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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 28. September 2017, 23:24 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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28.09.2017  Zitat: Glanzloser Auftritt von YB – Lugano verspielt Sieg
Die Young Boys spielen im zweiten Gruppenspiel der Europa League gegen Skenderbeu Korça nur Unentschieden. Lugano verliert erneut.
Die Young Boys haben auch ihr zweites Gruppenspiel der Europa League mit einem 1:1 gegen Skenderbeu Korça beendet.
Gregory Wüthrich, Sven Joss, Marco Bürki und Michel Aebischer waren die vier Spieler in der Berner Anfangsformation, die sich aus verschiedenen Gründen in der laufenden Saison erst wenig Spielpraxis angeeignet hatten. YB-Trainer Adi Hütter sah sich ob der Belastung der englischen Wochen veranlasst, frische Kräfte zu bringen. Vielleicht war es dennoch kein Zufall, dass Gregory Wüthrich der Fehler unterlief, den der gambianische Stürmer Ali Sowe, eine Leihgabe von Chievo, nach 65 Minuten für das 1:0 nutzte. Der von einer langen Verletzungspause zurückgekommene Wüthrich «schlief» beim Pass einen kleinen Moment und konnte Sowe nicht mehr einholen.
Die Berner korrigierten das Ergebnis sieben Minuten später, als der in den letzten Spielen zum Goalgetter gereifte Roger Assalé einen Rückpass von Moumi Ngamaleu aus rund zehn Metern verwertete.
Von Ballmoos als Retter
Die beiden klarsten weiteren Möglichkeiten des Spiels hatten ebenfalls die Berner. Sie hätten schon vor Ablauf der ersten zehn Minuten in Führung gehen müssen, aber Sékou Sanogo war der falsche Mann am richtigen Ort. Der Ivorer kam aus drei Metern in der Mitte vor dem Tor frei zum Kopfball. Aber als Spielmacher, der das Kopfballspiel nicht hauptberuflich ausübt, konnte dem Ball weder genug Druck noch die passende Richtung geben. Nach 57 Minuten, als es immer noch 0:0 stand, brachte Michel Aebischer den Ball nach einer schönen Vorarbeit von Roger Assalé in bester Position nicht unter Kontrolle. Auch hier könnte sich der Mangel an Spielpraxis ausgewirkt haben.
Ein Ruhmesblatt ist das Unentschieden für die Berner nicht. Skenderbeu, die nominell schwächste Mannschaft der Gruppe, begann mit fünf Albanern und drei Kosovaren, von denen aber keiner für sein Land international spielt.
Skenderbeu, das zum Auftakt der Gruppenphase bei Dynamo Kiew nach einer 1:0-Führung 1:3 verloren hatte, erwies sich als die erwartete Stimmungsmannschaft, die man als Gegner nicht aufbauen sollte. Nachdem die Young Boys in der ersten Halbzeit den Albanern den ersten gefährlichen Angriff zugestanden hatten, mussten sie sich bis zur Pause dominieren lassen. Sie benötigten in dieser Phase ein bisschen Glück, um nicht in Rückstand zu geraten. Goalie David von Ballmoos musste zweimal in brenzligen Situationen retten.
Trainer Hütter beliess die in der Meisterschaft gesetzten Verteidiger Kevin Mbabu und Kasim Nuhu auf der Bank, ebenso die offensiveren Christian Fassnacht und Djibril Sow, die beide im Falle einer Verwarnung für das wichtige dritte Gruppenspiel auswärts gegen Dynamo Kiew gesperrt gewesen wären. Auch ohne diese vier und ohne die verletzten Leistungsträger Guillaume Hoarau, Leonardo Bertone und Loris Benito stellten die Berner dank ihrem starken Kader immer noch eine ansehnliche Startformation - der man einen Sieg zugetraut hätte. http://www.20min.ch/sport/dossier/europ ... y/10619126
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 28. September 2017, 23:26 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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28.09.2017  Zitat: Viele Wechsel, gleiches Resultat
YB spielt auch im zweiten Europa-League-Spiel 1:1. Nur 1:1 beim limitierten albanischen Vertreter Skënderbeu. Im 3-4-2-1-System tun sich die Young Boys schwer, nach der Pause läuft es im gewohnten 4-4-2 viel besser.
