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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Sonntag 16. Februar 2020, 22:37 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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16.02.2020  Zitat: YB-Noten: Kaum einer ist genügend
Beim 1:2 im Tessin spielen die Berner Young Boys von hinten bis vorne schwach.
David von Ballmoos: Note 4,0 Drei Schüsse aufs YB-Tor, zwei Treffer. Bei beiden Gegentoren konnte er wenig ausrichten.
Saidy Janko: Note 3,0 In der Defensive wie die Kollegen wenig gefordert. Nach vorne fehlte es ihm an Überzeugung. Und seine Flanken gerieten zu hoch. Oder zu tief. Oder zu hart. Oder zu scharf. Damit war er jedoch nicht allein bei YB.
Fabian Lustenberger: Note 3,0 Eigentlich eine ganz normale Lustenberger-Partie: unaufgeregt, souverän, stilsicher. Aber wie schon in Luzern (0:2), als ihm ein Eigentor unterlief, mit einem groben Patzer. Er unterschätzte den Ball vor dem 2:0 Luganos durch Alexander Gerndt fürchterlich.
Jordan Lefort: Note 3,0 Weil Lugano äusserst vorsichtig agierte, hatten die Abwehrspieler der Berner wenig zu tun. Als der Franzose einmal gefordert war, griff er Filip Holender bei dessen Spaziergang vor dem 1:0 zuerst nicht an – und schliesslich viel zu zögerlich. Im Spielaufbau zudem mit mehreren Pässen ins Niemandsland.
Ulisses Garcia: Note 3,5 Versprühte immerhin Abenteuerlust. Allein: Seine Hereingaben waren ebenfalls sehr schwach.
Christian Fassnacht: Note 3,0 Von ihm kam deutlich zu wenig. Tauchte viel zu oft ab.
Christopher Martins: Note 3,0 Hätte der Chef im Mittelfeld sein können. Jedoch mit unerklärlichen Aussetzern, wirkte mehrmals unkonzentriert.
Michel Aebischer: Note 3,0 Trieb YB an. Allerdings wollte er zu viel, hielt den Ball zu lange, entschied sich falsch. Und seine Standards waren –nicht zum ersten Mal – harmlos.
Marvin Spielmann: Note 2,0 Ihm missriet fast alles. Verdribbelte sich, verlor Bälle, technische Mängel. Setzt sich vielleicht zu stark unter Druck.
Guillaume Hoarau: Note 2,5 Wo ist seine Torgefahr geblieben? Verlor auch alle wichtigen Kopfballduelle, blieb blass.
Felix Mambimbi: Note 4,0 Wirblig und fleissig. Auch ihm gelang längst nicht alles. Verpasste in der Nachspielzeit das 2:2, als er an Goalie Noam Baumann scheiterte.
Miralem Sulejmani: Note 4,5 46. Minute für Spielmann. Ein Aktivposten. Ballsicher, gute Übersicht. Entscheidend am Tor beteiligt. Doch auch seine Eckbälle richteten wenig Schaden an.
Samuel Ballet: ohne Note 78. Minute für Janko. Traf gleich beim Debüt.
Gianluca Gaudino: ohne Note 78. Minute für Martins. Mit Comeback nach längerer Verletzungspause.
Noten: 6,0 = herausragend; 5,0 = gut; 4,0 = solid; 3,0 = ungenügend; 2,0 = schlecht; 1,0 = sehr schlecht https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/12989692
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shalako
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Verfasst: Sonntag 16. Februar 2020, 22:40 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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16.02.2020  Zitat: YB hat seine Leichtigkeit verloren
Die schwachen Young Boys enttäuschen bei der 1:2-Niederlage in Lugano schwer. Sie schiessen erst in der 90. Minute erstmals aufs Tor.
