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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 25. September 2013, 09:18 
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Zitterpartie: YB bleibt nach Remis gegen St. Gallen Leader

Die Young Boys sind wieder Leader der Super League. Das 0:0 bei St. Gallen schmeichelt den Bernern aber. Die Ostschweizer spielten besser, einzig die Chancenauswertung liess Wünsche offen.

Das Team von Jeff Saibene ist nun seit elf Pflichtspielen ungeschlagen und führte YB zeitweise an die Wand. 16:3 Torschüsse und 10:0 Corners, dazu ein Chancenverhältnis von 9:2 - die Zahlen sprechen für sich. "Uns fehlte einfach das Tor", stellte St. Gallens Spielmacher Marco Mathys richtiggehend fest. St. Gallen war vor 12'406 Zuschauern das klar bessere und aktivere Team, scheiterte aber wiederholt am ausgezeichneten YB-Torhüter Marco Wölfli.

St. Gallen trumpfte gegen YB gross auf. Dem Tempodiktat der vor Selbstvertrauen strotzenden Ostschweizer waren die Berner nicht gewachsen. Ein halbes Dutzend erstklassiger Torchancen erarbeiteten sich die St. Galler bereits in der ersten Halbzeit. Ein Tor blieb ihnen aber versagt. Oft fehlten nur Zentimeter oder Torhüter Wölfli machte Skoreversuche durch Karanovic, Martic, Mathys und Vitkieviez zunichte. YB, das nach drei Niederlagen nacheinander immerhin ein Remis erreichte, vermochte kreativ kaum Akzente zu setzen, hielt aber defensiv dank Wölfli und den stabilen Innenverteidigern Von Bergen und Rochat dicht - sehr zur Freude des an der Seitenlinie heftig mitfiebernden Trainers Uli Forte.

St. Gallen - Young Boys 0:0

AFG-Arena. - 12'406 Zuschauer. - SR Studer.

St. Gallen: Lopar; Martic, Montandon, Besle, Lenjani; Mutsch, Janjatovic; Vitkieviez (80. Wüthrich), Mathys, Rodriguez (64. Nushi); Karanovic (76. Keita).

Young Boys: Wölfli; Bertone, Von Bergen, Rochat, Spycher; Costanzo, Gajic (80. Veskovac); Zarate (70. Frey), Kubo, Afum (61. Nuzzolo); Gerndt.

Bemerkungen: St. Gallen ohne Cavusevic, Ivic, Lehmann (alle verletzt), Demiri (krank) und Schönenberger (nicht im Aufgebot). YB ohne Bürki (gesperrt), Affolter, Sutter, Simpson, Doubai (alle verletzt). 5. Tor von Lenjani wegen abseits aberkannt. Verwarnungen: 41. Zarate (Foul). 71. Bertone (Foul). 89. Frey (Reklamieren). 92. Rochat (Foul).


http://www.aargauerzeitung.ch/sport/fus ... -127213247

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 25. September 2013, 09:19 
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Costanzo: ''Wir müssen damit leben''

Nach vier Siegen ohne Sieg sind die Young Boys zwar immer noch Leader, haben aber gegenüber der Konkurrenz merklich an Terrain eingebüsst. Nach dem glücklichen 0:0 in St. Gallen begab sich Mittelfeldregisseur Moreno Costanzo bei sport.ch auf Ursachenforschung.

'Wir können mit dem 0:0 zufrieden sein'', fand der St. Galler in Diensten der Berner und strich die gute kämpferische Leistung seines Teams heraus. Gleichzeitig ortete er aber Verbesserungspotenzial im spielerischen Bereich.

Umstellungen für Costanzo keine Ausrede

Dass die Berner aufgrund vieler Verletzungen und Ausfälle dazu gezwungen waren, einige Umstellungen in der Startformation vorzunehmen, wollte Costanzo nicht als Ausrede für den lauen Auftritt gelten lassen. Es sei ''nichts als normal'', dass Spieler wie Milan Gajic, der zum ersten Mal nach langer Verletzungspause wieder spielte, noch etwas Zeit bräuchten.

