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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 15. Juli 2020, 23:04 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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15.07.2020  Zitat: YB legt im Meisterrennen vor
Der Angstgegner ist keiner mehr
Die Young Boys gewinnen nach Rückstand daheim gegen Servette 4:2. Es ist der erste Sieg gegen den Aufsteiger im vierten Anlauf.
Als die Young Boys vor fast einem Jahr in die Saison starteten, war ihr Gegner auch der meistgenannte Abstiegskandidat: der Servette FC. Doch der erste Eindruck damals im Juli 2019 deutete schon an, was mittlerweile schweizweit bekannt ist: Die Genfer sind ein äusserst unangenehmer Kontrahent, der aus einer stabilen Defensive heraus brandgefährliche Konter lancieren kann. Das hat sie auf Rang 4 gebracht, das hat sie auch zum Angstgegner der Young Boys gemacht. In den drei Partien bis gestern konnte der Meister nie gewinnen.
Insofern dürfen sich die Skeptiker bestätigt fühlen, als die Nachspielzeit der ersten Halbzeit beginnt. Der Gast aus der Westschweiz ist soeben in Führung gegangen, durch ein Tor Koro Konés. Es ist das scheinbar schlechtestmögliche Ende von 45 Minuten, die gar nicht im Sinne der Young Boys verlaufen sind. Nach schwungvollem Start rieben sie sich an der Genfer Defensive auf und verloren nach Zweikämpfen nicht nur ihren Captain Fabian Lustenberger (Platzwunde an der Stirn), sondern auch Linksverteidiger Jordan Lefort (Rückenprellung). Beide mussten ausgewechselt werden.
Als dann auch das vermeintliche 1:1 drei Minuten später durch Jean-Pierre Nsame wegen Abseits zu Recht annulliert wird und Servette-Flügel Miroslav Stevanovic bei einer Abwehraktion kurz darauf das Glück hat, nur den Pfosten statt ins eigene Tor zu treffen, da scheint klar: Gegen diesen Gegner will es den Young Boys einfach nicht laufen.
Elia als Gewinner
Es wäre eine grosse Pausenprüfung für die Moral des Heimteams geworden. Sie bleibt YB erspart. Weil dem auffälligen Christian Fassnacht im letztmöglichen Moment nach Flanke von Ulisses Garcia mit einem wuchtigen Kopfball doch noch das 1:1 gelingt. «Dieses Tor war enorm wichtig», sagt Vincent Sierro. Der Walliser ist einer von fünf Neuen im Vergleich zum 2:3 am Samstag in Basel. Stürmer Meschack Elia steht erstmals in der Startaufstellung. Und der 22-Jährige aus der Demokratischen Republik Kongo, im Winter als Ersatz für Roger Assalé verpflichtet, drängt sich für eine grössere Rolle auf. Mit seiner Schnelligkeit und Direktheit in den Dribblings bringt er Unruhe in die abgeklärte Genfer Defensive. Er vergibt früh nach einer Flanke Fassnachts, er legt dann mehrmals gefährlich zur Mitte.
Und es ist Elia, der die Young Boys nach einer Stunde auf die Siegesstrasse einbiegen lässt. Nach einem missglückten Rückpass von Steve Rouiller kann Elia gemeinsam mit Miralem Sulejmani aufs Tor der Genfer ziehen. Und obwohl der Pass des Serben suboptimal ist, vollendet Elia die Aktion. Er düpiert Goalie Jérémy Frick und schiesst unter die Latte ins leere Tor. Es ist das 3:1, weil fünf Minuten zuvor Christopher Martins eine Ecke Sierros mit dem Knie ins Tor bugsierte.
Zeidlers Vorahnung
Die Prognose von Peter Zeidler, dem Trainer des grossen Konkurrenten St. Gallen, der am Mittwoch seinen Vertrag bis 2025 verlängerte, scheint sich zu erfüllen. Der Deutsche hatte vor dem Spiel am Telefon gemeldet, dass es für Servette ein Nachteil sein dürfte, einen Tag weniger Ruhepause gehabt zu haben.