Als es viel zu spät ist, erwachen die Young Boys in Lugano doch noch. Und beinahe sind es ihre grossen Sturmtalente, welche für ein wundersames Comeback sorgen. In der 90. Minute erzielt der eingewechselte Samuel Ballet bei seinem Debüt für YB das 1:2-Anschlusstor. Er ist 18. Und in der Nachspielzeit ist es der 19-jährige Felix Mambimbi, der auf einmal ganz allein aufs Tor laufen kann – aber an Luganos Goalie Noam Baumann scheitert.
Und so verliert YB auch das zweite Auswärtsspiel in der Rückrunde nach dem ernüchternden 0:2 in Luzern. Der Auftritt in Lugano ist noch deutlich schwächer als der zwei Wochen zuvor. Der Meister ist uninspiriert, fahrig, harmlos, er präsentiert sich ausgesprochen fehlerhaft und wie ein ganz normales Super-League-Team. Die Magie der letzten Rekordsaison ist weit weg, die Leichtigkeit sowieso, die Young Boys haben nach vielen personellen Wechseln und enormen Verletzungssorgen ihre Aura eingebüsst. In den letzten sieben Partien erzielten sie nur fünf Tore.
Endlich ein Auswärtstor
Es fehlt YB insbesondere in Auswärtspartien seit einiger Zeit an Souveränität, Stilsicherheit, Spielfreude. Bis zu Ballets Treffer schafften es die Berner in Lugano in 90 Minuten nicht ein Mal, aufs Tor zu schiessen. Und so sagt ihr Trainer Gerardo Seoane nachdenklich: «Wir wissen, dass wir uns verbessern müssen.»
Immerhin erzielen die Young Boys in Lugano endlich mal wieder einen Treffer in der Fremde. Zuvor waren sie fast 400 Minuten und während insgesamt 84 Tagen ohne Torerfolg in Auswärtsspielen geblieben. Sie trafen nicht beim schwachen Auftritt in Basel (0:3). Sie trafen nicht beim noch schwächeren, ausgesprochen energielosen Gastspiel in Lugano (0:0) kurz vor Weihnachten, als der Akku leer war. Und sie trafen nicht in Luzern.
Am Sonntag tun sie sich im Tessin mal wieder überaus schwer. Ihre Vorstellung hat trotz ihres Torschützen wenig mit Ballett, aber viel mit Krampf zu tun. In Lugano reibt man sich vor nur rund 3000 Zuschauern in stimmungsloser Ambiance mehrmals die Augen und fragt sich, ob das wirklich jener Verein ist, welcher über zwei Jahre lang spektakulär durch die Liga gerauscht ist.
84 Tage vorher hatte YB in Sion 4:3 gewonnen. Roger Assalé schoss das späte Siegtor, Jean-Pierre Nsame traf dreimal. Assalé ist mittlerweile in Spanien bei Leganés, Nsame in Lugano gesperrt. Der überragende Torschütze mit bereits 17 Saisontreffern fehlt wie der gleichfalls gesperrte Nicolas Ngamaleu in der Offensive. Guillaume Hoarau erhält zwar eine Spielgelegenheit, doch der Altmeister ist nach mal wieder längerer Verletzungspause weit von seiner Bestform entfernt und über 94 Minuten total ungefährlich.
Weil diesmal auch Christian Fassnacht enttäuscht und Marvin Spielmann erneut wie blockiert wirkt, gelingt YB offensiv bedenklich wenig. «Wir haben ihnen das Leben schwer gemacht», sagt Luganos Coach Maurizio Jacobacci. Der Stadtberner hat seine Mannschaft klug eingestellt, die Gastgeber agieren defensiv und aggressiv, solidarisch und hart.
Die krassen Abwehrfehler
YB zeigt sich überraschend früh beeindruckt vom aufsässigen Gegner. In Lugano werden selten bis nie Schönheitspreise verteilt, mit vielen Foulspielen unterbinden die Tessiner auch am Sonntag den Spielfluss. Der Rasen ist schwierig zu bespielen, was eher im Sinn der rustikalen Luganesi ist. Und zu vielen Fehlern bei den Young Boys führt. Vor der Pause ist ihr Auftritt geradezu grotesk hilflos.