Was der 25-Jährige über den gegenwärtigen Lauf seines ehemaligen Vereins denkt und wie er auf das nächste Spiel von YB gegen Zürich vorausschaut, erfahren Sie im Video. (lst)


http://www.sport.ch/sportch/generated/a ... 00000.html

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 25. September 2013, 13:41 
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Einlass verweigert – Spiel boykottiert

Ein grosser Teil der mitgereisten YB-Fans hat das Auswärtsspiel gegen St. Gallen nur vor dem Stadion mitverfolgt. Dies als Protest gegen das Hooligan-Konkordat.

Ja wo waren sie denn bloss, die treuen und lautstarken YB-Fans? Diese Frage stellte sich SRF-Kommentator Sascha Ruefer während der Begegnung zwischen dem FC St.Gallen und dem BSC Young Boys. Die Antwort lieferte er später gleich selber: Rund 200 Berner Fans hatten sich entschieden, das Spiel zu boykottieren und vor dem Stadion auf die Abfahrt des Extrazuges zu warten.

Was war passiert? Der Grossteil der Berner Supporter hatte, aus Protest gegen die strengen Sicherheitsauflagen für Fussballfans im Kanton St. Gallen, Karten für einen anderen Sektor. «Der FSCG hat den YB-Fans trotz gültigem Ticket und absolut ruhigem Verhalten der Fans den Eintritt in den Nebensektor verwehrt», schreibt die Fangruppierung «Ostkurve Bern» in einer Mitteilung von Dienstagabend. Egal ob Jung oder Alt, Mann oder Frau, alle Personen mit Berner Dialekt seien abgewiesen worden.

Protest gegen Hooligan-Konkordat

Die betroffenen Fans wollten mit dem Boykott zeigen, «dass sich auch Fussballfans nicht alles gefallen lassen.» Die ganze Aktion zeige eindrücklich, wie die Verschärfung des Hooligan-Konkordats umgesetzt wird und was dies für Folgen habe. Alle Matchbesucher würden vorverurteilt, und ein Spielbesuch im neutralen Sektor sei künftig nicht mehr möglich.

Die YB-Fans überlegen sich nun, beim FCSG das Geld für die gekauften Tickets zurück zu fordern.

Referendum im Kanton Bern

Während es die St.Galler bereits umsetzen, wird im Kanton Bern das Stimmvolk erst im kommenden Jahr definitiv über die Verschärfung des Hooligan-Konkordats abstimmen: Der bernische Regierungsrat hat das Referendum Ende August als zustande gekommen erklärt.

Das Referendum richtet sich gegen die vom bernischen Grossen Rat im März genehmigten Änderungen des kantonalen Konkordats über Massnahmen gegen Gewalt an Sportveranstaltungen. Das Komitee hält die Verschärfung der bestehenden Regeln für unnötig und unverhältnismässig.

Kernstück des verschärften Konkordats ist eine Bewilligungspflicht für Fussball- und Eishockeyspiele der höchsten Klasse. Für die Bewilligung sind die Gemeinden zuständig. Sie haben die Möglichkeit, die Bewilligung mit Auflagen zu versehen. Dazu gehören etwa die Anreise per Kombiticket oder ein Alkoholverbot im Stadion.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/23955720

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 25. September 2013, 13:44 
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Die Noten zum Spiel YB gegen St. Gallen

Torhüter Marco Wölfli zeigt beim 0:0-Remis in St.Gallen eine grandiose Leistung. Die meisten Mitspieler enttäuschen derweil schwer.

Marco Wölfli: Note 6
Vielleicht die beste Leistung des Goalies im YB-Dress. Wölfli zeigte eine überragende Parade nach der anderen und verhinderte in St.Gallen eine monumentale Niederlage der Young Boys.

