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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Sonntag 12. April 2015, 16:07 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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11.04.2015  Zitat: St. Gallen beendet YB-Höhenflug
St. Gallen hat sich in der 27. SL-Runde den ersten Heimsieg in der Rückrunde geholt. Die Ostschweizer bezwangen YB mit 3:1 und beendeten damit die 13 Spiele dauernde Serie der Ungeschlagenheit der Berner.
Im 5. Anlauf hat es geklappt für den FC St. Gallen mit dem 1. Heimsieg 2015. Auch gegen YB sah es bis in die 2. Halbzeit nach einem neuerlichen Rückschlag aus, ehe Roberto Rodriguez (53.) und Yannis Tafer mittels Penalty (66.) die Partie noch drehten.
Tafer mit Tor und Vorlage
Tafer avancierte somit zum Matchwinner, hatte er doch bereits den Ausgleich von Rodriguez mustergültig mit einem hohen Ball in die Tiefe vorbereitet. Der ältere Bruder von Nati-Verteidiger Ricardo Rodriguez traf anschliessend aus spitzem Winkel.
Beim Penalty zeigte Tafer keine Nerven und traf ins rechte hohe Eck. Zuvor hatte Alain Rochat bei einem Eckball FCSG-Verteidiger Daniele Russo umgerissen. Goran Karanovic traf schliesslich Sekunden nach seiner Einwechslung in der Nachspielzeit zum 3:1-Endstand.
Gerndt bringt Gäste in Führung
YB wurde somit für das Nachlassen nach der 1. Halbzeit bestraft. Nachdem Alexander Gerndt per Kopf das 1:0 erzielt hatte (24.), waren die Berner klar spielbestimmend gewesen. Die Hauptstädter verpassten es jedoch, das Skore noch höher zu schrauben.
Allen voran Raphaël Nuzzolo hätte nach Vorarbeit von Renato Steffen das 2:0 erzielen müssen, schoss aber aus kurzer Distanz über das Tor (33.). Der YB-Offensivspieler wartet seit nunmehr 17 Spielen auf einen Torerfolg. Auch Stürmer Guillaume Hoarau, zuvor in 6 Spielen in Serie erfolgreich, blieb für einmal blass. http://www.srf.ch/sport/fussball/super- ... hoehenflug
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shalako
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Verfasst: Sonntag 12. April 2015, 16:16 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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11.04.2015  Zitat: St. Galler Auflehnen wird belohnt
Der FC St. Gallen beendet die Erfolgsserie der Young Boys in der Super League. Nach 13 Partien ohne Niederlage müssen sich die Berner in St. Gallen 1:3 geschlagen geben.
So muss es sein, wenn man in der Meisterschaft 13 Spiele ohne Niederlage hinter sich und den zweiten Tabellenrang samt Qualifikationschance für die Champions League fast auf sicher hat. Selbstsicherheit und Selbstvertrauen lassen sich nicht gut in Worte kleiden. Manchmal spürt man sie nur, man sieht sie im Spiel einer Mannschaft, ohne sie eingehender erklären zu können. Nicht voller Berauschung, aber voller Überzeugung präsentierten sich die Young Boys zunächst in St.Gallen.
Und wer weiss, wer er ist, was er kann und was er will, hat Vorteile, wenn er ein Tor vorlegt. Der wirblige, hitzige YB-Spieler Renato Steffen trickste auf der Seite den St.Galler Mickäel Facchinetti aus, die prächtige Flanke köpfelte in der Mitte Alexander Gerndt zum 1:0 ins Tor. Das war gleichbedeutend mit der nächsten Berner Erleichterung und dem nächsten Schlag für deren Widersacher, die zuletzt inklusive Cup-Halbfinal vier Mal in Serie (3:13 Tore) verloren hatten.
