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 Betreff des Beitrags: Re: Europa League 2017/2018
 Beitrag Verfasst: Freitag 25. August 2017, 16:01 
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EL-Auslosung: YB trifft erneut auf Kiew

Kein Losglück für YB und Lugano: Beide bekommen in der Europa League wenig zugkräftige Gegner zugelost.

- YB bekommt es erneut mit Dynamo Kiew zu tun. Partizan Belgrad und Skenderbeu komplettieren die Gruppe.
- Lugano trifft auf Viktoria Pilsen, FCS Bukarest und Be'er Sheva.

Déja-vu für die Berner Young Boys: Am 2. August schalteten sie in der 3. Qualifikationsrunde der Champions League Dynamo Kiew aus. Nun treffen die beiden Teams in der Europa League aufeinander.

YB blieb von den ganz grossen Gegnern wie Arsenal oder AC Milan verschont. Dafür wurden Partizan Belgrad und Skënderbeu Korça aus Albanien in die Gruppe der Berner gezogen.

Für Miralem Sulejmani ist es eine Rückkehr zu seinen Wurzeln. Der in Belgrad geborene Mittelfeldspieler spielte bei Partizan in der Jugend und im Profi-Team, bevor er ins Ausland wechselte.

Lugano muss nach Rumänien

Der FC Lugano trifft bei seiner Rückkehr auf die europäische Bühne nach 15 Jahren auf Viktoria Pilsen, den FCS Bukarest (früher Steaua) und Hapoel Be'er Sheva aus Israel. Die Tessiner werden ihr Heimspiele in Luzern austragen, da das eigene Stadion nicht den Auflagen der UEFA entspricht.

Die Gruppenphase beginnt am 14. September und endet am 7. Dezember. Der Europa-League-Final findet am 16. Mai in Lyon statt.


https://www.srf.ch/sport/fussball/europ ... t-auf-kiew

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 Betreff des Beitrags: Re: Europa League 2017/2018
 Beitrag Verfasst: Freitag 25. August 2017, 16:03 
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Adi Hütter: «Bei uns hat keiner Freudensprünge gemacht»

In der Gruppenphase der Europa League müssen die Young Boys erneut gegen Dynamo Kiew ran. Die beiden anderen Gegner sind Partizan Belgrad und Skënderbeu Korça (ALB). Es ist alles andere als ein Traumlos für YB.

Die Young Boys erhalten in der Gruppenphase der Europa League keine attraktiven Gegner aus einer Topliga zugelost. Aus dem Topf mit den besten Teams erhalten die Berner nicht wie erhofft ein Traumlos wie Arsenal oder Milan, sondern ausgerechnet Dynamo Kiew. Gegen den Klub aus der ukrainischen Hauptstadt hatten sich die Berner Anfang erst August in der 3. Qualifikationsrunde zur Champions League aufgrund der Auswärtstore-Regelung durchgesetzt (2:0-Heimsieg nach 1:3-Niederlage in Kiew).

Die weiteren YB-Gegner in der Gruppe B sind Partizan Belgrad mit dem ehemaligen St. Gallen-Spieler Everton und Skënderbeu Korça aus Albanien. Skënderbeu gewann zwischen 2011 und 2016 sechsmal in Folge den Meistertitel, in der letzten Saison kam der Klub in der heimischen Liga jedoch nicht über Rang 3 hinaus.

Partizan gehört zu den Stammgästen auf der europäischen Bühne. Der Klub aus der serbischen Hauptstadt war an der ersten Europacup-Partie überhaupt beteiligt - 1955 im Meistercup beim 3:3 bei Sporting Lissabon. In dieser Saison scheiterte Partizan in der 3. Qualifikationsrunde zur Champions League an Olympiakos Piräus.

Der FC Lugano, der seine Heimspiele in Luzern austragen wird, trifft bei seiner Rückkehr auf die europäische Bühne nach 15 Jahren auf Viktoria Pilsen, den FCS Bukarest (früher Steaua) und Hapoel Be'er Sheva aus Israel (Die 12 Gruppen finden Sie weiter unten aufgelistet).

