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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Montag 5. März 2018, 22:08 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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04.03.2018  Zitat: YB kann den Vorsprung auf Basel ausbauen
Die Young Boys haben nach der 24. Runde 14 Punkte Vorsprung auf den ersten Verfolger Basel. Die Berner setzten sich in Lugano 4:2 durch. St. Gallen schlägt Thun 2:1 und Sitten erzielt im eigenen Stadion gegen Luzern ein Remis.
Der Vorsprung von YB mag etwas trügerisch sein, weil der FC Basel zwei Partien weniger ausgetragen hat. Aber selbst wenn sich der Meister in den beiden Nachholspielen durchsetzt, was angesichts der momentanen Form des FCB längst nicht vorausgesetzt werden kann, würde der Vorsprung noch komfortable acht Punkte betragen.
In Lugano gerieten die Berner durch den Treffer von Mattia Bottani früh in Rückstand, sorgten aber noch bis Ende der ersten halben Stunde für die Wende durch Roger Assalé und Jean-Pierre Nsame, der den in den letzten Wochen stark beanspruchte Guillaume Hoarau in der Startformation ersetzte.
Hoarau sah von der Ersatzbank aus, wie seinem Team das Leben schwer gemacht wurde. Thorsten Schick stellte in der 78. Minute auf 3:1. Doch der erste Treffer von Marc Janko im Dress von Lugano sorgte für spannende letzte fünf Minuten, bis Leonardo Bertone mit dem 4:2 für YB alles klar machte.
Hinter den Young Boys und Basel festigte St. Gallen den 3. Platz dank dem 2:1 in Thun. Nassim Ben Khalifa (32.) und Runar Sigurjonsson (77.) sicherten für die Ostschweizer den dritten Sieg in Folge. Thun war durch Marvin Spielmann nach knapp zehn Minuten in Führung gegangen, wartet aber nun seit vier Partien auf einen Punktgewinn.
Die Thuner weisen als Vorletzter nur noch vier Zähler Vorsprung auf das Schlusslicht Sitten auf. Die Walliser kamen daheim gegen Luzern zu einem 1:1. Pajtim Kasami schoss nach einer halben Stunde das 1:0, die Luzerner glichen in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit durch Pascal Schürpf aus und verteidigten damit den Zehn-Punkte-Vorsprung auf die Sittener. https://www.nzz.ch/sport/yb-kann-den-vo ... ld.1362791
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shalako
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Verfasst: Montag 5. März 2018, 22:09 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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04.03.2018  Zitat: Ein beneidenswertes Kader mit Wechseloptionen macht YB zum Titelaspiranten
YB hat Ressourcen und Selbstvertrauen, wie kaum eine andere Mannschaft in dieser Saison. Der Verfolger Basel liegt mit zwei Spielen weniger als YB 14 Punkte im Rückstand. In Lugano gewinnen die Berner 4:2.
Es ist zwar so, dass Adi Hütter der einzige ausländische Trainer der Super League ist. Und mit dem abgebrühten YB-Sieg in Lugano steigen die Chancen, dass eben dieser Österreicher die anderen neun Schweizer Coachs im Meisterrennen ausstechen wird.
Für all die, welche unter der österreichischen Ski-Dominanz litten und nun eine Niederlage der hiesigen Fussballtrainer als Schmach empfinden würden, sei hier eine Lanze für den Fussballlehrer ennet der östlichen Grenze gebrochen. Inzwischen stellen ihm die Journalisten Fragen auf «Bärndütsch», und Hütter, der seit 2015 in der Bundesstadt lebt, antwortet auf Schweizerdeutsch – mit österreichischem Akzent. Das klingt heimisch, und vom Gefühl her ist sein vorarlbergischer Einschlag derart unserer Sprache verwandt wie die Lörracher Färbungen eines anderen adoptierten Trainers, der hier zu Meisterehren kam: Ottmar Hitzfeld.
