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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 19. Mai 2005, 08:00 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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BZ, 19.5.2005
Mit Kampf, Glück und Köpfchen
YB ist zurück im Kampf um einen Uefa-Cup-Platz. Mit der besten Saisonleistung in einem Heimspiel bezwangen die Berner gestern den direkten Konkurrenten GC nach einer 3:0-Führung am Ende glücklich mit 3:2.
Es brach die Nachspielzeit an. GC hatte sich in den letzten sieben Minuten vom 0:3 auf ein 2:3 herangekämpft, und die Zürcher versuchten in den verbleibenden 180 Sekunden mit allen Mitteln, den Ausgleich zu erzielen. Im Zehn-Sekunden-Takt wurden die Bälle hoch in den YB-Strafraum geschlagen, doch ausser einem annullierten Kopftor Eduardos (Foul an YB-Goalie Marco Wölfli) brachte die verzweifelte Schlussoffensive nichts mehr ein. «Es wäre nicht nötig gewesen, dass wir nach der 3:0-Führung noch einmal so unter Druck geraten sind», sagte YB-Trainer Hans-Peter Zaugg.
Die YB-Kopfballstärke
Es war gestern mindestens teilweise eine Rückkehr zum erfrischenden Offensivfussball, den YB letzte Saison ausgezeichnet hatte. Nach dem wochenlangen Experiment mit nur einem Angreifer setzte Hans-Peter Zaugg endlich wieder auf ein System mit zwei Stürmern (Francisco Neri und Stéphane Chapuisat) und Thomas Häberli dahinter. Gewiss, die Berner benötigten in der ersten Halbzeit auch Glück, denn GC hätte bei zwei Chancen des Brasilianers Rogerio das 0:1 erzielen können. Es waren aber die Berner, die vor der Pause einen Doppelschlag realisierten.
Zuerst holte Neri einen Elfmeter gegen GC-Keeper Eldin Jakupovic heraus – Altmeister Stéphane Chapuisat verwertete elegant (39. Minute). Nur zwei Minute später verwandelte Thomas Häberli den Gästestrafraum in seinen privaten Luftraum, als er einen wunderbar getimten Freistoss Chapuisats kraftvoll zum 2:0 einnickte.
Die vielen GC-Chancen
Weil Häberli aber nicht der einzige talentierte YB-Kopfballspieler ist, sondern die Ehre des gefährlichsten Akteurs in der zweiten Etage Gretar Steinsson gebührt, wollte der Isländer seine Fähigkeiten sofort unter Beweis stellen – kurz nach der Pause köpfte Steinsson, nach einem Eckball Chapuisats und einer einstudierten Variante, das 3:0. Und weil gestern vieles für YB lief, weil sich die engagierten Berner dieses Fortune auch verdienten, vermochten die Grasshoppers in ihrer finalen Druckphase trotz bester Möglichkeiten bis kurz vor Schluss nicht zu reüssieren. Erst dem ausgezeichneten Vorkämpfer Christoph Spycher gelang bei seinem Comeback in der 83. Minute mit einem feinen Aussenristschuss das Anschlusstor für das bis zuletzt kämpferische GC. Ricardo Cabanas verkürzte in der 90. Minute auf 2:3, die dramatische Überzeit konnte beginnen. «Ich habe bis zuletzt an den Ausgleich geglaubt», sagte Hanspeter Latour, «wir haben eine gute Leistung gezeigt.» Einzig mit den entscheidenden Nachlässigkeiten bei den gegnerischen Standardsituationen zeigte sich der GC-Coach unzufrieden.
Weil die Zürcher einen starken Eindruck hinterliessen und gemessen an den Spielanteilen die bessere Equipe waren, äusserte sich Hans-Peter Zaugg erstmals seit langem positiv über die Seinen. «Stolz» sei er auf die Vorstellung, und «ein Kompliment» spreche er seinen Akteuren aus. Neben den GC-Nationalspielern Spycher und Cabanas gefielen Häberli und Roman Friedli als auffälligste Akteure. Als Friedli in der 80. Minute angeschlagen das Feld verlassen musste, brach YB ein.
