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 Beitrag Verfasst: Dienstag 4. August 2020, 07:55 
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Die EinzelkritikYB-Noten: Bestwert und Bestnote für Nsame

Der 27-Jährige zeigt beim 3:1 gegen St. Gallen eindrücklich, warum er der beste Stürmer der Super League ist.

Marco Wölfli – 5

Sollte sich David von Ballmoos nicht noch einmal verletzen, wird es das letzte Spiel des Goalies für YB gewesen sein. Wölfli muss sich dabei einmal bezwingen lassen, von Guillemenot, dem ein Traumtor gelingt. Ist ansonsten kaum gefordert, muss nur einmal einen harmlosen Schuss Ribeiros parieren. Für seinen allerletzten Einsatz in der Super League gibt es dennoch eine 5.

Nicolas Bürgy – 4,5

Bekommt wieder einmal eine Spielgelegenheit. Ist in der defensiven Dreierkette präsent, weiss mit dem Ball meistens etwas Gutes anzufangen. Etwa, in dem er blitzschnell umschaltet.

Fabian Lustenberger – 4,5

Der Captain wird vor dem Cupviertelfinal in Luzern am Donnerstag nicht geschont. Zeigt, warum er unverzichtbar für YB ist, wirkt mit seiner Spielintelligenz als Stabilisator zwischen Bürgy und Zesiger. Leistet sich einen Fehler, als ihm vor der Chance Ribeiros eine Kopfballabwehr misslingt.

Cédric Zesiger – 5

Der junge Innenverteidiger ist von Beginn an präseint, sein Spiel körperbetont. Räumt einmal Görtler ab und lässt sich danach vom Deutschen nicht provozieren.

Christopher Martins – 4,5

Gibt die Absicherung vor der Dreierkette. In Sitten noch Meisterschütze, setzt er gegen St. Gallen vor allem Akzente im Spiel gegen den Ball.

Saidy Janko – 5,5

Befindet sich im Schlussspurt der Saison in Form. Ist auch gegen St. Gallen ein Aktivposten – wie zuletzt fast immer. Und diesmal stimmt auch der Ertrag. Der Rechtsverteidiger bereitet das 2:0 Nsames vor.

Vincent Sierro – 5

Bildet mit Gaudino das zentrale Mittelfeld. Sierro weiss die Chance zu nutzen, auch wenn er in der 18. Minute Pech hat, als sein Schuss an die Latte prallt. Holt sich vor dem 1:0 den Ball und ist an etlichen Offensivaktionen beteiligt. Kommt nach der Pause einem Torerfolg erneut nahe, diesmal ist sein Abschluss verbesserungswürdig.

Gianluca Gaudino – 4,5

Der deutsche Feinfuss initiiert das 1:0 mit seinem langen Ball, es bleibt seine auffälligste Szene.

Ulisses Garcia – 4,5

Legt vor dem Lattenschuss für Sierro auf. Hat die linke Seite meistens im Griff, ist aber weniger auffällig als Janko.

Jean-Pierre Nsame – 6

Benötigt kaum Zeit, zu zeigen, warum er der beste Stürmer der Super League ist. Nach 14 Minuten und dem 1:0 ist er alleiniger Tor-Rekordhalter, sein 2:0 nach 22 Minuten verdient dann das Prädikat Extraklasse, es ist sein 32. Tor im 32. Spiel. Nsame ist auch sonst kaum zu stoppen, legt einmal vorzüglich für Sierro auf. Und wird nach 63 Minuten unter Applaus ausgewechselt.

Marvin Spielmann – 3

Darf wieder einmal von Beginn an spielen. Geht einmal in den Abschluss, kann sich ansonsten nicht für mehr Spielzeit empfehlen. Wird sich in seiner zweiten Saison in Bern steigern müssen.

Nicolas Ngamaleu – 5

63. Minute für Nsame. Ist sofort ein Aktivposten. Und sichert nach 86 Minuten den Sieg, als er St. Gallens Goalie Zigi mit einem feinen Lupfer zum 3:1 bezwingt.

Pascal Schüpbach – 4

63. für Janko. Der 20-jährige Aussenläufer kommt zu seinem ersten Einsatz in der Super League. Bekundet keine Mühe, sich in den Reihen des Meisters einzufügen.

