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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Freitag 13. Dezember 2019, 10:26 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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12.12.2019  Zitat: 1:1 gegen Rangers reicht nicht
YB muss sich in Glasgow von der europäischen Bühne verabschieden
- YB erkämpft sich auswärts bei den Glasgow Rangers ein spätes 1:1-Unentschieden. - Weil Porto gegen Feyenoord gewinnt, sind die Berner nur Gruppendritter und scheiden aus. - Dem Treffer der Schotten ging ein kapitaler Fehler von YB-Verteidiger Nicolas Bürgy voraus.
Die Sechzehntelfinals der Europa League werden im Februar ohne die Young Boys über die Bühne gehen. Auswärts bei den Glasgow Rangers verpassten die Berner den benötigten Sieg, um sich aus eigener Kraft das Weiterkommen zu sichern.
Ein Eigentor von Glasgows Borna Barisic bescherte YB zwar spät den 1:1-Ausgleich. Weil Porto im Parallelspiel gegen Feyenoord aber 3:2 gewann, reichte dieses Unentschieden den Bernern letztlich aber nicht zum Einzug in die K.o.-Phase. In der Gruppe G ist damit Porto vor den Rangers weiter, YB ist nur Dritter.
Doppelwechsel bringt Bewegung rein
Eine Stunde lang war von YB in offensiver Hinsicht praktisch nichts zu sehen. Das Team von Steven Gerrard machte von der ersten Minute an mehr fürs Spiel, war aktiver und liess den Bernern wenig Raum, um sich zu entfalten.
Dann versuchte Gerardo Seoane mit einem Doppelwechsel neue Impulse zu setzen. Für Nicolas Moumi Ngamaleu und Jean-Pierre Nsame kamen Guillaume Hoarau und Marvin Spielmann in die Partie. Und prompt kam YB kurz darauf durch Christian Fassnacht zur ersten guten Chance.
Auch in der Folge gelang es den Bernern, die Rangers vermehrt unter Druck zu setzen. An der tiefstehenden Defensive der Schotten gab es aber Mal um Mal kein Vorbeikommen. Bis zur 89. Minute, als der ebenfalls eingewechselte, erst 18-jährige Felix Mambimbi den Ball flach zur Mitte brachte, wo ihn Barisic ins eigene Tor beförderte.
Bürgys kapitaler Fehler
Der späte Ausgleich reichte den Bernern aber nicht. Im Nachhinein ist dies umso bitterer, weil dem einzigen Treffer der Schotten ein Patzer von Nicolas Bürgy vorausgegangen war. Der YB-Verteidiger spielte einen Pass direkt in die Füsse von Ryan Kent, der sofort Alfredo Morales lancierte. Der Goalgetter der Schotten liess Frederik Sörensen alt aussehen und traf nach einer halben Stunde zur Führung. Es war eine Hypothek, die YB am Ende nicht mehr ausmerzen konnte. https://www.srf.ch/sport/fussball/europ ... abschieden
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shalako
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Verfasst: Freitag 13. Dezember 2019, 11:58 |
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13.12.2019  Zitat: «Dem Team fehlt die Reife»
YB-Trainer Seoane spricht nach dem Out Klartext
Die Enttäuschung war bei YB nach dem europäischen Out riesig. Da redete sogar Gerry Seoane mal Klartext. Von Steven Gerrard gabs viel Lob.
Man sah ihm die Geknicktheit förmlich an, als Seoane im Bauch des altehrwürdigen Ibrox im viel zu kleinen Pressesaal vor die Medienvertreter trat. «Wir sind enttäuscht. Wegen der verpassten Qualifikation. Aber auch darüber, wie wir ins Spiel gestartet sind. Das hatte nicht nur mit dem Gegner und dessen Intensität zu tun, sondern auch mit unserem Unvermögen», so der Luzerner.
Die ersten 15, 20 Minuten von YB waren denn auch unterirdisch. Und der Rest der ersten Halbzeit miserabel. «Gegen Ende des Spiels konnten wir den Gegner dann einschnüren. Mit mehr Ruhe und Cleverness wäre der Sieg noch möglich gewesen.» Einschnüren? Na ja. Ein grosses Wort für null Torchancen.
