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 Beitrag Verfasst: Montag 17. März 2014, 09:14 
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Glück im Unglück für YB

Auch im siebten Meisterschaftsspiel 2014 kommt der FC St. Gallen nicht zum ersten Rückrundensieg. Gegen letztlich zehn Young Boys müssen sich die Ostschweizer mit einem 1:1 begnügen.

Nach 20 ereignislosen Minuten eröffnete der 19-jährige Gregory Wüthrich in der 22. Minute das Skore. In seinem dritten Spiel in der ersten Mannschaft der Young Boys nutzte der Verteidiger eine Verwirrtheit in der St. Galler Abwehr nach einem Corner von Moreno Costanzo aus und markierte via Pfosten sein erstes Tor in der Super League. St. Gallen reagierte postwendend. Stéphane Nater entwischte keine drei Minuten später nach einem Steilpass von Muhamed Demiri und düpierte YB-Goalie Yvon Mvogo. Nater, der bis Freitag wegen einer Angina nicht trainieren konnte, erzielte in seinem 52. Spiel in der Schweizer Spitzenklasse erst sein zweites Meisterschafts-Tor, das erste in dieser Saison.

Die letzten zehn Minuten mussten die enttäuschenden Berner mit zehn Mann auskommen. Innert drei Minuten handelte sich Captain Moreno Costanzo wegen Foulspiels zwei gelbe Karten ein und wurde richtigerweise vom Platz gestellt. Im Schlussspurt bekundete St. Gallen Pech. In der 91. Minute schlenzte Marco Mathys einen Ball aus 14 Metern an die Latte. St. Gallen hätte den sechsten Heimsieg in dieser Saison aufgrund seiner kämpferischen Leistung eher verdient gehabt als YB, das seiner Reputation und seinen Ansprüchen einmal mehr nicht gerecht wurde. Die Berner, ebenso ersatzgeschwächt wie St. Gallen, wirkten vor 13'157 Zuschauern viel zu passiv.

St. Gallen - Young Boys 1:1 (1:1)

AFG-Arena. - 13'157 Zuschauer. - SR Studer. - Tore: 22. Grégory Wüthrich 0:1.25. Nater (Demiri) 1.1.

St. Gallen: Lopar: Martic (74. Franin), Besle, Stocklasa, Lenjani; Mutsch, Demiri (67. Karanovic); Vitkieviez, Nater, Sébastien Wüthrich (62. Nushi); Mathys.

Young Boys: Mvogo; Sutter, Grégory Wüthrich, Von Bergen, Rochat; Zarate (74. Kubo), Costanzo, Bertone, Steffen (76. Nuzzolo); Frey (83. Spycher), Martinez.

Bemerkungen: St. Gallen ohne Cavusevic, Janjatovic, Ivic, Lehmann, Montandon, Russo und Sikorski (alle verletzt). YB ohne Vilotic und Gajic (beide gesperrt), Marco Bürki, Doubaï, Gerndt, Simpson und Wölfli (alle verletzt). 91. Lattenschuss von Mathys. 81. Gelb-Rote Karte für Costanzo (Foul). Verwarnungen: 17. Stocklasa (Foul). 41. Demiri (Reklamieren), 45. Besle (Foul). 46. Bertone (Foul). 75. Frey (Foul). 78. Costanzo (Foul). 89. Rochat (Spielverzögerung). 92. Mutsch (Reklamieren).


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Gl ... y/12486149

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 Beitrag Verfasst: Montag 17. März 2014, 09:17 
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Harter Kampf: YB und St. Gallen teilen die Punkte

St. Gallen und die Young Boys trennen sich in einem kampfbetonten Spiel 1:1. Zwischen Thun und Lausanne fallen die Tore zum 2:2 in letzter Minute.

