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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Samstag 19. September 2020, 22:00 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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19.09.2020  Zitat: 10 Berner schlagen 10 Zürcher
YB startet meisterlich in die Super-League-Saison
Die Super League startet mit einem 2:1-Sieg des Meisters YB gegen den FCZ in die neue Saison. Zu reden gibt vor allem eine Szene aus der Nachspielzeit.
Das Spiel: 4:0, 4:0, 3:2 und 5:0 gewann YB letzte Saison gegen den FCZ. Ein solches Torfestival gibts zum Auftakt in die neue Spielzeit nicht – auch wenn die Chancen vor allem für die Berner durchaus vorhanden wären. Abgesehen vom frühen Paukenschlag durch Kololli (5.) läuft der FCZ dem Meister in einem temporeichen Spiel meistens hinterher. Spätestens als Kryeziu für eine Grätsche Gelb-Rot sieht, dominiert YB so richtig. Daran ändert erst der Platzverweis gegen Zesiger etwas: Die Berner bekunden in der Nachspielzeit etwas Glück, als der vermeintliche FCZ-Ausgleich wegen eines Fouls an Lustenberger zurückgepfiffen wird. Während sich der Meister mit dem Sieg für das Out in der Champions-League-Quali rehabilitiert, ist beim FCZ der Fehlstart zusammen mit dem Cup-Out gegen Chiasso perfekt.
Die Tore: 0:1, 5. Minute: Benjamin Kololli | Ceesay setzt sich auf dem linken Flügel mit grenzwertigem Körpereinsatz gegen Fassnacht und Lustenberger durch. Etwas glücklich findet sein Pass den Weg zu Kololli. Dessen Direktabnahme wird noch abgefälscht und dadurch unhaltbar für Faivre.
1:1, 24. Minute: Felix Mambimbi | Nach einem Eckball lässt Brecher einen Zesiger-Kopfball vor die Füsse von Mambimbi fallen, der nur noch einschieben muss. Es ist das erste Super-League-Tor des 19-jährigen Stürmers.
2:1, 69. Minute: Christian Fassnacht | Garcia zirkelt eine Flanke auf den zweiten Pfosten, wo Fassnacht vergessen geht und direkt verwandelt.
Der Beste: YB gewinnt zwar, aber mit Hängen und Würgen. Deshalb geht diese Trophäe an FCZ-Goalie Yanick Brecher, der die Zürcher mit mehreren Glanztaten bis zur letzten Sekunde an einen Punkt glauben lässt.
Die Schlechtesten: Simon Sohm und Nathan dürfen sich den Preis teilen. Sie sind es, die Christian Fassnacht vor dem YB-Siegtor aus den Augen verlieren.
Das gab zu reden 1: Die beiden Gelb-Roten Karten gegen Kryeziu und Zesiger. Waren doch beide hart, da bei beiden zumindest ein Foul nicht zwingend Gelb war.
Das gab zu reden 2: Es war kein Foul von Marchesano in allerletzter Sekunde, als Lustenberger im YB-Strafraum fällt. Pfeift Ref Schnyder nicht, gleicht der FCZ wohl aus.
So gehts weiter: Der FCZ empfängt in einer Woche Lugano. YB muss ebenfalls am Samstag nach Sion.
YB – Zürich 2:1 (1:1)
YB: Faivre; Hefti, Camara, Lustenberger, Lefort; Aebischer, Martins; Ngamaleu, Fassnacht, Sulejmani; Nsame.
Zürich: Brecher; Wallner, Sobiech, Sohm, Schättin; Kololli, Kryeziu, Domgjoni, Koide; Marchesano; Ceesay
Wankdorf – 1000 Anwesende – SR: Schnyder (3)
Tore: 5. Kololli (Ceeseay) 0:1 24. Mambimbi (Zesiger, Camara) 1:1 69. Fassnacht (Garcia, Zesiger) 2:1
Einwechslungen: YB: Gaudino (73. für Mambimbi) Sulejmani (84. für Ngamaleu) Lefort (84. für Garcia) Elia (89. für Fassnacht) Siebatcheu (89. für Nsame) Zürich: Khelifi (44. für Kololli) Nathan (59. für Koide) Winter (84. für Schättin) Kramer (84. für Ceesay)
Gelb: 16. Zesiger. 28. Ceesay. 45. Kryeziu (alle Foul). 45. Magnin (Reklamieren).
