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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Dienstag 3. April 2012, 08:17 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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02.04.2012  Zitat: Schon mit wenig zufrieden
Der FC Zürich und YB spielen 2:2, geben aber keine dringende Bewerbung ab
Niemand scheint es zu schaffen, die Distanz zum Super-League-Tabellenführer FC Basel nicht ständig grösser werden zu lassen. Am Sonntag zeigen der FCZ und die Young Boys, die am ehesten potenzielle Konkurrenten der Basler sein müssten, warum dem im Moment so ist. Peter B. Birrer, Zürich
Man findet sich schnell in Rechenspielen wieder, wenn die angezählte Super League im Frühjahr 2012 ihren Lauf nimmt. Es könnte ja sein, dass sich Basel und Luzern, der Meisterschafts-Erste und -Zweite, im Cup-Final treffen und auf diesem Weg einen Europacup-Platz absorbieren, der dafür im Championat frei würde. In diesem Fall würde der 4. Rang den Zugang zur Europa League öffnen. Darauf spekuliert der FC Zürich. Man sucht dazu im Moment in der Super League vergeblich aufregende Spiele, die im Gedächtnis haften bleiben – und vor allem wird man nicht fündig, wenn man nach valabler Konkurrenz für den FCB forscht.
Was etwa der FCZ und YB am Sonntag vor fast 14 000 Zuschauern im Letzigrund boten, wurde mit zunehmender Dauer zwar immer besser und unterhaltsamer, kaschierte aber nicht, weshalb beide den FCB nur aus der Ferne sehen. Die Berner gaben in der ersten Halbzeit und nach dem frühen Kopfball-Eigentor Nefs wieder einmal mehr Rätsel auf als etwas anderes, leisteten sich zu viele Fehler und hätten gegen vorne unpräziser und missverständlicher fast nicht mehr spielen können.
Das änderte sich nach der Pause erst mit dem Eintritt Costanzos, der in eigener Sache eine Art Bewerbungsschreiben verfasste. Der 1:1-Ausgleich war die Folge der Berner Vehemenz, die grösser wurde: Costanzo flankte nach knapp einer Stunde in den Strafraum, und Nef traf zum 1:1 – wieder per Kopf, aber diesmal ins gegnerische Tor. Obschon danach YB der Führung näher war, mussten sich die Berner hinterher glücklich schätzen, dass ihr bulliger Stürmer Bobadilla mittels sehenswerten Freistosses wenigstens noch das 2:2-Unentschieden sicherstellte, nachdem zuvor Drmic den FCZ vorübergehend 2:1 in Führung gebracht hatte.
Als ein müder Zeitgenosse danach im Kabinengang des Letzigrunds gähnte, wurde er von einem offensichtlich wacheren Beobachter darauf hingewiesen, dass die zweite Hälfte doch gar nicht so schlecht gewesen sei. Das war eine richtige Einschätzung. Aber man ist im Moment mit wenig zufrieden: Immerhin vier Tore, immerhin doch noch etwas Auf und Ab, immerhin ein schönes Eigentor und ein schöner Freistoss, immerhin eine mögliche Penaltyszene für YB, weshalb man hinterher auch noch etwas jammern durfte. Und immerhin keine belämmerten Gesichter, weil niemand verlor.
Der künftige FCZ-Trainer Rolf Fringer nahm im Zentrum der Haupttribüne neben dem FCZ-Präsidenten Ancillo Canepa Platz. Es ist nicht bekannt, ob Fringer am Sonntag ein FCZ-Spieler besonders aufgefallen ist. Anlässlich der Präsentation am Freitag hatte Fringer den Tunesier Chikhaoui erwähnt, der die Dirigenten-Rolle einnehmen könnte. Der sonntägliche Eindruck führt zum Schluss, dass von Fringer noch viel Hätscheln und Pflegen gefragt sein könnte, sollte dem so werden.
Es ist auch nicht bekannt, ob der Captain Aegerter in Zürich bleibt. Er hat noch kein Signal erhalten und gegen YB auch kein dringendes ausgesandt. So kann man die Positionen im FCZ einzeln durchgehen. Vielleicht reicht's ja noch für den vierten Rang. Der dritte ist wohl ausser Reichweite, es sei denn, YB breche ein. Doch dazu ist das Leistungsvermögen der Berner wohl zu gross. http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/fus ... 22478.html
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shalako
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Verfasst: Dienstag 3. April 2012, 08:19 |
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01.04.2012  Zitat: FCZ und YB teilen sich die Punkte
Im ersten Heimspiel nach der Ära Urs Fischer hat der FC Zürich gegen YB 2:2 gespielt. Die Zürcher gaben zwei Mal einen Vorsprung aus der Hand.