Leonardo Bertone: Note 3,5
Der Youngster spielte erneut hinten rechts und war relativ solid. Mehrmals aber griff er nicht konsequent an, weil der Mittelfeldspieler taktisch natürlich noch nicht alle Ansprüche an einen Rechtsverteidiger erfüllen kann.

Steve von Bergen: Note 5
Stand oft gut, gewann viele Zweikämpfe, verhinderte mit tollem Stellungsspiel noch mehr gefährliche Aktionen St.Gallens. Aber auch von Bergen hatte im fulminaten Sturmlauf der Gastgeber heikle Szenen zu überstehen.

Alain Rochat: Note 3,5
Mit ein paar Wacklern, wurde einige Male überlaufen, kämpfte aber wacker und war gegen Spielende ziemlich ordentlich.

Christoph Spycher: Note 4
Spielte diesmal hinten links und tat dies gewohnt routiniert, aber auch nicht frei von Fehlern.

Moreno Costanzo: Note 3
Kaum Einfluss aufs Spiel, unauffällig, teilweise nonchalant.

Milan Gajic: Note 2,5
Spielte erstmals in der Liga für YB. Die lange Verletzungspause war Gajic anzumerken. War nicht spritzig, fand nie ins Spiel, viele Fehlpässe, gab dem Aufbauspiel von YB noch keinen Halt.

Gonzalo Zarate: Note 3
Schoss immerhin zweimal aufs Tor – und damit bis zu seiner Auswechslung mehr als alle anderen YB-Spieler zusammen. Aber auch der Argentinier war ungenügend und kaum zu sehen.

Yuya Kubo: Note 3
Durfte diesmal von Beginn an ran, überzeugte aber ebenfalls nicht und deutete bloss diskret seine Fussballkunst an.

Samuel Afum: Note 2
Erneut eine ganz schwache Leistung des Ghanaers, der am linken Flügel Raphael Nuzzolo vorgezogen wurde. Afum hatte keinen Einfluss auf die Offensive – und erledigte seine Defensivarbeit ungenügend. Viele Fehlpässe.

Alexander Gerndt: Note 4
Rannte und rackerte als Stürmer im 4-2-3-1-System gewohnt viel, aber erhielt kaum einmal ein brauchbares Zuspiel. Es war ein frustrierender Abend für den kampfstarken Schweden.

Raphael Nuzzolo: Note 4
Kam nach 62 Minuten für Afum und war ein bisschen besser als sein Vorgänger, weil immerhin relativ ballsicher und taktisch auf der Höhe des Geschehens. Gefährlich wurde auch er nie.

Michael Frey: Note 4
Kam nach 70 Minuten für Zarate und wirbelte immerhin ein bisschen, ohne aber echte Torgefahr zu verbreiten.

Dusan Veskovac (81. für Gajic) war zu kurz im Einsatz, um benotet zu werden.

6 = herausragend; 5 = gut; 4 = solid; 3 = ungenügend; 2 = schlecht; 1 = sehr schlecht.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/13737803

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 25. September 2013, 18:13 
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«Wir wissen, dass in der Offensive zu wenig kam»

von Eva Tedesco - Keine YB-Viertelstunde, dafür aber ein Punkt. Marco Wölfli hält den Young Boys nach drei Niederlagen in Folge in St. Gallen ein torloses Remis fest.

Zwei Tore (gegen GC und Luzern) in der YB-Viertelstunde und zwei (in Basel) wenige Sekunden vor dem Einläuten der legendären Schluss-Viertelstunde haben YB zuletzt drei Niederlagen in Serie beschert. Am Dienstagabend bleibt der YB-Anhang stumm. Nicht aus Aberglauben – er ist gar nicht im Stadion. Rund 200 Fans sind nach St. Gallen gereist. Aus Protest gegenüber dem Hooligan-Konkordat, allerdings nicht mit Tickets für den Gästesektor, sondern für einen anderen Sektor und so ist ihnen der Zugang in die AFG Arena verweigert worden.

