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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 14. August 2014, 09:11 
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Salatic: «Alarmstufe rot»

Mit dem 0:4 bei YB sind die Grasshoppers ans Tabellenende abgerutscht. Nach fünf Spielen ohne Sieg ist die Krise perfekt.

Captain Vero Salatic versucht gar nicht erst die Situation zu beschönigen: «Es herrscht Alarmstufe rot.» Die Hoppers präsentierten sich in Bern lange völlig harmlos. «Wir kassierten eine Klatsche. Mir fehlen die Worte», zeigt sich Salatic ratlos. Chancen erarbeiteten sich die Zürcher erst, als sie bereits 0:2 in Rückstand lagen. «Offensiv war das viel zu harmlos», kritisiert Salatic.

Zu allem Übel droht der Teamleader nun auch noch auszufallen. Salatic musste sich bereits nach einer halben Stunde länger am Oberschenkel pflegen lassen. «Es ist etwas mit dem Knochen und den Sehnen», vermutet er. Nach einer Stunde war dann für den Captain definitiv Schluss. Dass er am Samstag gegen Aarau auflaufen kann, ist eher unwahrscheinlich.

Skibbe: «Kein Zerfall»

Trainer Michael Skibbe ist derweil bestrebt zu schauen, «dass wir bis am Samstag die Köpfe wieder hoch kriegen.» Der Deutsche will jedoch nichts von Zerfallserscheinungen bei seinem Team wissen. «Das sind keine Zerfallserscheinungen. Uns fehlt im Angriff die Kreativität und die Zielstrebigkeit der vergangenen Saison. Das ist unser Hauptproblem.» Nach dem Abgang von Gashi (Basel) und der Verletzung von Caio, fehlen den Hoppers zwei Spieler, die vergangene Saison zusammen 32 Tore erzielt haben.

Neben der harmlosen Offensive wackelt aber auch die Abwehr. «Dass wir defensiv derart haarsträubende Fehler begangen haben, ist schade und ganz bitter für uns», so Skibbe nach der 0:4-Klatsche in Bern. Nach fünf Runden lieg der Vize-Meister am Tabellenende, punktgleich mit Aufsteiger Vaduz. «Man darf sich nicht über die Realität beklagen, sondern man muss die Lehren daraus ziehen», sagt Skibbe. «Im Sport hat man immer wieder die Chance, sich zu verbessern.» Das erhofft sich der Coach schon gegen Aarau, indem seine Equipe «von Beginn weg Fussball spielt und auch mal Tore erzielt.»


http://www.20min.ch/sport/dossier/super ... y/29732329

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 14. August 2014, 09:12 
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Mit Kopf, Köpfchen und Ketchup

YB findet mit einer überzeugenden Leistung den Weg aus der Resultatkrise. Das 4:0 vor nur rund 14'000 Zuschauern im Stade de Suisse gegen ein sehr schwaches GC ist der erste Saisonsieg im fünften Spiel.

Uli Forte dürfte der guten alten Ketchupflasche freundschaftlich verbunden sein. Am Dienstag hatte der YB-Trainer ja erklärt, er hoffe auf den Ketchupeffekt, weil seine Akteure in den letzten Partien nicht besonders effizient agiert hatten. «Zuerst kommt lange nichts und dann auf einmal ganz viel», hatte er gesagt. Am Mittwochabend, nach dem 4:0 gegen die Grasshoppers, meinte Forte schmunzelnd: «Es ist halt eben manchmal so, dass die Tore nicht so fallen, wie sie sollen, sondern so, wie sie wollen.»

Der Sieg gegen GC sei möglicherweise zwei Tore zu hoch ausgefallen, meinte Forte noch, «aber ich bin froh, dass sich unsere Spieler diesmal für ihre gute Leistung belohnten.» Michael Skibbe, Coach der Grasshoppers, hielt in seinem Statement derweil nüchtern fest, dass seine Akteure viel zu passiv und fehlerhaft gespielt hätten. «Und so waren wir heute natürlich absolut chancenlos.»