Die gabs nur auf der Gegenseite. Und das zuhauf. Dort stand zum Glück ein David von Ballmoos in Prachtsform im Tor, sonst wäre es nicht bis zur allerletzten Sekunde spannend geblieben. Hätte nicht bloss ein einziges fehlendes Tor YB ins Europa-Aus befördert. «Am Ende des Tages ist es egal, wie knapp man scheitert. Es wäre auch Scheisse gewesen, wenn wir mit fünf Punkten weniger ausgeschieden wären. Es hat einfach nicht sein wollen», so der Keeper. «Über sechs Spiele gesehen reicht es einfach nicht.» Da mochte er sich auch nicht am Umstand aufrichten, dass YB gegen zwei der drei Opponenten im Direktduell besser war, gegen Feyenoord und die Rangers, und dennoch ausschied. «Das kommt vielleicht mit etwas Abstand. So direkt nach dem Spiel tut es einfach weh, wenn man sieht, was wir in der ersten Halbzeit geboten haben. Denn das ist nicht das YB, das man kennt. Auf diesem Niveau nur 45 Minuten zu spielen, das reicht nicht.»
Seoane mochte die YB-Kampagne als Ganzes nicht gross bewerten: «Ich will nicht ein einzelnes Spiel herauspicken und sagen: Da haben wir das Weiterkommen vergeben. Das passierte in allen Spielen, in denen wir nicht gewonnen haben. Wir können aber schon klar einschätzen, was für eine Gruppe das war. Diese Relation muss man sehen.» Um dann doch mit etwas Klartext zu schliessen: «In dieser Konstellation hat das Team nicht die Reife, die wir uns wünschten.»
Steven Gerrard hingegen konnte jubeln über einen grossen Erfolg, der ihn einen Job in der Premier League in unmittelbarer Zukunft näherkommen lässt. Auch wenn ihm zuerst mal die Rangers eine Offerte zur Verlängerung seines Vertrags gemacht haben. «Das ist ein fantastisches Gefühl! Nach der Auslosung gab uns niemand Kredit. Wir würden höchstens gegen Young Boys was holen können, hiess es da. Doch ich kannte YB. Ich wusste, was das für eine Mannschaft ist. Dass die letzte Saison in der Champions League waren. Die Berner rausgeworfen zu haben, ist eine Riesenleistung meiner Spieler!» https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 62476.html
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shalako
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Verfasst: Samstag 14. Dezember 2019, 12:52 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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14.12.2019  Zitat: YB: Zwei 1:1-Niederlagen wie Ohrfeigen
Nach dem bitteren Ausscheiden in der Europa League sind die Young Boys schwer enttäuscht. Ihre europäische Bilanz ist zwiespältig: nicht miserabel, aber nicht gut genug.
Es ist am späten Donnerstagabend ein bitterer Abgang der Young Boys aus dem Ibrox-Stadion, dieser Kultstätte des Fussballs. Man spürt und atmet die Geschichte der legendären Rangers-Kathedrale überall, doch YB ist es nicht gelungen, in Glasgow ein erfolgreiches Kapitel der eigenen Historie zu schreiben.
Nach dem 1:1 gegen die Rangers sind enttäuschte Gesichter zu sehen, David von Ballmoos ist sogar angefressen. Mit leiser Stimme analysiert der Torhüter das Ausscheiden der Young Boys aus der Europa League. «Das war nicht das YB, das wir uns vorstellen», sagt er. Und kurz darauf: «Ich bin frustriert, weil für uns viel mehr möglich gewesen wäre.»
Von Ballmoos wird bald 25, er hat sich in dieser Saison mit teilweise überragenden Leistungen als Leader etabliert, niemand behauptet mehr, dass der Goalie selten einen als unhaltbar eingestuften Schuss pariert.
Auch am Donnerstag stoppt er Torjäger Alfredo Morelos zweimal mit fantastischen Interventionen. Und doch bleibt ihm am Ende nur das Fazit: «Es tut sehr weh, sind wir gescheitert. Das müssen wir erst einmal verarbeiten.»
