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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Montag 4. August 2014, 00:03 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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03.08.2014  Zitat: FCZ schlägt YB – Partie in Aarau wird abgebrochen
Der FC Zürich gewinnt mit etwas Glück 2:1 gegen die Young Boys. Die Partie zwischen Aarau und Vaduz muss wegen starken Regens abgebrochen werden.
Der FCZ kommt mit dem 2:1 gegen die Young Boys im vierten Spiel zum vierten Sieg, stellt damit die Bestleistung vor acht Jahren ein und bleibt ohne Punktverlust an der Tabellenspitze.
Nach durchzogener erster Halbzeit steigerte sich der Leader und bezwang die ersatzgeschwächten, aber leidenschaftlich kämpfenden Berner durch eine Tempoverschärfung und zwei Toren nach der Pause. Davide Chiumiento in der 58. Minute nach einem idealen Pass in die Tiefe von Marco Schönbächler sowie Amine Chermiti mittels Foulpenalty (74.) brachten die Zürcher 2:0 in Führung. YB gab aber nicht auf und gelangte durch Milan Gajic (84.) ebenfalls mittels Penalty zum verdienten Anschlusstreffer. Philippe Koch traf Adrian Nikci im Laufduell leicht am Fuss. Der Elfmeterentscheid war hart und roch schwer nach Kompensation für einen nicht geahndeten Verstoss von Kecojevic (22.) gegen Nuzzolo.
«Ich will mich nicht zum Schiedsrichter äussern», sagt YB-Trainer Uli Forte. «Jeder Zuschauer im Stadion – und die am TV zu Hause noch genauer – konnte es sehen.» Für den YB-Trainer eine entscheidende Szene. «Jene Mannschaft, die in Führung gegangen ist, hatte in diesem Duell einen klaren Vorteil.»
YB in erster Halbzeit stärker
Das ersatzgeschwächte YB (acht Absenzen) überraschte taktisch. Die Berner störten den FCZ früh und zeigten sich entschlossener. Sie besassen ein Chancenplus (Nuzzolo, Steffen) und haderten zurecht mit dem nicht gepfiffenen Elfmeter. «Es war klar Elfmeter und keine Schwalbe», enerviert sich Nuzzolo nach dem Spiel. «Zürich war in der ersten Halbzeit gar nicht zu sehen, ging aber mit der ersten Aktion nach dem Wechsel in Führung.»
YB war vor allem vor der Pause dominant, konnte seine gute Leistung aber nicht in Tore ummünzen. «Wir haben eben einen Lauf und mit Glück gewonnen», sagt FCZ-Regisseur Davide Chiumiento, der nach seiner Vertragsverlängerung bis 2017 sein bereits 3. Saisontor markiert hat.
Zürich – Young Boys 2:1 (0:0)
10'295 Zuschauer. - SR Pache. - Tore: 58. Chiumiento (Schönbächler) 1:0. 74. Chermiti (Penalty/Foul von Mvogo an Chermiti) 2:0. 84. Gajic (Penalty/Foul von Philippe Koch an Nikci) 2:1. Zürich: Da Costa; Philippe Koch, Kecojevic, Djimsiti; Francisco Rodriguez, Yapi, Kukeli (68. Buff), Schönbächler; Chiumiento, Chikhaoui (66. Etoundi); Chermiti (87. Rikan). Young Boys: Mvogo; Sutter (65. Nikci), Wüthrich, Rochat; Hadergjonaj, Bertone, Gajic, Lecjaks; Zarate (14. Steffen), Nuzzolo (65. Frey); Afum. Bemerkungen: Zürich ohne Gavranovic, Kajevic, Raphael Koch und Sadiku (alle verletzt). YB ohne Marco Bürki, Fekete, Gerndt, Kubo, Vilotic, Vitkieviez, Von Bergen und Wölfli (alle verletzt) sowie Sanogo (rekonvaleszent nach Krankheit) und Costanzo (Ersatz nach Vaterfreuden). Verwarnungen: 12. Bertone. 33. Kukeli. 82. Schönbächler. 93. Yapi (alle Foul). 61. Schuss von Rodriguez an die Lattenoberkante. http://www.20min.ch/sport/dossier/super ... y/12680414
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shalako
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Verfasst: Montag 4. August 2014, 00:05 |
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03.08.2014  Zitat: FCZ bezwingt auch die Young Boys
Der FCZ kommt mit dem 2:1 gegen die Young Boys im vierten Spiel zum vierten Sieg, stellt damit die Bestleistung von vor acht Jahren ein und thront weiter ohne Punktverlust an der Tabellenspitze.