Weil zudem die Defensive beim einzigen halbwegs ernsthaften Angriff Luganos freundlich zuschaut, wie Filip Holender über den halben Platz spaziert, sogar am YB-Strafraum nicht attackiert wird und mit einem präzisen Flachschuss trifft, ist das 1:0 für Lugano nach einer grausamen ersten Halbzeit verdient.
Auch nach über 70 Minuten haben die Teams – das destruktive Lugano und das verkrampfte YB – erst einen Torschuss abgegeben. Dem Favoriten gelingt wenigstens eine sanfte Leistungssteigerung, in den ersten zwanzig Minuten nach dem Seitenwechsel sind die Young Boys dank des eingewechselten Miralem Sulejmani bemühter und schwungvoller. Doch sie bleiben unentschlossen, einen Punkt verdienen sie nicht. Und vor dem 2:0 durch den früheren YB-Stürmer Alexander Gerndt fünf Minuten vor Spielende patzt auch noch Captain Fabian Lustenberger schwer.
Nach Gerndts später Gelb-Roter Karte erwacht YB endlich doch noch. Hätte der fleissige Mambimbi in der 92. Minute das 2:2 erzielt, wären die Young Boys wieder Leader. Es hätte ein sehr gutes Wochenende für sie werden können. Aber das gilt auch für die St. Galler und die Basler. Der Tabellenführer verliert 0:1 beim formstarken Luzern, der FCB 0:1 gegen das formstarke Thun – und zum vierten Mal in fünf Partien.
Am Sonntag in St. Gallen
Die Krise in Basel akzentuiert sich. Auf die gleichfalls schwächelnden Young Boys wiederum wartet in sechs Tagen das Gipfeltreffen in St.Gallen. Sie dürften dann auf einen Gegner treffen, der nicht wie Lugano nur das Spiel zerstören will. Der Plan der Tessiner am Sonntag geht erstaunlich problemlos auf. Es ist ihr erster Heimsieg gegen YB nach 18 Jahren. https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/11999915
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shalako
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Verfasst: Sonntag 16. Februar 2020, 22:42 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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16.02.2020  Zitat: Das freut den FC Basel
Lustenberger mit Bock – YB taucht im Tessin
Damit hätte wohl niemand gerechnet: Der FC Lugano schlägt dank einer starken Defensiv-Leistung den amtierenden Meister YB mit 2:1.
Das Meisterrennen
Das gibt es doch nicht! Nach der überraschenden Niederlage des FC Basel am Samstag verlieren auch die beiden anderen Meisteranwärter YB und St. Gallen. Somit bleibt die Ausgangslage gleich wie vor dem Spieltag. Das Spitzenduo YB/St. Gallen liegt gleichauf, der FCB hat 5 Punkte Rückstand.
1. St. Gallen 22/44 2. YB 22/44 3. Basel 22/39
Das Spiel:
Bisher konnte Lugano in der Rückrunde nicht überzeugen – einen mageren Punkt holen die Tessiner in drei Spielen. Nun gibts ausgerechnet gegen den amtierenden Meister den ersten Dreier. Wie kommts dazu? Lugano steht defensiv gut, lässt kaum etwas zu – und geht in Führung! Die Partie ist lanciert, denkt man. Doch es scheint, als wolle Lugano es beim Minisieg belassen. YB bestimmt das Spiel, findet aber keinen Weg, die gegnerische Abwehr zu knacken. Die Luganesi stoppen die Berner auf dem Weg zum Tor – die Statistik von 13:1-Fouls zur Halbzeit spricht Bände. Nach der Pause schmeisst YB alles nach vorne. Die Konsequenz: der zweite Gegentreffer. Torschütze ist ausgerechnet der Ex-Berner Alexander Gerndt. Ist das die Vorentscheidung? Denkste! Vier Minuten nach seinem Treffer fliegt Gerndt mit Gelb-Rot vom Platz. Und in Überzahl schiesst YB tatsächlich den Anschlusstreffer. Heisse Schlussminuten im Tessin sind vorprogrammiert. Doch die Berner können den Ball nicht über die Linie drücken. Somit bleibts beim sensationellen Sieg für Lugano – YB ist geschlagen.
