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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Gonzo
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Verfasst: Sonntag 3. Juli 2005, 23:34 |
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Registriert: Freitag 21. Mai 2004, 10:37 Beiträge: 3822 Wohnort: Bern
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shalako
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Verfasst: Montag 4. Juli 2005, 11:10 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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BZ, 4.7.2005
Überzeugender Auftritt in Belgien
4:1 gewannen die Young Boys im Hinspiel der zweiten UI-Cup-Runde auswärts gegen Lokeren. Die Berner überzeugten gegen die bescheidenen Belgier durch aggressives Auftreten und mit einer kompakten Teamleistung.
Unmittelbar vor dem Hinspiel – das wegen der Rasensanierung in Lokerens Stadion im rund 80 Kilometer östlich von Lokeren gelegenen Westerlo stattfand – tat sich YB-Trainer Hans-Peter Zaugg schwer, den Gegner einzustufen: «Wir haben die Belgier in den Erstrundenspielen gegen den lettischen Verein Trans beobachtet, doch es war schwierig, aus diesen Begegnungen die richtigen Schlüsse zu ziehen», sagte er.
Anscheinend ist das dann aber doch gelungen: YB legte einen Start und ein Spiel nach Mass hin. Bereits nach 3 Minuten traf Gretar Steinsson zum 1:0 für die Berner. Der Isländer war zur Stelle, nachdem ein Freistoss von Pirmin Schwegler vom Pfosten zurückgeprallt war, und erzielte mit einem harten Schuss unter die Latte die frühe Führung. In der Folge hatte der belgische Tabellenachte der letzten Saison keine Chance gegen die Young Boys. YB war kompakt, konzentriert, und die Berner Spieler waren viel beweglicher als ihre Gegner. In der 24. Minute spitzelte Francisco Neri nach einem herrlichen Zuspiel von Mario Raimondi den Ball an Lokerens Torhüter Zvonko Milojevic zum 2:0-Pausenstand vorbei. Bis zur 65. Minute erhöhte YB durch zwei weitere, äusserst sehenswerte Treffer von Varela und Häberli gar auf 4:0, ehe Xavier Deschacht noch ein Ehrentreffer für Lokeren gelang.
«Es ist uns wirklich sehr gut gelaufen», freute sich Hans-Peter Zaugg. Der YB-Trainer gab zu, dass ihm das Spiel wichtiger war, als er im Vorfeld zugegeben hatte: «Wir wollten heute beweisen, dass wir nach einer guten und harten Vorbereitung bereit sind für den ersten Ernstkampf. Das ist uns gelungen.»
Nur drei Lokerer Torschüsse
Nicht bereit war der KSC Lokeren. Die Leistung der Gastgeber war enttäuschend. Während der 94 Spielminuten schossen die Belgier nur dreimal aus der Distanz auf das Tor von YB-Goalie Marco Wölfli. Ansonsten erspielte sich Lokeren keine einzige Torchance. Trainer Slavoljub Muslin, der das Team auf diese Saison hin übernommen hat, hat noch viel Arbeit vor sich, um die Mannschaft konkurrenzfähig zu machen. Lokeren drohe sonst in dieser Form der Abstieg, meinte ein belgischer Journalist.
Den eklatanten Schwächen im Spiel der Gastgeber zum Trotz war die Leistung der Young Boys am Samstag in Abwesenheit von fünf potenziellen Stammspielern (Yakin, Portillo, Eugster, Aziawonou, Friedli) bemerkenswert. Erstaunlich, wie gefestigt sich die Berner in Belgien präsentierten, nachdem sie zuletzt in den Testspielen einen zwiespältigen Eindruck hinterlassen hatten. In der Abwehr überzeugten Tiago und Steinsson. Im Mittelfeld gewann der junge Pirmin Schwegler so gut wie jeden Zweikampf. Thomas Häberli rannte enorm viel und erkämpfte sich zahlreiche Bälle. Und Stürmer Francisco Neri war immer schneller am Ball als seine behäbigen Gegenspieler.
Jetzt winkt Marseille
Zeigt YB am Sonntag im Rückspiel gegen Lokeren eine ähnlich gute Leistung, steht in der dritten UI-Cup-Runde einem Duell mit dem französischen Traditions- und Skandalklub Olympique Marseille nichts im Wege.
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«Ich will als Erster im Wankdorf spielen»
Bei YB stimmt die Chemie. Im Spiel gegen Lokeren zeigte sich, dass die neuen Spieler bereits sehr gut ins Mannschaftsgefüge integriert worden sind. Mario Raimondi und Carlos Varela erzeugten gegen Lokeren auf den Aussenpositionen viel Druck. Tiago agierte im Abwehrzentrum souverän, und Pirmin Schwegler spielte im defensiven Mittelfeld eine derart herausragende Rolle, dass er dafür ein Sonderlob von Hans-Peter Zaugg erhielt: «Unglaublich, wie viele Zweikämpfe dieser junge Spieler heute gewonnen hat», so der Trainer. «Wir haben das Spiel von Anfang an dominiert. Das hat es für mich auch leichter gemacht», gab Schwegler, der erst nach dem Scheitern der Schweizer U20-Nationalmannschaft an der WM zu YB gestossen war, bescheiden zurück. Der Ex-Luzerner glaubt, dass die Mannschaft in den nächsten Wochen noch stärker zusammenwachsen wird. «Und dann», so Schwegler, «können wir mit YB sehr viel erreichen.»