Der Siegeslauf des FC Zürich geht weiter. Nach durchzogener erster Halbzeit steigerte sich der Leader und bezwang die ersatzgeschwächten, aber leidenschaftlich kämpfenden Berner durch eine Tempoverschärfung und zwei Toren nach der Pause. Davide Chiumiento in der 58. Minute nach einem idealen Steilpass in die Tiefe von Marco Schönbächler sowie Amine Chermiti mittels Foulpenalty in der 74. Minute brachten die Zürcher 2:0 in Führung. YB gab aber nicht auf und gelangte durch Milan Gajic in der 84. Minute mittels Penalty zum verdienten Anschlusstreffer. Philippe Koch traf Adrian Nikci im Laufduell leicht am Fuss. Der Elfmeterentscheid war hart und roch etwas nach Kompensation für einen nicht geahndeten Verstoss in der ersten Halbzeit gegen Nuzzolo.
In der ersten Halbzeit plätscherte die Partie in mässigem Rhythmus vor sich hin. Das arg ersatzgeschwächte YB (acht Absenzen und Sanogo und Costanzo nur auf der Ersatzbank) überraschte taktisch. Die Berner störten den FCZ früh und zeigten sich entschlossener. Sie besassen ein Chancenplus (Nuzzolo, Steffen) und haderten zurecht mit einem nicht gepfiffenen Penalty. Raphael Nuzzolo wurde in der 21. Minute von FCZ-Verteidiger Kecojevic im Strafraum am Bein getroffen. "Es war klar Penalty und keine Schwalbe", enervierte sich Nuzzolo. Zürich war in der ersten Halbzeit gar nicht zu sehen, ging aber mit der ersten Aktion nach dem Wechsel in Führung."
YB war vor allem vor der Pause dominant, konnte seine gute Leistung aber nicht in Tore ummünzen. "Wir haben eben einen Lauf und mit Glück gewonnen", meinte FCZ-Regisseur Davide Chiumiento, der nach seiner Vertragsverlängerung bis 2017 bereits sein 3. Saisontor markiert hat.
Zürich - Young Boys 2:1 (0:0)
10'295 Zuschauer. - SR Pache. - Tore: 58. Chiumiento (Schönbächler) 1:0. 74. Chermiti (Penalty/Foul von Mvogo an Chermiti) 2:0. 84. Gajic (Penalty/Foul von Philippe Koch an Nikci) 2:1.
Zürich: Da Costa; Philippe Koch, Kecojevic, Djimsiti; Francisco Rodriguez, Yapi, Kukeli (68. Buff), Schönbächler; Chiumiento, Chikhaoui (66. Etoundi); Chermiti (87. Rikan).
Young Boys: Mvogo; Sutter (65. Nikci), Wüthrich, Rochat; Hadergjonaj, Bertone, Gajic, Lecjaks; Zarate (14. Steffen), Nuzzolo (65. Frey); Afum.