«Für immer euse Captain» stand auf einem grossen Transparent der Zürcher Südkurve. Die Fans trauerten noch dem entlassenen Urs Fischer nach, die Mannschaft schien die Trennung bereits bestens überwunden zu haben. Unter den Augen des designierten Trainers Rolf Fringer auf der Tribüne, zeigten die Weiss-Blauen erfrischenden Offensiv-Fussball.
Nef mit zwei Toren
Dennoch brauchten die Zürcher Berner Unterstützung bei der Führung. Alain Nef traf in der 6. Minute per Kopf ins eigene Tor, bereits sein zweites Eigentor gegen den FCZ.
«Ich war ein wenig im Pech», sagte der Ex-Zürcher Nef, «ich wollte klären und der Ball geht hinten rein. Zum Glück konnte ich dann noch den Ausgleich schiessen.»
In der 62. Minute war es aber erneut Alain Nef, der ins Schwarze traf. Dieses Mal auf der richtigen Seite, wieder per Kopf. Wenn in der ersten Halbzeit vor allem der FCZ agierten, entwickelte sich nach dem 1:1 ein ausgeglichenes Spiel. Aktivposten auf Zürcher Seite waren Pedro Henrique und Yassine Chikhaoui, bei den Young Boys wirbelte Matias Vitkieviez.
Bobadilla sichert YB die Punkte
Nach der erneuten Zürcher Führung durch Drmic (79.), der von Pedro Henrique vortrefflich lanciert wurde, schienen die Punkte in Zürich zu bleiben. Der Argentinier Raul Bobadilla sorgte aber mit einem direkt verwandelten Freistoss in der 86. Minute für das letztlich gerechte Unentschieden. http://www.sport.sf.tv/Nachrichten/Arch ... die-Punkte
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shalako
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Verfasst: Dienstag 3. April 2012, 08:20 |
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02.04.2012  Zitat: Drei YB-Tore beim 2:2 in Zürich
Die Young Boys machen gegen den FC Zürich zweimal einen Rückstand wett. Das Unentschieden ist leistungsgerecht – glücklich macht es aber beide Teams nicht.
Vor zwei Wochen hatten die Young Boys auf dem Letzigrund bei einer aus Berner Sicht trostlosen Ambiance vor 4800 Zuschauern an einem grauen Samstagabend nach einer peniblen Vorstellung gegen GC 0:2 verloren. Diesmal reichte es an gleicher Spielstätte wieder nicht zu einem YB-Sieg, dennoch war vieles anders.
Berner und Zürcher lieferten sich beim 2:2 ein Spiel von gutem Unterhaltungswert, bei Sonnenschein und immerhin 13 900 Zuschauern. Zweimal vermochten die Young Boys einen Rückstand aufzuholen – zudem haderten sie wieder einmal mit dem Schiedsrichter – der ein Klammern von Raphael Koch im FCZ-Strafraum an Emmanuel Mayuka nicht mit Penalty ahndete.
Das 2:2 ist ein leistungsgerechtes Resultat, der Punkt bringt beide Teams indes zurzeit in der Tabelle nicht recht vorwärts. Nach dem frühen Eigentor von Nef bekundete YB Mühe, ins Spiel zu finden. In der ersten Halbzeit fehlte den Bernern die klare Linie, erneut wirkte die Mannschaft seltsam fragil und anfällig auf Fehler.
Bobadilla: 3. Tor – 4. gelbe Karte
Nach der Pause aber steigerte sich YB deutlich – zeigte im Angriff endlich die Dynamik, die Gross zuvor vermisst hatte. Der YB-Trainer brachte für die zweite Halbzeit Costanzo für Martínez und nahm nach einer Stunde weitere Korrekturen vor. Mayuka kam für Silberbauer, der erneut kaum Einfluss auf das Spiel hatte, und Lecjaks ersetzte in der 76. Minute David Degen. Der Baselbieter hatte auf seiner bevorzugten rechten Seite spielen dürfen – gegen seinen einstigen Zimmerkollegen Scott Sutter. Und Sutter verspürt kein Heimweh nach Bern. Es zieht ihn weiterhin zurück nach England, «oder vielleicht in die USA oder Australien. Ich möchte einst auch auf einem andern Kontinent spielen», sagt der Leihspieler des FCZ. YB sei kein Thema mehr, «solange Gross dort Trainer ist». Sutter aber setzte Degen auf dem Letzigrund zu. Nach Degens Ersetzung wechselte Vitkieviez von der linken Mittelfeldseite auf rechts, und Lecjaks machte über links Druck.