Die Gruppenphase beginnt am 14. September und endet am 7. Dezember. Der Europa-League-Final findet am 16. Mai 2018 in Lyon statt. Die genaue Ansetzung der Gruppenspiele wird ab Freitagabend zur Verfügung stehen. Die Spiele finden am 14. und 28. September, am 19. Oktober, am 2. und 23. November sowie am 7. Dezember.

YB-Sportchef Christoph Spycher meint zur Auslosung: «Es ist sicher nicht die Gruppe, die wir uns gewünscht haben. Aber wir nehmen es, wie es gekommen ist.» Und weiter: «Aus sportlicher Sicht rechnen wir uns Chancen auf das Weiterkommen aus, obwohl wir wissen, dass alle Gegner Qualität haben.»

Und YB-Coach Adi Hütter lässt sich in der Medienmitteilung der Young Boys wie folgt zitieren: «Bei uns hat nach der Auslosung keiner Freudensprünge gemacht. Aber es bringt nichts zu lamentieren. Wir werden alles unternehmen, damit wir bestens vorbereitet in die Gruppenphase steigen.»

Gegenüber der Uefa meint er: «Die Uefa müsste sich überlegen, ob es sinnvoll ist, zwei Teams sowohl in der Qualifikation als auch kurz darauf in der Gruppenphase gegeneinander antreten zu lassen.»


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/17556528

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 Betreff des Beitrags: Re: Europa League 2017/2018
 Beitrag Verfasst: Freitag 25. August 2017, 16:05 
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YB und Lugano reisen in den Osten

Die Berner und die Tessiner haben Gegner mit wenig klingenden Namen in der Europa League erhalten. Das macht die Aufgabe nicht einfacher.

Den Schweizer Clubs war in der Europa League kein Losglück beschieden. Attraktive Gegner aus einer Topliga wurden ihnen verwehrt. Die Young Boys bekommen es in der Gruppenphase wiederum mit Dynamo Kiew zu tun.

Gegen den Verein aus der ukrainischen Hauptstadt hatten sich die Berner Anfang August in der 3. Qualifikationsrunde zur Champions League aufgrund der Auswärtstore-Regelung durchgesetzt (2:0-Heimsieg nach 1:3-Niederlage in Kiew).

Die weiteren YB-Gegner in der Gruppe B sind Partizan Belgrad mit dem ehemaligen St. Gallen-Spieler Everton und Skënderbeu Korça aus Albanien. Skënderbeu gewann zwischen 2011 und 2016 sechsmal in Folge den Meistertitel, in der letzten Saison kam der Klub in der heimischen Liga jedoch nicht über Rang 3 hinaus. Partizan gehört zu den Stammgästen auf der europäischen Bühne. Der Klub aus der serbischen Hauptstadt war an der ersten Europacup-Partie überhaupt beteiligt - 1955 im Meistercup beim 3:3 bei Sporting Lissabon. In dieser Saison scheiterte Partizan in der 3. Qualifikationsrunde zur Champions League an Olympiakos Piräus.

«International unerfahrenste Mannschaft der Gruppe»

Der FC Lugano, der seine Heimspiele in Luzern austragen wird, trifft bei seiner Rückkehr auf die europäische Bühne nach 15 Jahren auf Viktoria Pilsen, den FCS Bukarest (früher Steaua) und Hapoel Be'er Sheva aus Israel. «In dieser Gruppe stellen wir klar die international unerfahrenste Mannschaft», so Luganos Trainer Pierluigi Tami.

Be'er Sheva verpasste die Gruppenphase der Champions League am Dienstag durch eine 0:1-Niederlage in Maribor. In der vergangenen Saison hatte der israelische Meister in der Europa-League-Gruppenphase zweimal Inter Mailand bezwungen.

Luganos Präsident Angelo Renzetti zeigte sich sehr zufrieden mit der Auslosung. «Wir können glücklich sein. Die Gruppe mit Milan und Rijeka hätte mir zwar sehr gefallen aufgrund der kurzen Reisen und des grossen Zuschaueraufmarschs. Ich bevorzuge aber den sportlichen Aspekt, und diesbezüglich ist unsere Gruppe eher machbar.»

Die Gruppenphase beginnt am 14. September und endet am 7. Dezember. Der Europa-League-Final findet am 16. Mai 2018 in Lyon statt.