Spychers gelungener Spagat
David von Ballmoos war in Glasgow erneut Captain einer enorm jungen, ziemlich unerfahrenen Mannschaft. Das spricht einerseits für ihn und seine tolle Entwicklung. Aber es zeigt eben andererseits, auf wie viele Schlüsselspieler YB seit Monaten verzichten muss. Und alle Fehler der Innenverteidiger vermochte selbst von Ballmoos nicht auszubügeln. Insbesondere Frederik Sörensen agierte erneut ungenügend, seine Beschleunigungsdefizite waren gegen Morelos augenfällig.
Beim 0:1 hinterliess der Däne eine unglückliche Figur wie der sonst stabile Nicolas Bürgy, dem ein fürchterlicher Fehlpass unterlief. «Wir sind ein Team», sagt von Ballmoos, «und es wäre falsch, die Schuld bei einzelnen Spielern zu suchen. Vor jedem Gegentor gibt es eine Fehlerkette.»
«Es tut sehr weh, weil viel mehr möglich gewesen wäre. Das müssen wir erst einmal verarbeiten.» David von Ballmoos, Goalie und Captain von YB
Christoph Spycher löst die anspruchsvolle Aufgabe, über die fehleranfällige Defensive zu sprechen und sie gleichzeitig nicht zu stark zu kritisieren, ebenfalls geschickt. «Natürlich war das Gegentor vermeidbar», sagt der Sportchef, «aber wir wären auch dann nicht zufrieden mit unserer Leistung gewesen, wenn es zur Pause 0:0 gestanden hätte.»
Unerklärlich passiv, zahm, schwach waren die Young Boys gewesen, gegen Spielende trauten sie sich endlich mehr zu, der Ausgleich fiel aber erst in der 89. Minute, ein Last-Minute-Comeback blieb ihnen verwehrt.
Bei der Ursachenforschung für das Ausscheiden in der Europa League landet man eher früher als später bei der Verletztenliste. Mit Fabian Lustenberger, Mohamed Camara und Sandro Lauper fehlten erneut die drei klar besten Innenverteidiger, mit Miralem Sulejmani, Vincent Sierro, Gianluca Gaudino wertvolle Mittelfeldspieler, dazu sind Guillaume Hoarau und Christopher Martins nach längeren Verletzungen noch nicht in Bestform. «Natürlich ist das hart», sagt Spycher, «und doch wäre im Europacup viel mehr dringelegen.»
Nur gegen Porto verloren
Am Ende holte YB gegen die Rangers zwar wie gegen Feyenoord Rotterdam vier Punkte, blieb aber hinter den leidenschaftlichen, spielerisch sehr bescheidenen Schotten. «Ich finde es problematisch, wenn man sagt, die Rangers seien limitiert», sagt Spycher. «Sie haben mit enormer Intensität gespielt und uns das Leben richtig schwer gemacht.»
Acht Partien haben die Young Boys diese Saison international bestritten. Sie verloren nur zwei (jeweils 1:2 gegen den FC Porto), aber sie gewannen eben auch nur die Heimspiele gegen die Rangers (2:1) und Feyenoord (2:0).
Zentimeter und Zufälle entschieden mit, erwähnt seien Marvin Spielmanns Grosschance in Rotterdam sowie Christian Fassnachts Pfostenschuss gegen Porto, beides im November und in der Nachspielzeit. «Es macht keinen Sinn, darüber zu reden, wo wir Punkte liegen gelassen haben», sagt Spycher. «Es hat nicht gereicht, das ist enttäuschend.»
Und so ist die Europacup-Kampagne der Young Boys zu Ende. Passenderweise schmerzten zwei 1:1 wie Ohrfeigen und bedeuteten schwere Niederlagen. Im Sommer bei Roter Stern Belgrad, als die Champions League verpasst wurde, im Winter in Glasgow. Gegen zwei Teams, die schwächer als der Schweizer Meister einzustufen sind. Er hat keineswegs versagt, aber aussichtsreiche Gelegenheiten verpasst.
So gesehen passt es zur zwiespältigen Bilanz, scheiterte YB mit zwei Remis – und darf Ende Februar nun nicht die Sechzehntelfinals der Europa League gegen einen möglicherweise renommierten Club bestreiten.