Will man den Vergleich ausweiten, so ist Hütters Spiel in der Grundausrichtung ähnlich konkret und gradlinig, wie es dasjenige Hitzfelds war. Die Young Boys strotzen vor Muskeln und Adrenalin. Und sie haben ein beneidenswertes Kader mit Optionen. Im Cornaredo konnte Hütter seinen Referenz-Stürmer Guillaume Hoarau schonen, weil er «nicht ganz fit» ist. Er hat genug Wirbelwinde, welche den Verteidigern Sorgen bereiten. Man soll sich nur die Torschützenliste vor Augen führen, um zu verstehen, wieso YB auch in der massgebenden Tabelle Leader ist. Rang 1 bis 3: YB, YB, YB. Miralem Sulejmani, Jean-Michel Nsame und Roger Assalé, alle drei mit je zehn Toren. Servus, Titelaspirant, oder eben: Grüezi.
Am Sonntag schoss Nsame das erste Berner Tor zum 1:1 und bereitete später das 3:1 des Ergänzungsspielers Thorsten Schick vor. Assalé brachte YB mit dem 2:1 in Führung und leitete das entscheidende 4:2 des eingewechselten Leonardo Bertone ein. Skoren und assistieren, Stammspieler sein oder dazukommen – bei YB scheint das keine Rolle zu spielen. Dieser Spirit dürfte ein wichtiger Grund für die Konstanz sein, welche YB in den vergangenen Jahren stets vermisste. «Jeder forciert den anderen, auch wer nicht in der ersten Reihe steht», sagt Hütter, «das macht uns so gut.»
In Lugano waren sie nicht besonders gut, aber kontrolliert gefährlich. Die Tessiner gingen mit Mattia Bottani in Führung. Marc Janko erzielte später sein erstes Tor für sie. Jener 2:3-Anschlusstreffer fiel in der zweiten Hälfte, in der Lugano die Partie in der Hand hatte. Janko, zweimal Meister mit Basel, sagte: «YB war das glücklichere Team.» Es stimmt, wenn man den Fehler des Goalies David Da Costa bedenkt, der YB zum 1:1 verhalf. Dieser missfiel dem Präsidenten Angelo Renzetti derart, dass er sich fürs nächste Spiel einen Wechsel wünscht.
An allem war Da Costa aber nicht schuld: YB hat Ressourcen und Selbstvertrauen, wie kaum jemand. Der Verfolger Basel liegt nun mit zwei Spielen weniger als YB 14 Punkte im Rückstand. Janko wünscht seinen Ex-Kollegen einen Turnaround. Er sagt aber auch: «Psychologisch ist die Lage nicht einfach.» https://www.nzz.ch/sport/ein-beneidensw ... ld.1362850
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shalako
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Verfasst: Montag 5. März 2018, 22:12 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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04.03.2018  Zitat: Wenn es läuft, dann läuft es
Wie heisst es so schön: Wer solche Spiele gewinnt, der wird Meister. Ohne zu überzeugen gewinnen die Young Boys in Lugano mit 4:2.
Die Young Boys marschieren unbeirrt dem ersten Titel seit 31 Jahren entgegen. In Lugano überspringt der Leader ein heikle Hürde nicht ohne Mühe, aber letztlich doch klar und siegt 4:2.
Vielleicht hätte sich der Nachmittag anders entwickelt, wäre nicht Luganos Keeper David Da Costa wenige Minuten nach der Führung seines Teams (Bottani/5.) ein kapitaler Fehler unterlaufen. Der Zürcher liess eine Flanke von Miralem Sulejmani durch die Hände gleiten und ermöglichte Jean-Pierre Nsame am hinteren Pfosten aus kurzer Distanz den Ausgleich mittels Kopfball.
Das schnelle 1:1 brachte die Young Boys in die Spur zurück, umso mehr als Roger Assalé nach einem weiteren Fehler in Luganos Defensive nach einer halben Stunde das letztlich vorentscheidende 2:1-Führungstor gelang. Der Stürmer traf aus der Drehung mit einem leicht abgefälschten Schuss aus zehn Metern.
Die weiteren Tore für YB erzielten die eingewechselten Thorsten Schick und Leonardo Bertone in der Schlussphase. Es waren am Ende etwas gar viele Treffer der Berner für eine Leistung, die bestimmt nicht zu den besten in dieser bis anhin so erfolgreichen Saison zu zählen ist.