Gelb-Rot: 56. Kryeziu (Foul) 70. Zesiger (Foul)
Bemerkungen: YB ohne Von Ballmoos, Aebischer, Spielmann, Martins, Lauper, Petignat (verletzt). FCZ ohne Omeragic, Tosin, Rohner (verletzt), Janjicic (krank). – 15. Lattenkopfball Fassnacht. https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 01549.html
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shalako
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Verfasst: Samstag 19. September 2020, 22:03 |
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19.09.2020  Zitat: YB schlägt FCZ zum Saisonstart nach 0:1-Rückstand noch mit 2:1
Double-Gewinner YB erlebt einen Liga-Auftakt mit Mühe. Die Young Boys kommen gegen den FCZ nach 0:1-Rückstand noch zu einem 2:1-Heimerfolg.
Das Wichtigste in Kürze
- Zehn Berner schlagen zehn Zürcher: YB gewinnt gegen den FCZ mit 2:1. - Der Meister gerät zum Liga-Auftakt nach nur fünf Minuten in Rückstand. - Mambimbi und Fassnacht sorgen aber für den letztlich verdienten YB-Heimsieg.
Meister YB ist etwas holprig, aber letztlich erfolgreich in die neue Super-League-Saison gestartet. Der Double-Gewinner dreht im Wankdorf einen frühen Rückstand gegen den FCZ noch um. Beide Teams beenden das Spiel nur zu zehnt.
Gerade einmal fünf Minuten sind gespielt, da liegt YB bereits im Rückstand. Assan Ceesay serviert per abgeprallter Flanke in die Mitte, wo Benjamin Kololli freisteht. Der nimmt den Ball volley und trifft zur Führung für den FCZ.
Danach drückt der Double-Gewinner auf den Ausgleich – und hätte ihn mehr als verdient. Erst köpft Jean-Pierre Nsame nach einem Corner über die Querlatte. Wenige Minuten später trifft Christian Fassnacht nur Aluminium.
Der verdiente Ausgleich gelingt nach 24 Minuten durch Felix Mambimbi. Nach einem Eckball kann Brecher nicht klären, der 19-Jährige reagiert blitzschnell und schiesst ein. Nach dem Ausgleich fällt den Bernern bis zum Seitenwechsel aber nichts mehr ein.
YB und FCZ dezimieren sich
Nach knapp einer Stunde schwächen sich die Gäste dann jedoch selbst. Hekuran Kryeziu, unmittelbar vor der Pause verwarnt, holt sich in Minute 56 Gelb-Rot ab. Die Entscheidung ist korrekt – und YB die letzte halbe Stunde in Überzahl. Eine knappe Viertelstunde später macht sich das auch bezahlt. Christian Fassnacht bringt den Meister in Minute 69 in Führung. Die Vorarbeit liefert Ulisses Garcia von der linken Seite. Am langen Pfosten steht Fassnacht bereit und trifft zum 2:1.
Die Freude der Berner wird aber rasch getrübt – denn auch Gelb-Schwarz ist kurz darauf nur noch zu zehnt. Cedric Zesiger, in Minute 16 bereits verwarnt, sieht ebenfalls Gelb-Rot. Im Kopfballduell mit Ceesay fährt er den Ellenbogen aus – eine harte Entscheidung.
Zu zehnt bringt YB den Vorsprung dann über die Zeit. Zum 13. Mal in Folge bleibt der Double-Gewinner zum Saisonauftakt ungeschlagen. https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-sc ... 1-65784792
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shalako
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Verfasst: Samstag 19. September 2020, 22:05 |
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19.09.2020  Zitat: YB – Guillaume Faivre: «Ich stehe für solche Situationen bereit»
Weil David von Ballmoos verletzt ausfällt, bestreitet Guillaume Faivre den Super-League-Auftakt im Tor für YB. Der 33-Jährige ist zufrieden.
Das Wichtigste in Kürze
- Guillaume Faivre springt bei YB kurzfristig für den verletzten David von Ballmoos ein. - Der 33-Jährige ist mit dem Auftritt des Meisters beim 2:1 gegen den FCZ zufrieden.