Nach 20 ereignislosen Minuten eröffnete der 19-jährige Gregory Wüthrich in der 22. Minute das Skore. In seinem dritten Spiel in der ersten Mannschaft der Young Boys nutzte der Verteidiger eine Verwirrtheit in der St. Galler Abwehr nach einem Corner von Moreno Costanzo aus und markierte via Pfosten sein erstes Tor in der Super League. St. Gallen reagierte postwendend. Stéphane Nater entwischte keine drei Minuten später nach einem Steilpass von Muhamed Demiri und düpierte YB-Goalie Yvon Mvogo. Nater, der bis Freitag wegen einer Angina nicht trainieren konnte, erzielte in seinem 52. Spiel in der Schweizer Spitzenklasse erst sein zweites Meisterschafts-Tor, das erste in dieser Saison.

Die letzten zehn Minuten mussten die enttäuschenden Berner mit zehn Mann auskommen. Innert drei Minuten handelte sich Captain Moreno Costanzo wegen Foulspiels zwei gelbe Karten ein und wurde richtigerweise vom Platz gestellt. Im Schlussspurt bekundete St. Gallen Pech. In der 91. Minute schlenzte Marco Mathys einen Ball aus 14 Metern an die Latte. St. Gallen hätte den sechsten Heimsieg in dieser Saison aufgrund seiner kämpferischen Leistung eher verdient gehabt als YB, das seiner Reputation und seinen Ansprüchen einmal mehr nicht gerecht wurde. Die Berner, ebenso ersatzgeschwächt wie St. Gallen, wirkten vor 13'157 Zuschauern viel zu passiv.

St. Gallen - Young Boys 1:1 (1:1)

AFG-Arena.- 13'157 Zuschauer. - SR Studer. -
Tore: 22. Grégory Wüthrich 0:1.25. Nater (Demiri) 1.1.
St. Gallen: Lopar: Martic (74. Franin), Besle, Stocklasa, Lenjani; Mutsch, Demiri (67. Karanovic); Vitkieviez, Nater, Sébastien Wüthrich (62. Nushi); Mathys.
Young Boys: Mvogo; Sutter, Grégory Wüthrich, Von Bergen, Rochat; Zarate (74. Kubo), Costanzo, Bertone, Steffen (76. Nuzzolo); Frey (83. Spycher), Martinez.
Bemerkungen: St. Gallen ohne Cavusevic, Janjatovic, Ivic, Lehmann, Montandon, Russo und Sikorski (alle verletzt). YB ohne Vilotic und Gajic (beide gesperrt), Marco Bürki, Doubaï, Gerndt, Simpson und Wölfli (alle verletzt). 91. Lattenschuss von Mathys. 81. Gelb-Rote Karte für Costanzo (Foul). Verwarnungen: 17. Stocklasa (Foul). 41. Demiri (Reklamieren), 45. Besle (Foul). 46. Bertone (Foul). 75. Frey (Foul). 78. Costanzo (Foul). 89. Rochat (Spielverzögerung). 92. Mutsch (Reklamieren).


http://www.20min.ch/sport/dossier/super ... y/20849832

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 Beitrag Verfasst: Montag 17. März 2014, 15:25 
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Die Noten von YB in St. Gallen

Beim 1:1 in St. Gallen vermochten die Young Boys nur 30 Minuten lang ihr Potenzial abzurufen.

Yvon Mvogo: Note 4,5
Pflückte besonders in der Schlussphase etliche gefährliche Flanken aus der Luft. Ein, zwei heikle Abwürfe, vermochte dafür den heranstürmenden Nater vor dem 1:1 beinahe noch zu bremsen und klärte stark gegen Vitkieviez (21.).

Scott Sutter: Note 4
Blockte zwar Wüthrichs Schuss bravourös (49.) und half zwei-, dreimal in brenzligen Situationen aus, offensiv fehlte es dem Aussenverteidiger aber zum wiederholten Mal an Durchschlagskraft.

Grégory Wüthrich: Note 4,5
In seiner dritten Super-League-Partie zeigte der erst 19-Jährige erneut eine solide Vorstellung. Er krönte die Leistung gar mit dem 1:0, stand postwendend aber beim 1:1 nicht auf der Höhe seiner Mitspieler und ermöglichte dann Mathys in der Nachspielzeit die gefährliche Schussposition.