Auch Gürkan Sermeter ist der Meinung, dass bei YB Gutes entsteht. Er betont dabei aber auch die Wichtigkeit der Routiniers: «Ich denke, dass es auch für Spieler wie Mark Disler, Joël Magnin und mich spricht, dass wir uns um das Wohlbefinden der neuen Spieler kümmern und deren Integration fördern.» Sermeter kann sich nicht erinnern, jemals eine derart harte Saisonvorbereitung durchgemacht zu haben: «Ich meine das aber positiv. Es macht Spass, und wir werden bereit sein, wenn es losgeht.» Gegen Lokeren spielte Sermeter als rechter Aussenverteidiger und war vor allem mit Defensivarbeit beschäftigt. Für den 31-Jährigen kein Problem: «Ich bin Profi und spiele dort, wo mich der Trainer aufstellt.» Sermeter ist in erster Linie wichtig, dass YB am nächsten Sonntag die gute Ausgangslage aus dem Auswärtsspiel in Belgien ausnutzt und in die dritte UI-Cup-Runde gegen Marseille vorstösst.
Dies nicht zuletzt, um dem FC Thun eins auszuwischen. Das Heimspiel gegen die Südfranzosen fände nämlich bereits vor der offiziellen Eröffnung im neuen Stade de Suisse Wankdorf statt. «Damit wären es dann doch wir, die als Erste im neuen Stadion spielen, und nicht Thun in der Champions-League-Qualifikation.»
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Montag 4. Juli 2005, 11:14 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Bund, 4.7.2005
Marseille in Sicht
Die Young Boys gewinnen das Hinspiel im UI-Cup gegen Lokeren 4:1 (2:0)
Im ersten Auftritt der Saison hat YB überzeugt und sich in Belgien gegen Lokeren 4:1 durchgesetzt. Damit stehen die Chancen gut, die nächste Runde zu erreichen. Gegner wäre Marseille, Spielort eventuell das Stade de Suisse.
Im ersten Spiel der Saison haben die Young Boys nicht lange gebraucht, um auf Touren zu kommen. Den Weg zum optimalen Start im UI-Cup-Hinspiel gegen Lokeren ebnete Gretar Steinsson, der in der 3. Minute nach einem Freistoss Pirmin Schweglers an den Pfosten am richtigen Ort stand. YB nutzte den Schwung und baute die Führung bis zur 65. Minute und dank Toren von Francisco Neri, Carlos Varela und Thomas Häberli auf 4:0 aus. Trainer Hans-Peter Zaugg («Wir haben gut gespielt und weitestgehend sehr konzentriert agiert») zeigte sich von der Leistung in Westerlo, wo die Partie ausgetragen wurde, genauso angetan wie Sportchef Marcel Hottiger: «Das war die bisher klar beste Leistung in der Vorbereitung. Man hat deutliche Fortschritte gesehen.» Als einzigen Wermutstropfen bezeichnete Zaugg den Umstand, dass man nach dem 4:0 zu viele Eigenfehler begangen habe und deshalb das Schlussresultat 4:1 statt wie durchaus möglich 5:0 oder 6:0 lautete.
Nicht eingesetzt werden konnte in Belgien Miguel Portillo, dessen Freigabe der französische Verband noch nicht erteilt hat. Portillo hatte zuletzt in Frankreichs zweithöchster Liga für Angers gespielt. Gemäss Hottiger soll die Freigabe genauso diese Woche eintreffen wie jene des türkischen Verbands für Hakan Yakin. Letzterer war erst gar nicht nach Belgien gereist, weil es fürs Mitmachen in einem Pflichtspiel offenbar noch zu früh war. Einem Einsatz von Portillo und Yakin morgen Dienstag am Uhren-Cup in Grenchen gegen Trabzonspor (Spielbeginn 20.15 Uhr) scheint hingegen nichts im Weg zu stehen.
Entscheid am Dienstag
Dank dem 4:1-Erfolg können die Berner dem Rückspiel gelassen entgegenblicken. Die Partie findet am Sonntag im Neufeld statt, womit das Zaugg-Team dem Heimstadion der letzten vier Jahre nochmals die Ehre erweist. Es wird jedoch definitiv das letzte YB-Spiel am Rand des Bremgartenwaldes sein. Die Uefa erteilte den Bernern lediglich eine Bewilligung für die Partie gegen Lokeren; gegen Marseille, den bereits feststehenden Gegner in der 3. Runde, muss YB in einem anderen Stadion antreten.