Frederik Sörensen – 4

63. für Lustenberger. Bestreitet vielleicht seinen letzten Einsatz für YB, kehrt Ende Saison zum 1. FC Köln zurück. Lässt in der Defensive nichts mehr anbrennen.

Felix Mambimbi (76. für Spielmann).

Dario Marzino (76. für Wölfli).


https://www.bernerzeitung.ch/yb-noten-b ... 1613691228

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 4. August 2020, 07:57 
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Basel nur remis gegen Luzern

YB beschliesst die Saison mit einem Sieg gegen den FCSG

- Meister YB gewinnt das letzte Saisonspiel gegen Vize-Meister St. Gallen mit 3:1.
- Damit beenden die Berner die Saison mit 8 Punkten Vorsprung auf den FCSG.
- Basel kommt gegen Luzern zuhause nicht über ein 0:0 hinaus.
- Im Fernduell um den Barrage-Platz rutscht Thun nach einem 3:3 in Zürich auf den 9. Platz ab. Sion überholt die Berner Oberländer durch ein 2:1 in Genf.

Wenn die Young Boys in dieser Saison auf den FC St. Gallen treffen, dann fallen Tore en masse. 2:3, 4:3, 3:3 – so lauten die Resultate der ersten drei Begegnungen in dieser Saison.

Und auch im letzten Spiel enttäuschten die beiden offensivstärksten Mannschaften der Liga nicht. Allen voran Topskorer Jean-Pierre Nsame. Nach gerade einmal 22 Minuten hatte der Kameruner bereits zweimal getroffen – und sich damit den alleinigen Torrekord in der Super League gekrallt. Auf 32 Treffer bringt es Nsame in dieser Saison, die alte Bestmarke hatte der damalige YB-Stürmer Seydou Doumbia (30 Tore) inne gehabt.

St. Gallen fand nach dem frühen Rückschlag schnell den Tritt. In der Offensive musste das Team von Peter Zeidler allerdings auf den Torschützen vom Dienst, Cedric Itten, verzichten. Er wolle sich nicht verletzen, lautete die offizielle Begründung, die Raum für Spekulationen bietet.

Guillemenot trifft, Wölfli wird verabschiedet

So sprang einer in die Bresche, der bereits am vergangenen Sonntag gegen Xamax zweimal erfolgreich war: Jérémy Guillemenot. Und der 22-Jährige traf äusserst sehenswert. Sein Weitschuss in der 39. Minute war unhaltbar für Marco Wölfli.

Apropos Wölfli: Die YB-Klublegende wurde bei seinem letzten Ernstkampf rund eine Viertelstunde vor Schluss ausgewechselt und von den wenigen Fans im Stadion frenetisch gefeiert. Von der Bank aus sah der 37-Jährige dann, wie sein Team einen Konter perfekt zu Ende spielte. Ngamaleu schloss mit einem herrlichen Lupfer ab und sorgte so für den 3:1-Endstand.


https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... n-den-fcsg

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 4. August 2020, 08:01 
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YB-Stürmer in Europa top

32 Tore in 32 Spielen: Nur Lewandowski besser als Nsame

Mit seinen 32 Saisontoren hat Jean-Pierre Nsame einen bemerkenswerten Rekord aufgestellt – und liegt auch europäisch weit vorne.

Zum Schluss schlug er nochmals zu: Jean-Pierre Nsame nutzte das letzte Saisonspiel der Young Boys, um den Torrekord in der Super League auf 32 Tore hochzuschrauben. Vor diesem Spiel hatte er bereits Seydou Doumbias Rekord von 30 Toren aus dem Jahr 2010 egalisiert. Im Spiel gegen St. Gallen brauchte er gerade einmal 22 Minuten für 2 weitere Treffer.

Es ist ein bemerkenswerter Rekord, den der Kameruner in dieser Spielzeit aufgestellt hat. Zum Vergleich: Seit Doumbias 30-Tore-Marke schafften es nur Alex Frei (27 Tore, 2011 und 24, 2012), Oscar Scarione (21, 2013), Shkelzen Gashi (22, 2015), nochmals Doumbia für den FC Basel (20, 2012) und Guillaume Hoarau (24, 2019) als Torschützenkönige auf über 20 Tore. Und niemand kam wirklich an die magische 30er-Marke heran.