Die Tore:
1:0, 17. Minute | Da sieht die Berner Abwehr ganz schlecht aus: YB-Lefort lässt Filip Holender frei zum Schuss kommen. Der Ungar lässt sich diese Chance nicht nehmen und hämmert den Ball präzis ins untere Eck.
2:0, 83. Minute | Was für ein Fehler von Fabian Lustenberger! Der YB-Captain unterschätzt einen hohen Abschlag komplett – Alexander Gerndt zieht alleine auf Von Ballmoos los und versenkt das Ding eiskalt.
2:1, 90. Minute | Gott sei dank gibts den VAR. Zuerst wird das Tor von Youngster Samuel Ballet wegen Offside aberkannt, nach kurzer Rücksprache mit dem Video-Ref gibt Schiri Horisberger den Treffer aber doch.
Das gab zu reden:
Alexander Gerndt schiesst gegen seinen Ex-Verein den vorentscheidenden Treffer zum 2:0. Der Schwede jubelt zurückhaltend – eine faire Geste des Stürmers.
Der Beste: Filip Holender. Er schiesst mit seinem Treffer Lugano in Führung und ist später nochmals an einer grossen Chance beteiligt.
Der Schlechteste: Guillaume Hoarau. Er fällt kein bisschen auf. Als ob er nicht auf dem Platz stehen würde. Ein Sinnbild für YB’s Leistung an diesem Sonntag.
So gehts weiter:
Am Sonntag kommts zum Spitzenspiel zwischen YB und St. Gallen im Kybunpark. Am gleichen Tag empfängt Lugano den FC Sion zuhause.
Lugano – YB 2:1 (1:0)
Cornaredo, 3122 Fans
Schiedsrichter: Stefan Horisberger
Bemerkungen:
Lugano ohne Guidotti und Obexer, Sabbatini, Maric, Bottani (alle verletzt).
YB ohne Nsame, Moumi Ngamaleu (gesperrt), Camara, Lauper, Lotomba, Sierro, Sörensen (alle verletzt).
Einwechslungen:
Lugano: Lungoyi (69. für Holender), Selasi (78. für Aratore), Kecskes (90. für Lovric).
YB: Sulejmani (46. für Spielmann), Ballet (78. für Janko), Gaudino (78. für Martins).
Gelbe Karten: 25. Holender (Foul), 29. Covilo (Foul), 37. Gerndt (Foul), 54. Aratore (unsportliches Verhalten), 77. Lefort (Foul).
Gelb-Rote Karte: 88. Gerndt (Foul).
Aufstellungen:
Lugano: Baumann; Yao, Daprela, Sulmoni, Lavanchy; Covilo, Lovric, Custodio; Holender, Gerndt, Aratore.
YB: Von Ballmoos; Janko, Lustenberger, Lefort, Garcia; Spielmann, Martins, Aebischer, Fassnacht; Mambimbi, Hoarau. https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 51264.html
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shalako
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Verfasst: Sonntag 16. Februar 2020, 22:43 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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16.02.2020  Zitat: YB verpasst Sprung an die Spitze
Hier verschätzt sich Lustenberger total
In Zusammenarbeit mit Teleclub präsentiert BLICK die Highlights der Super-League-Partie FC Lugano – YB (2:1). https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 51783.html
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shalako
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Verfasst: Sonntag 16. Februar 2020, 22:47 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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16.02.2020  Zitat: Eine weitere Berner Reise ohne den erhofften Ertrag
YB findet auch in Lugano nicht aus ihrem Formtief auf fremdem Terrain. Die Berner unterliegen zum ersten Mal seit März 2002 im Tessin. Holender und Gerndt treffen für die Luganesi zum 2:1-Sieg.