Die zwölf Gruppen der Europa League 2017/18

Gruppe A: Villarreal, Maccabi Tel Aviv, Astana, Slavia Prag.

Gruppe B: Dynamo Kiew, YOUNG BOYS, Partizan Belgrad, Skënderbeu Korça (ALB).

Gruppe C: Sporting Braga, Ludogorez Rasgrad (BUL), Hoffenheim, Basaksehir Istanbul.

Gruppe D: AC Milan, Austria Wien, Rijeka (CRO), AEK Athen.

Gruppe E: Olympique Lyon, Everton, Atalanta Bergamo, Apollon Limassol.

Gruppe F: FC Kopenhagen, Lokomotive Moskau, Sheriff Tiraspol (MDA), Fastav Zlin (CZE).

Gruppe G: Viktoria Pilsen, FCS Bukarest, Hapoel Be'er Sheva (ISR), LUGANO.

Gruppe H: Arsenal, BATE Borissow (BLR), 1. FC Köln, Roter Stern Belgrad.

Gruppe I: Salzburg, Olympique Marseille, Vitoria Guimarães, Konyaspor (TUR).

Gruppe J: Athletic Bilbao, Hertha Berlin, Sorja Luhansk (UKR), Östersund (SWE).

Gruppe K: Lazio Rom, Nice, Zulte Waregem (BEL), Vitesse Arnhem.

Gruppe L: Zenit St. Petersburg, Real Sociedad San Sebastian, Rosenborg Trondheim, Vardar Skopje.

Spieltermine Gruppenphase
1. Spieltag: 14. September. - 2. Spieltag: 28. September. - 3. Spieltag: 19. Oktober. - 4. Spieltag: 2. November. - 5. Spieltag: 23. November. - 6. Spieltag: 7. Dezember.

Weitere Termine. Sechzehntelfinals: 15. und 22. Februar. - Achtelfinals: 8. und 15. März. - Viertelfinals: 5. und 12. April. - Halbfinals: 26. April und 3. Mai. - Final: Mittwoch, 16. Mai, in Lyon.


https://www.derbund.ch/sport/fussball/Y ... y/25874173

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 Betreff des Beitrags: Re: Europa League 2017/2018
 Beitrag Verfasst: Freitag 25. August 2017, 16:11 
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Liebe YB-Fans, so schön werden eure Fussballferien

Auf den ersten Blick ist es kein Hammerlos, das die Young Boys in der Europa League gezogen haben. Aber gewisse Qualitäten zeigen sich bekanntlich oft erst auf den zweiten Blick.

Skënderbeu Korça: Der grosse Unbekannte

Wo zur Hölle liegt Skënderbeu Korça? Das haben wir uns natürlich auch gefragt und auf der Landkarte nachgeschaut. Korça ist eine Stadt mit 75 000 Einwohnern im Südosten Albaniens. Die ersten Eindrücke wirken malerisch:

In Korça ist der örtliche Fussballverein der grosse Stolz der Stadtbevölkerung. Das Team wurde in der letzten Saison Cupsieger und spielt zu Hause im Skënderbeu-Stadion. Kapazität: 12 000 Plätze. Hier ein paar Impressionen:

Partizan Belgrad: Der Serienmeister

Belgrad ist längst ein Geheimtipp unter Städtereisenden. Die Donaustadt ist bekannt für sein feines Essen und das pulsierende Nachtleben. Aber auch architektonisch ist es eine Reise wert:

Partizan Belgrad ist der FC Bayern Serbiens. Sie gewinnen nämlich fast jedes Jahr die Meisterschaft. Das Stadion Partizana ist bezüglich Kapazität etwa gleich gross wie das Wankdorf.

Dynamo Kiew: Gähn

Dahin ging die Reise ja bereits im August. Deshalb zeigen wir hier im Sinne der Horizonterweiterung noch ein paar Destinationen, die man jetzt leider nicht anpeilen kann. Aber wer weiss, vielleicht in der nächsten Runde.


https://www.bernerzeitung.ch/leben/city ... y/11163288

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 Betreff des Beitrags: Re: Europa League 2017/2018
 Beitrag Verfasst: Freitag 25. August 2017, 16:12 
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 Betreff des Beitrags: Re: Europa League 2017/2018
 Beitrag Verfasst: Freitag 25. August 2017, 18:53 
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Stimmen zur Europa-League-Auslosung

YB-Sportchef Christoph Spycher und Trainer Adi Hütter äusserten sich nach der Auslosung der Europa-League-Gruppen wie folgt.