Bemerkungen: Zürich ohne Gavranovic, Kajevic, Raphael Koch und Sadiku (alle verletzt). YB ohne Marco Bürki, Fekete, Gerndt, Kubo, Vilotic, Vitkieviez, Von Bergen und Wölfli (alle verletzt) sowie Sanogo (rekonvaleszent nach Krankheit) und Costanzo (Ersatz nach Vaterfreuden). Verwarnungen: 12. Bertone. 33. Kukeli. 82. Schönbächler. 93. Yapi (alle Foul). 61. Schuss von Rodriguez an die Lattenoberkante. http://www.solothurnerzeitung.ch/sport/ ... -128221393
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shalako
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Verfasst: Montag 4. August 2014, 00:06 |
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03.08.2014  Zitat: Gelitten und gewonnen
Vier Spiele, vier Siege: Vor acht Jahren startet der FCZ gleich gut in die Saison – und wird Meister. Ob er auch in dieser Spielzeit dazu fähig ist, wird sich am Samstag zeigen: In Basel tritt er zum ersten Spitzenkampf an.
Bemerkungen: Zürich ohne Gavranovic, Kajevic, Raphael Koch und Sadiku (alle verletzt). YB ohne Marco Bürki, Fekete, Gerndt, Kubo, Vilotic, Vitkieviez, Von Bergen und Wölfli (alle verletzt) sowie Sanogo (rekonvaleszent nach Krankheit) und Costanzo (Ersatz nach Vaterfreuden). Verwarnungen: 12. Bertone. 33. Kukeli. 82. Schönbächler. 93. Yapi (alle Foul). 61. Schuss von Rodriguez an die Lattenoberkante.
FC Zürich von heute erinnert an die Young Boys von gestern. Vor gut einem Jahr war es, als die Berner mit einem 4:0 in Aarau den fünften Sieg im fünften Spiel feierten. Ein neuer Herausforderer für Basel schien geboren, ein Titelkandidat. Und dann? Es folgten sieben magere Runden, sieben Spiele ohne Sieg – und schliesslich eine weitere Saison im Mittelmass.
Jener Einbruch der Berner ist ein Beispiel dafür, wie zweitrangig ein makelloser Einstieg ist und wie sehr ein solcher täuschen mag. Urs Meier, der Trainer des FC Zürich, hatte diesen nicht vergessen. Als er vor dem Saisonstart in diesem Sommer die Medien zu sich lud, bat er sie, nicht schon nach fünf Runden den neuen Meister zu verkünden.
Wer sich zu Herzen nimmt, was Meier vor wenigen Wochen empfohlen hat, schreibt noch nicht, dass der FCZ den nächsten Meister-Pokal gewinnen wird. Trotzdem sind seine vier Siege in den ersten vier Partien nicht zu unterschätzen. Sie sind mindestens ein Anzeichen dafür, dass die Zürcher ein gutes Team zusammengestellt haben, das in dieser Saison kompetitiv sein kann. Es zeigte in den ersten drei Spielen Klasse und Leichtigkeit. Es bewies, gut eingespielt zu sein.
Und am Sonntag zeigte der FCZ eine weitere Eigenschaft, die für grosse Unterfangen vonnöten ist: Stabilität. «Wir fallen nicht um, wenn es eng wird», sagte Meier. Der FCZ siegte, auch wenn er nicht so berauschend und konkret wie bisher auftrat. Die Partie gegen YB war seine schwächste in der noch jungen Meisterschaft. Die Gäste aus Bern hatten Widerstand geleistet, ohne zu überzeugen zwar, aber immerhin. Sie waren ein kantiger Gegner, der sich hungrig auf Bälle stürzte, den Freigeistern Yassine Chikhaoui und Davide Chiumiento im FCZ die Luft nahm und es mit Gegenangriffen eilig hatte. Richtig gut war YB aber nur in einer Situation. Und vielleicht wäre für die Young Boys mehr möglich gewesen, hätten sie in der ersten Hälfte beim Stand von 0:0 jenen fälligen Penalty erhalten, den der Schiedsrichter Sébastien Pache nach einem Foul Ivan Kecojevics an Raphael Nuzzolo nicht gewährte. Der Berner Trainer Uli Forte wollte die Szene nicht kommentieren, sagte nur, dass, wer in Führung gehe, grosse Vorteile habe. Dazu war YB seit dem Saisonstart noch nie im Stande.
