Registrieren    Anmelden    Forum    Suche    FAQ

 

 

 

     

 

 

Foren-Übersicht » www.ybfans.ch » BSC Young Boys Stammtisch




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 20 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1, 2
Autor Nachricht
 Beitrag Verfasst: Sonntag 25. Oktober 2020, 21:37 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
25.110.2020

Bild

Zitat:
Seoane über seine YB-Mannschaft

«Grosses Kader ist schön, aber auch eine Herausforderung»

YB gewinnt gegen Luzern mit 2:1 und ist neuer Leader der Super League. Die Stimmen im Video.


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 62302.html

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Sonntag 25. Oktober 2020, 21:41 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
25.110.2020

Bild

Zitat:
YB ringt einen aufsässigen FC Luzern nieder

Die Berner gewinnen nach einem Rückstand noch mit 2:1 - und springen wieder auf Platz 1.

Auf einmal hatte alles Hand und Fuss. Eine Stunde war gespielt, YB hatte sich bis dahin abgemüht gegen Luzern, war zwar spielbestimmend, hatte den Ball und die Möglichkeiten, aber rannte diesem 0:1 aus der ersten Halbzeit hinterher. Und dann flankte Maceiras, eben erst ins Spiel gekommen, Nsame legte für Elia ab, und der Kongolose traf spektakulär und direkt zum Ausgleich. Zehn Minuten später kam die Flanke von Ngamaleu und Nsame köpfelte direkt aufs Tor - 2:1. Innerhalb von zehn Minuten hatten die Young Boys die Partie gedreht.

Elfmeter stoppt beschwingte Startphase

Angegangen waren sie diese sehr beschwingt. Dem Eifer nach zu urteilen waren sie bemüht, die zuletzt gerade in der Meisterschaft offensiv eher dürftigen Vorstellungen vergessen zu machen. Und es sah zunächst alles ganz nach einer frühen Führung für die Berner aus. Nach zehn Minuten verzeichneten sie schon drei gute Chancen, im Startdrittel über 60 Prozent Ballbesitz. Diese Hierarchie wurde nach knapp 20 Minuten auf den Kopf gestellt. Lefort traf im eigenen Strafraum in einer unglücklichen Schussbewegung Luzerns Knezevic am Fuss, Schiedsrichter Schärer entschied auf Penalty. Schulz traf, Luzern führte, ziemlich aus dem Nichts.

YB nach der Pause stärker

Der Berner Schwung verklang in der Folge. Die Flanken gerieten nicht mehr so genau, die Zuspiele nicht mehr so steil wie zu Beginn. YB blieb das spielbestimmende Team, aber Luzern stiess jetzt immer wieder gefährlich vor, angeführt vom umtriebigen Schaub.

Daraus entwickelte sich insbesondere nach der Pause eine phasenweise packende Partie, mit offenen Räumen und viel Direktspiel. Nach den zwei Berner Toren waren die Luzerner Bemühungen aber erstickt. Zehn zielgerichtete Minuten machten die Young Boys zum verdienten Sieger - und nach der Niederlage von St. Gallen am Samstag zum neuen Leader.

Young Boys – Luzern 2:1 (0:1)

Keine Zuschauer. – SR Schärer. – Tore: 19. Schulz (Foulpenalty) 0:1. 58. Elia (Nsame) 1:1. 69. Nsame (Moumi Ngamaleu) 2:1.

Young Boys: Von Ballmoos; Hefti, Lustenberger, Zesiger, Lefort (57. Maceiras); Sulejmani (57. Fassnacht), Aebischer (70. Gaudino), Camara, Moumi Ngamaleu; Elia (70. Siebatcheu), Nsame (85. Rieder).

Luzern: Müller; Schulz (46. Frydek), Alves, Knezevic, Sidler; Carbonell (82. Emini), Ndenge; Tasar (75. Alounga), Schaub, Ugrinic; Sorgic (65. Ndiaye).

Bemerkungen: Young Boys ohne Sierro (gesperrt), Lauper, Martins, Petignat und Spielmann (alle verletzt). Luzern ohne Binous, Burch, Owusu, Grether, Schürpf und Schwegler (alle verletzt). Verwarnungen: 32. Carbonell (Foul). 45. Tasar (Foul). 60. Camara (Foul). 85. Nsame (Spielverzögerung).


https://www.bernerzeitung.ch/gelingt-yb ... 1623343626

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Sonntag 25. Oktober 2020, 21:44 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
25.110.2020

Bild

Zitat:
YB-Noten: Ngamaleu glänzt sogar im eigenen Strafraum

Offensiv münzen die Young Boys beim 2:1 gegen Luzern ihre Bemühungen diesmal in Tore um. Flügel Ngamaleu und die Joker Maceiras und Fassnacht beleben das Berner Spiel.