Seit Lugano 2015 wieder in die Super League spielt, waren die Reisen der Young Boys ins Stadion Cornaredo immer einträglich. Sechs Siege und drei Remis erreichten sie in den letzten neun Partien. Aber am Sonntagnachmittag waren ihre momentanen (Auswärts)-Schwächen zu offensichtlich. Lugano profitierte davon: Filip Holender traf in der 17. Minute mit einem Schuss von der Strafraumgrenze zum 1:0 und Alexander Gerndt, der ehemalige Young Boy, erzielte in der 84. Minute nach einem Konter seinen ersten Super-League-Treffer der Saison. Beiden Toren waren Fehler in der YB-Defensive vorangegangen, vor dem ersten griff Neuzugang Jordan Lefort zu zögerlich an und am Ursprung des zweiten stand ein Fehler von Fabian Lustenberger.
Das augenfälligste Berner Manko betraf aber die Offensive, die erst nach einer Stunde etwas besser in Fahrt kam und sich Chancen erspielte. Dass Jean-Pierre Nsame und Nicolas Moumi Ngamaleu gesperrt fehlten, war spürbar, zumal Guillaume Hoarau nahezu wirkungslos blieb. Es war der 18-jährige Samuel Ballet, der bei seinem Debüt für die 1. Mannschaft der Young Boys den einzigen Treffer erzielte. In der 90. Minute, gut zehn Minuten nach seiner Einwechslung, schoss er das 1:2 und beendete zumindest die Berner Serie von 374 Minuten ohne Auswärtstreffer. Das warten auf einen Auswärtssieg geht derweil weiter. Den letzten gab es vor vier Partien Ende November in Sitten.
Telegramm:
Lugano - Young Boys 2:1 (1:0)
3122 Zuschauer. - SR Horisberger. - Tore: 17. Holender (Covilo) 1:0. 84. Gerndt (Lovric) 2:0. 90. Ballet (Sulejmani) 2:1.
Lugano: Baumann; Yao, Sulmoni, Daprelà, Lavanchy; Lovric (92. Kecskes), Covilo, Custodio; Holender (69. Lungoyi), Gerndt, Aratore (78. Selasi).
Young Boys: Von Ballmoos; Janko (78. Ballet), Lustenberger, Lefort, Garcia; Spielmann (46. Sulejmani), Aebischer, Martins (78. Gaudino), Fassnacht; Mambimbi, Hoarau.
Bemerkungen: Lugano ohne Bottani, Obexer, Sabbatini, Rodriguez und Guidotti (alle verletzt). Young Boys ohne Nsame, Moumi Ngamaleu (beide gesperrt), Lotomba, Sierro, Sörensen (alle verletzt), Camara und Lauper (beide rekonvaleszent). 88. Gelb-Rote Karte gegen Gerndt. Verwarnungen: 25. Holender (Foul). 29. Covilo (Foul). 37. Gerndt (Foul). 54. Aratore (Foul). https://www.aargauerzeitung.ch/sport/fu ... -136378697
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shalako
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Verfasst: Sonntag 16. Februar 2020, 22:48 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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16.02.2020  Zitat: Lugano bleibt daheim gegen YB diese Saison ungeschlagen
Auch in Lugano finden die Young Boys nicht aus dem Formtief auf fremdem Terrain heraus. YB verliert in Lugano zum ersten Mal seit März 2002.
Filip Holender und Alexander Gerndt trafen für die Luganesi zum 2:1-Sieg.
Seit Lugano 2015 wieder in die Super League spielt, waren die Reisen der Young Boys ins Stadion Cornaredo immer einträglich. Sechs Siege und drei Remis erreichten sie in den letzten neun Partien. Aber am Sonntagnachmittag waren ihre momentanen (Auswärts)-Schwächen zu offensichtlich. Lugano profitierte davon: Filip Holender traf in der 17. Minute mit einem Schuss von der Strafraumgrenze zum 1:0 und Alexander Gerndt, der ehemalige Young Boy, erzielte in der 84. Minute nach einem Konter seinen ersten Super-League-Treffer der Saison.