Der FCZ fand am Sonntag den ersten Treffer nicht bloss dank dem Schiedsrichter, vielmehr dank mentaler Stärke. «Wir haben Ruhe bewahrt und wussten, dass wir zuschlagen können», sagte Meier. Der Moment kam, als Marco Schönbächler die Lücke sah und Chiumiento assistierte (3. Saisontor). Auf Penalty schossen Amine Chermiti das 2:0 und Milan Gajic das Anschlusstor – sie waren beide weit weniger klar als der nicht gepfiffene Elfmeter.
Wie gut der FCZ mit dem Favoriten aus Basel mithalten kann, darüber gibt es schon am Samstag Indizien. Die beiden Teams mit voller Punktzahl treffen im St.-Jakob-Park zum ersten Spitzenkampf aufeinander.
Zürich - Young Boys 2:1 (0:0). 10'295 Zuschauer. - Schiedsrichter: Pache. Tore: 58. Chiumiento 1:0. 74. Chermiti (Penalty/Foul von Mvogo an Chermiti) 2:0. 84. Gajic (Penalty/Foul von Philippe Koch an Nikci) 2:1. Zürich: Da Costa; Philippe Koch, Kecojevic, Djimsiti; Francisco Rodriguez, Yapi, Kukeli (68. Buff), Schönbächler; Chiumiento, Chikhaoui (66. Etoundi); Chermiti (87. Rikan). Young Boys: Mvogo; Sutter (65. Nikci), Wüthrich, Rochat; Hadergjonaj, Bertone, Gajic, Lecjaks; Zarate (14. Steffen), Nuzzolo (65. Frey); Afum. Bemerkungen: Zürich ohne Gavranovic, Kajevic, Raphael Koch und Sadiku (alle verletzt). YB ohne Marco Bürki, Fekete, Gerndt, Kubo, Vilotic, Vitkieviez, Von Bergen und Wölfli (alle verletzt) sowie Sanogo (rekonvaleszent nach Krankheit) und Costanzo (Ersatz nach Vaterfreuden). Verwarnungen: 12. Bertone. 33. Kukeli. 82. Schönbächler. 93. Yapi (alle Foul). 61. Schuss von Rodriguez an die Lattenoberkante. http://www.nzz.ch/sport/fussball/gelitt ... 1.18355745
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shalako
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Verfasst: Montag 4. August 2014, 10:19 |
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04.08.2014  Zitat: Lobende Worte, fehlende Punkte
YB hat gestern mal wieder das Wettkampfglück gefehlt. Der FCZ ist derzeit in der gegenteiligen Situation.
Die Stimmung in der Mixed-Zone des Letzigrundes war am Sonntag nach dem FCZ-Heimsieg gegen YB nicht euphorisch. Gesprächsthema Nummer eins: das nicht geahndete Foul von Ivan Kecojevic an Raphaël Nuzzolo. Für Berner wie auch Zürcher war klar: Hier wäre ein Elfmeterpfiff die richtige Entscheidung gewesen. So sahen es auch die Spieler. Nuzzolo haderte auch nach dem Schlusspfiff noch: «Der Penalty war glasklar; aber es passt momentan zu unserer Situation, wir haben Mühe, Tore zu erzielen.»
FCZ-Goalie David da Costa urteilte ähnlich, nur eben aus einer anderen Perspektive: «Es war ein Penalty, aber wir haben derzeit halt das Glück auf unserer Seite.» Die gestrige Partie bot einiges, und die Berner wussten vor allem in der ersten Halbzeit zu gefallen. Sie erspielten sich gute Möglichkeiten und hielten mit den ungeschlagenen Zürchern mehr als nur Schritt. Philipp Koch wusste die Berner entsprechend zu loben: «YB war jene Mannschaft, die bisher am besten auf unser Spiel vorbereitet schien.» Mit guten Leistungen kann sich YB aber nichts kaufen. Am Ende des Tages mangelte es denn auch gestern vor allem an einem: Punkten. «Wenn man auf die Tabelle schaut, dann kann man von einem verpatzten Saisonstart reden», sagte Michael Frey. Jetzt müsse halt einfach jeder noch etwas mehr aus sich rausholen, und dann klappe es auch mit der Chancenauswertung wieder.