Costanzos Übersicht

Die Young Boys hatten von Spielbeginn an forscher, spielfreudiger, schwungvoller gewirkt, und sie waren es auch, die durch Moreno Costanzo nach einer Viertelstunde erstmals aufs Tor schossen. Costanzo durfte diesmal auf der Position des Regisseurs im 4-2-3-1-System agieren, und es entwickelte sich eine Begegnung ganz nach seinem Geschmack.

Der Techniker, wegen seiner wechselhaften Leistungen in Bern durchaus kritisch betrachtet, bewies seine Klasse gegen GC wieder einmal, er war an nahezu jeder gefährlichen Aktion beteiligt. Beispielsweise in der 21.Minute, als er nach feinem Pass von Florent Hadergjonaj reichlich Zeit und Raum besass, eine präzise Flanke zu schlagen, die in Raphael Nuzzolo einen dankbaren Abnehmer fand. Der Flügelspieler hatte sich in der Mitte freigeschlichen und erzielte mit einem Kopfball das 1:0.

Costanzos Show ging nach dem Führungstor gleich weiter. In der 24.Minute streifte sein kraftvoller Schuss die Lattenoberkante, und nur 50 Sekunden später kam er nach einem von GC-Goalie Vaso Vlasic ungenügend abgewehrten Schuss Renato Steffens aus wenigen Metern zum Abschluss. Costanzo aber rutschte aus, sein Schuss ging übers Tor. Ausser diesen erwähnten Szenen mit Hauptdarsteller Moreno C. gab es vor der Pause wenig Erwähnenswertes zu notieren, die erschreckend harmlosen Gäste aus Zürich hinterliessen nicht den Eindruck, zwingend an diesem Abend einen Weg aus der Startkrise finden zu können.

GC seltsam lethargisch

Und auch in der zweiten Halbzeit waren die Young Boys die bessere Mannschaft. Und bald schon entschieden sie die Partie. Der junge Grégory Wüthrich stieg nach einem Eckball von – natürlich – Costanzo am höchsten, Torhüter Vasic irrte im Strafraum umher, GC-Abwehrspieler Sanel Jahic lenkte den Ball schliesslich ins eigene Netz.

Man kann nicht behaupten, dass sich die Grasshoppers danach vehement gegen die Niederlage gewehrt hätten. Sie versuchten, ein bisschen Druck auszuüben, sie kamen zu einigen Halbchancen, aber insgesamt war es ein seltsam lethargischer Auftritt, dem fast alles fehlte, was GC in den letzten zwei starken Saisons ausgezeichnet hatte. Der Vizemeister war der perfekte Aufbaugegner für das ebenfalls nicht überzeugend in die Spielzeit gestartete YB.

Vor bloss etwas mehr als 14'000 Zuschauern blieben die Gastgeber auch nach dem 2:0 die aktivere Mannschaft, ohne an die Leistungsgrenze gehen zu müssen. Ein zügiger Konter über den auffälligen Nuzzolo landete bei Costanzo, der bei seinem Abschluss an Vasic scheiterte, sich damit aber immerhin den dritten Assist des Abends sicherte. Den Nachschuss verwertete der kampfstarke Michael Frey in der 73.Minute zum verdienten 3:0. Und in der Nachspielzeit leitete Sékou Sanogo mit Köpfchen den letzten Angriff ein, den Nuzzolo nach einem Querpass des eingewechselten Milan Gajic locker ins leere Tor abschloss.

Nach dem souveränen 4:0-Erfolg gegen GC geht es für YB bereits am Sonntag bei Aufsteiger Vaduz weiter. Trainer Uli Forte dürfte darauf hoffen, dass die Ketchupflasche nicht bereits wieder leer ist.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/12397429

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 14. August 2014, 09:13 
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Befreiungsschlag am Abend der Premieren

Klug und überlegen: YB beendet mit einem 4:0 gegen die Grasshoppers seine Sieglosigkeit.