Trotzdem (oder deshalb?) retten die Berner diesmal das Resultat über die Zeit. Aber es war fast nicht zum Hinschauen. Gäbe es das Wort «unterragend», so müsste man dieses für die Beurteilung der Berner Performance verwenden. «In den letzten Spielen hat das Gezeigte nicht immer mit dem Resultat korrespondiert», sagt Uli Forte. Gegen St. Gallen schiebt der YB-Trainer nach: «Für einmal bin ich froh drum.» Verständlich, wenn man sich diese Zahlen ansieht: 17:2 Torschüsse, 10:0(!) Eckbälle und ein Chancenverhältnis von 9:2 – für die Espen.

Wölfli hält das torlose Remis fest

Die Espen dominieren den erschreckend harmlosen (Noch-) Leader der Super League nach Strich und Faden, scheitern aber ein ums andere Mal an Marco Wölfli. Der Natigoalie vereitelt die besten Chancen von Karanovic, Vitkieviez und Co. Dabei organisiert und dirigiert der 30-Jährige seine Vorderleute pausenlos.

Wölfli: «In den letzten acht Spielen sind wir in der Defensive sehr gut gestanden und haben den Gegnern nicht viele Chancen zugestanden – hier dafür mehr. Wir wissen, dass in der Offensive zu wenig kam. Die Gründe müssen wir nun analysieren und bis zum nächsten Spiel am Wochenende verbessern. Der Punkt gegen St. Gallen ist ein erkämpfter Punkt gewesen, aber ein sehr wichtiger nach drei Niederlagen.»

Kämpferisch gut - spielerisch schwach

Jeder zweite, dritte Pass mündete in einem Ballverlust. Deshalb sei man nonstop unter Druck gestanden. «Das darf uns nicht passieren», so Wölfli mit einer vorgezogenen Analyse. «Aber es ist klar, dass die Mannschaft nach drei Niederlagen nicht gerade vor Selbstvertrauen strotzt.» Dass man zuletzt häufig in der YB-Viertelstunde die Gegentreffer hinnehmen musste, habe laut Wölfli nichts mit der Kondition zu tun.

Zum Berner Glück hat das Selbstvertrauen Wölflis nicht gelitten. «Marco ist ein grosser Rückhalt für unsere Mannschaft. Wir wissen, dass wir einen guten Goalie hinten drin haben», lauten die lobenden Worte von Captain Christoph Spycher im Anschluss an die Partie. «Kämpferisch haben wir eine gute Leistung gezeigt. Spielerisch nicht, da können wir sicher mehr», sagt auch der ehemalige Nationalspieler. «Aber wir nehmen den Punkt mit, denn der gibt Moral.»

Ein gefühlter Sieg nach drei Niederlagen

Ähnlich tönt es auch bei Uli Forte. «Wir waren gegen GC und auch gegen Luzern die bessere Mannschaft und konnten keine Punkte aus diesen Partien mitnehmen. Umso wichtiger ist der Punktgewinn und fühlt sich deshalb wie ein Sieg an, wenn man nicht aus einer Superphase kommt. Aber wir müssen an der Offensive arbeiten und vor dem Tor wieder gefährlicher werden.»

Von der heftigen Kritik an seiner Mannschaft in den letzten Tagen lässt sich der YB-Trainer nicht aus der Ruhe bringen. «Ich kenne den einen oder anderen Journalisten auch. Das ist normal und gehört zum Geschäft. Wir sind aber keine Fans und auch keine Journalisten, sondern Angestellte und müssen einen Mittelweg finden.»