Wie bereits vermeldet («Bund» vom 27. Juni), denken die Young Boys in erster Linie daran, die Südfranzosen am 16. Juli im Stade de Suisse zu empfangen. Es wäre zwei Wochen vor dem Eröffnungsfest eine Art Vorpremiere. Am Dienstag wird an der Verwaltungsratssitzung der Stade de Suisse Wankdorf Nationalstadion AG das weitere Vorgehen beschlossen. Noch ist unklar, ob das Stadion in zwei Wochen bereit (allenfalls würden nur die unteren Zuschauerränge benutzt) und von den zuständigen Stellen abgenommen sein wird.
Nichts Neues gibt es bei YB punkto Stürmer, wobei die Liste der Kandidaten noch vier Namen umfasst. Im Zentrum steht die Verpflichtung des Brasilianers Joao Paulo, der die letzte Saison bei Servette begann, danach zu Murcia wechselte. Gemäss Hottiger ist ein Entscheid in den nächsten acht bis zehn Tagen zu erwarten.
Lokeren - Young Boys 1:4 (0:2); Westerlo. – 2500 Zuschauer. – SR Sandmoen (Nor). – Tore: 3. Steinsson 0:1. 24. Neri 0:2. 48. Varela 0:3. 65. Häberli 0:4. 67. Deschacht 1:4. – Verwarnung: 73. Disler (Reklamieren). – Bemerkungen: YB ohne Bettoni, Eugster, Aziawonou, Friedli (verletzt), Yakin und Portillo (noch nicht spielberechtigt).
Lokeren: Milojevic; De Winne, Vukomanovic, Pinto, Hendrikx; Jukic (32. Overmeire), Doba (46. Kristinsson), Gretarsson; Van Handenhoven, Tailson (54. Deschacht), Camara.
Young Boys: Wölfli; Sermeter, Tiago, Disler, Steinsson (71. Urdaneta); Varela (68. De Napoli), Schwegler, Magnin, Häberli, Raimondi; Neri (76. Schneuwly).
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Montag 4. Juli 2005, 11:25 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Grenz-Echo, 4.7.2005
UI-Cup: »Buffalos« träumen weiter von Duell mit Valencia Gent und Charleroi dürfen noch hoffen, Lokeren erlebt Debakel
Egal ob man ihn nun abfällig als «Strohhalmcup« bezeichnet oder ihn als Hintertür nach Europa betrachtet, der SC Lokeren, AA Gent und Sporting Charleroi verbinden mit dem UI-Cup die Hoffnung, über einen Umweg noch die Qualifikation für den UEFA-Pokal zu schaffen.
Allerdings steht Lokeren bereits nach dem Hinspiel der 2. Runde und einer 1:4-Heimniederlage gegen Young Boys Bern aus der Schweiz vor dem Aus. Lokeren fand am Samstagabend in Westerlo, wohin der Verein ausgewichen war, nie seinen Rhythmus und lag bereits nach fünf Minuten mit 0:1 im Hintertreffen.
Bis zur Pause erhöhten die Gäste auf 2:0 und verdoppelten im zweiten Durchgang ihren Vorsprung. Der eingewechselte Xavier Deschacht sorgte in der 70. Minute für den Ehrentreffer zum 1:4. Trainer Slavoljub Muslin, der Lokeren erst vor wenigen Wochen übernommen hatte, gab sich vor dem Rückspiel am kommenden Wochenende keinerlei Illusionen mehr hin: »Wir sind auf einen Gegner getroffen, der zum jetzigen Zeitpunkt viel zu stark für uns war. Allerdings ist unser Kader auch noch nicht komplett, weswegen ich nach wie vor guter Dinge bin, zu Beginn der Meisterschaft eine stärkere Mannschaft aufbieten zu können.«
Noch Hoffnungen auf ein Weiterkommen darf sich AA Gent machen. Der 1:0-Sieg gegen Zlin aus Tschechien ist allerdings vor dem Rückspiel kein echtes Ruhekissen. Die Genter vergaben insbesondere in der ersten Halbzeit zu viele Chancen und musste bis zur 50. Minute warte, ehe Sandy Maertens den erlösenden Führungstreffer erzielte. Der von Metalurg Donezk gekommene Serbe Nenad Mladenovic gab in der 82. Minute sein Pflichtspieldebüt und wurde für Nordin Jbari eingewechselt. Sollten die »Buffalos« die dritte Runde erreichen, würde dort eine attraktive Begegnung mit dem spanischen UEFA-Pokalsieger von 2004 FC Valencia warten.
Der dritte belgische Teilnehmer Charleroi verlor gestern Abend sein Hinspiel im finnischen Tampere mit 0:1. Der einzige Treffer fiel nach 24 Minuten.
_________________ For Ever
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