Es dauert fast eine Stunde, bis YB endlich eine Torchance fein herausspielt. Michel Aebischer vergibt eine Art Elfmeter aus dem Spiel heraus, er verzieht seinen Schuss deutlich. Der flotte Angriff aber beflügelt die zuvor trägen Young Boys, nun sind sie in einer schwachen Partie die bessere Mannschaft.
Die Umstellung vom experimentellen 3-4-2-1-System auf das gewohnte 4-4-2 nach der ungenügenden ersten Halbzeit wirkt sich stabilisierend aus. Doch YB wird in der Druckphase kalt erwischt, Ali Sowe rennt nach einem Konter Grégory Wüthrich davon und erzielt in der 65. Minute das 1:0 für Aussenseiter Skënderbeu. Wie schon im ersten Europa-League-Spiel gegen Partizan Belgrad (1:1) jedoch schlägt YB nur kurze Zeit nach dem Gegentor zurück. Erneut kombinieren sich die Young Boys ansehnlich nach vorne, und es ist Roger Assalé, der den verdienten Ausgleich erzielt. In der Schlussphase ist YB gegen einen entkräftet wirkenden Kontrahenten überlegen, das Siegtor aber gelingt nicht. Das 1:1 gegen das bescheidene Skënderbeu ist ein enttäuschendes Resultat für den Leader der Super League.
Hütters Rotation
Es war eine triste Kulisse, vor der die Young Boys erstmals in ihrer Vereinsgeschichte in Albanien antraten. Das Städtchen Elbasan liegt knapp 50 Kilometer von der Hauptstadt Tirana entfernt, vor allem aber mehr als zweieinhalb Autostunden von Korce, wo Skënderbeu zu Hause ist. Nur die Spielstätte in Elbasan ist in Albanien für internationale Fussballspiele zugelassen, wobei der Standard auch hier sehr tief angesetzt worden ist. Leichtathletikbahn, Regen, relativ tiefe Temperaturen und spärlich besetzte Zuschauerränge sorgten am späten Donnerstagabend für eine wenig erbauliche Ambiance.
Vor rund 3000 Besuchern präsentierte YB-Trainer Adi Hütter nicht unerwartet ein umfassendes Sichtungsprogramm seiner Belegschaft und schonte mehrere in letzter Zeit stark beanspruchte Stammkräfte. Und weil einige Titulare verletzt sind, traten die Young Boys mit einer besseren B-Mannschaft zum zweiten Gruppenspiel der Europa League ein. Der Berner Fokus in dieser Woche, das bewies die gewählte Aufstellung unmissverständlich, liegt auf dem Spitzenspiel am Sonntag zu Hause gegen den Zweiten FC St. Gallen. Um die Veränderungen zu komplettieren, wählte Hütter – ebenfalls wie vermutet – sogar noch ein anderes Spielsystem. Statt im 4-4-2 formierte der Österreicher seine Akteure in einem 3-4-2-1, wobei Miralem Sulejmani und Nicolas Ngamaleu den Stürmer Roger Assalé unterstützen sollten. Diese Idee wurde lange Zeit grosszügig ignoriert. Die Young Boys agierten fehlerhaft, umständlich, zögerlich, der unsorgfältige Umgang mit dem Ball prägte ihren Auftritt und erschwerte den Spielaufbau vorerst erheblich.
Harter Emmentaler Schädel
Und so passte sich das Niveau des Geschehens bald dem Rahmen an. Früh liess sich erkennen, dass man dieses zwar tapfere, aber limitierte Skënderbeu bezwungen muss, wenn man europäisch überwintern will. Selbst mit einer wenig überzeugenden Leistung. Und nach wenigen Minuten bot sich Sékou Sanogo die riesige Gelegenheit zur Führung für die Young Boys. Natürlich nicht nach einem gepflegten Angriff, sondern im Anschluss an einen ungefährlichen Eckball, den Skënderbeus Abwehrspieler Gledi Mici unglücklich in die Mitte zurück köpfelte. Massgenau auf Sanogo, der aus vier Metern an Torhüter Orges Shehi scheiterte. Kurze Zeit später lernte Enis Gavazaj einen echten Emmentaler Schädel kennen. Nach vergebener Chance gegen den stark reagierenden Torhüter David von Ballmoos prallten die beiden mit den Köpfen zusammen. Der Heimiswiler Von Ballmoos schüttelte sich kurz, der junge Albaner dagegen musste das Spielfeld auf der Bahre verlassen.