Rekord-Torschützenkönige in der Super League

2019/2020
Jean-Pierre Nsame (Young Boys) - 32 Tore

2009/2010
Seydou Doumbia (Young Boys) - 30 Tore

2010/2011
Alex Frei (FC Basel) - 27 Tore

2004/2005
Christian Gimenez (FC Basel) - 27 Tore

2018/2019
Guillaume Hoarau (Young Boys) - 24 Tore

2011/2012
Alex Frei (FC Basel) - 24 Tore

2007/2008
Hakan Yakin (Young Boys) - 24 Tore

Nur Lewandowski europäisch effizienter

Mit Einbezug der Zeit vor der 10 Mannschaften umfassenden Super League liegt der Rekord übrigens etwas höher: In den 87 Saisons seit 1933 trafen aber lediglich Leopold Kielholz (40, 1934), John Eriksen (36, 1988) und Peter Risi (33, 1976) öfter

Übrigens: Im europäischen Vergleich steht Nsame ebenfalls (fast) zuoberst. Der 27-Jährige weist in seinen 32 Saison-Einsätzen einen Schnitt von genau einem Tor pro Spiel auf. Diesen Wert übertrifft aus den eropäischen Top-Ligen nur ein gewisser Robert Lewandowski bei Bayern München (1,09 Tore pro Spiel).


https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... -als-nsame.

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 4. August 2020, 08:05 
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32 Treffer! Nsame bricht zehn Jahre alten Torschützen-Rekord

Mit seinen Treffern am Montagabend gegen den FC St. Gallen bricht YB-Stürmer Jean-Pierre Nsame den vor zehn Jahren aufgestellten Super-League-Rekord von Seydou Doumbia für die meisten Tore in einer Saison.

Nsames Treffer zum 1:0 in der 14. Minute gegen Vizemeister St. Gallen ist sein 31. Tor in der diesjährigen Super-League-Saison. Er bricht damit Doumbias Rekord von 30 Saisontreffern aus der Spielzeit 2009/10. Und der Stürmer aus Kamerun hat nicht genug: Er markiert wenig später auch das 2:0 und hat nun sogar 32 Tore auf dem Konto. Wow!

Meister und Rekordtorschütze, für Nsame hätte es nicht besser laufen können. Herzliche Gratulation! YB gewinnt die Partie am Ende 3:1.


https://www.bluewin.ch/de/sport/fussbal ... 21244.html

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 4. August 2020, 08:10 
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Meister YB schlägt St.Gallen zum Liga-Abschluss mit 3:1

Der designierte Meister YB gewinnt auch das letzte Spiel der Saison. Die Berner lassen dem FC St.Gallen im Spitzenspiel kaum eine Chance und siegen mit 3:1.

Das Wichtigste in Kürze

- Der Meister besiegt den Vizemeister zum Abschluss der Super-League-Saison.
- Beim YBs 3:1-Erfolg über St.Gallen zeigt sich einmal mehr Jean-Pierre Nsame in Torlaune.
- Damit beträgt der Vorsprung des neuen und alten Meister am Ende acht Punkte.

«Die Beine waren ein bisschen schwerer als sonst, wir haben nicht viel geschlafen. Wir hatten aber alle Lust auf dieses Spiel», sagt YB-Mittelfeldspieler Vincent Sierro nach der Partie. Man habe noch einmal zeigen wollen, dass man die bessere Mannschaft sei.

Dass er vom ausgewechselten Marco Wölfli die Captainbinde erhalten habe, sei Zufall. «Die Nummern eins bis fünf waren nicht da und da meinte Marco, ich solle die Binde nehmen. Es ist eine Ehre, diese zu tragen», meint er lächelnd.

Auch etwas Grund zum Lachen hat St.Gallens Jérémy Guillemenot, der ein Traumtor zum zwischenzeitlichen 1:2 erzielte. Er meint: «Ich wollte einen Treffer erzielen und freue mich darüber.»

Er freue sich aber besonders über die starke Saison, die sein Team abgeliefert hat. «Wir sind glücklich und freuen uns über den zweiten Platz. Auch wenn es acht Punkte Rückstand auf YB sind.»

Nsame krönt sich zum besten Super-League-Torschützen

Beide Teams legen druckvoll los und kommen früh zu guten Torchancen. Die beste bietet sich Liga-Topskorer Jean-Pierre Nsame, der einen langen Ball von Gianluca Gaudino zur 1:0-Führung verwertet.