Lange ist Guillaume Faivre noch nicht bei YB. Nach dem Abstieg mit dem FC Thun wechselte der 33-Jährige als Zweier-Goalie zum Double-Gewinner. Und schon beim ersten Saisonspiel kommt der Routinier zu seinem ersten Einstz.
«Das Gefühl ist schön, die letzten Wochen waren für mich extrem schön», freut sich Faivre über den 2:1-Sieg beim Debüt. «Als zweiter Goalie muss man diese Rolle auch in die Pflicht nehmen – diese Rolle ist auch wichtig. Ich stelle mich einfach bereit für solche Situationen. Heute bin ich froh, dass es gelungen ist, vor allem für uns alle als Mannschaft.»
Die Leistung von YB sei gut gewesen, urteilt der Schlussmann, der den verletzten David von Ballmoos vertritt. «Die Leistung war gut, nach dem 1:0 sind wir ruhig geblieben. Wir haben weiter nach vorne gespielt und Torchancen kreiert. Es liegt auch an Yanick Brecher, dass es nur 2:1 geworden ist heute», lobt Faivre sein FCZ-Counterpart. https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-gu ... t-65784950
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shalako
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Verfasst: Sonntag 20. September 2020, 19:22 |
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20.09.2020  Zitat: YB-Trainer Gerardo Seoane nach Sieg gegen FCZ
«Mussten auch das Glück beanspruchen»
Meister YB startet mit einem 2:1-Heimsieg gegen den FC Zürich in die neue Saison. Das sind die Stimmen zum Spiel. https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 02489.html
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shalako
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Verfasst: Sonntag 20. September 2020, 19:38 |
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20.09.2020  Zitat: 2:1 gegen den FCZDer YB-Start ist bisher ein Anfahren am Hang
Die Young Boys scheinen nach dem Rückschlag in der Qualifikation zur Champions League noch nicht ganz über den Berg, schlagen aber zum Start der Super League den FCZ dank einer grossen Willensleistung 2:1.
Ein bisschen Frust hatten beide im Bauch. Der Gast aus Zürich, der FCZ, der sich, bevor die Saison überhaupt richtig losgegangen war, schon wieder blamiert hatte, mit einem 2:3 im Cup beim zuletzt irrlichternden Challenge-League-Club Chiasso. Und die Young Boys, die zu Hause in die Meisterschaft starten durften, aber noch den bitteren Geschmack der Niederlage bei Midtjylland mit sich trugen, in einem Spiel, das viele von ihnen ratlos zurückliess, weil ihnen nichts mehr einfiel, als sie erst einmal zurücklagen.
In diesem Auftaktspiel zur Super League gegen den FCZ fingen sich die Berner gleich wieder ein Gegentor ein, dazu ein frühes. Und man fragte sich: Was passiert jetzt? Wieder nichts? Oder erst recht viel? Zürichs Assan Ceesay hatte eine gegenwärtige Schwäche in der YB-Abwehr aufgedeckt: Sie kommt schlecht gegen die Unruhe an, die ein Stürmer vom Typ «Walkmühle» wie Ceesay stiftet, wenn er sich immer weiter nach vorn gräbt.
Captain Fabian Lustenberger schritt gegen den Gambier nicht energisch genug ein, beim Pass auf Benjamin Kololli sowie bei dessen Schuss waren noch Berner Beine und Schultern im Spiel, aber der Ball lag im Tor, und YB lag schon wieder zurück. Gespielt waren fünf Minuten. Die Handbremse vom Mittwoch, sie war noch immer nicht ganz gelöst.
Es gab bis vor einer Woche ja keinen Grund, sich um das Wohl der Young Boys auch in der neuen Saison Sorgen zu machen. Die Transfers waren überlegt, auch schwierigere Personalentscheide wie derjenige um Guillaume Hoarau riefen keine grosse Unruhe hervor, die Mannschaft schien trotz einer rekordkurzen Sommerpause bereit. Die Niederlage in Dänemark am Mittwoch jedoch machte stutzig, sie offenbarte etwas, was man von den Young Boys seit langem nicht mehr gesehen hatte: ein kollektives Versagen. Es war keine Verkettung individueller Fehler, keine Ursache von drei, vier Einzelspielern, die nicht in ihr gewohntes Rendement gefunden hatten. YB war gegen Midtjylland schlicht nicht in der Lage, auf einen Rückstand zu reagieren.
