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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 4. Dezember 2014, 17:00 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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04.12.2014  Zitat: Ein blaues Auge und drei Punkte
Die Young Boys bleiben auf Erfolgskurs: Das 2:1 in Luzern ist der vierte Sieg in Serie in der Super League. Nun liegen die Berner nur noch drei Punkte hinter dem zweitklassierten FC Zürich.
Alles schien YB plötzlich spielerisch leichtzufallen. Bestes Beispiel daür war die Szene nach knapp einer Stunde, als der junge Florent Hadergjonaj dem Luzerner Captain Claudio Lustenberger den Ball mit einer herrlichen Finte zwischen den Beinen hindurchspielte, was sogar beim Luzerner Publikum für ein Raunen und Schmunzeln sorgte. Die Berner hatten Gegner und Spiel im Griff, sie kombinierten sich phasenweise sehenswert vor das Tor von David Zibung, und sie hätten nach 60 Minuten höher als nur 2:0 ühren müssen.
YB agierte in dieser Phase nach der Pause wie ein Spitzenteam und spielte so auf, wie man es von einem Tabellendritten gegen den Letzten erwarten darf. Das schnelle zweite Tor nach der Pause, bei dem Steffen nach einer Flanke von Sutter das Kopfballduell gegen Lustenberger entschlossen gewann, wirkte bereits wie eine Vorentscheidung. Hoarau, Vilotic und Kubo, dessen Schuss von Zibung an den Pfosten gelenkt werden konnte, besassen beste Chancen für weitere Treffer.
Doch diese lichten Momente der Berner beschränkten sich nur auf 20, 25 Minuten. Davor und danach lag viel Schatten über dem Auftritt von YB. «Wir sind heute mit einem blauen Auge davongekommen», formulierte es Uli Forte nach dem Kraftakt vor nur 8817 Zuschauern treffend. Er kritisierte insbesondere das Verhalten seines Teams in der ersten Halbzeit, «als wir nur bei Kubos grosser Chance in der 1. Minute agierten, danach aber nur noch reagierten». Und wenig Freude hatte der YBTrainer auch am Verhalten nach dem Luzerner Anschlusstor, «als wir noch ins Zittern kamen und viel Glück beanspruchten».
Kubo: Herrliche Direktabnahme.
In der Tat reichte den Gästen aus Bern vor der Pause – von der Grosschance Kubos nach 15 Sekunden abgesehen – eine gelungene Aktion in der 41. Minute, um in Führung zu gehen. Und erneut war der Japaner im YBDress der Protagonist. Aus dem Mittelkreis lancierte er Nuzzolo, dessen weite Flanke von Hoarau mit dem Kopf ideal abgelegt wurde. Der inzwischen aufgerückte Kubo drosch den Ball mit einer herrlichen Direktabnahme aus 15 Metern auf das Luzerner Tor – und diesmal traf er. Luzerns Trainer Markus Babbel, der weiter auf den ersten Heimsieg mit seinem neuen Team warten muss, monierte bei diesem Gegentor die «unglaubliche Passivität» seiner Abwehrspieler.
Gewankt, aber nicht gefallen
Aber erst nach deutlichen Worten von Forte in der Halbzeit und kleinen taktischen Umstellungen begannen die Young Boys jenen Fussball zu spielen, den sich der Trainer von Beginn weg erhofft hatte. Das gelang so lange, bis sich nach 69 Minuten für einen kurzen Moment der Schlendrian einschlich. Eine Tändelei auf der linken Abwehrseite nutzte Bozanic konsequent aus, Mvogo blieb gegen den satten Weitschuss chancenlos. Wie verflogen war von einem auf den anderen Moment die Stilsicherheit.
YB quälte sich regelrecht durch die letzten Minuten, Forte nahm der Reihe nach die offensiven Steffen, Nuzzolo und Kubo vom Feld und verstärkte mit jeder Einwechslung die Defensive. Die Berner wankten, fielen aber nicht. Weil insbesondere Vilotic, von Bergen und Hadergjonaj praktisch fehlerlos agierten und weil Mvogo alle heiklen Situationen souverän meisterte. Dieser Effort zahlte sich aus: YB hat dank dem vierten Sieg in Serie die 30Punkte-Marke erreicht, Platz 3 gefestigt und den zweitplatzierten FCZ (33 Punkte) wieder in Reichweite. Trotzdem wird Forte das Team bis zum GCSpiel am Samstag nochmals wachrütteln müssen. In der Regel reichen starke 25 Minuten in der Super League nicht zum Sieg.