Captain Nummer vier
Erstmals in einer neuen Rolle fand sich im gestrigen Spiel Alain Rochat wieder. Der 31-Jährige hatte das Amt des Captains inne, und dies kommt so: Rochat trug die Captainbinde nur deshalb, weil Marco Wölfli und Steve von Bergen noch immer verletzt sind und Moreno Costanzo, der Dritte im Bunde, Fortes Rotationsprinzip zum Opfer gefallen war. Letztere Massnahme ist erfreulich, denn sie bedeutet, dass das YB-Kader die vielen Verletzten noch immer aufzufangen vermag.
Und diese Breite könnte sich in nächster Zeit auszahlen. Nachdem bereits vergangene Woche zwei Spiele auf dem Programm standen, folgen nun, falls YB in der Europa-League-Qualifikation gegen Ermis Aradippou reüssiert, vier weitere «englische Wochen». Rochat sagt dazu: «Es wird in nächster Zeit alle brauchen. Uns steht eine intensive Zeit bevor, aber wir werden uns bemühen, das Glück auf unsere Seite zu zwingen.»
Bereit muss YB in der Tat sein, denn schon am Donnerstag in Zypern gilt es Verschnaufpausen zu verhindern. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/30670176
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shalako
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Verfasst: Montag 4. August 2014, 10:21 |
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04.08.2014  Zitat: Die neuen Leiden der Young Boys
Zwei Punkte aus drei Spielen – resultatmässig hat YB in der neuen Spielzeit einen Fehlstart hingelegt. 1:2 verloren die Young Boys am Sonntag beim FCZ in Zürich.
Das Hemd klebt am Körper, und das Pech an den Schuhen seiner Fussballer. Einsam steht der patschnasse YB-Trainer Uli Forte in Zürich nach dem Schlusspfiff da, eine kurze Zeit verharrt er so, noch immer tropft der Regen, dann setzt er sich in Bewegung, aufmuntern, abklatschen. 1:2 beim FCZ, nach zwei Remis die erste Niederlage – YB droht in der Meisterschaft zumindest punktemässig ein Fehlstart. «Das ist kein Fehlstart», wehrt sich der trockene Forte später, «zumindest nicht unter diesen Umständen.»
Es ist in der Tat seltsam, wie hartnäckig die Young Boys in diesen Wochen das Pech verfolgt. Der Nachmittag in Zürich begann bereits ungünstig; Gonzalo Zarate reihte sich nach zehn Minuten und einem groben Foul von Berat Djimsiti ein in die lange Berner Verletztenliste. Renato Steffen ersetzte in der Folge den Argentinier. YB schien den Rückschlag gut zu verkraften, YB war aktiver, bemühter, kam zu Chancen – YB war besser.
Forte hatte forsch aufgestellt, mit drei Angreifern und zwei Flügelspielern im Mittelfeld. In der 21.Minute zog Raphael Nuzzolo durch den Zürcher Strafraum – und schrie doppelt auf. Erst, weil er von Ivan Kecojevic von den Beinen geholt wurde, dann, weil Schiedsrichter Sébastien Pache statt auf den Penaltypunkt zur Cornerflagge zeigte. Ein doppelter Fehlentscheid (es hätte Abstoss geben müssen), auf den Forte gleich von sich aus zu sprechen kam, ausdrücklich betonend, sich über den Schiedsrichter «nicht zu äussern».