Der fünfte Sieg in Folge muss den Bernern die Gewissheit geben, auf dem Weg zu sein, der zum Titel führt. Denn es sind drei Punkte, welche unterstreichen, dass YB zum Spitzenteam gereift ist, das bereit ist für den grossen Erfolg: Die Young Boys gewinnen, auch wenn sie nicht überragend spielen (wie das schon vor einer Woche beim 1:0 im Heimspiel gegen Sion der Fall gewesen war). Die Young Boys gewinnen (und schiessen vier Tore), auch wenn Stürmerstar Guillaume Hoarau (6 Tore in 4 Spielen in der Rückrunde) nur auf der Bank sitzt. Und die Young Boys gewinnen, auch wenn die Gefahr besteht, dass die Konzentration leidet, weil es fünf Tage nach dem Cup-Halbfinal gegen Basel ins eher stimmungslose Cornaredo in Lugano geht.
Lugano kassierte zwar die zweite Niederlage in Folge, doch das Team von Pierluigi Tami enttäuschte gegen den Leader nicht. Es spielte aggressiv und gefiel insbesondere mit dem gut harmonierenden Sturmduo Alexander Gerndt und Mattia Bottani. Lugano forderte YB bis zuletzt und hätte in der ersten Viertelstunde nach der Pause den Ausgleich zum 2:2 durchaus verdient. Doch einmal fing YB-Abwehrchef Steve von Bergen einen Schuss von Gerndt noch ab (47.), dann parierte Goalie Marco Wölfli den Abschluss von Bottani (60.).
Telegramm
Lugano – Young Boys 2:4 (1:2)
Cornaredo. – 4021 Zuschauer. – SR Fähndrich. – Tore: 5. Bottani (Gerndt) 1:0. 10. Nsamé (Sulejmani) 1:1. 30. Assalé (Nsamé) 1:2. 79. Schick (Nsamé) 1:3. 86. Janko (Carlinhos) 2:3. 90. Bertone (Assalé) 2:4.
Lugano: Da Costa; Rouiller, Sulmoni, Golemic, Amuzie; Sabbatini, Ledesma (86. Mihajlovic), Mariani; Crnigoj (69. Janko), Gerndt, Bottani (80. Carlinhos).
Young Boys: Wölfli; Mbabu, Nuhu, Von Bergen, Benito; Fassnacht (64. Ngamaleu), Sanogo, Sow, Sulejmani (76. Schick); Assalé, Nsamé (79. Bertone).
Bemerkungen: Lugano ohne Vecsei (gesperrt) sowie Daprelà, Piccinocchi und Guidotti (alle verletzt), Young Boys ohne Von Ballmoos (verletzt). Verwarnungen: 18. Sanogo (Foul). 40. Mbabu (Foul). 43. Von Bergen (Foul). 45. Mariani (Foul). 72. Benito (Foul). 77. Ledesma (Foul). 89. Sabbatini (Foul). 92. Golemic (Foul). https://www.langenthalertagblatt.ch/new ... y/26173082
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shalako
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Verfasst: Montag 5. März 2018, 22:13 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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04.03.2018  Zitat: Geschick, Glück und ein Geschenk
Die Young Boys siegen in Lugano 4:2. Sie überzeugen diesmal nicht mit Spielfreude, sondern mit Kampfgeist und Effizienz.
Hinter den Young Boys liegt eine Modellwoche, wie man Titel gewinnen könnte. Zuerst siegten sie nach einer wenig überzeugenden Darbietung zu Hause 1:0 gegen den Letzten Sion. Drei Tage später waren sie im Cuphalbfinal gegen Basel in allen Belangen besser, sie dominierten, demoralisierten, demontierten gar den Rivalen beim 2:0-Sieg. Und am Sonntag schliesslich gewannen sie zum Abschluss dieser Festwoche bei endlich wieder milderen Temperaturen im Tessin gegen Lugano 4:2.
Und zeigten sich dabei in mehreren Disziplinen meisterlich. Beispielsweise bezüglich Effizienz. Oder bezüglich Kampfgeist. Und nicht zuletzt bezüglich Moral. «Wir sind nicht gut gestartet», sagt Captain Steve von Bergen. «Deshalb mussten wir über den Kampf ins Spiel finden und auch mal ein Zeichen setzen.» Sein Trainer Adi Hütter meint: «Es war nur wenige Tage nach dem Cuphalbfinal gegen Basel nicht einfach. Deshalb ist das ein besonders wertvoller Sieg.»