Steve von Bergen: Note 4,5
Nach zuletzt schwachen Darbietungen zeigte er wieder, wer der Chef in der YB-Abwehr ist. Köpfelte und klärte in der Schlussphase mehrmals in brenzligen Situationen und half mit, den Punkt zu sichern.

Alain Rochat: Note 3
Seit Wochen ausser Form. Bekundete auf der linken Aussenbahn grosse Mühe mit Vitkieviez und Martic, kam oft zu spät, verlor viele Bälle – und ist nach seiner unnötigen Gelben Karte in der Nachspielzeit im nächsten Spiel gegen GC gesperrt.

Moreno Costanzo: Note 3
Ein schwieriger Abend für den Ostschweizer, er musste sich die Bälle weit hinten holen, lief oft auf – und stieg bereits gelbverwarnt viel zu grob gegen Franin ein.

Leonardo Bertone: Note 4
Unauffällig, aber ohne Aussetzer. Wartete bei einer Kontermöglichkeit zu lange ab (9.).

Gonzalo Zarate: Note 3
Bescheidene Vorstellung des Argentiniers, der nie so richtig ins Spiel kam. Mehr als ein völlig missratener Schuss ist von ihm im Abschluss nicht zu sehen, dem Flügelspieler fehlte die Durchschlagskraft.

Josef Martinez: Note 5
Schnell, wendig und trickreich unterwegs. Gerade in der ersten Halbzeit eine der prägenden Figuren auf dem Platz – wenn er seine vielen Chancen nutzt, ist er der Mann des Spiels.

Renato Steffen: Note 3,5
Einige starke Aktionen über links, verstand sich gut mit Josef Martinez. Dass er aber Besle nach dessen Grätsche an die Gurgel geht, zeugt von mangelnder Selbstbeherrschung – mit etwas Pech sieht Steffen in dieser Situation Rot.

Michael Frey: Note 4
Als Stossstürmer oft gefoult, arbeitete und lief viel. Gut sein Zusammenspiel mit Martinez, mit dem er zuweilen wie in einer Doppelspitze agierte. Doch auch Frey ging die Gefahr vor dem Tor ab.

Yuya Kubo (74.Minute für Zarate), Raphael Nuzzolo (76.Minute für Steffen) und Christoph Spycher (83. für Frey) waren für eine Note zu kurz im Einsatz.

6=herausragend; 5=gut; 4=solid; 3=ungenügend; 2=schlecht; 1=sehr schlecht.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/21855222

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 Beitrag Verfasst: Montag 17. März 2014, 18:20 
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Einer sieht immer Rot

FUSSBALL. Nach nur einer Heimniederlage des FC St.Gallen im Herbst haben die Gegner ihre Spielweise angepasst. Sie behelfen sich mit Trampelfussball. Von den bisher vier Heimspielen in der AFG Arena hat kein einziges mit Vollbestand geendet.

Da war das verräterische Wort von Zürichs Trainer Urs Meier. In St.Gallen müsse man kräftig zur Sache gehen, sonst gehe man unter, gab er zu verstehen. Seine Mannschaft ging mit dem entsprechenden Beispiel voran - andere folgten dem Rat. Die Ausgangslage war klar. Die Gastmannschaften gingen im Herbst in der AFG Arena häufig leer aus. Das Gegenmittel lautet nun: Möglichst viel laufen, möglichst viele heftige Zweikämpfe provozieren, möglichst das bisschen spielerische Vermögen des Gegners ersticken. Denn allzu viele Tore hatte St.Gallen schon zuvor nicht geschossen.

Nur die andern profitierten

Das spielerische Element ging darob fast völlig verloren, und der muskuläre Einsatz forderte seine Opfer. In jedem Match schickte der Schiedsrichter einen Akteur in die Kabine. Zweimal war St.Gallen in Überzahl, zweimal in Unterzahl. Typisch: Von der Situation mit einem Mann mehr konnte Saibenes Team beide Male nicht profitieren. Einmal sogar, gegen Luzern, musste es noch den Ausgleich hinnehmen. Zwei wichtige Punkte flossen somit die Sitter hinunter. Umgekehrt musste St.Gallen in Unterzahl gegen Zürich noch ein Gegentor hinnehmen, als es mit einem Mann weniger dem Ausgleich nahe stand, gegen GC schlug der Ball sogar noch zweimal in Lopars Gehäuse ein.