Zum dritten Mal in Rückstand
Dem YB-Schwung tat der verwehrte Elfmeter vorderhand keinen Abbruch. Erst probierte es Nuzzolo aus spitzem Winkel, dann Steffen mit einem präzisen Distanzschuss. Der junge, flinke Flügel ist symbolisch für die Young Boys in diesen Wochen: Steffen spielt stark, beständig – Tor aber ist ihm bislang noch keines gelungen. So blieb es auch gestern, YB aber ging guten Mutes in die Kabine, wo Forte vor dem FCZ warnte, «weil ich ahnte, was passieren könnte».
Von der offensiv aufspielenden Mannschaft um Captain Yassine Chikhaoui, die die ersten drei Spiele allesamt überzeugend gewonnen hatte, war zwar gestern nicht viel zu sehen. Der Tunesier selbst prüfte in der ersten Halbzeit einmal YB-Goalie Yvon Mvogo, mehr nicht. Nach dem Seitenwechsel gab es mehr vom FCZ: Erst tauchte wiederum Chikhaoui vor Mvogo auf, dann passte Marco Schönbächler massgenau in die Tiefe, hebelte die Berner Defensive aus, Davide Chiumiento schob ein.
YB also war lange Zeit klar besser, in Führung aber ging der FCZ. «Es ist ja nicht so, dass wir nicht wüssten, wie man einen Rückstand ausgleicht», sinnierte Forte. Bereits in St.Gallen (0:1, 1:2) und gegen Aarau (0:1) war man zurück gelegen und konnte jeweils noch ausgleichen. Gestern aber fielen die Young Boys nach dem Gegentreffer aus dem Rhythmus, nun diktierte der FCZ. Zu allem Pech kam dann doch auch noch Unvermögen hinzu. Alain Rochat unterlief einen Ball, Jan Lecjaks klärte unglücklich vors eigene Tor, und Yvon Mvogo holte Amine Chermiti von den Beinen – Penalty. Der Gefoulte traf, und nach dem 2:0 war eine Reaktion noch schwieriger.
Es ist bei allem Verletzungspech noch immer gleichzeitig erstaunlich und beeindruckend, wen YB jeweils auf seiner Ersatzbank zu versammeln vermag. Gestern sassen dort mit Moreno Costanzo, Sékou Sanogo, Michael Frey und Adrian Nikci gestandene Super-League-Akteure. Nikci kam später ins Spiel und war sogleich in einen Zweikampf mit Philipp Koch im Zürcher Strafraum verwickelt. Diesmal entschied Pache auf Strafstoss, korrekterweise. Milan Gajic traf souverän, zu mehr reichte es YB aber nicht mehr.
Dreimal ein ähnliches Lied
Drei Runden sind in der Meisterschaft absolviert, dreimal wäre ein YB-Sieg zumindest nicht gestohlen gewesen. Nun aber stehen sie erst mit zwei Punkten da, zu wenig für die Berner Ansprüche. Es sind die neuen Leiden der Young Boys; noch vergangene Saison, besonders in der Rückrunde, waren Niederlagen meist mit dem eigenen spielerischen Unvermögen erklärbar gewesen.
Momentan geht YB aber auch ein wenig das Glück ab – und vor allem die Kaltschnäuzigkeit im Abschluss. Die Tabelle akzentuiert sich langsam, YB liegt bereits hinter Basel und Zürich zurück. Zeit zum Verschnaufen bleibt wenig: Am Donnerstag geht es auf Zypern ins Rückspiel gegen Ermis Aradippou, am Sonntag dann steht das Derby gegen Thun an. Ein schweisstreibendes Programm, die Hemden werden wieder am Körper kleben.
Telegramm
Zürich - YB 2:1 (0:0) Letzigrund. – 10295 Zuschauer. – SR Pache. – Tore: 58. Chiumiento (Schönbächler) 1:0. 74. Chermiti (Penalty/Foul von Mvogo an Chermiti) 2:0. 84. Gajic (Penalty/Foul von Philippe Koch an Nikci) 2:1.