Im Kampf um Rang 3 liegen die Berner zwei Runden vor Schluss zwei Zähler vor GC, das allerdings noch drei Spiele auszutragen hat. Latour wie Zaugg freuen sich auf das spannende Saisonfinale. «Wir haben zuletzt immer besser gespielt, deshalb bin ich sehr zuversichtlich», sagte Zaugg.
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Young Boys - Grasshoppers 3:2 (2:0)
Neufeld. - 6100 Zuschauer. - SR Laperrière. - Tore: 39. Chapuisat (Foulpenalty) 1:0. 41. Häberli 2:0. 52. Steinsson 3:0. 83. Spycher 3:1. 90. Cabanas 3:2.
Young Boys: Wölfli; Eugster, Steinsson, Disler, Rochat; Friedli (80. Knez); Joël Magnin (60. Sermeter), Häberli, Urdaneta (76. Melunovic); Chapuisat, Neri.
Grasshoppers: Jakupovic; Stepanovs, Denicolà, Jaggy; Chihab, Salatic, Spycher; Rogerio, Cabanas, Eduardo; Muff (46. Mitreski).
Bemerkungen: YB ohne Aziawonou, Coubagéat, De Napoli (alle verletzt) und Berisha (rekonvaleszent). GC ohne Lichtsteiner (gesperrt), Seoane, Schwegler und Senesie (alle verletzt). GC in der 2. Halbzeit mit Eduardo und Rogerio im Sturm, Mitreski in der Abwehr und Jaggy im Mittelfeld. Verwarnungen: 33. Salatic (Foul), 38. Jakupovic (Foul), 50. Rogerio (Foul), 51. Stepanovs (Foul), 67. Urdaneta (Foul) 93. Sermeter (Unsportlichkeit).
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 19. Mai 2005, 08:02 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Bund, 19.5.2005
Wieder einmal Spektakel
Der 3:2-Sieg der Young Boys gegen die Grasshoppers weckt zwei Runden vor Schluss Europacup-Hoffnungen
Das Tief scheint überwunden – möglicherweise aber zu spät. Dennoch: Die Young Boys zeigten gestern gegen den alten Rivalen GC zur Freude des dankbaren Publikums lange eine sehr gute Leistung; sie standen vor einem sicheren Sieg, um den sie in den Schlussminuten aber noch bangen mussten.
Es war wieder einmal etwas los im Stadion Neufeld – und aus Berner Sicht gabs erst noch ein Happyend: Als der ausgezeichnete Schiedsrichter nach drei Minuten Nachspielzeit zur grenzenlosen Erleichterung der YB-Spieler abpfiff, lautete das Resultat in einem Match, den die Berner lange dominiert hatten (3:0-Führung nach 52 Minuten), 3:2. Die drei Punkte waren in extremis gerettet – womit die Gelb-Schwarzen die Chance auf die Qualifikation für den Uefa-Cup wahrten.
Die Schlussphase war ein einziger Krimi und strapazierte die Nerven der Berner Zuschauer. Nur wenig fehlte nämlich, und die Grass-hoppers hätten den Young Boys im Finale noch die Butter vom Brot genommen: Spychers Tor zum 3:1 in der 83. Minute und dann – dreieinhalb Minuten vor Ablauf der Nachspielzeit – der Anschlusstreffer Cabanas’ zum 3:2 liessen die Fans bis zur letzten Sekunde auf den Rängen ausharren. Sie hatten einen aufwühlenden und zuletzt spannenden Match mit einem glücklichen Sieger und einem recht starken Verlierer gesehen.