Lange langweiliges Spiel
Viel mehr Erzählenswertes ereignete sich vor der Pause in einer langweiligen Veranstaltung nicht mehr. Die Young Boys verteidigten nicht immer stilsicher, aber der Gegner nutzte das nicht aus. Und als sich den Gästen kurz vor Ende der ersten Halbzeit nach einem wüsten Abwehrfehler Skënderbeus endlich wieder eine Chance bot, verschoss Miralem Sulejmani kläglich. Nicht nur dieser Gelegenheit trauerte YB am Ende nach. Immerhin gelang ihnen nach der Pause eine Reaktion. https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/10527129
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 28. September 2017, 23:27 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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28.09.2017  Zitat: YB-Noten: Probleme in der Defensive
Die Akteure der Young Boys steigern sich nach schwacher erster Halbzeit bei Skënderbeu erheblich.
David von Ballmoos: Note 4,5
Der beste YB-Spieler. Zeigte einige gute Paraden, wirkte sicher und konzentriert. An einem guten Tag pariert er vielleicht den Schuss Ali Sowes beim 1:0, der in der kurzen Ecke einschlägt.
Grégory Wüthrich: Note 3
Tat sich zuerst ziemlich schwer, seine Position zu finden. Kämpfte sich ins Spiel, sah dann aber beim 1:0 ganz schlecht aus, als er gegen Sowe viel zu spät kam.
Steve von Bergen: Note 4
Lieferte sich wie die anderen YB-Abwehrspieler kernige Zweikämpfe mit dem kräftigen, unbequemen Sowe. Dessen spielerische Klasse jedoch hielt sich in Grenzen, und so hatte von Bergen die Sache meistens im Griff.
Marco Bürki: Note 3
Mit drei groben Abspielfehlern vor der Pause, agierte nicht souverän. In der zweiten Halbzeit, als Linksverteidiger, stand er weniger im Fokus. Und war besser.
Thorsten Schick: Note 3
Nutzte seine Spielgelegenheit nicht. Kaum Einfluss, setzte sich nicht in Szene.
Sékou Sanogo: Note 4
Hätte nach wenigen Minuten bei seiner grossen Kopfballchance aus wenigen Metern treffen müssen. In seinem Kerngebiet, der Balleroberung, gewohnt bissig, nach vorne gelang ihm wenig.
Michel Aebischer: Note 4
Deutete seine Übersicht regelmässig an, versuchte, den Aufbau zu ordnen. Vergab nach rund einer Stunde Spielzeit eine exzellente Gelegenheit, als er aus elf Metern kläglich verschoss.
Sven Joss: Note 4
Fiel selten auf, aber auch nicht ab. Grundsolider Auftritt für den Youngster, der wie einige Kollegen ins Team rotiert worden war.
Nicolas Ngamaleu: Note 4
Der Plan war gewesen, dass Ngamaleu mit seiner Schnelligkeit Akzente setzen sollte. Das gelang fast nie, er verhedderte sich, entschied sich oft falsch. Dann aber mit der Vorarbeit zum 1:1.
Roger Assalé: Note 4,5
Seine Gegenspieler waren mindestens einen Kopf grösser und wohl 20 Kilogramm schwerer. Assalé rieb sich auf. Und gab nie auf. Starke Vorarbeit auf Aebischer vor dessen Möglichkeit. Wurde für seinen Einsatz mit dem 1:1 belohnt.
Miralem Sulejmani: Note 3,5
Wenn YB den Ansatz von Spielfreude ausstrahlte, war der Serbe beteiligt. Ungenügend jedoch geriet sein Abschluss kurz vor Ende der ersten Hälfte. Und Sulejmani gönnte sich einige Pausen.