Doch die St. Galler liessen sich nicht unterkriegen, sie kämpften weiter, rannten und suchten ihr Glück, weil im eigenen Stadion vor über 15000 Zuschauern nicht sein durfte, was sich sachte anbahnte. Als Roberto Rodriguez zu Beginn der zweiten Halbzeit den 1:1-Ausgleich erzielte, erhielten die Theorien Aufschwung, die einen anderen, weit weniger einseitigen Match begünstigt sahen, wäre den Ostschweizern drei Tage zuvor auch im Cup-Halbfinal gegen Basel (1:3) früher ein Tor geglückt. Wäre, hätte.
Auf jeden Fall korrigierte der Torerfolg der St.Galler das zunächst klare Bild des Spiels. Wer stand auf brüchigem Fundament? Plötzlich erinnerte man sich daran, dass die Berner im Verlauf ihrer imposanten Serie der Ungeschlagenheit auch Glück beansprucht hatten vor allem fernab des eigenen Stadions. Doch diesmal zeigte sich, dass die YB-Jagd nach dem FC Basel wohl mehr ein Phantom ist, das die ziemlich zementierte Meisterschaft am Leben halten soll. Andrerseits ist der Gedanke nicht weit hergeholt, dass St.Gallen kaum mehr aufgestanden wäre, hätte Raphael Nuzzolo nach 32 Minuten den Ball nicht über, sondern zum 2:0 ins Tor geschossen.
Nachdem auf der Gegenseite der St.Galler Yannis Tafer in der 66. Minute per Penalty das 2:1 erzielt hatte, blieb das rassige Spiel offen, weil die Ostschweizer nicht plötzlich grundsolid zu spielen begannen. Aber die Berner (Nuzzolo, Steffen, Gajic) verpassten am Ende gute Torchancen und vermochten das Bild vom ersten Teil des Matches auch nicht halbwegs mehr herzustellen. Dafür freute sich St. Gallen umso mehr. Und Basel sagt leise Danke.
St. Gallen - Young Boys 3:1 (0:1).
15'167 Zuschauer. - Schiedsrichter: Bieri. - Tore: 24. Gerndt 0:1. 53. Rodriguez 1:1. 66. Tafer (Foulpenalty/Foul von Rochat an Russo) 2:1. 93. Karanovic 3:1.
St. Gallen: Lopar; Thrier, Russo, Besle, Facchinetti; Everton, Janjatovic; Tafer (80. Aratore), Mathys, Rodriguez (78. Tréand); Cavusevic (92. Karanovic).
Young Boys: Mvogo; Sutter (85. Hadergjonaj), Vilotic, Von Bergen, Lecjaks (79. Zarate); Gajic, Rochat; Steffen, Gerndt (46. Kubo), Nuzzolo; Hoarau.
Bemerkungen: St. Gallen ohne Bunjaku (verletzt), Dziwniel, Demiri und Aleksic (alle nicht im Aufgebot) und Lässer (U21). YB ohne Bertone (gesperrt), Sanogo und Seferi (beide verletzt). Verwarnungen: 19. Facchinetti (Foul). 66. Rochat (Foul). 75. Steffen (Foul). http://www.nzz.ch/nzzas/nzz-am-sonntag/ ... 1.18520233
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shalako
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Verfasst: Sonntag 12. April 2015, 16:34 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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12.04.2015  Zitat: Ein Ausrutscher von YB mit Folgen
Nach 13 Spielen ohne Niederlage verloren die Berner erstmals. Das 1:3 in St. Gallen bedeutet wohl die Entscheidung im Titelrennen.
Mit dem Schlusspfiff von Schiedsrichter Bieri in der AFG-Arena feierten gestern kurz vor 22 Uhr gleich zwei Mannschaften: Die Spieler des FC St. Gallen im Stadion und jene des FC Basel daheim vor dem Bildschirm. Die Ostschweizer, weil sie nach vier verlorenen Pflichtspielen in Serie zu einem Erfolgserlebnis kamen; der Leader, weil ihm der sechste Titel in Folge im letzten Saisonviertel kaum mehr zu nehmen sein wird, wenn er heute den FCZ besiegt.