Von diesem Betriebsunfall liessen sich die Young Boys am Samstag nach dem frühen Rückstand nichts anmerken. Sie antworteten mit dem Selbstverständnis, das sie als Meister in einem Heimspiel gegen einen solchen Gegner auch an den Tag legen müssen. Und weil auf der anderen Seite der FCZ aus diesem geglückten Start viel Energie schöpfte, entwickelte sich ein Spiel von bemerkenswerter Intensität.
Faivre: Kaum da, schon braucht es ihn
Schon früh bedurfte es einer starken Parade von FCZ-Goalie Yanick Brecher, um den Ausgleich durch Ulisses Garcia zu verhindern. Christian Fassnacht traf das Lattenkreuz, und wenig später war der Ball dann drin: Felix Mambimbi hatte ihn nach diversen Kopfballverlängerungen und einem Eckball über die Linie gedrückt.
Mambimbi war einer von fünf Neuen in der Startformation. Die Leistung vom Mittwoch war kaum der Grund für die vielen Wechsel. Vielmehr führen die Young Boys schon früh in der Saison wieder eine umfassende Verletztenliste. Da fehlten am Samstag nebst Langzeitversehrten wie Sandro Lauper oder Esteban Petignat auch Michel Aebischer, Christopher Martins, Marvin Spielmann oder David von Ballmoos.
Die Adduktorenprobleme des Stammtorwarts führten schon am Mittwoch in Dänemark beinahe zur Auswechslung. Am Samstagmorgen war dann klar, dass Guillaume Faivre schon in seiner ersten Wettkampfwoche als neuer YB-Ersatztorwart würde einspringen müssen. Martins und Aebischer plagen Kniebeschwerden, Spielmann Schmerzen am Oberschenkel. Genauere Untersuchungen stehen noch aus, schlimme Blessuren sind es aber bei allen vieren nicht.
«Natürlich hatten wir uns den Start anders vorgestellt», sagte der neu ins Team gerückte Vincent Sierro nach dem Spiel, «aber an unserem Matchplan änderte das frühe Gegentor auch nichts.» Und nach Mambimbis Ausgleich ging es weiter in gewünschte Richtung. Man fühlte sich erinnert an desolate Auftritte des FCZ vergangene Saison gegen YB, an 0:4- und 0:5-Niederlagen. Doch die Zürcher schickten sich so sehr in den Kampf, dass sie ihrem Trainer damit sogar über den Schlusspfiff hinaus ein Lächeln ins Gesicht zeichneten. «Wir gingen ans Limit, das gefällt mir», sagte Ludovic Magnin.
Der Einsatz am Limit und Goalie Brecher bewahrten den FCZ vor mehr Gegentoren. Brecher klärte gegen Fassnachts Kopfball, gegen Heftis Schuss aus spitzem Winkel. Dass die Young Boys das Spiel noch drehen würden, schien jetzt unausweichlich, zumal sie nach Gelb-Rot gegen Hekuran Kryeziu in Überzahl waren.
Das entscheidende Tor gelang schliesslich Fassnacht, ausgerechnet ihm, der schon am Mittwoch Chancen hatte liegen lassen und am Samstag zunächst auch. Bis er eine Flanke Garcias überlegt aus kurzer Distanz verwertete.
Seoane: «Immer noch Verbesserungspotenzial»
YB hatte das Spiel gedreht, hatte mehr Ballbesitz, die besseren Chancen. Und doch schwebte über all dem die Möglichkeit, dass das alles nicht so richtig halten könnte. Die gegenüber dem Spiel am Mittwoch neu formierte Abwehr brachte auch in dieser Zusammensetzung ein gewisses Risiko mit sich, die Innenverteidiger Mohamed Camara und Cédric Zesiger waren den Zürcher Kontern nicht immer gewachsen. Der FCZ hatte nach Gelb-Rot gegen Zesiger wieder personellen Gleichstand und etwas Auftrieb. Ceesay rutschte einmal am Ball vorbei, und ganz am Ende, in der 95. Minute, taxierte Schiedsrichter Urs Schnyder einen Zweikampf zwischen Antonio Marchesano und Lustenberger im YB-Strafraum grosszügig als Zürcher Foul. Sekunden später lag der Ball zum vermeintlichen 2:2 im Berner Tor.