Doch es ist wie so oft in dieser Saison: Man sollte das Team von Alain Geiger nie abschreiben. Es verkürzt nach einer Ecke durch den eingewechselten Grejohn Kyei (68.). Und lanciert damit eine aufregende Schlussphase. Fassnacht vergibt die Entscheidung, weil er ein Zuspiel auf Nsame verpasst und dann geblockt wird. Der eingewechselte Nicolas Bürgy trifft beim anschliessenden Corner mit dem Kopf an die Latte.
So müssen die Young Boys zittern. Bis sie Nsame in der Nachspielzeit per Penalty erlöst. Das 4:2 ist das erste Tor des Topskorers gegen seinen früheren Arbeitgeber. YB gewinnt zum zwölften Mal in Folge daheim, das ist Liga-Rekord. Und die Young Boys besiegen im vierten Anlauf erstmals Servette – der Angstgegner ist keiner mehr. YB legt im Meisterrennen vor, St. Gallen empfängt heute den FC Luzern. Der Kampf um den Titel spitzt sich allmählich zu. https://www.bernerzeitung.ch/der-angstg ... 5242206920
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 15. Juli 2020, 23:06 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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15.07.2020  Zitat: Servette schlecht belohnt
Elias Tänzchen bringt YB die Tabellenspitze zurück
Servette ist mit dem Meister fast auf Augenhöhe. Aber eben nur fast. YB bringt den Sieg über die Zeit und ist wieder Leader der Super League.
Das Spiel: Action pur beim Duell zwischen zwei offensivstarken Mannschaften! Servette und YB geben Vollgas, Chancen hüben wie drüben, Alu-Treffer hier, Alu-Treffer da. Und beide Teams zeigen ihr Reaktionsvermögen. Zuerst reagiert YB auf Kones Führungstreffer postwendend, dann tut es ihm Kyei nach einem Berner Doppelschlag gleich. Genug? Noch lange nicht! Nur Sekunden nach Kyeis Anschlusstreffer trifft Fassnacht erneut nur die Torumrandung. Auf der anderen Seite segeln alle an einer scharfen Imeri-Flanke vorbei. Aber Seoanes Mannen bringen die knappe Führung über die Runde. Der 1. Platz ist – zumindest bis Donnerstag – wieder in Berner Hand.
Die Tore: 0:1, 44. Minute: Ein Einwurf auf der rechten Seite in Strafraum nähe kommt zu Imeri, der überlobt Bürgy ziemlich einfach und flankt in die Mitte, wo Kolo Kone zur Führung einköpfelt.
1:1, 45.+4 Minute: Eine lange Nachspielzeit wegen diverser Verletzungen. Zuerst rettet der Pfosten für Servette-Goalie Frick. Der Ball landet beim eingewechselten Garcia auf der linken Seite. Seine Flanke findet Christoph Fassnacht und der Nationalspieler trifft ebenfalls per Kopf.
2:1, 56. Minute: Sierro tritt eine Ecke nah ans Tor, Frick bleibt auf der Linie kleben und Christopher Martins bugsiert das Leder mit seinem Oberschenkel über die Linie.
3:1, 61. Minute: Aus dem Nichts steht Sulejmani alleine vor Frick. Der YB-Serbe legt ab für Meschack Elia. Der kriegt den Ball zwar in den Rücken, tänzelt aber noch ein wenig durch den Strafraum und trifft schliesslich souverän.
3:2, 68. Minute: Imeri schlägt einen Eckball von der linken Seite, am Fünfmeterraum wird Grejohn Kyei viel zu wenig gut gedeckt. Nächster Kopfball-Treffer.
4:2, 90.+3 Minute: Frick legt Jean-Pierre Nsame im Strafraum. Der Gefoulte tritt gleich selbst an und macht gegen seinen Ex-Klub sein 25. Saisontor.
Der Beste: Christopher Martins ist Antreiber, Haudegen und erstmals auch Torschütze für YB.
Der Schlechteste: Servette-Routinier Rouiller leitet mit einem katastrophalen Fehlpass die Niederlage ein.