Luzern - Young Boys 1:2 (0:1)
8817 Zuschauer. - SR San. - Tore: 41. Kubo (Hoarau) 0:1. 47. Steffen (Sutter) 0:2. 69. Bozanic 1:2. Luzern: Zibung; Thiesson, Affolter, Rogulj, Lustenberger (74. Aliti); Doubai (70. Rabello); Lezcano (69. Mobulu), Freuler, Bozanic, Jantscher; Schneuwly. Young Boys: Mvogo; Hadergjonaj, Vilotic, von Bergen, Sutter; Steffen (66. Nikci), Bertone, Gajic, Nuzzolo (74. Rochat); Kubo (85. Lecjaks); Hoarau. Bemerkungen: Luzern komplett. YB ohne Sanogo (gesperrt), Bürki, Gerndt, Zárate und Vitkieviez (alle verletzt). Pfostenschuss: 64. Kubo. Verwarnungen: 25. Bertone (Foul), 81. Mvogo (Spielverzögerung), http://www.derbund.ch/sport/fussball/Ei ... y/26868237
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 4. Dezember 2014, 17:02 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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04.12.2014  Zitat: Babbel langsam «brutal genervt»
von Eva Tedesco - Luzern verliert gegen YB 1:2 und verpasst die Chance, den letzten Tabellenplatz zu verlassen. Trainer Markus Babbel zeigt sich enttäuscht von seiner Mannschaft.
Die Chance war da. Mit einem Sieg hätte sich der FC Luzern vom Tabellenende absetzen können. «Wir waren die bessere Mannschaft, haben aber zu wenig daraus gemacht», sagt Jakob Jantscher. Wie so oft in der laufenden Meisterschaft. Just in dem Moment vor der Pause, als die Heimmannschaft mehr Ballbesitz hatte, Druck auf YB auszuüben begann und durch Jantscher (31.) zu einer guten Chance kam, ging YB in Führung.
Raphaël Nuzzolo bediente den grossen Guillaume Hoarau (1,92 m). Der ehemalige Angreifer von PSG legte den Ball zurück auf Yuya Kubo (41.), der den Ball volley in die Maschen donnerte. Während sich der FCL geistig wohl noch in der warmen Kabine wähnte, erhöhte Renato Steffen (47.) auf Vorarbeit von Scott Sutter zum 2:0. «Ich bin enttäuscht, und es ärgert mich, denn ich kann mir die Passivität nicht erklären. Wir haben uns viel vorgenommen und auch in der Kabine darüber gesprochen, und dann bekommen wir praktisch mit der ersten Aktion nach der Pause das 0:2», sagt Markus Babbel.
Gut geschüttelt
Der FCL kam zwar noch zum Anschlusstreffer durch Oliver Bozanic (69.), aber um YB aus dem Tritt zu bringen, reichten alle Bestrebungen nicht. Trotzdem sagt Babbel: «Mir hat gut gefallen, wie sich die Mannschaft geschüttelt und es geschafft hat, den Faden wieder aufzunehmen. Aber wir haben in dieser Phase nicht gut genug gespielt.» Die Stürmer konnten mit den vertikalen, hohen und langen Bällen wenig Konstruktives anfangen – Babbel musste einmal mehr seinem Trainerkollegen zum Sieg gratulieren.
«Es schmerzt doppelt, wenn man sieht, dass wir einen Gegner, der in der Tabelle so viele Plätze weiter vorn klassiert ist, über weite Phasen dominieren», sagt Babbel. «Aber wir schaffen es nicht, über 90 Minuten konzentriert zu sein. Ich habe immer noch keine Mannschaft gesehen, die wir nicht schlagen können, wenn bei uns alles passt – und das nervt mich brutal.»
Noch eine Chance – aber eine verschwindend kleine
Der erste FCL wartet weiter auf den ersten Heimsieg der Saison 2014/15. Den Zentralschweizern bietet sich noch eine letzte Chance am Samstag. Aber es braucht fast ein Wunder, denn der letzte Gegner vor der Winterpause ist ausgerechnet der amtierende Meister.