Die Suche nach der goldenen Mitte geht für die Berner am Sonntag mit dem Heimspiel gegen den FCZ weiter. Der FC St. Gallen hingegen, der nunmehr seit 11 Pflichtspielen (wettbewerbsübergreifend) ungeschlagen ist, muss am Samstag auswärts gegen GC ran.


http://www.20min.ch/sport/fussball/stor ... --21236361

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 25. September 2013, 18:15 
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25.09.2013

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200 YB-Fans blieben draussen

ST.GALLEN. Zahlreiche Anhänger der Berner Young Boys wollten am Dienstagabend nicht in den Gästesektor der AFG Arena. Sie kauften Tickets für andere Stadionbereiche – der FCSG liess sie dort aber nicht ein.

"Die YB-Fans behalten sich vor, das Geld für die gekauften Tickets auf dem Rechtsweg beim FC St.Gallen zurückzufordern." Das steht am Ende eines Communiqués der Ostkurve Bern, einer Fanorganisation der Young Boys. Der Text nimmt Bezug auf den Match vom Dienstagabend, den rund 200 Berner Anhänger nicht in der St.Galler AFG Arena erlebten. Sie hatten nicht Tickets für den Gästeblock, sondern für andere Sektoren gekauft - aus Protest gegen ihrer Ansicht nach provokative Einlasskontrollen bei früheren Spielen in St.Gallen. Der FCSG liess sie schliesslich aber nicht in die entsprechenden Sektoren ein.

Dialektprobe bei den Eingangskontrollen?

Trotz gültiger Billette und "absolut ruhigen Verhaltens der Fans" habe der FCSG den entsprechenden Personen den Eintritt verweigert, schreibt die Ostkurve Bern im Communiqué. Ein langjähriger YB-Anhänger erklärt gegenüber Tagblatt Online: "Wer den falschen Dialekt hatte, kam nicht in neutrale Sektoren." Davon betroffen seien auch ältere Personen gewesen – nur weil sie Berndeutsch geredet hätten. Die Rede ist sogar davon, dass ein YB-Fan nicht eingelassen wurde, der gemeinsam mit einem St.Galler Anhänger die Partie in einem Nebensektor verfolgen wollte. Paradoxerweise fanden beide schliesslich im Berner Gästeblock Einlass – der St.Galler Anhänger war aufgrund fehlender Fanutensilien für das Sicherheitspersonal nicht als solcher erkennbar. Die grosse Mehrzahl der betroffenen Berner Fans entschied sich allerdings, nicht wie vom FC St.Gallen vorgeschlagen in den Gästesektor zu zügeln, sondern bis nach Spielschluss ausserhalb des Stadions auszuharren. Das hätten sie völlig friedlich getan - was die St.Galler Stadtpolizei auf Anfrage bestätigt.

"Stadionordnung durchgesetzt"

Laut Daniel Last, Mediensprecher der FC St.Gallen Event AG, fiel den Verantwortlichen des FCSG bereits im Vorfeld auf, dass für den Gästesektor nur sehr wenige Tickets abgesetzt worden waren. Nach Kontakten mit der Fanarbeit der Young Boys konnten sie sich dann in etwa vorstellen, was am Matchabend passieren könnte. Last verweist auf die Stadionordnung, in der klar festgehalten sei, dass Gruppierungen auswärtiger Fans im Gästesektor Platz nehmen müssten. "Das haben wir durchgesetzt. Denn wenn Gruppen von Fans anderer Vereine in Sektoren mit Heimanhängern sind, besteht ein gewisses Konfliktpotenzial", so Last.

Dass es im Einzelfall möglicherweise zu Problemen kam, will Daniel Last nicht ausschliessen - entsprechende Abklärungen laufen noch. "Es stimmt aber nicht, dass alle abgewiesen wurden, egal ob Jung oder alt, Familie oder nicht", sagt er. Wenn ein Familienvater mit seinem Sohn das Spiel des auswärtigen Vereins in einem neutralen Bereich der AFG Arena und nicht im Gästesektor verfolgen wolle, sei das selbstverständlich kein Problem. Dass es beim Heimspiel gegen YB im vergangenen Frühling zu massiven Sachbeschädigungen durch Berner Chaoten im Gästesektor kam, spielte laut Daniel Last keine Rolle beim Entscheid, die Stadionordnung durchzusetzen. Bereits beim Spiel gegen Luzern war der FC St.Gallen mit derlei Problemen konfrontiert gewesen: Mehreren Dutzend Gästefans war es gelungen, Tickets für die Gegentribüne zu erwerben und dort auch Platz zu nehmen. Mit dem Beizug von Ordnungskräften gelang es schliesslich, die Gästefans im Verlauf der ersten Halbzeit dazu zu bewegen, sich in den Gästesektor zu begeben.