Beiden Toren waren Fehler in der YB-Defensive vorangegangen, vor dem ersten griff Neuzugang Jordan Lefort zu zögerlich an und am Ursprung des zweiten stand ein Fehler von Fabian Lustenberger.
Das augenfälligste Berner Manko betraf aber die Offensive, die erst nach einer Stunde etwas besser in Fahrt kam und sich Chancen erspielte. Dass Jean-Pierre Nsame und Nicolas Moumi Ngamaleu gesperrt fehlten, war spürbar, zumal Guillaume Hoarau nahezu wirkungslos blieb. Es war der 18-jährige Samuel Ballet, der bei seinem Debüt für die 1. Mannschaft der Young Boys den einzigen Treffer erzielte. In der 90. Minute, gut zehn Minuten nach seiner Einwechslung, schoss er das 1:2 und beendete zumindest die Berner Serie von 374 Minuten ohne Auswärtstreffer.
Das Warten auf einen Auswärtssieg geht derweil weiter. Den letzten gab es vor vier Partien Ende November in Sitten. Telegramm:
Lugano - Young Boys 2:1 (1:0)
3122 Zuschauer. - SR Horisberger. - Tore: 17. Holender (Covilo) 1:0. 84. Gerndt (Lovric) 2:0. 90. Ballet (Sulejmani) 2:1.
Lugano: Baumann; Yao, Sulmoni, Daprelà, Lavanchy; Lovric (92. Kecskes), Covilo, Custodio; Holender (69. Lungoyi), Gerndt, Aratore (78. Selasi).
Young Boys: Von Ballmoos; Janko (78. Ballet), Lustenberger, Lefort, Garcia; Spielmann (46. Sulejmani), Aebischer, Martins (78. Gaudino), Fassnacht; Mambimbi, Hoarau.
Bemerkungen: Lugano ohne Bottani, Obexer, Sabbatini, Rodriguez und Guidotti (alle verletzt). Young Boys ohne Nsame, Moumi Ngamaleu (beide gesperrt), Lotomba, Sierro, Sörensen (alle verletzt), Camara und Lauper (beide rekonvaleszent). 88. Gelb-Rote Karte gegen Gerndt. Verwarnungen: 25. Holender (Foul). 29. Covilo (Foul). 37. Gerndt (Foul). 54. Aratore (Foul). https://www.aargauerzeitung.ch/sport/fu ... -136378704
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shalako
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Verfasst: Sonntag 16. Februar 2020, 22:58 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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16.02.2020  Zitat: Meister YB verliert auswärts gegen den FC Lugano
Erstmals seit 2002 geht YB auswärts beim FC Lugano als Verlierer vom Platz. Im Titelkampf schmerzt diese Pleite ganz besonders.
Das Wichtigste in Kürze
- Meister YB verliert eine packende Partie in Lugano mit 1:2. - Erst in Überzahl gelingt den Bernern in der Schlussphase der Anschlusstreffer. - Es ist die erste Niederlage für YB in Lugano seit 2002.
Mit einem 2:1-Heimsieg gegen Meister YB sorgt der FC Lugano in der Super League für zusätzliche Spannung. Zum einen setzen sich die Ticinesi ein wenig vom Abstiegskampf rund um Sion, Xamax und Thun ab. Zum anderen macht die überraschende Pleite der Berner den Titelkampf zusätzlich spannend.
Für YB ist es die zweite Pleite aus den letzten drei Spielen. Die Bianconeri dürfen indes nach fünf sieglosen Ligapartien en suite wieder einmal einen Dreier feiern.
Die Gäste erwischen zwar den etwas besseren Start, aber es sind die Hausherren, die in Führung gehen. Filip Holender profitiert nach 17 Minuten vom nachlässigen Abwehrverhalten der Berner. Jordan Lefort lässt dem Ungarn viel Platz, der Lugano-Angreifer zieht gnadenlos ab. David von Ballmoos im YB-Tor hat keine Chance, den harten Flachschuss zu parieren.