Christoph Spycher: "Es ist sicher nicht die Gruppe, die wir uns gewünscht haben. Aber wir nehmen es, wie es gekommen ist. Aus sportlicher Sicht rechnen wir uns Chancen auf das Weiterkommen aus, obwohl wir wissen, dass alle Gegner Qualität haben. Wir hoffen, dass uns zahlreiche Fans bei den Heimspielen unterstützen werden. Es ist für keinen Schweizer Klub eine Selbstverständlichkeit, in einer europäischen Gruppenphase zu stehen."

Adi Hütter: "Bei uns hat nach der Auslosung keiner Freudensprünge gemacht. Aber es bringt nichts zu lamentieren. Wir werden alles unternehmen, damit wir bestens vorbereitet in die Gruppenphase steigen. Dynamo Kiew kennen wir bereits sehr gut, wobei sich die Uefa überlegen müsste, ob es sinnvoll ist, zwei Teams sowohl in der Qualifikation als auch kurz darauf in der Gruppenphase gegeneinander antreten zu lassen. Partizan Belgrad ist ein Traditionsklub mit heissblütigen Fans und hat in der letzten Saison in Serbien sowohl die Meisterschaft als auch den Cup gewonnen. Und Skënderbeu hat sich gegen Dinamo Zagreb durchgesetzt. Das sagt viel über die Möglichkeiten dieses Teams aus."


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 Betreff des Beitrags: Re: Europa League 2017/2018
 Beitrag Verfasst: Freitag 25. August 2017, 21:23 
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Nicht vom Glück verfolgt

Am Sonntag tritt YB in St. Gallen zum letzten Spiel vor der Länderspielpause an. In der Europa League ist das grosse Los für die Berner ausgeblieben.

Glück ist ein flüchtiger Vogel, wusste schon Udo Jürgens. Die Young Boys hat es in dieser Europacup-Saison schon mal ganz eng begleitet, hat ihnen im zweiten Spiel gegen Dynamo Kiew den entscheidenden Treffer in letzter Minute beschert und vor allem dann in den Playoffs zur Champions League das gutmütige Los ZSKA Moskau. Doch mit dem Glück scheint es vorderhand vorbei zu sein für die Berner im Europacup. Die Performance, mit der sie an den Russen gescheitert sind, war geprägt von einer Mischung aus Pech und Unvermögen, von Nuhus unglaublichem Eigentor, Akinfejews Paraden und einem zu verhaltenen Auftritt im Rückspiel. Und nun sah sich YB auch bei der Zulosung der Gegner in der Europa League nicht unbedingt von Fortuna begünstigt.

Dynamo Kiew, Partizan Belgrad und Skënderbeu Korça heissen die Gegner der Young Boys. Dass YB aus dem verheissungsvollen Topf 1 ausgerechnet wieder die Ukrainer zugelost bekommen hat, ist dann doch eine ziemlich seltsame Laune des Schicksals – und vielleicht auch eine Schwachstelle des Uefa-Reglements. «Der Verband muss sich überlegen, ob es sinnvoll ist, zwei Teams sowohl in der Qualifikation als auch kurz darauf in der Gruppenphase gegeneinander antreten zu lassen», sagte YB-Trainer Adi Hütter nach der Auslosung und räumte ein: «Bei uns hat keiner Freudensprünge gemacht.» Belgrad aus dem dritten Topf ist bestimmt kein einfaches, aber etwa im Vergleich zu Köln auch kein besonders attraktives Los. Das gilt auch für die Albaner von Korça.

Wer soll für YB treffen?

«Es ist sicher nicht die Gruppe, die wir uns gewünscht haben. Aber wir nehmen es, wie es gekommen ist», sagt Sportchef Christoph Spycher. Immerhin – aus sportlicher Sicht dürfen sich die Young Boys gute Chancen auf das Sechzehntelfinale Anfang 2018 ausrechnen.

