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 Beitrag Verfasst: Montag 30. Oktober 2017, 07:34 
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Hauptstadt hat geschrieben:
Kompliment an Bürki und Wüthrich, haben Nuhu und SvB gut vertreten.


ha i o dänkt. Da hei mir aui chli dr Kack ir Hose gha wäg dr IV u när gits äs 5 zu 1. Wobi si natürlech o nid gross gforderet si worde u ds einte Goal när tatsächlech ufgrund vo mangelnder Absprach zwüsche IV u Goalie passiert. Aber solang me innerhalb vo 8 Minute uf sones Goal reagiert, söus mir rächt si.


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 Beitrag Verfasst: Montag 30. Oktober 2017, 08:31 
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Nsames Kunststück

Die Akteure der Young Boys überzeugen beim 5:1-Sieg gegen Sion mit einer sehr starken Leistung.

David von Ballmoos: Note 4
Erlebte ein sehr geruhsames Spiel. Und zeigte sich gnädig mit dem überforderten Gast, schenkte Sion ein Tor, als er nach einem langen Ball des Gegners viel zu zögerlich agierte. Verdiente sich aber eine genügende Note mit einer starken Parade kurz vor Schluss gegen Nikola Milosavljevic.

Kevin Mbabu: Note 5
Gewohnt bissig und offensiv stark, überragend in der Vorwärtsbewegung, selbst wenn er das Dribbeln übertrieb. Bereitete das 1:0 vor, auch sonst überzeugend, in der Defensive aber mit zwei wüsten Ballverlusten (als er das Dribbeln übertrieb).

Grégory Wüthrich: Note 5
Starke Leistung, sehr robust in den Zweikämpfen mit Marco Schneuwly, gut in der Spieleröffnung, jederzeit souverän.

Marco Bürki: Note 4,5
Auch er wusste gegen den miserablen Gegner zu gefallen. Konzentriert, ohne Aussetzer, aber auch, ohne gross gefordert zu sein.

Jordan Lotomba: Note 4,5
Deutlich weniger im Fokus als Mbabu auf der anderen Seite. ­Offensiv wenig prägend, defensiv aber stilsicher und solid.

Christian Fassnacht: Note 5
Vergab wie oft in den letzten Wochen eine Riesenchance, gleich nach wenigen Minuten. Seine Spielfreude und seine Schnelligkeit stellten Sion oft vor Probleme – selbst wenn Fassnacht an den Toren nicht beteiligt war.

Djibril Sow: Note 5
Ballsicher, guter Verteiler, umsichtig, lenkte den Aufbau.

Sékou Sanogo: Note 5,5
Der unumstrittene Chef im Aufbau. Gewohnt brillant in der Balleroberung und Ballbehauptung, und auch in der Offensive mit starken Aktionen. Etwa beim Steilpass auf Assalé vor dem 2:0.

Miralem Sulejmani: Note 5,5
Sprühte vor Spiellust, setzte sich meistens durch, war kaum zu bremsen. Schoss das 1:0, traf mit einem Elfmetertor zum 4:1.

Roger Assalé: Note 5,5
In der Startminute gleich mit drei Ballverlusten. Danach wie immer emsig und fleissig, überforderte die desolaten Sion-Abwehrspieler immer wieder, erzielte das 2:0 – und hätte wie einige Kollegen noch mehr Tore erzielen können.

Jean-Pierre Nsame: Note 5,5
Fantastische Leistung. Das Kraftpaket war dynamisch, setzte ­zuweilen zu unerwartet flinken Übersteigerdribblings an, knallte den Ball zum 3:1 spektakulär unter die Latte, schob später cool zum 5:1 ein. Aber die Bestnote verpasste Nsame, weil er einmal aus fünf (!) Metern das verlassene Tor nicht traf – sondern zu hoch zielte.

Michel Aebischer: Note 4,5
72. Minute für Sanogo. Fügte sich gut ins funktionierende Team ein.