David von Ballmoos – 4,5

Wird durch den Penalty von Schulz im dritten Ligaspiel erstmals bezwungen. Ist sonst kaum gefordert, der Goalie muss bloss zwei Schüsse parieren. Bleibt trotzdem wach, das zeigt er beim missglückten Rückpass von Camara.

Silvan Hefti – 4

Der Rechtsverteidiger kann diesmal in der Offensive keine Impulse setzen. Seine Abwehrarbeit ist tadellos, bis auf eine Szene in der zweiten Halbzeit, als er sich im Strafraum von Ugrinic etwas gar leicht düpieren lässt.

Mohamed Camara – 4

Nach Corona-Erkrankung zurück. Gewohnt zweikampfstark, mit einigen guten, langen Spielverlagerungen und nur einem kleinen Aussetzer, als Goalie von Ballmoos Camaras Rückpass gerade noch stoppen kann.

Cédric Zesiger – 4,5

Es läuft schon die Nachspielzeit, als Zesiger den letzten Luzerner Versuch blockt. Die Szene rundet eine konzentrierte Darbietung des jungen Innenverteidigers ab.

Jordan Lefort – 3

Der Linksverteidiger erlebt keinen guten Tag. Nach vorne ist er unauffällig. Und er patzt vor dem 0:1 gleich zweimal. Rückt erst weit aus der Defensive, ohne den Ball erobern zu können, und öffnet so Alves den Raum. Verschuldet dann beim Versuch, zu klären, den Penalty, wobei er auch Pech hat, weil Knezevic eine Millisekunde vor ihm am Ball ist.

Nicolas Ngamaleu – 5,5

Klärt einmal jonglierend im Strafraum, der Szeneapplaus des Publikums wäre ihm in einer Welt ohne Corona sicher gewesen. Glänzt vorab als Vorarbeiter, ist viel eher Flankenmeister denn Dribbelkünstler. Steht so am Ursprung von Sulejmanis und Elias Chancen, bereitet so auch das 2:1 durch Nsame vor. Es ist der Höhepunkt einer vorzüglichen Leistung des Flügels.

Fabian Lustenberger – 4

Diesmal wieder im zentralen Mittelfeld. Das Augenmerk des Captains liegt auf der Defensive. Erledigt diesen Job mit ein paar wenigen Abstrichen gut.

Michel Aebischer – 4

Nach überstandener Verletzung erstmals wieder in der Startaufstellung. Kann die fehlende Spielpraxis nicht ganz verbergen. Hat seine beste Szene, als er gegen Carbonell den Ball erobert und vom Spanier vor dem Strafraum umgerissen wird. Das Foul taxiert Schiedsrichter Schärer nicht als Notbremse.

Miralem Sulejmani – 4,5

Nach einem Monat wieder einmal in der Startaufstellung. Und der Flügel wirkt hochmotiviert, ist in der Startphase auffälligster Berner. Mit einigen guten Eckbällen und einer Chance nach 10 Minuten, als er verzieht. Sulejmani baut in der Folge ab und wird nach 55 Minuten ausgewechselt.

Jean-Pierre Nsame – 5

Sofort im Fokus: Kommt früh nach einem Ngamaleu-Pass einen Schritt zu spät, sieht wenig später seinen Kopfball hervorragend von Müller pariert. Muss sich gedulden, bis er wieder zu Chancen kommt. Es läuft schon die 58. Minute, als er per Kopf auf Elia zurücklegt und so das 1:1 vorbereitet. Erzielt mit selbigem dann den Siegtreffer und ist so einmal mehr entscheidend.

Meschack Elia – 5

Der Sprinter im YB-Sturm kommt schlecht aus den Startblöcken, nimmt erst mit Beginn der zweiten Halbzeit Tempo auf. Verpasst erst mit dem Kopf knapp, trifft dann herrlich mit einer Direktabnahme.