Da Costas Fehler
Wie gegen Sion setzten sich die Young Boys in Lugano in einer Begegnung durch, die sie möglicherweise vor einem Jahr noch nicht siegreich gestaltet hätten. Nach fünf Minuten schon lagen sie 0:1 in Rückstand, nachdem der frühere YB-Stürmer Alexander Gerndt ein Kopfballduell gegen Kasim Nuhu gewonnen und Mattia Bottani mit einem herrlichen Schuss getroffen hatte.
Aber der Ball rollt und fliegt derzeit für die Young Boys. In Lugano fiel er für sie nach zehn Minuten sogar wie ein Geschenk aus den Händen von David da Costa. Der unsichere Lugano-Keeper vermochte einen wenig gefährlichen Schuss Miralem Sulejmanis nicht festzuhalten, Jean-Pierre Nsame profitierte und traf zum 1:1.
In einer aussergewöhnlich harten Partie taten sich die Young Boys schwer, spielerische Akzente zu setzen. Aber sie stiegen entschlossen in die Zweikämpfe, mit dem robusten Sékou Sanogo als Vorkämpfer. Der bereits verwarnte Ivorer hätte sich vor der Pause nicht beklagen können, wenn er nach einem brutalen Foul an Bottani zum zweiten Mal eine Gelbe Karte gesehen hätte. Oder sogar direkt des Feldes verwiesen worden wäre.
Sanogo durfte weiterspielen. Wie auch Teamkollege von Bergen, der Gerndt heftig abgegrätscht hatte – und dafür nicht einmal verwarnt worden war. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit erhielt von Bergen dann wegen harten Einsteigens die Gelbe Karte. Zu diesem Zeitpunkte führte YB 2:1, weil Roger Assalé den besten Berner Angriff des Nachmittags nach kluger Vorarbeit von Djibril Sow und Nsame abgeschlossen hatte. Es war im Grunde genommen die einzige richtig gute Gelegenheit für die Young Boys in der ersten Halbzeit.
Auch ein Trainersieg
Erstaunlicherweise kehrte Sanogo in der zweiten Hälfte aufs Spielfeld zurück. «Natürlich überlegte ich mir, ihn auszuwechseln», sagt Trainer Adi Hütter. Er redete in der Pause eingehend mit seinem Aggressivleader und ermahnte ihn, die Zweikampfführung weniger rustikal zu bestreiten. «Es spricht für seine Spielintelligenz, ist ihm das gelungen», sagt Hütter.
Zudem habe er am Freitagabend das Bundesligaspiel Gladbach - Bremen (2:2) am TV verfolgt. Da hatte der frühere YB-Spieler Denis Zakaria in der ersten Halbzeit brilliert, das 1:0 erzielt und das 2:0 eingeleitet, war aber zur Pause stark rotgefährdet ausgewechselt worden. «Gladbach fiel danach auseinander», sagt Hütter.
Es war also in Lugano auch ein Trainersieg. Adi Hütter scheint derzeit entscheiden zu können, wie es ihm beliebt, seine Massnahmen funktionieren. Auch Sanogo suchte nach dem Seitenwechsel erheblich weniger häufig den engen Körperkontakt. Und die Young Boys schalteten gar früh in den Verwaltermodus, wurden für ihre Passivität aber nicht bestraft.
Im Gegenteil: Thorsten Schick und Leonardo Bertone schossen in der Schlussphase die Tore zum 1:3 und zum 2:4, Marc Jankos Anschlusstreffer blieb folgenlos.
Schick und Bertone waren von Hütter erst kurz zuvor eingewechselt worden. Und erwiesen sich als Glücksgriffe. Wie Jean-Pierre Nsame, der den angeschlagenen Guillaume Hoarau vorzüglich ersetzte – und an den ersten drei YB-Toren beteiligt war. Auch das passte zu dieser erneut gelungenen Woche der Young Boys. https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/26615321
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shalako
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Verfasst: Montag 5. März 2018, 22:16 |
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04.03.2018  Zitat: YB-Noten: Nsames Bewerbung
Beim 4:2-Sieg in Lugano überzeugen nicht alle Akteure der Young Boys.
