gemacht habe wie vor drei Wochen beim 3:0 in Bern (Hefti). Die Young Boys scheinen viel Zufriedenheit daraus zu ziehen, dass es ein aufs Nötigste reduzierter Sieg gewesen war, einen Treffer erzielt, keinen erhalten, bei Verhältnissen, die Goalie David von Ballmoos am schönsten auf den Punkt bringt. Er sagt: «Ich habe mitbekommen, dass der Ball im Tor liegt. Viel mehr nicht.»
7 Spieler bilden den Kern
Als sich der Nebel lichtet, bleibt die Erkenntnis, dass der Sieg in Sofia ins Bild passt, das die Young Boys im Herbst 2020 abgeben. Sie machen einen kompakten und kohärenten Eindruck, treten mindestens immer solid auf – mal abgesehen von der Schlussphase daheim gegen die AS Roma, als YB ein 1:0 verspielte und noch verlor. Seit dieser Partie hat das Team von Trainer Gerardo Seoane in 6 Spielen nur drei Treffer erhalten.
Das Erfolgsrezept ist nicht kompliziert. Seoane hat seine bevorzugten Zutaten, die er verwendet. Gespielt wird im 4-4-2, im Tor steht von Ballmoos, der nach kleiner Schwächephase wieder bestechend sicher agiert. Vor ihm Hefti, Mohamed Camara und Fabian Lustenberger, im Mittelfeld Christian Fassnacht, Vincent Sierro und Nicolas Ngamaleu. Und zuvorderst Jean-Pierre Nsame, der mit seinen Toren wie letzte Saison den Unterschied ausmacht.
Diese 7 Spieler totalisieren nach 14 Partien je über 900 Minuten Spielzeit, wobei einzig Lustenberger, Nsame und Fassnacht in jedem Match zum Einsatz gekommen sind. Seoane, der bei YB auch schon als Freund der Rotation auffiel, setzt auf Beständigkeit. Das gibt dem Team Stabilität und den Spielern Halt, erwähnt sei Fabian Rieder, der immer mal wieder ins Team rutscht und mit 18 spielt, als wäre er seit Jahren dabei. «Wir sind auf einem richtig guten Weg», sagt Lustenberger. Der 32-Jährige dürfte für die Partie in Lausanne fraglich sein, nachdem er am Donnerstag einen Schlag in den Rücken erhielt und ausgewechselt werden musste.
8 Spiele in 24 Tagen – davon 5 auswärts
Zum von Lustenberger beschriebenen Weg gehört, dass die Young Boys ihre Schwäche in der Fremde abgelegt zu haben scheinen. Das 0:3 in Herning bei Midtjylland im September ist die einzige Niederlage auswärts. In Cluj spielte YB beim 1:1 zwar nicht berauschend, aber zumindest solid. Und das 1:0 in Sofia war der erste Erfolg auf fremdem Terrain in der Europa League seit 2014. Dazu kommen je ein 0:0 in Sion und Genf, wobei die Young Boys bei Servette dominant auftraten und 27 Schüsse totalisierten.
Diese Aufwärtstendenz gilt es zu bestätigen, wollen die Berner auf dem Weg bleiben. Angefangen mit der Partie am Sonntag in Lausanne bestreiten sie in 24 Tagen 8 Spiele, davon 5 auswärts. Auf die Partie in der Westschweiz im brandneuen Stadion La Tuilière folgen die Aufgaben in Rom und Luzern. Und ab Mitte Dezember gastieren die Young Boys in Basel und St. Gallen, bei ihren wohl grössten Konkurrenten in der Super League.
Es ist ein tückisches Programm, das YB nach dem Match in Sofia aber mit 3 Punkten und der Gewissheit im Gepäck angehen kann, auch in schwierigen Verhältnissen siegen zu können. https://www.bernerzeitung.ch/drei-punkt ... 4633871593
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shalako
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Verfasst: Freitag 27. November 2020, 21:21 |
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27.11.2020  Zitat: SRF-Gehrer kommentiert YB-Spiel ohne Sicht
«So was Surreales hab ich noch nie erlebt»
Mario Gehrer musste bei ZSKA Sofia gegen YB während 90 Minuten eine Nebelsuppe kommentieren. Was geht einem Kommentatoren durch den Kopf, wenn er kaum einen Spieler sehen kann? Hier verrät er es.
Mario Gehrer, muss man Mitleid mit Ihnen haben? Mario Gehrer: Nein, warum auch?
Weil Sie 90 Minuten eine Nebelsuppe gesehen haben und doch ein Spiel kommentieren mussten. Kann es schlimmere Situationen für einen Kommentator geben? Wahrscheinlich nicht. Aber diese Frage habe ich mir nicht gestellt. Ich habe die Situation als Herausforderung verstanden und wollte mich dieser stellen. Aber so etwas habe ich wirklich noch nie erlebt, und dass es dankbarere Aufgaben gibt, ist auch klar. Ich gebe zu, dass ich mich in der ersten Halbzeit mehr als einmal fragte: «Was mache ich, wenn die Sicht noch schlechter wird?»