Mit seinem 31. Saisontreffer ist er nun alleiniger Top-Torschütze der Super-League-Geschichte und lässt Ex-YB-Knipser Seydou Doumbia hinter sich.

In der 22. Minute legt Nsame sogar noch nach. Nach einer Flanke von Saidy Janko hämmert der 27-Jährige das Leder per «Dropkick» in die Maschen. Das Team von Peter Zeidler scheint nicht so ganz bei der Sache zu sein.

Doch die Ostschweizer fangen sich ein wenig. Jérémy Guillemenot zieht in der 39. Minute aus über 20 Metern ab und trifft herrlich über Marco Wölfli hinweg zum 1:2. Dieser Treffer gehört eindeutig in die Sparte «Traumtor».

In der 77. Minute ereignet sich eine Szene für Fussball-Romantiker: Marco Wölfli wird in seinem 462-Pflichtspiel für YB unter Fan-Gesängen ausgewechselt und durch Dario Marzino ersetzt.

Vier Minuten vor Ende der regulären Spielzeit sorgen zwei eingewechselte Spieler für die Entscheidung. Felix Mambimbi schickt Moumi Ngamaleu in die Tiefe und dieser erzielt mit einem herrlichen Lupfer das 3:1. Bei diesem Resultat bleibt es bis zum Schluss.

YB verabschiedet Legende, Youngster und Leihgabe

Bei den Bernern wurden vor der letzten Super-League-Partie der Saison gleich drei Spieler verabschiedet. Marco Wölfli wird seine Karriere beenden und steht zum letzten Mal in einem Meisterschaftsspiel zwischen den Pfosten.

Jordan Lotomba wird die Berner in Richtung Nizza verlassen, Frederik Sörensen kehrt zum 1. FC Köln in die Bundesliga zurück.


https://www.nau.ch/sport/fussball/meist ... 1-65754249

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 4. August 2020, 08:14 
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Hier erhält Meister YB die Trophäe überreicht

YB feiert den dritten Meistertitel in Folge. Die Berner bekommen im fast leeren Wankdorf den Pokal überreicht – das sind die Bilder.

Das Wichtigste in Kürze

- YB ist erster «Geistermeister» der Schweizer Super League.
- Die Berner müssen die Pokal-Übergabe (fast) ohne Fans geniessen.
- Dennoch lässt es das Team von Trainer Gerardo Seoane richtig krachen.

Der designierte Meister besiegt den Verfolger FC St.Gallen mit 3:1 und distanziert diesen um acht Punkte auf Platz zwei. In einer unterhaltsamen Partie zeigen die Berner noch einmal klar, dass der dritte Titel in Folge verdient ist.

Bei der anschliessenden Feier fehlen die Tausenden Zuschauer im Stadion, dennoch lassen die Gelb-Schwarzen die Korken knallen.

Zuerst verteilen sich die Spieler und Staffmitglieder von YB auf weissen Markierungen. Diese sollen die Abstand Corona-konform sichern. Nachdem Klub-Legende Marco Wölfli und Captain Fabian Lustenberger die Trophäe in die Höhe stemmen, brechen aber alle Dämme.

Die Spieler liegen sich in den Armen und feiern den dritten Titel in Folge. Das sind die Bilder zur Meisterfeier im Berner Wankdorf-Stadion.


https://www.nau.ch/sport/fussball/hier- ... t-65754549

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 4. August 2020, 08:17 
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Gewissheiten trotz Gespenstern an der Pokalübergabe in Bern

Auch in der letzten Super-League-Runde haben die Young Boys etwas zu feiern: Sie siegen gegen St. Gallen 3:1, haben den Liga-Rekordtorschützen und melden einen Millionentransfer.

Der Abend im Wankdorf-Stadion diente als Steilvorlage, um ein weiteres Mal gedanklich abzuschweifen, in eine andere Welt, ausserhalb Corona. YB gegen St. Gallen hätte, ob nun Finalissima oder lediglich Feierstunde, ein farbiges Programm geboten. 30 000 in der Arena, Lärm, Tempo, Dichte, mehr könnte die Super League nicht bieten. Der Match war intensiv, überdurchschnittlich, obschon am Ende B-Mannschaften zu sehen waren. 3:1. Aber eben: Es fehlte einiges. Auch bei der verregneten Pokalübergabe. Fussball unter Corona-Konditionen heisst Entzug.