«Klar kommt mit dem FC Basel ein Gegner, der schon eine andere Qualität aufweist», so Babbel, «aber wir haben nur noch dieses eine Spiel vor der Brust, und da müssen wir noch einmal alles rausknallen, was in den Körpern ist. Es wird nicht einfach, aber wenn wir es schaffen, eine gute Kompaktheit hinzubekommen, dann haben wir die Chance, auch mal so einen Gegner zu schlagen.» http://www.20min.ch/sport/dossier/super ... y/18784428
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 4. Dezember 2014, 17:10 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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04.12.2014  Zitat: Kampfstark in Luzern
Die Akteure der Young Boys agierten beim 2:1-Sieg in Luzern leidenschaftlich. Die Noten zum Spiel.
Yvon Mvogo: Note 5 Eine überzeugende Leistung des Youngsters. Packte stark zu bei Flanken und entschärfte einige tückische Schüsse. Das Luzerner Tor durch Oliver Bozanic war unhaltbar für den YB-Goalie.
Florent Hadergjonaj: Note 4,5 Vor der Pause mit einigen Fehlern, in der Berner Abwehrschlacht in der Schlussphase aber ein sehr zuverlässiger Wert.
Milan Vilotic: Note 5 Robust, zuweilen rustikal, jederzeit solid. Mit seiner Kopfballstärke ein Turm in der YB-Defensive.
Steve von Bergen: Note 5 Erledigte seine Arbeit in der Abwehr routiniert und ruhig und nahezu frei von Unsauberkeiten.
Scott Sutter: Note 5,5 Äusserst giftiger Auftritt als Linksverteidiger, bekämpfte Dario Lezcano wirkungsvoll, rettete einmal mirakulös auf der Linie – und schlug die scharfe Flanke vor dem 2:0 durch Steffen.
Milan Gajic: Note 4,5 Mit seiner Erfahrung und Ballsicherheit wertvoll im zentralen Mittelfeld. Zuweilen hielt Gajic den Ball aber ein wenig lange.
Leonardo Bertone: Note 4 Ersetzte den gesperrten Sékou Sanogo im defensiven Aufbau. Bertone war präsent und hart in den Zweikämpfen, aber er spielte vor allem vor der Pause einige Fehlpässe. Aber er lief viel und stopfte immer wieder Löcher.
Renato Steffen: Note 4 Vor der Pause nahezu inexistent, wurde auch kaum angespielt. Schoss das zweite Tor, wobei er von Sutters Flanke eher angeschossen wurde – stand aber immerhin genau am richtigen Ort.
Yuya Kubo: Note 5 Vergab nach wenigen Sekunden, traf aber wunderbar kurz vor der Pause – und hatte Pech, als ein abgefälschter Schuss von ihm an den Pfosten prallte. War relativ aktiv, aber mit einigen Kunstpausen.
Raphael Nuzzolo: Note 4 Auch er war – wie Steffen am anderen Flügel – weniger gefährlich als auch schon in dieser Saison. Bereitete das 1:0 der Young Boys mit seiner Flanke auf Hoarau vor.
Guillaume Hoarau: Note 5 Selbst wenn er selber kaum zum Abschluss kam, war er für YB wieder einmal enorm wichtig. Legte Kubo das erste YB-Tor herrlich auf, ging erstaunlich weite Wege – und betätigte sich in der hektischen Schlussphase mit seiner Kopfballstärke als Abfänger mancher langer Bälle der Luzerner.
Adrian Nikci: Note 4 66.Minute für Steffen. Hatte Pech, dass YB die Offensivbemühungen in der Schlussphase beinahe einstellte. Hielt den Ball aber clever und holte einige Freistösse für die Gäste heraus.
Alain Rochat Note 4 74.Minute für Nuzzolo. Ergänzte die YB-Defensive, die in den letzten Minuten aus beinahe allen Akteuren bestand. Ordentlich, stand gut, befreite einige Male.
Jan Lecjaks (84.Minute für Kubo) war für eine Benotung zu kurz im Einsatz.
6=herausragend; 5=gut; 4=solid; 3=ungenügend; 2=schlecht; 1=sehr schlecht. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/26992737
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