Zürich: Da Costa; Philippe Koch, Kecojevic, Djimsiti; Francisco Rodriguez, Yapi, Kukeli (68. Buff), Schönbächler; Chiumiento, Chikhaoui (66. Etoundi); Chermiti (87. Rikan).
YB: Mvogo; Sutter (65. Nikci), Wüthrich, Rochat; Hadergjonaj, Bertone, Gajic, Lecjaks; Zarate (14. Steffen), Nuzzolo (65. Frey); Afum.
Bemerkungen: Zürich ohne Gavranovic, Kajevic, Raphael Koch und Sadiku (alle verletzt). YB ohne Marco Bürki, Fekete, Gerndt, Kubo, Vilotic, Vitkieviez, Von Bergen und Wölfli (alle verletzt) sowie Sanogo (rekonvaleszent nach Krankheit) und Costanzo (Ersatz nach Vaterfreuden). – 61. Schuss von Rodriguez an die Lattenoberkante. – Verwarnungen: 12. Bertone. 33. Kukeli. 82. Schönbächler. 93. Yapi (alle Foul). http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/14625839
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shalako
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Verfasst: Montag 4. August 2014, 10:25 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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04.08.2014  Zitat: Auf dem Letzigrund läuft fast alles gegen die Young Boys
Die Young Boys sind nach dem 1:2 gegen den FC Zürich angeschlagen – am Donnerstag nun droht die «Hitzeschlacht» in der Europa-League-Qualifikation auf Zypern.
Die Frage war nach der ersten Saisonniederlage der Young Boys auf dem Letzigrund und nur zwei Punkten aus drei Spielen unvermeidlich; sie war Uli Forte vor einer Woche schon nach dem 1:1 gegen Aarau gestellt worden: Ist das ein YB-Fehlstart?
«Nein», antwortete der YB-Trainer. «Es ist ein ungenügender Start. Um dies einen Fehlstart zu nennen, ist es noch ein bisschen früh.» Nun denn, was ist der Unterschied zwischen einem Fehlstart und einem ungenügenden Start? Forte: «Ein Fehlstart wäre es, wenn wir in Bestbesetzung antreten würden und nicht gewinnen könnten. Doch auch heute hat sich mit Zárate ein weiterer Spieler verletzt. Wir müssen schauen, dass wir am Donnerstag auf Zypern 11 Spieler auf den Platz bringen.»
«Zu 100 Prozent Elfmeter»
Es war unschwer festzustellen: Nach dem 1:2 gegen den FCZ steht Uli Forte der Sinn nicht nach Frohmut. Auf dem Letzigrund lief fast alles gegen YB. Schiedsrichter Pache pfiff zwei Elfmeter, einen für den FCZ und einen für YB. Doch das klarste Penaltyfoul ahndete er nicht, als Nuzzolo in der 22. Minute von Kecojevic zu Fall gebracht wurde. «Letzte Saison hiess es, YB würde immer über die Schiedsrichter jammern. Aber das war zu 100 Prozent Elfmeter und eine Schlüsselszene», sagte der sichtlich mitgenommene Nuzzolo. «Hätte es 1:0 für uns gestanden, wäre das Spiel anders verlaufen.»
So schaffte es YB auch im dritten Meisterschaftsspiel nicht, in Führung zu gehen. Stattdessen fiel aus dem Nichts in der 58. Minute das 1:0 für den FCZ: Schönbächler übertölpelte die YB-Abwehr mit einem Pass in die Tiefe, Chiumiento täuschte einen Schuss in die weite Ecke an – und überlistete Mvogo mit einem Schuss in die nähere Torecke. Gleich der erste Defensivfehler von YB wurde bestraft, wobei neben Sutter in dieser Szene auch Hadergjonaj und Wüthrich nicht gut aussahen. Für Chiumiento, der letzte Saison ohne Tor geblieben war, ist es schon der dritte Saisontreffer. Und in der 74. Minute fiel die Vorentscheidung, als der 1,85 Meter grosse Lecjaks das Kopfballduell gegen den 1,77-Meter-Mann Chermiti verlor und der FCZ-Stürmer vom herauseilenden Mvogo in der Luft gerempelt wurde, wobei der YB-Torhüter noch versuchte, dem Zusammenprall auszuweichen. Der Schiedsrichter pfiff sofort Penalty – aber er verwarnte Mvogo für seine Intervention nicht.