Das gab zu reden: In der 17. Minute bringt YB-Captain Lustenberger Servettes Stevanovic zu Fall. Ein hartes Einsteigen, zudem hart an der Strafraumgrenze. Dafür hat es auch schon Penalty gegeben. Doch die Pfeife des französischen Refs Clément Turpin bleibt stumm.
So gehts weiter: YB gastiert am Samstagabend beim FCZ und spielt dabei um 20.30 Uhr wohl gegen eine verstärkte U21. Servette empfängt am Sonntag um 16 Uhr mit dem FC Basel das nächste Spitzenteam.
YB – Servette 4:2 (1:1)
Wankdorf 1000 Zuschauer. SR: Turpin (Fr)
Tore: 44. Kone (Imeri) 0:1, 45. Fassnacht (Garcia) 1:1. 56. Martins (Sierro) 2:1. 62. Elia (Sulejmani) 3:1. 68. Kyei (Imeri) 3:2. 90. Nsame (Foulpenalty) 4:2.
YB: Von Ballmoos; Lotomba, Camara, Lustenberger, Lefort; Fassnacht, Martins, Sierro, Sulejmani; Elia, Nsame.
Servette: Frick; Sauthier, Rouiller, Sasso, Iapichino; Ondoua, Cespedes; Stevanovic, Imeri, Cognat; Kone.
Einwechslungen: YB: Garcia (37. für Lefort), Bürgy (41. für Lustenberger), Ngamaleu (76. für Sulejmani), Gaudino (76. für Elia), Mambimbi (76. für Lotomba).
Servette: Vouilloz (20. für Iapichino), Kyei (64. für Cespedes), Alves (79. für Imeri), Maccoppi (79. für Ondoua).
Gelb: 48. Camara (Foul). 74. Martins (Foul). 80. Ngamaleu (Foul).
Bemerkungen: YB ohne Hoarau, Lauper, Petignat, Sörensen (verletzt). Aebischer, Janko (gesperrt). Servette ohne Routis, Tasar (verletzt), Schalk (gesperrt). https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 92760.html
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 16. Juli 2020, 07:49 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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16.07.2020  Zitat: YB hat einen neuen Spektakelmacher
Beim 4:2-Sieg der Young Boys gegen Servette sorgt Startelf-Debütant Meschack Elia für viel Furore. Das defensive Mittelfeld hat Mühe.
David von Ballmoos – 3,5
Für ihn gibt es allenfalls beim 0:1 etwas zu halten: Konés Kopfball aus kurzer Distanz prallt tückisch auf, läge aber eigentlich in seiner Reichweite. Das zweite Gegentor, Kyeis Kopfball zum 2:3, ist für ihn kaum zu verhindern.
Jordan Lotomba – 5,0
Gross in Form seit Wiederaufnahme der Meisterschaft. Erneut viel unterwegs, noch nicht immer in perfekter Abstimmung mit seinen Teamkollegen. Bringt vor Garcias Flanke zu Fassnachts Ausgleich den Ball herein, was beinahe schon ein Genfer Eigentor erzeugt. Auch in der zweiten Halbzeit mit dem einen oder anderen Vorstoss, nach 76 Minuten dann ist die Luft raus.
Mohamed Ali Camara – 4,5
Mehr Licht und diesmal weniger Schatten beim talentierten Guineer. Steht beim 0:1 einen Ticken zu weit hinten und hebt das Abseits auf. Behauptet sich aber im Zweikampf, ist bestechend gut in der Luft – und verpasst in der 70. Minute knapp das 4:2.
Fabian Lustenberger – 4,0
Stösst bereits nach knapp vierzig Minuten unglücklich mit Koné im Luftduell zusammen und muss mit einer Platzwunde ausgewechselt werden. Dürfte für das Spiel am Samstag in Zürich zumindest fraglich sein.
Jordan Lefort – 4,0
Auch er greift sich früh nach einer schmerzhaften Landung auf dem Kunstrasen an den Rücken. Nach 31 Minuten ist sein Arbeitstag beendet, Garcia ersetzt ihn.