Marco Wölfli: Note 4,5 Beim frühen Gegentor liess er sich aus einem für Schütze Mattia Bottani ungünstigen Winkel erwischen. Aber der Schuss war hart. Später solid, mit starker Parade gegen Bottani rettete er die 2:1-Führung von YB. Beim zweiten Lugano-Tor machtlos.
Kevin Mbabu: Note 4,5 Nach vorne fleissig und wie immer dynamisch, rieb sich jedoch wie die Kollegen in vielen Zweikämpfen auf. Legte sich mehrmals mit den Gegenspielern an. Kasim Nuhu: Note 4 Verlor das Kopfballduell gegen Alexander Gerndt vor dem 1:0 – was für ihn unüblich war. Auch sonst für einmal nur solid.
Steve von Bergen: Note 4,5 Erneut in starker Verfassung. Gewann die meisten Zweikämpfe, äusserst aufmerksam. Das grobe Foul an Gerndt nahe der Mittellinie in der ersten Halbzeit trübte seinen tollen Auftritt. Hatte letztlich Glück, nicht des Feldes verwiesen worden zu sein.
Loris Benito: Note 4 Gute Startphase, robust und viel unterwegs. Baute danach ab.
Miralem Sulejmani: Note 5 Wieder flink und gut aufgelegt. Eroberte den Ball vor dem 1:1 gegen Steve Rouiller. Seinen harmlosen Schuss aber hätte Luganos Keeper David da Costa festhalten müssen. Auch später auffällig, oft mit einer guten Idee.
Sékou Sanogo: Note 3,5 Sehr aggressiv in den Zweikämpfen. Nein: zu aggressiv! Beging allein in der ersten Halbzeit drei verwarnungswürdige Fouls, eine besonders rüde Attacke an Bottani hätte auch direkt eine Rote Karte nach sich ziehen können. Durfte aber durchspielen.
Djibril Sow: Note 4,5 Bewies seine gute Übersicht. Und unterstrich erneut die Fortschritte in der Offensive. Herrlich sein Laufweg vor dem 2:1 für YB, als er sich auf der rechte Seite Raum verschafft hatte, ehe er den Ball zur Mitte brachte.
Christian Fassnacht: Note 3,5 Ohne viel Einfluss aufs Geschehen. Immerhin mit einem mutigen Volleyweitschuss, der nur knapp am Tor vorbeistrich.
Roger Assalé: Note 4,5 Vermochte seine Dribbelstärke lange nicht wie gewünscht auszuspielen. Aber effizient, als sich die Chance zum 2:1 für YB bot.
Jean-Pierre Nsame: Note 5,5 Ersetzte den angeschlagenen Guillaume Hoarau. Und tat das überzeugend. Sein Tor zum 1:1 war ein Geschenk da Costas. Vor dem 2:1 für YB liess Nsame die Hereingabe von Sow klug durch. Das dritte Tor bereitete er vor.
Nicolas Ngamaleu: Note 4 64. Minute für Fassnacht. Vorerst blass, ehe er das 1:3 einleitete.
Thorsten Schick: ohne Note 76. Minute für Sulejmani. Erzielte das Jokertor zum 1:3.
Leonardo Bertone: ohne Note 80. Minute für Nsame. Erzielte das Jokertor zum 2:4.
Noten: 6 = herausragend; 5 = gut; 4 = solid; 3 = ungenügend; 2 = schlecht; 1 = sehr schlecht. https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/27914891
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shalako
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Verfasst: Montag 5. März 2018, 22:20 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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05.03.2018  Zitat: Schicke Perspektiven in vielen Bereichen
Basel liegt nach dem erneuten Spielausfall schon 14 Punkte hinter den Berner Young Boys.
Es ist gar nicht so einfach für die Young Boys, die Tabelle nach dem 4:2-Sieg in Lugano nicht mit Euphorie zu betrachten. Adi Hütter spricht davon, dass YB die Hausaufgaben erledigt habe. «Es ist nicht einfach, in Lugano zu siegen. Wir haben Basel unter Druck gesetzt», sagt der Trainer der Young Boys. «Und ich sehe, dass wir nun 14 Punkte Vorsprung haben. Der FCB muss seine Nachholspiele zuerst gewinnen.»