Christian Fassnacht: Note 4
70. Minute für Sulejmani. Probierte einiges, brachte Schwung, aber ohne Effizienz.
Jean-Pierre Nsame: Note 4,5
70. Minute für Schick. Sofort im Spiel, leitete den Ausgleich ein.
Kevin Mbabu: ohne Note
76. Minute für Joss.
Noten:6 = herausragend; 5 = gut; 4 = solid; 3 = ungenügend; 2 = schlecht; 1 = sehr schlecht. https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/28246586
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JFK
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Verfasst: Donnerstag 28. September 2017, 23:37 |
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Registriert: Dienstag 15. Februar 2011, 11:13 Beiträge: 738
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ein mageres 1:1 bei den albanern, ist schon ein biserl dürftig. naja, ich weiss ja nicht, aber mit ein bisschen mehr engagment wäre die zu packen gewesen. am sonntag ist noch ein spiel und dann ist fast zwei wochen länderspielpause, bei der sich etliche spieler, welche keine nationalmannschaftseinsätze haben, wieder erholen können. da hätte man doch auf ein paar stammkräfte mehr zählen dürfen. ich hätte heute nur 1-2 änderungen vorgenommen und versucht den 3er einzufahren. ich habe echt ein bisschen mühe die sichtweise von adi zu verstehen. ps. man kann froh sein hat partizan die 2:0 führung noch verspielt, sonst wäre es mit dem zweiten platz noch schwieriger geworden. ich gehe nach wie vor davon aus wir oder partizan den zweiten platz holen.
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shalako
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Verfasst: Freitag 29. September 2017, 08:04 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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29.09.2017  Zitat: Späte Reaktion beschert YB noch einen Punkt
YB holt bei Skënderbeu Kora nach durchzogener Leistung einen Punkt. Diverse Rotationen liessen die Young Boys verunsichert auftreten.
Es wäre dann des Guten doch ein wenig zu viel gewesen. Tief in der Nachspielzeit erlief Nsamé diesen Ball, der YB-Stürmer zog aus spitzem Winkel aufs albanische Tor, wo Shehi, mit 40 Jahren ältester Profi auf dem Platz, parierte. Und Assalé verstolperte den Nachschuss. Mehr als einen Punkt sollte es für YB bei Skënderbeu Kora an diesem Abend nicht sein und das 1:1 passte so schlecht nicht zum exotischsten Berner Ausflug in dieser Europacup-Kampagne.
Im Vorfeld der Partie hatten die Berner, allen voran Trainer Hütter, sich ja professionell genug gezeigt und den Stellenwert der Begegnung eifrig auf einen ähnlichen wie jener des Spitzenkampfs am Wochenende gegen St. Gallen geredet. Die Aufstellung des Österreichers sandte indes eine andere Botschaft aus. Der Trainer gönnte Mbabu, Nuhu, Sow, Fassnacht und Nsamé eine Pause und brachte mit Joss, Schick, Bürki und Wüthrich ungewohnte Kräfte in die Startelf. Zum erst zweiten Mal in der aktuellen Saison traten die Berner zudem in der Defensive mit einer Dreierkette an. In dieser jungen, noch kaum erprobten Formation legte YB zwar mutig los. Nach neun Minuten totalisierten die Berner fünf Eckbälle und Sanogo kam zu zwei guten Kopfballchancen, wovon gerade aus der ersten unbedingt ein Tor hätte herausschauen müssen.
Doch der forsche Beginn flachte schnell ab und auf der Gegenseite offenbarten sich Probleme in der Abstimmung. Die YB-Abwehr zeigte sich sehr anfällig, links wie rechts und gleich zweimal bedurfte es des mutigen Einsatzes von Goalie von Ballmoos; einmal gegen Gavazaj, der danach verletzt ausschied, dann gegen Sowe. Die Partie passte sich mehr und mehr dem Rahmen an. Das neue Nationalstadion in Tirana ist noch nicht ganz fertig und so müssen albanische Teams im Europacup nach wie vor mit der kleinen, schmucklosen Arena in Elbasan vorlieb nehmen.