Christian Fassnacht – 5

57. Minute für Sulejmani. Findet sofort ins Spiel. Scheitert erst mit einem Kopfball, wenig später mit einem Flachschuss am hervorragend reagierenden Müller. Hätte sich ein Tor verdient.

Quentin Maceiras – 5

57. Minute für Lefort. Fügt sich sofort gut ins Geschehen ein. Tritt kurz nach seiner Einwechslung die Flanke, die zum 1:1 durch Elia führt. Und vor dem 2:1 ist er am Aufbau über links beteiligt, an dessen Ende die Flanke von Ngamaleu auf Torschütze Nsame steht.

Jordan Siebatcheu – keine Benotung

70. Minute für Elia. Diesmal glückt dem Stürmer der Teileinsatz, ist auffällig, auch wenn ihm erneut nicht das erste Tor für YB gelingt. Sieht seinen Hechtkopfball von Müller pariert und zielt einmal etwas zu hoch.

Gianluca Gaudino – keine Benotung

70. Minute für Aebischer. Ist ein belebendes Element in einem Team, das in der Schlussphase nur noch auf ein Tor spielt.

Fabian Rieder – keine Benotung

85. Minute für Nsame.


https://www.bernerzeitung.ch/yb-noten-n ... 8212612132

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Sonntag 25. Oktober 2020, 22:51 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
25.10.2020

Bild

Zitat:
Meister YB dank 2:1-Sieg gegen Luzern neuer Leader der Super League

Dank Toren in der zweiten Halbzeit besiegt YB den FC Luzern mit 2:1 und übernimmt die Tabellenführung in der Super League.

Das Wichtigste in Kürze

- YB gewinnt zuhause vor leeren Rängen gegen den FC Luzern mit 2:1.
- Die Berner übernehmen damit die Tabellenspitze in der Super League.
- Gelb-Schwarz lässt wie schon in Genf viele Chancen liegen.

Bereits nach wenigen Sekunden hätte YB von einem Bock in der Luzerner Verteidigung profitieren können. Die Hereingabe von Ngamaleu kann Nsame aber nicht im Tor unterbringen.

Nach einer guten Viertelstunde zeigt Schiri Sandro Schärer korrekterweise auf den Penaltypunkt. Jordan Lefort haut Knezevic von den Beinen und verursacht den Strafstoss. Marvin Schulz übernimmt die Verantwortung und schiebt eiskalt zur FCL-Führung ein.

Berner scheitern mehrfach an Luzerns Schlussmann

Auch nach dem Seitenwechsel gibt das Heimteam den Ton an. Nach einer knappen Stunde werden die Berner für ihre Bemühungen belohnt. Nsame legt per Kopf auf Meschack Elia ab und dieser hämmert den Ball per Direktabnahme ins Netz. Der zuvor mehrmals stark agierende Luzern-Goalie Marius Müller ist chancenlos.

Nur wenige Minuten später hat der eingewechselte Christian Fassnacht den Führungstreffer auf dem Kopf. Aber Müller reagiert glänzend und kratzt das Leder aus der unteren linken Torecke.
YB profitiert von St.Gallens Ausrutscher

In der 69. Minute gehen die Berner dann doch noch in Führung. Eine perfekte Flanke von Moumi Ngamaleu verwertet der hochsteigende Jean-Pierre Nsame zum 2:1. Für den Top-Skorer der abgelaufenen Saison ist es der zweite Treffer in der laufenden Meisterschaft.

Trotz zahlreichen weiteren Chancen gelingt YB kein weiterer Treffer in diesem Spiel. Dank diesem 2:1 überholt Gelb-Schwarz den FC St.Gallen – der in Lugano verloren hat – und ist neuer Leader der Super League.


https://www.nau.ch/sport/fussball/meist ... e-65807904

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Sonntag 25. Oktober 2020, 22:54 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
25.10.2020

Bild

Zitat:
YB: Die Stimmen zum Spiel gegen den FC Luzern

Der FC Luzern verliert gegen YB nach aufopferungsvollem Kampf. Besonders bitter ist die Niederlage für FCL-Goalie Marius Müller.

Das Wichtigste in Kürze

- Der FC Luzern verliert auswärts bei Meister YB mit 1:2.
- Zur Pause lagen die Innerschweizer noch in Führung.
- Das sagen die Spieler beider Mannschaften zum Spiel.