Innerhalb von wenigen Wochen sind die Young Boys dem Verfolger ziemlich enteilt. In der Winterpause lag Basel nach einer Aufholjagd kurz vor Weihachten nur noch 2 Zähler hinter YB, nun sind es 14. Wobei der FCB zwei Partien weniger bestritten hat. Am vorletzten Wochenende war sein Spiel in Lausanne wegen unbespielbaren Terrains verschoben worden. Und am Samstag musste das Heimspiel gegen Zürich wegen Stromausfall im St.-Jakob-Park abgesagt werden.
Kaum Forfait-Niederlage
Auf den ersten Blick sind die ausgefallenen Partien Basels ein Segen für die Young Boys, weil sie sich weiter vom Konkurrenten abgesetzt haben. Hingegen hätte auf den angeschlagenen FCB in Lausanne auf tiefem Boden eine sehr schwierige Aufgabe gewartet. Wie auch am Samstag gegen den euphorisierten Cupfinalisten Zürich – kurz nach der Niederlage im Cuphalbfinal in Bern. «Es ist nicht meine Aufgabe, über den FC Basel zu sprechen», sagt Adi Hütter. «Wir wollen im nächsten Spiel zu Hause gegen GC nachlegen.»
Wenn dem FCB nachgewiesen werden kann, für den Stromausfall am Samstag im St.-Jakob-Park verantwortlich zu sein, droht dem Meister eine Forfaitniederlage. «Das interessiert mich nicht», sagt Hütter, «weil ich es nicht beeinflussen kann.» Es würde ohnehin überraschen, sollte die Liga in den Titelkampf mit einer derart drastischen Strafe eingreifen. Auch YB-Captain Steve von Bergen meint, die Young Boys seien gut beraten, den Fokus auf die eigenen Spiele zu richten. «Wir haben alles in den eigenen Füssen. Das ist auch psychologisch ein Vorteil.»
Die Joker treffen
Der Vorsprung auf Basel ist also riesig. Aber trügerisch. Wäre Lugano in der zweiten Halbzeit der Ausgleich gelungen, würde YB 6 Verlustpunkte vor dem FCB liegen. Und 6 Zähler liessen sich bereits in den beiden Direktduellen im Frühling aufholen. «Die Saison dauert noch lange», sagt von Bergen. «Keiner von uns hebt ab. Und es ist schön, stellen auch die Spieler, die nicht so oft zum Einsatz kommen, ihren Wert unter Beweis.»
Reservisten wie Thorsten Schick und Leonardo Bertone, die in Lugano in der Schlussphase nach ihrer Einwechslung ein Tor erzielten. Schick hatte seinen bislang einzigen Saisontreffer übrigens in der Vorrunde in Lugano beim 2:1-Sieg von YB erzielt – als Joker kurz vor Spielende. Jean-Pierre Nsame wiederum, in den letzten Wochen bestenfalls Joker, vertrat den geschonten Guillaume Hoarau am Sonntag ausgezeichnet – und schoss sein 10. Saisontor.
Nsame hat zusammen mit den Teamkollegen Roger Assalé und Miralem Sulejmani am meisten Tore in der Super League erzielt. Topfavorit auf den Titel des Torschützenkönigs ist aber ein anderer YB-Akteur. Der in der Vorrunde länger verletzt gewesene Hoarau steht nach seiner Torserie in den letzten Wochen bereits bei sieben Treffern. https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/10101403
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 7. März 2018, 18:32 |
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07.03.2018  Zitat: YB-Sportchef Spycher über den «Fall Sanogo»
«Sékou wird in eine Ecke gedrängt!»
Christoph Spycher hat Mühe damit, dass gegen Sékou Sanogo ein Verfahren eröffnet wurde. «Fünf Tage zuvor wurde er von Serey Dié noch niedergemäht», sagt er.
Christoph Spycher, der Disziplinarrichter der Super League hat gegen Ihren Mittelfeldspieler Sékou Sanogo ein Verfahren eröffnet ... Christoph Spycher: ... Ich habe das Gefühl, dass man Sékou in eine Ecke drängen will. Er ist unbestritten ein harter Spieler, aber genau solche Spieler bringen den Schweizer Fussball international weiter. Und er ist ganz sicher keiner, der unfair oder schmutzig spielt.