Erst einmal geht es für YB aber am Sonntag in der Meisterschaft weiter. Die Partie in St. Gallen ist der letzte Termin vor der Länderspielpause und gerade als solcher wegweisend. Gewinnen die Young Boys, so haben sie die Chance auf die Leaderposition, da der FC Zürich bei Luzern ebenfalls vor keiner einfachen Aufgabe steht. Bei einer Niederlage würde St. Gallen sogar zu den Bernern aufschliessen, und auch der FCB, der im Wallis gegen Sion ran muss, könnte sie überholen. Es fragt sich einzig, wer in St. Gallen für YB treffen soll. Assalé sorgte zeitweise für viel Betrieb im Angriff. Doch ein Scorer ist er noch nicht, und die Art, wie er aus hervorragender Position in den Startminuten gegen Moskau verschoss, zeigt, wie harmlos YB momentan vor dem gegnerischen Tor agiert. Nsamé war bislang kein Faktor, der verletzte Hoarau wird wohl noch nicht zurückkehren. Am torgefährlichsten waren am ehesten noch die Aussenspieler Sulejmani und Ravet – und der Franzose steht ja vor dem Absprung Richtung Freiburg. Gut möglich also, dass YB auf dem Transfermarkt aktiv wird.


Partizan Belgrad

Der Star ist der Trainer

Partizan und Stadtrivale Roter Stern Belgrad dominieren Serbiens Fussball seit Jahren. In der letzten Saison war wieder Partizan als Meister an der Reihe, zum 27. Mal. Dazu war der Club 14-mal Cupsieger. Bekannteste Namen im aktuellen Kader sind der Brasilianer Everton Luiz, der zuletzt für St. Gallen und Lugano spielte, sowie Stürmer Uros Djurdjevic.
Trainiert wird Partizan von Miroslav Djukic. Der 51-jährige Serbe ist seit diesem Sommer neu im Amt und war in seiner Aktivzeit von 1997 bis 2003 eine wichtige Stütze des FC Valencia in dessen besten Zeiten. Er bestritt mit den Spaniern als Innenverteidiger die Champions-League-Finals 2000 und 2001.

Seine Heimspiele trägt der Club seit 1949 im altehrwürdigen und baufälligen Partizan-Stadion aus, in das eine Leichtathletikbahn integriert ist. Das Fassungsvermögen beträgt 32 000 Zuschauer. (atr)


Skënderbeu Korça

Die unbekannte Grösse

Keine namhaften Spieler, mit Ilir Daja ein Trainer ohne grossen Palmarès, ein Kader mit einem geschätzten Marktwert von nur gerade 7 Millionen Franken – Skënderbeu Korça, Dritter der albanischen Meisterschaft 2016/17, ist auf den ersten Blick ein unbeschriebenes Blatt. Der siebenfache Meister hat im Europacup zuletzt aber durchaus Spuren hinterlassen. 2015 schaffte es der Club als erstes Team Albaniens bis ins Playoff zur Champions League, wo Dinamo Zagreb aber Endstation war. In der letzten Saison schrieb Korça dann negative Schlagzeilen. Die Uefa schloss den Club wegen Spielabsprachen für eine Saison aus dem Europacup aus. Nun steht Skënderbeu Korça zum zweiten Mal in der Gruppenphase der Europa League.
Die Heimspiele werden in der Skënderbeu-Arena (Kapazität: 12 000) ausgetragen, die vom Typ her dem Berner Neufeld ähnelt.


https://www.derbund.ch/sport/fussball/n ... y/14857565

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 Betreff des Beitrags: Re: Europa League 2017/2018
 Beitrag Verfasst: Samstag 26. August 2017, 07:43 
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Adi Hütter macht keine Freudensprünge

YB trifft in der Europa League auf Dynamo Kiew, Partizan Belgrad und Skenderbeu. Es ist eine sehr unattraktive Gruppe. Aber immerhin haben die Young Boys gute Chancen weiterzukommen.

Die Europa League ist der sehr kleine Schwesterwettbewerb der Champions League. Gleich 29 Länder sind in der Gruppenphase vertreten, also jede halbwegs ernst zu nehmende Fussball­nation.