Nef war bereits zuvor das 1:1 geglückt, als er den Ball nach einem Corner von Costanzo mit dem Hinterkopf ins Tor lenkte. Und auch danach erspielten sich die Berner weitere Möglichkeiten. Die beste hatte Bobadilla, dessen Schuss aber im letzten Moment von Béda abgeblockt wurde. Und als sich die Berner durch einen genialen Pass des Brasilianers Pedro auf Drmic düpieren liessen, der Wölfli den Ball zwischen den Beinen hindurch zum 2:1 schob, mussten sie froh sein, dass Bobadilla in der 86. Minute mit einem sehenswerten Freistoss zum 2:2 noch einen Punkt rettete.
Es war Bobadillas drittes Tor im achten Spiel – doch der Argentinier sah auf dem Letzigrund auch seine vierte Gelbe Karte und ist am Ostermontag beim nächsten Spiel gegen Lausanne gesperrt. Gross wird sich so eine neue Angriffsvariante ausdenken müssen. Gegen den FCZ kam Mayuka erneut von der Bank – gegen Lausanne dürfte er durch das Fehlen von Bobadilla wieder von Beginn weg dabei sein. Zum zweiten Mal liess der YB-Trainer die Venezolaner Alexander González und Josef Martínez gemeinsam in der Startformation auflaufen, und González zeigte mit seiner Schnelligkeit und jugendlichen Unbekümmertheit, dass er für Zverotic ein ernsthafter Konkurrent als rechter Verteidiger werden kann. Gross wird alles daran setzen, den Kampf um die Plätze weiter anzuheizen.
FCZ - YB 2:2 (1:0) Letzigrund: 13'900 Zuschauer. SR Hänni. Tore: 6. Nef (Eigentor mit Kopf/Flanke Pedro Henrique) 1:0. 61. Nef (Kopfball/Corner Costanzo) 1:1. 79. Drmic (Flanke Pedro Henrique) 2:1. 86. Bobadilla (direkter Freistoss) 2:2. FC Zürich: Leoni; Sutter, Béda, Raphael Koch, Glarner; Pedro Henrique (81. Gajic), Aegerter, Buff, Nikci (71. Schönbächler); Chikhaoui (86. Barmettler); Drmic. Young Boys: Wölfli; Gonzalez, Nef, Ojala, Spycher; Vitkieviez, Silberbauer (59. Mayuka), Farnerud, David Degen (76. Lecjaks); Martinez (46. Costanzo); Bobadilla. Bemerkungen: Zürich ohne Chermiti, Teixeira (beide gesperrt), Benito, Philippe Koch, Zouaghi (alle verletzt) und Kukuruzovic (nicht im Aufgebot). YB ohne Simpson und Veskovac (beide verletzt) sowie Mveng, Nuzzolo und Raimondi (alle nicht im Aufgebot). Verwarnungen: 32. Nikci (Reklamieren), 43. Aegerter (Foul), 63. Bobadilla (Unsportlichkeit), 93. Vietkieviez (Foul), 94. Gajic (Foul). http://www.derbund.ch/sport/fussball/Dr ... y/31349345
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shalako
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Verfasst: Dienstag 3. April 2012, 08:21 |
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02.04.2012  Zitat: Die Noten zum Spiel YB gegen Zürich (1. April 2012)
Der eingewechselte Moreno Costanzo gab den Young Boys beim 2:2 im Auswärtsspiel gegen den FC Zürich viele Impulse.
Marco Wölfli: Note 3,5 Beim Eigentor Alain Nefs ohne Abwehrchance. Aber beim zweiten FCZ-Tor mit einer unglücklichen Aktion, weil er den harmlosen Schuss von Josip Drmic durch die Beine gleiten liess.
Alexander Gonzalez: Note 4,5 Erhielt rechts hinten den Vorzug gegenüber Elsad Zverotic. Defensiv gerade in der Startphase erneut mit Mängeln. Aber der junge, dynamische Venezolaner war in der Offensive ein Aktivposten mit mehreren starken Szenen.