Nicolas Ngamaleu: ohne Note
80. Minute für Fassnacht.

Sven Joss: ohne Note
84. Minute für Mbabu.

Noten: 6 = herausragend; 5 = gut; 4 = solid; 3 = ungenügend; 2 = schlecht; 1 = sehr schlecht


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/21877596

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 Beitrag Verfasst: Montag 30. Oktober 2017, 08:38 
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In einer Selbstverständlichkeit

YB geht an der Liga-Spitze unbeirrt voran. Das 5:1 gegen Sion offenbart das immense Berner Selbstvertrauen.

Hinterher, da gibt es im Fussball oft Uneinigkeiten. Am frühen Sonntagabend, nach einem diskussionslosen 5:1 von YB über Sion, gab es im Stade de Suisse nur eine: Sind die Berner so stark? Oder die Sittener so schwach? Tatsächlich wohnten die etwas mehr als 18 000 Zuschauer dem vielleicht gerade ungleichsten Duell in der Super League bei. Hier die Young Boys, ein in diesen Wochen nicht nur stolzer, sondern vor allem auch unnachgiebiger Tabellenführer. Dort der FC Sion, eine uninspirierte Ansammlung von Fussballern, die nicht recht zu wissen scheinen, was sie miteinander anfangen sollen, mit einem neuen Trainer, der «vor einem Berg Arbeit steht», wie Gabri selber nach seinem Debüt sagte.

Jubelnde Berner und konsternierte Walliser also waren keine allzu mutige Vorhersage. Dennoch überraschte, wie harmlos die Gäste auftraten und wie früh die Young Boys klare Verhältnisse schufen. Fassnacht traf nach neun Minuten aus bester Position den Ball nicht, es war eine Art Warnung für die Szene zwei Minuten später, welche dann Sulejmani zum Tor nutzte. Exemplarisch für den Erfolgswillen bei YB war, wie sich Verteidiger Mbabu vor dem 1:0 durchsetzte, wie er einen Ball erlief, der schon verloren schien, wie er ihn von der Grundlinie kratzte und perfekt zur Mitte brachte, wo Sulejmani schliesslich ohne Mühe vollendete. Und weil Assalé zwar erst das Tor mit einem Kopfball verpasste, doch dann auf Vorlage von Sanogo traf, fragte sich der Betrachter nach knapp 20 Minuten, in welchem Resultat diese einseitige Veranstaltung wohl gipfeln könnte.

Das Blackout blieb Randnotiz

Der Kantersieg schien beschlossene Sache – bis in der 36. Minute aus heiterem Himmel das 1:2 fiel. YB-Hüter von Ballmoos hatte einen Aussetzer und griff nach einem langen Ball nicht ein, auch Verteidiger Bürki wartete zu – lachender Dritter war Sion-Flügel Cunha. Der Brasilianer brachte den Ball zur Mitte, Kasami traf zum Anschluss. Vom Unvermögen und vom Zeitpunkt her hätte so eine Szene hervorragend als Bruch in die Partie gepasst. Hätte. Denn wie gross die Gefahr war, dass die Young Boys nun ins Wanken geraten würden, zeigten sie gleich selbst. Der Berner Druck blieb unverändert und nur zehn Minuten nach dem Gegentor war Nsame nach feiner Einzelleistung für den spektakulärsten Moment des Spiels besorgt. Erst spielte er Sions Ricardo aus, dann hämmerte er den Ball in der nahen Torecke zum 3:1 unter die Latte. Ist der Trainer ob so viel Gelassenheit in heiklen Momenten bisweilen selber beeindruckt von seinem Team? «In meiner Zeit hier habe ich auch schon erlebt, dass uns solche Ereignisse aus der Bahn geworfen haben», sagte Hütter. «Aber es ist gerade schwierig, uns in unserem Selbstvertrauen zu verunsichern. Und dieses Selbstvertrauen haben wir uns hart erarbeitet.»