Wieder in alter Frische
Hätten sie doch immer so gespielt . . . Die Young Boys zeigten sich gestern über weite Strecken, auch wenn nicht alles klappte, in alter Frische: Sie glaubten offensichtlich wieder an sich und steigerten sich im Laufe der Partie auch zu einer spielerisch guten Leistung – um allerdings in den Schlussminuten völlig den Faden zu verlieren. Doch insgesamt gesehen hatten sie den willkommenen Sieg vollauf verdient.
Nun ja, die Grasshoppers, denen man die längere Wettkampfpause anmerkte – YB hatte im April übrigens eine noch längere Pause überbrücken müssen –, hätten mit einer besseren Chancenauswertung dem Spiel schon frühzeitig eine andere Wendung geben können. So lange die Partie nämlich noch torlos war, vergaben nacheinander Rogerio (zweimal) und Muff ausgezeichnete Möglichkeiten zum 0:1.
Doch dann kamen die Young Boys, die wieder mit zwei nominellen Sturmspitzen agierten und dadurch klar gefährlicher waren als bei ihren jüngsten Auftritten. Eine Folge dieser offensiven Grundeinstellung: Die Berner konnten endlich wieder ihre Qualitäten bei Standardsituationen ausspielen, was prompt zu entscheidenden Toren führte.
Neri und Chapuisat
Bei so genannt stehenden Bällen in der gegnerischen Gefahrenzone ist Routinier Stéphane Chapuisat nach wie vor eine Klasse für sich: Der frühere Nationalspieler gab sowohl beim 2:0 Häberlis (Freistoss) als auch beim 3:0 Steinssons (Corner) die wohl getimte Vorlage, nachdem er YB mit einem sicher verwandelten Penalty nach 38 Minuten 1:0 in Führung gebracht hatte. Den Elfmeter hatte der unermüdlich rackernde Neri «herausgeholt». Neri war es auch, der drei Minuten später von Stepanovs gefoult wurde, worauf Häberli das zweite Tor erzielte.
Doch nicht nur das Offensiv-Duo Neri/Chapuisat verdiente sich gestern gute Noten – diesmal wirkten die Young Boys wieder einmal als ganzes Team kompakt. Bemerkenswert, denn Trainer Zaugg liess seine Mannschaft gestern erstmals in dieser Formation einlaufen: So operierte der unzimperliche Isländer Steinsson überraschend erstmals in der zentralen Abwehr, wo er in Zukunft durchaus einen fixen Platz haben könnte. Der auch aussergewöhnlich starke Kopfballspieler verfügt aber auch über Torjägerqualitäten.
Apropos Torjägerqualitäten: Beim Stande von 3:1 vergab Sermeter das sicher scheinende 4:1 für YB.
YB - GC 3:2 (2:0); Neufeld. – 6100 Zuschauer. – SR Laperrière. – Tore: 39. Chapuisat (Foulpenalty) 1:0. 41. Häberli 2:0. 52. Steinsson 3:0. 83. Spycher 3:1. 90. Cabanas 3:2. – Verwarnungen: 33. Salatic (Foul), 38. Jakupovic (Foul), 50. Rogerio (Foul), 51. Stepanovs (Foul), 67. Urdaneta (Foul) 93. Sermeter (Unsportlichkeit). –Bemerkungen: YB ohne Aziawonou, Coubagéat, De Napoli (alle verletzt) und Berisha (rekonvaleszent). GC ohne Lichtsteiner (gesperrt), Seoane, Schwegler und Senesie (alle verletzt). GC in der 2. Halbzeit mit Eduardo und Rogerio im Sturm, Mitreski in der Abwehr und Jaggy im Mittelfeld.
Young Boys: Wölfli; Eugster, Steinsson, Disler, Rochat; Friedli (80. Knez); Joël Magnin (60. Sermeter), Häberli, Urdaneta (76. Melunovic); Chapuisat, Neri.
Grasshoppers: Jakupovic; Stepanovs, Denicolà, Jaggy; Chihab, Salatic, Spycher; Rogerio, Cabanas, Eduardo; Muff (46. Mitreski).