YB bemüht sich um eine Reaktion
YB reagiert und bemüht sich um eine rasche Antwort, die ganz grossen Chancen bleiben zunächst aber aus. Nach knapp vierzig Minuten muss Noam Baumann gegen Christian Fassnacht retten. Die ganz grosse Gefahr strahlt aber auch diese Szene nicht aus. Es bleibt dennoch die beste Chance der Berner auf den Ausgleich in Hälfte eins.
Die zweite Halbzeit beginnt mit einer Drangphase der Gäste aus Bern, aber die Hausherren bleiben gefährlich. Torschütze Holender köpft den Ball zehn Minuten nach Wiederbeginn nach einem Corner ans Lattenkreuz. Auf der Gegenseite geht ein harter Distanzschuss von Michel Aebischer knapp neben das Tor. Zwei Minuten später setzt auch Fassnacht einen Kopfball am Kasten vorbei.
Danach übernehmen die Luganesi wieder zunehmend das Kommando über die Partie. YB wirft alles nach vorne, kommt aber nicht zu gefährlichen Chancen. Lugano nutzt die sich bietenden Räume – Ex-Berner Alexander Gerndt profitiert von einem Lustenberger-Patzer. Der YB-Captain vertändelt den Ball, Gerndt läuft alleine aufs Tor und lässt von Ballmoos keine Chance.
Hektische Schlussphase in Lugano
Doch der Torschütze beschert sich selbst kurz darauf eine vorzeitige Dusche. Im Luftkampf fährt er den Ellenbogen aus und holt sich seine zweite Gelbe Karte an diesem Abend. In Überzahl trifft Samuel Ballet nach Sulejmani-Vorlage zunächst zum 1:2. Der Videoassistent muss den Treffer nach fälschlicher Abseitsentscheidung für gültig erklären.
Unmittelbar nach dem Wiederanpfiff läuft Felix Mambimbi dann alleine auf das Tor zu, scheitert jedoch am Lugano-Schlussmann. Es ist die letzte Chance der Berner in einer hektischen Schlussphase. Am Ende steht eine bittere 1:2-Niederlage, die erste in Lugano seit 2002.
Richtig packend wird der Titelkampf am kommenden Wochenende. Da gastiert Meister YB in der Ostschweiz beim direkten Titelrivalen FC St.Gallen. Glück für YB: Auch die Espen kassieren am Sonntag eine vermeidbare Niederlage. Lugano hingegen trifft im Duell des Achten gegen den Neunten auf den FC Sion. https://www.nau.ch/sport/fussball/meist ... o-65663305
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shalako
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Verfasst: Montag 17. Februar 2020, 13:10 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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17.02.2020  Zitat: Bubentraum und Albtraum
Der 18-jährige Samuel Ballet trifft sofort. Es ist die einzige positive YB-Nachricht in Lugano.
Man könnte aus YB-Sicht sagen: Alles ist im Lot. Der Rückstand auf Rang 1: null Punkte.
Wahr ist aber auch: Diese Young Boys gefallen seit längerer Zeit nicht mehr besonders. Insbesondere auswärts enttäuschen sie regelmässig. Sie haben Mühe, sich Chancen zu erspielen. Sie erzielen kaum noch Tore. Und Niederlagen in der Fremde werden zur Normalität.
Beim 1:2 in Lugano traf mit Samuel Ballet einer, der im März erst 19 wird. 12 Minuten nach seiner Einwechslung reüssierte er beim Super-League-Debüt, der Treffer war ein Kinderspiel, weil Ballet den Ball aus wenigen Metern ins leere Tor spedieren musste – und die Erfüllung eines Bubentraumes. «Seit ich denken kann, bin ich YB-Fan», sagt Ballet.