Der FC Luzern reist trotz einer kämpferisch starken Leistung ohne Punkte nach Hause. Nach einer Pausen-Führung muss man sich gegen YB mit 1:2 geschlagen geben.

Für Marius Müller, der einige überragende Paraden zeigte, ist die Pleite besonders schmerzhaft. Der FCL-Goalie meint: «Es ist schwierig. Ich bin froh, dass ich wieder ein, zwei Bälle gehalten hätte.»

Die knappe Niederlage schmerze, man müsse die Punkte nun in anderen Spielen holen. «Heute hat es uns ein wenig an der Überzeugung gefehlt», so Müller. «Am Ende ist der Fussball manchmal sehr ekelhaft. Du arbeitest die ganze Woche und kriegst dann einen Arschtritt.»

«Fünf Spiele und nur zwei Punkte – wir müssen schauen, woran es uns fehlt», meint Luzerns Captain Lucas Alves. «Bis jetzt hatten wir keine einfachen Spiele. YB hat viel gepresst. Wir hätten aber mindestens einen Punkt holen sollen.»

Das sagen die Spieler von YB zum Sieg

Fabian Lustenberger, Captain der Young Boys, ist mit der Leistung seines Teams zufrieden. «Schlussendlich war es ein verdienter Sieg. In der zweiten Halbzeit haben wir nichts zugelassen. Jetzt freuen wir uns über drei Punkte und die Tabellenführung.»

«Es war ein Kampf-Spiel und wir mussten gegen die kampfstarken Luzerner dagegen halten», meint Silvan Hefti. Die Szene zum FCL-Penalty habe er nicht richtig gesehen. «Es war ein hart umkämpfter aber verdienter Sieg.»


https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-di ... n-65807907

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Sonntag 25. Oktober 2020, 22:57 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
25.10.2020

Bild

Zitat:
Wird Luzern zum Wendepunkt?

YB sucht die offensive Leichtigkeit

Die Offensive war der Trumpf der YB-Meisterteams 2018, 2019 und 2020. Diesmal haben die Young Boys nach fünf Partien erst fünf Treffer erzielt. Aber vielleicht verändert sich gerade etwas.

Es war Sommer, und die Frage ging an Michel Aebischer. Ob ihm die Reihenfolge Aebischer, Ngamaleu, Aebischer, Hoarau, Fassnacht, Aebischer, Assalé etwas sage? Der Mittelfeldspieler überlegte kurz, dann antwortete er, es handle sich um den Treffer zum 4:3 beim FC Sion.

Das Siegestor im November 2019 war eines der schönsten der Young Boys in der vergangenen Saison und das Werk einer Offensive, die im Fluss war und die Gegner förmlich überrollte. Gegen Zürich, Xamax und Thun gelangen dreimal in Folge vier Tore, kurz darauf liess YB gegen St. Gallen und Sion erneut je vier Treffer folgen. Eine Partie der Young Boys bedeutete damals Spektakel.

Jetzt ist Herbst, und die Frage nach dem 2:1 gegen den FC Luzern geht an Aebischer. Warum fiel den Young Boys das Toreschiessen zuletzt oft schwer? Diesmal muss der Nationalspieler, der nach überstandener Verletzung erstmals wieder von Beginn an spielte, länger überlegen. Er meint, das sei nicht einfach zu beantworten, aber sicherlich liege es auch an den Gegnern, die tiefer stehen und die Räume enger machen würden. Als wäre die Konkurrenz früher nicht von der gelb-schwarzen Offensivpower gewarnt gewesen.

Aufwärtstendenz bei Siebatcheu

Im Oktober 2020 haben die Young Boys nach fünf Ligaspielen fünf Tore erzielt. Die letzte unwiderstehliche Darbietung? Sie ist lange her. Und wenn das Team von Trainer Gerardo Seoane einmal wirklich gut spielte wie vorletztes Wochenende während der ersten Halbzeit bei Servette, resultierte am Ende ein 0:0 trotz 27 Schüssen. Die offensive Leichtigkeit schien oft so weit weg wie das normale Leben, mit Spielen vor Zuschauern, ohne Maske und Tristesse. Doch vielleicht steht die Partie gegen Luzern für einen Wendepunkt.