EXTRA
Verärgerter Captain, stolzer Trainer
Nach den letzten Heimspielen hatten die Young Boys viel Kritik über sich ergehen lassen müssen. Erst bezogen die Berner gegen Basel (2:5) und Thun (2:4) zwei deutliche Niederlagen, dann wurden auch die beiden Remis gegen den FC Zürich und Aarau (je 1:1) eher als Verlustgänge denn als Punktgewinne gewertet und vom Publikum im Neufeld mit Pfiffen quittiert. Gestern war vieles anders. Nach dem 3:2-Erfolg gegen den Grasshopper-Club wurden die Young Boys bejubelt, und entsprechend liessen sie sich feiern.
Nur einem war (vorerst) nicht nach Jubelposen zumute: Mark Disler. Mit finsterem Blick verliess der Captain nach dem Schlusspfiff den Rasen schnurstracks Richtung Kabine. Etwas später hellte sich seine Miene zwar wieder auf, vermochte die Freude über die drei Punkte und die erheblich verbesserte Situation im Kampf um Rang 3 durchzuschimmern. Dennoch verschaffte Disler primär seinem Ärger Luft: «Wir spielten 75 Minuten lang gut und führten 3:0, womit die Partie eigentlich zu unseren Gunsten entschieden war – dennoch gerieten wir noch derart in Schwierigkeiten und kamen nur mit Glück um den Ausgleichstreffer herum», sagte der Verteidiger. «Das darf es nicht geben. Nicht in einer solch wichtigen Partie, nicht in unserem ,Cupfinal‘.»
Dislers Meinung wurde von Alain Rochat geteilt. Der Verteidiger, der die Berner Ende Saison verlässt und mit grösster Wahrscheinlichkeit zu Rennes wechselt, meinte, dass sie in solchen Situationen solider spielen müssten. «Durch solch unnötige Gegentreffer bringt man doch nur den Gegner ins Spiel zurück.»
YB-Trainer Hans-Peter Zaugg wollte in einer ersten Analyse sein Team nicht kritisieren, sondern hob hervor, stolz auf seine Mannschaft zu sein, die einen sehr guten Gegner geschlagen habe. Immerhin war GC mit der Auszeichnung nach Bern gereist, zuletzt zehn Partien in Folge nicht mehr verloren zu haben – und auch gestern liessen die Zürcher durchaus ihre Klasse aufblitzen, was sich aus ihrer Sicht aber zu spät in Torerfolgen niederschlug. GC-Trainer Hanspeter Latour meinte denn auch, er sei überzeugt davon, dass sein Team noch ausgeglichen hätte, hätte die Partie noch länger gedauert.
Bezüglich Platz 3, der zur Teilnahme an der Uefa-Cup-Qualifikation berechtigt, sind die Aktien der Berner mit dem gestrigen Sieg wieder deutlich gestiegen. GC hat wohl noch den Vorteil, nach Verlustpunkten zu führen, muss allerdings unter anderem auch noch auswärts gegen Basel antreten. Gerade mit Blick auf die bessere Verlustpunktsituation betonte Latour denn auch, aus seiner Sicht sei keineswegs eine Vorentscheidung gefallen.
Auch Zaugg und Disler wollten den Mist noch nicht gekarrt wissen. «Um im Rennen zu bleiben, war ein Sieg absolut notwendig», meinte Zaugg. «Aber wir haben mit den Partien gegen Aarau und Schaffhausen, für die es noch um enorm viel geht, ein happiges Restprogramm vor uns.» Und Disler sagte: «Ich gehe davon aus, dass wir noch zweimal gewinnen müssen. Deshalb haben wir wohl mit dem Sieg gegen GC einen äusserst wichtigen ersten Schritt Richtung Uefa-Cup-Qualifikation gemacht, aber noch müssen zwei weitere folgen.»