Uli Forte hatte die Situation seines noch sieglosen Teams vor dem Duell gegen GC mit einer Flasche Ketchup verglichen, aus der lange nichts kommt und dann fast alles auf einmal. Gestern erfüllte sich seine Hoffnung vollumfänglich. Es war ein Abend der Berner Premieren: Der erste Sieg der Saison, das erste Spiel ohne Gegentor, im fünften Anlauf das erste Mal nicht in Rückstand geraten – es passte für einmal einfach ­alles aus YB-­Optik. «Ich bin vor allem froh, dass die Mannschaft für ihren Aufwand endlich belohnt worden ist», sagte der YB-Trainer nach einem Spiel, das seinem Team einen stattlichen 4:0-Erfolg eingetragen hatte. Die Höhe des Resultats wollte Forte aber nicht überbewerten, der Sieg sei «um ein oder zwei Tore zu hoch ausgefallen», ­relativierte er sogleich.

Sieg nie in Gefahr

Lanciert wurde der lang ersehnte YB-Torreigen in der 21. Minute, als ­Nuzzolo eine gut getimte Flanke von Costanzo mit dem Kopf ins Tor setzte. Es sollte nicht das letzte Mal sein, dass die GC-Abwehr einen schwachen Eindruck hinterliess. Die Zürcher konnten unmittelbar nach dem 0:1 froh sein, dass der Schaden vorerst nicht grösser wurde, als Costanzo zunächst einen Schuss auf die Lattenoberkante setzte und Augenblicke später einen Abpraller von Vasic nicht im Tor unterbrachte. Weil die Gäste aber erschreckend harmlos blieben, geriet YB nie in Bedrängnis. Dem schnellen Kopfballtor des jungen Wüthrich nach der Pause kam deshalb schon entscheidende Bedeutung zu. Frey (73.) mit seinem zweiten Saisontor und Nuzzolo nach einem Konter über Gajic in der Nachspielzeit sorgten schliesslich für ein 4:0, mit dem sich YB für die beiden happigen Frühjahrs-Niederlagen gegen diesen Gegner (0:4 und 0:5) revanchierte.

«Ich muss YB gratulieren, unser Gegner war vor allem in der ersten Halbzeit klar besser», sagte GC-Trainer Michael Skibbe, der sich über «die haarsträubenden Fehler» seines Teams in der Defensive ärgerte. Nach dem gestrigen 0:4 sind die Zürcher nun gar ­Tabellenletzter. Die Young Boys dagegen konnten mit dem ersten Sieg in der 5. Runde den schwächsten Saisonstart seit 2001 und der Rückkehr in die höchste Schweizer Liga abwenden.

Silberbauer wohl zu Biel

Der YB-Trainer, der wegen des strengen August-Programms zum Rotieren gezwungen ist, hatte seine Formation für das dritte Heimspiel in der Super League auf nicht weniger als fünf Positionen umgebaut. Das führte dazu, dass mit Mvogo, Hadergjonaj, Wüthrich, Bertone und Frey gleich fünf junge Spieler in der Startelf figurierten, die dem eigenen Nachwuchs entstammen. Von einer solchen Quote konnte der Klub vor nicht allzu langer Zeit nur träumen.

Die Young Boys beendeten gestern nicht nur ihre Sieglosigkeit, sondern dürften sich bald auch eines weiteren Problems entledigen. Michael Silberbauer, der längst nur noch zum U-21-Kader zählt und dort sein Arbeitsverhältnis in Bern aussitzt, steht vor einem Wechsel zum FC Biel. Der 33-jährige Däne, der noch bis im Sommer 2015 bei YB den Lohn beziehen könnte, soll beim Challenge-League-Klub einen Zweijahresvertrag als Halbprofi erhalten. Daneben will er sich im Bereich Marketing weiterbilden. Offenbar sind sich die beiden Vereine ­einig, wobei noch einige Details zu klären sind. Über die finanziellen Modalitäten des Transfers waren gestern von YB keine Auskünfte zu erhalten.