Unter den 48 Vertretern hat es dementsprechend viele exotische Teams. Die Vorfreude auf die Europa League ist nicht überall so riesig wie in Köln, nachdem sich der FC erstmals seit 25 Jahren für den Europacup qualifiziert hat – und die euphorisierten Fans in Massen auch an die Auswärtsspiele reisen werden.

Beinahe Krethi und Plethi ist in der Europa League dabei, doch es hat auch prominente Abwesende. So scheiterte das stolze Ajax Amsterdam, im Mai noch Finalist gegen Manchester United (0:2), zuletzt in den Qualifikationen zu Champions und Europa League – und hat sich erstmals seit 1965 aus sportlichen Gründen keine Teilnahme am Europacup gesichert.

Mit voller Härte

In Bern ist die Europa League Routine, zum fünften Mal seit 2010 nimmt YB teil. Und ärgerten sich die Young Boys vor einem Jahr über die unattraktive Gruppe mit Piräus, Astana und Nikosia, so traf sie das Lospech am Freitag sogar mit voller Härte. Viel schlimmer hätte es – vor dem Auswärtsspiel morgen in der Ostschweiz gegen St. Gallen – bezüglich Anziehungskraft kaum kommen können.

Es geht wie zuletzt in der Qualifikation ostwärts. Aus Topf 1, wo reizvolle Vereine lagen wie Arsenal und Milan, erhielt YB ausgerechnet Dynamo Kiew zugelost. Jene Mannschaft um Starspieler Andrei Jarmolenko also, gegen die es bereits in der 3. Qualifikationsrunde zur Champions League vor wenigen Wochen ging.

Damals setzten sich die Young Boys nach dramatischen Begegnungen knapp durch (1:3, 2:0), wobei das entscheidende Tor im Rückspiel in der 90. Minute nach einem groben Fehlgriff von Dynamo-Goalie Maxym Kowal fiel.

Auch die weiteren Kontrahenten des im zweiten Topf vertretenen YB werden kaum viele Berner Supporter ins Stade de Suisse locken. Immerhin verfügen Partizan Belgrad und Skenderbeu Korca über Tausende von Fans in der Schweiz, die Serben und Albaner könnten sogar für Heimspiele in Bern sorgen.

«Es ist sicher nicht die Gruppe, die wir uns gewünscht haben», sagt Sportchef Christoph Spycher. «Aber wir rechnen uns Chancen aus, weiterzukommen.» Trainer Adi Hütter meint, keiner im Klub habe Freudensprünge gemacht. Und: «Es ist fraglich, ob es sinnvoll ist, zwei Teams in der Qualifikation und kurz darauf in der Gruppenphase gegenein­ander antreten zu lassen.»

Gefährliche Aussenseiter

Auch reisetechnisch wird diese Gruppe nicht angenehm für YB. Vielleicht war das Losglück mit ZSKA Moskau in den Playoffs ausgereizt worden. Das war zwar auch kein prominenter Widersacher, aber die grösste Gelegenheit, die Champions League zu erreichen.

Aber wenn man die Europa-League-Kampagne 2017/2018 aus sportlicher Sicht betrachtet, lässt sich für YB wenigstens fest­halten: Eine Qualifikation für die Sechzehntelfinals wäre keine Sensation, Rang 2 hinter Kiew in einer ausgeglichenen Gruppe darf erwartet werden. Dynamo setzte sich in den Playoffs gegen Maritimo aus Portugal durch (0:0 auswärts, 3:1 zu Hause).

Partizan spielte 0:0 gegen Videoton, ehe am Donnerstag ein 4:0-Sieg in Ungarn folgte. Skenderbeu schliesslich schaltete Dinamo Zagreb dank dem Auswärtstor (0:0, 1:1) aus. «Partizan ist ein Traditionsklub mit heissblütigen Fans und gewann das Double», sagt Hütter. «Und Skenderbeu hat sich gegen Zagreb durchgesetzt. Das sagt viel über die Möglichkeiten aus.»

Bei einem Weiterkommen würde es für YB diese Saison möglicherweise doch noch klappen mit einem internationalen Topteam im Stade de Suisse. Wie Arsenal, auf das sich im Herbst ganz Köln freut. Oder einem Gruppen­dritten der Champions League. Es muss ja dann nicht unbedingt ZSKA Moskau sein.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/17732783

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