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 19. Mai 2005, 08:06 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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NZZ, 19.5.2005
Wenn «plötzlich» Tore fallen
GC ist YB zwar ebenbürtig, verliert aber 2:3 und fällt in den 4. Rang zurück
Dank der Unterstützung der Konkurrenz war den Fussballern des Grasshopper-Clubs in den letzten Wochen ein besonderes Kunststück geglückt: Seit dem 1. Mai und dem 5:2-Sieg in Thun verteidigten sie den 3. Tabellenrang, ohne ein einziges Spiel zu absolvieren. Just in der ersten Begegnung nach der langen Pause büssten sie diese Position ein: Sie unterlagen den Young Boys 2:3 und liegen nun zwei Punkte hinter den Bernern, stehen anderthalb Wochen vor Saisonende aber mit einer ausgetragenen Partie weniger zu Buche. Das Resultat überrascht in zweifacher Hinsicht: Erstens war GC (zehn Spiele ohne Niederlage) mit mehr Selbstbewusstsein angetreten als YB (mit der schlechtesten Heimbilanz aller Super- League-Teams); zweitens zeigten sich die Zürcher ihrem Bezwinger stets ebenbürtig - eine Punkteteilung wäre die logische Folge gewesen.
Experimentierfreudiger Hans-Peter Zaugg
Doch vielleicht überraschte der Spielausgang, weil auch der YB-Trainer Hans-Peter Zaugg - Experimenten in dieser Saison nicht abgeneigt - überrascht hatte. Ausgerechnet in der bezüglich Uefa-Cup-Qualifikation äusserst bedeutungsvollen Partie nominierte der YB-Trainer in der zentralen Abwehr erstmals Steinsson. Die Nomination des Isländers besass Symbolgehalt. Einerseits spiegelte sie die jüngsten Entscheide der Klubverantwortlichen, die Verträge mit den Innenverteidigern Knez, Carreño sowie Kehrli nicht zu verlängern und (neben dem Captain Disler) auf neue Kräfte zu setzen. Anderseits erhielt Steinsson den Lohn für seine guten Leistungen, die er seit seinem Transfer im Winter als Aussenverteidiger gezeigt hatte. Der Skandinavier überzeugte mit Unbekümmertheit - und Treffsicherheit. In elf Einsätzen hievte er sich in der internen Torschützenliste hinter Chapuisat (13 Treffer), Neri (12), Häberli (8 ) und Carreño (3) auf Rang 5 - was für ihn, aber kaum für seine Teamkollegen spricht.
Diese schienen gegen GC von der ersten Minute an bemüht, die in den letzten Wochen sukzessive kleiner gewordenen Uefa-Cup-Chancen zu vergrössern. Ein guter Start hat im Fall der Young Boys freilich wenig zu bedeuten: Vor Wochenfrist traten sie gegen Thun während der ersten Halbzeit überzeugend auf wie lange nicht mehr, liessen danach jedoch spürbar nach. Gegen GC präsentierte sich YB in der ersten Hälfte in offensiver Hinsicht zwar weniger einfallsreich als in Thun - aber diesmal war der Pausenpfiff mitnichten gleichbedeutend mit dem Ende von Berner Angriffsideen. Im Gegenteil: Wenige Minuten nach dem Seitenwechsel traf ein YB-Spieler ins GC-Tor. Es war Steinsson, der Frischling in der Innenverteidigung. Er traf schon zum 3:0.
Wenige Spielminuten zuvor (zwischen der 39. und 41.) hatte ein Doppelschlag der ersten Halbzeit ein verzerrtes Bild verliehen. Nachdem sich die beiden Mannschaften während langer Zeit neutralisiert, aber die 6100 Zuschauer selten gelangweilt hatten, trafen Chapuisat (auf Penalty) und Häberli (per Kopf) innert Kürze je einmal. Zu kurzen Diskussionen Anlass gab der Elfmeterpfiff vor dem 1:0: Neri kam im Duell mit dem GC-Goalie Jakupovic gar leicht zu Fall. Im Handumdrehen gilt zu betonen, dass weder ein GC- Spieler noch der Trainer Hanspeter Latour gegen den Entscheid von Schiedsrichter Laperrière protestierten - was in der Regel von Verständnis zeugt.