YB-Spiel atypisch

Am vergangenen Samstag beim Besuch der Young Boys hatte das Geschehen vor allem in der ersten Halbzeit noch beachtliches Niveau. Die Young Boys nahmen sogar eine verfrühte YB-Viertelstunde, in der sie mit fast der ganzen Mannschaft angriffen und weitere Tore nur wegen Lopars Künsten verpassten. Man traute seinen Augen kaum: Just Uli Forte, der bei St.Gallen und GC eher als Sympathisant der gepflegten Torverweigerung galt, liess seine Leute stürmen, was das Zeug hielt. Nach der Pause war davon nicht mehr viel zu sehen. Bei St.Gallen resultierte aus viel Aufwand wieder einmal wenig. Nur zwei Chancen kamen zustande, wobei diesmal fehlendes Wettkampfglück beim Lattenknaller von Mathys zwei Punkte bachab fliessen liess.

In dieser Phase hatte YB bereits Costanzo durch Gelbrot verloren. Wobei diesmal der Schiedsrichter einiges zur Hektik in einem Spiel beitrug, bei dem die Akteure weniger ungeniert auf Bein und Ball eindroschen als noch gegen Luzern. Neun gelbe Karten liessen sich kaum vertreten. Staunen liess vor allem die Halbzeitbilanz: St.Gallen hatte gemäss Stadion-TV mit vier Fouls bereits drei gelbe Karten, davon eine wegen Reklamierens, auf dem Konto, YB mit zehn Fouls noch keine. Das Niveau der Schiedsrichter der Super League, die ja keinen Vertreter an die WM-Endrunde delegieren dürfen, wäre auch einmal ein Thema. Ein Hauptmanko ist, dass sie Mühe haben, eine klare Linie in ihre Spielleitung zu bringen. Verfehlt wäre jedoch, den Schiedsrichtern irgendwelche Schuld an St.Gallens bescheidener Ausbeute zuzuschieben.

Taktische Anpassungen

Trainer Jeff Saibene hat in den vergangenen Wochen nicht tatenlos zugeschaut. Er hatte die Mannschaft in Basel offensichtlich defensiver eingestellt. Gegen YB fiel auf, dass sie im Mittelfeld und Angriff neu positioniert war. Da war nichts mehr von einer Grundformation à la 4-4-1-1 zu sehen. Augenfällig war das Bemühen, die Aussenlinien für Lenjani und Martic freizuhalten. Vor allem Wüthrich drängte in die Mitte und war neben Mathys sogar in der Position der zweiten Sturmspitze anzutreffen. Nun, gebracht hat es nicht viel. Auf die Defensive war, von der besagten Sturm-und-Drang-Phase der Berner abgesehen, erneut Verlass. Nach vorne blieb wieder vieles in guten Ansätzen stecken. Das bleibt ein Rätsel und muss rasch gelöst werden, will man noch in den Kampf um die Uefa-Cupplätze eingreifen (es sind immerhin noch elf Spiele ausstehend) - oder auch im Hinblick auf die nächste Spielzeit, sollte das Saisonverdikt bald bekannt sein.


http://www.thurgauerzeitung.ch/aktuell/ ... 16,3739762

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 Beitrag Verfasst: Montag 17. März 2014, 18:24 
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St. Galler Aufschwung in Raten

Das dritte 1:1 in Folge bringt den verunsicherten FC St. Gallen nicht vom Fleck. Dennoch gab es am Samstag im Spiel gegen die Young Boys Lichtblicke: Das herausragende Tor, die aufsässige Spielweise – und der Siegeswille zum Schluss.