Young Boys - Grasshoppers 4:0 (1:0)

14 362 Zuschauer. - SR Klossner. - Tore: 21. Nuzzolo (Costanzo) 1:0. 47. Wüthrich (Eckball Costanzo) 2:0. 73. Frey (Costanzo) 3:0. 93. Nuzzolo (Gajic) 4:0. Young Boys: Mvogo; Hadergjonaj, Wüthrich, Von Bergen, Lecjaks; Bertone, Sanogo; Steffen (67. Gajic), Costanzo (84. Afum), Nuzzolo; Frey (78. Rochat). Grasshoppers: Vasic; Lang, Jahic, Dingsdag, Bauer; Sinkala (65. Kahraba); Merkel, Abrashi, Salatic (52. Tarashaj), Ravet (72. Ngamukol); Dabbur. Bemerkungen: Young Boys ohne Gerndt, Vitkieviez, Zárate (alle verletzt), Vilotic, Fekete, Bürki (alle rekonvaleszent) und Wölfli (noch nicht im Aufgebot). Grasshoppers ohne Ben Khalifa, Caio, Davari (alle verletzt), Grichting (gesperrt) und Pavlovic (krank). 24. Lattenschuss Costanzo. 52. Salatic verletzt ausgeschieden. - Verwarnungen: 46. Sinkala. 53. Bauer (beide Foul).


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Be ... y/19578788

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 14. August 2014, 09:15 
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YB gelingt ein Befreiungsschlag

Im fünften Anlauf hat es erstmals geklappt: YB feierte mit dem 4:0 über GC den ersten Saisonsieg. Die Erleichterung bei den Bernern ist gross.

Matchwinner war nicht Doppeltorschütze Raphael Nuzzolo, sondern Moreno Costanzo. Der Regisseur bereitete drei Tore vor. «Mindestens eines hätte ich zudem selber erzielen sollen», meinte der 26-Jährige selbstkritisch. Doch in erster Linie war der Ostschweizer froh, dass er dem Team helfen konnte. Entsprechend erleichtert zeigte er sich. «Die Leistung und die Art und Weise, wie wir spielten, war schon in den vorherigen Partien nicht schlecht gewesen. Doch nun hat auch die Effizienz gestimmt.»

Auf den Ketchup-Effekt hatte Trainer Uli Forte vor dem Spiel gehofft. Mit einem Lächeln nahm er deshalb die vier Tore zur Kenntnis. «Doch der Sieg ist um ein, zwei Tore zu deutlich ausgefallen. Wir tun gut daran, diesen nicht überzubewerten», warnte der Coach. Aber primär war Forte froh, dass sich die Mannschaft «endlich belohnen konnte».

Verteidiger Gregory Wüthrich sprach sogar von einem Befreiungsschlag. Dem 19-jährigen Verteidiger war nach einem Eckball von Costanzo per Kopf das 2:0 gelungen, sein zweites Tor in der Super League im erst zwölften Einsatz in der höchsten Spielklasse. «Jetzt müssen am Sonntag auch gegen Vaduz drei Punkte her», fordert der 192 cm grosse Abwehrturm.


http://www.20min.ch/sport/dossier/super ... y/12757250

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 14. August 2014, 09:16 
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Für Forte «ist er ein alter Freund des Hauses...»

Ist Bienvenu bei YB wieder willkommen?

Henry Bienvenu sitzt gestern beim YB-Heimspiel gegen GC auf der Tribüne. Purer Zufall? Blick.ch fragt bei Uli Forte nach.

Ex-YB-Stürmer Henri Bienvenu (26) sitzt am Mittwochabend im Stade de Suisse Wankdorf und schaut sich den 4:0-Heimsieg über GC an.