Am Sonntag deuten die Young Boys ihr Offensivpotenzial nicht nur an wie in Genf, sie nutzen es in der zweiten Halbzeit endlich und sind am Ende dominant wie in ihren besten Tagen. Da ist Meschack Elia, dem zwar erst nichts gelingen will, ausser ein paar spektakulären Antritten, der dann aber herrlich zum 1:1 trifft. Da ist Nsame, der mit einem Tor und einer Vorlage wieder einmal zum Matchwinner avanciert. Da ist Nicolas Ngamaleu, dessen Kunst diesmal nicht brotlos ist. Und da sind Christian Fassnacht, Jordan Siebatcheu und Gianluca Gaudino, die die Offensive nach ihren Einwechslungen beleben. Fassnacht sagt: «Die Qualität für mehr Tore wäre zweifelsohne vorhanden.»

Fassnacht kommt jetzt auf Siebatcheu zu sprechen, den neuen Stürmer, als Ersatz von Hoarau geholt. Der Franzose blickt auf ernüchternde erste Wochen in Bern, gegen Luzern gelingt ihm erstmals ein ansprechender Teileinsatz, auch wenn es mit seinem ersten Tor für YB nicht klappt. Siebatcheu sei ein Knipser, das beweise er im Training, sagt Fassnacht. «Er braucht ein Erfolgserlebnis. Ein Tor kann so viel ausmachen, plötzlich fühlt man sich viel lockerer. Man spielt dann mit einer ganz anderen Energie.»

Und so stehen die Young Boys an der Tabellenspitze, obwohl nicht alles im Fluss ist wie im Herbst 2019. Schon mehrmals hätten ihm Gegenspieler nach einer Partie gesagt, dass YB die beste Mannschaft sei, meint Fassnacht. «Diese auf dem Papier zu haben, ist schön und gut. Man muss die Qualität dann aber auch auf den Platz bringen.»


https://www.bernerzeitung.ch/region

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Montag 26. Oktober 2020, 17:52 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
26.10.2020

Bild

Zitat:
Dank viel Geduld mal wieder ganz oben

YB ist zum ersten Mal in dieser Saison Leader. Und beim 2:1 gegen Luzern lockert sich der Knoten, den die Young Boys zuletzt in der Offensivabteilung hatten.

«What a difference a day makes», sagt der Brite. Bei den Young Boys ist es zwar gerade mal eine Woche her, seit sie sich in Genf vor dem Tor von Servette abmühten. 27 Schüsse waren es am Ende für YB, es war ein Spiel auf ein Tor, oder eben: in die Richtung eines Tores. Denn ins Tor selber trafen die Berner beim 0:0 kein einziges Mal.

Jetzt, eine Woche später, durfte man eine Zeit lang gar den Ketchup-Effekt erwarten: Plötzlich könnte alles auf einmal kommen. Zwei Tore schossen die Berner schliesslich beim 2:1 gegen Luzern, sie hatten Chancen für viel mehr Treffer. Der Knoten in der YB-Offensive, er hat sich gelockert, geplatzt ist er noch nicht ganz.

YB-Trainer Gerardo Seoane hatte seine Mannschaft gegenüber dem Spiel in der Europa League vom Donnerstag gegen die AS Roma auf diversen Positionen verändert, Miralem Sulejmani etwa war zum ersten Mal seit langem wieder in der Startformation anzutreffen. Er sorgte zunächst für viel frischen Wind, und überhaupt schien es zu Beginn, als wollten die Young Boys dem Kreativstau im Angriff mit der Brechstange begegnen. Nach einer Viertelstunde war man bereits versucht, sich Sorgen zu machen um den Gast aus der Innerschweiz. Jean-Pierre Nsame scheiterte mit einem Kopfball an FCL-Goalie Marius Müller, dann zielte Miralem Sulejmani knapp vorbei.

Nur kurz aus dem Tritt geraten

Bis sich Luzern etwas aus der Berner Belagerung befreien konnte, war eine Viertelstunde gespielt. Durch zwei Corner, getreten vom auffälligen Kölner Leihspieler Louis Schaub, entstand schon eine gewisse Gefahr. Und in der 18. Minute entschied Schiedsrichter Sandro Schärer auf Penalty, als YB-Verteidiger Jordan Lefort klären wollte, aber Stefan Knezevics Fuss noch Sekundenbruchteile zuvor am Ball war. Eine Berührung war da, eine Absicht keineswegs. Nun denn, Marvin Schulz traf zur überraschenden Führung für die Gäste.