Sie wurde schlechter. Haben Sie in der Pause so viele Informationen wie möglich gegoogelt, damit Sie was zu erzählen haben? Nein. Ich habe kurz nachgesehen, wann zuletzt ein Spiel wegen Nebels abgebrochen worden ist. Sonst nichts. Es ist für mich und meine Arbeit wichtiger, zu hören, was Moderator Paddy Kälin und Experte Andy Egli im Studio so reden.
Haben Sie viele SMS und WhatsApp-Nachrichten erhalten. So von wegen «du blindes Huhn» oder «Blindgänger» oder so? Ich habe jetzt nicht Unmengen von Nachrichten gekriegt. Aber klar gab es schon einige Frotzeleien von Kumpels. Aber es gab auch solche, die ihr Mitleid ausdrückten.
Nach der Pause hatte man das Gefühl, Sie würden es mit einer grossen Prise Humor nehmen. Haben Sie überlegt, ob Sie den Zuschauern zu Unterhaltung Ihren Lieblingswitz erzählen sollen? Nein (lacht). Das wäre unangebracht gewesen. Es war ja immerhin noch ein wichtiges Fussballspiel unter der Nebeldecke. Aber Sie haben recht: Ich habe mir in der Pause bewusst vorgenommen, die Zuschauer an meinem Schicksal teilnehmen zu lassen. Die Situation war ja derart surreal, da konnte ich nicht einfach kommentieren, als wäre alles wie immer.
Toll war Ihr Spruch bei der Auswechslung von Meschack Elia. Sie meinten: «Ich sag jetzt nicht, der wurde während der Partie nicht gesehen …» War der vorbereitet? Nein, der war spontan. Aber klar kreisen bei einem Spiel, bei welchem man nichts sieht, die Gedanken ums Auge und das Sehen.
Sie kommentieren coronabedingt aus einer Off-Kabine im Leutschenbach. Das macht die Aufgabe noch um einiges schwieriger. Sicher ist es für einen Kommentatoren viel einfacher, wenn er vor Ort ist. Und ich freue mich auch wieder darauf, wenn es soweit sein wird. Aber ich verstehe den Entscheid des SRF, dass wir zurzeit nicht ins Ausland reisen.
Wann sind Sie das nächste Mal wieder als Live-Kommentator im Einsatz? In einer Woche bei Rom gegen YB.
Dann wünschen wir Ihnen gute Sicht. (Lacht) Danke. https://www.blick.ch/sport/fussball/eur ... 16081.html
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shalako
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Verfasst: Freitag 27. November 2020, 21:23 |
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27.11.2020  Zitat: SRF-Reporter Gehrer über das Nebel-Spiel: «Ich konnte schlecht einfach nach Hause gehen»
Nach dem 1:0-Sieg von YB in der Europa League bei CSKA Sofia gibt das Resultat weniger zu reden als das Wetter. Die Fernsehzuschauer sahen wegen immer dichterem Nebel kaum, was sich auf dem Rasen ereignete. Der ärmste Tropf: SRF-Reporter Mario Gehrer, der ein Spiel kommentieren musste, von dem er so gut wie nichts sah.
Ein Treffer von Jean-Pierre Nsame reicht YB, um weiterhin gute Aussichten zu haben, in der Europa League zu überwintern. Der Kameruner trifft in der 34. Minute – aber wie?
Stockdicker Nebel liegt über dem Rasen des Wassil-Lewski-Stadions in Sofia. So dass SRF-Reporter Mario Gehrer bloss vermelden kann: «1:0 für die Young Boys, so viel habe ich gesehen. Der Ball ist im Tor. Das grosse Rätsel ist, wer der Torschütze ist.»
Ein Gefühl der Ohnmacht
Seit fünf Jahren ist der Ostschweizer Live-Kommentator beim Schweizer Radio und Fernsehen. «Aber so etwas habe ich noch nie erlebt», schildert Gehrer im Gespräch mit watson. «Es ist eigentlich ziemlich essenziell in meinem Job, dass ich etwas sehe.»
Er sei völlig machtlos gewesen in seinem Studio in Zürich (auf Auswärtsreisen verzichtet das SRF derzeit aufgrund der Corona-Pandemie). «Wenn du direkt aus dem Stadion kommentierst, ist der grosse Vorteil, dass du einen Rundumblick hast, der dir im Studio fehlt. Ich fühlte mich ohnmächtig, weil ich gar nichts an meiner Situation ändern konnte. Ich hatte das gleiche Fernsehbild wie alle Zuschauerinnen und Zuschauer und musste sehen, dass ich damit klar komme.»
Vor sich hatte der 40-Jährige einen überdimensionalen Fernseher und in sich trug er die Hoffnung, seine Lage vielleicht doch etwas beeinflussen zu können. «Ich sass recht angespannt da, rückte näher an den Bildschirm heran, hoffte durch Blinzeln mehr erkennen zu können. Aber dann stellte ich fest: Das nützt alles nichts.»