Eine Halbzeit lang hatte allerdings nichts auf einen St. Galler Befreiungsschlag hingedeutet. YB agierte wie schon in den Wochen zuvor abgeklärt und effizient. Das 1:0 zur Pause, das Gerndt nach gefühlvoller Flanke von Steffen erzielte, schien bereits eine Weichenstellung zu sein. Doch mit dem Anpfiff zur zweiten Halbzeit stand ein anderer FC St. Gallen auf dem Rasen.
Dank grösserer Aggressivität und gezielterem Spiel nach vorne übernahmen die Gastgeber das Diktat. Das zahlte sich schnell aus: Tafer lupfte den Ball herrlich in den Lauf von Rodriguez, der Mvogo keine Abwehrchance liess (53.). Nur 13 Minuten später profitierten die St. Galler von einer ungeschickten Intervention Rochats gegen Russo. Tafer verwandelte den fälligen Penalty sicher zum 2:1. Der eingewechselte Karanovic legte schliesslich in der Nachspielzeit noch einen weiteren Treffer drauf. «Phänomenal» seien Biss und Leidenschaft gewesen, mit der seine Mannschaft nach der Pause aufgetreten sei, freute sich der St. Galller Trainer Jeff Saibene über den ersten Heimsieg 2015.
Der Einbruch der Young Boys in der zweiten Halbzeit
Weniger gut war die Laune bei Uli Forte. Verständlich, hatte er doch vor dem Spiel gehofft, den FCB im Meisterrennen mit weiteren Siegen nochmals herausfordern zu können. Nur 45 ansprechende Minuten waren aber zu wenig. Hatte vor Wochenfrist in Vaduz ein Penaltytreffer noch zum Sieg gereicht, genügte das vierte Saisontor von Gerndt nun nicht mehr.
«Wir haben es verpasst, das 2:0 zu erzielen», sagte der YB-Trainer. Er dachte dabei an die grosse Chance von Nuzzolo in der 33. Minute. Forte sah aber auch ein, dass sein Team später viel zu wenig tat, um dem Spiel nochmals eine Wende zu geben. «Zu passiv» sei YB nach der Pause gewesen und habe das Spiel so aus den Händen gegeben.
Vorbei sein dürfte es auch mit den letzten leisen Titelhoffnungen. Noch bevor das letzte Saisonviertel beginnt, steht praktisch fest, dass die Berner eine weitere Saison ohne Titel beenden werden. http://www.derbund.ch/sport/fussball/-E ... y/24154872
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shalako
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Verfasst: Montag 13. April 2015, 08:16 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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13.04.2015  Zitat: In St. Gallen für einmal am Boden
Nach 13 Partien verloren die Young Boys in der Super League wieder einmal. Das 1:3 in St.Gallen bedeutet wohl das Ende der zarten Meisterträume. Basel liegt 10 Punkte voraus.
Die 1:3-Niederlage in St.Gallen lässt Raum für Interpretationen. Einerseits waren die Young Boys zuvor in der Super League seit Anfang November und 13 Spiele lang ungeschlagen geblieben. Alles halb so schlimm also, schliesslich geht jede Serie einmal zu Ende. Anderseits liessen die Gelb-Schwarzen in St. Gallen nach einer 1:0-Führung zur Pause bei den kriselnden Ostschweizern eine grosse Chance ungenutzt, den Leader aus Basel erneut unter Druck zu setzten.
Und 13 Spiele ohne Niederlage in der höchsten Schweizer Liga sind zwar eine beachtliche Leistung, der FCB hatte aber vor zwei Jahren gar 28 Spiele ohne Misserfolg aneinandergereiht.