Die bewirkte bei YB eine vorübergehende Verunsicherung. Das Selbstverständnis mit fast 65 Prozent Ballbesitz aus der Startphase ebbte ab.

Dass es manchmal wenig braucht, um die Young Boys aus ihrem spielerischen Gleichgewicht zu bringen, hat sich in den letzten Wochen immer wieder gezeigt. Zum Beispiel so ein Gegentor zur Unzeit, an einem Nachmittag ohne die Sondermotivation Publikum, weil zumindest im Kanton Bern Corona-bedingt wieder vor ganz leeren Rängen gespielt wird.

Ein bisschen geschockt schienen die Young Boys vom Penaltytor schon. Und als Michel Aebischer nach einer halben Stunde einmal durchbrach, wurde er vom spanischen FCL-Talent Alex Carbonell knapp ausserhalb des Strafraums gestoppt. Schiedsrichter Schärer entschied auf Foul, zeigte Gelb und nicht Rot, eine korrekte Entscheidung.

Die Young Boys blieben das leichtfüssigere Team in einer Partie, die nach der Pause noch einmal deutlich an Fahrt aufnahm. Die kompakt agierenden, von ihrem Trainer Fabio Celestini gut auf die Aufgabe in Bern vorbereiteten Luzerner wehrten sich geschickt und fuhren den einen oder anderen Konter. Aber YB hatte die besseren Chancen.

Seoane gefiel die Geduld

Nach einer knappen Stunde nahm Seoane einen Doppelwechsel vor, der sich umgehend bezahlt machte. Christian Fassnacht belebte das Spiel sofort, und Quentin Maceiras flankte kurz nach seiner Einwechslung auf Nsame, der legte ab für Elia, und der Kongolese erzielte mit einer wuchtigen Direktabnahme sein erstes Saisontor für YB. Nur wenig später kam der Ball wieder über Maceiras zum auffälligen Ngamaleu, dessen Flanke nickte Nsame ein, 2:1.

Mit zehn Minuten Zielstrebigkeit hatten die Young Boys die aufkommenden Zweifel an ihrem Offensivkönnen fürs Erste beseitigt. In der Schlussphase scheiterten Fassnacht und der eingewechselte Jordan Siebatcheu mit Kopfbällen zwar noch am herausragenden FCL-Goalie Müller. Aber ein fast verzweifeltes Anrennen wie noch in Genf war es diesmal nicht.

Ein besonderes Kompliment sprach Seoane nach der Partie seiner Mannschaft denn auch für ihre Geduld aus. «Es ist nie einfach, auch bei einem Rückstand spielbestimmend und dennoch ruhig aufzutreten.» Im anspruchsvollen Programm mit sieben Spielen in drei Wochen bis zur nächsten Länderspielpause sind die Young Boys jetzt fast auf halber Strecke, die erste von drei englischen Wochen am Stück ist vorbei. Durch den Sieg gegen Luzern und St. Gallens Ausrutscher in Lugano (0:1) ist YB erstmals in dieser Saison Leader – auch wenn die Tabelle mit jeder Corona-bedingten Spielverschiebung an Aussagekraft verliert.

Gestern Abend musste nach drei positiv getesteten Spielern auch der FC Vaduz in Quarantäne, er wird sein Spiel nächsten Sonntag in Luzern verpassen. Profifussball in der zweiten Corona-Welle ist ein eigentümlicher Balanceakt. Der nächste Schritt für YB ist am Donnerstag das Spiel in der Europa League bei Cluj.


https://www.bernerzeitung.ch/dank-viel- ... 0557793330

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Montag 26. Oktober 2020, 18:04 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
26.10.2020

Bild

Zitat:
YB dreht Spiel und übernimmt die Tabellenführung

Drei Tage nach der bitteren Niederlage in der Europa League gegen die Roma kehren die Young Boys in der Super League in die Erfolgsspur zurück. Gegen den FC Luzern siegt YB nach Rückstand 2:1.

Die Berner beherrschen den Rollentausch zwischen Europacup und Meisterschaft offenbar gut. Am Donnerstag hatte das Team von Gerardo Seoane gegen die AS Roma, den Gruppenfavoriten der Europa League, nach einer Führung die Partie mit 2:1 verloren. Drei Tage später gaben die Berner im leeren Wankdorf-Stadion selber den Spielverderber und drehten das Spiel nach einem frühen Rückstand. Meschack Elia (58.) und Jean-Pierre Nsame (69.) trugen sich bei der verdienten Wende als Torschützen ein. Dank den drei Punkten übernehmen die Berner in der Super League die Tabellenführung.