Christian Fassnacht – 5,0
Kommt öfter über die für ihn ungewöhnliche linke Seite. Sorgt dort für viel Gefahr, setzt erst Elia bei dessen Chance in Szene und trifft dann kurz vor der Pause wuchtig mit dem Kopf zum 1:1. Tritt im zweiten Durchgang etwas kürzer.
Christopher Martins – 4,5
Spielt neben Sierro den defensiven Part im Mittelfeld. Macht das nicht immer ganz gelenk, leistet sich gerade in der Startphase noch Fehlpässe. Kommt dann besser ins Spiel, erzielt nach einem Eckball das 2:1 – aber muss nach seiner Gelben Karte in Zürich fürs erste wieder zuschauen.
Vincent Sierro – 4,0
Auch er startet verhalten, weshalb Servette im ersten Durchgang mehr Anteile hat. Zum 2:1 steuert er die Vorlage per Corner bei. Muss kurz behandelt werden, nachdem er einen hart getretenen Freistoss Imeris mit dem Kopf abgewehrt hat.
Miralem Sulejmani – 4,5
Nach starkem Auftritt im Derby und verschossenem Penalty in Basel nun gegen Servette zunächst etwas gehemmt. Hat kurz vor der Pause eine gute Chance, als ihn Elia anspielt, er den Ball gekonnnt annimmt und dann drüber schiesst. Clever dann, wie er nach Rouillers katastrophalem Rückpass Torschütze Elia bedient.
Meschack Elia – 5,5
Wird seit Mittwochabend auch einer breiteren Öffentlichkeit in der Super League bekannt sein, musste nach seinem fulminanten Auftritt auch sein erstes TV-Interview geben. Wenn er antritt, ist er kaum zu halten, war der schnellste Spieler auf dem Platz. Verpasste bei seinem ersten Startelfeinsatz sein Tor anfangs noch bei einer Chance in der ersten Halbzeit, traf dann mit gewitztem Haken um den Goalie zum 3:1.
Jean-Pierre Nsame – 4,5
Ein etwas verhaltener Auftritt des Topskorers, der zudem beim 2:3 durch Kyei das Kopfballduell verliert und den Torschützen etwas ungeschickt schubst. Erzielt ein wegen einer Offsideposition von Elia aberkanntes Tor, hat noch eine Chance – und verwandelt dann den von ihm provozierten Penalty in der Nachspielzeit gleich selbst zu seinem ersten Tor gegen seinen Ex-Club Servette.
Ulisses Garcia – 4,0
32. Minute für Lefort. Findet auf der Aussenbahn eigentlich sofort ins Spiel, bereitet Fassnachts 1:1 gut vor. Ist in Halbzeit zwei aber nicht mehr so oft zu sehen.
Nicolas Bürgy – 4,5
41. für Lustenberger. Heikel, mitten im Spiel in der Innenverteidigung ranzumüssen. Löst seine Sache eigentlich gut, sieht aber beim 0:1 gegen Imeri schlecht aus. Trifft in der 70. Minute mit starkem Kopfball die Latte.
Nicolas Ngamaleu
76. für Sulejmani, zu kurz im Einsatz für eine Benotung.
Gianluca Gaudino
76. für Elia, zu kurz im Einsatz für eine Benotung.
Felix Mambimbi
76. für Lotomba, zu kurz im Einsatz für eine Benotung. https://www.bernerzeitung.ch/yb-hat-ein ... 3035547352
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 16. Juli 2020, 07:54 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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15.07.2020  Zitat: YB zeigt beim 4:2-Sieg gegen Servette wieder sein Heimgesicht
YB gewinnt gegen Servette sicher mit 4:2. Die Berner drehen die attraktive Partie nach einem 0:1-Rückstand noch zu ihren Gunsten.
Das Wichtigste in Kürze
- YB zeigt gegen Servette wieder das «Heimgesicht» - Die Berner gewinnen nach Rückstand noch verdient mit 4:2. - Topskorer Jean-Pierre Nsame trifft zum ersten Mal gegen Servette.