"Mehr Kosten als sonst"

Das Vorgehen des FC St.Gallen zeigt laut der Ostkurve Bern zum einen, dass damit keine Polizeikosten gesenkt werden – im Gegenteil: Der Aufwand durch die Gästefans, welche sich ausserhalb des Stadions aufgehalten hätten, sei für die Polizei nun sogar höher ausgefallen. Zum anderen zeige der Vorfall aber auch, wie Leute als potenzielle Krawallmacher vorverurteilt würden - und dass die Behörden nicht an einer Deeskalation interessiert seien. Der FC St.Gallen seinerseits lässt es laut Daniel Last zurzeit offen, inwieweit er Forderungen nach der Rückerstattung von Ticketpreisen entgegenkommen wird. Last verweist allerdings klar auf die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und die Stadionordnung, die man beim Kauf entsprechender Billete akzeptiere.


http://www.tagblatt.ch/ostschweiz/ostsc ... 94,3548994

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 25. September 2013, 23:55 
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Telebärn Beitrag zum Fan-Boykott.

http://www.telebaern.tv/130925-news.html


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 26. September 2013, 15:34 
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Entschädigung FCSG - YB

Die beiden Dachverbände Ostkurve Bern und gäubschwarzsüchtig treffen zurzeit die nötigen Abklärungen, um beim FC St. Gallen den entstandenen Schaden anlässlich des Spiels FCSG - YB einzufordern.

Wer am Dienstag in St. Gallen war und nicht ins Stadion gelassen wurde, soll beim Heimspiel vom Sonntag gegen den FC Zürich unbedingt beim Fanshop im Sektor D vorbeischauen und - sofern noch vorhanden - das Ticket des Spiels mitbringen.

Fragen werden nicht hier beantwortet sondern unter gaeubschwarzsuechtig@hotmail.com.


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 26. September 2013, 18:32 
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26.09.2013

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YB-Fans durften beim FCSG nicht auf Sitzplätze

Bern empört sich über St.Gallen: Der FCSG hat 200 YB-Fans nicht auf die Sitzplätze der AFG Arena gelassen.

Beim Nuller-Match zwischen dem FCSG und YB war die Gästekurve am Dienstag still: Rund 200 angereiste Berner waren nicht in die AFG Arena gelassen worden. Sie hatten Tickets für Sitzplätze auf der Gegentribüne neben dem Gästesektor gekauft – dies als Protest gegen «unverhältnismässige Eingangskontrollen zum Gästesektor, wo unbescholtene Leute von Privaten im Intimbereich kontrolliert werden», heisst es auf der YB-Fansite Ostkurve.

Doch die Sicherheitskräfte verweigerten ihnen den Zutritt. «Jeder, der Berner Dialekt sprach oder einen YB-Schal trug, kam nicht rein – trotz gültigen Tickets, die doppelt so teuer sind wie jene für den Gästesektor», sagt Adrian Werren vom Fan-Dachverband «Gäubschwarzsüchtig».

Das Spiel boykottiert

Laut Fans wurden auch ältere Personen und Frauen nicht auf die Gegentribüne gelassen. Das Angebot, in den Gästesektor zu gehen, lehnten 200 Berner ab: Sie verfolgten das Spiel in Beizen oder warteten vor dem Stadion.