YB hätte sich gegen das noch sieglose Luzern einen weitaus weniger nervenaufreibenden Abend bescheren können. Der spätere Siegtorschütze Jean-Pierre Nsame verpasste nach einem ersten von mehreren Fehlern des Luzernzer Neuzuzuges Alex Carbonell das 1:0 nach wenigen Sekunden knapp. Auch in der Folge schien die Partie für den Meister und Cupsieger den gewohnten Gang zu nehmen, bis die 18. Minute das Spielgeschehen auf den Kopf stellte. YB-Verteidiger Jordan Lefort traf bei einer Abwehraktion im eigenen Strafraum das Bein von Stefan Knezevic, den fälligen Penalty nutzte Marvin Schulz zum 1:0.

Dass YB letztlich bis zur 69. Minute auf die vollendete Wende warten musste, liegte in erster Linie an Luzerns Goalie Marius Müller. Der Deutsche bewahrte das Team von Fabio Celestini mit mehreren guten Paraden vor einer weitaus höheren Niederlage. «Ohne ihn hätte das Spiel heute auch 1:4, oder 1:5 für YB enden können», sagte Luzerns Mittelfeldspieler Varol Tasar gegenüber Blue zu Müllers Leistung.

Young Boys – Luzern 2:1 (0:1)
Keine Zuschauer. – SR Schärer. – Tore: 19. Schulz (Foulpenalty) 0:1. 58. Elia (Nsame) 1:1. 69. Nsame (Moumi Ngamaleu) 2:1.

Young Boys: Von Ballmoos; Hefti, Lustenberger, Zesiger, Lefort (57. Maceiras); Sulejmani (57. Fassnacht), Aebischer (70. Gaudino), Camara, Moumi Ngamaleu; Elia (70. Siebatcheu), Nsame (85. Rieder).

Luzern: Müller; Schulz (46. Frydek), Alves, Knezevic, Sidler; Carbonell (82. Emini), Ndenge; Tasar (75. Alounga), Schaub, Ugrinic; Sorgic (65. Ndiaye).

Bemerkungen: Young Boys ohne Sierro (gesperrt), Lauper, Martins, Petignat und Spielmann (alle verletzt). Luzern ohne Binous, Burch, Owusu, Grether, Schürpf und Schwegler (alle verletzt). Verwarnungen: 32. Carbonell (Foul). 45. Tasar (Foul). 60. Camara (Foul). 85. Nsame (Spielverzögerung).


https://www.bluewin.ch/de/sport/fussbal ... 53742.html

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Montag 26. Oktober 2020, 18:07 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
26.10.2020

Bild

Zitat:
FCL-Goalie Müller spricht Klartext

«Was soll ich jetzt machen? Anfangen zu weinen?»

Der Saisonstart von FCL-Keeper Marius Müller ist so wie jener des FC Luzern: Durchzogen. Das 1:2 in Bern könnte der Beginn einer Trendwende sein.

Der geneigte FCL-Fan reibt sich Anfang Saison die Augen, als plötzlich Oldie David Zibung (36) im Tor steht. Marius Müller (27) fehlt, weil er Vater wird. Prompt verliert der FCL im Tessin gegen Lugano 1:2. Gerndts Treffer zur Lugano-Führung ist nicht unhaltbar.

Doch mit der Rückkehr von Müller zwischen die Pfosten, so denkt man, passiere das nicht mehr. Falsch gedacht. Sowohl gegen Basel wie auch St. Gallen kassiert der Deutsche ein Ei, das ihm letzte Saison nicht reingeflutscht wäre. Vater-Probleme? Wenig Schlaf? «Ach was», sagt Müller. «Es ist einfach eine schwierige Phase. Das hat nichts mit Schlaf zu tun Meine Frau macht zuhause einen hervorragenden Job. Das hätte mir auch letzte Saison passieren können.» Und dann wirft er den Satz hinterher: «Ich bin auch kein Gott…»

Mehrere Grossparaden gegen YB

Nun, in Bern bei YB ist Müller wieder fehlerlos. Und nicht nur das. Schon nach sechs Minuten muss er die erste Grossparade bei einem Nsame-Kopfball auspacken. Nach einer Stunde taucht er bei einem Fassnacht-Kopfball reflexschnell in die Ecke und rettet auch beim Nachschuss. Und zehn Minuten vor Schluss bringt er Fasi, der acht Meter vor dem Tor völlig blank steht, zur Verzweiflung. Das ist wieder der alte Müller!