Und so blieb das Blackout von von Ballmoos letztlich eine Randnotiz, das Gegentor an sich der einzige Makel einer ansonsten restlos souveränen Vorstellung. YB-Trainer Hütter hob später die exzellente Balance in seiner Mannschaft hervor: «Wir haben es gut verstanden, schnell umzuschalten, und hätten gar noch öfter treffen können.» Tatsächlich verzeichnete YB in der ersten Phase des Spiels sogar weniger Ballbesitz – was aufgrund der vielen Chancen vor allem für den Zug der Berner aufs Tor sprach.

Mit breiter Brust nach Basel

Der blieb auch nach dem vorentscheidenden 3:1 unvermindert stark. Es ist beeindruckend, mit welcher Unnachgiebigkeit die YB-Offensive derzeit zu Werke geht. Sulejmanis Penaltytor zum 4:1 und Nsames Schlusspunkt zum 5:1 waren Ausdruck des Berner Torhungers, ebenso ist es das Torverhältnis von 32:11.

Unter Druck agiert diese Equipe jedenfalls unvermindert stark. Die Konkurrenz war in dieser Runde ja für einmal vor den Young Boys an der Reihe. Das 0:0 zwischen Zürich und dem FCB am Samstagabend war ein gutes Resultat für YB gewesen, hatte ein klein wenig aber auch den Siegzwang erhöht. Sieben Punkte Vorsprung sind es jetzt auf den Meister und Verfolger, die Berner werden nächsten Sonntag mit entsprechend breiter Brust nach Basel zum Spitzenspiel reisen.


https://www.derbund.ch/sport/fussball/I ... y/30980702

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 Beitrag Verfasst: Montag 30. Oktober 2017, 09:39 
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Wobi si natürlech o nid gross gforderet si worde


sion war gestern sackschwach!


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 Beitrag Verfasst: Montag 30. Oktober 2017, 12:12 
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Viel Spass gegen den wilden Haufen

Die Ersatz-Innenverteidigung der Young Boys überzeugt gegen Sion. Dessen Trainer Gabri erlebt einen fürchterlichen Einstand.

Gabriel García de la Torre und Miralem Sulejmani umarmen sich in den Katakomben des Stade de Suisse wie alte Freunde. Der Mann mit dem wunderbaren Namen nennt sich Gabri – und ist seit wenigen Tagen Sion-Trainer.

Er tadelt Sulejmani schmunzelnd mit erhobenem Zeigefinger für dessen starke Leistung beim 5:1-Heimsieg der Young Boys gegen Sion. Die beiden spielten einst bei Ajax Amsterdam zusammen, Sulejmani zu Beginn und Gabri gegen Ende seiner Karriere.

Wirr zusammengewürfelt

Das ist lange her. Gabris aktuelle Aufgabe als Coach in Sion gleicht einem Himmelfahrtskommando, und wenn sich seine Mannschaft nicht schleunigst steigert, wird der Spanier bald das nächste ­Opfer von Trainerverschleissweltmeister Christian Constantin sein. Der gesperrte Sion-Präsident erschien bei der desaströsen Vorstellung seines Teams nicht im Stade de Suisse, wo das teure, breit besetzte Walliser Ensemble erneut einen rätselhaften Auftritt hinlegte. Seit 1996 hat der FC Sion kein Meisterschaftsspiel in Bern gewonnen.

Die Ausgabe 2017/2018 ist wild zusammengewürfelt mit Akteuren aus vielen Ländern. Es wirkt wie das Chaosprojekt eines wirren Programmierers. Talent und Klasse wären genügend vorhanden, in einer Computersimulation mag das erfolgversprechend sein, in der Realität passt es beim FC Sion hinten und vorne und im Zentrum nicht zusammen. «Wir haben verdient verloren», sagt Pajtim Kasami, einer der vielen Desperados im Wallis, «so kann es bei uns nicht weitergehen.»