«Auch nach diesem Spiel gibt es Verbesserungspotenzial», hielt YB-Trainer Gerardo Seoane fest. Der Auftritt bei gegnerischen Kontern, das Zweikampfverhalten, die Ruhe am Ball – das könnten so Bereiche sein. YB aber hat gezeigt, von seiner spielerischen Stärke nicht viel eingebüsst zu haben. Und auf den Aussenpositionen verliehen Hefti und Garcia dem Berner Angriffsspiel am Samstag mit ihren guten Flanken eine Menge zusätzlicher Gefahr.
Läuft mit dem YB-Schutzkonzept, das gegenwärtig noch von der kantonalen Gesundheitsbehörde beurteilt wird, alles nach Plan, dürfen die Young Boys ihr nächstes Heimspiel in der Super League vor deutlich mehr Zuschauern austragen als den 1000 Fans, die am Samstag im Stadion waren. Dazwischen müssen sie sich nächste Woche in Sitten und am 1. Oktober im Heimspiel ohne Zuschauer gegen Tirana beweisen.
Die Wogen vom Mittwoch sind fürs Erste geglättet. Aber der Start in die Saison ist bis jetzt ein Anfahren am Hang. Die Handbremse gehört dazu. https://www.bernerzeitung.ch/der-yb-sta ... 8180549231
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Sonntag 20. September 2020, 19:44 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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20.09.2020  Zitat: Die EinzelkritikYB-Noten: Hefti und Garcia gefallen, der Captain patzt
Die Aussenverteidiger der Young Boys sorgen beim 2:1-Erfolg gegen den FCZ für gefährliche Flanken – und Christian Fassnacht für das Siegtor.
Guillaume Faivre – 4,5
Rutscht nach David von Ballmoos’ Adduktorenverletzung erst am Samstagmorgen ins Team – und macht seine Sache gut. Beim abgelenkten Schuss zum Gegentor machtlos, danach bei zwei Kololli-Schüssen sicher.
Silvan Hefti – 5
Zweites Spiel für YB, zweiter starker Auftritt des Ostschweizers. Etwas unpräzise sein Schuss kurz vor der Pause, konstant gefährlich aber seine Flanken – und beeindruckend sein Laufpensum
Mohamed Camara – 3,5
Wie schon vergangenen Mittwoch gegen Midtjylland mit leicht hasardierenden Momenten – etwa beim haarsträubenden Fehlpass nach wenigen Sekunden. Lenkt Ceesays Hereingabe vor dem 0:1 unglücklich ab – und steht dafür mit seinem etwas verunglückten Kopfball am Ursprung des 1:1. Tut sich bis in die Schlussphase sehr schwer mit dem unbequemen Ceesay.
Cédric Zesiger – 3,5
Holt sich nach einer Viertelstunde die erste Gelbe Karte. Liefert dann die Vorarbeit zu Mambimbis 1:1 per Kopfball – und fährt in der 70. Minute seinen Ellbogen im Luftduell mit Ceesay aus, worauf er die Gelb-Rote Karte sieht. Es ist sein zweiter Platzverweis im YB-Trikot nach Gelb-Rot im Februar gegen Luzern (0:2).
Ulisses Garcia – 5,5
Lenkt Kolollis Schuss vor dem 0:1 unglücklich ab. Zwingt Brecher mit seinem Abschluss nach acht Minuten zu einer starken Parade. Tritt gute Freistösse, wie vor Fassnachts Kopfball an den Aussenpfosten. Hat mit Wallner einen sehr aufmerksamen Gegenspieler, aber wenn Garcia zum Flanken kommt, wirds richtig gefährlich: Massgenau ist seine Hereingabe etwa vor dem Siegtor durch Fassnacht.