Nun, der Abend bot neben Gespenstischem auch Gewissheiten. So traf der YB-Topskorer Jean-Pierre Nsame schon in der ersten Halbzeit zwei Mal ins Tor, wodurch er mit 32 Saisontoren zum alleinigen Rekordtorschützen der Super League avanciert ist. Für YB gilt die für die Zukunft womöglich etwas belastende Feststellung, dass für die Torschüsse oft nur Nsame zuständig ist. Er trifft seit vielen Wochen, und wer sonst? Ob Nsame den Klub verlassen wird, wie er das in normalen Zeiten zweifellos tun würde, bleibt offen.

Im Gegensatz zum jetzt feststehenden Transfer des 21-jährigen Jordan Lotomba, der in die Ligue 1 zu Nizza wechselt. Laut französischen Quellen soll das Transfervolumen 6 bis 7 Millionen Euro betragen. Das ist beträchtlich in Anbetracht von Corona und der Tatsache, dass Lotomba in dieser Saison 27 und in der letzten nur deren 5 Einsätze summierte. Aber es ist ein Hoffnungsschimmer für den Schweizer Fussball. Einträgliche Transfers bleiben möglich.

Auf der Ostschweizer Seite fehlte der Stürmer Cédric Itten auf dem Matchblatt. Auch diese Absenz wird mit einem möglichen Abgang in Verbindung gesetzt. Das wäre der zweite Verlust in der St. Galler Offensive, weil der zum SC Freiburg in die Bundesliga wegziehende Ermedin Demirovic sein letztes Spiel absolvierte. St. Gallen minus Itten und Demirovic würde bedeuten: St. Gallen minus 33 Tore.

Saisonende bedeutet auch Abschied. So durfte der 37-jährige Marco Wölfli nochmals für YB ins Tor stehen, es war sein 462. und letztes YB-Spiel. Eigentlich nicht vorstellbar, dass eine solch lange und von Klubtreue gekennzeichnete Karriere in einem weitgehend leeren Stadion zum Schlusspunkt kommt. Aber es ist alles so, wie es ist. Das gilt auch für die Geister-Pokalübergabe.


https://www.nzz.ch/sport/yb-gewinnt-31- ... 2#register

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 4. August 2020, 08:22 
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FCSG verabschiedet sich mit einer 1:3-Niederlage aus der Saison

Der FCSG beschliesst eine starke Saison mit dem Spiel gegen den neuen Schweizermeister, die Berner Young Boys. Allerdings verzichtet Trainer Peter Zeidler auf Cedric Itten im Kader. Das Spiel endet mit einer 1:3-Niederlage für die Espen.

Die knapp tausend Berner Zuschauer, die zuerst die Exhibition mit der besten und der zweitbesten Mannschaft der Saison geniessen und danach der schlichten Meisterfeier mit Pokalübergabe beiwohnen konnten, hätten sich zum Saisonschluss keinen schöneren Abend wünschen können.

Auch der FCSG-Trainer Peter Zeidler konnte durchaus erfreut sein. Für die jungen Ostschweizer Herausforderer war der Match wohl die grössere Prestigesache als für YB. Cedric Itten war nicht aufgeboten, aber die übrigen Spieler waren die der Standardformation. Die St.Galler waren YB im Anzug 1B zwar die meiste Zeit unterlegen, aber sie trugen ihrerseits viel zum gefälligen Match bei.

Marco Wölfli absolvierte mit knapp 38 Jahren sein 371. und letztes Meisterschaftsspiel für YB. Er wurde bejubelt, und sein Name wurde skandiert, wann immer er etwas zu tun hatte. Gegen den platzierten Schlenzer von Jérémy Guillemenot nach 39 Minuten hätte wohl auch David von Ballmoos nicht viel ausrichten können.

Der zweite speziell bejubelte Gelbschwarze war Jean-Pierre Nsame. Für seine Saisontore Nummern 31 und 32 in der Meisterschaft benötigte er nur 22 Minuten. Zuerst liess er St.Gallens Goalie Lawrence Ati Zigi mit einer Täuschung ins Leere laufen, worauf er nur noch einschieben musste, und wenig später verwertete er eine Flanke von Saidy Janko mit einem prächtigen Dropkick aus etwa zwölf Metern. Mit den 32 Toren verbesserte den Rekord in der 2003 begonnenen Ära der Super League. Die alte Marke von 30 Toren hatten ebenfalls für YB Seydou Doumbia vor zehn Jahren aufgestellt.