Team des Jahres?
Im Frühling können sich die dann erholten und personell deutlich besser aufgestellten Young Boys nun auf die Mission Double konzentrieren. Titel in Meisterschaft und Cup müssen das Ziel sein. Vorerst aber geht es am Sonntag in Lugano darum, Rang 1 vor der kurzen Winterpause zu verteidigen. Das wird angesichts der körperlichen und mentalen Müdigkeit eine Herausforderung, zumal auch noch Mittelfeldspieler Michel Aebischer gesperrt ausfällt.
Mit letzter Kraft geht es ins letzte Spiel 2019. Am Sonntag ist YB dann erneut nominiert zur Wahl des Schweizer Team des Jahres – wie die 4-mal-100-Meter-Staffel der Leichtathletinnen sowie das alpine Skiteam. Seit ein paar Wochen agieren die Young Boys nicht mehr Team-des-Jahres-würdig. Doch wie kämpferisch sie mit den erheblichen Schwierigkeiten auch in der Ibrox-Kathedrale bis zum bitteren Schluss umgingen, hätte zumindest einen Tapferkeitspreis verdient.
So könnte YB in Lugano spielen: von Ballmoos; Lotomba (Janko), Bürgy, Sörensen (Zesiger), Garcia; Spielmann, Martins, Fassnacht (Lotomba), Ngamaleu; Hoarau (Nsame), Assalé. – Ohne Aebischer (gesperrt), Sulejmani, Lauper, Camara, Lustenberger, Gaudino und Sierro (alle verletzt). https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/11172688
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shalako
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Verfasst: Samstag 14. Dezember 2019, 13:00 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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13.12.2019  Zitat: YB: Enttäuschter Trainer nach dem Scheitern in der Europa League
YB erkämpft sich bei den Glasgow Rangers ein 1:1-Unentschieden. Dennoch scheitern die Berner in der Europa-League-Gruppenphase. Trainer Seoane ist enttäuscht.
Das Wichtigste in Kürze
- YB spielt auswärts bei den Glasgow Rangers 1:1-Unentschieden. - Damit scheitert der Schweizer Meister in die Europa-League-Gruppenphase. - Die Schotten erreichen zusammen mit Porto den Sechzehntelfinal.
Zuerst gratulierte er dem Gegner artig zum Vorstoss in die K.o.-Phase. Aber schon im zweiten Satz brachte Gerardo Seoane seine Enttäuschung über das 1:1 bei den Glasgow Rangers zum Ausdruck, das für YB das Aus in der Gruppenphase bedeutete.
«Ich bin enttäuscht - enttäuscht, dass wir nicht weitergekommen sind. Aber auch darüber, wie wir in dieses Spiel gestartet sind. Die erste Halbzeit ist total an uns vorbeigegangen», sagte er.
Seoane: «Muss mit den Spielern reden»
Erklären konnte sich der YB-Trainer die anfängliche Leistung seiner Mannschaft unmittelbar nach dem Schlusspfiff nicht: «Ich muss mit den Spielern reden, um herauszufinden, was los war. 15, 20 Minuten lang haben wir überhaupt nicht ins Spiel gefunden.»
Seoane vermisste vor allem jene Tugenden, die vor der Partie gemeinhin herausgestrichen wurden: Engagement, Zweikampf-Stärke und Entschlossenheit.
Erneut leistete die YB-Hintermannschaft dem Gegner mit einem kapitalem Bock Beihilfe. Nach einer halben Stunde spielte Nicolas Bürgy einen haarsträubenden Fehlpass, Frederik Sörensen versäumte es, den Konter zu unterbinden.
Er habe in der Pause «in der nötigen Tonlage» auf die Mängel hingewiesen, erklärte Seoane. Die Berner steigerten sich dann auch. Das Bemühen war ersichtlich und YB nun öfter im Angriff, vor allem nach der Einwechslung der frischen Offensivkräfte Guillaume Hoarau, Marvin Spielmann und Felix Mambimbi.