Seit dem Corona-Unterbruch hat YB in drei Auswärtsspielen nur einen Punkt geholt. Zuhause aber vier Mal in Folge spektakulär gewonnen. Auch gegen Servette zeigen die Berner ihr «Heimgesicht» und reihen den zwölften Liga-Sieg in Folge im Wankdorf aneinander.
YB startet stark in die Partie. Bereits in der dritten Minute kommt Jean-Pierre Nsame zu einer ersten Chance. Der Liga-Topskorer hat in dieser Saison gegen jedes Team getroffen – ausser gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber Servette. Und nach acht Minuten verpasst Elia die Führung für YB nur knapp.
Danach entwickelt sich das Spiel etwas ausgeglichener und die Berner haben zwei Mal Glück. In der 18. Minute könnte Schiri Turpin nach einem Duell zwischen Lustenberger und Stevanovic auch auf Penalty für Servette entscheiden. Und nach 22 Minuten trifft der selbe Stevanovic mit einem Kopfball nur den Pfosten.
Beide Teams müssen noch vor der Pause ihren Linksverteidiger verletzt auswechseln. Bei Servette muss Iapichino raus (20.) und bei den Bernern Lefort (33.).
Auch Lustenberger verletzte sich, bei einem Kopfballduell rasselt er mit Servettes Kone zusammen – Platzwunde. Der YB-Captain muss mach knapp 40 Minuten ebenfalls vom Feld. Sein Coach nach dem Spiel: «Die Wunde war zu gross um sie auf dem Platz zu nähen und Lustenberger ist sicher fraglich fürs FCZ-Spiel.»
Kurz vor der Pause kommt es noch schlimmer für die Berner. Kone köpfelt die Genfer auf Vorarbeit von Imeri nach einem cleveren Spielzug nach einem Einwurf in Führung.
In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit geht es drunter und drüber. Erst trifft Nsame endlich auch gegen Servette – doch das Tor wird wegen Offside zu Recht aberkannt. Dann lenkt Stevanovic einen Schuss an den eigenen Pfosten. Und schliesslich gleicht Fassnacht per Kopf nach einer Flanke von Garcia doch noch vor der Pause aus.
YB geht nach der Pause in Führung
Die Berner starten schwungvoll in die zweite Halbzeit und geht in der 56. Minute verdient in Führung. Christopher Martins erzielt das 2:1, es ist sein erster Saisontreffer.
Nach einem katastrophalen Fehlpass der Servette-Abwehr kommt Sulejmani an den Ball wie die Jungfrau zum Kind. Der Edeltechniker setzt Elia ein, der zwar etwas kompliziert aber dafür umso cooler zum 3:1 einnetzt.
Doch das Spiel ist noch nicht entschieden. Servette kommt durch den eingewechselten Kyei auf 2:3 heran. Servette versucht noch den Ausgleich zu erzielen, richtig gefährloich wird es aber nicht mehr.
Und in der Nachspielzeit verwertet Jean-Pierre Nsame auch noch einen Foulpenalty zum 4:2. Nsame trifft zum ersten mal gegen Servette und YB gewinnt zum ersten Mal in dieser Saison gegen die Genfer.
Damit sind die Berner zurück an der Tabellenspitze, haben aber ein Spiel mehr ausgetragen als St. Gallen. Können die Ostschweizer am Donnerstag nachziehen? https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-ze ... t-65743758
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 16. Juli 2020, 08:00 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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16.07.2020  Zitat: Martins trifft erstmals für die Young Boys
Christopher Martins hat am Mittwochabend ein kleines Stück Luxemburger Fußballgeschichte geschrieben.
Endlich hat es geklappt! Christopher Martins durfte sich am Mittwochabend erstmals in der Schweizer Meisterschaft als Torschütze feiern lassen. In der 56. Minute der Partie gegen Servette Genf stand Luxemburgs Nationalspieler goldrichtig und beförderte den Ball nach einem Eckball mit dem rechten Knie ins Tor.
Seine Mannschaft, die Youngs Boys Bern, feierten am 31. Spieltag der Super League einen wichtigen 4:2-Heimsieg. Zumindest vorübergehend steht das Team aus der Schweizer Hauptstadt nun in der Tabelle wieder auf Platz eins. St.Gallen kann am Donnerstagabend jedoch mit einem Triumph gegen Luzern wieder vorbeiziehen.