Bei herbstlicher Frische und Nieselregen kamen weit weniger (nur 3250) als die erwartet 7000 Zuschauer zusammen und selbst in den umliegenden Hochhäusern, deren Balkone eigentlich eine prächtige Sicht auf das Spielfeld geboten hätten, interessierte sich kaum jemand für das Spiel. Schade, denn immerhin den Gastgebern war ihr Eifer anzumerken, sie drängten die viel zu zögerlich agierenden Young Boys auch weit zurück - die spielerischen Limiten des letztjährigen Meisterschaftsdritten offenbarten sich aber deutlich. YB verlor nun mehr und mehr den Zugriff aufs Spiel, offensiv schien das Pulver verschossen. Einzig Sulejmani tauchte vor der Pause noch alleine vor dem Tor auf, den gut postierten Assalé ignorierte er aber und schoss neben das Tor.
Doppelwechsel mit Sofort-Effekt
Den Seitenwechsel nutzten die Young Boys für eine kleine Systemauffrischung und beendeten das Experiment Dreierkette. Das Bild war vorerst das gleiche: Skënderbeu agierte, YB reagierte. Die Berner beschränkten sich nun auf Konter; einen davon hätte Aebischer nach sehenswerter Kombination über Sulejmani und Assalé verwerten müssen (57.). Weiter ging es im Ritt auf der Rasierklinge, die Bälle pfiffen links und rechts am YB-Tor vorbei, bis es dann in der 65. Minute soweit war: Wüthrich kam nach einem Steilpass auf Sowe zu spät, Von Ballmoos wurde vom Gambier in der nahen Ecke überrascht.
Trainer Hütter reagierte, brachte Fassnacht und Nsamé. Und siehe da, der Doppelwechsel zeitigte sofort Wirkung. Nsamé lancierte auf der rechten Seite Ngamaleu, der passte klug auf Assalé und der Ivorer vollendete die schnörkellose Kombination zum Ausgleich. Der Ausgleich verschaffte YB Luft im Schlussspurt, die Berner brachten den Punkt einigermassen souverän ins Trockene. «Die neue Formation liess uns schlecht ins Spiel kommen, da nehme ich Kritik an», sagte Hütter nach der Partie. «Doch wir haben eine Reaktion gezeigt, bleiben Zweiter und haben am Sonntag ein wichtiges Spiel.»
Die Bilanz mit zwei Punkten aus zwei Partien ist in der Europa League auf jeden Fall noch ausbaufähig; um das Saisonziel Sechzehntelfinal noch zu erreichen, müssen die Berner in dem Bewerb unbedingt einen Gang zulegen. Der Fokus gilt nun der Super Leauge - mit einem Sieg beim zweitplatzierten St. Gallen kann YB den Vorsprung in der Liga weiter ausbauen. https://www.derbund.ch/sport/fussball/S ... y/13999666
_________________ For Ever
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Rino
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Verfasst: Freitag 29. September 2017, 09:10 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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shalako
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Verfasst: Freitag 29. September 2017, 12:03 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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29.09.2017  Zitat: Wiederholungstäter Assalé: Wo ist nur das YB-Logo?
Heute, 11:58 Uhr 0 Mal auf Facebook geteilt (externer Link, Popup)2 Mal auf Twitter geteilt (externer Link, Popup)0 Mal auf Google+ geteilt (externer Link, Popup)2 SRF Likes Kommentare Roger Assalé erzielte den Europa-League-Treffer gegen Skenderbeu ohne YB-Logo auf der Brust. Was steckt dahinter?
Auf Twitter erreichte uns am Freitagmorgen eine Direktnachricht. «Wieso trägt Roger Assalé bei europäischen Spielen eigentlich kein YB-Logo?», fragte uns ein User.
Ja, warum eigentlich? Vielleicht ist es im Spiel am Donnerstag gegen Skenderbeu auch Ihnen aufgefallen: Auf der Brust von Roger Assalé war das YB-Emblem, das zu Spielbeginn noch da war, urplötzlich verschwunden. Was war passiert?
« Es passiert nur bei den schwarzen Trikots und nur bei Assalé. » Die YB-Verantwortlichen über die Trikotprobleme
Wir haben bei den Young Boys nachgefragt. Die Verantwortlichen tappen diesbezüglich im Dunkeln. «Wir wissen nicht genau, was das Problem ist. Die Trikots werden extern bedruckt. Vielleicht müssen wir die Logos in Zukunft annähen», heisst es von offizieller Seite.