«Mit Ruhe und Cleverness wäre Sieg möglich gewesen»
Zu mehr als dem späten Ausgleich, einem Eigentor des Glasgow-Verteidigers Borna Barisic in der 89. Minute, reichte es aber nicht. «Mit etwas mehr Ruhe und Cleverness wäre sogar noch der Sieg möglich gewesen», fand der Coach.
Es wäre aber ein zu guter Lohn für das Gebotene gewesen. Vor knapp 50'000 Zuschauern waren die Young Boys dem eigentlich nicht übermächtigen Gegner im Ibrox-Stadion nämlich eine Halbzeit lang böse unterlegen.
Immer wieder rollten Angriffe auf das Tor von David von Ballmoos zu, kaum einmal war YB selber länger im Ballbesitz. Goalie und dem Unvermögen der Rangers war es zu verdanken, dass die Gäste nach den ersten 45 Minuten nur 0:1 zurücklagen.
Lange Verletztenliste und Müdigkeit
Die lange Verletztenliste und Müdigkeit aufgrund der ausgedünnten Personallage - neben Captain Fabian Lustenberger fehlten fünf weitere Akteure mit Stammplatz-Potenzial seit Wochen - wollte Seoane nicht als Gründe für das Scheitern auf europäischer Bühne aufführen.
Er habe gute Fortschritte gesehen bei den Spielern, die Mannschaft habe in vielen Partien gut funktioniert, befand er. Schliesslich gestand er aber doch: «Wir müssen einsehen, dass wir in dieser Konstellation nicht die Reife hatten, um in der Europa League weiterzukommen.» https://www.nau.ch/sport/fussball/entta ... e-65627781
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shalako
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Verfasst: Sonntag 15. Dezember 2019, 01:22 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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13.12.2019  Zitat: Kein europäisches Überwintern
Die Young Boys trauern einem einzigen Tor nach
Die Reaktion von YB bei Glasgow kam zu spät; ein Tor hat letztlich zum grossen Ziel gefehlt. Die Enttäuschung ist gross.
Die Young Boys verpassten ihr Ziel, europäisch zu überwintern, denkbar knapp. In der Endabrechnung fehlte ihnen nach den sechs Gruppenspielen in der Europa League ein einziger Punkt zum Weiterkommen.
Im letzten Gruppenspiel bei den Glasgow Rangers wollte nach dem späten Ausgleich der erlösende Siegtreffer, der das Ticket für die Sechzehntelfinals bedeutet hätte, nicht mehr fallen.
Den fehlenden Punkt muss der Schweizer Meister aber nicht unbedingt in Glasgow suchen, YB hätte sich diesen schon früher sichern können. Besser gesagt müssen. Die beste Gelegenheit liessen die Berner am vorletzten Spieltag aus, als sie das Heimspiel gegen Porto nach früher Führung und zwei späten Gegentoren noch 1:2 verloren.
An die Grenzen gekommen
Kurz nach dem 1:1 gegen Glasgow war die Enttäuschung bei den YB-Akteuren gross. Seine Mannschaft sei in der 1. Halbzeit «nicht auf das Leistungsniveau» gekommen, sagte Trainer Gerardo Seoane. Sein Team wurde von den Rangers dominiert. In der 2. Halbzeit habe man ein anderes Gesicht gezeigt.
Doch Seoane war bei seinem ersten Fazit selbstkritisch: «Man hat heute gemerkt, dass die Mannschaft in dieser Konstellation, mit diesen Schwierigkeiten, ein wenig an die Grenzen gekommen ist.»
Es reicht einfach nicht, wenn man nur 45 Minuten guten Fussball spielt. Autor: Christian Fassnacht
Christian Fassnacht sprach nach dem Ausscheiden in der Gruppenphase von einer «riesengrossen Leere». Der Nationalspieler kritisierte die Leistung seines Teams: «Es reicht einfach nicht, wenn man nur 45 Minuten guten Fussball spielt.» In dieselbe Kerbe schlug auch Keeper David von Ballmoos.
Und so werden die Berner wohl nicht nur dem einen Tor, sondern auch den ersten 45 Minuten in Glasgow noch eine Weile hinterher trauern. https://www.srf.ch/sport/fussball/europ ... n-tor-nach
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