FCSG-Sprecher Daniel Last verweist auf die Stadionordnung, gemäss der Fans aus Sicherheitsgründen in andere Sektoren verwiesen werden können. «Familien und Kinder durften auf die Gegentribüne», so Last. Das Risiko, Fan-Gruppierungen in den Nebensektor zu lassen, sei zu gross. Bei den Sicherheitskontrollen halte man sich indes an die Vorgaben der Liga.


http://www.20min.ch/schweiz/ostschweiz/ ... e-31204205

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 Beitrag Verfasst: Freitag 27. September 2013, 16:41 
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27.09.2013

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"An den Haaren herbeigezogen"

ST.GALLEN. Zweimal innert Monatsfrist haben Gästefans systematisch Tickets für neutrale Sektoren in der St.Galler AFG Arena gekauft. Pascal Kesseli, CEO der FCSG Event AG, über Sicherheitsprobleme, die angeblich unmenschlichen Einlasskontrollen beim Gästesektor und mögliche Auswege.

Herr Kesseli, vor einigen Wochen waren Dutzende Luzerner Fans auf der Gegentribüne; nun besorgten sich 200 YB-Fans Tickets für neutrale Sektoren. Wird es zum Trend, dass auswärtige Fans den Gästeblock in der AFG Arena boykottieren?
Pascal Kesseli: Das ist nicht ausgeschlossen.

Wieso kann ein Verein auswärtige Anhänger nicht in anderen Stadionbereichen tolerieren, solange sie sich friedlich verhalten?
Kesseli: Wenn Personen aus der Fanszene, die jahrelang den Gästeblock genutzt haben, plötzlich in anderen Stadionbereichen sind, kann das ein Risiko darstellen. Und falls es dann tatsächlich zu Problemen kommt, sind Interventionen komplex.

Welche Mittel hat der FC St.Gallen in Zeiten des Ticketverkaufs übers Internet, um zu verhindern, dass der harte Kern der gegnerischen Fans in neutrale Stadionbereiche gelangt?
Kesseli: Wir können nur an die Vernunft der Anhänger appellieren, dass sie ihre Fankultur weiterhin im Gästeblock ausleben.

Trotzdem: Luzerner und Berner Fans wollten nicht in den Gästesektor der AFG Arena.
Kesseli: Ich gehe davon aus, dass sich die Aktionen nicht per se gegen den FC St.Gallen richten, sondern gegen das Hooligankonkordat insgesamt. Die Anhänger wollen gewisse Konsequenzen aufzeigen, die sich daraus ergeben und die aus ihrer Sicht negativ sind.

Das Communiqué der Ostkurve Bern erwähnt aber auch die spezifische Situation in St.Gallen. Es ist von unverhältnismässigen Eingangskontrollen im Gästesektor der AFG Arena die Rede, alles sei auf Eskalation ausgelegt.
Kesseli: Das wird von Seiten der Gästefans immer wieder übertrieben dargestellt. Teils kam es diesbezüglich auch zu Falschaussagen, die sich in Fankreisen dann rasch verbreitet haben. Das Ganze wird dazu benutzt, um irgendwelche Aktionen zu rechtfertigen. Bei unserem Einlassprozedere gibt es kein einziges Element, das nicht den Vorschriften der Swiss Football League entspricht.

Wie erklärten Sie sich denn das Hardliner-Image, das St.Gallen schweizweit in Fankreisen hat?
Kesseli: Es ist entstanden aufgrund von Vorschriften, an die wir uns halten, die wir aber nicht aufgestellt haben.

Im Umkehrschluss hiesse das, dass sich andere Vereine weniger genau an die Vorgaben der Liga halten.
Kesseli: Das kann ich nicht in Gänze beurteilen. Allerdings wäre es bedauerlich, wenn uns ein solches Image anhaften würde, weil andere Vereine die Vorgaben weniger konsequent umsetzen.

Was will der FC St.Gallen dagegen tun?
Kesseli: Wir sind in ständigem Austausch mit der Liga und sämtlichen Clubs, um Optimierungen beim Thema Sicherheit hinzubringen.