Aufgewachsen ist Ballet in Ittigen, früh wechselte er vom lokalen Club zum FC Bern, bald und schon mit 10 zu den Young Boys. Der Vater ist Schweizer, die Mutter Kamerunerin, die Aussichten vielversprechend. Er gehört hinter dem hochbegabten Felix Mambimbi, auch erst 19, zu einer Reihe von hoffnungsvollen Nachwuchskräften, denen man bei YB zutraut, dereinst eine wichtige Rolle einnehmen zu können.
Die vielen Mängel
Noch aber müssen es die arrivierten Fussballer richten. Und erstmals seit drei Jahren ist bei den Young Boys nach mehreren erschreckend harmlosen Vorstellungen zumindest eine Art Ergebniskrise festzustellen. Gerardo Seoane erweckt am Sonntagabend in Lugano nicht den Eindruck, Erklärungen für die dürftigen Leistungen präsentieren zu können. Er belässt es in seiner Analyse bei ein paar Allgemeinplätzen und ist selbstredend unzufrieden mit dem Ergebnis. Er sagt aber auch, es gebe in der Super League keine schwachen Teams und meint, in Lugano sei es für alle schwierig.
Intern dürfte der Trainer andere Worte wählen nach dem Albtraumauftritt in Lugano: Fehlpassfestival, fehlende Entschlossenheit, schwache Flanken, unpräzise Standards. Aus dem Mittelfeld kamen zu wenig Impulse, zumal Marvin Spielmann erneut wenig gelang und Christopher Martins sowie Michel Aebischer unkonzentriert agierten. «Ganz okay», findet Aebischer den YB-Auftritt, «aber wir waren zu wenig konsequent.»
Sein Captain Fabian Lustenberger spricht davon, dass die Young Boys nicht zwingend genug gewesen seien. «Es ist nicht einfach hier auf diesem Rasen», sagt er, «und wir haben es nicht geschafft, torgefährlicher zu sein.» Vor dem zweiten Gegentor verschätzte sich Lustenberger und erlaubte Alexander Gerndt, alleine aufs YB-Tor zu ziehen. «Das war mein Fehler», sagt Lustenberger. «Es ist ärgerlich, weil ich vor zwei Wochen in Luzern schon ein Eigentor schoss.»
Die vielen Verletzten benutzt keiner bei YB als Ausrede, selbst wenn es für den Meister schwierig ist, mit ständig wechselnder Belegschaft den Rhythmus zu finden. «In der Tabelle ist nichts passiert», sagt Lustenberger. «Und am Sonntag können wir in St. Gallen Rang 1 zurückerobern.» Mit den in Lugano gesperrten Jean-Pierre Nsame und Nicolas Ngamaleu. Und mit dem neuen Stürmer Meschack Elia.
Und so lässt sich aus YB-Sicht sagen: Steigerungspotenzial gibt es im breiten Kader reichlich.
Wahr ist aber auch: Steigerungsbedarf gibt es viel. https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/25078306
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JFK
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Verfasst: Dienstag 18. Februar 2020, 09:19 |
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Registriert: Dienstag 15. Februar 2011, 11:13 Beiträge: 738
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zum glück haben st. gallen und basel ihre spiele auch nicht gewinnen können, somit kann man diese niederlage noch irgendwie verschmerzen. auf der anderen seite wäre es mit einem sieg eine gute möglichkeit gewesen, sich ein wenig von den beiden teams abzusetzen.
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Claude
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Verfasst: Dienstag 18. Februar 2020, 11:53 |
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Registriert: Donnerstag 13. Mai 2004, 12:07 Beiträge: 252
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Die Qualität bei den Flanken von ist jenseits. Ich hoffe sie kriegen das im Training einigermassen hin bis am Sonntag. Mit solchen unbrauchbaren Bällen können die besten Stürmer keine Tore erziehlen.
Man merkt das die Spielfreude in den letzten Spielen abgenommen hat. Den Grund dafür kenne ich nicht. Die Verletzungen alleine können es ja nicht sein, denn im Herbst waren wir ja auch nicht in Bestbesetzung und es hat trotzdem Freude gemacht den Jungs beim spielen zuzusehen.
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