Auf den TV-Bildern ist aber gut zu sehen, wie Sanogo dem am Boden liegenden Lugano-Stürmer Mattia Bottani aufs Schienbein steht. Einverstanden? Ja. Aber Sékou hat mir nach Spielschluss versichert, dass es keine Absicht war und er nur dem Ball nachgeschaut habe. Danach habe ich mir die TV-Bilder mehrmals angeschaut, ich sehe wie er den Ball im Visier hat. Es war keine Absicht. Ich schätze Sékou sehr, er ist ein aufrichtiger Typ. Wäre er ein Spieler, der dreckig spielt, er wäre nicht bei YB.
Dennoch wurde ein Verfahren eingeleitet. Für mich ist jedoch nicht klar, weshalb hier ein Verfahren eröffnet wurde und wenige Tage zuvor bei einem brutalen Foul gegen ihn keines ...
... Welche Szene sprechen Sie an? Im Cuphalbfinal gegen den FCB ist Serey Dié mit beiden Beinen Sékou angesprungen und hat ihn auf Kniehöhe getroffen. Serey hat mit diesem brutalen Einsteigen Sékous Karriere gefährdet. Er kriegte Gelb, obwohl es eine klare Rote Karte gewesen wäre. Da kam kein Disziplinarrichter auf die Idee, diese Szene nochmals zu untersuchen. Und jetzt soll Sékou ein unfairer Treter sein, dabei wurde er Tage zuvor noch niedergemäht. Das ist nicht konsequent, das ist nicht fair. Damit habe ich grosse Mühe. Das wird Sékou nicht gerecht. Ich frage mich, wann ein Verfahren eröffnet wird und wann nicht.
Was erwarten Sie für ein Urteil? Darüber mache ich mir keine Gedanken. Wenn ein Verfahren eröffnet wird, heisst dies nicht automatisch, dass ein Spieler gesperrt wird. Wir warten ab, was herauskommt.
Es drohen bis zu vier Spielsperren gegen Sanogo. Das wäre ein herber Verlust für YB. Wir setzen darauf, dass die Liga ein gerechtes Urteil fällen wird. https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 78221.html
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shalako
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Verfasst: Freitag 9. März 2018, 10:13 |
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09.03.2018  Zitat: Nach Brutalo-Foul gegen Lugano-Bottani
YB-Sanogo wird für zwei Spiele gesperrt!
Die Liga greift durch. Der Disziplinarrichter der SFL sperrt YB-Puncher Sékou Sanogo nachträglich für zwei Spiele. Er fehlt YB damit am Sonntag gegen GC.
Irgendwie hatte es sich abgezeichnet. Nach der Visionierung der Bilder des Zweikampfs zwischen Luganos Mattia Bottani und Sanogo in der 43. Minute des Spiels im Tessin (4:2 für YB) leitete die Liga ein Verfahren gegen Sanogo ein. Also hatte man schon da eine Verfehlung ausgemacht, die eine nachträgliche Intervention rechtfertigte.
Nun also die Bestätigung. Die Liga schreibt: «Es liegt ein krass sportwidriges Verhalten vor. Der Richter taxierte die Aktion von Sanogo als grobes Foulspiel, was gemäss Sanktionskatalog zwei Spielsperren nach sich zieht.»
Die nachträgliche Sanktion des Tritts auf das Scheinbein des am Boden liegenden Bottani sei möglich geworden, weil der Schiedsrichter die Aktion weder gesehen noch bemerkt hatte.
YB kann gegen die Sperre rekurrieren. Allerdings tritt die erste Sperre automatisch in Kraft. Was bedeutet: Sanogo fehlt YB am Sonntag im Spiel gegen GC. Die Berner werden sich einen Rekurs gut überlegen. Denn das übernächste Spiel ist jenes gegen den FCZ im Letzigrund. Danach kommt Basel ins Stade de Suisse. Wird der Rekurs abgeschmettert, ist gut möglich, dass Sanogo gegen den FCZ wegen der aufschiebenden Wirkung wohl spielen darf, dann aber gegen den FCB fehlt.
YB-Sportchef Christoph Spycher hatte die Aktion als unabsichtlich taxiert: «Für mich ist nicht klar, weshalb hier ein Verfahren eröffnet wurde und wenige Tage zuvor bei einem brutalen Foul gegen Sékou keines. (...) Er spielt weder unfair noch schmutzig. Man will ihn in eine Ecke drängen.» https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 91209.html
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