Schwach in der Fremde
Es spricht für die Young Boys, überwog bei ihnen nach dem Spiel die Sichtweise, eine Chance verpasst zu haben. Die Gesichter in den Katakomben der AFG-Arena waren lang, die Sprechdauer kurz. Kaum einer der YB-Akteure mochte das Geschehene einordnen, die meisten schlichen mit gesenktem Kopf Richtung Teambus. «Wir sind alle sehr enttäuscht», sagte Scott Sutter. «Wir waren zuvor lange nicht mehr unterlegen, hatten nicht mehr erlebt, wie es ist, als Verlierer vom Platz zu gehen.»
Ein wackeliges 2:1 vor fünf Monaten im Stade de Suisse gegen Sion hatte in stürmischen Zeiten den Anfang der Serie bedeutet, das 1:3 in St. Gallen das Ende. Dazwischen lagen unaufgeregte Erfolge bei GC oder in Vaduz, enttäuschende Unentschieden bei Thun, Aarau oder Luzern, aber auch furiose Heimsiege gegen Basel, Sion und Zürich. Obwohl die Young Boys während dieser Zeit nur einen Punkt auf Basel aufholten, zeugte die Serie doch von einer gewissen Konstanz, sie sorgte zuweilen für eine kleine Euphorie, spendete Selbstvertrauen und Ruhe.
Wurden Punkte ärgerlich liegen gelassen, konnte zumindest auf die Ungeschlagenheit verwiesen werden. Bis Samstag, 22 Uhr. «Wir verpassten es, die Partie frühzeitig zu entscheiden», sagte Uli Forte, der als Trainer zum ersten Mal bei seinem früheren Verein St. Gallen verlor. Auch Sutter befand: «Es wäre mehr drin gelegen.»
Gut zu Beginn
Die Young Boys hatten am Samstag eine gute erste Halbzeit gezeigt. Nach anfänglichen Schwierigkeiten und zwei, drei Unaufmerksamkeiten in der Defensive, auf welche Chancen von Dzengis Cavusevic und Yannis Tafer folgten, kontrollierten sie die Partie und gingen nach herrlicher Vorarbeit von Renato Steffen in der 24. Minute in Führung. Alexander Gerndt hatte eingeköpft.
Die Spielanteile verschoben sich nun noch deutlicher. YB dominierte, Steffen verpasste kurz darauf eine gute Möglichkeit, Raphael Nuzzolo wiederum nur einige Momente später eine noch bessere. «Ein weiteres Tor wäre wohl die Vorentscheidung gewesen», sagte Forte, den Chancen nachtrauernd. «So aber beliessen wir St. Gallen im Spiel.»
Sutters Forderung
Und die Ostschweizer, die zuvor dreimal in Folge verloren hatten, rafften sich mit der Unterstützung der Mehrzahl der 15 167 Zuschauern auf. Acht Minuten nach der Pause lupfte Tafer den Ball auf Roberto Rodriguez, der zum Ausgleich traf. Die Innenverteidigung mit Steve von Bergen und Milan Vilotic hinterliess nicht nur in dieser Szene keinen guten Eindruck. Beim Führungstreffer des Heimteams nach gut einer Stunden traf die beiden dann aber keine Schuld.
Alain Rochat, der im defensiven Mittelfeld zum Einsatz kam, riss nach einem Corner Daniele Russo um. Den fälligen Elfmeter verwandelte Tafer mühelos. «Wir waren in der zweiten Hälfte viel zu passiv und gaben so die Partie aus den Händen», resümierte Forte. Die beste Ausgleichsmöglichkeit liess der unglückliche Nuzzolo in der 87. Minute verstreichen.
In der Nachspielzeit traf der Sekunden zuvor eingewechselte Goran Karanovic zum Schlussstand. «Wir müssen die Niederlage so rasch wie möglich vergessen», forderte Sutter, ehe er nachschob: «Wir wollen nun wieder eine Serie starten.»