Auch für den zweifachen Meistertrainer Gerardo Seoane ging die Rechnung bestens aus. Er gab zuletzt stark forcierten Spielern wie Michel Aebischer und Christian Fassnacht vor dem Cupspiel vom nächsten Donnerstag eine Pause. Andere Stammkräfte wie Nicolas Moumi Ngamaleu, Miralem Sulejmani und Ali Camara liess er auf der Ersatzbank Platz nehmen. Auch die ungewohnte Startelf bot ein Spektakel. So traf Vincent Sierro zwischen Nsames Toren mit einem wuchtigen Schuss die Latte, und in der YB-Viertelstunde traf der eingewechselte Nicolas Moumi Ngamaleu mit einem Heber.


https://www.fm1today.ch/sport/fcsg/guil ... -138646947

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 4. August 2020, 10:28 
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04.08.2020

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Marco Wölfli macht Schluss

«Ich musste aufpassen, dass ich nicht zu weinen begann»

Nach über 20 Jahren bei den Young Boys hat der Torhüter gegen St. Gallen wohl seine letzte Partie bestritten.

Marco Wölfli, hinter Ihnen liegt Ihre 462. und höchstwahrscheinlich letzte Partie für YB…

… das ist so.

Und wie fühlt es sich an?

Ich sehe es mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Es war sehr emotional heute. Ich erhielt den ganzen Tag Nachrichten. Dann schaute ich plötzlich nach 60 Minuten hoch auf die Uhr und wusste: Wenn im Cup nichts mehr passiert, spielst du nur noch 15 Minuten in deiner Karriere.

Sie wussten also, dass der Trainer Sie zu Beginn der YB-Viertelstunde vom Feld nehmen würde?

Ja, das war abgesprochen.

Wie war es für Sie, als Sie vom Platz liefen und von sämtlichen Teamkollegen geherzt wurden?

Ich musste aufpassen, dass ich nicht zu weinen begann. Aber es ging einigermassen. Ich freute mich auf diesen Moment, auf der anderen Seite ist es schade, ist meine Karriere nun vorbei. Aber wenn man aufhört, soll das so sein. Jetzt freue ich mich auf das neue Kapitel, aber ich begreife es wohl erst, wenn wirklich mein letzter Tag hier vorbei ist.

Apropos neues Kapitel: Was werden Sie als nächstes tun?

Es ist noch zu früh, etwas darüber zu sagen. Ich geniesse jetzt den Moment – es gibt nichts Schöneres für einen Fussballer, als mit einem Titel aufhören zu können. Wenn du nach 20 Jahren zum ersten Mal Meister wirst und dann gleich drei Titel nacheinander gewinnst, dann ist das einfach schön.

Und mit dem Cup könnte sogar noch ein weiterer Pokal dazu kommen.

Den wollen wir unbedingt holen. Es wird nicht einfach in Luzern, aber wir glauben daran.

Double-Gewinner, das wäre ein wahrlich toller Abschluss.

Ich hätte nichts dagegen einzuwenden (lacht).

Über 20 Jahre spielten sie für YB. Was werden Sie am meisten vermissen?

Das wird mir wohl erst bewusst, wenn ich ganz aufgehört habe. Nun geniesse ich einfach den Moment, und dann bereite ich mich auf den Cup vor. Aber klar, das Kabinenleben, die Sprüche mit den Teamkollegen, das alles wird mir schon fehlen. Andererseits kann ich nun wieder mehr Zeit mit meinen Kollegen und meinen beiden Jungs verbringen. Darauf freue ich mich auch sehr.


https://www.bernerzeitung.ch/ich-musste ... 1285255400

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 5. August 2020, 10:19 
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04.08.2020

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Geyoungboyst: Nach dem 3:1-Sieg gegen St. Gallen gibts den Pokal

Nach dem Triumph gegen den FC St. Gallen durften die Young Boys am Montagabend endlich Pokal und Meistertitel Nummer drei feiern. Auch YB-Legende Marco Wölfli genoss seinen letzten grossen Auftritt und hat zusammen mit der Mannschaft und dem neuen Torschützen-König Jean-Pierre Nsame auf den krönenden Saison-Abschluss angestossen.


https://www.telebaern.tv/telebaern-news ... -138660068

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