Vorbildliche Reaktion der Zürcher
Vorbildlich reagierten Latours Schützlinge auch nach dem dritten Gegentor. Sie rannten und schossen, als müssten sie nur einen Treffer erzielen, um YB in der Tabelle auf Distanz zu halten. Dies dürfte auch auf Latours positives Denken zurückzuführen sein, der stets daran glaubte, dass «wir einen Punkt holen können. Wir waren von Anfang an häufiger im Ballbesitz als YB - doch plötzlich stand es 3:0.» Weil der GC-Captain Cabanas seine Kollegen unermüdlich nach vorne trieb, Spycher (83.) und er (90.) noch ins gegnerische Tor trafen, stand es - um in Latours Sprache zu bleiben - «plötzlich» 3:2. Zu mehr reichte es nicht - doch bedarf dies einer Präzisierung: Zu einem Punkt reichte es nicht - zu einer Stärkung der Moral vor den verbleibenden Partien gegen Basel, Xamax und St. Gallen aber sehr wohl. Hanspeter Latour demonstrierte dies mit seinen engagierten Voten eindrücklich.
_________________ For Ever
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Rino
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Verfasst: Donnerstag 19. Mai 2005, 12:00 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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Rino
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Verfasst: Donnerstag 19. Mai 2005, 12:09 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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Warum ist Yao Aziawonou wieder verletzt? Er hat doch gegen Xamax gespielt wenn ich mich nicht irre, oder? Hatte er wieder einen Rückfall?
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Bierflasche
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Verfasst: Donnerstag 19. Mai 2005, 14:18 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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pid. Gestern Mittwoch Abend, um ca. 21.30 Uhr, kam es nach dem Match im Bus, während der Rückfahrt zum Bahnhof, zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen YB- und GC-Fans.
Dabei wurde ein 27-jähriger Mann mit einem spitzen Gegenstand an der rechten Schulter verletzt. Er wurde durch die Sanitätspolizei zur ambulanten Behandlung ins Spital gebracht.
Wer nähere Angaben zu dem Vorfall machen kann, wird gebeten, sich mit der Stadtpolizei Bern, Tel. 031 321 21 21, in Verbindung zu setzen.
Polizeikommando der Stadt Bern
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zago
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Verfasst: Donnerstag 19. Mai 2005, 14:22 |
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Registriert: Dienstag 21. Dezember 2004, 14:19 Beiträge: 77
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war einfach nur hammer
- yb wieder mal mit einem guten spiel
- 2 halbzeit für neufeldverhältnisse schon fast richtig gute stimmung
- geile pyro

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Monstereye
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Verfasst: Donnerstag 19. Mai 2005, 14:49 |
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Registriert: Dienstag 1. März 2005, 10:53 Beiträge: 42
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war echt geil gestern!!!
Stimmung wie noch nie erlebt im neufeld, klasse pyro und drei punkte gegen die insekten! ein spiel welches freude macht!
einzig die zuschauerzahl von 6'100 zuschauern war mehr als dürftig vorallem in anbetracht der wichtgkeit dieses spiels.
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Der Boss
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Verfasst: Donnerstag 19. Mai 2005, 14:58 |
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Registriert: Samstag 15. Mai 2004, 12:08 Beiträge: 112
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Zitat: einzig die zuschauerzahl von 6'100 zuschauern war mehr als dürftig vorallem in anbetracht der wichtgkeit dieses spiels.
Diese Zuschauerzahl stimmt mich auch nachdenklich. Auch der Zuschauerschnitt war noch nie so tief im Neufeld wie in dieser Saison (insb. in der Rückrunde)!
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Rino
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Verfasst: Freitag 20. Mai 2005, 10:36 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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