Derby um Rang 2
9 Spiele bleiben den Young Boys bis Saisonende, 10 Punkte beträgt nach dem 5:1-Sieg des FCB gestern gegen Zürich nun den Rückstand auf den Leader. Die Meisterschaft scheint damit vor dem letzten Saisonviertel entschieden.
Den Kopf in den Rasen stecken, müssen die Young Boys deshalb nicht. Nächsten Sonntag können sie im Derby im Stade des Suisse den Dritten Thun, 9 Zähler zurück, wieder deutlicher distanzieren. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/14194569
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shalako
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Verfasst: Montag 13. April 2015, 09:41 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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13.04.2015  Zitat: Nuzzolo trifft das Tor nicht mehr
Die 1:3-Niederlage in St.Gallen zeigte: Die Young Boys sind in der Breite zu wenig gut besetzt.
Die 1:3-Niederlage in St.Gallen zeigte: Die Young Boys sind in der Breite zu wenig gut besetzt.
Da lag er wieder, Raphael Nuzzolo. Das Gesicht am Boden, sekundenlang. Wie drei Wochen zuvor gegen Zürich, die Szene schien sich zu wiederholen. Wieder hatte sich dem Romand eine grosse Möglichkeit geboten, wieder liess er sie kläglich aus. Gegen den FCZ war das Missgeschick noch zur Makulatur geworden, weil YB die Partie dennoch 3:0 für sich entschieden hatte.
Am Samstagabend aber gewann Nuzzolos Fehlschuss in der Nachbetrachtung noch an Wichtigkeit – Trainer Uli Forte zeigte sich überzeugt: Hätte Nuzzolo in der 33.Minute das 2:0 erzielt, wären die Young Boys in der AFG-Arena als Sieger vom Platz gegangen.
7 Monate ohne Treffer
Seit dem 24.September und einem verwerteten Elfmeter in Sitten wartet Nuzzolo nun schon auf ein Tor. Gewiss, der 31-Jährige agiert stets mannschaftsdienlich, oft auch passabel. Die Krise im Abschluss scheint ihn aber je länger je mehr zu belasten, am Samstag wollte er sich dazu nicht äussern. Eine Verschnaufpause würde dem Flügelspieler wohl guttun, Forte fehlen aber die Alternativen, wie die Partie in St.Gallen deutlich zeigte.
Samuel Afum scheint in den Überlegungen des Trainers keine Rolle mehr zu spielen. Obwohl 1:2 im Rückstand, wechselte Forte in der Schlussphase nicht den Ghanaer ein, sondern brachte Rechtsverteidiger Florent Hadergjonaj – für Rechtsverteidiger Scott Sutter. Auch Matias Vitkieviez blieb aussen vor, der 29-Jährige stand allerdings in St.Gallen erstmals nach langer Verletzungspause wieder im Kader.
Währenddessen bewirkte Gonzalo Zarate bei seinem Teileinsatz einmal mehr wenig. Und Taulant Seferi fehlt verletzt. Der junge Mazedonier könnte sich zumindest in Zukunft zu einer ernsthaften Option entwickeln. Dennoch: YB dürfte sich im Sommer um einen Flügelspieler bemühen.
In St.Gallen wurde zudem ein weiterer Mangel an Alternativen offensichtlich. Nachdem Torschütze Alexander Gerndt zur Pause geschwächt ausgewechselt werden musste, verloren die Berner das Spieldiktat. Der eingewechselte Yuya Kubo war wie so oft bemüht, blieb aber auch wie so oft ohne Wirkung.
Rochats ungeschickte Aktion
Die der Partie vorangegangenen Diskussionen um das Fehlen von Sékou Sanogo (verletzt) und Leonardo Bertone (gesperrt) schienen dagegen vorerst obsolet. Alain Rochat hatte im defensiven Mittelfeld solid agiert, ehe er aber ungeschickt den Elfmeter verschuldete, der zum 2:1 St.Gallens führte.