Plötzlich war die Leichtigkeit zurück. Nicht für allzu lange Zeit zwar, aber dennoch: Der FC St. Gallen hatte am Samstag im Spiel gegen die Young Boys eine Phase, in der sich Selbstbewusstsein und Überzeugung der Hinrunde wieder zeigten. Die Phase begann in der 25. Minute mit einem Pass in die Tiefe, wie man ihn von Muhamed Demiri im Dress der Ostschweizer bisher nicht gesehen hatte. Stéphane Nater, zwei Tage zuvor noch mit einer Angina im Bett, zog los, zauberte den Ball und sich selber am Berner Junggoalie Yvon Mvogo vorbei und schob ein. 1:1, das kurz zuvor nach einem Corner erzielte Tor der Berner war ausgeglichen. Bis zur Pause schienen die Ostschweizer gelöst, waren aufsässig, suchten plötzlich die schwierigen, aber Gefahr bringenden Pässe, schienen Freude am Spiel zu bekommen.

Zwei verunsicherte Teams

In der Startphase dagegen war den St. Gallern die Verunsicherung nach dem schwachen Saisonstart anzusehen gewesen. Das Heimteam profitierte davon, dass die Berner zuletzt ebenso wenig Moral getankt hatten und deshalb ebenfalls zurückhaltend in die Partie stiegen. Die erste Grosschance des Spiels hatte immerhin ein St. Galler: Matias Vitkieviez scheiterte nach zwanzig Minuten alleine vor Mvogo. Dennoch musste das Team von Trainer Jeff Saibene den Bernern in der ersten Halbzeit ein Chancenplus zugestehen. Josef Martinez scheiterte zweimal am hervorragenden Daniel Lopar.

Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit zog sich der FC St. Gallen zunächst wieder in die eigene Platzhälfte zurück – kein Vergleich mit der überragenden, offensiven Partie gegen den gleichen Gegner noch vor einem halben Jahr. Just, als die St. Galler den Sieg wieder deutlicher anzustreben versuchten, kam ihnen Moreno Costanzo, der ehemalige St. Galler in Diensten der Berner, mit einem übermotivierten Einsteigen und der zweiten gelben Karte zur Hilfe. Nach seinem Platzverweis übernahmen die Ostschweizer das Spieldiktat. Zu mehr als einem Lattenschuss von Marco Mathys in der Nachspielzeit reichte es aber nicht.

Keiner kann zufrieden sein

Die Grosschance zum Schluss liess Saibene nach dem Spiel von fehlendem Glück sprechen, Uli Forte hingegen zeigte sich «den Umständen entsprechend» zufrieden mit dem 1:1. Unter dem Strich ist es ein Resultat, das beide Teams zwar nicht weiter verunsichert, aber auch kaum weiter bringt. Die Berner verlieren weiter Boden auf die Tabellenspitze, die St. Galler schafften es nicht, das Steuer überzeugend herumzureissen.

«Drei von neun Punkten aus den vergangenen drei Spielen, das ist zu wenig», sagte Saibene. Die Ostschweizer bleiben das deutlich schwächste Team der Rückrunde, nach drei 1:1 in Folge gegen Luzern, Basel und die Berner kommen sie weiterhin nicht vom Fleck. Saibenes Feststellung, man habe immerhin dreimal hintereinander nicht verloren, ist zwar richtig – ist aber des positiven Denkens etwas allzu viel.

«Der Weg stimmt»

Dennoch haben sich aus St. Galler Sicht Lichtblicke gezeigt. Ein Gewinner des Spiels war Demiri, der nicht nur beim Zuspiel überzeugte, sondern das Spiel aus dem defensiven Mittelfeld lenkte. Die Minuten vor der Pause haben zudem gezeigt, dass die für dieses Team so wichtige Lockerheit noch in der Mannschaft steckt. Auch die Schlussphase macht Mut, in der die St. Galler das Heft in die Hand nahmen – so, wie sie es vor nicht langer Zeit meist getan hatten. «Der Weg stimmt», sagt Lopar. Auch wenn St. Gallen ihn noch im Kriechgang begeht.


http://www.tagblatt.ch/aktuell/sport/tb ... 97,3738852

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