Eine weitere Kritik der YB-Fans ist, dass die Gästefans "wie Tiere durch enge, vergitterte Schleusen getrieben" würden.
Kesseli: Zunächst einmal soll bei uns jeder Fan wie ein solcher behandelt werden und nicht wie ein Tier. Diese spezielle bauliche Massnahme wurde vor längerem in Zusammenarbeit mit der Polizei entwickelt und dient auch dem Schutz der unter der Passerelle herfahrenden Autos. Beim letzten Gastspiel von YB im vergangenen Frühling verlief der Marsch vom Bahnhof Winkeln zum Stadion ruhig, die Polizeipräsenz war gering. Dann wurde bei der Einlasskontrolle bei einem Berner Anhänger Pyromaterial gefunden – und die Situation eskalierte. Es kam zu einem Gewaltexzess der YB-Fans, den man wiederum nur mit mehr Sicherheitspersonal in den Griff bekommen konnte. Vor diesem Hintergrund ist es schlicht an den Haaren herbeigezogen zu sagen, unser Einlassprozedere sei unmenschlich.

Dann sieht der FC St.Gallen trotz des Phänomens, dass auswärtige Fans den Gästeblock schon zweimal boykottiert haben, keinen Grund für grundsätzliche Anpassungen im Umgang mit ihnen?
Kesseli: Derzeit gibt es keinen Anlass dafür. Wir können nur an die Vernunft der Gästeanhänger appellieren, die sich mit solchen Aktionen ins eigene Fleisch schneiden. Sie spielen den Befürwortern von personalisierten Tickets in die Hände.

Und was ist, wenn irgendwann nicht mehr ein paar Dutzend oder 200, sondern 600 oder 700 auswärtige Anhänger mit gültigen Tickets Einlass auf die Gegentribüne begehren?
Kesseli: Dann werden wir diese Fans ebenfalls freundlich, aber bestimmt dazu auffordern, in den Gästesektor zu gehen.

YB-Fans reklamierten beim FCSG

Eine Handvoll Reklamationen seitens von YB-Fans sind nach dem Spiel vom vergangenen Dienstag laut Pascal Kesseli beim FC St.Gallen eingegangen. Die Kritik: Auch ältere Berner Anhänger oder solche, die den Match mit einem FCSG-Fan besuchen wollten, seien nicht in neutrale Sektoren eingelassen worden. "Solche Vorfälle sind sicher nicht in unserem Sinn", hält Pascal Kesseli fest. Jede Person werde ein Antwortschreiben erhalten.

Nachdem der FC St.Gallen einige Tage vor dem Match bemerkt hatte, dass aussergewöhnlich wenig Tickets für den Gastsektor abgesetzt worden waren, stand der Club in ständigem Kontakt mit dem Fanverantwortlichen der Young Boys und den Berner Fanarbeitern. "Wir entschieden uns gemeinsam mit den YB-Verantwortlichen für das Vorgehen, Berner Anhänger, die sonst im Gästeblock sind, nicht in neutrale Sektoren zu lassen", sagt Kesseli. Es habe auch Informationen gegeben, wonach gewaltbereite Gästefans in gewöhnliche Stadionbereiche hätten gelangen wollen. Wer sich ohne Umstände in den Gästeblock umplatzieren liess, konnte sich auf Kosten des FC St.Gallen mit Wurst und Bier verpflegen. Die Mehrzahl der YB-Fans entschied sich jedoch dagegen und verbrachte das Spiel vor dem Stadion. Forderungen nach einer Entschädigung für diese Personen erteilt Pascal Kesseli eine Absage. Dies mit Verweis auf die Stadionordnung, die es dem Personal erlaubt, aus Sicherheitsüberlegungen Umplatzierungen vorzunehmen. (dwa)


http://www.tagblatt.ch/ostschweiz/ostsc ... 94,3551830

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