Alain Nef: Note 4,5 Der Verteidiger stand oft im Mittelpunkt. Eigentorschütze, Kopfballtorschütze, dazwischen sehr robust und zweikampfstark. Aber beim zweiten FCZ-Treffer kam er nach einem Sprint übers ganze Spielfeld ebenfalls zu spät.
Juhani Ojala: Note 4 Seine Schnelligkeitsdefizite wirkten sich selten nachteilig aus, weil der FCZ insgesamt relativ kompliziert agierte. Solide Leistung des fleissigen Finnen.
Christoph Spycher: Note 4 Weniger auffällig als zuletzt, aber auch ohne grobe Aussetzer.
Matias Vitkieviez: Note 4,5 Deutlich verbessert gegenüber den letzten Wochen. Wirblig, probierte viel, war einer der besten Offensivspieler.
Michael Silberbauer: Note 2,5 Durfte nach seiner Sperre wieder im zentralen Mittelfeld auflaufen. Ohne Einfluss aufs Spiel, kam oft zu spät, viele Abspielfehler. Nachdem er ausgewechselt worden war, spielten die Young Boys schneller und besser.
Alexander Farnerud: Note 3,5 Kämpfte wie gewohnt viel, ging weite Wege, ohne eine Spur in die Partie zu finden. Vieles blieb beim Schweden Stückwerk. Der YB-Taktgeber ist weiter auf der Suche nach seiner Bestform.
David Degen: Note 3,5 Auch ihm gelang in Zürich keine gute Partie. Wenn er mal am Ball war, schaute zu wenig heraus. Insgesamt aber lief die Begegnung an ihm vorbei.
Josef Martinez: Note 3 Erhielt im 4-4-1-1-System wieder die Chance als zurückhängender Stürmer. Der flinke Venezolaner setzte sich kaum einmal durch, er ist in seinen Aktionen insgesamt noch viel zu wenig konkret.
Raúl Bobadilla: Note 5 Der gefährlichste YB-Spieler. Entschied sich aber erneut zu oft für ein Dribbling und ähnelte in diesen Szenen einem Stier, der durch die Wand rennen will. Aber der Argentinier kam zu guten Chancen – und schoss ein fantastisches Freistosstor zum 2:2.
Moreno Costanzo: Note 5 Kam in der 46. Minute für Martinez. Costanzo brachte, vor allem als er später anstelle von Silberbauer ins zentrale Mittelfeld rückte, mit guten Pässen Struktur und Ideen ins Aufbauspiel.
Emmanuel Mayuka: Note 4 Kam nach 59 Minuten für Silberbauer. War im Angriff besser als Martinez, ohne zu brillieren.
Jan Lecjaks war zu kurz im Einsatz, um benotet zu werden.
6 = herausragend; 5 = gut; 4 = solid; 3 = ungenügend; 2 = schlecht; 1 = sehr schlecht. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/25716467
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shalako
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Verfasst: Dienstag 3. April 2012, 08:22 |
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02.04.2012  Zitat: Nef hilft und schadet FCZ
Zürichs Fussball leidet, Scott Sutter erlebt einen geruhsamen Nachmittag, Alain Nef trifft hinten und vorne.
Diesmal leistete YB keine Aufbauhilfe für einen kriselnden Zürcher Fussballklub. Am 17.März hatten die Young Boys ja nach kläglicher Leistung im Letzigrund 0:2 gegen GC verloren. Es war in tristen Wochen der einsame Höhepunkt für den Rekordmeister (27 Titel). Mittlerweile ist fast die gesamte GC-Führungsriege inklusive Vizepräsident Alain Sutter zurückgetreten, als neuer starker Mann soll der bestens vernetzte frühere Swiss-Chef André Dosé dem ehemaligen Nobelklub neuen Schub verleihen. Der glücklose Trainer Ciriaco Sforza muss am Saisonende trotz Vertrag bis 2013 gehen, als Nachfolger wird Luzerns Coach Murat Yakin gehandelt.
Noch 3400 Zuschauer waren am Samstag im Letzigrund, als ein erschreckend harmloses GC gegen Sion 0:2 verlor. «Es tut mir weh, wie es um GC steht», sagt der frühere GC-Meistertrainer Christian Gross. «Ein grosses Problem in Zürich ist, dass es kein Fussballstadion gibt.»
Sutters Punktsieg gegen Degen
Gestern Sonntag waren 13'900 Besucher im Letzigrund, als Zürich die Young Boys empfing. Auch der serbelnde FCZ dominierte letzte Woche die Schlagzeilen, weil er Rolf Fringer als Trainer ab nächster Saison vorstellte. Und dank Raúl Bobadillas wunderbarem Freistosstor zum 2:2 kurz vor Spielende verhinderte YB, erneut einem Zürcher Klub als Aufbaugegner gedient zu haben.