Der FC Sion war ein freundlicher Sparringpartner für YB. Die Absenz der gesperrten Innenverteidiger Steve von Bergen und Kasim Nuhu fiel nicht ins Gewicht, zumal ihre Ersatzleute Grégory Wüthrich und Marco Bürki einen tadellosen Job verrichteten. «Es hat Spass gemacht», sagt Wüthrich, «und ich denke, wir haben heute bewiesen, dass man auch auf uns setzen kann.» Bürki meint, man habe gesehen, dass er und Wüthrich sich gut verstehen würden. «Die Mitspieler haben es uns leicht gemacht», sagt Wüthrich, «ich habe sofort gespürt, wie viel Selbstvertrauen in unserer Mannschaft steckt.»

Gabris kluger Plan

Wüthrich muss sich wie Bürki vorerst weiter in Geduld üben, die Zukunft bei YB aber gehört dem 22-Jährigen. Es gibt nicht wenige Beobachter, die im letzte Saison lange verletzt gewesenen Wüthrich den Nachfolger von Steve von Bergen sehen. Beim inferioren FC Sion wäre man schon heute froh, einen Abwehrchef wie Wüthrich zu besitzen. Auf Gabri wartet sehr viel Arbeit.

Der 38-Jährige beweist nach der Kanterniederlage Kreativität in der Spielanalyse: «Die ersten zehn Minuten waren okay, und wenn es zur Pause 2:1 und nicht 3:1 für YB steht, geht das Spiel anders aus.» Immerhin hat Gabriel García de la Torre auch erkannt: «Wir müssen die Mentalität ändern.» Das ist kein allzu schlechter Plan.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/12270283

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 Beitrag Verfasst: Montag 30. Oktober 2017, 12:14 
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30.10.2017

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Nach 1:5 beim Einstand gegen YB

Sion-Coach Gabri so kaputt wie seine Jeans

Allegria, Freude, wollte der neue Sion-Trainer Gabri seinem Team einimpfen. Was in Bern fehlte, war die Grinta. Das Zähneblecken! Doch das versteht der geneigte Katalane nicht…

Genau so kaputt wie die Jeans des Trainers war der FC Sion nach der Schlappe in Bern. 1:5. Das war heftig! Und Gabri bedient.

«Das Resultat ist eine Katastrophe! Es ist hart, so zu beginnen», versteckte der Ex-Barcelona-Star seine Enttäuschung gar nicht erst. Immerhin: Im Gegensatz zu seinem unzugänglichen Vorgänger Paolo Tramezzani stellte er sich allen Fragen der Journalisten ohne jeglichen Zeichen von Unlust.

Vom nächsten Spiel gegen Zürich am Samstag spricht er bereits von einem «Final». Dies, weil das Abrutschen auf den letzten Platz droht. Und Sion diese Saison noch kein einziges Heimspiel gewonnen hat.

Doch mit derselben Aufstellung wie in Bern wird es sicher nicht gehen. Die Innenverteidigung war schlicht inexistent, Paulo Ricardo ein Totalausfall. Zock kann nicht die Alleinlösung in der Mittelfeldmitte sein.

Ucan muss man Feuer unter dem A… machen. Lenjani sowie Kasami dürfen ich nicht mehr haarsträubende individuelle Fehler leisten. Und so weiter und sofort. Ein bisschen viel auf einmal…
Doch vor allem: Nun braucht es nicht bloss Allegria, Spielfreude, die Gabri bei seiner Vorstellung als eines der Dinge ausgab, die er dem Team vermitteln wolle. Sondern auch Grinta!

«Grinta? Das versteh ich nicht», antwortet der Katalane. Ach ja: Grinta ist italienisch. Und bedeutet in etwa: Kampfgeist. Das Blecken der Zähne.

«Ja, ja», sagt Gabri dann. «Es braucht im Fussball natürlich alle Komponenten. Spielen alleine reicht nicht. Aber ich will die Ziele mit dieser Mannschaft über das Spielerische erreichen. Daran halte ich fest.»


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 29137.html

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