Christian Fassnacht – 5
Lässt sich von Ceesay vor dem Gegentor zu leicht den Ball abluchsen. Fassnacht versuchte wie am Mittwoch gegen Midtjylland zunächst einiges, er trifft das Lattenkreuz, dann geht sein Schuss links vorbei, dann hält Brecher seinen Kopfball. In der 69. Minute macht er dann alles richtig und trifft überlegt zum Sieg für die Young Boys.
Fabian Lustenberger – 3,5
Der Captain startet aufgrund den Verletzungen von Martins und Aebischer im zentralen Mittelfeld – und sieht zunächst bei Ceesays Vorstoss vor dem 0:1 schlecht aus. In der 75. Minute steht er bei einer Hereingabe von Marchesano etwas weit weg von Ceesay – und hat dann in der Nachspielzeit Glück, dass Schiedsrichter Schnyder seine etwas gar theatralische Einlage im eigenen Strafraum gegen Marchesano als Foul taxiert.
Vincent Sierro – 4,5
Aus dem Spiel heraus kommt offensiv noch zu wenig von ihm. Tritt sehr gute Corner, einer davon führt zum 1:1. Tut sich mit dem entscheidenden Pass zuweilen schwer.
Nicolas Ngamaleu – 4,5
Ist an diesem Abend sehr bemüht, aber oft nur im Ansatz gefährlich. Hat gute Sprints, gute Dribblings, gute Ideen – doch der Ball kommt zu selten beim Gegenspieler an. Bedient Hefti ideal bei dessen Chance in der ersten Halbzeit. Vor Mambimbis Chance in der zweiten Halbzeit kurz vor dem Führungstor nimmt er den Ball sehenswert mit.
Felix Mambimbi – 5
Ein erfrischender Auftritt des wendigen Youngsters. Drückt zuerst den Ball nach dem Gewusel in der 23. Minute zu seinem zweiten Super-League-Tor über die Linie. Hat dann im zweiten Durchgang mehrere Chancen, einmal hält Brecher stark.
Jean-Pierre Nsame – 3
Schwieriger Abend für den letztjährigen Topskorer. Am Mittwoch gegen Midtjylland erarbeitete er sich noch diverse Chancen, die er nicht zu nutzen vermochte. Diesmal hat er ausser ein, zwei Kopfballchancen wenig vom Spiel.
Gianluca Gaudino – keine Benotung
73. Minute für Mambimbi. Sieht einen guten Schuss in der 83. Minute von Brecher pariert.
Jordan Lefort – keine Benotung
84. Minute für Garcia.
Miralem Sulejmani – keine Benotung
84. Minute für Ngamaleu.
Meschack Elia – keine Benotung
89. Minute für Fassnacht – Kurz-Comeback nach seiner Verletzung am Sprunggelenk.
Jordan Siebatcheu – keine Benotung
89. Minute für Nsame – kommt zu seinem zweiten Kurzeinsatz in Gelb-Schwarz. https://www.bernerzeitung.ch/yb-noten-h ... 7781678019
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Sonntag 20. September 2020, 19:55 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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20.09.2020  Zitat: Die neue Nummer 2 im YB-Tor
«Nach acht Jahren Thun wollte ich noch einmal etwas Neues erleben»
Guillaume Faivre zeigt nach dem Einsatz beim 2:1 gegen den FCZ auf, wo die Unterschiede für den Goalie zwischen YB und Thun liegen – und erklärt, warum er die kritischen Stimmen zu seinem Wechsel verstehen kann.
Wann haben Sie erfahren, dass Sie gegen Zürich spielen werden?
Am Freitag hatte ich schon so eine Vorahnung. Dävu (David von Ballmoos) hat versucht zu trainieren, aber es hat nicht richtig gepasst. Am Samstagmorgen war er noch in Behandlung, dann war klar, dass es für ihn für das Spiel am Abend nicht reichen würde.
Es war ihr 271. Super-League-Spiel. Kam da überhaupt noch Nervosität auf?
Am Anfang, beim Einlaufen, schon ein wenig. Aber das war die gewohnte Spannung, die es braucht, um in ein Spiel zu starten. Ansonsten habe ich mich extrem gefreut.
Und hat es sich irgendwie anders angefühlt als in all den Jahren für Thun?