Es war, nachdem die Young Boys vor der Pause seltsam leblos und fehlerhaft agiert hatten, eine kurzweilige zweite Hälfte, in der die Gäste gemessen an den Chancen hätten gewinnen müssen. «Wir steigerten uns deutlich», sagte Moreno Costanzo, der als YB-Einwechselspieler frische Impulse und eine Prise Kreativität aufs Feld mitgebracht hatte. «Und wir müssen zufrieden mit dem 2:2 sein, weil wir erst kurz vor Schluss ausgleichen konnten.» Scott Sutter, die YB-Leihgabe in FCZ-Diensten, sprach gleichfalls von einem «gerechten Resultat». Der Rechtsverteidiger hatte einen geruhsamen Nachmittag erlebt und David Degen im Griff gehabt. Noch vor eineinhalb Jahren hatten Sutter und Degen gemeinsam auf der rechten YB-Seite vornehmlich in der Europa League teilweise spektakulär gewirbelt. Für Sutter war die gestrige Partie «speziell, weil ich schöne Zeiten in Bern erlebte». Er ist vertraglich bis 2014 an YB gebunden, aber weil ihn der Berner Trainer Gross nicht schätzt, strebt der Defensivspieler im Sommer erneut einen Transfer in sein Heimatland England an. «Reizen würden mich auch die USA oder Australien», sagte Sutter am Sonntag.
Nef trifft nur gegen den FCZ
Ein Fixpunkt in den Planungen der Young Boys ist dagegen Alain Nef. Der ehemalige FCZ-Meisterspieler hatte gestern zuerst Mitleid mit seinem Verein gezeigt, als er in der Startphase eine Flanke herrlich über YB-Goalie Marco Wölfli ins eigene Tor verlängerte. Nach der Pause aber erzielte Nef von fast der gleichen Stelle aus nach einem Eckball Costanzos das 1:1. «Da fiel mir der Ball wieder auf den Kopf», witzelte Nef, der hinter Sions Vilmos Vanczak wohl der beste Kopfballspieler der Liga ist. Er hat alle vier Saisontore gegen den FCZ erzielt, zudem wurden ihm mehrere Treffer zu Unrecht wegen Abseits aberkannt. «Ja, es könnten sogar ein paar Tore mehr sein», sagte der torgefährliche Abwehrspieler gestern. «Und ich bin froh, konnte ich mein Eigentor korrigieren.»
Als Zürcher dürfte Nef derweil die Entwicklung beim FCZ und bei GC auch mit Besorgnis verfolgen. Wäre die Super League durch den Lizenzentzug von Xamax und den Punkteabzug gegen Sion nicht amputiert, würden die Zürcher Vereine auf den Rängen 8 und 9 liegen. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/22840092
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shalako
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Verfasst: Dienstag 3. April 2012, 08:24 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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02.04.2012  Zitat: YB zeigt in Zürich zwei Gesichter
Nach einer eklatanten Leistungssteigerung zur Pause erreichen die Young Boys beim FCZ noch ein 2:2. Alain Nef traf per Kopf, Raul Bobadilla per Freistoss.
Und plötzlich griff YB nach dem Sieg. Was vorerst nicht allzu aussergewöhnlich anmutet, war beim gestrigen Gastspiel der Berner beim FCZ doch recht erstaunlich. YB also griff noch einmal an, Emmanuel Mayuka brachte den Ball vors Tor, wo Moreno Costanzo knapp verpasste. Es blieb beim 2:2, und nach dem Schlusspfiff und einer Partie, die nach und nach von einer ziemlich biederen Veranstaltung zu einem ziemlich unterhaltsamen Fussballspiel entwickelt hatte, wussten die beiden Trainer gar nicht so recht, wie sie den gewonnenen Punkt nun einordnen sollten. «YB war nach der Pause besser. Das Unentschieden ist gerecht», befand Zürichs Interimstrainer Harald Gämperle. Und YB-Trainer Christian Gross meinte: «Dass wir zweimal einen Rückstand aufgeholt haben, ist sicher positiv. Aber die erste Halbzeit hat mir nicht gefallen.»