«Ich konnte ja schlecht die Hände verwerfen und nach Hause gehen»
Die Halbzeitpause war besonders in diesem Spiel nicht nur für die Akteure auf dem Rasen wertvoll, sondern auch für den Mann am Mikrofon. Er habe versucht, Informationen über Spielabbrüche und -verschiebungen zusammenzutragen, und über Zwischenfälle mit Nebel, erzählt Gehrer. So, dass er die Zuschauer auch in der zweiten Halbzeit unterhalten konnte.
«Der Nebel war das grosse Thema und leider nicht das Spiel – das sah ja ohnehin keiner», stellt er fest. «Ich hätte schon meine Geschichten über den linken Aussenverteidiger erzählen können, aber das wäre in dieser Situation nicht angemessen gewesen.»
Ein Spiel, das in Erinnerung bleibt
Fernsehzuschauer kennen Sorgen mit dem Nebel in erster Linie von Skirennen. Da kommt es regelmässig vor, dass sich der Start verzögert, weil das Wetter nicht mitmacht. «Aber beim Fussball? Auf so ein Szenario konnte ich gar nicht vorbereitet sein», stellt Gehrer fest. «Mir blieb nur übrig, zu versuchen, das Beste daraus zu machen. Ich konnte ja schlecht die Hände verwerfen und einfach nach Hause gehen.»
«Das ist definitiv ein Spiel, das mir in Erinnerung bleiben wird», betont Mario Gehrer. Er wolle nicht unbedingt noch einmal eine Partie quasi halbblind kommentieren müssen. Andererseits sei die Ungewissheit auch das Schöne an seinem Beruf: «Du weisst vor einem Fussballspiel nie, was dich erwartet.» https://www.watson.ch/sport/fussball/94 ... s-zu-sehen
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shalako
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Verfasst: Freitag 27. November 2020, 21:25 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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27.11.2020  Zitat: So – oder so ähnlich – haben die Young Boys den Siegtreffer gegen Sofia rausgespielt
Die Young Boys haben in der Europa League einen wichtigen Sieg eingefahren. Auswärts gegen CSKA Sofia gewinnen die Berner dank eines Treffers von Jean-Pierre Nsame mit 1:0. Dank den drei Punkten haben die Young Boys den zweiten Rang in Gruppe A verteidigt und sich ein kleines Polster gegenüber CFR Cluj (0:2 gegen die AS Roma) angelegt.
Mehr zu reden als der Sieg gaben aber die Umstände. Im Verlauf der ersten Halbzeit zog Nebel über das Spielfeld, der von Minute zu Minute immer dichter wurde. Der Siegtreffer von Nsame in der 34. Spielminute war kaum zu sehen, lediglich in der Wiederholung aus der Hintertor-Kamera ist zu erkennen, wie der Stürmer den Ball ins Tor befördert.
Aber was wäre der Sportjournalismus ohne eine seriöse Analyse? Eben. Et voilà:
Der Aufbau
YB-Captain Fabian Lustenberger eröffnet den Angriff mit einem Pass ins rechte Halbfeld. Dort steht Silvan Hefti. Oder Christian Fassnacht. Oder Meschack Elia. Das weiss man nicht so genau, aber es ist ganz bestimmt ein YB-Spieler, der an den Ball kommt. Die Verteidigung von Sofia , oder zumindest Teile davon, stehen schön formiert in einer Viererkette (rote Linie). Bei den Young Boys sind gleich drei Spieler (gelbe Kreise) bereit, um in die Tiefe zu starten.
Der entscheidende Pass
Mittlerweile bin ich ziemlich sicher, dass der YB-Spieler Silvan Hefti ist, denn die UEFA listet ihn als Assistgeber. Vielleicht hat Hefti gesehen, dass einer der YB-Stürmer, es müsste Jean-Pierre Nsame sein, einen guten Laufweg in Richtung Strafraum startet (gelber Kreis). Hefti spielt den Ball in die Tiefe, dort ist aber auch noch irgendwo ein bulgarischer Verteidiger (roter Kreis).
Der Abschluss
Jean-Pierre Nsame (gelbe Fläche) wird offenbar ziemlich weit abgedrängt und schliesst dann irgendwo in der Nähe der Grundlinie ab. Der Torwart von Sofia (rote Fläche) scheint ihm entgegengelaufen zu sein, das Tor ist zumindest verwaist, so viel kann man erkennen.
Das Tor
Irgendwie findet der Ball einen Weg am gegnerischen Torhüter vorbei und kullert über die Torlinie. Das so wichtige YB-Tor ist Tatsache. Torschütze Nsame (gelbe Illustration) freut sich über seinen zweiten Treffer in der diesjährigen Europa League. https://www.watson.ch/sport/analyse/765 ... usgespielt
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