Martins erzielte gegen Servette den wichtigen 2:1-Führungstreffer. Für den 23-Jährigen, der seit Sommer 2019 das Trikot der Youngs Boys trägt, war es eine Premiere. Noch nie hatte er sich für die Berner als Torschütze feiern lassen dürfen. Dementsprechend ausgelassen war dann auch der Jubel, inklusive Tänzchen.
Der Mittelfeldspieler schrieb gleichzeitig auch ein kleines Stück Luxemburger Fußballgeschichte. Er avancierte zum ersten Luxemburger Torschützen in der Super League seit 1754 Tagen! Am 26. September 2015 hatte Mario Mutsch dieses Kunststück zum letzten Mal beim 1:1 von St.Gallen gegen den Grasshopper Club Zürich geschafft. https://www.wort.lu/de/sport/martins-tr ... 784e361b59
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 16. Juli 2020, 11:35 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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16.07.2020  Zitat: Nach Horror-Zusammenstoss
YB bangt um Captain Lustenberger
Nach einem Horror-Zusammenstoss mit Servettes Koné ist der Einsatz von YB-Captain Fabian Lustenberger (32) am Samstag gegen Zürich fraglich. Ohne ihren Teamleader sind die Berner verwundbar.
Im Stadion Wankdorf läuft die 37. Minute, als den 1000 Zuschauern der Atem stockt. Ein hoher Ball an der Mittellinie. YB-Captain Fabian Lustenberger und Servette-Stürmer Koné steigen zum Kopfballduell hoch. Der Ivorer in Genfer Diensten ist einen Tick schneller am Ball. Lustenbergers Stirn trifft Konés Hinterkopf mit voller Wucht.
Lustenberger sackt zusammen. Breitet die Arme aus. Er hackt seinen rechten Fuss dreimal in den Kunststoffrasen. Als die Teamärzte das Feld betreten, schiesst Blut aus Lustenberger Stirn. Immerhin: Er ist bei Bewusstsein, kann selber aufstehen. Doch die blonden Haare sind rot vom Blut. An ein Weiterspielen ist nicht zu denken.
Lustenberger klagt über Kopfschmerzen
YB-Trainer Gerarado Seoane sagt eine halbe Stunde nach dem Spiel zu BLICK: «Es war eine Platzwunde, die man nähen muss. Das geschieht in diesem Moment. Man konnte das nicht am Spielfeldrand machen.» Lustenberger klagt über Kopfschmerzen.
Auf der Tribüne schaut Philippe Senderos zu, der Genfer, der Ex-Servettien, der bei der WM 2006 Ähnliches erlebt hatte. Gegen Südkorea hatte Senderos das 1:0 per Kopfball erzielt (Endstand 2:0) und war dabei mit einem Südkoreaner zusammengestossen. Senderos konnte damals mit Turban bis zur 53. Minute weiterspielen.
Ohne den Captain gegen Zürich?
Für Lustenberger ist am Mittwochabend das Spiel nach dem Zusammenprall vorbei. Ob er am Samstag gegen Zürich dabei sein wird? «Fraglich», sagt Trainer Seoane. Dabei ist Lustenberger wohl der wichtigste Spieler in diesem zuletzt doch sehr fragilen YB-Meisterteam. Mit Lustenberger hat YB in dieser Saison im Schnitt 2,08 Punkte pro Spiel gewonnen. Ohne den Captain sind es 1,97 Punkte pro Spiel. Angesichts der engen Ausgangslage an der Tabellenspitze können diese paar Prozente entscheidend sein.
Dass Servette kaum zehn Minuten nach Lustenbergers Ausfall den Führungstreffer erzielt, mag Zufall sein. Und es ist auch unerheblich, weil YB das Spiel schliesslich doch noch mit 4:2 zu seinen Gunsten entscheidet.
Aber in Bern wären sie schon sehr froh, wenn der Captain am Samstag in Zürich auf der Kommandobrücke stehen würde. https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 94209.html
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