Gross’ Kritik erklärt, warum es so erstaunlich ist, dass YB in Zürich in den Schlussminuten dem Sieg nahe stand. Denn in der ersten Halbzeit war YB einiges, um nicht zu sagen alles schuldig geblieben. Der Auftritt der Berner in den ersten 45 Minuten erinnerte an das Spiel gegen GC vor zwei Wochen (0:2): Viele Fehlpässe, viel Unmut – wenig Ideen, wenig Initiative. Nach fünf Spielminuten leistete sich Alain Nef einen Aussetzer: Unbedrängt köpfelte er eine Flanke Pedro Henriques ins eigene Tor, der Treffer war sehenswert, nur eben fiel er auf der falschen Seite. Bobadillas Schuss aus spitzem Winkel (23.) und Silberbauers verunglückter Abschluss (29.) auf Zuspiel von Alexander Gonzalez, den Gross erneut Elsad Zverotic vorzog, blieben die einzigen YB-Chancen im ersten Durchgang. Dass die Young Boys nach der Pause wie verwandelt spielten und die ebenfalls etwas bieder auftretenden Zürcher plötzlich im Griff hatten, überraschte also und hing vielleicht auch mit Moreno Costanzo zusammen. Der Mittelfeldspieler sass auf der Bank und kam erst zur Pause. «Costanzo hat Dynamik ins Spiel gebracht» sagte Gross und tatsächlich hatte der Ostschweizer das YB-Spiel belebt. So war es symptomatisch, führte in der 61. Minute ein Costanzo-Corner zum Ausgleich. Alain Nef avancierte zum Doppeltorschützen, der frühere FCZ-Junior stieg auf dem ungefähr selben Quadratmer am höchsten und nickte ein, auf dem er 57 Spielminuten zuvor das Eigentor erzielt hatte.
Der sporadische Schütze
Aufregung entstand wenig später , als Raphael Koch am Trikot Mayukas zupfte, dieser dagegen hielt, aber, sicher nicht unfreiwillig, hinfiel – Schiedsrichter Nikolaj Hänni pfiff nicht, obwohl das viele seiner Berufskollegen in solchen Situationen schon getan haben dürften. «Ein klarer Penalty» meinte Christian Gross. YB stand dem nächsten Treffer nun eigentlich näher. Doch dann zog Henrique los, lancierte Josip Drmic und dessen nicht allzu harter Schluss liess Marco Wölfli zum 2:1 passieren.
Dass die YB-Leistungssteigerung nicht vergebene Mühe blieb, dafür sorgte in der 86. Minute ein seltener Freistosschütze: Raul Bobadilla zielte aus gut 20 Metern so exakt, dass FCZ-Goalie Johnny Leoni wohl auch ohne Sonne im Gesicht das Nachsehen gehabt hätte. Der Punkt in Zürich bringt YB zwar nicht viel weiter, aber immerhin näher an das am Wochenende spielfreie Luzern – der Rückstand beträgt noch zwei Punkte. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/31874163
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shalako
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Verfasst: Dienstag 3. April 2012, 08:49 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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02.04.2012 Zitat: Nef erklärt sein Eigentor
YB-Verteidiger trifft gegen FCZ vorne und hinten
FCZ-Urgestein Alain Nef (30) macht seine Saisontore 4 und 5. Alle gegen den FCZ . 4 für und 1 gegen YB.
Nef betritt schmunzelnd die sogenannte Mixed Zone, jenen Ort, an dem sich Journalisten und Spieler begegnen. Er unternimmt keinen Ausweichversuch, der ohnehin sinnlos gewesen wäre – und lässt den Fragenmarathon über sich ergehen. Wie konnte es auch anders sein, wenn einer eine derart verrückte Geschichte schreibt?
Nef hat diese Saison nun fünf Tore erzielt. Alle in den Spielen gegen den FC Zürich. Gestern trifft er zuerst in den eigenen Kasten. «Ich habe den Ball mit dem Oberkopf erwischt. Das war mein Beitrag zum ersten April.» FCZ-Präsident Ancillo Canepa frotzelt in der Pause gut gelaunt: «Das geschieht Alain recht! Er hat gegen uns oft genug getroffen.»
Nach der Pause, als YB mit der Einwechslung von Moreno Costanzo endlich auch beginnt, Fussball zu spielen, macht der Wädenswiler sein Malheur wieder gut. Er steigt höher als FCZ-Beda – 1:1. Zürichs YB-Leihgabe Scott Sutter anerkennend: «Alain ist der beste Kopfballspieler, dem ich in meiner Karriere begegnet bin.» http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 31511.html
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