Jetzt nicht direkt, meine Aufgabe bleibt dieselbe. Aber man merkt einfach, dass du in einer Mannschaft bist, die sehr erfolgsorientiert ist. Selbst als Goalie spürst du die offensive Power, die da vor dir steht.
Gibt das auch eine gewisse Lockerheit, weil Sie wissen: Diese Mannschaft kann ein Spiel immer noch drehen?
Das spielt sicher mit, ja. Nachdem wir das 0:1 kassiert hatten, war ich felsenfest davon überzeugt, dass wir das noch korrigieren werden.
Selbst als Goalie spürst du die offensive Power, die du da vor dir hast.
Ist man bei YB als Torwart anders gefordert, muss man mehr mitspielen, sich mehr als Anspielstation anbieten?
Die Mannschaft hat schon mehr Qualität, ist vielleicht mehr nach vorne orientiert. Ich musste mein Spiel ein wenig umstellen, stehe höher, mache aktiver mit beim Spielaufbau.
Am Mittwoch wäre es beinahe zu einem noch steileren Einstieg gekommen, als David von Ballmoos mitten im Spiel bei Midtjylland Probleme bekam.
Ich war bereit, die Handschuhe waren angezogen, der Wechsel war beim vierten Offiziellen schon angemeldet. Dann gab er das Zeichen, dass es für ihn doch weitergehen kann. Ich hatte in diesem Moment keine Zeit, um mir zu überlegen, was das jetzt für mich bedeuten würde.
Auf Ihren Wechsel hin gab es aus Fankreisen von YB nicht nur positive Reaktionen.
Davon habe ich kaum etwas mitbekommen. Ich bin nicht auf Social Media, so gesehen bin ich relativ weit weg von solchen Bewegungen. Aber ich kann das nachvollziehen.
Warum?
Es geht um Emotionen, die gehören zum Fussball. Ich habe einen langen Weg gemacht bei Thun. Und plötzlich gehöre ich hier zum Kader.
Wäre es zu diesem Wechsel gekommen, wenn der FC Thun nicht in die Challenge League abgestiegen wäre?
Da haben wir früh offen geredet, mit dem Sportchef Andres Gerber und Goalie-Trainer Patrick Bettoni. Schon seit ein paar Monaten hatte ich den Wunsch, nach acht Jahren in Thun noch einmal etwas Neues zu erleben.
Ein Torwart ist ja in Ihrem Alter, mit 33 Jahren, gerade in der Blüte seines Könnens. Und Sie sind jetzt freiwillig ins zweite Glied gerückt?
Das mag sein. Aber für mich ist es auch schön, einmal eine andere Dynamik zu erleben. In Thun gehst du jede Saison mit dem Druck an, gegen den Abstieg kämpfen zu müssen. Das ist brutal anstrengend. Und wir haben uns so lange gehalten. Ich habe erst jetzt realisiert, dass das über all die Jahre hinweg nicht selbstverständlich war.
In Thun gehst du jede Saison mit dem Druck an, gegen den Abstieg zu kämpfen.
Sie haben sich hier in Bern darauf eingestellt, pro Saison zu ihren vier, fünf Spielen zu kommen. Und jetzt waren Sie sogleich im ersten Spiel gefragt.
Meine Rolle ist eine ganz andere hier als in Thun. Aber die akzeptiere ich, darauf habe ich mich eingestellt. Und dazu gehören Momente wie heute, in denen ich plötzlich da sein muss. Ich habe versucht, das alles in positive Energie umzuwandeln und die auf den Platz zu bringen.
Mit einer Mannschaft, die Sie nach zwei Wochen schon gut kennen?
In der kurzen Zeit haben wir doch schon einiges erlebt. Und ich wurde sehr gut aufgenommen, es gibt hier eine grosse Französisch sprechenden Fraktion. Und mit Christian Fassnacht und Marvin Spielmann habe ich auch schon Spieler aus Thun gekannt.
Und jetzt bereiten Sie sich schon darauf vor, nächste Woche in Sion zu spielen?
Das nehmen wir jetzt Tag für Tag. Ich bin bereit, wenn es mich braucht. https://www.bernerzeitung.ch/nach-acht- ... 7481223264
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