Forte lobte den Romand, der seiner Polyvalenz und Führungsqualitäten wegen geschätzt wird – als zentraler Aufbauer aber genügt Rochat kaum den hohen YB-Ansprüchen. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/31150991
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shalako
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Verfasst: Montag 13. April 2015, 16:31 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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13.04.2015  Zitat: Schwache Leader
Beim 1:3 in St.Gallen erreichten nur wenige Berner ihr Leistungsvermögen. Renato Steffen überragte.
Yvon Mvogo: Note 4 Eigentlich kaum gefordert, beim ersten Gegentor zu passiv. Spielte ansonsten gut mit, präsent bei hohen Bällen.
Scott Sutter: Note 4,5 Sammelte Pluspunkte im Duell mit Florent Hadergjonaj. Ballsicher, fleissig im Spiel nach vorne. In der Defensive stilsicher.
Milan Vilotic: Note 3,5 Mit Unsicherheiten in der Anfangsphase. Fing sich aber, agierte zwischenzeitlich solide, mit einigen guten langen Zuspielen. Beim Ausgleichstreffer liess der Serbe aber Torschütze Roberto Rodriguez gewähren.
Steve von Bergen: Note 3 In der Vergangenheit oft gelobt, zeigte am Samstag aber eine schwache Darbietung. Sah bei langen Bällen der St.Galler gleich mehrmals unglücklich aus, selber mit vielen Fehlzuspielen.
Jan Lecjaks: Note 3 Auch der Linksfuss erwischte keinen guten Tag. In der Defensive anfällig, nach vorne wirkungslos. Seine Flanken und Freistösse fanden kaum einmal ihr Ziel.
Alain Rochat: Note 3,5 Zeigte 65 Minuten lang auf ungewohnter Position eine ziemlich passable Darbietung. War im defensiven Mittelfeld zweikampfstark und durchaus ballsicher. Der Romand verschuldete dann aber ungeschickt den Elfmeter, den Tafer zum 2:1 verwertete.
Milan Gajic: Note 4 Probierte viel, ging mehrmals in den Abschluss. Konnte aber nicht wie gewünscht das Spiel an sich reissen, mit einigen Fehlpässen.
Renato Steffen: Note 5,5 Lieferte sich mit Mickael Facchinetti ein feuriges Duell, aus dem der quirlige YB-Flügel meist als Sieger herausging. Steffen war aktiv und kreativ – und so beinahe an jeder gefährlichen Offensivaktion beteiligt. Bereitete den Führungstreffer von Alexander Gerndt mustergültig vor.
Alexander Gerndt: Note 5 War nicht fit in die Partie gestartet, lief dennoch gewohnt viel. Wurde dafür mit seinem ersten Tor nach einem Monat belohnt. Musste geschwächt zur Pause ausgewechselt werden. Raphael Nuzzolo: Note 2,5 Der Romand steckt in einem Tief. Sinnbildlich dafür, wie er sowohl in der ersten wie auch zweiten Halbzeit vorzügliche Möglichkeiten verpasste. Versuchte vieles, oft erfolglos.
Guillaume Hoarau: Note 3,5 Startete gut, war eine zuverlässige Anspielstation. Der Franzose tauchte später ab, agierte teilweise zu wenig zielstrebig, mit dem einen Pass zu viel. Zudem hatte der Goalgetter für einmal kein Glück im Abschluss.
Yuya Kubo: Note 4 Ersetzte zur Pause Gerndt. Probierte einiges, Zählbares schaute aber wie so oft nicht heraus.
Gonzalo Zarate (79.Minute für Lecjaks) und Florent Hadergjonaj (85. für Sutter) waren für eine Note zu kurz im Einsatz.dwu6=herausragend; 5=gut; 4=solid; 3=ungenügend; 2=schlecht; 1=sehr schlecht. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/28636788
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