Holt YB etwa seinen ehemaligen Torjäger zurück? Oder macht Bienvenu bloss Ferien im schönen Bern?

Uli Forte zu Blick.ch: «War er wirklich da? Das weiss ich gar nicht. Er ist ein alter Freund des Hauses, wie Seydou Doumbia. Wir sind momentan bedient mit den Transfers, die wir gemacht haben.»

Aber: «Falls wir in die Europa League kommen sollten, können wir das Thema nochmals aufrollen.»

Ein Dementi klingt eindeutig anders.

Der Kameruner spielt zurzeit mit der Rückennummer 9 in der türkischen Süper Lig für Kulübü Eskişehirspor.


http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 52485.html

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 14. August 2014, 16:16 
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Wüthrichs Hunger, Freys Schwarzwäldertorte

Bei den Young Boys schien nach dem 4:0 über GC mehr als nur ein Knoten geplatzt. Torschütze Grégory Wüthrich gefiel das Gefühl der Führung, Michael Frey denkt bereits ein wenig weiter.

Manchmal ändert sich viel in drei Tagen, und manchmal braucht es dafür nur 90 Minuten. Oder vier Tore. Noch am Sonntag gab es für die Young Boys beim 1:1 gegen Thun Pfiffe, bereits am Mittwochabend feierten die Fans nach dem 4:0 gegen GC noch minutenlang mit der Mannschaft. «Wichtig war vor allem, dass wir in Führung gingen», sagte Grégory Wüthrich, «das ist uns bislang noch nie geglückt.»

Hoch und höher war der junge Berner kurz nach der Pause gestiegen, als er nach einem Eckball Sanel Jahic überragte und zum 2:0 traf. Während Steve von Bergen auf der Mittellinie absicherte, stillte Wüthrich vorne seinen Torhunger – eine spezielle Aufgabentrennung zwischen dem Youngster und dem Abwehrchef der Nationalmannschaft. «Wir haben das in letzter Zeit nun so gemacht», meint Wüthrich, «vor allem, weil Steve mit seiner Routine dort wichtig ist.»

«Schwarzwälder, ganz klar»

Ein anderer musste nach dem Sieg immer wieder die gleiche Frage beantworten – trotz einer starken Leistung, gekrönt von einem Treffer. Nach dem Remis im Derby war Michael Frey zum Krisengipfel zwischen YB und GC befragt worden, worauf er das Rencontre schelmisch als «Nussgipfel» bezeichnet hatte.

Sie hätten heute abwartend, intelligent gespielt, meinte Frey am Mittwoch, «und am Sonntag wollen wir neun Punkte haben». Dannzumal tritt YB in Vaduz an. Wie Frey diese Partie kulinarisch einordnen soll, darüber ist er sich noch nicht sicher. Anders beim GC-Spiel: «Das war eine Schwarzwäldertorte, ganz klar.»

Bienvenu auf Besuch in Bern

Nachdem bereits letzten Sonntag mit Josef Martínez ein früherer YB-Akteur zu Gast gewesen war, schaute am Mittwoch auf der Tribüne ein weiterer alter Bekannter zu. Henri Bienvenu ist einige Tage auf Besuch in der Schweiz. Der Kameruner hat eben seinen Vertrag mit Fenerbahce Istanbul aufgelöst. Beim türkischen Grossklub ist er seit dem Weggang aus Bern 2011 nie ganz glücklich geworden, wurde mal nach Spanien ausgeliehen, später ans ambitionslose Eskisehirspor.

«Ich will weg aus der Türkei», sagt Bienvenu nun. Sein Berater erzählt von Angeboten aus Israel, aus Russland, aus Frankreich. «Warum nicht zurück in die Schweiz?», fragt Bienvenu spitzbübisch. Später traf er noch einstige Mitspieler wie Sutter oder Costanzo. Ob er sie bald im Training wiedersehen wird, bleibt offen.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/10247625

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