YB bereits unter Druck
Der Penalty gegen Koch zehn Minuten später, nachdem er einen weiten Flankenball von Hadergjonaj auf Nikci unterlaufen hatte, roch nach Kompensation. Koch räumte indes ein: «Es war eine Berührung von mir, allerdings eine sehr leichte.» Gajics Penaltytor zum Anschlusstreffer fiel zu spät.
Den Young Boys blieb so nur das Hadern. Sie hatten die Partie während der ersten Halbzeit gut unter Kontrolle, sie betrieben einen grossen Aufwand, stellten den Leader mit konsequentem Pressing vor Probleme. Dem FCZ gelang es lange Zeit nicht, seine spielerischen Qualitäten umzusetzen, die Zürcher spielten aus der Not viele lange Bälle. Fakt aber ist: Auch in dieser Phase, als die Young Boys alles im Griff hatten, waren sie im FCZ-Strafraum nicht wirklich gefährlich.
Am Schluss wurde der FCZ mit drei Punkten reichlich belohnt, weil er es schaffte, den ersten Defensivfehler der Berner auszunutzen. Die Young Boys aber sind in dieser Saison in der Super League überhaupt noch nie in Führung gegangen und befinden sich in einer Negativspirale. Forte gab Costanzo eine Ruhepause, auch Steffen und Frey sassen zuerst auf der Bank. Hadergjonaj und Bertone spielten erstmals in dieser Saison. Die Personalprobleme werden aber nicht kleiner. Mit Zárate, der von Djimsiti nach 11 Minuten gefoult wurde und mit einer Blessur am Fuss vom Feld musste, rückte bereits der neunte YB-Spieler auf die Verletztenliste.
Am Donnerstagnachmittag gegen Ermis Aradippou gilt es, auf der Mittelmeerinsel in der Qualifikation für die Europa League einen 1:0-Vorsprung über die Distanz zu bringen. Forte rechnet mit Temperaturen um die 35 Grad Celsius. Es ist mit einer «Hitzeschlacht» zu rechnen. Und danach wartet das Derby gegen den FC Thun. Schon früh in der Saison steht YB unter Druck.
FC Zürich - Young Boys 2:1 (0:0)
10 295 Zuschauer. - SR Pache. - Tore: 58. Chiumiento 1:0. 74. Chermiti (Foulpenalty) 2:0. 84. Gajic (Foulpenalty) 2:1.
Zürich: Da Costa; Philippe Koch, Kecojevic, Djimsiti; Francisco Rodriguez, Yapi, Kukeli (68. Buff), Schönbächler; Chiumiento, Chikhaoui (66. Etoundi); Chermiti (87. Rikan).
Young Boys: Mvogo; Sutter (65. Nikci), Wüthrich, Rochat; Hadergjonaj, Bertone, Gajic, Lecjaks; Zarate (14. Steffen), Nuzzolo (65. Frey); Afum.
Bemerkungen: FC Zürich ohne Gavranovic, Kajevic, Raphael Koch und Sadiku (alle verletzt). Young Boys ohne Marco Bürki, Fekete, Gerndt, Kubo, Vilotic, Vitkieviez, Von Bergen und Wölfli (alle verletzt) sowie Sanogo (rekonvaleszent nach Krankheit) und Costanzo (Ersatz nach Vaterfreuden). – Verwarnungen: 12. Bertone. 33. Kukeli. 82. Schönbächler. 93. Yapi (alle Foul). 61. Schuss von Rodriguez an die Lattenoberkante. http://www.derbund.ch/sport/fussball/Au ... y/25488262
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