So steht er nach dem Spiel wieder hin und spricht Klartext, wofür ihm die Journalisten jeweils äusserst dankbar sind. Er sagt zum Beispiel: «Man denkt, irgendwann sind die müde, nachdem sie vor drei Tagen gespielt haben. Dann kommen drei, vier Vollbretter, welche die hinterherlegen können. Und dann ist es nur noch eine Frage der Zeit...»

Eine Frage der Zeit soll es auch sein, bis der FCL endlich den ersten Dreier landet, der in der Punkte-Kollektion diese Saison noch fehlt, Die Kampfansage dazu liefert auch Müller: «Wir müssen unsere Punkte nicht unbedingt in Bern oder Basel holen, auch wenn das unsere Absicht ist. Nach fünf Spieltagen ist gar nichts dramatisch. Was soll ich jetzt machen? Anfangen zu weinen? Es würde auch nichts ändern, wenn wir nach fünf Spielen 15 Punkte hätten. Es wird morgen keine Liga entschieden, nix. Wir müssen schauen, dass wir unseren Arsch hochkriegen und Vollgas geben in den nächsten Wochen.»

Lob vom gegnerischen Trainer

Müller selber kriegt von allen Seiten Lob, FCL-Stürmer Varol Tasar sagt, dass man ohne den Goalie auch vier oder fünf Tore hätte kriegen können. Sein Trainer Fabio Celestini bescheinigt ihm eine «fantastische» Leistung: «Er hat in den ersten Spielen ein, zwei Fehler gemacht. Jetzt hat man den neuen Marius Müller gesehen.» Selbst YB-Coach Gerry Seoane bezeichnete den Deutschen als «tollen Torhüter».

Und Müller selber? «Ich bin froh, dass ich durch dieses Tal durch bin. Jetzt gehts wieder los!» Der FCL-Fan kann aufatmen…


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 62551.html

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Montag 26. Oktober 2020, 23:47 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
26.10.2020

Bild

Zitat:
YB besiegt den FC Luzern – Das sagen die beiden Trainer zum Spiel

YB ist nach dem 2:1-Sieg gegen den FC Luzern neuer Leader der Super League. Das sagen die beiden Trainer zur umkämpften Partie im Wankdorf.

Das Wichtigste in Kürze

- YB ringt den FC Luzern im heimischen Wankdorf mit 2:1 nieder.
- Damit sichern sich die Berner die Tabellenführung.
- Nau.ch liefert die Trainer-Stimmen nach dem Spiel.

«Wir haben nach den strengen Spielen in Genf und gegen Rom heute ein tolles Spiel gezeigt», meint YB-Trainer Gerardo Seoane. «Luzern hat Qualität und ist gefährlich auf schnelle Gegenstössen. Aber danach hat meine Mannschaft viel Energie aufgebracht und sich den Sieg erkämpft.»

Der Penalty sei aus seiner Sicht ein klarer Fall gewesen. Seoane: «Jordan Lefort will den Ball befreien, nimmt sich zu viel Zeit und trifft den Gegenspieler anstelle des Balls.»

«Ein Blick auf die Tabelle ist verfrüht, auch wegen der vielen Spielabsagen», meint der 41-Jährige. «Ich bin froh, dass wir nach dieser sieglosen Woche ein positiven Resultat holen konnten.»

Anders sieht die Gemütslage bei Fabio Celestini aus. Der Trainer des FC Luzern sagt: «YB hat viel Druck gemacht und war oft im Ballbesitz. Wir haben nicht oft Lösungen gefunden. Die erste Halbzeit haben wir es nicht schlecht gemacht.»

Im zweiten Durchgang sei es schwierig gewesen, da man kaum den Ball hatte. «Wir hatten schwierige erste Spiele bis jetzt. Und wir sehen: Ohne den Ball ist es schwierig», so Celestini.

https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-be ... l-65808268

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
 
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 20 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1, 2

Foren-Übersicht » www.ybfans.ch » BSC Young Boys Stammtisch


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 25 Gäste

 
 

 
Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Gehe zu:  
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de