Bereits gegen Moskau ohne Logo
Lustigerweise ist dieses Phänomen nur bei Roger Assalé zu beobachten – dafür ist der Mann von der Elfenbeinküste ein Wiederholungstäter.
Bereits im ersten Europa-League-Spiel gegen Moskau war der 23-Jährige auf einmal ohne YB-Abzeichen unterwegs. «Es passiert nur bei den schwarzen Trikots und nur bei Assalé. Im letzten Jahr hatten wir keine Probleme», so YB weiter. https://www.srf.ch/sport/fussball/europ ... as-yb-logo
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Freitag 29. September 2017, 12:04 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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29.09.2017  Zitat: Mit einem blauen Auge davongekommen
Marco Bürki und Grégory Wüthrich erhalten eine Spielgelegenheit in der Abwehr, überzeugen aber nicht restlos. Mit dem 1:1 gegen Skënderbeu ist Trainer Adi Hütter zufrieden.
Auf ihrem Weg zur souveränen Tabellenführung in der Super League bauten die Young Boys in den letzten Wochen auf ein starkes Innenverteidigerduo. Captain Steve von Bergen und Kasim Nuhu bildeten ein überzeugendes Bollwerk, zweikampfstark und auch in der Spieleröffnung mehr als solid. «Für die anderen zentralen Abwehrspieler ist das keine einfache Situation», hatte Adi Hütter mehrmals in dieser Saison gesagt. «Aber ihre Zeit wird kommen.»
Gestern Abend durften Marco Bürki und Grégory Wüthrich, mit 24 und 22 Jahren immer noch relativ jung, aber bereits ziemlich erfahren, gleich beide von Beginn an spielen. In einer Dreierkette, nicht aber an der Seite von Nuhu, wie von Hütter auch angedacht, sondern zusammen mit von Bergen. Insbesondere Bürki vermochte die fehlende Spielpraxis vorerst nicht zu kaschieren, ihm unterliefen vor der Pause einige Fehler. Und Wüthrich sah beim Treffer der Albaner Mitte der zweiten Halbzeit schlecht aus.
Schlechte Platzbedingungen
In diesen strengen Wochen ist es bei allen im Europacup engagierten Klubs normal, dass beim Programm mit Auftritten im Vier-Tage-Rhythmus Veränderungen an der Aufstellung vorgenommen worden. Die Young Boys sind beim 1:1 gegen Skënderbeu am Donnerstagabend angesichts der umfangreichen Bastelarbeit an der Formation mit einem blauen Auge davongekommen. «So schwach ist Skënderbeu nicht», sagt Adi Hütter, «wir nehmen diesen Punkt gerne mit.»
Es sei ein sehr schwieriges Spiel gewesen, findet der YB-Trainer, der Rasen sei in schlechtem Zustand gewesen, das Geschehen kräfteraubend, die Leistung seiner Mannschaft insgesamt sicher nicht perfekt, aber ordentlich. «Wir haben bereits am Sonntag wieder ein sehr wichtiges Spiel gegen St. Gallen», sagt Hütter, «es ist wichtig, dass wir dann frische Spieler auf dem Platz haben werden.»
Rang 2 in der Europa League
In den nächsten beiden Europa-League-Partien trifft YB auf Dynamo Kiew, zuerst auswärts, dann in Bern. Wie bereits in der 3. Qualifikationsrunde zur Champions League, als sich die Young Boys spektakulär durchgesetzt hatten (1:3 in Kiew, 2:0 in Bern nach einem Treffer in der 90. Minute). Im ersten Gruppenspiel hatte Kiew gegen Skënderbeu 3:1 gewonnen, gestern siegte Dynamo nach 0:2-Rückstand mit 3:2 bei Partizan Belgrad. Das war für die Young Boys ein ideales Resultat, denn hinter dem souveränen Kiew scheint sich ein Dreikampf um Rang 2 anzubahnen. «Wir sind nun Zweiter», sagt Trainer Adi Hütter, «und auch das nehmen wir natürlich gerne.» https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/15239278
_________________ For Ever
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